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Slackline Test 2017 • Die 7 besten Slacklines im Vergleich

Der Reiz dieser Trendsportart ist das Unvorhersehbare, denn Slacken ist alles andere als Routine und langweilig. Der österreichische Profisportler Reinhard Kleindl beschreibt den Reiz dahingehend, man sei bis zum Trainings-Schluss nicht sicher, was noch kommt, von einer Sekunde auf die andere könne sich viel ändern. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf, denn sie beschreibt den Nervenkitzel und den Adrenalinausstoß, den Sportler empfinden, wenn sie über ihre Slackline in den Bergen balancieren.

Auch in geringen Höhen können Slackliner Akrobatik und Kunststücke auf der gespannten Slackline durchführen und die angenehme und wohltuende Anspannung im ganzen Körper spüren. Wir präsentieren Ihnen in unserem Produkttest 2017 die Modelle der besten Hersteller und alles Wissenswerte rund um diese neue Trendsportart.

Bestenliste der Slacklines 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Gibbon Slacklines Classic Line RED mit Tree Wear, Rot, 15 Meter, 12,5m Band + 2,5m RatschenbandDie Gibbon Slacklines Slackline Set Classic X13 Tree Pro Set, Gelb, 13842 ist Vergleichssieger.Das Ultrasport Slackline Set 15 m inkl. Baumschutz und Hilfsseil ist auf dem 2. Platz.Das BUZZARD Patchwork Slackline-Set 15m wurde auf den 3. Platz gewählt.Das 4 Teiliges Slackline-Set LEUCHTGRÜN - 50mm breit, 15m lang - mit Langhebelratsche ist auf dem 4. Platz.Das Relaxdays Slackline Set mit Baumschutz belegt den 6. Platz.BUZZARD easyline Slackline-Set 15m

Gibbon Slacklines Classic Line RED mit Tree Wear, Rot, 15 Meter, 12,5m Band + 2,5m Ratschenband''

Gibbon Slacklines Slackline Set Classic X13 Tree Pro Set, Gelb, 13842

Ultrasport Slackline Set 15 m inkl. Baumschutz und Hilfsseil

BUZZARD Patchwork Slackline-Set 15m

4 Teiliges Slackline-Set LEUCHTGRÜN - 50mm breit, 15m lang - mit Langhebelratsche

Relaxdays Slackline Set mit Baumschutz Hilfsseil Ratsche und Tasche, 10018538

BUZZARD easyline Slackline-Set 15m

 Bewertung 1,6 1,1 1,2 1,3 1,5 1,8 1,9
Länge15 m25 m15 m15 m15 m15 m15 m
Breite50 mm50 mm50 mm50 mm50 mm50 mm50 mm
maximales NutzergewichtBis zu 4 Tonnen belastbar4 Tonnen150 kg4 Tonnen150 kg
inkl. BaumschutzGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner Haken
LieferumfangBaumschutz inklusive
Ratschenschutz inklusive
- Slackline mit vernähter Schlaufe
- Ratsche mit Rücksicherung
- Ratschenschutz
- TREE PRO Baumschutz
- Gebrauchsanleitung
- 2x Baumschutz
- hochwertige Ratsche
- Ratschenschutz
- Hilfsseil
- Schutzhülle/Tragetasche
- zwei Baumschoner
- Befestigungs­schlaufe
- leicht zu bedienenden Ratsche
- Ratschenschutz
- bebilderten Montageanleitung
- 2 Scheuerschutz
- 1 Langhebel-Ratsche
- Aufbau- und Sicherheitshinweise
- verstärkten Schlaufe
- Ratsche mit Sicherheitshebel
- 2 x Baumschutz
- Hilfsseil
- Schutz- und Transporthülle
- detaillierte Aufbauanleitung
- hochwertiges Bandmaterial
- leicht bedienbare Ratsche
- zwei hochwertige Baumschoner
Besonderheiten

  • Bis zu 4 Tonnen belastbar

  • Extra verstärke Schlaufen

  • 2,5 m langes Ratschenband

  • Auch in 25 Meter Länge erhähltlich


  • "Seit 2007 stehen wir mit der Marke Gibbon für eine neue Generation des Slacklinen. Angetrieben durch die Leidenschaft arbeiten wir seit dem ersten Tag daran den Slackline-Lifestyle in die Welt zu tragen."

  • "Das einfache aber geniale Trainingskonzept verbindet gekonnt unterhaltsame Freizeitgestaltung mit sportlicher Betätigung"


  • Improvisiert, spontan und farbenfroh

  • kreativ und trendig


  • in höchster Qualität

  • Aus aktueller deutscher Produktion


  • "Ob als Freizeitspaß oder für einen abwechslungsreichen Tag mit der ganzen Familie: die Slackline ist eine Sportart für jedermann."


  • Reißfestigkeit min. 2.300 daN

  • Dehnung bei LC (1.000 daN): 8-12%

Verarbeitung
Preis- / Leistung
Preisvergleich

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Der Vergleichs-Testsieger im Video

Was ist eine Slackline?

Slacklinen ist eine neue Trendsportart mit einem Gurt- oder Schlauchband, das aus Kunststofffaser besteht und an zwei gegenseitigen Befestigungspunkten fixiert wird. Die Slackline ist, anders als bei Seiltanzen, nicht straff gespannt. Sie ist dynamisch konzipiert und damit sehr dehnbar.

Wie funktioniert eine Slackline?

Die Sportler balancieren während ihres Trainings auf der gespannten, aus Kunststofffaser bestehenden Slackline. Der Anwender befestigt seine Slackline mittels einer Handratsche zwischen zwei festen Fixpunkten. Die Slackline dehnt sich unter dem Gewicht des Anwenders und bewegt sich dynamisch mit ihm. Das Slacklinen ist keine vergleichbare Attraktion wie das Seiltanzen im Zirkus, obwohl die Nutzer auch bei dieser Sportart allerhand Kunststücke und Tricks erlernen können.

Diese Sportart erfüllt eher einen Selbstzweck. Die Sportler möchten ihre Geschicklichkeit, Koordination, Gleichgewichtssinn und Motorik trainieren und ganz nebenbei noch ein gutes Gefühl haben, denn Bewegung macht aufgrund der Ausschüttung von Adrenalin und dem Kick für die verschiedenen Hormone nachweislich glücklich.

Um die Slackline richtig anzuwenden, beachten Sie die Hinweise in der Gebrauchsanleitung des Herstellers. Ein Slackline-System oder einzelne Komponenten müssen hinsichtlich der Belastbarkeit aufeinander abgestimmt sein, dies gilt insbesondere bei der Kombinationen verschiedener Slackline-Modelle. Die meisten Slackliner benutzen Ihr Modell in einer Trainingshöhe von 50 bis 90 cm.

Um schweren Verletzungen vorzubeugen empfehlen wir einen Untergrund mit stoßdämpfenden Eigenschaften wie Gras, einen Turnhallenboden, eine Gymnastikmatte oder Sand. Um geeignete Fixpunkte zu finden, beachten Sie die Hersteller-Empfehlungen in der Gebrauchsanweisung. Im Freien eignen sich Bäume, Mauern, Bodenanker oder Bodenschrauben als Fixpunkte. Achten Sie darauf, dass sich rechts und links von Ihrer Slackline keine Hindernisse befinden, die eine Verletzungsgefahr darstellen.

Anfänger sollten im Team trainieren, um sich bei ihren ersten Balancierversuchen helfen zu lassen. Sie können sich bei Ihren ersten „Gehversuchen“ von Ihrem Teamfreund an der Hand oder Schulter über die Slackline führen lassen. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußspitzen immer nach vorne gerichtet sind. Denken Sie nicht zu viel über den Ablauf nach, sondern drücken Sie sich umgehend nach oben und beginnen Sie mit dem Balancieren.

Vermeiden Sie den Blick nach unten, denn er verursacht Unsicherheit und Schwindelgefühle. Nutzen Sie Ihre Slackline immer mit beiden Beinen gleichzeitig, um Ihre Beinmuskulatur gleichmäßig zu trainieren und eine einseitige Überbelastung zu vermeiden. Sie können versuchen, in die Hocke oder nach hinten zu gehen.

Denken Sie immer daran, dass es gerade am Anfang nicht darum geht, möglichst große Distanzen zurückzulegen, sondern darum, erste Trainingserfolge durch ein verbessertes Gleichgewicht und eine erhöhte Koordinationsfähigkeit zu erlangen.

Vorteile & AnwendungsbereicheDas Gibbon Slacklines Slackline Set Classic X13 Tree Pro Set von unseren Experten getestet.

Slacklinen eignet sich für alle Sportarten, die Geschicklichkeit hinsichtlich solcher motorischen Fähigkeiten wie Balance, Gleichgewicht und Koordination erfordern, wie Klettern, Kampfsport, Seiltanz, Snowboarden, Schwingstab-Training und Longboarding. Diese neue Trendsportart hat ihren Ursprung in der Kletterszene und erfreut sich heutzutage auf der ganzen Welt großer Beliebtheit.

Welche Arten von Slacklines gibt es?

Es gibt unterschiedliche Modelle, die sich an die verschiedenen Bedürfnisse der Anwender ausrichten. Beginnerlines sind, wie der Name aussagt, für, Einsteiger geeignet. Fortgeschrittene Sportler können sich mit den Rodeolines und Jumplines herausfordern, indem sie kunstvolle Sprünge und Tricks erlernen.

Profis trainieren mit der Longline, um lange Strecken zu bewältigen und mit der Highline in großen Höhen zu trainieren. Besonders mutige Sportler balancieren mit der Highline über Wasser. Alle Modelle haben eines gemeinsam: sie stellen überdurchschnittliche Anforderungen an Konzentration, Balance und Koordination des Slackliners.

  • Beginnerline
    Die Beginnerline ist drei bis sieben Meter lang und wird straff gespannt.
  • Jumpline
    Sie ist zehn bis zwanzig Meter lang, straff gespannt und benötigt die Eigenschaften eines Trampolins. Ist die Dehnung zu gering, sind die Eigenschaften zu statisch, bei zu viel Dehnung neigt das Seil zum Durchhang. Je nachdem, wie geschickt und fit der Slackliner ist, kann er mehrere Jumplines nebeneinander oder über Kreuz anbringen.
  • Rodeoline/Freestyleline
    Sie wird in einer Höhe von 1 bis 1,5 Metern angebracht, hängt aber fast bis zum Boden durch. Das Gehen auf einer Rodeoline ist anspruchsvoll und erfordert viel Geschick und ist daher nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Aus diesem Grund werden Rodeolines weniger häufig genutzt als Beginnerlines und Jumplines.
  • Longline
    Als Longline wird eine Slackline ab einer Länge von 30 Metern bezeichnet. Je größer die zu bewältigende Distanz zwischen den beiden Fixpunkten ist, desto anspruchsvoller ist das Training für den Slackliner. Die Longline muss straff sein und darf nicht zu viel Dehnungsspielraum aufweisen.
  • Highline
    Ausschließlich Profisportler wie Kletterer oder Bergsteiger sollten auf die Highline zurückgreifen, da sie in großer Höhe gespannt wird und somit ein gefahrloser Abbruch des Trainings nicht mehr gewährleistet ist. Daher spielen Sicherheitsaspekte beim Aufbau der Slackline eine große Rolle.
  • Waterline
    Mit einer Waterline balanciert der Sportler über Wasser. Diese Trainingseinheit ist anstrengender als Slacklinen in einer normalen Umgebung, da der Widerstand des Wassers eine zusätzliche Kraftaufwendung erfordert und die Wasseroberfläche zudem eine falsche Sinneswahrnehmung verursachen kann.
  • Night- und Darklines
    Night- und Darklines werden, wie der Name bereits sagt, in der Dunkelheit oder innerhalb von dunklen Räumen gespannt. Die besondere Herausforderung ist, sich alleine auf den Gleichgewichtssinn und das Gehör zu verlassen. Diese Lines sollten jedoch aufgrund der erhöhten Absturzgefahr nur mit entsprechender Sicherung genutzt werden.
  • Slack-Board
    Dieses wird innerhalb von Räumen aufgestellt und gerne im Winter und bei schlechtem Wetter genutzt. Das Slack-Board ist auf einer speziellen Konstruktion befestigt. Die Indoor-Slackline wird auf dem Slackboard befestigt. Das Anbringen an Fixpunkten erübrigt sich.

So haben wir die Slacklines getestet

In unserem Slackline Test haben wir die Kandidaten auf Herz und Nieren geprüft und zeigen Ihnen, worauf es ankommt. Wir haben den Produkttyp, die Bandlänge und Bandbreite, die Bruchlast und den Setinhalt getestet und zeigen die Vor- und Nachteile auf. Die von uns verglichenen Modelle bewegen sich in einer Preisklasse zwischen 40 und 100 Euro.

Alle Typen verfügen über eine Ratsche beziehungsweise eine Langhebelratsche oder ein Spannratsche. Bis auf wenige Ausnahmen bringen alle Slackline-Typen einen Baumschutz beziehungsweise eine Baumschlinge oder eine Schlinge einschließlich Scheuerschutz mit. Der Vergleichssieger im oberen Preisbereich wird mit zwei Schäkeln geliefert. Eine angenehm bequeme Tragetasche ist nicht abhängig vom Preis, denn unser Test zeigt, dass einige Modelle der Preisklasse um die 40 Euro eine Tragetasche aufweisen, während die Typen der oberen Preisklasse darauf verzichten.

Die Ratschen sind stabil und leicht zu bedienen, die Prototypen fallen durch eine gute Verarbeitung und hochwertiges Material auf – ein wichtiges Testkriterium. Die Geräte der unteren und mittleren Preisklasse fallen durch stabile und abriebfeste Seile auf, verzeichnen jedoch auf der anderen Seite eine ungenaue Anleitung. Ein robuster Baumschutz und ein Hilfsseil machen diesen Minuspunkt jedoch wieder wett.

Alle Seile im Test fallen durch ein dicht verwebtes Band und eine geringe Dehnfähigkeit positiv auf.

Zwei Typen fallen durch einen kurzen Baumschutz auf. Unser Vergleich-Testsieger eignet sich gut für Fortgeschrittene und ambitionierte Sportler. Die getesteten Slacklines sind leicht in der Handhabung und weisen ein schönes Design und dezente Farben auf. Alle verzeichnen eine Breite von 50 mm und sind damit auch für Anfänger geeignet. Seile mit einer geringeren Breite sollten von Anfängern gemieden werden. Nur ein Modell fiel durch ein hohes Eigengewicht auf. Produkte mit der TÜV-Zertifizierung sind durchaus zu empfehlen. All diese Faktoren beeinflussen die Vergleichsergebnisse.

Worauf muss ich beim Kauf einer Slackline achten?

Das Ultrasport Slackline Set ist 15 Meter lang.Unser Slackline Test gibt Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Neben den von uns bereits angesprochenen Kriterien hinsichtlich Qualität, Preis und Ausstattung müssen Sie darauf achten, die zu Ihren individuellen Anforderungen passende Slackline zu erwerben. Wir zeigen Ihnen unabhängig alle Vorteile und Nachteile auf, sparen nicht mit Kritik, aber auch nicht mit Lob für die richtig guten Marken.

Wir geben Ihnen ein paar Punkte an die Hand, die wichtig sind für Ihre Kaufentscheidung und berücksichtigen zudem die unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse der verschiedenen Sportler. Bevor Sie sich für das Slacklinen und ein Modell entscheiden, sollten Sie Ihre sportliche Vergangenheit Revue passieren lassen. Sind Sie ein gut trainierter Sportler, der regelmäßig Sport treibt, ein Gelegenheitssportler, oder gehören Sie doch eher zu der Gruppe, die ihren inneren „Schweinehund“ regelmäßig überwinden muss, um sich zu bewegen?

Gehören Sie eher zu den untrainierten Nichtsportlern, sollten Sie mit der Beginnerline anfangen und nicht gleich auf die Rodeoline oder die Longline zurückgreifen, die eher für Profi- und Extremsportler geeignet sind. Für die gut durchtrainierten Slackliner eigenen sich daher alle Slacklines, die länger als zehn Meter sind. In diese Kategorie fallen die Jumplines, mit denen Sie eine Trainingsstrecke bis zu 20 Metern zurücklegen können.

Abgesehen von der sportlichen Selbsteinschätzung kann Slacklinen von allen Interessierten betrieben werden, unter rationalen Aspekten gibt es keine Altersbegrenzungen nach unten oder oben. Auch das Alter des Slackliners hängt von seinem sportlichen Hintergrund ab. Ein älterer Mensch, der unter Arthrose bedingten Gesundheitsausfällen leidet, sollte auf die Ausübung dieser Sportart verzichten, genauso wie Menschen, die extrem schwindelanfällig sind.

Für Slackliner unter zehn Jahren und über fünfzig Jahren eignet sich ein Set mit den Abmessungen zwischen 35 und 50 Millimetern. Slackliner, die jünger als fünf Jahre oder älter als siebzig Jahre sind, sollten ausschließlich auf ein Modell mit 50 Millimeter Breite zurückgreifen, um eine erhöhte Trittsicherheit zu erlangen, denn je schmaler die Slackline ausfällt, desto größer sind die Anforderungen an die Trittsicherheit, die motorische Geschicklichkeit und den Gleichgewichtssinn.

Insbesondere bei Kindern unter fünf Jahren und bis zehn Jahren sollten die Eltern immer als Aufsichtsperson anwesend sein, um im Notfall eingreifen zu können, denn Kinder dieser Altersklasse haben noch nicht die gleichen motorischen Fähigkeiten wie Erwachsene. Sie sind sich der Gefahr oft nicht bewusst. Auch in unserem Produkttest 2017 haben wir in dieser Hinsicht wieder einen Vergleichs-Testsieger und einen Preissieger gekürt. Sind Sie Anfänger, empfehlen wir Ihnen die Beginnerline, denn sie ist ideal geeignet, um die motorischen Fähigkeiten zu verfeinern und einfache Tricks und Kunststücke zu erlernen.

Die Gesundheitsvoraussetzungen und der sportliche Trainingslevel gehen eng einher mit dem Erfahrungsschatz einher.

Als Anfänger sind Sie mit einer Beginnerline und einer Trainingsstrecke von sieben Metern sehr gut beraten. Verfügen Sie dagegen schon über etwas Erfahrung und haben bereits Ihre ersten Tricks und Kunststücke erlernt, ermutigen wir Sie dazu, sich weiter zu entwickeln und von der Beginnerline auf den nächsten Trainingslevel überzugehen.

Mit der Jumpline stellen Sie neue Herausforderungen an sich selbst und verfeinern Ihre Motorik und Ihr Gleichgewicht. Unser Produkttest stellt Ihnen darüber hinaus auch alle wichtigen Hersteller und Ihre Produkte vor, denn Qualität, Marke und ein unabhängiger und seriöser Produkt- und Preisvergleich sind letztendlich auch ein wichtiges Kaufkriterium.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Das Unternehmen Elephant Slacklines hat sich auf die Herstellung hochwertiger Slacklines für Longliner, Trickliner, Waterliner, Rodeoliner und alle anderen Slackliner spezialisiert. Im Unternehmen sind nach eigener Aussage „richtige Freaks“ tätig, die mit und für das Slacklinen leben. Die Mutterfirma ZuRRpack ging bereits im Jahr 1983 an den Start.

Damals wurden die Vorläufer der Slacklines, Gurtbänder, gefertigt. Die Slacklines des heutigen Unternehmens haben eine fünfjährige Entwicklungsphase durchlaufen und wurden unter der Marke „elephant slacklines“ 2010 auf den Markt gebracht. Hinter dieser Marke steht ein professionelles Team von Sportlern, die selbst Slackliner sind. Sie bieten alles aus einer Hand, von der Line bis zum Festhalteanker. Die komplette Produktion findet in Deutschland statt. Der Unternehmenssitz befindet sich in 89160 Dornstadt.

Das Unternehmen Gibbon ist einer der Vorreiter im Bereich der Herstellung von Slacklines. Das Unternehmen hat eine ganze Fitnessserie rund um die Slacklines hergestellt und ist auch als Facebook-Community vertreten. Das Gibbon-Team stellt regelmäßig aktuelle News auf seiner Homepage rund um Livestyle und Sport im Slackline-Sport zur Verfügung. Überhaupt ist das Team sehr kommunikativ und gut in den sozialen Netzwerken vertreten.

Das Unternehmen entwickelte sich im Jahr 2007 aus einem kleinen Freundeskreis sportbegeisterter Slackliner heraus. Mittlerweile ist diese Community weltweit vernetzt. Das Unternehmen ist Vorreiter in der Entwicklung zweiteiliger Slacklinesets. Sie bieten Systemlösungen im Leistungs- und Schulsport, im Gesundheitsbereich und für Firmen-Events an. Der Unternehmenssitz befindet sich in Stuttgart.

Das Unternehmen Ultrasport mit Sitz in Itzehoe stellt Produkte für die Bereiche Sport & Freizeit, Outdoor, Bekleidung, Spielzeug und Trampolin her. Zur Produktpalette gehören Fitnessgeräte wie Crosstrainer, Heimtrainer, Golfausstattung, Nordig-Walking-Sticks, Outdoor-Bekleidung für Garten, Wandern und Camping sowie Zubehör, zum Beispiel Thermoskannen, Rücksäcke und Action Cams.

Die Slacklines der Marke „Slackstar“ werden durch das Familienunternehmen Braun GmbH vertrieben, ein Experte für Spanngurte und Ladungssicherung. Als das Unternehmen erkannte die neue Trendsportart und gründete im Jahr 2005 die Marke „Slackstar“. Mit dem Firmenmotto „Mit Sicherheit Qualität“ konzentriert sich das Unternehmen auf zielgruppen- und anwendungsorientierte Lösungen. Unternehmenssitz ist Neumarkt/Oberpfalz.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Slackline am besten?

Verbraucher können ihre Slacklines aus einem großen Angebot auswählen. Viele Hersteller bieten ebenso viele Marken und unterschiedliche Modelle an, da fällt die Entscheidung schwer. Manchmal ist es gerade für Einsteiger nicht leicht, dass richtige Modell zu wählen. Eine gute Entscheidungshilfe bietet ein Produkttest im Internet, der alle gängigen Slacklines auf Herz und Nieren prüft und ihre Vorteile und Nachteile auf einen Blick gegenüber stellt.

Nach Konsultierung eines Slackline Tests wissen die Kunden, auf welche Kriterien es beim Kauf ankommt und welche Modelle im Preis-Leistungsverhältnis besonders gut abgeschnitten haben. Regelmäßig werden Vergleich-Testsieger und Preissieger gekürt. Die Produkte aus dem oberen Preissegment werden den Modellen aus der Mittelklasse und denen aus der unteren Preisklasse gegenübergestellt.

Manchmal zeigt schon ein Blick, dass auch die günstigeren Modelle durchaus ihre Daseinsberechtigung haben und sich vor ihren teuren „Kollegen“ nicht zu verstecken brauchen.

Die Experten der Vergleichsredaktion stellen einen komplett unabhängigen Produkttest zu Verfügung, sie loben die leistungsstarken Modelle, sparen jedoch auch nicht mit Kritik, wenn sie merken, dass das eine oder andere Modell vielleicht noch Verbesserungspotential besitzt. Ein Fachhändler vor Ort ist eventuell nicht ganz so unabhängig in seinen Empfehlungen wie die Online-Experten, da er seine Slackline-Modelle schließlich so gewinnbringend wie möglich verkaufen möchte.

Da kann es durchaus einmal passieren, dass er seinen Kunden ein teureres Produkt empfiehlt, wo vielleicht auch eine preisgünstige Variante geeignet ist. Die Experten der Online-Redaktion sind dagegen unabhängig, da sie lediglich Empfehlungen aussprechen, die getesteten Produkte jedoch nicht selbst verkaufen. Außerdem stellen die Vergleichsportale zusätzlich Erfahrungsberichte von Kunden zur Verfügung, die diese Produkte bereits in Gebrauch haben. Nichts schafft mehr Vertrauen bei den Kunden, als positive Erfahrungsberichte von anderen Kunden, die ihre ehrliche Meinung zur Verfügung stellen. Auf diese Weise schützen sich Interessierte vor Fehlkäufen und Fehlinvestitionen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Slackline

Die Kunst des Balancierens ist bereits seit der Antike bekannt und beliebt und so versuchten sich schon die Römer und Griechen in dieser Disziplin. Die Ägypter und Inder waren die unangefochtenen Meister des Seiltanzes und brachten dieses Kunstturnen bis an den Bosporus. Im Mittelalter tauchten auch in der nördlichen Hemisphäre Seiltänzer aus Persien und Indien auf.

Diese Kunststücke fanden ihren Weg als Seiltanz bis in die Zirkusvorstellungen. Die Vorfahren der Slackliner balancierten auf Hanfseilen, bis diese Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Mode kamen. Außerhalb des Zirkus war dieser Balanceakt lange Zeit den Drahtseilartisten vorbehalten, die zwischen Wolkenkratzern ihre Kunststückchen präsentierten oder mit dem Motorrad über diese dünnen Seile fuhren.

Das Slacklinen in seiner heutigen Form geht auf die Freikletterer im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien/USA zurück. Während ihrer Ruhetage überlegten diese Sportler, wie sie ihrer Langeweile entkommen konnten. Sie fingen an, auf Absperrseilen und Absperrketten zu klettern und zu balancieren. Nach und nach wurde ihr sportlicher Spaß immer professioneller und sie übten Tricks und Kunststücke ein.

Je geübter die Sportler wurden, desto mehr suchten sie nach neuen Herausforderungen und Befestigungspunkten für ihre neue Sportart. Sie suchten sich neue Standorte und neue Materialien und verwendeten nun Kletterseile. Diese hatten jedoch die wenig schöne Angewohnheit, sich während des Balanceaktes wegzurollen oder zu verdrehen. Nun gingen die Amerikaner dazu über, Schlauchbänder mit einer größeren Stabilität zu verwenden.

Als amerikanische Pioniere gelten Jeff Ellington und Adam Grosowsky. Sie brachten diese neue Sportart in die Camps der Kletterer im Valley.

Anfang der 1980er-Jahre kam das Schlauchband als Vorläufer der Slackline auf den Markt. Innovative Möglichkeiten wie die Highline wurden nun Realität. Der Trend um das „schlaffe Band“ entwickelte sich auch außerhalb der Kletterszene und schwappte von den USA nach Europa. In der „alten Welt“ gilt der Extremkletterer und Fotograf Hein Zak als Pionier des Slacklinings.

Nun versuchten sich auch hier Kletterer an verschiedenen Orten an der neuen Kunst von Gleichgewicht, Balancieren und Koordination. Besonders beliebt ist das Slacklinen bis heute bei Bergsteigern und Bergwanderern, die in der Bergwelt viele Orte mit Abenteuerpotential für sich entdecken. Auch manche Skirennläufer benutzen Slacklines, um ihren Gleichgewichtssinn zu trainieren. Mittlerweile ist der Slackline-Trend nicht mehr aufzuhalten. Slacklines haben die ganze Welt erobert und ihre Beliebtheit zieht sich durch alle Altersklassen und soziale Schichten.

Der Vorteil ist, dass jeder, der diese Sportart betreiben möchte, nicht viel Geld investieren muss. Slacklinen ist also wesentlich günstiger als die Mitgliedschaft in einem Fitnessclub oder einem Sportverein. Jedes Jahr finden an verschiedenen Orten Slackline-Festivals statt, zu denen jeder Sportler sein eigenes Modell mitbringt und aufhängt. Neben dem Sport selbst sind das Beisammensein und der Erfahrungsaustausch von großer Wichtigkeit für die Sportler. Diese Zusammenkünfte dienen natürlich auch dazu, das Slacklinen noch weiter bekannt zu machen.

Das SLACK FUN Kimo Slackline Set im Test.Zahlen, Daten, Fakten rund um die Slackline

Wenn Sie Gleichgesinnte suchen, ist das Internet eine gute Adresse. Diese trendige Sportart ist mittlerweile so beliebt, dass es in fast allen größeren Städten Slackline Communities und Gruppen gibt. Slackliner sind in den sozialen Netzwerken sehr präsent. Wenn Sie auf Facebook den Suchbegriff „Slackline“ eingeben, bekommen sie verschiedene Anlaufadressen angezeigt.

Schauen Sie einfach nach, ob es eine virtuelle Slackline-Community auch in Ihrer Nähe gibt. Wenn nicht, können Sie sich wenigstens mit Gleichgesinnten austauschen. Auf jeden Fall bekommen Sie online jede Menge nützliche Tipps und viel Unterhaltsames präsentiert. Vielleicht finden Sie auf diese Weise auch die einen oder anderen neuen Freunde, die diesen Sport mit Ihnen teilen.

Slackline Weltrekorde

Der Student Alexander Schulz zog 2014 die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich, indem er in China über ein 400 Meter langes Seil lief, dass er zwischen zwei Bergmassiven aufgespannt hatte und dabei 90 Meter in die Tiefe schaute.

Reinhard Kleindl stellte gleichfalls eine beeindruckende Leistung auf, als auf einem 195 Meter langen Seil spazierte, das er im Bereich der Brücke zwischen Burghausen und Hochburg-Ach über einen Fluss spannte. Anschließend überquerte er diesen Fluss auf seiner Slackline, wenn auch mit ein paar Fehlern. Seine Füße verschwanden zwischenzeitlich im Wasser, er strauchelte und musste sich mit dem Sicherungsseil wieder auf die Slackline zurückziehen.

Schließlich erreichte er sein Ziel jedoch mit einem breiten Grinsen. Sein Freund Lukas Irmler lieferte eine fehlerlose Performance ab, machte zwischendurch sogar ein paar lachende Kunststückchen, legte sich auf dem Rücken auf das Band, richtete sich wieder auf und tänzelte weiter Richtung Ufer.

Der Schweizer Bewegungswissenschaftler Samuel Volery spannt mitten in den Churfisten die längste Slackline der Welt auf. Dreißig Helfer sind bei der sechsmonatigen Vorbereitungszeit dabei und helfen beim zehnstündigen Aufbau mit. Es gilt, die 537 Meter lange Lücke zwischen dem Zuestoll und dem Schibenstoll in den Churfisten mit dem Seil zu überspannen.

Für Volery stellen die extremen Bergbedingungen kein Hindernis dar, er kommt gut zurecht und schafft es, sein Ziel zu verwirklichen. Zuvor erleidet er jedoch einen Rückschlag, denn sein Seil wird durch einen Blitzeinschlag zerstört. Beim zweiten Mal sucht er sich einen anderen Standort aus, an der Teufelsbrücke im Kanton Uri, direkt neben Hochspannungsleitung.

Das hört sich gefährlich und unvorsichtig an, ist jedoch so beabsichtigt, denn die Hochspannungsleitung fungiert als Blitzableiter. Erst nach Einbruch der Dunkelheit lassen die Winde und die extremen Wetterbedingungen nach und ihm gelingt schließlich ein fehlerfreier Lauf über 169 Meter.

Slackline richtig spannen

Outdoor

Der Aufbau einer Slackline ist denkbar einfach, dennoch muss der Anwender ein paar wesentliche Grundsätze berücksichtigen, um eine Fehlfunktion oder Unfälle durch ein nicht fachgerecht gespanntes Seil zu vermeiden. In unserem Produkttest geben wir Ihnen Tipps und Hinweise für die Auswahl des richtigen Ortes sowie einen fehlerfreien Auf- und Abbau. Ein weicher Untergrund wie Sand, Rasen oder Waldboden ist als Trainingsort ideal geeignet.

Die Umgebung sollte rechts und links der Line in einem Abstand von ungefähr drei Metern frei sein von Hindernissen aller Art, insbesondere scharfen Kanten und harten Gegenständen.

Befreien Sie den Boden unter der Slackline von spitzen und harten kleinen Gegenständen wie Ästen, Splitter oder Scherben. Dies empfiehlt sich insbesondere dann, wenn Sie barfuß über Ihre Slackline gehen und Ihre Füße eventuell auf den Boden aufsetzen. Der Ort muss so ausgewählt werden, dass andere Teilnehmer des öffentlichen Verkehrsraums nicht gefährdet werden, denn aus der Entfernung sind gespannte Slacklines nicht sofort zu sehen und stellen somit für Unbeteiligte ein Gefährdungspotential da.

Spannen Sie Ihre Slackline also nicht über Forst- und Wanderwege und in unmittelbarer Nähe von Kinderspielplätzen auf. Der Aufbau erfolgt nach dem Motto, sowenig Schaden wie möglich zu hinterlassen. Achten Sie in dieser Hinsicht auch auf den Punkt „Baumschutz“, den wir unter Überschrift „rechtliche Rahmenbedingungen“ extra besprechen. Slackliner dürfen ihren Platz nicht nur nach ihren eigenen Bedürfnissen auswählen, dieser jedoch vielleicht nicht die äußeren und rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt.

Verhalten Sie sich immer verantwortungsvoll gegenüber der Natur und Ihren Mitmenschen.

Für Ihre sportliche Aktivität benötigen Sie immer zwei Fixpunkte. Mit ein bisschen Umsicht und Erfahrung findet jeder Slackliner draußen in der Natur oder in geschlossenen Räumen wie Sporthallen die richtigen Stellen, um die Fixierung anzubringen. Der Ort muss immer so ausgewählt werden, dass die Fixpunkte der Gewichtseinwirkung durch den Slackliner und den freigesetzten Kräften standhalten.

Ferner ist darauf zu achten, dass das Material der Slackline durch die Aufspannung und anschließende Benutzung nicht beschädigt wird. Die Belastungsfähigkeit der Fixpunkte variiert jedoch je nach Standort und ausgesuchtem Objekt, zum Beispiel Baum oder Metalpfahl. Mit einem aufgespannten Slackline-System können Kräfte entstehen, die durchaus über 1000 daN hinausgehen.

Halten die Fixpunkte den auftretenden Kräften nicht stand, können Karabiner, Ratschen, Schäkel und Bandmaterialien Ihres Slackline-Systems durch die Luft fliegen und zu einer Gefahr für Sie und unbeteiligte Dritte werden. Die Auswahl der richtigen Fixpunkte ist also nicht immer ganz einfach. Mit unsrem Produkttest 2017 geben wir Ihnen einige Tipps und Tricks rund um die richtig ausgewählten Outdoor- und Indoor-Fixpunkte.

In der Natur wählen Slackliner meistens Bäume als geeignete Fixpunkte. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen müssen die Anwender folgende Kriterien berücksichtigen. Ist der Baum dick und stark genug, um die Slackline und ihren Nutzer mit aufgespannten Seil zu halten? Kleine Bäume, die sich bereits im Wind biegen, sind nicht geeignet, ebenso wenig Sträucher und andere Buscharten. Der Baum sollte mindestens 120 cm Umfang und 40 cm Durchmesser aufweisen.

Große, alte Bäume, wie Eichen und Birken sind ideal. Allerdings ist vorher zu prüfen, ob der Baum gesund ist, denn ältere Bäume können durch Fäulnis oder Borkenbefall krank und damit weniger widerstandsfähig sein. Weniger große und starke Bäume stoßen schnell an ihre Grenzen. Die Äste der Baumkrone sollten sich beim Slacken wenig bis gar nicht bewegen.

Auf diese Weise kann der Nutzer erkennen, dass die Krafteinwirkung dem Baum nichts ausmacht. Ein gutes Hilfsmittel um die Stärke des Baumes festzustellen, ist eine Baumschutzvorrichtung von einem Meter, die man um den Baumstamm herumlegt. Die beiden Enden dürfen sich nicht überlappen, sondern nur aneinanderstoßen. So weiß der Slackliner, dass er einen Baum gefunden hat, der der Krafteinwirkung seines Trainings standhält.

Die Baumrinde ist ein wichtiger Indikator für einen geeigneten Standort. Sie besteht aus Korkkambium, Borke und Bast. Die Borke als äußere, abgestorbene Rinde schützt den Baum vor schädlichen Umwelteinflüssen. Wie lange eine Borke an einem Baum haftet, ist abhängig von dem Standort und der Baumart. Es gibt eine Ringel-, Streifen- und Schuppenborke. Das Korkkambium liegt direkt unter der oberen Borkenschicht und über der innenliegenden Rinde (Bast).

Dieses Bildungsgewebe produziert fortlaufend neue Korkzellen, die an die Außenrinde abgegeben werden und die lebende Innenrinde schützen. Die dritte Schicht, der Bast, übernimmt die Weiterleitung der Assimilate aus den Blättern in die Speicherorgane. Die Stein- und Blattfasern garantieren den Schutz der Korkkambiumschicht und sorgen so für die Bildung der Holz- und Rindenschicht. Auf diese Weise wird der gesunde Baum erhalten. Beim Befestigen einer Slackline wird grundsätzlich die äußere, abgestorbene Rindenschicht beschädigt.

Dieser Baum eignet sich daher nicht mehr als Fixpunkt. Aus diesem Grund ist das Anlegen eines Baumschutzes oder eines professionellen Gurtes ohne das Eindringen von Karabinerhaken, Ratschen oder Schäkel so wichtig. Geschädigte Rindenschichten beeinträchtigen das Dickenwachstum der Bäume und ihre Versorgung mit Nährstoffen und Wasser.

Die Folge unsachgemäß angebrauchter Slacklines kann das langfristige Absterben der Bäume bedeuten.

So sind die Abscherkräfte und Ablöseerscheinungen stark abhängig von der Baumart. Eine Eiche verträgt das Slacklinen eher als eine Buche. Nicht geeignete Bäume wie biegeleichte Tannen können durch die auftretenden Druckkräfte stark komprimiert werden. Vor dem Anbringen der Slackline muss ein guter und großflächiger Baumschutz um den Baumstamm gelegt werden.

Die Unterlegung einzelner Bereiche hinten und an der Seite genügt nicht. Ein guter Baumschutz muss der dynamischen Kräfteeinwirkung durch die Rundschlinge der Slackline standhalten, damit diese nicht an der äußeren Baumschicht scheuert. Das eingesetzte Schutzmaterial muss druckfest sein, um die Auflagefläche der Rundschlinge zu erhöhen. Gummi- und Isoliermatten sind von der Materialbeschaffenheit zu schwach und geben zu schnell nach. Geeignet sind stabile gewebte Teppichstreifen, die man günstig als Restposten im Fachhandel besorgen kann.

Wer sicher gehen möchte, sollte auf professionelle Baumschutzmatten zurückgreifen, die aus starken Gummiplatten, hochwertigem Bandmaterial und formbaren Kunststoffen bestehen. Auf dieses Zubehör gehen wir gesondert unter dem Punkt „nützliches Zubehör“ ein. Ein professioneller Baumschutz reduziert die Spannkraft und vergrößert die Auflagefläche. Der Druck auf den Baum verringert sich und eine weniger unter Spannung stehende Slackline fordert den Anwender mehr heraus.

Indoor

Slacklines lassen sich auch indoor nutzen.Das Aussuchen geeigneter Fixpunkte im Indoor-Bereich gestaltet sich etwas einfacher, da der Slackliner hier häufig auf genormte Fixpunkte wie zum Beispiel in Turnhallen zurückgreifen kann. Turnhallen unterstehen in den meisten Fällen den Schulbehörden, und wo Lehrer für Kinder verantwortlich sind, muss eine größtmögliche Sicherheit bestehen. Hier dürfen Slacklines ausschließlich an dafür vorgesehenen Schwerlastverankerungen an den Hallenwänden befestigt werden.

Die Fixpunkte dürfen sich nicht innerhalb der Verkehrszone der Halle befinden, wo sich regelmäßig Menschen bewegen. Sie müssen mit Schutzvorrichtungen abgedeckt werden, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden. Je nach Höhe der Fixpunkte muss eine geeignete Fallschutzvorrichtung, zum Beispiel durch weiche Matten, erfolgen. Die Benutzung ist auf eine Person beschränkt. Auch im Übungsbetrieb ist die Abdeckung der Metallkomponenten durch geeignete Schutzhüllen erforderlich. Nachträglich oder bauseits angebrachte Fixpunkte an den Hallenwänden müssen eine Auszugsfestigkeit und Mindestbruchlast von 4000 daN aufweisen.

Wir empfehlen die Verwendung von geprüften Slacklines nach DIN 79400. Recksäulen eigenen sich unter bestimmten Voraussetzungen gleichfalls für das Anbringen von Slacklines, wenn sie die Anforderung der DIN-Norm 7903 erfüllen. Die Befestigung muss zentrisch zum Profilquerschnitt der Recksäule angebracht werden, um eine Verdrehung zuverlässig zu vermeiden. Werden die Befestigungsvorrichtungen der Slackline horizontal angeschlagen und auf die Verwendung entsprechender Ständer verzichtet, darf die Befestigungshöhe maximal fünfzig Zentimeter betragen und die Anschlagsbelastung 700 daN nicht überschreiten.

Das Seil darf nur in Richtung der Recksäule angebracht werden. Wird die Slackline indirekt und abgewinkelt mittels passender Ständer zwischen zwei Recksäulen angeschlagen, darf der Winkel zwischen der Horizontalebene der schräg nach oben verlaufenden Slackline nicht mehr als 30° betragen. Auch in diesem Fall ist die Benutzung auf eine Person limitiert und eine Fallschutzsicherung in Form einer Matte zu verwenden.

Ständer sowie Klein- und Sprungkästen mit entsprechender Polsterung, Abriebschutz und Druckverteilung sind ebenfalls als Unterstellschutz möglich. Die Rundschlingen müssen mehrfach um die Recksäule gewickelt werden, damit die Ratsche sich möglichst nahe an dem Befestigungspunkt befindet. Auch bei der Verwendung eines zweiteiligen Slackline-Sets wird das Bandende mehrfach um die Recksäule gelegt.

Wer einen Turnkasten zum Unterstellen verwendet, muss auf eine Auflage achten, die meistens aus Kunstleder mit einer entsprechenden Druckverteilung besteht. Auch sollte das Polster dick genug sein, um eventuelle Stürze aufzufangen. Außerdem kann das Kunststoffmaterial der Slackline den Lederüberzug durch Abrieb beschädigen und den Schaumkern an den schadhaften Stellen eindrücken. Wird der Turnkasten anschließend wieder für das Geräteturnen verwendet, ist eine Verletzungsgefahr aufgrund der schadhaften Stellen nicht mehr ausgeschlossen.

Am besten ist die Verwendung von stabilen Auflagen mit Druckverteilung in Form eines Überzuges. Dieser wird über dem Lederpolster des Turnkastens angebracht. Die meisten Turnhallen verfügen über Bodenanker zur Befestigung und Aufbau von Spannstufenbarren, Spannreck und Ringgerüst. Auch Slacklines können an diesen Vorrichtungen befestigt werden, wenn sie nach DIN 18032-6 genormt sind.

Als Unterstand werden Klein- und Sprungkästen, Ständer mit geeigneter Druckverteilung, Abriebschutz und Polsterung verwendet. Die Zugbelastung erfolgt in Richtung des Bodenankers entsprechend dem bestimmungsgemäßen Gebrauch von Spannstufenbaren oder Spannreck. Die Belastung der Anschlagspunkte am Bodenanker darf 450 daN nicht überschreiten. Als Fallschutzvorrichtung dienen Turn- oder Gymnastikmatten. Die Benutzung der Slackline ist auf eine Person begrenzt.

Bringt die Slackline ein zweiteiliges Set mit langem Ratschenband mit, befindet sich die Ratsche zwischen dem untergestellten Turnkasten oder Ständer. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir die Verwendung von Slacklines mit kurzem Ratschenband, damit die Ratsche außerhalb des Trainingsbereichs befestigt werden kann. Die Befestigung von Bodenanker und Band sollte stets mit einem Schäkel gelöst werden, um Schäden an dem Bandmaterial zu vermeiden.

Ständer und Turnkästen als Unterstellbefestigung sollten mit rutschfesten Gummimatten gesichert werden. Manche Hersteller bieten zu ihren Slacklines spezielle Befestigungen an, die extra für die in Sporthallen befindlichen Bodenhülsen, zum Beispiel für die Befestigung von Volleyballpfosten oder Reckpfosten, vorgesehen sind. Sie werden in die vorhandenen Bodenhülsen eingesteckt oder in die Bodenverankerungen eingehängt. In dieser Hinsicht sind stets die Sicherheitshinweise in der beiliegenden Gebrauchsanweisung zu beachten.

Auch wenn Internetforen teilweise hartnäckige und abenteuerliche Befestigungs- und Aufbauvarianten verbreiten, raten wir aufgrund der großen Gefahr und mangelnden Sicherheit von der Befestigung einer Slackline an anderen Turngeräten oder Befestigungsvorrichtungen ab.

Die Befestigungskraft muss an den Fixpunkten gleichmäßig und großzügig verteilt werden. Die als Anschlagmittel dienenden Rundschlingen und Bänder sollten eine ideale Mindestbreite von 100 mm aufweisen. Ein Wert von 50 mm ist auch noch vertretbar. Geschlossene Rundschlingen sind hinsichtlich des Anbringens der Fixpunkte sehr schonend. Sie verfügen über eine große Auflagefläche und einen textilen Schutzmantel aus weichen Materialien.

Die fachgerechte und passgenaue Anbringung der Fixpunkte verhindert ein Scheuern der Anschlagmittel. Zwei Aufbauvarianten haben sich durchgesetzt: das „passgenaue Umlegen“ des Anschlagspunkts und die Befestigung durch einen mittig angelegten Ankerstich als einzige Befestigungsmöglichkeit bei zweiteiligen Sets. Die schonendste Weise, Fixpunkte an Baumstämmen anzubringen, ist das passgenaue Umlegen mittels Rundschlingen oder Hebebändern.

Der Baumstamm als Fixpunkt wird so umschlungen, dass die beiden Befestigungsenden der Slackline in dem Schäkel als Befestigungstool zusammengeführt werden. Ideal ist die Befestigung dann, wenn die Anschlagmittel an den Fixpunkt, also den Durchmesser des Baumstamms, angepasst sind, um Abriebstellen und damit Schädigungen der Baumstruktur zu vermeiden.

Häufig werden die Schwerlastschlingen aus dem Industriebereich verwendet. Auch sie sollten in der Länge angepasst werden, um ein mehrmaliges Umschlingen des Fixpunktes und dadurch verursachte Schäden in der Rindenstruktur zu vermeiden. Ist die Schlinge lang genug, kann sie doppelt um den Fixpunkt gelegt werden. Verstellbare Hebebänder und Rundschlingen sind ideal, weil sie an die individuellen Voraussetzungen der jeweiligen Fixpunkte angepasst werden können.

Bei der Ankerstichmethode wird das eine Ende der Rundschlinge durch das andere gesteckt. Sie wirkt sich jedoch weniger günstig auf den Fixpunkt aus, da das Anlegen sehr genau erfolgen muss. Ansonsten kann es durch die Scherkräfte zu Beschädigung des Baumstammes kommen. Das frei liegende Ende muss mittig ausgerichtet sein, so dass sich die Slackline nicht drehen kann.

Diese Befestigungsmethode ist bei Zwei-Komponenten-Sets oft die einzige Methode, da keine Rundschlinge vorhanden ist. Die Line wird um den Befestigungspunkt gelegt und das eine Ende durch das andere Ende an der Stelle der vernähten Schlaufe gezogen, bis der Ankerstich am Befestigungspunkt anliegt. Damit die Slackline beim Spannen waagerecht bleibt, muss das Slacklineband gefaltet werden. Die Spannratsche verfügt gleichfalls über ein Gurtband, zu dem immer eine vernähte Schlaufe gehört, um den Ankerstich einzufädeln.

Bei einfachen Slackline-Sets lässt sich ein längeres Gurtband an der Ratsche nicht verstellen und damit individuell an die Umgebungsverhältnisse anpassen. Dadurch befindet sich die Ratsche je nach Gurtbandlänge entweder näher oder weiter entfernt zum Fixpunkt. Die Spannratsche sollte mit einem nach unten gerichteten Spannhebel eingebaut werden, um ein Verdrehen der Slackline zu verhindern. Wir weisen darauf hin, dass das fachgerechte und umsichtige Anbringen der Slackline nie den Baumschutz ersetzt.

Slackline lernen

Mit Übung und einer gewissen Grundfitness lässt sich das slacklinen erlernen.Jeder kann diese trendige Sportart erlernen. Vorteilhaft ist, wenn der Neueinsteiger ein gewisse Grundsportlichkeit mit sich bringt. Unbedingt notwendig ist das jedoch nicht. Die Anforderungen an die Slackliner sind hoch. Um einen richtigen und problemlosen Einstieg in diese Sportart zu finden, empfehlen wir Anfängern die Beginnerline mit bis zu 10 Meter Länge, denn je länger die Slackline, desto höher die Amplitude.

Allerdings sollte die Slackline auch nicht die Länge von 5 Meter unterschreiten, da die Amplitude in diesem Fall zu gering ausfällt. Das Zittern in den Beinen verstärkt sich und die Ausführung von Ausgleichsbewegungen erschwert sich. Wir empfehlen Ihnen am Anfang im Team zu trainieren oder zumindest auf die Hilfestellung eines Freundes zurückzugreifen, der Sie bei Ihren Schritten auf der Slackline stützt.

Wie der englische Begriff „Slackline“ bereits aussagt, handelt es sich um ein lockeres Band mit einer gewissen Affinität zum Durchhängen, das die Anforderungen an den Nutzer erhöht. Dieser Durchhang macht den Balanceakt erst möglich. Die Slackline darf allerdings nur so weit durchhängen, dass sie den Boden nicht berührt. Ein mittlerer Spannungswert von 50 bis 200 daN ist ideal.

Um das Gefühl für die Slackline zu bekommen, ist es sinnvoll, nach ungefähr einem Drittel Länge das in Richtung Line befindliche Bein auf das Band zu setzen. Danach wird das andere Bein hinter das auf dem Band befindliche gestellt. Wichtig ist, dass Sie nicht nach unten schauen, da Sie sonst leicht ins Schlingern geraten. Ihre Position wird instabil und Sie müssen eventuell abbrechen und von vorne beginnen.

Üben Sie sich in Geduld und erwarten Sie nicht gleich zu viel von sich. Sie werden eine Zeit lang brauchen, bis Sie ohne Schlingern und zwischenzeitigen Abbruch über die Line gehen können. Ihre Beine müssen sich erst an die unbewohnte Muskelbelastung gewöhnen und es wird zu vermehrten Ausgleichsbewegungen kommen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, denn schon wenige Versuche später stellen sich erste kleine Erfolge ein.

Es gibt kein Richtig oder Falsch. Sie müssen sich einfach immer wieder austesten und ausprobieren. Richtig ist, was für Sie funktioniert. In der Grundposition sind die Knie leicht gebeugt und der Körper aufrecht. Ihre Arme halten Sie senkrecht nach oben in der „Hände-hoch-Position“. Sie fungieren als Ausgleich für einen eventuellen Gleichgewichtsverlust.

Die Hauptbelastung befindet sich auf dem vorderen Bein. Stehen Sie auf einem Bein, belasten Sie zentral Ihr Standbein und erreichen so eine neutrale Position ohne Rück- oder Vorlage. Halten Sie Ihren Blick fest auf einen Punkt fokussiert, am besten befindet sich dieser am Ende Ihrer Slackline. Es ist immer besser, sich an einem visuellen, nicht beweglichen Punkt zu orientieren, um die Balance nicht zu verlieren. Als Slackliner setzen Sie alle drei Ausgleichsebenen ein: Beine, Hüfte und Arme. Die Beweglichkeit der Hüften ist bei dieser Sportart besonders gefragt.

Top10 Slackline YouTube Clips

Wir haben Ihnen die Links zu zehn unterhaltsamen und lehrreichen Videos zum Slacklinen zusammengestellt. Schauen Sie einfach selbst.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Rechtliche Regelungen im Sinne von Verboten, Strafen und Bußgeldern gibt es nicht. Wie in allen anderen Bereichen des sozialen Lebens sollten Sie Rücksicht auf Ihre Mitmenschen und Umwelt nehmen. Grundsätzlich sind Slacklinen und andere Sportarten zwar überall erlaubt, jedoch nur solange, wie sie keine Gefahr oder Einschränkungen für andere Menschen darstellen. Am unbedenklichsten ist das Aufspannen Ihrer Slackline im heimischen Garten. Viele Slackliner sind in Parks oder auf Wander- und Sportwegen in den Wäldern anzutreffen.

Grundsätzlich ist das Ausüben dieser Sportart auch dort nicht verboten. In vielen Parks, wo sich ohnehin viele Menschen mit Kindern und Hunden auf engerem Raum aufhalten, wird das Aufspannen der Slacklines jedoch nicht gerne gesehen. Manche Park- und Waldbesucher tolerieren die aufgespannten Seile, andere wiederum lassen auch gerne mal die Polizei mit dem Aussprechen eines Platzverweises kommen.

Die Seile dürfen nicht über Verbindungswege, Wanderwege, Fahrradwege gespannt werden, weil sie dort schnell übersehen und zu Stolperfallen werden können.

Slacklines sollten nicht ohne Aufsicht bleiben. Denken Sie daran, dass Sie im Bereich größerer Menschenansammlungen mit Ihrem Seil auch immer eine potentielle Gefahr darstellen, etwa dann, wenn Sie herunterfallen und auf diese Weise vielleicht einen Passanten anrempeln. Generell sollten Sie beachten, Ihre Slacklines nicht im öffentlichen Verkehrsraum, zum Beispiel im Bereich von Ampeln, viel befahrenen und nicht einsehbaren Straßen aufzuspannen, weil das einen Eingriff in die öffentliche Verkehrssicherheit darstellt.

Vermeiden Sie die Befestigung Ihrer Slackline an Ampeln, Verkehrsschildern und Zäunen, die sich im fremden Eigentum befinden. Die Hersteller haben den Baumschutz als festen Bestandteil in ihre Gebrauchs- und Sicherheitsanweisungen integriert und weisen darauf hin, dass manche Bäume aufgrund ihrer Beschaffenheit, Art und Standfestigkeit nicht als Fixpunkt für Ihre Slackline geeignet sind. Die Befestigung mittels Handratsche oder Schrauben kann Schäden an der Baumrinde verursachen.

Bäume, die aufgrund ihrer Standfestigkeit und Art nicht besonders stabil sind, können unter der Kraft Ihres Gewichts nachgeben und brechen. Dies schädigt nicht nur den Baum, sondern stellt auch eine Absturz- und Verletzungsgefahr für Sie dar. Einige Städte fördern Slacklinen, indem sie Bäume aussuchen und diese mit einer Holzmanschette oder Pollern kennzeichnen. Bäume, die diese Schutzmaßnahmen aufweisen, dürfen von Slacklinern benutzt werden.

An anderen Bäumen dürfen nur Gurtbänder, aber keine Seile mittels Handratsche oder Schrauben befestigt werden. Der ausgewählte Baum muss einen Umfang von mindestens 120 cm und einen Durchmesser von 40 cm haben, über eine grobe und dicke Borke verfügen und einen zusätzlichen Abriebschutz von mindestens fünf Millimeter Stärke und einer mindestens fünf Zentimeter starken doppelten Gurtbreite aufweisen. Die Slackline darf den Baum nicht „würgen“, Karabinerhaken und Knoten dürfen nicht in direktem Kontakt mit dem Baum stehen. Auch nicht fachkundig angebrachte Seile können eine Gefahr darstellen.

Viele Städte, Gemeinden und Kommunen fördern ausdrücklich die sportlichen Tätigkeiten ihrer Einwohner und so hat das Slacklinen mittlerweile seinen Weg in so manche Grünanlagensatzung gefunden. Slacklinen wird als erholungsfördernde Tätigkeit und Gemeingebrauch eingestuft, das heißt, grundsätzlich ist diese sportliche Betätigung unter den Bedingungen der gegenseitigen Rücksichtnahme in Grünanlagen erlaubt, solange sie keine Gefahr Mensch, Tier und Umgebung darstellt.

Halten sich die Sportler nicht an die Vorschriften im Bereich der Grünanalgensatzungen der Städte, können sie im Fall eines Baumschadens mit einem Bußgeld zur Kasse gebeten werden. Sie üben diesen Sport eigenverantwortlich aus. Im Fall von Verletzungen und anderen Schäden an der eigenen oder fremden Personen übernehmen die Städte keine Haftung.

FAQs rund um die Slackline

Welches Alter stellt den idealen Einstiegszeitpunkt dar?

Welches Alter stellt den idealen Einstiegszeitpunkt dar?

Slacklinen ist eigentlich unabhängig vom Alter des Sportlers, er ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Kinder können bereits früh mit dem Slacklinen beginnen, wenn sie Spaß daran haben und über das Seil laufen. Kinder unter zehn Jahren sollten jedoch grundsätzlich unter Aufsicht ihrer Eltern, besser noch im Team mit ihnen, an diese Sportart herangeführt werden. Auch für ältere Menschen ist diese Bewegungsart geeignet, wenn sie schwerere gesundheitliche Schäden nicht davon abhalten. Senioren, die sich fit genug fühlen, um noch eine neue Sportart zu erlernen, mit der sie ihre Feinmotorik und Koordination trainieren können, sollten mit den Slacklines in der Anfängerkategorie, die wir in unserem Produkttest 2017 vorstellen, beginnen.

Welche Muskeln werden beansprucht?

Welche Muskeln werden beansprucht?

Slacklinen ist eine sehr effektive Sportart, da durch das ständige Ausbalancieren viele Muskelgruppen beansprucht werden. Insbesondere die Bauch- und Rumpfmuskulatur wird trainiert. Die tiefersitzenden Muskelgruppen werden gleichfalls vorteilhaft aus der Reserve gelockt. In dieser Hinsicht ähnelt Slacklinen dem Training mit einem Sling-Trainer.

Welche Schuhe sind geeignet?

Welche Schuhe sind geeignet?

Manche Slackliner schwören auf Schuhe, andere wiederum trainieren grundsätzlich barfuß. Für feste Schuhe spricht sicherlich, dass die Füße und Gelenke während des Ausbalancierens mehr Halt und Fixierung haben und Sie nicht so schnell rutschen oder umknicken. Barfuß-Training hat sicherlich auch etwas für sich, ein natürliches Gefühl und die totale Bewegungsfrei der Füße und Zehen. Sportler, die diese Variante bevorzugen sind jedoch wetterabhängig, da Füße ohne Schuhe und Socken bei Regen und im Winter kalt werden. Mit dem richtigen Schuhwerk können Ihnen dagegen negative Witterungsverhältnisse nichts anhaben. Slackliner, die Schuhe bevorzugen, tragen gerne Jump- und Trickliner.

Wie lange dauert es, bis ein Einsteiger das Slacklinen erlernt hat?

Wie lange dauert es, bis ein Einsteiger das Slacklinen erlernt hat?

Die Lernphase ist vom Alter und dem Trainingszustand abhängig. Kleine Kinder unter fünf Jahren brauchen in der Regel länger als ältere Kinder. In dieser Hinsicht spielen jedoch auch der Entwicklungsstand und die Intelligenz des Kindes eine Rolle. Kleinere Kinder können talentierter sein, als ältere und umgekehrt. Ältere Menschen sind in der Regel weniger risikoaffin und gehen die Angelegenheit vorsichtig an, brauchen daher vielleicht etwas länger. Slackliner, die zuvor schon in anderen Bereichen sportlich tätig sind und einen guten Gesundheits- und Trainingszustand aufweisen, brauchen weniger Zeit, um diese neue Sportart zu erlernen, als Anfänger, die zuvor noch nie sportlich in Erscheinung getreten sind. Stellt sich der Anwender nicht allzu ungeschickt an, ist das Erlernen erster kleiner Tricks bereits in der Anfangsphase möglich. Wie bei allen anderen Sportarten auch ist Geduld, Disziplin und Ausdauer gefragt.

Nützliches Zubehör

An diesem Punkt geben wir nochmals eine Übersicht über nützliches Zubehör, dessen Verwendung wir jedoch bereits ausführlich unter dem Punkt „Slackline richtig spannen“ beschrieben haben. Zubehör umfasst alles, was mit Slacklining in Verbindung gebracht wird. Hierzu gehören Sportbekleidung, Baumschutz, Taschen, Anleitungs-CDs und alles, was sich zum Befestigen der Slackline eignet.

Das wichtigste Zubehör ist der Baumschutz, der unverzichtbar ist, da sich Slackliner unter Umständen strafbar machen, wenn sie durch eine unsachgemäße Anbringung ihrer Slackline den Baum beschädigen. Am einfachsten ist ein Baumschutz aus dicken, aber dennoch weichen Kunststofffasern zu handhaben, der nach dem Umlegen um den Baum an den beiden Enden mit einem Klettverschluss befestigt wird. Eine recht stabile und große Ausführung ist der Baumschutz in Form eines Holzgitters. Dieser ist sehr effektiv, aufgrund seiner Größe und Eigengewichtes jedoch schwieriger in der Handhabung.

Es gibt keine Alternative zur Slackline.Rundschlingen sind einfache Befestigungsmöglichkeiten für die Slackline. Der Schlauch ist mit Polyestergarnsträngen gefüllt und dient aufgrund seiner dehnbaren Materialen als flexibler Baumschutz und lässt sich problemlos mit Schäkel oder Haken befestigen. Der dazugehörige Rundschlingenmantel lässt sich flexibel um den Baum legen. Ratschen, Karabinerhaken, Schäkel, Slackline-Anchor, Flacheisen, Erdnägel, Bodenplatten, Spacer, Spannelemente, Line Grips, Flaschenzüge und Line Locker komplettieren als Befestigungstools das sichere Anbringen der Slackline an den Fixpunkten. Slackline und Zubehör lassen sich ideal in einer Schutzhülle aufbewahren, die viele Anbieter gleichfalls im Programm führen.

Alternativen zur Slackline

Eine Alternative zum Slacklinen in dem Sinne gibt es nicht, wenn jemand diese Sportart hauptsächlich ausüben möchte, um sein Gleichgewichtssinn, seine Motorik und Koordination zu verbessern. Das Slacklinen fordert alle Muskeln, insbesondere die in den tieferliegenden Bereichen, heraus. Um ein effektives Muskeltraining zu betreiben, sind ein Gerätetraining im Fitnessstudio oder ein Stepper geeignet.

Professionelles Mountainbike fahren trainiert das Gleichgewicht und die Koordination, aber auf andere Weise als das Balancieren auf der Slackline. Sportarten, die einen Sportler ähnlich herausfordern sind Tennis und weitere Sportarten, bei denen man in einem Team spielt und seine eigene Aktivität an die der Teammitglieder anpassen muss. Sie sehen, eine zufriedenstellende Alternative zum Slacklinen, die die Geschicklichkeit auf dieselbe Art und Weise herausfordert und noch dazu für den angenehmen Adrenalinkick sorgt, gibt es nicht.

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