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Softair Test 2017 • Die 10 besten Softairs im Vergleich

Softair Test 2017 • Die 10 besten Softairs im Vergleich Spiele und Waffensport lassen sich als Hobby optimal miteinander verbinden, ohne tatsächlichen Schaden anzurichten. Hier geht es mehr um die Herausforderung und das taktische Gefühl. Gerade im „Outdoor“ und beim „Airsoft“ sind die Interessen an der sportlichen Aktivität und am Kampfgeist orientiert, die daneben auch Spaß mit sich bringen.

Benötigt werden drei verschiedene Waffentypen, die allerdings keine scharfe Munition enthalten. Eine davon ist die Softair-Waffe, die neben dem Spiel auch Sammlerwert hat, da die Modelle echten Schusswaffen nachempfunden sind. Es handelt sich demnach um den originalgereuten Nachbau einer echten Waffe, deren Nutzung und Kauf, je nach Softair-Modell, einen Altersnachweis notwendig macht. Somit gibt es Softair Waffen mit einer Altersbeschränkung ab 14 Jahren, wenn die Energie unter 0,5 Joule liegt, und einer ab 18 Jahren mit einer Energie über diesem Wert.

In unserem Test haben wir verschiedene Modelle ausführlich in Umgang, Gewicht, Magazinkapazität, in den Eigenschaften, im Lademechanismus, in der Präzision, im Material und im Antrieb getestet und die besten Modelle ausgewählt, um die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern. Auch zeigen wir, wo die Softair-Waffe zum Einsatz kommt, was die gesetzlichen Bestimmungen sind, was beim Kauf beachtet werden muss und was für den Umgang mit einer solchen Waffe bedacht werden muss.

Softair Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Die Softair Pistole Taurus PT92 ist Vergleichssieger im Softair Test.Die Softair Pistole Taurus PT 24/7 belegt Platz 2 im Softair Test.Die HECKLER & KOCH Softair P30 belegt Platz 3 im Softair Test.Die Softair Pistole Colt 1911 A1 belegt Platz 4 im Softair Test.Die Softair Pistole USP belegt Platz 5 im Softair Test.Die Softair Pistole USP belegt Platz 6 im Softair Test.Die ORA-TEC Softair Vollmetall Pistole belegt Platz 7 im Softair Test.Die Softair Pistole Walther P22 belegt Platz 8 im Softair Test.Die Softair Walther P99 schwarz belegt Platz 9 im Softair Test.Die H&K Heckler & Koch USP Softair belegt Platz 10 im Softair Test.

Taurus
Softair Pistole PT92

Taurus
Softair Pistole PT 24/7

HECKLER & KOCH
Softair P30

Cybergun
Softair Pistole Colt 1911 A1

Umarex
Softair Pistole USP

Heckler & Koch
P30 Softair

ORA-TEC
Softair Vollmetall Pistole

Umarex
Softair Pistole Walther P22

Walther
Softair P99

H&K
Heckler & Koch USP Softair

Bewertung1,11,21,31,41,71,82,02,12,22,4
AntriebsartFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruckFederdruck
Magazinkapazität12 Schuss inkl. Zusatzmagazin (25 Schuss)16 Schuss12 Schuss25 Schuss14 Schuss13 Schuss20 Schuss ( 2 Magazine)12 Schuss12 Schuss
Energie< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule< 0,5 Joule
Kaliber6 mm6 mmk.A.6 mm6 mmk.A.6 mm6 mm6 mm6 mm
Gewicht536 g578 g287 g540 gk.A.k.A.486 g170 g400 g540 g
Gesamtlänge216 mm180 mm180 mm216 mmk.A.k.A.22 cm156 mm18 cmk,A.
Details


  • hochwertiger Nachbau der Taurus PT92 mit Metallschlitten

  • H.P.A. (Heavy Powerful Accurate) Serie von KWC

  • inkl. hochwertiger Transportkoffer



  • sehr hochwertiger Nachbau mit Special Features

  • höhere Präzision durch BAX System

  • ergonomisches Griffstück mit Ribber Grip Überzug



  • Die maximal Schusskraft liegt hier bei 0,5 Joule und ist daher für Kinder ab 14 Jahre geeignet

  • notwenig sind 4x AA Alkaline-Batterien (nicht im Lieferumfang)



  • detailgetreue Lizenzfertigung mit original Schriftzug

  • aus schlagfesten ABS Kunststoff und Metall

  • verbesserter Kolben



  • Markenqualität von Umarex

  • 25 Schuß Magazin - solide Ausführung

  • authentischer Nachbau



  • Lizenzversion

  • HopUp

  • Metal Slide



  • Softairpistole Vollmetall

  • Serie BGS

  • Modell: G13S



  • Material: ABS

  • Hop-Up: ja

  • empfohlene BB: 0,20 - 0,23 g



  • 2 Magazine

  • frei ab 14 Jahren



  • H&K Lizenzversion USP Compact

  • 1000 G8DS® BB´s 0,12 g

  • absolute Messeneuheit 04/14 direkt von der IWA

MetallschlittenGrüner HakenneinneinGrüner HakenneinGrüner HakenGrüner HakenneinneinGrüner Haken
integriertes BAX SystemGrüner HakenGrüner HakenneinGrüner Hakenneinneinneinneinneinnein
Komfort
Handhabung
Preis- / Leistung
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Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Softair-Pistole?

Softairs sind ganz spezielle Druckwaffen, die meistens beim Airsoft, einem taktischen Geländespiel, oder beim Sport- und Zielschießen zur Anwendung kommen. Solche Modelle haben eine geringe Energie, bestehen aus unterschiedlichen Materialien und können keinen Menschen ernsthaft verletzen.

Weshalb Softair-Waffen auch von Sammlern begehrt sind, liegt daran, dass sie täuschend echt nachgebaute Modelle richtiger Schusswaffen sind, ohne den gefährlichen Effekt einer solchen Waffe. Bei der Nutzung sind Verletzungen durch Waffengebrauch also weniger möglich, höchstens dann, wenn die Ausrüstung nicht ausreichend durchdacht oder das Verletzungsrisiko durch fehlende Maßnahmen wie eine Schutzbrille erhöht ist.

Es gibt unterschiedliche Modelle und Arten von Softair-Waffen, die sich in erster Linie durch die Bedienung unterscheiden. Diese kann durch Federdruck, durch Gas oder durch ein Druckluftsystem stattfinden, das mit Rundkugeln als Munition bedient wird und auf elektromechanischer Basis wirkt.

Das Material von Softair-Waffen unterscheidet sich ebenfalls, kann aus Kunststoff, Holz Stahl oder auch aus Nylonfiber sein. Die meisten Softair-Waffen können in ihre Bestandteile zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. Die einzelnen Teile können bei Bedarf auch ausgetauscht werden.

Die Antriebsart ist ebenfalls unterschiedlich. Bei der Softair mit Federdruck wird die Waffe bei jedem Schuss neu repetiert, bei der Softair auf elektronischer Basis oder mit Gas gibt es einen vollautomatischen oder halbautomatischen Modus, um die Waffe abzufeuern. Innerhalb Deutschlands ist der vollautomatische Feuermodus allerdings nicht erlaubt, dementsprechend sind solche Modelle auch nicht im Handel erhältlich.

Wie funktioniert eine Softair-Waffe?

Durch Druckluft wird die Softair-Waffe abgefeuert und kann so sehr präzise genutzt werden. Die Energie der Druckluft, die die Kugel befördert, erfolgt unter verschiedenen Antriebsbedingungen und bestimmt dabei auch die Softair als Modell mit der jeweiligen Altersbeschränkung. Der Druck wird dabei entweder über die Federkraft, durch Gas oder auf elektrischem Weg aufgebaut.

Der Lademechanismus ist entscheidend für das Abfeuern der Waffe. In der Softair Pistole befindet sich eine Feder, Treibgas oder ein mit einer Batterie betriebener Elektromotor, durch die maßgeblich die Geschwindigkeit der Kugel bestimmt und die Präzision im Umgang mit der Waffe ermöglicht werden.

Die Geschwindigkeit einer Kugel oder eines Projektils wird „V0“ genannt. Diese Angabe steht für den Umgang mit scharfer Munition und bestimmt die Schnelligkeit, die die Kugel beim Verlassen des Waffenlaufs erreicht.

Die Standardgeschwindigkeit beträgt meistens 300 oder 400 Fuß pro Sekunde, bei Einzelladern kann sie sich auf 550 erhöhen. Das zeigt, wie notwendig der richtige Umgang mit der Waffe ist, daneben auch immer ausreichend Schutz für Ohren, Zähne und Augen vorhanden sein sollte. Die Modelle mit einem Energiewert unter 0,5 Joule benötigen kaum einen extra Schutz, höchstens für die Augen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Wie funktioniert eine Softair-Waffe?Was genau bedeutet die Einheit „Joule“?

Namensgeber war James Prescott Joule, ein Physiker, der den Joule-Effekt entdeckte. „Joule“ ist dabei die Einheit der Energie, die heute für sämtliche Energieformen steht, für die Wärmemenge und die Arbeit. Ein Joule ist damit gleich einer Energie, die notwendig ist, um einen Körper mit einer bestimmten Masse in die Höhe zu heben, um eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt zu erbringen, ein Gramm Wasser aufzuwärmen oder, was für die Angaben für die Softair wichtig ist, um einen Körper mit einem Gewicht von 2 Kilogramm aus dem ruhenden Zustand auf eine Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde zu beschleunigen.

Der Newtonmeter oder eine Wattsekunde sind übrigens identisch mit einem Joule.

Welche Munition eignet sich für die Softair-Pistole?

Die gängige Bezeichnung für die spezielle Munition von Softair-Waffen wird mit „BB“ abgekürzt. Das steht für „Ball Bearing“ und zeigt bereits, dass die Munition für diese Waffen aus Kugeln besteht, die nicht aus Blei oder Schrot, sondern zumeist aus Kunststoff, Hartplastik, Aluminium oder Gelatine gefertigt sind. Je nach Energie-Wert der Waffe unterscheidet sich das Kaliber. Standard sind Kunststoffkugeln, die einen Durchmesser von 6 Millimeter haben.

Die Kugeln für die Softair unterscheiden sich hauptsächlich in Farbe und Gewicht. So gibt es leichte, die 0,12 Gramm wiegen, und schwere, die 1 Gramm aufweisen. Letztere sind dann auch nicht mehr aus Kunststoff und mit Vorsicht zu genießen. Das Material besteht aus Stahl oder Aluminium. Diese Kugeln dienen dann mehr für das Scheibenschießen.

Daneben gibt es auch biologisch abbaubare Kugeln, die den nachhaltigen und ausgewogenen Umgang mit der Natur verbessern. Die Lagerung solcher Munition kann ein Jahr lang stattfinden, bevor sie in ihrem Material zerfallen. Bei der Nutzung und beim Schießen der biologisch abbaubaren Munition lösen sich die Kugeln innerhalb von zwei Wochen komplett auf.

Für Airsoft und „Outdoor“ gibt es besondere Kugeln, die unter der Bezeichnung „Leuchtspurmunition“ verkauft werden. Sie sind sowohl farbig, vergleichbar mit einem Paintball, und zudem phosphoreszierend.

Die einzelnen Kugeln sind dabei mit einer speziellen Farbe überzogen, die in der Dunkelheit sichtbar ist und leuchtet. Beim Austritt aus dem Waffenlauf oder bei der Verwendung eines Tracers kann diese Munition mit einem UV-Blitz aktiviert werden und erhält seine Leuchtenergie. Die Farbe ist einfache Lebensmittelfarbe.

Bei der Farbmunition muss alleine bedacht werden, dass sie nicht für alle Modelle geeignet ist, darunter solche, die ein so genanntes „Hop-Up“ besitzen und eine Energie über 0,5 Joule aufweisen.

Je nach Joule-Leistung und Energie sollte die Munition gut gewählt werden, da für Softair-Waffen mit einem höheren Joule-Wert bestimmte Munition nicht taugt, da sie u. a. im Waffenlauf platzen würde. Das gilt auch für Spezialkaliber von 5,5 Millimeter.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Auch wenn es sich bei der Softair-Waffe nicht um eine vollautomatische Schusswaffe handelt, sollte der Umgang dennoch verantwortlich stattfinden. Dadurch, dass diese Modelle einer echten Schusswaffe täuschend ähnlich sehen und sich auch vom Gewicht und der Handhabung so anfühlen, sind sie keine Spielzeugwaffe im eigentlichen Sinn.

Auch tritt aus dem Waffenlauf ein wirkliches Projektil aus, das den Treffer auf Ziele oder Personen mit sich bringt. Die Softair-Waffe sollte demnach mit Vorsicht benutzt werden und auch in der Öffentlichkeit nicht auf ein Spielzeug reduziert werden, gar damit herumgefuchtelt werden, da die Waffe sehr echt aussieht und die Benutzung falsch verstanden werden kann.

Die Munition der Softair-Waffen ist günstig im Handel zu bekommen und es gibt auch, wie in unserem Test gezeigt, biologisch abbaubare Rundkugeln, die die Umwelt schonen und sich mit der Zeit auflösen.

Die meisten Softair-Waffen und Pistolen sind für Geländespiele gedacht und kommen beim Airsoft zum Einsatz. Die Waffen können frei erworben werden, dennoch gelten durch das Waffengesetz in Deutschland Regeln, die das Führen einer solchen Pistole untersagen.

Die Polizei wird dementsprechend reagieren, wenn jemand mit einer Softair-Waffe erwischt wird, was auch ernste Konsequenzen nach sich ziehen kann, da es sich um einen Verstoß gegen das Gesetz handelt. (Mehr dazu in unserem Test unter dem Punkt Rechtliche Rahmenbedingungen für die Softair-Waffe – was beachtet werden muss:“)

Da die Softair-Waffen, je nach Modell und Energiewert, echte Projektile abschießen, auch wenn es sich nur um Kunststoff-Kugeln oder Farbkugeln handelt, sollten die Schutzausrüstung und die Kleidung immer stimmen, um gefährliche Verletzungen auszuschließen. Eine Schutzbrille ist besonders wichtig, da ein Treffer in die Augen zu ernsthaften Verletzungen führen kann.

Veranstalter von Geländespielen und Airsoft statten die Mitspieler immer mit dem notwendigen Zubehör aus bzw. wird dieses ausdrücklich verlangt, um mitmachen zu können. Die Schutzbrille gehört dazu und sollte auch als diese genutzt werden. Eine Sonnenbrille ist beispielsweise keine Alternative, zumal das Glas nicht stabil genug ist und die Brillen auch an den Seiten offen sind, wohingegen die Schutzbrille die gesamten Augen umschließt und schützt.

Im Zeitalter der Computertechnik und Computerspiele erweisen sich Airsoft-, Rollen- und Jetztzeitspiele dennoch als erfolgreiche und beliebte Alternative. Es ist natürlich auch etwas anderes, sich in der freien Natur zu bewegen, den Nervenkitzel zu spüren, selbst zu schießen und das taktische Planen der Routen und Umzingelung des „Feindes“ zu organisieren als einfach vor dem Bildschirm zu sitzen und das Ganze nur virtuell zu erleben, so wirklichkeitsnah die heutigen Games auch sind.

Im Gelände sind die Beteiligten über die Gefahren informiert und zeigen häufig auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Waffe und der Schutzbekleidung.
Das gut gewählte Gelände spielt dabei ebenfalls eine Rolle, damit die Mitspieler untereinander sind und keine unerwarteten und nicht beteiligten Personen aufkreuzen. Auch muss bedacht werden, dass Airsoft durch die Schüsse zur Lärmbelästigung führen kann, so dass die Gebiete so gewählt werden sollten, dass andere Menschen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Airsoft macht nur Spaß, wenn alles mit den waffenrechtlichen Bestimmungen übereinstimmt und das Gelände oder die genutzte Location bei der örtlichen Polizei gemeldet ist und die entsprechenden Begrenzungen aufweist.

Was genau ist Airsoft?

In erster Linie geht es beim Airsoft um das taktische Planen und Angreifen im Gelände. Dabei treten zwei mit Softair-Waffen ausgerüstete Teams gegeneinander an und versuchen durch taktische Planung im Gelände zu „überleben“, damit nicht auszuscheiden.

Airsoft ist also ein Geländespiel und Mannschaftssport, vergleichbar mit ähnlichen taktisch geplanten Kampfmanövern, wie sie Paintball oder Rollen- oder Laser-Spiele mit sich bringen.

Gleich große Mannschaften beginnen von einem bestimmten Punkt im Gelände und müssen beispielsweise eine Flagge erobern oder ein bestimmtes Ziel erreichen, ohne von der Gegenmannschaft getroffen zu werden. Eine andere Variante kann das Erobern des gegnerischen Gebiets sein.

Eine weitere Spielvariante ist das Eliminieren der Teammitglieder. Wer getroffen ist, scheidet aus. Gewonnen hat die Mannschaft, von der noch Spieler übrig sind.

Diese Form des Spiels ist meistens bei Einsteigern beliebt, da Taktik eine eher geringfügigere Bedeutung hat als bei anderen Spielvarianten, bei denen die Angriffe und Eroberungen durchdacht und geplant sein müssen, die Mannschaft aufeinander reagiert und eingespielt ist.

Beliebt ist auch „VIP“. Hierbei müssen die Teams nicht gleich stark besetzt sein, sondern jeweils ein Spieler wird pro Mannschaft festgelegt, der die „VIP“-Stellung einnimmt und von den anderen Teammitgliedern beschützt werden muss. Dabei muss ein bestimmter Punkt im Spielfeld erreicht werden. Gewonnen hat das Team, dessen „VIP“ überlebt bzw. nicht aus dem Spiel ausgeschieden ist.

Was genau ist Airsoft?Bei Airsoft werden immer nur Softair-Waffen benutzt, meistens mit einem Kaliber von 6 Millimetern und Munition aus Plastik, Kunststoff oder biologisch abbaubarem Material. Die Spiele können kurze Teilangriffe oder ein durchgehend langer Kampf sein, der dann einer taktisch durchdachten Operation gleicht.

Gegenüber dem Paintball müssen die Teammitglieder bei einem TrefferHitsagen, da die Softair-Kugeln in ihren Treffern nicht immer bemerkt werden oder schlecht erkannt werden können. Markierungen, wie beim Paintball, sind also nicht sichtbar vorhanden. Das zeigt, dass auch Ehrlichkeit und Sportgeist Elemente des Geländespiels sind.

Die Spiele sind meistens nachempfundene Kämpfe, z. B. eine Imitation eines Schlachtfelds des Zweiten Weltkriegs. So nähert sich der Kampf einer detailgetreuen Nachbildung und Stellung von wirklichen Militäreinsätzen.

Auch die Ausrüstung der Spieler ist dementsprechend aufwendiger. Neben der üblichen Schutzbrille tragen die Teams z. B. Tarnuniform und Helm.

Das Ziel ist also nicht alleine der Sieg oder die Eroberung, sondern auch die Darstellung der Manöver im Detail, das Anpassen der Ausrüstung und die Nachahmung des Militärvorbilds. Solche Informationen werden aus Filmen, Dokumentationen und Fotografien gewonnen und dann real nachgestellt.

Das Mitwirken in einem solchen Team kann ein sehr preisaufwendiges Hobby werden, da höhere Kosten für die Ausstattung und originalgetreuen Ausrüstung entstehen, ohne die das Nachstellen der Kampfszenen und Militäreinheiten nicht möglich ist.

Flexibler ist da schon dass Airsoft Milsim. Hierbei handelt es sich um freie Interpretationen von Kampfeinsätzen, als eine Kombination aus Airsoft und Milsim, wobei letzteres eine militärische Simulation ist, die von Zivilisten und Mitspielern nach eigenen Bedingungen ausgeführt wird. Auch Milsim ist ein aufwendigeres und ernstes Hobby. Zum Kampfeinsatz gehören dabei beispielsweise die Versorgung der getroffenen Spieler und der Transport dieser in geschütztere Gebiete.

Welche Arten von Softair Waffen gibt es?

Für den Einsatz von Softair-Waffen braucht es immer Kenntnis und Verantwortungsgefühl. Der Lademechanismus spielt eine entscheidende Rolle für die Handhabung und bringt verschiedene Arten an Softairs mit sich, die in drei Kategorien fallen:

Softair mit Federdruck

Softair mit Federdruck

Bei diesem Modell liegt die Magazinkapazität meistens zwischen 12 und 24 Schuss. Diese Waffe wird mit Federdruck betrieben, so dass die einzelnen Kugeln durch die Energie einer gespannten Schraubenfeder, die von Hand aufgezogen wird, abgefeuert werden. Dieser Vorgang findet immer manuell statt. Die Beschleunigung der Kugeln erfolgt nicht durch die gespannte Feder selbst, sondern durch den von dieser erzeugten Luftdruck.

Für jeden Schuss ist das Nachladen bzw. Neuaufziehen der Feder notwendig. Dafür gibt es an der Softair-Pistole einen Ladehebel oder einen Schlitten, der vom Schützen nach hinten gezogen wird und die Feder auf diesem Weg spannt. Dann ist die Waffe schussbereit und kann eingesetzt werden.

Auch andere Modelle, die auf elektrischer Basis funktionieren, haben eine Feder. Der Unterschied liegt alleine in der Funktionsweise. Federdruck-Softairs können immer nur manuell bedient werden und sind daher auch nie halb- oder vollautomatisch.

Vorteilhaft an diesem Modell ist der Preis. Federdruck-Softairs sind günstiger als die beiden anderen Antriebsarten, mit der Ausnahme von sehr hochwertigen Nachbauten dieser Art, die bestimmte echte Schusswaffen imitieren und durchaus auch in einer höheren Preiskategorie liegen können. Meistens imitieren Federdruck-Softairs Schrotflinten. Die Feder wird dann in einer geübten Repetierbewegung vor jedem einzelnen Schuss neu gespannt.

Softair mit Gas

Softair mit Gas

Eine andere Antriebsart nutzt die Gas-Softair-Waffe. Hier wird Treibgas unter Druck gesetzt, um die Rundkugeln aus dem Lauf zu feuern. Statt einer einzelnen und manuellen Bedienung, können diese Modelle voll- oder halbautomatisch schießen.

Das Gas ist Propangas, das im Bereich des Airsoft als „Green Gas“ oder in der stärkeren Variante als „Red Gas“ bezeichnet wird.

Gas erzeugt einen hohen Druck, wobei Druckschwankungen ausgeglichen werden. Selbst die Repetierbewegung echter Waffen kann durch den Treibgasdruck imitiert werden.

In Deutschland sind Gas-Softairs allerdings nur mit einer Modifikation zu bekommen. Vollautomatische Softairs dieser Art sind gar nicht erlaubt.

Softair mit elektrischem Antrieb

Softair mit elektrischem Antrieb

Bei dieser Waffenart sorgt ein batteriebetriebener Elektromotor für das Spannen der Feder in der Softair-Waffe. Das erfolgt über ein Getriebe und einen Hubkolben.

Während der Abzug betätigt wird, werden zwei Phasen des Ladens durchlaufen. Die erste spannt die Schraubfeder als mechanischer Vorgang, die zweite gibt die Feder frei, so dass Druck auf den Hubkolben ausgeübt wird. Dabei wird die vorhandene Luft komprimiert, der eigentliche Druck erzeugt und die Munition aus dem Lauf befördert und beschleunigt. Der Mechanismus kann mit einer Luftpumpe verglichen werden, bei der ebenfalls Luft komprimiert wird.

Trotz dieses Mechanismus können elektrische Softairs auch vollautomatisch schießen und die Feder bis zu 16 Mal pro Sekunde nacheinander spannen. Diese Modelle werden „Automatic Electric Guns“ genannt, kurz „AEG“.

Die Mündungsgeschwindigkeit der elektrischen Softairs ist höher als die der anderen Modelle. Ebenso die Feuerrate, weshalb im Airsoft das Modell besonders beliebt ist. Viele Softairs dieser Art sind auch selten in ihren Imitationen echter Waffen und daher begehrt als Sammlerstücke.

Da der Elektromotor angetrieben werden muss, weisen die meisten elektrischen Softairs einen Akku auf. Die Kapazität und Spannung kann dabei unterschiedlich sein, je nachdem, welcher Akku vorhanden ist, ob ein „Nickel-Cadmium-Akku“ oder ein „Nickel-Metalhydrid-Akku“. Die Spannung kann dann zwischen 7 und 12 Volt betragen.

Je höher die Kapazität des Akkus, desto länger kann die Softair-Waffe zum Einsatz kommen und abgefeuert werden. Der Akku spielt ebenfalls eine Rolle für die Feuerrate selbst.

Der Softair Test 2017 – nach diesen Kriterien haben wir die einzelnen Modelle für Sie getestet:

Für unser Vergleichsergebnis und den von uns vorgestellten Modellen haben wir verschiedene Versuche unternommen, um die Softair-Waffen unter die Lupe zu nehmen. Vorderhand kamen für unseren Test 2017 Modelle mit einem Energiewert bis zu 0,5 Joule in Frage, da diese Waffen überall erhältlich sind und genügend Hersteller verschiedene Modelle anbieten.

Das Gewicht der einzelnen Softairs, die Handhabung, die Präzision beim Schießen, die einfache Pflege und Reinigung spielten eine Rolle, aber auch die Munition selbst, ob sie vom Hersteller mitgeliefert oder sogar ein Ersatzmagazin angeboten wurde.

Weiterhin waren auch folgende Punkte wichtig:

Robustheit und Verarbeitung

Wie gut eine Softair-Pistole verarbeitet ist, hat auch Auswirkung auf die Nutzung und das Abfeuern der Waffe. Abgerundete Griffe oder verwendete Materialien, die das Halten und Zielen verbesserten, konnten punkten, ebenfalls das angenehme Liegen in der Hand.

Zielgenauigkeit

Der Softair Test 2017Dieser Punkt ist wohl einer der wichtigsten Aspekte für das Nutzen einer Softair, damit auch für unseren Softair Test maßgebend. Das Ausrichten der Waffe und das Zielen mussten präzise stattfinden können. Getestet wurden die Modelle von uns auf Zielscheiben und durch geübte Schützen. Von Vorteil für die Präzision waren auch Modelle, die über „Hop Up“ verfügten.

Magazinkapazität

Die verschiedenen Softair-Modelle boten eine Kapazität der Munition zwischen 12 und 30 Schuss. Einfluss darauf hatte die Art des Antriebs, ob der Lademechanismus vollautomatisch, halbautomatisch oder manuell war. Einige Modelle konnten auch als manuelle Variante eine hohe Kapazität an Schüssen mitbringen, was wir in unserem Test berücksichtigt haben, um die Softair-Waffen in ihrer Qualität auszuwählen. Bei Akku-Modellen war die Feuerrate entscheidend.

Handhabung, Laden, Spannen

Munition und Ersatzmagazine mussten leicht austauschbar sein, das Laden und Nachladen einfach funktionieren. Getestet wurden von uns elektrisch betriebene Softairs, Modelle mit Treibgas und Federdruck. Das Material der Modelle, die den echten Schusswaffen nachempfunden sind, war meistens aus Kunststoff und Metall, hatte einen Einfluss auf das Gewicht und die Handhabung. Fast alle Waffen waren mit „Hop Up“ ausgestattet, wodurch die Kugel in gerade Linie präzise flog. Vorteilhaft waren auch Modelle, bei denen kein Akku notwendig war, damit kein Batterieverbrauch stattfand.

Pflege und Reinigung

Die von uns getesteten Softairs konnten auseinandergebaut und in ihren einzelnen Bestandteilen gereinigt werden. Das Auseinanderbauen sollte leicht sein und wenig Aufwand mitbringen, das Zusammenbauen ebenfalls keine Umstände machen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Softair achten?

Da sich Airsoft und ähnliche Geländesportarten als beliebtes Hobby weiterhin durchsetzen, ist die Wahl der eigenen Softair-Waffe wichtig, um im Gelände mithalten zu können und die Grundbedingungen zu erfüllen. Neben der Ausrüstung, die am besten immer aus Schutzbrille, Weste und gutem Schuhwerk besteht, kann die Entscheidung für den Kauf einer Softair-Pistole von diesen Kriterien beeinflusst werden, da Zielsicherheit, Handhabung und Präzision von folgenden Punkten abhängen:

Gewicht

Worauf muss ich beim Kauf einer Softair achten?Im Gelände werden beim Airsoft häufig echte Militäreinsätze und Kampfszenen imitiert, so dass auch die eigene Waffe so echt wie möglich wirken soll. Das Gewicht und die Verarbeitung der Softair-Waffe sind daher maßgebend, um den realen Effekt zu erzielen, die Waffe soll kaum wie ein Spielzeug wirken, was bei sehr leichten aus Kunststoff manchmal der Fall ist.

Material und Gewicht sollten daher durchaus etwas schwerer sein, damit die Waffe gut in der Hand liegt. Das ist auch entscheidend für das Nachladen und Zielen.

Das Material bestimmt dabei meistens auch den Preis. Softairs aus reinem Kunststoff sind leichter und preisgünstiger, Waffen dieser Art aus Metall sind wesentlich teurer. Eine Zwischenlösung bieten Modelle, die eine Kombination aus Kunststoff und Metall aufweisen oder mit einem verstärkten Gummigriff das Gewicht beschweren.

Antriebsart

Sowohl für das Nachladen und Repetieren als auch für die Feuerrate ist die Antriebsart der Softair-Waffe für die Kaufentscheidung wesentlich. Der Effekt einer echten Schusswaffe wird z. B. beim Spannen der Feder imitiert. Diese ist in Federdruck-Softairs und elektrischen Softairs vorhanden und gerade bei der Wahl eines Softair-Gewehrs interessant.

Federdruck-Softairs sind günstig im Handel zu bekommen, müssen dann manuell bedient werden. Die Realitätsnähe ist so ähnlich gegeben wie bei der elektrischen Variante, wobei bei letzterer die Feuerrate höher ist.

Wer Wert auf halbautomatisches Schießen legt, ist dagegen mit einer Gas- oder Elektro-Softair-Waffe besser bedient. Diese sind allerdings dann im Preis auch höher.

Energie und Leistung

Die Joule-Zahl aller Softairs bedingt den Energiewert und damit auch die gültige Altersgrenze. Die Energie ist dabei entscheidend für die Schnelligkeit, mit der die Rundkugeln aus dem Waffenlauf treten, bestimmt die Reichweite und Geschwindigkeit.

In Deutschland sind Softair-Modelle mit einem Energiewert von 0,5 Joule erlaubt und damit auch im Waffenshop oder Internetshop erhältlich. Die Reichweite beträgt dann etwa 30 bis 40 Meter, die Präzision und Zielgenauigkeit ist ausreichend gegeben.

Kapazität des Magazins

Die Anzahl der abgefeuerten Schüsse ist ein wesentlicher Aspekt für eine schnelle Reaktion im Gelände. Erschwert wird das, wenn für das Schießen immer wieder neu nachgeladen werden muss. Der Kapazität der Munitionsmagazine variiert zwischen 9 und 30 Schuss. Alternativ kann mit einem Ersatzmagazin ein Ausgleich geschaffen werden, wobei einige Hersteller dieses im Angebot beim Kauf einer Softair-Waffe zusätzlich mitliefern.

Kurzinformation zu führenden Herstellern:

Wichtige Unternehmen im Bereich Airsoft und Softair sind Tokio Marui, Western Arms, ASG, GSG, Tanaka, Cybergun, Taurus oder Umarex.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer Softair mehr?

Da gesetzliche Rahmenbedingungen für den Kauf einer Softair-Waffe gelten, sind die Modelle nur unter diesen im Handel erhältlich. Der Kauf ist im Waffenfachhandel möglich, kann aber auch über das Internet erfolgen, wo die Auswahl der Modelle größer ist und auch die Preise etwas niedriger sind, da für die Händler die zusätzlichen Kosten von Miete und Personal entfallen.

Wer das Hobby von Airsoft und ähnlichen Geländesportarten betreibt, wird sich in der Auswahl der Modelle natürlich ausgiebig informieren und auskennen, so dass der Internetkauf lohnt, dort ausführliche Angaben der Hersteller geboten sind und so den Kauf samt Lieferung erleichtern.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Geländesports Airsoft

Die Geschichte des Geländesports AirsoftDie erste elektrische Softair-Waffe wurde von Japanern konzipiert, so ist es kein Wunder, dass auch Airsoft aus Japan stammt. Die Besetzung Japans durch die Amerikaner und das Ende des Zweiten Weltkriegs brachten mit sich, dass Schusswaffen für die Japaner untersagt waren. Daher wurden statt echter Schusswaffen Replikate aus Kunststoff gefertigt, die in ihrer Funktionstüchtigkeit schnell den Spielemarkt eroberten.

Diese Imitationen sollten dann natürlich auch irgendwo zum Einsatz kommen, so wurden Geländespiele entworfen, wo die Besitzer einer solchen Waffe in Mannschaften gegeneinander antraten und taktisches Geschick beweisen mussten. Obwohl Frieden herrschte, wurde das Kriegsgeschehen weiterhin nachgespielt.

Die Begeisterung für den echten Effekt solcher Herausforderungen, ohne die Gefahr von Verletzungen, gelangte bald nach Amerika, von dort aus auch in andere Länder. Auch die Fortentwicklung der Softair-Waffen wurde ausgereifter und eine Vielzahl an Antriebsmechanismen probiert.

In Deutschland wurde diese Sportart sehr skeptisch aufgenommen. Bis 2004 verbot das Waffengesetz den Verkauf von Softair-Waffen, bis das Gesetz dann geändert wurde und daneben auch ärgerliche und unkontrollierte Importgeschäfte aus anderen Ländern auftraten, die den Sinn des Gesetzes ad absurdum führten. Daher war die legale Freigabe für Softair-Waffen mit dem gesetzlich vorgegebenen Energiewert die einzige sinnvolle Entscheidung, so dass auch Airsoft als Geländesport und Spiel immer mehr Fans findet, die mit Begeisterung Militärübungen und Einsätze imitieren und der Computerbranche Konkurrenz machen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Softair-Waffe

Pflege und Reinigung

Durch das Schießen und häufige Bedienen einer Softair kommt es in der Waffe zu Ablagerungen und Verschleißbedingungen, die eine ausgiebige Reinigung und Pflege erfordern, damit die Softair ihre Präzision bewahrt oder in ihrem Mechanismus nicht klemmt. Die Ablagerungen sind vor allen Dingen im Waffenlauf selbst zu finden, der im Laufdurchmesser dann kleiner und enger wird. Das führt zum Leistungsverlust oder dazu, dass die Munition im Lauf steckenbleibt.

Für eine komplette Reinigung wird die Softair-Pistole auseinandergeschraubt und in ihren einzelnen Bestandteilen gesäubert.

Pflege und Reinigung von SoftairsUm die Softair-Waffe zu pflegen und die Lebensdauer zu erhöhen, muss sie eingefettet werden. Dazu gibt es Silikonsprays und Waffenfette, ebenso ein Cleaning-Set, das alle notwendigen Bestandteile enthält, um eine professionelle Waffenreinigung zu gewährleisten, also neben Spray und Fett auch Bürsten, Ösen Wischlappen und ein Reinigungskabel, mit dem der Lauf gereinigt wird. Alternativ gibt es auch Reinigungsstangen, die den gleichen Nutzen haben.

Um die Waffe auseinanderzunehmen, müssen die Schrauben geöffnet werden. Auch dafür ist ein spezieller Schraubendreher im Set enthalten.

Ratsam ist es, die Softair-Waffe häufiger mit einem feuchten Lappen abzuwischen. Ist die Waffe stärker verschmutzt, kann warmes Wasser eine große Wirkung haben, Spülmittel sollten dagegen nicht zum Einsatz kommen.

Auch für das Magazin gibt es einige Punkte zu beachten. Dieses sollte nicht über einen längeren Zeitraum gefüllt herumliegen, da ansonsten die darin vorhandene Feder an Kraft verliert und die Rundkugeln nicht mehr ausreichend nach oben drücken kann.

Handelt es sich um geschlossene Magazine, ist eine extra Reinigung nicht nötig. Bei offenen Magazinen sollte häufiger die Magazinfeder heruntergezogen und mit einem Wattestäbchen gereinigt werden. Dann wird auch das Magazin mit Silikonspray eingefettet.

Rechtliche Rahmenbedingungen für die Softair-Waffe – was beachtet werden muss:

Innerhalb Deutschlands müssen Nutzer einer Softair-Waffe die gesetzlichen Regelungen einhalten, die nicht nur die Waffen, sondern auch die Nutzung dieser und den Ort betreffen, an dem Airsoft als Geländespiel stattfindet und betrieben wird. Verantwortung trägt der Waffenhalter, aber mehr noch der Händler, der die Waffen vertreibt.

Die originale Nachahmung einer echten Schusswaffe lässt die Nutzung einer Softair-Waffe, welcher Art und welchen Antriebs auch immer, dennoch unter das Waffenschutzgesetz fallen. Es handelt sich um eine Handfeuerwaffe, für die die Regeln der „Anscheinswaffen“ gelten, da die Nachbildungen sich im Aussehen nicht von den echten Schusswaffen unterscheiden.

Daher darf eine Softair-Waffe nach dem deutschen Waffenrecht nicht in der Öffentlichkeit mitgeführt werden. Der Transport der Softairs darf nur in einem dafür vorgesehenen Behälter stattfinden.

Auch die Energie der Geschosse und die Art des Schießens spielen eine weitere Rolle, ob die Softair-Waffe erlaubt ist. Vollautomatikwaffen dürfen nur mit Waffenschein benutzt werden. Vollautomatische Softair-Modelle, die einen Wert über 0,5 Joule aufweisen, sind in Deutschland verboten.

Ein Joule-Wert von 0,5 erlaubt den Verkauf ab einem Alter von 14 Jahren, ein höherer Wert ist erst ab 18 Jahren möglich und muss deutlich als dieser gekennzeichnet sein.

Die Munition sollte immer getrennt von der Waffe aufbewahrt werden. Das Schießen oder Herumballern der Kunststoffkugeln kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen, selbst dann, wenn im eigenen Garten geschossen wird. Besser ist es, die Softair-Waffe nur dort zu benutzen, wo sie erlaubt ist, im Gelände der Airsoft-Vereine und Verbände.

Auch hier herrschen rechtliche Richtlinien, so dass nur zugelassene Spielfelder erlaubt sind, um dort dem Geländesport nachzugehen. Solange die Natur nicht nachhaltig geschädigt wird, kann so ein Spielfeld auch auf Privatbesitz ins Leben gerufen werden.

Häufige Fragen zum Thema „Softair“:

Sind Softair-Waffen gefährlich?

Sind Softair-Waffen gefährlich?

Auch wenn es sich nicht um echte Schusswaffen handelt, verlangt die Handhabung der Softair-Pistole Verantwortungsgefühl und  der Waffe. Gefährlich sind Softairs unter diesen Bedingungen nicht.

Die Verletzungsgefahr ist sehr gering und selbst bei einem ungünstigen Treffer eher oberflächlich. Wichtig bleibt, dass die Benutzung immer mit angemessener Schutzkleidung und Ausrüstung einhergeht. Die Schutzbrille ist wichtig, um die Augen nicht zu verletzen, eine Weste sichert auch den Körper, um empfindliche Stellen nicht angreifbar zu machen. Bei höheren Energiewerten der Softairs sollte die Schutzbekleidung aufwendiger zusammengestellt werden, z. B. kann das Gesicht durch eine Ganzgesichtsmaske geschützt werden.

Welche Gattungen an Softair-Waffen gibt es?

Welche Gattungen an Softair-Waffen gibt es?

Neben der Unterscheidung in Leistung und Energie, gibt es die unterschiedlichsten Modelle von Softair-Waffen, da sie in erster Linie echte Schusswaffen imitieren. Das Aussehen und Design ist demnach sehr vielseitig. Gängig sind Revolver und Pistolen, die mit oder auch ohne Schnellfeuerfunktion konzipiert sind, es gibt Gewehre, z. B. Sniper, Pumpgun, Karabiner oder Schnellfeuer, und auch schwere Waffen, wie einen Raketenwerfer.

Je nach aufwendiger Fertigung arbeiten die Waffen mit Gas- oder Federdruck und können so auch das Repetieren nachahmen.

Welche Ausrüstung wird für das Airsoft benötigt?

Welche Ausrüstung wird für das Airsoft benötigt?

Wer die benötigte Softair-Waffe gekauft hat, kann nun die Ausrüstung komplett machen, um an den Geländesportbedingungen teilnehmen zu können. Airsoft ahmt Militäreinsätze nach, daher tragen die Teilnehmer bestimmte Uniformen oder Tarnanzüge, um verdeckt im Gelände agieren zu können.

Weiterhin sind militärische Westen sinnvoll, Nachtsicht- und Funkgeräte. Neben dem Schutz für das Gesicht, die Augen, Ohren und Zähne, können auch zusätzlich noch Gelenkschoner verwendet werden, da so auch das Hinwerfen im Gelände und plötzliche Reagieren keine Verletzungsgefahr mehr mit sich bringt.

Was heißt „Hop Up“ bei der Softair-Waffe?

Was heißt „Hop Up“ bei der Softair-Waffe?

„Hop Up“ dient in Softair-Waffen grob gesagt einer besseren Zielgenauigkeit. Es ist ein System, das durch eine gummierte Fläche im Waffenlauf die beschleunigte Kugel berührt und so Reibung erzeugt. Dadurch wird die Kugel gedreht, was bei der Munition einen Rückwärtsdrall auslöst, so dass die Kugel zu der Seite der Strömung gelenkt wird, mit der sie dreht.

Demgemäß wirkt die Druckkraft umgekehrt, sobald die Waffe nach unten gehalten wird, während sich allgemein der Unterdruck erhöht. Die Kugel dreht sich gegen die Luftströmung und bremst die Luft ab, das wiederum erzeugt einen Überdruck und die Flugbahn erfolgt nach oben gekrümmt. Auftriebskraft der Rundkugel und die Erdanziehungskraft werden so ausgeglichen, wodurch die Kugel in gerader Flugbahn abgefeuert werden kann.

Nützliches Zubehör

Natürlich ist das wichtigste Zubehör zu einer Softair die benötigte Munition. Diese gibt es in verschiedenen Kalibergrößen, Gewichtsklassen und Ausführungen. Verschiedene Hersteller bieten hochwertige Munition an, die in ihrer Qualität gewährleistet, dass die Softair-Waffe einfach und störungsfrei bedient werden kann und eine hohe Präzision mitbringt.

Aber auch anderes Zubehör macht die Nutzung einfacher, darunter die richtige Kleidung, wenn es ins Feld oder in den „Outdoor“-Bereich geht, samt Handschuhe, Schutzbrillen, Westen und Helme, eine Fangleine, um die Softair Waffe optimal am Körper zu tragen, verschiedene Protektoren, Karabinerhaken oder, für die kälteren Temperaturen, ein Handwärmer, um die Softair dennoch gut bedienen zu können, ohne dass die Finger vor Kälte steif werden.

Die Holzgriffschalen an bestimmten Softair-Modellen sind austauschbar und können nachgekauft werden. Auch gibt es Ziel- und Schießscheiben, die das Üben und Treffen mit der Waffe vereinfachen. Einige sind tragbar und können gut transportiert werden, andere machen den Umgang besonders leicht, da sie aus einer Gel-Haftschicht bestehen, auf der die Softair-Kugeln haften bleiben, so dass die Munition immer wieder neu verwendet werden kann.

Mit den Scheiben lässt sich die eigene Schusspräzision verbessern und hervorragend kontrollieren. Zielscheiben dieser Art eignen sich nur für Softairs, die eine maximale Energie bis 0,5 Joule aufweisen, es sei denn, die Zielscheiben sind für Luftgewehre und Pistolen konzipiert.

Da die Waffe nicht irgendwo herumliegen soll, gibt es speziell für Softair-Pistolen Waffenständer, die zwei oder mehr Waffen aufnehmen, daneben auch andere Waffen, wie Schreckschuss- oder Luftpistolen. Die Waffenständer weisen einen Standfuß und ein Aufnahmelager auf. So können die Waffen übersichtlicher gelagert werden.

Weiterführende Links und Quellen zum Thema „Softair“:

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