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Skateboard Test 2017 • Die 7 besten Skateboards im Vergleich

Balance und Gleichgewicht sind bei bestimmten Sportarten unabdingbar, so z. B. beim Skateboard-Fahren. Hier kommt es besonders auf das Geschick und die Wendigkeit an, sich mit dem Körper auf dem Board zu halten, dabei eine Kurve zu nehmen oder über eine Bordsteinkante zu springen, ohne das Skateboard anheben zu müssen oder von diesem abzuspringen. Aus dem Skaten ist längst eine Kunst geworden, die durch raffinierte Tricks besticht. Das Skateboard hat seine ganz eigene Szene und seine eigenen Anhänger.

Trotzdem kommt der Trend zum Skaten immer wieder auf. Neben der sportlichen Herausforderung, spielt natürlich auch das Vergnügen eine wichtige Rolle. Hier wird nicht nur das eigene Können geprüft, sondern auch die Möglichkeiten, die machbar sind, um sich aufrecht zu halten oder die Geschwindigkeit zu steigern. Ob Streetstyle-, Curiser- oder Longboard, für jeden sportlichen Typ gibt es das richtige Brett unter den Füßen. Unser Test wird zeigen, welche Skateboards sich für wen besser eignen, was alles dazu gehört und dass das Skateboard auch 2017 nicht aus der Mode gekommen ist, obwohl die Geschichte des Skateboards schon einige Jahrzehnte zurückliegt.

Bestenliste 2017 der Skateboards

Letzte Aktualisierung am:

 Komplettes Skateboard in höchster Qualität.Skateboard mit harten Rollen und ABEC-7Apollo Skateboard, kleines Komplett Board mit ABEC 3 KugellagerBoard aus 100% hochwertigem AhornholzBoard aus hochwertigem, 9-lagigem Ahornholz Double Kick Apollo Skateboard, kleines Komplett Board mit ABEC 3 KugellagerSkateboard Skate Board Komplettboard Deck Funboard Holzboard ABEC 9

Element
Team Section 7.5 Skateboard


Globe
Diablo Skateboard



Apollo Skateboard, kleines Komplett Board mit ABEC 3 Kugellager


HanssonSports
Skateboard


Hudora

Skateboard


Apollo Skateboard, kleines Komplett Board mit ABEC 3 Kugellager


Skateboard Skate Board Komplettboard Deck Funboard Holzboard ABEC 9


 Bewertung 1,1 1,2 1,5 1,8 1,9 2,2 2,4
Board TypSkateboardSkateboardSkateboardSkateboardSkateboardSkateboardSkateboard
Board Material / Flexkanadischer Ahorn
(7-lagig)
kanadischer Ahorn
(7-lagig)
kanadischer Ahorn
(7-lagig)
kanadischer Ahorn
kanadischer Ahorn
(9-lagig)
mit hochwertigen Aluminium AchsenAnti-Rutsch-Auflage (Grifftape)
Standplatte aus 9-lagigem Ahornholz
Länge / Breite80cm (31.5')
19cm (7.5')
81cm (31.875')
19.7cm (7.75')
61cm78,7cm
20,3cm
78,8cm
20,3cm
28“ x 8“ (71 x 20,3 cm)- Deck-Länge: 80 cm
- Deck-Breite: 21 cm
Kugellager / MaterialABEC-3ABEC-7ABEC-3ABEC-5ABEC-1ABEC-3ABEC-9
Achsstiftbreite: 129mm (5')129mm (5')k.A.110mm127mm (5')85mmk.A.
Rollen: Größe / Härte50mm x k.A. / 98A52mm x k.A. / 101Ak.A.50 x 36 mm / 95A50 x 36 mm / k.A.28“ x 8“ (71 x 20,3 cm)
Gewicht2,1 kgk.A.2,3 kgk.A.2,3 kginkl. Verpackung: 2,4 Kginkl. Verpackung: 2,7 Kg
Besonderheiten

  • Bestes Skateboard auf dem Preisniveau

  • stylisch


  • Robust

  • für Anfänger geeignet


  • KINDER-SKATEBOARD! Das Apollo Kinderboard Grafitti 24“ x 6“ (61 x 15,2 cm) ein stylisches Skateboard für Kinder / kleine Skateboard Anfänger.
    FAHRSPASS! Ein Kinder-Skateboard mit hochwertigen Aluminium Achsen, ABEC Kugellagern und sehr gutem Lenkverhalten, damit macht skaten besonders Spaß.


  • Decktop mit rutschfestem Griptape

  • Hochgenaue Lagerung mit ABEC-5, SHOCK-PROOF PVC CUSHION


  • für fortgeschrittene Fahrer

  • überzeugt durch hochwertige Materialen und beste Laufeigenschaften


  • KINDER-SKATEBOARD! Das Apollo Kinderboard Skull 28“ x 8“ (71 x 20,3 cm) ein stylisches Skateboard für Kinder / kleine Skateboard Anfänger.

  • FAHRSPASS! Ein Kinder-Skateboard mit hochwertigen Aluminium Achsen, ABEC Kugellagern und sehr gutem Lenkverhalten, damit macht skaten besonders Spaß.


  • Deck-Länge: 80 cm

  • Deck-Breite: 21 cm

  • Rollen Ø: 50mm

  • Farben Rollen: schwarz - weiß (je nach Modell)

  • Kugellager: ABEC 9

  • Material: Metall, Ahornholz, Polyurethan

  • max. Belastung: 100kg

Komfort
Preis- / Leistung
Preisvergleich

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Was ist ein Skateboard und wie ist es aufgebaut?

Auf Domplattformen und breiteren Plätzen sind sie häufig anzutreffen. Zumeist junge Menschen, die mit einem Brett an den Füßen gekonnt über Treppenstufen, Geländer und Bordsteine fahren und dabei akrobatisch versiert Brett und Erhöhung für ihre Tricks nutzen. Ein ratterndes Geräusch und eine Vielzahl an gekonnten Sprüngen bestimmen diesen Sport, der seit den sechziger Jahren in Mode kam und durch ähnliche Varianten abgelöst und erweitert wurde. Aber auch das richtige Fallen und Abspringen sind wichtige Begleitfaktoren. Skateboardfahrer nutzen dabei eine Art Rollbrett, das aus einem einfachen Brett mit vier Rollen und zwei Achsen besteht. Die Skateboards der Profis sind daneben noch einmal eine ganz eigene Kategorie und aus besonders hochwertigem Material zusammengesetzt. Im Handel sind diese in der höheren Preiskategorie zu finden und bürgen mit dem Namen des jeweiligen Skateboardprofis für die Qualität des Boards. Diese ist natürlich maßgebend für die Fahreigenschaften und die Standfestigkeit.

Um das Skateboard in einfacher Form zu benutzen, wird ein Bein auf dem Brett belassen, sich mit dem anderen abgestoßen, so dass das Board in Bewegung ist. Das Skateboard ist natürlich kein eigentliches Fortbewegungsmittel, dient vielmehr dem Freizeitvergnügen, als Hobby, als sportliche Betätigung und Zusammenkunft einer bestimmten Szene. Abgestimmt auf diesen fordernden Sport ist auch die Modewelt, so z. B. in bestimmten Marken für Oberbekleidung und Schuhe. Kunststücke und Tricks sind dabei die eigentliche Herausforderung, die aus gekonnten Sprüngen und Drehungen, auch aus einer Kombination beider bestehen.

Das originale Skateboard wird in sieben Schichten zusammengesetzt, gepresst und so in Form gebracht. Die Materialien sind verschieden, Ahorn ist eines der leichtesten, dichtesten und robusteren Holzsorten und daher optimal für das Deck des Boards. Im Querschnitt weist das Skateboard dann eine Konkavform auf, im Längsschnitt sind beide Enden leicht nach oben gebeugt. Die vordere Seite läuft dann auch spitz zu, während die Hinterseite, als „Tail“ bezeichnet, gerade ist.

Verschiedene Skateboarder in ActionZusätzlich besitzen aufwendiger gefertigte Boards auch einen Fiberglas– oder Carbon-Kern, wodurch die Trittfläche noch einmal etwas mehr Stabilität erhält. Die Unterseite ist aufwendig gestaltet und mit zwei Achsen ausgestattet, die die Hauptkomponenten bilden. Sie verfügen über einen beweglichen Kipppunkt, wodurch die Gewichtsverlagerung möglich wird, die dann das Skateboard lenkt. Sie werden „Trucks“ genannt und verbinden das Deck mit den Rollen. Das Material der Achsen bestimmt auch die Qualität des Bretts. In der hochwertigeren Variante sind sie aus Magnesium, Gusseisen und Aluminium. Alleine die Rollachsen und der Verbindungsstift sind aus Stahl gefertigt. Zwischen den Rollachsen ist eine weitere Verbindungsachse, als „Hanger“ bezeichnet. Durch Drehzapfen und Lenkgummis ist sie neigungs- und drehfähig und mit der Grundplatte verbunden. Das macht die komplette Lenkung durch Gewichtsverlagerung erst möglich, denn sobald sich das Board zur Seite neigt, drehen sich diese
Verbindungsachsen ins Innere, wodurch die Wendigkeit der Achsen die Lenkfreudigkeit bestimmt. Je besser die Achse hier funktioniert, umso kleiner ist der Kurvenradius und umso größer die Flexibilität des Boards. Auch ist die Breite der Achsen auf die Größe des Decks abgestimmt, so dass die Rollen exakt an den Seitenkanten das Board abschließen.

Daneben weisen manche Boards an der Spitze und hinten Schutzleisten auf, die vor Beschädigungen schützen sollen. Damit der Halt auf dem Brett einfacher ist, verfügt das Skateboard meistens über einen selbstklebenden Haftbelag aus Schleif- oder Sandpapier auf der Oberfläche, der „Griptape“ genannt wird.

Skateboard Rollen AchseDie Räder, auch als „Wheels“ bezeichnet, sind in Größe und Breite häufig unterschiedlich und an den Zweck des Skateboard-Fahrens angepasst. Größtenteils sind sie aus Polyurethankunststoff, was bei der Verbesserung der Räder ausschlaggebend war, da diese so viel robuster sind und auch einiges aushalten, das Board dadurch schneller wird und mehr Straßenhaftung ermöglicht. Der Härtegrad der Rollen ist dabei ein wichtiger Faktor. Weiche Rollen sind leiser und haften besser, werden also vermehrt auf der Straße genutzt, harte sind robuster und schneller, eignen sich dann für Skateparks und Halfpipes.

Die Wahl, welche Räder das Skateboard haben soll, hängt demnach von Verwendungszweck und bevorzugten Bodenbelag ab. Die Größe der Rollen bestimmt die Laufeigenschaft des Boards. Größere Räder ermöglichen höhere Geschwindigkeit, kleinere eignen sich dann besser für Kurven, Sprünge und Tricks. Auch die Breite hat einen Einfluss auf das Fahrverhalten. Schmale Rollen haben einen geringeren Rollwiderstand, breite eine bessere Bodenhaftung. Sind die Rollen dazu abgerundet, sind Kanten auf diese Weise einfacher zu überwinden.

Das Kugellager wiederum bestimmt den reibungslosen Lauf der Räder. Bei einem hochwertigen Skateboard besitzen die Rollen ein Präzisionskugellager, das beidseitig geschlossen ist.

Zum Skaten gehört neben dem richtigen Board für die eigenen Ansprüche auch immer die komplette Schutzausrüstung dazu, die aus geeigneten Schuhen, Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschonern, einem Helm und bei Bedarf Handschuhen besteht. (Mehr dazu siehe unter dem Punkt „Nützliches Zubehör für das Skateboard“ in unserem Test.)

Skateboard-Disziplinen, Sprünge und Ausdrücke

Mit dem Skateboard werden verschiedene Manöver ausgeführt, die als Tricks bezeichnet werden. Diese werden in vier Richtungen unterschieden und als „Grabs“, Flicks“, „Grinds“und „Flats“ bezeichnet.

  • Grabs
  • Flips
  • Grinds
  • Flats
  • Spins
Unter „Grabs“ werden Tricks verstanden, bei denen das Skateboard mit der Hand gegriffen und vor, zurück oder zur Seite gezogen werden.
Mit „Flips“ sind Tricks gemeint, bei denen das Skateboard durch Bewegung und Gegenbewegung um die eigene Achse gedreht wird, meistens auch beim Sprung in der Luft. Eingeleitet werden „Flips“ durch ein Ziehen des Fußes über die Oberseite des Skateboards, ebenfalls durch das Runterdrücken des Decks. Nachdem sich das Board gedreht hat, wird es mit dem Vorderfuß wieder gestoppt und im Sprung wird so die Landung eingeleitet.
Unter der Bezeichnung „Grinds“ sind Tricks gemeint, die über eine Längsseite, z. B. über eine Bordsteinkante oder ein Rohr ausgeführt werden. Dieser Trick wird über die Achsen ausgeführt und ermöglicht so das Sliden.
Bei „Flats“ sind Tricks gemeint, die einen Sprung aus dem Stand beinhalten. Dieser wird als „Ollie“ bezeichnet. Solche Sprünge finden immer auf dem Boden statt und benötigen keine Rampe oder Kante.
Werden alle Tricks kombiniert, wird von „Spins“ gesprochen. Dabei sind auch Drehungen um die eigene Achse gemeint, die sich im Grad der Drehung unterscheiden. Die Drehung wird mit dem Kopf eingeleitet und auf Körper und Board übertragen.

Genauso wie die Tricks unterscheiden sich die einzelnen Disziplinen.

  • Freestyle
  • Streetstyle
  • Vert-Skaten
  • Pool- und Bowlskaten
  • Slalom- Flatland- oder Downhill
Die älteste Form ist der Freestyle, der durch Akrobatik und Ästhetik besticht. Hierbei nutzt der Skater keine Hilfsmittel, Kanten oder Hindernisse, sondern präsentiert seine Tricks alleine mit dem Board, meistens mit musikalischer Begleitung als Kür zur Musik. Das bringt mit sich, dass die Tricks dann wie ein Tanz oder Bewegungen zur Musik präsentiert werden, demnach zum Rhythmus und Takt der Musik passen. Hier kommen dann besonders die „Flats“ und „Grins“ zum Einsatz. Für den Freestyle benötigt ein Skater viel Gleichgewichtssinn, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit. Ein Handstand auf dem Board, eine Drehung während der Fahrt um die eigene Längsachse oder eine Drehung in der Luft sind Teil des Freestyles. Dabei ist immer wichtig, dass im richtigen Augenblick wieder auf dem Board gelandet wird, um die Fahrt nahtlos fortzusetzen.
Der Streetstyle unterscheidet sich wiederum vom Freestyle und ist, allgemein gesprochen, die alltägliche Form der Fortbewegung auf dem Board. Diese findet auf Straßen, Plätzen und überall dort statt, wo sich Hindernisse bieten, die bewältigt werden können. Dazu gehören Treppenstufen, Geländer, Mauern, Rampen, Bordsteine, Bänke oder die künstlich gebauten Skatestrecken und Pools in Skateparks.
Beim Streetstyle kommt es auf die Höhenunterschiede der genommenen Hindernisse an, die auf Schrägen, Kanten und Abrundungen überwunden werden. Der „Olli“ erfordert z. B. den Sprung aus dem Stand ohne, dass die Hände zur Hilfe genommen werden. Der Tritt erfolgt auf das Hinterteil, so dass sich das Board aufrichtet und der Sprung im Schwung mit den Füßen ausgeübt wird. Dadurch können auch Erhöhungen bei Hindernissen überwunden werden. Das Hinunterspringen von Hindernissen und Erhöhungen nennt sich „Acid Drop“, mit einem „Slide“ wird über Flächen, Kanten und Geländer gerutscht.
Eine andere Disziplin ist das Vert-Skaten. Das Wort „Vert“ leitet sich von „vertical“ ab, bedeutet also senkrecht. Dafür benötigt der Skater natürlich eine geeignete Halfpipe, womit eine U-förmig konzipierte Anlage gemeint ist, die senkrechte Steilwände aufweist, die der Skater dann durch Geschick und Geschwindigkeit nimmt, um am oberen Rand u. a. einen Trick auszuführen, z. B. einen Handstand. Einige Anlagen bestehen auch aus einer Verbindung aus Halfpipe und Miniramp, wobei die Bewegungen dann wieder an das Wellenreiten und Surfen erinnern. Die Halfpipe ist eine Erweiterung des Skatepools und ermöglicht Tricks in großer Höhe. Manche Halfpipes haben eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Um diese zu überwinden, bedarf es vom Skater einer perfekten Fahrtechnik, guten Kondition und Körperbeherrschung. Das Fahren auf Halfpipes ist also nicht für Anfänger gedacht, da auch eine sehr hohe Geschwindigkeit erreicht wird. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist schlicht und einfach Mut, denn das Beherrschen des Boards bringt den entsprechenden Nervenkitzel mit. Halfpipes bestehen meistens aus einer einzelnen Fahrbahn mit Sprungschanzen an beiden Enden. Das Material ist Holz und Stahl, die Fahrfläche sind Buchenholzplatten. Der Skater beginnt seine Fahrt dann meistens aus der Höhe der Absprungfläche und lässt sich in die Halfpipe fallen. Ticks wie „Footplants“, „Liptricks“, „Airs“ oder „Handplants“ bestimmen diese Disziplin. Falls es dann mit der Landung nicht klappen sollte, wird gekonnt gestürzt. Auch das bedingt das Skateboard-Fahren. Geeignete Knieschoner sind notwendig, um den Bremsvorgang zu beeinflussen, ebenso die Übung zuvor, richtig zu fallen.

Statt eines u-förmigen Rohrs gibt es auch Anlagen, die ganze Rohre enthalten. Hier wird von Fullpipes gesprochen. Bei diesen kommt es dann auf den notwendigen Schwung an, um das gesamte Rohr zu nutzen.

Eine eigenständige Disziplin ist auch das Pool- und Bowlskaten. Das findet in leeren Swimmingpools statt, hauptsächlich in Amerika, da dort die Pools eine meist runde oder auch nierenförmige Form aufweisen und die Beckenwand abgerundete Übergänge zum Beckenboden besitzt. Manche Schwimmbecken sind auch schüsselförmig konzipiert, was das Befahren mit dem Skateboard dann erlaubt.
Slalom- Flatland- oder Downhillskaten sind nicht mehr so populär wie in der Anfangszeit, da hier keine Hindernisse zur Verfügung stehen und die Herausforderung eher geringer ist. Tricks und Sprünge werden auf ebener Fläche ausgeführt, wobei das Skateboard dann eher als Turngerät genutzt wird. Das Slalom-Fahren macht eine fehlerfreie und schnelle Durchfahrt auf einer dafür vorgesehenen Strecke notwendig, die allerdings kaum in Städten zu finden ist. Ähnlich ist es mit dem Downhill-Fahren. Die Abfahrtstrecke muss lang sein und wird meistens mit einem Longboard bestritten, das besonders hohe Geschwindigkeiten erlaubt.

Welche Arten von Skateboards gibt es?

Skateboards unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Größe und Form. Der Bereich, wo das Skateboard zum Einsatz kommt, macht im Grunde die Wahl des geeigneten Boards aus. Wer viel fahren möchte und mehr auf Gleichgewicht und Geschick Wert legt, benötigt ein anderes Brett als ein Skater, der sich in Tricks und Körperbeherrschung üben möchte. Eine Auswahl an Skateboard-Typen sind z. B. diese:

Globe Diablo Skateboard

  • Streetstyle- Skateboard: Hierbei handelt es sich um die ganz einfache Variante eines Skateboards, das besonders bei dem Skaten auf Straßen, Plätzen und kleineren Wegen zum Einsatz kommt. Mit dem Streetstyle-Skateboard ist der Anfänger gut beraten, da das Board genügend Sicherheit bietet, aber auch für Tricks und Sprünge geeignet ist. Das Skateboard ist 80 Zentimeter lang und weist eine Breite von 20 Zentimetern auf. Die Unterseite ist aufwändig gestaltet und auf zwei bewegliche Achsen geschraubt.
  • Flowboard: Das Flowboard ahmt in Form und Aussehen das Snowboard nach und eignet sich besonders zum Carven. Es hat, wie das herkömmliche Skateboard, ein Deck, das hinten und vorne Bögen aus Metall aufweist, an dem bis zu sieben Rollen befestigt sind. Dadurch lässt sich der gesamte Neigungswinkel hin zur Straße verändern und die einzelnen Bewegungen beim Carving besser kontrollieren. Zwei bis vier Räder setzen dabei gleichzeitig auf dem Boden auf, wobei dann ein Winkel von bis zu 45 Grad erreicht werden kann. Das Flowboard wird wie ein Skateboard genutzt, ist aber auch gerade für abschüssige Strecken optimal.
  • Longboard: Das Longboard ist die verlängerte Form eines Skateboards und wird hauptsächlich zum reinen Fahren genutzt. Diese Boards sind meistens zwischen 90 und 150 Zentimeter lang und damit deutlich länger als ein durchschnittliches Skateboard. Der Achsenabstand ist höher, wird „Wheelbase“ genannt, die Rollen sind ebenfalls größer. Dadurch sind Longboards leiser, schneller, wendiger und weicher in der Bewegung, die Räder weisen einen höheren Härtegrad auf und sind meistens aus Aluminium und Plastik. Erinnern tut das Longboard an ein Surfbrett, wobei es auch von Surfern erfunden wurde, die auf den Surf-Spaß nicht verzichten wollten, wenn keine Wellen vorhanden waren oder die Jahreszeit nicht stimmte. Sie klemmten Rollen unter das Surfbrett und erfanden so das Longboard. Mit diesem ist das Freestyle- und Slalom-Skaten etwas einfacher. Für Tricks und Sprünge eignet sich die kleinere Form allerdings wesentlich besser.
  • E-Board – das elektrische Skateboard: Durch das E-Board wird das Skaten besonders einfach. Es verfügt über einen elektrischen Antrieb durch einen Motor und macht damit ein sehr entspanntes Gleiten möglich. Aber auch Fahrten über Schotter, Kies oder durch Matsch und Pfützen sind ohne Probleme machbar. Die Räder sind breiter und größer, auch muss beim Kauf auf verschiedene Bedingungen geachtet werden, so die Akkulaufzeit, die darüber Aufschluss gibt, wie lange das Board fährt, die Ladezeit des Akkus und die maximale Geschwindigkeit, die mit dem E-Board erreicht werden kann. Die Höchstgeschwindigkeit liegt meistens zwischen 20 und 40 Kilometern pro Stunde. Ein guter Akku hält dabei 30 Kilometer lang und benötigt eine Ladezeit von 5 Stunden.
  • Cruiser-Board: Dieses Skateboard ist die flexiblere und schnellere Lösung. Es ist deutlich schneller als ein normales Skateboard und kann so auch höhere Geschwindigkeiten halten. Die Cruiser Boards sind sehr robust gefertigt und dennoch leicht im Gewicht, was dann auch den Transport einfacher macht. Unebenheiten auf Straßen werden so ebenfalls schneller genommen, da die Räder etwas größer sind als beim herkömmlichen Streetstyle Board. Mit dem Curiser sind mehr Tricks und Sprünge möglich. Das liegt an dem so bezeichneten „Kicktail“, dem etwas erhöhten Ende des Boards, wodurch die Sprünge einfacher gelingen.

Der ultimative Skateboard Test – so haben wir die verschiedenen Skateboards für Sie getestet:

Für unseren Test haben wir verschiedene Skateboards getestet und Wert auf die Robustheit, Stabilität, Verarbeitung, Gewicht, den Härtegrad der Rollen und die Fahreigenschaft der getesteten Modelle gelegt. Unsere Auswahl enthielt sowohl Einsteigerboards als auch solche für Fortgeschrittene. Preis und Qualität wurden von uns unter die Lupe genommen, dazu die einzelnen Elemente, wie z. B. das Deck, die Achsen und Räder.

  • Fahreigenschaften, Standhaftigkeit und Geschwindigkeit: Gerade bei den Fahreigenschaften kam es uns auf die Leichtigkeit und gute Wendigkeit eines Boards an. Das Beschleunigen und das Halten der Geschwindigkeit sollte gleichermaßen möglich sein, der Kraftaufwand selbst geringer ausfallen, der Halt auf dem Board durch gute Bodenhaftung möglich sein.
  • Achsen und Lenkverhalten: Die Achsenlenkung hat, wie Achsen und Rollen, Einfluss auf das Lenkverhalten und sollte in unserem Skateboard Test 2017 variierbar sein, dazu in den Kingpins angezogen oder gelockert werden können. Die Lenkgummis mussten austauschbar sein. Maßgebend war eine leichte Lenkbarkeit und Flexibilität des Skateboards.
  • Maße und Größe: Die Maßeinheiten haben wir in unserem Test zur Vereinfachung, statt in den üblichen Inch, in Zentimetern angegeben und dann hauptsächlich die Bretter getestet, die eine Durchschnittsgröße von etwa 80 Zentimetern Länge und 20 Zentimetern Breite aufwiesen.
  • Design & Verarbeitung des Skateboards: Am Ende waren uns auch das Design und die Robustheit des Skateboards wichtig. Eine gute Verarbeitung des Bretts, das vorhandene Griptape, meistens in schwarzer Ausführung, das Kugellager von guter Qualität und geeignetem Material trugen zur Entscheidung bei, die besten Modelle für unseren Test 2017 auszuwählen.

Pflege und Reinigung

Das Skateboard als Sportgerät bedarf natürlich bei der häufigen Verwendung und Abnutzung einer geeigneten Pflege, so das Reinigen und Einfetten der Kugellager und Rollen. Das war für unseren Test dadurch zu kontrollieren, wie einfach an die einzelnen Komponenten heranzukommen war. Die Rollen wiederum sollten durch ein Nachziehen der Achsenmutter nicht aneinanderstoßen, der Raum der Kugellager mit Spacer aufgefüllt werden können. Eine gute Pflege ermöglicht dann auch die Langlebigkeit des Skateboards, da das Einfahren die gesamte Gewohnheit beim Skaten ausmacht, ebenso die Kontrolle über die Sprünge und Tricks.

FunTomia Skateboard Deck Griptape

Worauf muss ich beim Kauf eines Skateboards achten?

Skateboarder fährt in RoehreUm das geeignete Skateboard für sich zu finden, müssen zunächst einige Punkte geklärt sein, damit alle Ansprüche an das Board dann auch erfüllt werden.

Für das Nutzen eines Boards spielen neben der eigentlichen Verwendung immer das Gewicht, die Körper- und die Schuhgröße eines Menschen eine Rolle. Die Haltung und die Balance sind das A und O und müssen durch Board und Körpereigenschaften aufeinander abgestimmt sein. Optimal ist dann ein Skateboard, das flexibel an den Füßen liegt und mit Leichtigkeit die Bewegungen ermöglicht, die der Skater ausführt. Auch Form, Gewicht und Design des Skateboards sind vorher zu bedenken, ebenso das Material von Deck und Achsen wie auch der Härtegrad der Rollen.

All diese Merkmale haben Einfluss auf die Fahreigenschaften eines Skateboards, so z. B. weiche Rollen für den Straßeneinsatz, harte für das Fahren in Skateparks, um dort die Hindernisse besser zu bewältigen. Grundsätzlich müssen viele Komponenten mit der Abnutzung auch ausgetauscht werden.

Bei den Rollen sollte auf den Durchmesser geachtet werden, der sich im Normalfall zwischen 50 und 60 Millimetern bewegt. Größere Rollen bedürfen auch mehr Kraft, um die geeignete Geschwindigkeit mit dem Board zu erzielen, sind aber dann in der Endgeschwindigkeit auch verlässlicher. Durch kleinere Rollen wird sehr schnell beschleunigt, die Endgeschwindigkeit ist aber geringer. Als Richtlinie kann also gelten, dass für das reine Fahren die Rollen größer sein, für Skate-Tricks dann kleinere gewählt werden sollten.

Beim Deck wiederum ist darauf zu achten, wie die Wölbung und Größe ist. Tricks gelingen mit den leichten Decks einfacher, schwere Decks wiederum eignen sich für Rampen und Halfpipes. Wenn die Wölbung stärker ist, sind auch die Tricks leichter zu bewältigen. Für den einfachen Skateboard-Spaß ist die Wölbung allerdings auch gewöhnungsbedürftig.

Es bleibt also wichtig abzuschätzen, für wen das Skateboard gedacht ist, ob für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis. Marken-Skateboards zeigen ihre Qualität im Preis. Wer erst einmal kleiner beginnen möchte, kann auf Boards zurückgreifen, die speziell für Einsteiger gedacht und konzipiert wurden. Der Profi oder Fortgeschrittene weiß natürlich, welches Board zu seinen Ansprüchen passt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Skateboards:

Bekannte Marken und Hersteller für Skate- und Longboards sind z. B. „Street Surfing“, „DGK“, „FunTomia“, „Element“, „Powerslide“, „Titus“, „Hansson Sports“, „Globe Tracer“, „Hudora“, „Penny“, „Rich” oder „RipStik”.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Skateboards eher?

Gerade beim Skateboard haben sich Händler im Internet auf den Verkauf einer Vielzahl solcher Sportgeräte spezialisiert und bieten darum auch eine Auswahl vieler verschiedener Boards an, die an die Wünsche zu Einsatz und Zweck angepasst sind und auch ein schönes Design mitbringen. Hier betrifft die Auswahl sowohl Einsteiger- als auch Profimodelle, die über Marke und Qualität Auskunft geben. Daneben gibt es spezielle, zumeist kleinere Läden, die Skateboards anbieten, allerdings müssen solche Läden sich dem ansteigenden oder fallenden Trend anpassen, was sich dann meistens auch im Preis für die Skateboards zeigt. Die Beratung kann hier natürlich ausführlich stattfinden, der Kauf im Internet ermöglicht allerdings ein reiches Angebot und Preisnachlässe, da Händler hier Personal und Miete einsparen, was als Rabatte wiederum in ihre Angebote fließt. Qualität und Marken sind als breite Palette zu finden, ebenso alles notwendige Zubehör und die Einzelteile, falls einmal etwas ausgetauscht oder erweitert werden soll.

Empfehlenswert sind auch Fachzeitschriften, die sich mit der Thematik des Skateboard-Fahrens auseinandersetzen und die einzelnen Marken und Modelle näher beleuchten. Ein erster Einblick ist durch unseren Skateboard Test geboten.
Skateboard Base bedruckt mit Totenkopf

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Surfens und Skatens

Sich auf einem Brett geschickt über Hindernisse und Wellen zu bewegen, hat Tradition und eine lang zurückliegende Geschichte. Bereits im 12. Jahrhundert schien das Surfen von den Polynesiern ausgeübt worden zu sein, die in Harmonie mit ihrer Umgebung und dem Meer lebten und ihre Kanus abschleiften, um sich stehend mit ihnen schneller über das Wasser zu bewegen. Von ihnen wurde die Idee bis nach Hawaii getragen, wo die Bewohner daraus nicht nur einen Zeitvertreib machten, sondern das Surfen zur Jagd nutzen und damit zu einem Bestandteil ihrer ganz eigenen Religion machten. Das brachte mit sich, dass auch der Bau eines Surfbretts für den Hawaiianer spirituell wurde, sowohl in der Auswahl des geeigneten Materials als auch in den bei der Fertigung angewendeten Ritualen. Das Surfbrett wurde gesegnet, um den Schutz durch die Götter zu sichern.

Der erste schriftliche Eintrag über das Surfen stammt aus der Hand des Seefahrers und Entdeckers James Cook, der erstaunt das Geschick der Inselbewohner beobachtete, die sich auf einem Holzbrett über die Wellen bewegten. Später schrieben dann auch Schriftsteller wie Mark Twain oder Jack London darüber und schon bald wurde der erste Surf-Club gegründet. Jack London reiste sogar extra nach Hawaii, um sich das Surfen beibringen zu lassen.

Als Hawaii dann zum einundfünfzigsten Staat von Amerika wurde, fanden sich an den Stränden immer häufiger Touristen und Sportliebhaber ein, die auch das Surfen ausprobierten. Dafür wurden schließlich Hawaiianer notwendig, die auf dem Surfbrett zur Rettung eilten, wenn etwas geschah. Das Meer besaß damit eine transzendentale Kraft, die jeder nutzte konnte, indem er sich durch ein Brett von den Wellen tragen ließ.

Zum Trend wurde das Surfen dann in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. In Kalifornien zogen zunächst vereinzelte Surfer los, um die damals noch schweren Holzbretter bis zum Strand zu schleppen. Nach und nach kamen immer mehr Surfliebhaber dazu und bildeten eine rebellische und freiheitsliebende Clique. Die Musik der „Beach Boys“ und Filme wie „Endless Summer“ trugen stark zum Trend bei.

Die Erfindung des Skatboards basiert auf den einfachen Wunsch der Surfer, den Sport auch dann auszuüben, wenn der Wellengang ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Statt auf Wasser, wurde dann auf Asphalt gesurft, wozu unter ein Surfboard einfach vier Räder geschraubt wurden. Dieses Brett war noch sehr flach, auch kürzer und schmaler als die heutigen Versionen, natürlich auch in der Ausübung stark eingeschränkt. Dennoch eröffneten sich auf dem Beton in Tricks und Sprüngen ganz neue Möglichkeiten und das Skateboard-Fahren wurde neben dem Surfen zu einer eigenständigen Sportart mit kultureller Ausprägung. Hier ging es dann weniger um die Freiheit und Spiritualität, sondern um die Geschicklichkeit und Balance.

Skateboarder machen TricksDie ersten Disziplinen waren der Freestyle und Slalom. Später kamen dann Hoch- und Weitsprünge hinzu, ebenso das Downhill-Fahren. In den Städten und Straßen wurde das Skaten bald verboten, so dass die Clique sich andere Orte suchen musste, um ihren Sport ausüben zu können. Darunter wurden z. B. auch leere Swimmingpools genutzt, wobei genügend Schwung genügte, um die Wände bis hin zur Oberkante hinauf- und hinunterzufahren. Das Vertikale beim Skaten wurde zur neuen Herausforderung.
In den Siebzigern kamen technische Erneuerungen hinzu, die auch das Fahrverhalten auf dem Board verbesserten. Die Rollen wurden durch Polyurethan verbessert, wodurch wesentlich mehr Bodenhaftung möglich war. Auch die Geschwindigkeit konnte durch die neuen Räder gesteigert werden.

In vielen größeren Städten entstanden Skateparks, die an die Bedürfnisse der Skater angepasst waren und ganze Entwürfe von Betonlandschaften offenbarten, die neue Tricks und Sprünge erlaubten. Darunter war dann auch ein zweckentfremdeter Pool, der nun durch weichere Rundungen und höhere Seitenwände gewagte Stunts mit akrobatischen Elementen zuließ. Das wiederum machte verschiedene Innovationen nötig. Die Rollen wurden härter, die Board breiter, so dass die Skater standfester auf ihnen waren. Gleichzeitig erhöhte sich mit der Beliebtheit auch die Unfallrate, weil viele das Skaten als Sport unterschätzten. Nur Profis beherrschten ihr Brett unter den Füßen und wussten auch, richtig zu fallen.

In den Achtzigern wurde das Skateboard-Fahren dann durch Rollerskates abgelöst und versank eine Zeitlang wieder als Modeerscheinung. Die Skateparks wurden geschlossen, die Wettkämpfe nur noch innerhalb der Szene ausgetragen. Dennoch blieb das Skaten eine wichtige Alternative und wurde als Kunst zelebriert, die auch neue Richtungen mitbrachte, darunter die Halfpipe, die den Skater aus den Parks wieder auf die öffentlichen Straßen zurückbrachte, die dort Schrägen, Bänke, Stufen und andere Höhenunterschiede nutzten, um diese durch akrobatische Sprünge und Tricks zu überwinden. Die zweite neue Richtung bildete der Streetstyle. Mit diesen neuen Disziplinen setzte sich der Skate-Trend erneut fort und wurde in Amerika, dann auch in anderen Ländern, zum eigenständigen Wettkampfsport, der ein großes Publikum anzog.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Skateboard

Wichtige Regeln für den Straßenverkehr- das muss beachtet werden:

Im Sinne der Straßenverkehrsordnung ist das Skateboard zwar kein Fahrzeug, es stellt allerdings dennoch ein Fortbewegungsmittel dar, das auf gleichen rechtlichen Grundlagen basiert wie z. B. das Fahren mit dem Rollstuhl. Dadurch gelten in Deutschland bestimmte Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Das Skateboard fällt unter die Regelungen für den Fußgängerverkehr, was bedeutet, dass es nicht auf öffentlichen Straßen und Fahrbahnen genutzt werden darf, da diese den Fahrzeugen vorbehalten sind. Auch Radfahrwege sind nicht erlaubt, da für das Skateboard die gleichen Regeln wie für Fußgänger gelten, die sich im Verkehrsraum aufhalten. Das Skateboard ist also alleine für Gehwege, Plätze und dafür vorgesehene Parks geeignet.

Das Skateboard-Fahren als Kulturerscheinung

Obwohl das Skateboard-Fahren einige Anhänger hat und eine ganze Szene bildet, ist es dennoch als Sportart nicht so anerkannt wie andere. Immer noch fehlt es an geeigneten Verbänden und Organisationen, die diese Disziplin fördern. Mit der Entstehung der Skateparks und Hallen werden Wettbewerbe ins Leben gerufen, die auch als Weltmeisterschaft stattfinden, darunter die „X Games“ in Amerika. In Deutschland gibt es mittlerweile den „Club der Skater“. Hier werden dann auch Ranglisten internationaler Skater aufgelistet, die Einblick auf das Können der Profis bieten.

Skateboard-Fahren bleibt daneben eine eigene Kultur und ein individueller Lebensausdruck. Skater sehen ihr Können mehr als Kunst denn als eigentlichen Sport. Es ist Lebensgefühl und auch Kampf um öffentliche Plätze und Straßen, was zu einigen Konflikten führt. So zeigt sich neben der Nutzung des Skateboards auch die subkulturelle Auswirkung, die neben Kunstformen wie Graffiti oder Punkmusik existiert. Bands wie „Suicidal Tendencies“, „NOFX“ und andere machten dann u. a. den Skate-Punk populär, wobei das Skateboard-Fahren neben der Musik eine eigene Geisteshaltung darstellt.

Unübersehbar bei dieser sportlichen Betätigung ist das Können und der Kraftaufwand. Das Ausüben erfordert lange Übung und Disziplin. Die Szene wurde lange Zeit hauptsächlich von männlichen Skatern dominiert, in den letzten Jahren aber auch von einigen Frauen in der Ausübung wahrgenommen. Einen Namen machte sich in der Profi-Riga z. B. Elissa Steamer.

Skateboard fahren lernen – das sind die ersten Schritte:

Vorbereitung:

Bevor gelernt werden kann, wie sich richtig auf dem Skateboard bewegt wird, muss natürlich zunächst das Equipment stimmen. Zum eigentlichen Skateboard sollte die Ausrüstung gerade für Anfänger etwas umfangreicher sein, da auch die Kleidung, Schuhe und der Schutz wichtig sind, damit der Fahrspaß ohne Probleme stattfinden kann.

Gerade die Kleidung sollte also viel Bewegungsfreiheit ermöglichen, die Knie und Ellenbogen geschützt sein, ebenso der Kopf. Hierfür gibt es Helme, die speziell dafür gedacht sind, ebenfalls Handschuhe, falls es zum Fall kommt und so auch die Handflächen geschützt sind. (Mehr dazu siehe unter dem Punkt „Nützliches Zubehör für das Skateboard“ in unserem Test).

Auch die Modellwahl des Skateboards ist wichtig, denn es muss zu den Interessen passen. Wie wir in unserem Test gezeigt haben, gibt es eine vielseitige Auswahl verschiedener Boards, die, je nach Einsatz und Verwendung, dementsprechend verschieden geeignet sind. Nicht nur die Marke und das Design müssen stimmen, damit sich auf dem eigenen Board wohlgefühlt wird, sondern auch das Skateboard zum richtigen Stil passen.

Erste Schritte:

Geübt werden kann zunächst auf einer ruhigeren Straße, noch besser auf einem größeren Parkplatz. In Großstädten sind häufig bestimmte Plätze geschaffen, die speziell für solche Zwecke gedacht sind. Auch Domplatten oder Sportplätze sind hier gut geeignet. Wer zunächst kein großes Publikum benötigt, kann für sich in der eigenen Straße üben, insofern der Verkehr dort etwas stiller ist. Welcher Ort auch immer den ersten Übungen dient, es sollte im Hinterkopf bleiben, dass es am Anfang zu einigen Stürzen kommen kann, das Skateboard auch wegrollt oder schnell abgesprungen werden muss, wenn das Lenken und Ausbalancieren noch nicht so gut funktioniert. Dafür sollte genügend Raum zur Verfügung stehen, darunter dann auch keine parkenden Autos oder andere Hindernisse in der Nähe sein.

  1. Verschiedene Base Designs.Ist die Ausrüstung komplett, der Platz gefunden, dann kann es losgehen. Es wird nicht nur geübt, wie das Skateboard gefahren wird, sondern auch, wie mit dem Skateboard gebremst wird. Später dann kommen die Feinabstimmungen, Bewegungen und Richtungsänderungen dazu. Wichtig bleibt, dass nicht gleich alles auf einmal geübt wird. Wer noch nicht einmal auf dem Board stehen und das Gleichgewicht halten kann, sollte nicht meinen, er könnte direkt Tricks und Sprünge ausführen.
  2. Begonnen wird mit einem Fuß, der auf das Board gestellt wird. Je nach Vorliebe und Können, ist hier der linke oder rechte Fuß besser, was sich leicht herausfinden lässt. Wer es genau wissen möchte, kann einen bekannten Trick anwenden, beide Beine gerade nebeneinander stellen, die Füße parallel zueinander und sich dann mit dem Oberkörper, so weit wie möglich, vorbeugen, bis der Halt verloren geht und der Körper nach vorne kippt. Automatisch wird ein Bein reflexartig reagieren und ein Fuß nach vorne gezogen, um neuen Halt zu finden. Dieser Fuß sollte dann beim Skateboard-Fahren vorne auf dem Board stehen.
  3. Nach dem das Skateboard mit dem richtigen Fuß einige Male bewegt wurde, um ein Gefühl dafür zu bekommen, kann nun versucht werden, sich mit beiden Füßen auf das Board zu stellen. In der Anfangszeit sollte das am besten seitlich geschehen, damit ein Feeling dafür entsteht, wie das Gleichgewicht gehalten werden kann. Sinnvoll ist ein erst einmal stabiler Untergrund, z. B. Gras oder ein Teppich, damit das Board nicht davonrollt, solange man übt. Die bequemste Haltung auf dem Skateboard, ist die richtige, denn die muss alleine herausgefunden werden. Es gibt keine vorbestimmte Haltung.
  4. Dann wird das eigene Körpergewicht verlagert, die Bewegung nach vorne und hinten geübt, als würde das Skateboard in Bewegung gesetzt werden. Gesprochen wird hier von einem „regulären Fuß“, was bedeutet, dass der linke vor dem rechten Fuß steht. Der hintere Fuß ist zum Abstoßen gedacht. Ist es der linke, wird von einem „Goofy Fuß“ gesprochen.
  5. Ist auch das geschafft, kann das Skateboard in Bewegung gebracht werden. Mit einem Fuß wird Schwung geholt, der andere steht auf dem Brett und beide Beine stehen seitlich nebeneinander, während das Skateboard fährt. Geübt wird nun, das Gewicht so zu verlagern, dass das Skateboard gelenkt werden kann und sich die Richtung ändert. Um die geeignet Balance zu gewinnen, ist ein großer schwungvoller Stoß besser als viele zaghafte kleine.
Die Sicherheit auf dem Board kommt mit der Zeit. Die einzelnen Übungen erfordern viel Geschicklichkeit und Körperbeherrschung. Ist das Brett unter den Füßen flexibel einsetzbar, kann begonnen werden, sich mit den einzelnen Tricks auseinanderzusetzen. Dafür sollten andere Skater beobachtet oder geeignete Videos angeschaut werden, um die Details zu lernen.

Skateboard selber bauen – eine Anleitung:

Händler bieten in ihren Online-Shops etliche Einzelteile an, mit denen ein Skateboard auch selbst gebaut und individuell zusammengesetzt werden kann. Natürlich ist der Selbstbau nur eine Zwischenlösung, bis das richtige Board gekauft werden kann. Bei Anfängern ist vom Benutzen einer Eigenkreation eher abzuraten, da Skateboards gewisse Sicherheitsbedingungen mitbringen müssen, damit die Übungen gelingen. Der Selbstbau ist sehr aufwendig, neben Holz und Papier, werden Schrauben, Gewichte, Schleifpapier, Lack und Holzleim, eine Bohrmaschine, eine Stichsäge, ein Schraubenzieher und alle Skateboard Einzelteile benötigt, darunter die Skateboard Achsen, das Griptape, die Rollen samt Kugellager und am besten ein Montageset.

Auf einem Papier, das mindestens die Größe eines Skateboards hat, wird der Grundriss gezeichnet. Dieser wird ausgeschnitten und als Schablone auf die Holzplatte gelegt. Dort wird der Grundriss noch einmal nachgezogen und mit der Bohrmaschine einzelne Löcher gesetzt, die den Umriss verstärken. Die Platte wird mit der Stichsäge ausgeschnitten. Eine weitere Holzplatte wird auf den Grundriss gelegt, ebenfalls nachgezeichnet, ausgeschnitten und beide Holzplatten aufeinandergelegt. Beide Platten werden mit Holzleim zusammengeklebt und mit Schrauben festgezogen. Die Ränder der Platten werden mit Schleifpapier abgerundet und geglättet. Die Grundstruktur steht, die Platte kann jetzt, je nach Bedarf, gestaltet werden. Das Ganze wird lackiert und das Griptape auf die Oberseite geklebt. Unten werden die Löcher für die Achsen gebohrt und befestigt. Am Ende werden noch die Rollen und das Kugellager montiert. Das eigene Skateboard ist damit fertig.

Da der Aufwand sehr groß ist und auch seine Zeit benötigt, ohne später die aerodynamische Form und Sicherheit eines gekauften Skateboards mitzubringen, empfiehlt es sich aber, lieber auf ein Skateboard vom Händler zurückzugreifen, da dieses nicht nur mehr Stabilität bietet, sondern auch länger hält. Das Skateboard ist hier aus mehreren Schichten Holz zusammengepresst und auch in der Form besser gestaltet. Hier ist die Auswahl sehr groß und kann individuell angepasst werden, damit auch das gekaufte Board zum ganz eigenen wird.

Komponenten am eigenen Skateboard sind meistens austauschbar oder können durch andere erweitert werden. Auch der Einsatz des Boards macht individuelle Komponenten notwendig, so ein Tausch zwischen weichen und harten Rollen, breiten oder kurzen Achsen und ähnliches. Der Zusammenbau der Einzelteile kann dann selbst gestaltet und in Angriff genommen werden.

Häufige Fragen rund um das Skateboard

Welches Skateboard eignet sich für Anfänger?

Wer das Fahren lernen möchte, sollte ein relativ flaches Skateboard kaufen, das feste Führungen aufweist und eher gerade, als gebogen ist. Es muss für den Anfänger richtig eingestellt sein, den Beinabstand gewährleisten, der benötigt wird, und eine besonders rutschfeste Fläche haben.

Wie kann mit dem Skateboard gebremst werden?

Der Bremsvorgang ist wichtig, um rechtzeitig auf Hindernisse und Unebenheiten reagieren zu können. Dafür wird auf dem Board zunächst die Grundhaltung eingenommen, der führende Fuß im rechten Winkel zu den vorderen Schrauben gestellt. Der hintere Fuß wird am Ende des Skateboards platziert. Dieses nennt sich im Fachjargon „Tail“ oder „Kicktail„.

Das Ende wird bei langsamer Geschwindigkeit mit dem hinteren Fuß hinuntergedrückt, so dass das „Tail“ dann über den Boden schleift und die Geschwindigkeit reduziert. Bei höheren Geschwindigkeiten geht das natürlich nicht. Da kommt dann ganz normal der Fuß zum Einsatz, der abbremst. Das Körpergewicht wird gleichzeitig auf den Fuß verlagert, der auf dem Board steht, der andere auf den Boden gesetzt. Die Sohle wirkt auf diese Weise bremsend.

Wer nicht mehr mit dem eigentlichen Bremsvorgang reagieren kann, muss lernen, schnell und sicher vom Skateboard zu springen. Beide Füße müssen das Brett gleichzeitig verlassen. Bei der Nutzung von Knieschonern kann sich auch auf das Knie fallen gelassen und mit diesem über den Boden geglitten werden. Das ist hilfreich bei Quarterpipes oder Halfpipes.

Was muss ich neben dem Fahren noch am Anfang lernen?
Wer das Gleichgewicht halten kann und den Schwung herausgefunden hat, mit dem das Skateboard richtig bewegt wird, muss nun nur noch lernen, richtig zu fallen. Auch das ist notwendig, um Stürze abzufedern und sich selbst beim Fallen zu schützen und nicht verletzt zu werden.

Auch sehr geübte Skater kennen Stürze, denn die Übungen, Sprünge und Tricks basieren auf dem Gelingen und dem Scheitern beim Fahren. Nur der Übende wird zum Meister, und den richtigen Halt zu finden oder Trick ausführen zu können, bringt auch Stürze mit sich. Ähnliches kann geschehen, wenn kleine Steinchen oder Risse auf der Straße sind, die dann die Räder aus der Bahn bringen. Damit sich dann nicht ernsthaft verletzt wird, wird sich bei einem Sturz immer gedreht und abgerollt. Eine Judorolle ist optimal und sollte auch ohne Board geübt werden. Dadurch wird die Wucht des Sturzes abgedämpft. Günstig ist auch das Abstützen mit Knien und Händen bei einem Sturz, die dann aber wieder genügend geschützt sein müssen, damit es nicht zu Schürfwunden, Sehnenüberdehnungen und anderen Verletzungen kommt.

Was ist ein Skatepark?

Der Skatepark hat beim Skatboard-Fahren, aber auch bei Streetboardern, Inline-Skatern, BMX-Fahrern und ähnlichen Tradition. Dabei handelt es sich um künstlich angelegte Plätze, die bestimmte Hindernisse aufweisen, um dann als Kanten und Rampen für Tricks und Sprünge genutzt zu werden. Skateparks sind meistens offen oder zum Teil auch überdacht. Sobald sie in geschlossenen Gebäuden errichtet sind, werden sie als eine Skatehalle bezeichnet.

Skateparks wurden im Trend des Skateboard-Fahrens gebaut, um die Skater von den öffentlichen Straßen wegzubringen, wo die Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung zu groß wurde.

Erste Skateparks wurden in Amerika eröffnet, mittlerweile bauen fast alle größeren Städte vergleichbare Anlagen, damit bessere Freizeitgestaltung ebenso möglich ist wie die dazugehörige Sicherheit. Die Parks sind meistens geschlossene Anlagen, dass eine Gefährdung anderer Menschen im öffentlichen Verkehrsraum nicht mehr stattfindet und der Skater sich darüber keinen Kopf machen muss, um sich so ganz auf seine Sprünge und das Board zu konzentrieren. Solche Anlagen sind in den meisten Städten leicht zu finden. Nähere Informationen bietet das Branchenbuch oder das Internet.

Nützliches Zubehör für das Skateboard

Da es bei der Nutzung eines Skateboards besonders darauf ankommt, die Augen geradeaus zu halten, um zu sehen, wohin gefahren wird und weiter die Balance halten zu können, also nicht ständig auf den Boden sehen zu müssen, ob eventuelle Hindernisse oder Steine herumliegen, ist es wichtig, auch für den Sturz gerüstet zu sein und sich ausreichend zu kleiden, um das Fahren genießen zu können. Das notwendige Zubehör gibt es beim Händler in großer Auswahl. Aber auch Verschleißerscheinungen müssen behoben werden, die notwendig auftreten, da das Board viel und unter extremen Bedingungen genutzt wird. Die Rollen, das Kugellager oder das Lenkgummi sollten daher häufiger ausgetauscht werden und auch von guter Qualität und Marke sein. Da Rollen und Gummi immer mit dem Boden in Berührung sind, sollten sie besonders hitzebeständig und wasserresistent sein. Für eine Rolle sollten zwei Kugellager genommen werden, die dann eventuelle Beschädigungen ausschließen.

  • Kleidung
  • Schutzhelm
  • Knie- / Ellenbogenschützer
  • Handschuhe / Handgelenkschoner
  • Skateschuhe
Kleidung – Zum Skateboard-Fahren ist die richtige Bekleidung unabdingbar, damit nicht nur die ausreichende Bewegungsfreiheit gegeben ist, sondern der Körper bei einem Sturz auch genügend geschützt ist. Da es beim Skateboard-Fahren und der täglichen Übung auf dem Board, um besser zu werden und die Bewegungen routinierter auszuführen, auch häufiger zu dem einen oder anderen Fehler kommt, ist es wichtig, dass die Kleidung den Sturz abbremst und an wichtigen Körperstellen schützt.
Schutzhelm – der Helm ist, wie bei anderen Sportarten dieser Form, besonders wichtig. Er besteht aus einer harten Schale aus Plastik und Gummi, im Inneren aus einer festen Schicht aus Schaumstoff. Wer das Skateboard in allen Bedingungen nutzen möchte, um Skaten besser zu lernen und alle Übungen ausführen zu können, sollte gerade am Kopf immer geschützt sein, falls es zu Unfällen und Stürzen kommt. Die beim Händler zur Auswahl stehenden Helme sind dazu auch sehr innovativ in Farbe, Aussehen und Design, sind aerodynamisch angepasst und behindern beim Skateboard-Fahren nicht. Dagegen gewähren sie den notwendigen Schutz bei einem Sturz. Wichtig ist ein Helm mit glatter Oberfläche und einem fest sitzenden Kinnband. Er muss dabei genau passen und darf nicht verrutschen. Gerade bei akrobatischen Übungen und vertikalen Sprüngen ist der Helm unbedingt notwendig und verhindert Verletzungen.
Knieschützer und Ellenbogenschützer – Es ist wichtig, gerade in den Gelenken geschützt zu sein, da diese sehr empfindlich sind, es beim Sturz auch zu Brüchen kommen kann, ist nicht genügend Vorsorge getroffen worden. Knieschützer sind besonders wichtig, da das Abspringen vom Board schnell zum Sturz werden kann und mit dem Knie ausbalanciert werden muss. Das Knie wird aber auch beim Stützen in der Halfpipe benötigt, um den Sprung abzufedern und mit dem Knie weiter zu rutschen. Dafür gibt es geeignete Schoner für die Gelenke, um sich genügend abzusichern. Knieschoner bestehen aus einer härteren Schutzkappe aus Plastik und mehreren innen angelegten Schaumstoffschichten. Unter diesen können noch einmal Unterziehschoner aus Neopren getragen werden, die ein Verrutschen der eigentlichen Knieschoner verhindern, was z. B. geschehen kann, wenn die Haut schweißnass ist. Die Ellenbogenschoner sind ähnlich konzipiert.
Handschuhe und Handgelenkschoner – Um sich rundum zu schützen, sind auch Handschuhe und Handgelenkschoner sinnvoll. Die Reibung auf Beton bei einem Fall oder das Nutzen der Hand bei einer Drehung, sind durch den Handschuh besser gewährleistet. Die Handgelenkschoner schützen und stützen das Handgelenk und bestehen aus zwei festen Plastikschichten, die wiederum mit Leder oder Nylon verkleidet sind und durch einen Klettverschluss geschlossen werden. So können Hautabschürfungen vermieden werden.
Skateschuhe – Für den Halt, die Balance und das Gleichgewicht auf dem Board sind gute Schuhe besonders notwendig, die das Fußgelenk freilassen und gegen Verletzungsgefahr vorbeugen. Stiefel, Sandalen, festes Schuhwerk sind hierfür kaum geeignet, Turnschuhe schon eher. Spezielle Skateschuhe weisen die richtige Sohle auf, die besser am Skateboard haftet und damit mehr Schutz und Sicherheit bietet. Bekannte Marken sind z. B. „Airwalk“, „Vans“ oder „Etnie“. Wichtig ist die flache Sohle. Selbst Schuhe, die flach sind, aber eine Struktur aufweisen, sind eher hinderlich. Die Sohle muss gleichmäßig sein, um genügend Halt zu bieten und das Körpergewicht abzufedern.

Spezielle Skateschuhe weisen eine nachgiebige und griffige Sohle auf, haben dazu einen höheren Schaft, der über den Fußknöchel reicht und so Ferse und Gelenk verstärkt. Das ermöglicht einen sicheren Stand und ein besseres Gefühl für das Brett, da die Kraft zwischen Skateboard und Körper ungehindert übertragen wird. Die Verletzungsgefahr ist durch die Schuhe dann wesentlich geringer.

Alternativen zum Skateboard

Skateboard Achsen und RollenAlternativen zum Skateboard gibt es einige, die ebenfalls viel Geschick, Körperbeherrschung und Übung erfordern. Das BMX-Fahren gehört dazu genauso, wie das Fahren mit Rollerblades bzw. Inlineskates.

Letztere sind eine Art von Rollschuhen, die allerdings eine Längsreihe an Rollen aufweisen, die hintereinander angeordnet sind, nicht wie bei normalen Rollschuhen als vier Räder. Auch werden Inlineskates nicht an einen Schuh geschnallt, sondern bestehen meistens aus einem dazugehörigen Schuh oder einer Schale. Die Sohle weist daher eine Schiene auf, an der sich die Rollen befinden, die aus Aluminium gefertigt ist. Auch diese Rollen haben ein Kugellager und sind aus Kunststoff.

Beim Inlineskaten gibt es verschiedene Arten von Rollerblades, darunter Hardboot- und Sotbootskates, Hockey- und Speedskates. Wie beim Skateboard-Fahren sind auch hier die Bereiche für den Einsatz verschieden. Die zu erreichende Geschwindigkeit ist genauso wichtig wie der Street- und Stunt-Einsatz.

Inlineskates weisen einen Gummistopper auf, mit dem die Fahrt gebremst werden kann. Eine andere Variante ist das Querstellen der Füße. Alternativ bietet die Firma „Rollerblade“ sogar eine ganz spezielle Bremstechnologie für ihre Markenschuhe an, wobei die Wade auf einen Stopper drückt, sobald der Fuß nach vorne bewegt wird. Dieses System hilft besonders Anfängern bei der Benutzung ihrer Inlineskates, solange sie noch unsicher sind und die Geschwindigkeit gering ist.

Eine andere Alternative bilden natürlich auf dem Wasser das Surfbrett, auf Schneeflächen und im Wintergelände das Snowboard.

Weiterführende Links und Quellen:

Ein Skateboard Lexikon, das alle notwendigen Begriffe enthält, findet sich an dieser Stelle: http://www.oldschool.de/skateboarden/skateboard-lexikon/
Skateboard fahren lernen – für Anfänger ein Video:  https://www.youtube.com/watch?v=yq7iIE1YcPY
Tipps zum Skateboard-Fahren an dieser Stelle: http://www.sat1.de/ratgeber/sport-fitness/funsport/skateboarding-kann-jeder-skateboard-fahren-lernen
Skaten lernen für Anfänger:  https://www.youtube.com/watch?v=0H-AFN6g7_A
Wie ein Skateboard selbst gebaut werden kann, ist in diesem Video zu sehen: http://skateboardmsm.de/tv/how-to-cruiser-selber-bauen.html#48rGcH3IrRPzK0lP.97

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