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Schwimmbrille Test 2017 • Die 8 besten Schwimmbrillen im Vergleich

Wer beim Schwimmen seine Augen vor Chlor- oder Salzwasser schützen will, greift auf eine Schwimmbrille zurück.Zahlreiche Tests hat unser Team im Internet durchleuchtet, um eine Bewertungsliste hinsichtlich Brillentypen, verstellbare Nasenstege, Kratzschutz und vieles mehr aufzustellen.

Schwimmbrille Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

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Schwimmbrille mit AntiFog<br /> 100% UV-Schutz und verstellbarem NasenstegSchwimmbrille mit stabiler und langlebiger Polycarbonatlinse.Schwimmbrille im Easy-to-fit Design, für leichtes auf- uns absetzen.Malmsten Swedish Goggles Standard Schwimmbrille

Professional Schwimmbrille "Torpedo" von Sportastisch

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Innovative Premium Schwimmbrille "SwimStar" von Sportastisch



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Intex Racing
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TYR Socket Rocket 2.0
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 Bewertung---
Unsere Empfehlung
---
Unsere Empfehlung
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Unsere Empfehlung
1,01,11,21,41,61,81,92,1
BrillentypSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSchwimmbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSaugnapfbrilleSchwedenbrille
Gläser mit UV-SchutzGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Gläser mit BeschlagschutzGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Gläser mit KratzschutzGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Getönte GläserGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Verstellbares SilikonbandGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Verstellbarer NasenstegGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
Besonderheiten

  • Komfort Nasenbrücke
  • 100% wasserdicht
  • Hochwertige Qualitätslinsen
  • Ergonomisches Design
  • Exklusives E-Book mit zahlreichen Übungen und Tipps
  • Exklusive 3 Jahre Premium Garantie

  • 180° Gesichtsfeld
  • Nasenbrücke in 3 Größen erhältlich
  • OneTouch Verschluß
  • Gespiegelte Gläser
  • Exklusive 3 Jahre Premium Garantie
  • Ohrenstöpsel
  • Nasenklammer

  • 180° Gesichtsfeld
  • OneTouch Verschluß
  • Gespiegelte Gläser
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  • Exklusive 3 Jahre Premium Garantie

  • Silikon-Ohrenstöpsel
  • Gespiegelte Gläser
  • OneTouch Verschluß

  • Breites und auch elastisches Kopfband
  • ntensiv getestet nach den aktuellen Vorschriften

  • Unisex Schwimmbrille für Erwachsene mit 100% UV-Schutz, Anti-Beschlag-Spiegel / Getönte Gläser sehr bequeme, einfach einstellbare Kopfhalterung aus Silikon & anpassungsfähiger, dichter Verschluss

  • 180-Grad-Blickwinkel
  • Hochwertige bruchsichere PC Gläser sorgen für UV-Schutz
  • Auswahl an unterschiedlichen Sehstärken im Angebot (Dioptrien -2 bis -6 erhältlich)
  • Schnell-Clip-Verschluß

  • AntiFog

  • stabile und langlebige Polycarbonatlinse

  • Easy-to-fit Design, für leichtes auf- uns absetzen

  • getöntes Glas
  • Perfekte Passform durch individuelle Montage
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Was ist eine Schwimmbrille?

An Land werden Brillen zum Ausgleich von Fehlsichtigkeit und zum Schutz vor der Sonnenstrahlung verwendet. Im Wasser passt eine Schwimmbrille das menschliche Auge an das nasse Element an. Die Augen von Fischen sind bestens an das Element Wasser adaptiert. Fische nehmen die Einstellung der Sehschärfe durch Verschieben der Linsen vor. Diese Technik entspricht dem Verfahren im Fotoapparat. Beim menschlichen Auge wird dagegen nur die Krümmung der Linse verändert. Zudem ist das Auge des Menschen ist nicht an den Brechungsindex des Wassers angepasst. Erst mit einer Schwimmbrille ist der Mensch in der Lage, eine Fischen und Delphinen vergleichbare Sehqualität im Wasser zu erleben. Und wer besser sieht, kommt schneller voran.

Schwimmbrillen und Schwimmmasken unterscheiden sich deutlich von einer Tauchmaske. Eine Schwimmbrille ist klein, leicht und strömungsgünstig. Sie erlaubt das klare Seen im Wasser und schützt die Augen in der Schwimmhalle vor Chlor und im Freien vor organischen Stoffen. Eine Tauchmaske dichtet das Gesicht des Tauchers inklusive seiner Nase ab. Ihre Sichtscheiben bestehen aus Temperglas oder Verbundglas. Tauchmasken schließen die Nase durch einen Nasenerker in den Hohlraum der Brille ein. Beim Tauchen kann der Taucher durch Ausatmen einen Druckausgleich herstellen. Da bereits bei einer Tauchtiefe von 10 m ein Druck von 1 bar herrscht, muss der Taucher einen Gegendruck durch Einblasen von Luft in die Tauchmaske vornehmen. Die Nase kann durch Zudrücken des flexiblen Nasenerkers auch geschlossen werden. Die Tauchmaske ist für Schwimmer nicht sinnvoll einsetzbar und besitzt einen relativ hohen Strömungswiderstand. Umgekehrt sind die Gläser einer Schwimmbrille nicht für tiefe Tauchgänge ausgelegt. Die maximal empfohlene Tauchtiefe bei einer Schwimmbrille beträgt 2 m. Größere Tiefen können zum Platzen Ipow Schwimmbrille mit Schwimmer im Hintergrundvon Blutgefäßen im Auge und schlimmstenfalls zu einer Netzhautablösung führen. Schnorcheln im flachen Wasser ist mit einer Schwimmbrille aber möglich und ungefährlich.

Sogenannte Schwedenbrillen besitzen eine größere Härte als andere Schwimmbrillen und können daher ein etwas unkomfortableres und gewöhnungsbedürftiges Tragegefühl vermitteln. Athleten nehmen diesen Nachteil für eine gute Funktion und eine strömungsgünstige Formgebung gern in Kauf. Wer den Schwimmsport leistungsmäßig betreibt und an der ständigen Verbesserung seines Leistungsvermögens arbeitet, kann auf eine Schwimmbrille nicht verzichten. Eine gute Sicht im Wasser kann entscheidend bei der Platzierung sein und sie erleichtert den Überblick im Feld der Mitschwimmer. Auch der für das Timing der Rollwende entscheidende T-Balken kann mit einer Schwimmbrille schneller und besser wahrgenommen werden. Auch für Freizeitsportler können Schwedenbrillen eine sinnvolle Ergänzung in Wettkampfsituationen und auf Kurzstrecken in der Halle sein. Wer im Verein schwimmt oder seine Zeiten verbessern möchte, wird auf Schwedenbrillen nicht verzichten wollen.

Viele Freizeitschwimmer, die das Schwimmen hauptsächlich zur Entspannung betreiben, assoziieren eine Schwimmbrille mit Leistungssport und Wettbewerb. Die Schwimmbrille dient jedoch in erster Linie dazu, das menschliche Auge an das Element Wasser zu adaptieren. Jeder Schwimmer profitiert von einer besseren Sicht und vermeidet beim Tragen einer Schwimmbrille die Reizung seiner Augen. Daher kommt eine Schwimmbrille für alle Schwimmer in Betracht. Die Hersteller bieten ein großes Angebot an Schwimmbrillen an, die sowohl die Anforderungen von ambitionierten Schwimmsportlern wie von Freizeitschwimmern erfüllen.

Wie funktioniert eine Schwimmbrille?

Das menschliche Auge ist nicht an die Lichtbrechung im Wasser angepasst. Daher sehen auch Menschen mit guter Sehschärfe unter Wasser nur undeutlich. Die Schwimmbrille verschafft den Augen ein Luftpolster, sodass die Sehschärfe wiederhergestellt wird. Allerdings verursacht die Schwimmbrille auch einen Vergrößerungseffekt. So werden Entfernungen beim Tragen einer Schwimmbrille etwas unterschätzt. Mit der Zeit lernt ein Schwimmer, sich an den Vergrößerungseffekt zu gewöhnen.

Schwimmer packen ihre Schwimmausruestung einSchwimmbrillen sind mit einer Antibeschlagbeschichtung versehen, darum sollten die Gläser möglichst nicht berührt werden. Die Imprägnierung kann bei Kontakt mit Fetten oder Ölen Schaden nehmen. Auch mechanische Einwirkungen können den Schutzfilm beschädigen und Kratzer hervorrufen, die die Sicht beim Schwimmen beeinträchtigen und eine unangenehme Lichtstreuung verursachen.

Bei allen guten Schwimmbrillen lässt sich der Nasensteg verstellen. Die Verstellung des Nasensteges es ist wichtig, da jeder Mensch über einen anderen Augenabstand verfügt. Beim ersten Verstellen des Nasensteges ist je nach Modell oft ein etwas erhöhter Kraftaufwand erforderlich. Hierzu ist der Instruktion des Herstellers zu folgen.

Jede Schwimmbrille besitzt ein Brillenband, welches das Brillengestell in Position hält. Ein fester Sitz der Schwimmbrille ist erforderlich, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Das Brillengestell besteht aus zwei per Nasensteg miteinander verbundenen Fassungen. Für Schwimmmasken wird bisweilen auch nur ein durchgehendes Glas verwendet, das durch einen aufgesetzten Steg unterteilt wird. Das Brillenband ist elastisch und in der Länge einstellbar. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Schwimmbrillen-Typen beziehen sich hauptsächlich auf Größe und Form der Gläser. Auch die Breite der Auflageflächen und die Anpassung an die Anatomie des Kopfes ist bei den einzelnen Varianten unterschiedlich. Als Material wird bei Schwimmbrillen durchgehend Kunststoff verwendet. Die Auflageflächen der Brillengläser bestehen oft aus Silikon.

Die Gläser von Schwimmbrillen sind auch mit Tönung, Verspiegelung und Polarisierung erhältlich. DIese Behandlung der Gläser erfüllt bestimmte Funktionen und setzt keinesfalls nur modische Akzente. Grau getönte Gläser bieten einen wirksamen UV-Schutz, belassen jedoch Farben und Kontraste im natürlichen Zustand. Blaue oder violette Gläser verstärken Kontraste und reduzieren Blendungen. Sie eignen sich für die Schwimmhalle oder das Freibad gleichermaßen. Braune, rote oder pink getönte Gläser heben die Kontraste der Umgebung noch stärker hervor. Sie werden gern im Freiwasser genutzt. Bei bedecktem Himmel und dadurch bedingten schwachen Umgebungskontrasten sind Schwimmbrillen mit rötlich getönten Gläsern sehr beliebt. Verspiegelte Brillengläser reflektieren das Sonnenlicht und bieten bei tiefstehender Sonne einen guten Blendschutz. Auch polarisierte Gläser reduzieren lästige Blendeffekte auf dem Wasser. Für die Schwimmhalle sind sie nicht zu empfehlen, da sie zu viel Licht schlucken.

Optische Schwimmbrillen haben angepasste Gläser für fehlsichtige Personen. Bei der Bestellung einer optischen Schwimmbrille gibt der Kunde die Dioptrien für die Gläser an, die er für das linke und rechte Auge benötigt. Einige Schwimmbrillen sind bereits mit fertig geschliffenen Gläsern erhältlich, allerdings besitzen diese Schwimmbrillen meist auf beiden Gläsern die gleiche Dioptrienzahl. Andere Hersteller bieten nur Schwimmbrillen für Kurzsichtige an. Für hochwertige Schwimmbrillen lassen sich die Gläser jedoch separat anfertigen und später austauschen, sollte sich die Fehlsichtigkeit ändern. Handelsüblich sind Gläser im Dioptrienbereich von -8 bis + 8.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Kommen die Augen mit dem Wasser von Hallenbädern in Kontakt, führt dies oft zu den bekannten geröteten Augen. Allerdings ist das dem Wasser beigesetzte Chlor nur indirekt für die Reizung der Augen verantwortlich. Erst durch die organischen Verbindungen, die durch die Zugabe von Chlor im Wasser entstehen, bilden sich die Bindehaut Schwimmbrille mit One-Klick-Systemreizenden Chloramine. Die lästigen Symptome verschwinden zwar von selbst wieder, doch bei Einsatz einer Schwimmbrille braucht sich der Schwimmsportler kaum noch mit diesem Effekt zu plagen.

Ausschlaggebend für die gute Schutzwirkung einer Schwimmbrille ist ein fester Sitz. Beim Anprobieren einer Schwimmbrille sollte die Fassung zunächst ohne Umlegen des Brillenbandes auf die Augenpartie gedrückt werden. Die Brille sollte von selbst für einige Sekunden allein durch den Unterdruck halten. Dieser Effekt entspricht der Tür eines Gefrierschranks, der allein durch Unterdruck den Gefrierraum vollständig abdichtet. Bleibt die Umrandung der Brille dicht auf dem Gesicht liegen, darf man von einer hohen Wasserdichtheit ausgehen.

Wird eine Brille beim erstmaligen Aufsetzen als unkomfortabel empfunden, sollten zunächst alle Einstellmöglichkeiten überprüft werden. Die Länge des Kopfbandes ist auf den Kopf des Trägers abzustimmen und auch der Nasensteg muss den entsprechenden Augenabstand aufweisen. Bleibt das unkomfortable Tragegefühl bestehen, ist die Brille möglicherweise für die Kopfform des Trägers weniger geeignet und es sollte ein anderes Modell gewählt werden.

Das Trageband einer Schwimmbrille muss einen festen und dichten Sitz der Schwimmbrille garantieren. Andererseits darf das Brillenband die Brille auch nicht zu fest an den Kopf drücken, um keine Beschwerden zu verursachen. Das Brillenband sollte sich leicht verstellen lassen, muss aber eine einmal gewählte Länge sicher halten. Der Verschluss sollte auch mit nassen oder klammen Fingern gut bedienbar sein.

Auch wenn der Tragekomfort für die Akzeptanz einer Schwimmbrille wichtig ist, muss die Schwimmbrille gleichzeitig dicht bleiben. Beim Kauf ist daher darauf zu achten, dass beide Punkte erfüllt werden. Die Dichtheit muss auch bei bei Wenderollen unter Wasser und bei heftigem Schwimmbewegungen gegeben sein.

Das Kopfband einer Schwimmbrille stellt eine Schlaufe da. Daher ist es möglich, beim Tragen der Schwimmbrille an Kleidungsstücken, Taschen oder Türklinken hängen zu bleiben. Um eine Überdehnung oder Beschädigung des Kopfbandes zu vermeiden, sollte die Schwimmbrille stets so in der Hand gehalten werden, dass das Brillenband mit umklammert wird. Auf diese Weise ist ein sicherer Transport der Schwimmbrille möglich.

Welche Arten von Schwimmbrillen gibt es?

Schwimmbrillen lassen sich in Saugnapf Brillen, Schwedenbrillen und Schwimmmasken unterteilen.

  • Saugnapfbrillen
  • Schwedenbrillen
  • Schwimmmasken
  • Kinder-Schwimmbrillen
Saugnapfbrillen sind die Allrounder für Anfänger. Sie eignen sich auch für Triathleten und freie Gewässer, besitzen einen breiten Brillenrand aus Silikon und lassen sich der Kopfform gut anpassen.
Die Gläser von Schwedenbrillen sind kleiner und sitzen auf den Augenhöhlen auf. Sie werden von vielen Schwimmathleten favorisiert. Durch ihre kleine Größe sind sie besonders strömungsgünstig, jedoch für lange Distanzen im Freiwasser weniger geeignet. Schwedenbrillen sitzen sehr fest und rutschen auch nicht bei Sprüngen vom Startblock ab. Halteband und Nasensteg sind bei diesem Brillen austauschbar.
Schwimmmasken besitzen einen weichen Rand aus Silikon. Sie sitzen auf Stirn und Wangen auf und sind wegen ihres Tragekomforts bei vielen Freizeitsportlern beliebt. Schwimmmasken erlauben eine panoramaähnliche Sicht. Die verzerrungsfreie Blick zur Seite ist hilfreich, um im Freiwasser die Orientierung zu bewahren. Schwimmmasken erleichtern Anfängern oft die Gewöhnung an eine Schwimmbrille. Kinder, die bereits mit einer Tauchmaske in Verbindung kamen, gewöhnen sich auch sehr schnell an eine Schwimmmaske. Das Tragen einer Schwimmmaske wird von ihnen meist als komfortabler empfunden als das Tragen einer Saugnapfbrille oder einer Schwedenbrille
Kinder sollten nur für Kinder geeignete Schwimmbrillen nutzen. Schwimmbrillen für Kinder sind von Größe und Design auf diese Gruppe abgestimmt und besitzen meist fröhliche Farben. Einige Hersteller haben auch ein spezielles Sortiment für Frauen im Programm. Gründe sind eine abweichende Kopfform und eine andere modische Präferenz. Männer mit eher schmalen Kopfformen kann eine auf Frauen zugeschnittene Schwimmbrille eventuell besser passen.

Eine Schwimmbrille besitzt keinen Nasenerker und engt nicht die Nasenatmung ein, daher kann sie auch ohne Einschränkung von Personen mit asthmatischen Beschwerden genutzt werden. Schwimmbrillen hoher Qualität lösen keine allergischen Reaktionen aus und sind oft vollständig latexfrei. Bei Hautreizungen ist in den meisten Fällen eine zu straffe Einstellung des Brillenbandes schuld.

Wer noch nie eine Schwimmbrille benutzt hat, sollte das Auflegen und Abstreifen vorher im Trockenen proben. Dies gilt insbesondere für Kinder. Auf diese Weise lassen sich Verletzungen am leichtesten vermeiden. Zunächst ist die Brille auf das Gesicht zu legen und leicht anzudrücken. Anschließend wird der Nasensteg richtig eingestellt. Zum Schluss wird das Elastikband um den Kopf gelegt und der feste Sitz überprüft. Dass Band sollte horizontal anliegen und darf weder in den Nacken noch über den Hinterkopf rutschen.

So haben wir die Schwimmbrillen getestet

Die Lebenszeit einer Schwimmbrille hängt von ihrer Qualität und von der Häufigkeit des Einsatzes ab. Auch das Umfeld spielt eine Rolle dabei, wie lange ein Nutzer Freude an seiner Schwimmbrille hat. Schwimmen im Freiwasser beansprucht die Gläser einer Schwimmbrille mehr als das Schwimmen in der Halle. An einer guten Schwimmbrille kann der Käufer über viele Jahre Freude haben. Im Schwimmbrille Test 2017 haben wir die Qualitäten der beliebtesten Schwimmbrillen getestet.

  • Eine Grundanforderung an jede Schwimmbrille ist, dass sie wasserdicht ist. Zum Testen der Wasserdichtheit wurden die Schwimmbrillen auf Dummy-Köpfe gezogen und über mehrere Stunden unter Wasser gesetzt. Ein mechanisches Bewegen der Dummy-Köpfe simulierte die Schwimmbewegungen des Sportlers. Im Praxistest überprüften anschließend mehrere Testpersonen die Dichtheit der Schwimmbrillen in der Halle und im Freiwasser.
  • Die Schwimmbrillen wurden über mehrere Stunden in der Halle und im Freien Wasser getragen. Auch nach längerem Tragen durften die Kopfbänder nicht drücken. Die Brillenränder sollten keine oder nur geringe Druckstellen hinterlassen. Beim Tragen der Brille sollte kein Gefühl der Beengtheit aufkommen. Im Idealfall wurde das Tragen der Schwimmbrille von der Testperson nach einiger Zeit vergessen.
  • Neben der Dichtheit und dem Tragekomfort ist das Sichtfeld ein wichtiges Kriterium. Zum Messen der Größe des Sichtfeldes wurde auf optische Messverfahren zurückgegriffen. Im Anschluss an die im Testlabor erfolgten Prüfungen ging es an den Praxistest im Schwimmbad. Bei der Bewertung war wichtig, dass die Sicht auch zu den Rändern verzerrungsfrei blieb und ein klarer Durchblick in allen Schwimmsituationen gegeben war. Zonen mit Verzerrungen führten zu einem Abzug in der Gesamtwertung.

schwimmerin unter Wasser

  • Beim Springen vom Startblock und dem Einmeterbrett durften die Brillen nicht verrutschen. Auch wiederholte Absprünge sollten nicht dazu führen, dass die Brille aus der einmal vom Schwimmer gewählten Position rutscht. Auch beim Rückwärtsstart vom Startblock, wie es beim Rückenschwimmen durchgeführt wird, sollte die Schwimmbrille fest sitzen bleiben. Im Freiwasser darf auch harter Wellenschlag nicht zum Verrutschen der Schwimmbrille führen.
  • Auch wenn mit einer Schwimmbrille sorgsam umgegangen werden sollte, muss von ihr auch eine gewisse Robustheit erwartet werden. Bei Stürzen auf den gekachelten Boden des Schwimmbades oder einem versehentlichen Fußtritt darf eine gute Schwimmbrille keine Beschädigungen davontragen. Im Test wurden Schwimmbrillen aus einer Höhe von 2 Meter fallen lassen und mit Tritten malträtiert.
  • Im Freizeitbereich werden gern Cremes und Sonnenschutzmittel genutzt. Da die Schwimmbrille unmittelbar auf der Gesichtshaut getragen wird, lässt sich ein Kontakt mit Cremes nicht vollständig vermeiden. Das Material der Schwimmbrillen sollte unempfindlich gegen die in Cremes eingesetzten Stoffe sein und darf keine chemischen Verbindungen eingehen. Beim Reinigen von mit Cremes verschmierten Schwimmbrillen sollten keine Schlieren zurück bleiben.
  • Gute Schwimmbrillen sind für einen großen Temperaturbereich geeignet. Sie müssen das Schwimmen im Eiswasser ebenso ermöglichen wie das Baden in heißen Thermalquellen. Daher wurden sie auch bei Temperaturen von 0 Grad bis 40 Grad getestet. Die Brillen sollten sich im Test mit klammen oder verschwitzten Fingern sicher aufsetzen und wieder abstreifen lassen.
  • Beim Schwimmbrille Test zeigte sich, dass das Material einiger Schwimmbrillen Weichmacher enthielt. Auch bei anderen Schwimmbrille Tests wurden bei einigen Modellen bereits hohe Mengen an Weichmachern wie Diethylphthalat DEP entdeckt. Dieser Stoff gilt als hormonell wirksam und steht im Verdacht, sich schädigend auf die Entwicklung von Leber und Stoffwechsel auszuwirken.
  • Um die beste Kinderbrille zu ermitteln, haben wir Kinder in verschiedenen Alter mit Kinderschwimmbrillen ausgestattet. Die Kinder sollten wie gewohnt im Nichtschwimmerbecken herumplanschen; größere Kinder schwammen auch mehrere Bahnen mit den Kinderbrillen. Anschließend wurden die Brillen auf Eintritt von Wasser überprüft und die Kinder wurden zum Tragekomfort und zur Optik der Schwimmbrillen befragt. Bei Kindern stellen Schwimmbrillen auch einen Spaßfaktor dar – dies wurde bei der Bewertung berücksichtigt.

Worauf muss ich beim Kauf einer Schwimmbrille achten?

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Schwimmbrille sind Dichtheit, Tragekomfort und eine gute Sicht. Der Käufer einer Schwimmbrille sollte das Angebot vorab gründlich prüfen und sich für eine Schwimmbrille entscheiden, die in Bewertungen und in einem Schwimmbrille Test gute Noten erhalten hat. Bei der Entscheidung zwischen Saugnapfbrille, Schwimmmaske und Schwedenbrille sollte sich der Käufer nach dem hauptsächlichen Einsatzgebiet richten.

  • Die Schwedenbrille ist die richtige Schwimmbrille für leistungsorientierte Schwimmer, die im Schwimmbad ihre Bahnen ziehen wollen. Je kleiner die Gläser einer Brille ausfallen, desto weniger Widerstand setzt sie dem Wasser entgegen. Für Sportler stellt ein strömungsgünstiges Gleiten durch das Wasser einen wichtigen Aspekt da, daher entscheiden sich ambitionierte Schwimmer für Schwedenbrillen.
  • Dagegen sind Saugnapfbrille und Schwimmmaske praktische Allrounder, die sich in der Halle wie im Freiwasser einsetzen lassen. Die Saugnapfbrille wird von den meisten Triathleten bevorzugt.
  • Eine Schwimmmaske bietet einen hohen Tragekomfort und ein der Tauchmaske ähnelndes großes Sichtfeld, setzt dem Wasser aber auch den höchsten Strömungswiderstand entgegen.
  • Schwimmbrillen gibt es in allen erdenklichen Designs, Ausführungen und Farben. Die praktischen Schwimmhilfen sind auch attraktive modische Accessoires und ziehen die Blicke von Schwimm- und Strandbesuchern an. Wer eine modische Schwimmbrille trägt, beweist Professionalität und sportliche Ambitionen.
  • Optische Schwimmbrillen weisen korrigierte Gläser auf, müssen aber nicht zwingend teurer sein als Schwimmbrillen ohne Schliff. Ein Preisvergleich bei den verschiedenen Anbietern von optischen Schwimmbrillen hilft, das beste Angebot zu finden. Die Dioptrienzahl ist im Augenpass angegeben. Ist die Dioptrieenzahl unbekannt, kann jeder Augenoptiker den Grad der Fehlsichtigkeit bestimmen.
Eine gute Schwimmbrille sollte auch Meeressalz ausgesetzt werden können. Bei häufiger Nutzung im Salzwasser kann sich die Beschichtung innerhalb einer Schwimmbrille jedoch vorschnell lösen und die Antibeschlagwirkung kann nachlassen. Bei billigen Modellen können sich auch die Gläser trüben und das Gummi des Tragebandes kann verspröden. Im Schwimmbrillen Test 2017 wurden die Schwimmbrillen ermittelt, die auch im Salzwasser ohne Einschränkungen einsetzbar sind.
  • Schwimmbrille Schwedenbrille mit WasserDas Tragen einer weiteren Brille über oder unter der Schwimmbrille ist nicht empfehlenswert. Theoretisch kann eine kleine Sportbrille zwar mit einer Schwimmbrille kombiniert werden, jedoch ist der Tragekomfort und das Sichtfeld eingeschränkt. Zudem ist ein fester Sitz der Brillen nicht mehr gegeben. Die bessere Alternative sind optische Schwimmbrillen mit korrigierten Gläsern.
  • Eine Schwimmbrille ist kein Ersatz für eine Schutzbrille und sollte nur für das Schwimmvergnügen eingesetzt werden. Schutzbrillen sind für spezielle Anwendungsgebiete ausgelegt und schützen die Augen vor mechanischen, chemischen und thermischen Einwirkungen. Bei sachfremder Verwendung einer Schwimmbrille als Schutzbrille sind Schäden für die Augen nicht auszuschließen. Daher hat eine Schwimmbrille im Heimwerker-Bereich nichts verloren.
  • Beim Kauf einer Schwimmbrille kommt nur Neuware in Frage. Bei dem relativ geringen Preis ist von dem Ankauf einer gebrauchten Schwimmbrille abzuraten. Auch aus hygienischen Gründen sollte die Schwimmbrille zuvor nicht von anderen Personen getragen worden sein. Bei einem Kauf einer gebrauchten Schwimmbrille kann nicht ausgeschlossen werden, dass zuvor nicht sichtbare Kratzer das Schwimmvergnügen beeinträchtigen werden.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Die Wurzeln des Unternehmens TYR liegen im kalifornischen Huntington Beach. Die Nähe zum Pazifik mag den Anstoß zur Herstellung von Schwimmartikeln gegeben haben. Mit seinen Schwimmbrillen im innovativen Design hat das amerikanische Unternehmen in der ganzen Welt Anhängern im Schwimmsport gefunden. Bekannt ist TYR auch als Ausrüster von Nationalteams.
Das Unternehmen Adidas wurde im Jahr 1949 gegründet. Der Hersteller erlangte schnell Weltruhm durch seine Sportschuhe und andere Sportartikel. Adidas gehört zu einem der größten Ausrüster im Fußballbereich und ist auch mit zahlreichen Artikeln im Schwimmsport präsent. Neben der Schwimmbekleidung gehören auch die Schwimmbrillen von Adidas zu beliebten und von Schwimm-Sportlern gern genutzten Artikeln.
Aqua Lung befasst sich schon seit vielen Jahren mit Produkten für den schwimmen und Tauchsport. Die Kompetenzen, die das Unternehmen bei der Herstellung von Produkten wie Tauchmasken für Taucher entwickelt hat, wurden konsequent auch für Schwimmbrillen genutzt. Die Artikel von Aqua Lung sind auch für die Verwendung im Salzwasser geeignet.
Die Schwimmbrillen von Aqua Sphere zeichnen sich durch eine Reihe von innovativen Features aus. So weisen einige der Schwimmbrillen ein besonders großes Sichtfeld auf. Dem Hersteller ist es gelungen, einen guten Kompromiss zwischen hohen Tragekomfort und exzellenter Abdichtung der Schwimmbrillen zu erreichen. Das Unternehmen ist auch im Sponsoring-Bereich sehr aktiv.
Das Unternehmen Arena ist eine Gründung des Sohns von Horst Dassler, dem Gründer von adidas. Seit dem Jahr 1973 hat sich Arena durch zahlreiche Artikel im Schwimmsport Segment einen Namen gemacht. Einer der populärsten Artikel des Swimwear-Spezialisten sind seine Schwimmbrillen, die von zahlreichen Schwimmsportlernweltweit genutzt werden.
Speedo ist eine der bekanntesten Marken im Schwimmsport. Das von einem Australier gegründete Unternehmen bietet ein großes Sortiment an Schwimmanzügen an. Bereits seit fast 100 Jahren entwickelt Speedo Artikel für Schwimmsportler. Aufsehen erregte das Unternehmen mit seinen Fastskin-Badeanzügen.Die Schwimmbrillen des Herstellers sind mit sogenannten 3D-Dichtungen ausgestattet, die einen besonders dichten Sitz garantieren sollen.
Das Unternehmen Malmsten AB wurde 1974 gegründet. Einer der Schwerpunkte des Anbieters liegt in der Ausstattung von Schwimmbecken und Wettkampfanlagen. Artikel aus dem Bereich Swimwear bilden einen weiteren Focus. Die Schwimmbrillen von Malmsten sind bei vielen Schwimmsportlern beliebt.
Das italienische Unternehmen Cressi wurde im Jahr 1946 gegründet. Der Hersteller wurde schnell für seine innovativen Produkte im Tauchsport, Angelsport und Schwimmsport bekannt. Neben flossen, Tauchmasken & Bademoden stellt Cressi auch Schwimmbrillen her.
Der Hersteller Fashy ist ein Spezialist im Kunststoffbereich und stell seit vielen Jahren eine breite Palette Kunststoffprodukten her. Neben Artikeln aus dem im sanitären Bereich stellen auch die Schwimmbrillen von fashy einen produktschwerpunkt dar. Alle Schwimmbrillen des Herstellers sind mit einem wirksamen UV-Schutz versehen.
Das Unternehmen Finis wurde im Jahr 1993 in Kalifornien von zwei medaillenträgern gegründet. Die Artikel des Herstellers werden unter sportergonomischen Gesichtspunkten entworfen und unter Heranziehung neuester Erkenntnisse aus der Sportwissenschaft entwickelt. Auch die Schwimmbrillen des Herstellers sollen zu einer besseren Leistung der Sportler beitragen.
Seit 1951 ist der Sportartikelhersteller Head bereits am Markt. Die Schwimmbrillen des niederländischen Unternehmens sind in diversen Tönungen und auch polarisiert erhältlich. Brillenbänder und Nasenstege lassen sich austauschen. Auch für Kinder steht ein breites Sortiment an Schwimmbrillen zur Verfügung.
Der amerikanische Anbieter Nike ist neben Adidas einer der bekanntesten Sportartikelhersteller. Auch im Schwimmsport haben Produkte von Nike längst ihre Fans gefunden. Die Schwimmbrillen des Anbieters mit dem Schwung im Logo zeichnen sich durch eine hohe Versatilität aus. Viele Sportler aus dem Triathlon-Bereich setzen auf Schwimmbrillen von Nike.
Auch die Schwimmbrillen von Orca haben viele Fans in der Triathlon-Szene gefunden. Die Brillen sind bekannt für ihren perfekten Sitz und eine gute Kombinierarkeit mit Bändern und Nasenstegen. Orca spricht mit seinen Produkten sowohl professionelle Schwimmer als auch Freizeitschwimmer an. Diverse Beschichtungen und Vergütungen gewährleisten einen guten Durchblick.

Internet vs Fachhandel – wo kaufe ich meine Schwimmbrille am Besten?

Um die vielen Vorzüge einer guten Schwimmbrille wissen Schwimmsportler schon lange, doch auch immer mehr Hobbyschwimmer erwägen einen Kauf. Wer im Wasser gut sieht, hat beim Schwimmen mehr Spaß. Eine Schwimmbrille bewahrt den Schwimmer vor chlorgeröteten Augen und schützt das empfindliche Sehorgan vor versehentlichen Treffern benachbarter Schwimmer. Im Freiwasser ist eine Schwimmbrille fast noch wichtiger, trägt sie doch dazu bei, Bindehaut-Infektionen durch organische Stoffe oder Verschmutzungen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Bei der riesigen Auswahl an Typen, Formen und Farben fällt die richtige Wahl schwer. Auch wenn die Unterschiede zwischen Saugnapfbrillen, Schwedenbrillen und Schwimmmasken erkannt wurden, steht der Käufer nach wie vor einer großen Zahl von Angeboten gegenüber. Eines der wichtigsten Kriterien ist ein guter Sitz der Schwimmbrille. Nur wenn die Brille fest und dicht aufliegt, kann kein Wasser eindringen. Da liegt es nahe, eine Schwimmbrille im Fachhandel oder im Kaufhaus zu erwerben. Hier lassen sich verschiedene Modelle aus der Nähe betrachten und anprobieren. Bei Gefallen kann die Schwimmbrille direkt bezahlt und mit nach Hause genommen werden. Der Kauf im Handel hat also eindeutige Vorteile – doch was sind die Nachteile?

Ein Problem beim Kauf im stationären Handel ist das begrenzte Angebot. Bei der Vielzahl an verfügbaren Modellen, Varianten und Farben kann ein Fachhändler oder die Sportabteilung eines Kaufhauses nur eine relativ kleine Selektion an Schwimmbrillen anbieten. Meist sind es die besonders populären Modelle, die in den Regalen liegen. Verständlicherweise nimmt der Händler allerdings auch hochpreisige Schwimmbrillen lieber in das Sortiment auf als günstige Artikel, die vielleicht ebenso gut sind. Wenn die Auswahl schon beschränkt ist, so lassen sich die Schwimmbrillen zumindest anprobieren – oder doch nicht? Dies ist vom jeweiligen Händler abhängig. In einigen Kaufhäusern ist das Anprobieren tatsächlich nicht gern gesehen. Allerdings lassen renommierte Sportfachhändler das probeweise Anlegen einer Schwimmbrille meist zu. Schließlich will der Kunde ja nicht die Katze im Sack kaufen.

Schwimmbrille mit Wasser bespritzt.Doch stellt sich damit auch die Frage, wie aussagekräftig das Anprobieren einer Schwimmbrille ist. Immerhin lassen sich durch die Trockenübung Modelle aussortieren, die gar nicht zur Gesichtsform passen wollen. Andererseits ist damit keine Aussagekraft verbunden, ob eine Schwimmbrille tatsächlich wasserdicht ist und auch bei Sprüngen vom Startblock nicht verrutscht. Das Sichtfeld wird im Wasser anders erlebt als an der Luft, daher lässt sich auch dieser Aspekt nur begrenzt beurteilen. Ein hinzugezogener Verkäufer wird sicher gern zu den grundsätzlichen Unterschieden von Schwimmbrillentypen und Marken informieren, kann sich aber bei der Beurteilung eines bestimmten Modells auch nur auf die Herstellerangaben verlassen. Und die Qualität der Antibeschlagschichtung lässt sich im Fachhandel schon gar nicht prüfen.

Gegen den Onlinekauf einer Schwimmbrille sprechen eigentlich nur zwei Punkte: die Schwimmbrille lässt sich nicht in den Händen halten und sie lässt sich nicht probeweise aufsetzen. Wie erwähnt, bietet die Anprobe aber nur einen oberflächlichen Eindruck und lässt keine Schlüsse auf die praktischen Qualitäten einer Schwimmbrille zu. Dafür kann man sich im Internet anhand zahlreicher Kommentare und Bewertungen ein ausführliches Bild von den in die engere Auswahl gezogenen Schwimmbrillen machen.

Nutzer eines Modells schildern im Rahmen einer Bewertung oft ihre Erfahrungen, die sie mit einer Schwimmbrille im Freibad oder im sportlichen Wettkampf gemacht haben. Diese subjektiven Eindrücke lassen sich anschließend durch das Studium eines objektiven Schwimmbrille Test bestätigen oder auch relativieren. Ist die Wahl für eine Schwimmbrille getroffen, kann sie mit ein paar Klicks online bestellt werden. In nur wenigen Tagen trifft sie beim Kunden ein und kann beim nächsten Besuch im Schwimmbad angelegt werden.

Das Risiko für den Besteller ist gering, denn er profitiert bei einer Online-Bestellung von einem mindestens 14-tägigem Widerrufsrecht. Viele Online-Händler verlängern diese Rückgabefrist sogar auf 30 Tage. Übrigens kann der Kunde die Schwimmbrille ohne jede Begründung zurücksenden – ein Defekt der Brille muss dafür nicht vorliegen.

Die Geschichte der Schwimmbrille

Die Einführung von Schwimmbrillen bei Schwimmwettkämpfen erfolgte erst in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Mit dem Siegeszug der Schwimmbrillen im Schwimmsport begann eine ständige Weiterentwicklung, die bis zu den heutigen Hightech-Brillen führte. Die simplen Modelle der Anfangsjahre sind längst durch technologisch optimierte Brillen ersetzt worden. Die Schwimmbrillen veränderten auch das Training und führten zu einer bis dahin nicht bekannten Intensivierung und Leistungssteigerung. Vor der Einführung von Schwimmbrillen war die Aufenthaltsdauer begrenzt, die Sportler während eines Schwimmtrainings im Wasser verbringen konnten. Stundenlanger Aufenthalt in gechlortem Wasser reizt die Augen beträchtlich. Im Freiwasser werden die Augen durch organische Stoffe und Salzwasser belastet.

Bezzee Pro Schwimmbrille mit SteinFür junge Schwimmsportler ist eine Schwimmkarriere ohne die Vorzüge einer Schwimmbrille kaum noch vorstellbar. Doch noch die Schwimmer-Generation der 50er und 60er Jahre kannte das durch Chlor verursachte Brennen in den Augen nur allzu gut. Auch die nach stundenlangem Training durchgeführten Augenspülungen führten nur zu einer kleinen Linderung der Symptome. Das Augenbrennen nahmen die Schwimmsportler jener Zeit ebenso klaglos hin wie Bindehautentzündungen oder die getrübte Sicht auf Bahn und Konkurrenten. Es schien so, als sei dies der Preis, den ambitionierte Schwimmsportler zu zahlen hatten.

Dabei gab es schon im 14. Jahrhundert Vorläufer der Schwimmbrille. In persischen Schriften werden Perlentaucher beschrieben, die brillenähnliche Gestelle mit Gläsern aus poliertem Schildkrötenpanzer trugen. Auch im 16. Jahrhundert tauchen ähnliche Vorrichtungen auf Stichen mit Motiven von Koralltauchern auf. Polynesische Taucher nutzten Gestelle aus Bambus, die beim Abtauchen Luftblasen vor den Augen gefangen hielten. Bei geschicktem Manövrieren unter Wasser blieben die Luftblasen in ihren Bambuskäfigen, so dass die Taucher von einem Effekt ähnlich einem vorgesetzten Glas profitierten und klar sahen. Über Jahrhunderte blieben dies die einzigen im Westen bekannten Entwicklungen. Erst im Jahr 1911 nutzte Thomas Burgess eine Schutzbrille, als er als zweiter Mensch überhaupt den Ärmelkanal durchquerte. Die von ihm verwendete Motorradbrille war zwar nicht wasserdicht, reduzierte aber die durch Salzwasser und Wellenschlag ausgelösten, unangenehmen Effekte.

Das erste Patent auf eine Schwimmbrille wurde im Jahr 1916 erteilt. Auch wenn in der Patentschrift von einer Tauchbrille die Rede ist, lässt die vom Erfinder C.P. Troppman beigefügte Zeichnung doch auf den Verwendungszweck als Schwimmbrille schließen. Im Jahr 1926 durchschwamm Gertrude Ederle als erste Frau der Welt den Ärmelkanal. Ähnlich wie Thomas Burgess nutzte sie eine Motorradbrille zum Schutz ihrer Augen. Ihre Schwester optimierte den Schutz jedoch, indem sie die Brillenränder mit Paraffin abdichtete.

In den 30er Jahren erlangte der Tauchsport eine hohe Popularität und stieß die Entwicklung von Tauchsportmasken und Tauch-Utensilien aller Art an. Allerdings war keine der Tauchmasken für den Schwimmsport ausgelegt und fand keinen Eingang in den Schwimmsport. Im Jahr 1936 ließ sich Walter Farell eine verbesserte Schwimmbrille patentieren und vier Jahre später veröffentlichte ein Wissenschaftsmagazin Bauanleitungen für eine auf dem polynesischen Entwurf basierende, aber mit Gläsern versehene hölzerne Schwimmbrille. In den 40er und 50er Jahren wurden von Freiwasser-Schwimmern wie Florence Chadwick Schwimmbrillen mit übergroßen Gläsern verwendet. Doch in die Schwimmhallen drangen Schwimmbrillen immer noch nicht vor.

Erst im Jahr 1968 erschien die erste Anzeige, die eine Schwimmbrille für das Training in der Schwimmhalle bewarb. Das Produkt wurde nur zögerlich angenommen, da es noch eine Reihe von Unzulänglichkeiten aufwies und nicht allen Schwimmern passte. Hinzu kam, dass Schwimmbrillen ähnlich wie Flossen vom Internationalen Schwimmverband als unerlaubte Hilfsmittel eingestuft wurden und bei Wettkämpfen verboten blieben. Doch selbst nach Aufhebung des Verbots konnten sich die meisten Schwimmer nur langsam mit den Schwimmbrillen anfreunden. Der erste Schwimmsportler, der im Jahr 1970 eine Schwimmbrille in einem internationalen Schwimmwettbewerb trug, war der Brite David Wilkie. Doch selbst der legendäre Mark Spitz holte seine sieben Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1972 in München noch ohne Schwimmbrille.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Schwimmbrille

  • Das Auftragen von Gesichtscreme oder Sonnenschutzmittel kann die Dichtheit von Schwimmbrillen negativ beeinflussen. Auch kann der Brillenrand durch Cremes auf Dauer geschädigt werden. Beim Auf- und Absetzen der Schwimmbrille kann ein durch Creme verursachtes Abrutschen schnell zu Augenverletzungen führen. Vor dem Gang ins Wasser sollten Cremes daher entfernt werden. Wenn Cremes im Gesicht aufgetragen werden, sollten schnell einziehende Mittel gewählt werden.
  • Die Brillenränder einiger Schwimmbrillen können Abdrücke rund um die Augenpartie hinterlassen. Wenn die Markierungen auch noch nach Stunden sichtbar sind, kann eine schlecht angepasste Brille oder ein zu straff eingestelltes Kopfband der Grund sein. Lässt sich die Brille generell nicht gut der Kopfform anpassen, sollte ein anderes Modell gewählt werden.

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  • Für offene Gewässer empfehlen sich Saugnapfbrillen. Sie bieten einen hohen Tragekomfort und sind die besten Schwimmbrillen für längere Distanzen. Durch das im Vergleich zu Schwedenbrillen größere Sichtfeld ist eine bessere Orientierung für den Schwimmer gegeben. Saugnapfbrillen hoher Qualität zeichnen sich durch eine gute Abdichtung, wenig seitliche Verzerrungen und ein breites Kopfband aus.
  • Schwimmbrillen sind auch ein Mode-Accessoire. Die führenden Hersteller von Schwimmartikeln stellen jährlich ihre neue Swimwear-Kollektion vor. Auch die Schwimmbrillen der Anbieter folgen modischen Trends und passen sich den aktuellen Designs von Badehosen und Badeanzügen perfekt an. Modebewusste Schwimmsportler beweisen mit einer aktuellen Schwimmbrille, dass sie ein Gespür für Zeitgeist und Innovation besitzen. Die trendigsten Schwimmbrillen lassen sich im Schwimmbrillen Test 2017 finden.
  • Manchmal ist es schwer, Kinder von den Vorteilen einer Schwimmbrille zu überzeugen. Um ein Kind behutsam an den Umgang mit einer Schwimmbrille heranzuführen, sollte die Schwimmbrille anfangs spielerisch eingesetzt werden. Sobald ein Kind einen Bezug zur Schwimmbrille hergestellt hat und wenn der Erwachsene als Vorbild für das Tragen einer Schutzbrille dient, entsteht der Wunsch zum Tragen einer Schwimmbrille meist von selbst.
  • Auch Senioren können Schwimmbrillen einsetzen, um Augenreizungen zu vermeiden und das Sehvermögen im Wasser zu verbessern. Gerade Senioren neigen manchmal dazu, Schwimmbrillen mit sportlichen Ambitionen und jungen Trägern gleichzusetzen. Doch gerade Senioren, die überdurchschnittlich oft unter Fehlsichtigkeit leiden, können von einer optischen Schwimmbrille profitieren und erhöhen ihre eigene Sicherheit im Schwimmbad.
  • In öffentlichen und hochfrequentierten Bereichen kann es zu einer Verwechslung von Schwimmbrillen kommen. Um zu vermeiden, dass andere Personen versehentlich die eigene Schwimmbrille mitnehmen, empfiehlt sich bei der Auswahl der Schwimmbrille ein möglichst markantes Design. Eine auffällige Farbe oder ein besonderes Designmerkmal hilft dabei, die eigene Schwimmbrille unverwechselbar zu machen.
Die beiden wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Schwimmbrille sind der Tragekomfort und die Dichtheit. Beide Aspekte sollten beachtet werden. Ein zu geringer Tragekomfort führt dazu, dass die Schwimmbrille immer seltener genutzt wird. Ist die Schwimmbrille zwar komfortabel, aber nicht wirklich dicht, wird das Schwimmvergnügen ebenso eingetrübt. Treten beim Tragen einer Schwimmbrille Kopfschmerzen auf, deutet dies auf einen zu geringen Tragekomfort oder ein zu eng eingestelltes Kopfband hin. Meist hilft eine Lockerung des Kopfbandes oder die Justierung des Nasensteges. Auch getönte oder polarisierte Gläser können bei empfindlichen Menschen Irritationen verursachen.

Wer möchte, kann die Dichtheit seiner neuen Schwimmbrille bereits zu Hause überprüfen. Dazu wird die Schwimmbrille aufgesetzt und angepasst. Anschließend wird das Gesicht in eine mit Wasser gefüllte Kunststoffwanne gelegt. Auch in der Badewanne lässt sich die Dichtheit einer Schwimmbrille überprüfen. Da Undichtigkeiten oft durch Bewegungen beim Schwimmen verursacht werden, ist eine hundertprozentige Prüfung auf diese Weise zwar nicht möglich. Treten aber schon bei diesen Tests Undichtigkeiten auf, sollte ein Umtausch erwogen werden.

Pflege und Reinigung

Wenn die Schwimmbrille beschlägt, bestehen Temperaturdifferenzen zwischen der Umgebungsluft und dem Wasser. Das von außen auf die Gläser der Schwimmbrille treffende Wasser kühlt die innerhalb der Schwimmbrille eingeschlossene Luft ab. In der Folge setzt sich die Luftfeuchtigkeit an der Innenseite der Gläser ab. Vermeiden lässt sich dies durch Einspeicheln der Gläser, bevor die Brille in Kontakt mit dem Wasser kommt. Die im Speichel enthaltenen Proteine legen sich wie ein Schutzfilm über die Gläser und verhindern das Beschlagen.

Verschiedene Hersteller bieten auch Antibeschlagmittel an. Eine einfache und kostenlose Lösung des Problems besteht aus einem Temperaturangleich. Dazu geht der Schwimmer mit der Brille in der Hand für einige Minuten ins Wasser. Die Schwimmbrille und das Gesicht werden mit Wasser benetzt, bevor die Brille aufgesetzt wird.

Auch wenn eine Schwimmbrille vollständig aus Kunststoff besteht, sollte mit ihr sorgsam umgegangen werden. So gut wie alle Modelle überstehen zwar auch einen wiederholtenFall auf den harten Boden, jedoch kann sich bei jedem Sturz ein neuer kleiner Kratzer in den Gläsern der Schwimmbrille bilden. Daher sollte die Schwimmbrille gut verwahrt werden und nicht sorglos im Gras oder gar im Sand abgelegt werden. Schwimmbrillen sind leicht und aus Kunststoff, daher neigen vor allem Kinder und Jugendliche dazu, sich die Brillen gegenseitig zuzuwerfen. Da sich durch Fehlwürfe Katzer an den Gläsern bilden können, sollte vom Werfen der Brillen abgesehen werden.

Schwimmbrillen können auch in kalkhaltigem Wasser genutzt werden. Der Härtegrad des Wassers beeinträchtigt nicht die Lebensdauer, da die Schwimmbrillen vollständig aus Kunststoff bestehen. Kalk entwickelt nur ein aggressives Potenzial, wenn es in Kontakt mit metallischen Gegenständen kommt.

Glasreiniger sollte grundsätzlich nicht zur Reinigung der Schwimmbrille verwendet werden. Die Gläser einer Schwimmbrille bestehen nicht aus Glas und der Einsatz von Glasreiniger oder anderen Reinigungsmitteln würde die Beschichtung der Schwimmbrille vorzeitig ablösen.

Weist eine Schwimmbrille Defekte auf, sollte kein Reparaturversuch unternommen werden. Für einige Schwimmbrillen lassen sich neue Tragebänder und Nasenstege erwerben. Ansonsten ist die Brille zu entsorgen. Der Versuch einer Reparatur des Brillenbandes oder des Nasensteges birgt Gefahren und ist nicht lohnenswert. Der Neukauf einer Schwimmbrille ist in diesem Fall stets vorzuziehen.

FAQ

❓  Lässt sich mit einer Schwimmbrille schneller schwimmen?

Das Tragen einer Schwimmbrille führt nicht direkt zu schnelleren Zeiten, jedoch lassen sich die Konkurrenten auf den benachbarten Schwimmbahnen besser beobachten. Der Sportler behält so die Übersicht und kann seine Kräfte besser einteilen. Dank der Schwimmbrille sieht der Schwimmer besser. Er kann sich allein auf die abzurufende Leistung konzentrieren.

Viele Schwimmer und Athleten orientieren sich im Wettkampf an der am Beckenboden aufgebrachten Markierung. Die Schwimmbrille hilft dem Schwimmer, die Markierung klar zu erkennen und sich in der Mitte seiner Bahn zu halten. Die Brille lässt den Sportler auch die Entfernung zur Beckenwand besser abschätzen, sodass er die Rollwende am Startblock zum optimalen Zeitpunkt einleiten kann. Hochleistungsschwimmer entscheiden sich meist für eine strömungsgünstige Schwedenbrille.

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❓  Wie bleibt eine Schwimmbrille wasserdicht?

Der Brillenrand einer Schwimmbrille besteht aus Material wie Silikon, dass sich an die Gesichtshaut anschmiegt und eine gute Abdichtung vornimmt. Zu diesem Effekt kommt die straffende Wirkung des Trageriemens hinzu und der leichte Unterdruck, der durch Anpressen der Brillenfassung an das Gesicht entsteht. Daher sollten die Brillenränder nicht mit Haftcremes oder ähnlichem Stoffen behandelt werden, um die Dichtheit zu erhöhen. Im Gegenteil wäre eine Verschlechterung der Abdichtung zu befürchten.

❓  Dient eine Schwimmbrille der Sicherheit?

Eine Schwimmbrille erhöht die Sicherheit im Schwimmsport, da sie den Schwimmer drohende Zusammenstöße mit anderen Sportlern schneller erkennen lässt. Auch ein sich zum Absprung vorbereitender Turmspringer kann von der Wasseroberfläche aus mit einer Schwimmbrille schneller erkannt werden. Nicht zuletzt schützt die Schwimmbrille die Augen auch vor Arm- und Beinausschlägen anderer Schwimmer.

❓  Welche Schwimmbrillen eignen sich für offene Gewässer?

Im Freiwasser reizt zwar kein Chlor die Augen, jedoch begegnet der Schwimmer Algen, Schilf und Kleintieren. Daher ist der Schutz der Augen durch eine Schwimmbrille im offenen Gewässer noch wichtiger als im Hallenbad, da je nach Wetterverhältnissen durch Wind verursachte Augenreizungen hinzukommen. Für das Schwimmen im Freiwasser empfehlen sich robuste Schwimmbrillen mit polarisierten Gläsern und gutem UV-Schutz. Auch eine Tönung der Gläser kann hilfreich sein.

❓  Sollte man auf bekannte Markennamen setzen?

Von den klingenden Namen der Swimwear-Branche erwarten viele Kunden eine hohe Qualität. In vielen Fällen entsprechen diese Erwartungen auch der Realität, da die großen Hersteller über eigene Entwicklungsabteilungen verfügen und den technischen Vorsprung ihrer Schwimmbrillen sicher stellen wollen. Doch treten auch immer wieder neue Anbieter auf den Markt, die ebenfalls durch eine gute Qualität ihrer Schwimmbrillen überzeugen. Der Schwimmbrillen Test 2017 zeigt, welche Anbieter unabhängig von ihren Namen gute Qualität produzieren.

One-Klick-Kopfband zum Wechseln.❓  Ab welchem Alter können Kinder eine Schwimmbrille tragen?

Kinder lassen sich schon frühzeitig an eine Schwimmbrille gewöhnen. Bereits für Kinder ab 6 Jahren sind geeignete Schwimmbrillen erhältlich. Für jüngere Kinder sollten Schwimmbrillen noch nicht verwendet werden, da eine gewisse Geschicklichkeit beim Anlegen und Abstreifen der Schwimmbrille erforderlich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Kinderbekleidungsartikeln wächst eine Schwimmbrille mit. Da das Brillenband und der Nasensteg verstellbar sind, können auch rasch wachsende Kinder und Jugendliche jahrelang Spaß an ihrer Schwimmbrille haben. Daher lohnt es sich für die Eltern, in eine hochwertige Schwimmbrille zu investieren.

❓  Empfiehlt sich eine Schwimmbrille auch für andere Wassersportarten?

Im Wasserball sind Schwimmbrillen nicht erlaubt. Der DSV untersagt das Tragen von Schwimmbrillen beim Wasserball, da durch die Brillen beim direkten Körperkontakt eine erhöhte Verletzungsgefahr gegeben ist und die sportlichen Aktivitäten ohnehin zum großen Teil über Wasser ausgetragen werden. Fehlsichtige Wasserballsportler können jedoch eine Sportbrille tragen, wenn sie ihrem Verband eine entsprechende Bescheinigung vorlegen.

Auch Turmspringer sollten auf das Tragen einer Schwimmbrille verzichten, da durch den beim Eintauchen entstehenden Wassersog die Gefahr besteht, dass die Schwimmbrille abgerissen wird und Verletzungen hervorruft. Eine Schwimmbrille bringt einem Turmspringer keine Vorteile, da die Sprungübung mit dem Eintauchen des Körpers abgeschlossen ist und der weitere Aufenthalt im Wasser nicht zur Wertung beiträgt. Beim Synchronschwimmen wären Schwimmmasken von Nutzen, jedoch wird hier aus rein optischen Gründen auf den Einsatz von Schwimmbrillen verzichtet.

❓  Sollte man eine Schwimmbrille auf Reisen mitnehmen?

Wer im Ruderboot oder Segelboot unterwegs ist, kann in einer Seitentasche der Bekleidung eine Schwimmbrille bereithalten. Bei erfrischenden Schwimmeinlagen erleichtert die Schwimmbrille im Wasser die Orientierung. Auch bei einem durch Kentern verursachten unfreiwilligen Aufenthalt im Wasser hilft die Schwimmbrille, schneller den Bootsrand eines Rettungsbootes oder das Ufer zu erreichen. Eine Schwimmbrille ist durch ihr kleines Packmaß und das geringe Gewicht leicht mitzuführen.

Auch im Flugzeug bereiten daher Schwimmbrillen keine Probleme und lassen sich sowohl im Handgepäck als auch im Reisegepäck verstauen. Wer auf Nummer sicher gehen will, gibt die Schwimmbrille ins Handgepäck, um bei einer Notwasserung mit der Schwimmbrille die beste Orientierung im Wasser zu haben und bei der Rettung anderer Passagiere behilflich sein zu können.

Nützliches Zubehör

Bei vielen Schwimmbrillen lassen sich die Gläser wechseln. Dies ist zum Beispiel von Bedeutung, wenn man sich für getönte Gläser entscheidet oder für den Einsatz im offenen Gewässer polarisierte Gläser einsetzen möchte. Sind die originalen Gläser noch einwandfrei und weisen keine Kratzer auf, können sie bei anderen Umgebungs- oder Wetterverhältnissen wieder eingesetzt werden. Auch fehlsichtige Personen profitieren von der Austauschbarkeit der Gläser, da sie sich bei sich Veränderung der Fehlsichtigkeit neue Gläser mit anderen Dioptrien anfertigen lassen können. Der Austausch geht in der Regel schnell und unproblematisch vonstatten.

Eine Schwimmbrille sollte niemals über längere Zeit in die pralle Sonne gelegt werden. Durch das harte UV-Licht können die Gläser auf Dauer eintrüben. Für die sichere Aufbewahrung empfiehlt sich ein wasserdichtes Etui, wie es von vielen Herstellern zusammen mit einer Schwimmbrille angeboten wird. Ein Schwimmbrillen-Etui kann auch nachträglich erworben werden. Der Handel hält ein großes Sortiment an Etuis für Schwimmbrillen bereit.

Ein zweigeteiltes Brillenband kann den Sitz einer Schwimmbrille weiter verbessern und bietet sich insbesondere bei bestimmten Frisuren an. So kann ein Dutt oder ein Pferdeschwanz zwischen den horizontalen Brillenbändern durchgeführt werden und steht dem Brillenband nicht im weg. Zweigeteilte Brillenbänder sind auch für Personen empfehlenswert, die ungern Badekappen tragen.

Wer internationale Schwimmsport-Wettbewerbe im Fernsehen verfolgt, dem ist bekannt, dass Damen wie Herren eine Schwimmbrille oft mit einer Badekappe kombinieren. Das gemeinsame Tragen von Badekappe und Schwimmbrille bereitet keine Probleme, da das Kopfband einer Schwimmbrille fest anliegt und sich auch im Wasser nicht von der griffigen Oberfläche einer Badekappe löst. Unter modischen Aspekten ist auf eine zur Schwimmbrille passende Badekappe zu achten. Einige Hersteller bieten Schwimmbrillen auch im Set mit einer farblich passenden Schwimmkappe an.

Kinder und Jugendliche neigen oft dazu, Artikel wie Schwimmbrillen untereinander zu tauschen. Da die Passform der Schwimmbrille und die Länge des Kopfbandes auf das jeweilige Kind abgestimmt ist, ist ein Verleih der Schwimmbrille an andere Kinder jedoch nicht zu empfehlen. Die Schwimmbrille muss nach den Erhalt wieder neu eingestellt werden und oftmals ist ein pfleglicher Umgang mit der verliehenen Schwimmbrille nicht gewährleistet. Eine Schwimmbrille sollte auch nicht mit Clips, Perlen oder anderen Accessoires dekoriert werden. Durch das Bekleben oder Löchern des Kopfbandes kann die Schwimmbrille nachhaltig beschädigt werden.

Schwimmer unter Wasser

Alternativen

Das Tragen einer Schwimmbrille ist eine Frage der Gewöhnung. Auch von Personen, die eine Schwimmbrille anfangs noch als Fremdkörper empfinden, wird das Tragen einer Schwimmbrille schon bald nicht mehr bemerkt. Im Gegenteil wird die Schwimmbrille schnell vermisst, sobald beim Schwimmen ohne Schwimmbrille die Augen wieder im Kontakt mit verchlortem Wasser kommen. Eine Schwimmbrille bietet klare, freie Sicht – eine gleichwertige Alternative ist schwer zu finden.

Schwimmbrillen stellen auch einen hervorragenden Schutz für Kontaktlinsenträger da. Durch die Schwimmbrille gelangen keine Keime an die Kontaktlinsen und das Wasser kann die Linsen nicht aus den Augen spülen. Daher sind Schwimmbrillen für Nutzer von Kontaktlinsen noch empfehlenswerter als für Sportler ohne Fehlsichtigkeit. Träger von Kontaktlinsen können jede marktübliche Schwimmbrille verwenden und sind anders als andere Fehlsichtige nicht auf optische Schwimmbrillen angewiesen.

Schwimmbrillen sollten nicht als Skibrille genutzt oder als Windschutz für Fahrten mit dem Fahrrad, Motorroad oder Cabrio eingesetzt werden. Beim Skisport können auf die Brille prasselnde Eiskristalle die Gläser beschädigen. Das Sichtfeld einer Schwimmbrille ist nicht auf den Einsatzbereich im Skisport oder im Straßenverkehr abgestimmt. Bei einem Unfall ist zudem mit Regressforderungen von Geschädigten oder deren Versicherungen zu rechnen.

Viele aktive Schwimmsportler haben gelegentlich auch am entspannten Schwimmen gemeinsam mit Freunden oder Familie ihr Vergnügen. Um sich sowohl für Wettkampf als auch für das gemeinsame Schwimmen und Planschen mit den Kindern zu präparieren, empfiehlt sich die Anschaffung zweier getrennter Schwimmbrillen. Für Wettkampfsituationen ist eine Schwedenbrille zu empfehlen, die einen kleinen Strömungswiderstand mitbringt und die beste Funktion auf der Bahn hat. Beim Schwimmspaß mit der Familie kommt eine Saugnapfbrille oder eine Schwimmmaske zum Einsatz, die durch ihren Panoramablick ein gutes Sichtfeld ermöglicht.

Weiterführende Links und Quellen

Unterwasser-Augen Schwimmbrillen: Ein Überblick: http://swim.de/material/equipment-guide/schwimmbrillen-ein-ueberblick

Schwimmbrille für Wassersport: http://www.brillen-sehhilfen.de/brillen/schwimmbrille.php

Guter Durchblick, perfekter Sitz: http://www.fitforfun.de/sport/weitere-sportarten/schwimmen/ausruestung/schwimmbrillen-im-test-guter-durchblick-perfekter-sitz_aid_10073.html

Schwimmbrille mit Sehstärke: http://schwimmbrille-mit-sehstärke.info/

Worauf Sie bei einer guten Schwimmbrille achten sollten: http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/sport-fitness/id_58200518/schwimmbrille-darauf-sollten-sie-beim-kauf-achten.html

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