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Stepper Test 2017 • Die 7 besten Stepper im Vergleich

Frau trainiert auf Stepper mit Armbaendern

Stepper simulieren den Bewegungsablauf des Treppensteigens. Wer sich für einen Stepper entscheidet, braucht nicht mehr Ausschau nach extra langen Treppen für ein intensives Training zu halten. Die Bein- und/oder Arm- und Brustmuskulatur werden trainiert, die Ausdauerleistung verbessert sich und die Problemzonen „Bauch, Beine Po“ werden gestrafft.

Stepper haben in den letzten Jahren an Popularität eingebüßt, weil sie im Gegensatz zu kombinierten modernen Trainingsstationen und Kardiogeräten nur eine vergleichsweise kleine Muskelgruppe ansprechen. Ein großer Vorteil ist jedoch, dass der Stepper eine platzsparende Alternative zu großen Crosstrainern und modernen Kombi-Trainingsstationen ist.

Der Stepper ist das effektive Fitnessgerät für jedermann für die kleinen Trainingseinheiten zwischendurch. Ob im Garten, vor dem Fernseher oder auf dem Balkon, der kleine „Personaltrainer“ ist überall leicht anwendbar und ebenso schnell wieder verstaut.

Für Profisportler mit erhöhten Trainingsansprüchen ist das kleine Gerät nicht geeignet, aber für alle, die im Berufsalltag viel sitzen und wenig Zeit haben, in ein Fitnessstudio oder Laufen zu gehen.

Stepper Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Homestepper mit Handgriffen und hydraulischer Einstellung.Ministepper mit Trainingsbändern und Computer.Ministepper mit Tretwiderstandseinstellung über eine Stellschraube.Klarfit Powersteps Aerobic Stepper Twist-Stepper mit BändernSportPlus Profi-Stepper mit Zugbändern und TrainingscomputerSidestepper für erweitertes Training mit Bändern und Computer.Geräuscharmer Ministepper aus stabilem Stahl mit Computer

AsVIVA
ST3 Stepper

Kettler
2-in-1 Stepper

MAXOfit
MF-3 Ministepper



Klarfit Powersteps Aerobic Stepper Twist-Stepper mit Bändern


SportPlus Profi-Stepper mit Zugbändern und Trainingscomputer


SportPlus
SP-MSP-001 Side-Stepper


Ultrasport
Swing Stepper


 Bewertung1,21,31,41,51,71,81,9
Stepper-TypMini-StepperMini-StepperMini-StepperTwist-Stepper mit BändernTwist-Stepper mit BändernSide-StepperSwing/Twist-Stepper
WiderstandseinstellungHydraulisch
12 Stufen
HydraulischHydraulisch
stufenlos einstellbar
Hydraulisch
HydraulischHydraulischHydraulisch
Stufen
HandgriffeGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
Trainingsbändernicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
TrainingscomputerSchrittzähler,
Kalorienverbrauch,
Zeit, Handpulsmessung
Zeit, Schrittzähler, Trittfrequenz, Energieverbrauch, autom. AnzeigenwechselZeit, Zählimpuls, Strecke, KalorienverbrauchZeit, Kalorienverbrauch, Gesamt-SchrittzahlTrainingscomputer mit Kalorienverbrauchs-, Zeit-, Schrittzahlanzeige und automatischem AnzeigenwechselKalorienverbrauch, Zeit, Schrittzähler, Schrittfrequenz, autom. AnzeigenwechselZeit, Schrittzahl pro Minute, Kalorienverbrauch
Höhenverstellungnicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusive
Gewicht15 kg9 kg11 kg6,5 kginkl. Verpackung 10 Kg7 kg8 kg
Maximale Gewichtsbelastung120 kg120kg100 kg100 kg100kg100 kg100 kg
Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtProduktbericht
Produktbericht
Produktbericht
Produktbericht
Produktbericht
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Die Bewegungen sind einfach auszuführen, das Training ausgeglichen mit weichen und runden Bewegungen, die gleichzeitig die Gelenke schonen. Stepper-Training eignet sich hervorragend als Einstieg für Menschen, die sich zuvor nicht ausreichend bewegt haben und deren Fitnesslevel entsprechend moderat ausfällt.

Was ist ein Stepper?

StepperDer Stepper ist ein Sportgerät, das primär dem Aufbau und dem Training der Beinmuskulatur dient. Der Trainierende erreicht jedoch nicht nur eine verbesserte Beinmuskulatur, sondern erhöht durch das Leistungs- und Ausdauertraining auch seine Kondition. Stepper aus dem höheren Preissegment liefern zusätzliches Zubehör wie Dehnungsbänder und Stützstangen für das Armtraining, um eine einseitige muskuläre Ertüchtigung zu vermeiden. Am häufigsten findet der sogenannte Ministepper Verwendung, da er sehr klein und platzsparend ist.

Wie funktioniert ein Stepper?

Ein Stepper ist ein Hometrainer, der aus zwei versetzten Trittbrettern besteht, der den Bewegungsablauf des Treppensteigens simuliert. Die trainierende Person steht mit ihren Füßen auf den Trittflächen und bewegt diese abwechselnd nach oben und unten, sodass ein ähnlicher Trainingseffekt für die Muskeln entsteht wie beim Treppensteigen. Weitere Varianten mit Seitwärts- und Swing-Bewegungen sind Side- und Twist-Stepper.

Mit einem Stepper richtig trainieren

Stepper sind geeignet für Menschen mit einem niedrigen oder nicht vorhandenen Trainingsniveau. Bewegung und Sport kommt bei den meisten Menschen leider viel zu kurz, weil sie neben der Doppelbelastung von Beruf und Familie keine Zeit für intensive Sportarten wie Krafttraining im Fitnessstudio oder dem Laufen in freier Natur finden. Und wenn man dann doch mal eine Stunde Zeit zur Verfügung hat, hat man oft nicht mehr die Lust oder den Elan. Der Stepper ist die ideale Lösung für dieses Problem. Die kleinen Trainingseinheiten können Sie nebenbei in ihren Alltag integrieren, schon kleine Intervalle von 15 Minuten mehrere Male pro Woche sind ausreichend, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie sie Ihren sportlichen Leistungsstand von ihrem Hausarzt oder einem Sportmediziner überprüfen lassen.

Frau trainiert auf Stepper Am Anfang jeder Trainingseinheit steht immer das Aufwärmen. Wählen Sie eine niedrige Stufe mit einem geringen Schrittwiderstand, um mühelos den Einstieg zu finden. Eine Herzschlagfrequenz von 100 bis 110 Schlägen pro Minute ist ein idealer Trainingslevel. Merken Sie, dass Ihnen recht warm wird und sich vielleicht ein leichter Schweißfilm auf der Haut bildet, haben Sie die Ausgangslage erreicht, mit der Sie die Trainingsstufe erhöhen. Die ideale Herzschlagfrequenz liegt jetzt bei 130 Schlägen pro Minute. Erhöhen oder verringern Sie Ihren Trittwiderstand nur dann, wenn Sie Ihren aktuellen Tretrhythmus nicht beibehalten, das Training zu anspruchslos oder zu intensiv wird. Ein zwischenzeitlicher Kontrollblick auf Ihre Pulsuhr zeigt Ihnen die Leistungsfrequenz. Erhöhen Sie Ihre Leistungen Schritt für Schritt und verlangen Sie nicht gleich beim Einstieg zu viel von sich. Denn Ausdauertraining bedeutet schließlich nichts anderes, als dass man eine Leistung dauerhaft auf dem gleichen Level
erbringt.

Erhöhen Sie den Trittwiderstand und die Trittfrequenz erst in dem Moment, wo Sie sicher sind, Ihre derzeitige Leistung über einen längeren Zeitraum erbringen zu können. Sie können nach und nach zusätzliche Trainingseinheiten einbauen, um Ihr Herz-Kreislaufsystem kurzzeitig und gesundheitsfördernd aus seinem gewohnten Trott herauszubringen und es durch anschließendes Herunterschalten der Trainingseinheit wieder zu regenerieren. Sie werden merken, wie wohl und fit Sie sich anschließend fühlen. Richtig gesetzte Tempospitzen erhöhen zudem die Fettverbrennung.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob sie sportmedizinische Untersuchungen fördert. Die Chancen stehen nicht schlecht, da längst feststeht, dass die meisten Deutschen sich zu wenig bewegen und zu viel Zeit im Sitzen verbringen. Ein geflügeltes Sprichwort lautet, dass zu wenig Bewegung der neue Herzinfarkt ist. Daher sind die Krankenkassen motiviert, dass Interesse ihrer Mitglieder an mehr Bewegung zu fördern. Nach der Befunderstellung empfiehlt Ihr Arzt die für Sie am besten zu Ihrem Fitnesslevel passende Sportart. Bevor Sie auf Ihren Stepper steigen, sorgen Sie für festes und stützendes Schuhwerk. Nur mit den passenden Sportschuhen erreichen Sie die nötige Trittsicherheit, um Unfälle und Haltungsschäden zu vermeiden.

Welche Arten von Stepper gibt es?

  • Ministepper
  • Side-Stepper
  • Twist-Stepper
  • Gummi-Stepper
Der Ministepper ist der kleinste Vertreter seiner Art und der Klassiker unter den stationären Trainingsgeräten. Die gängigen Modelle haben zwei Hydraulikzylinder und zwei Trittflächen. Höherwertige Ausführungen haben darüber hinaus Haltestangen zum Abstützen, die recht nützlich sind, jedoch auch mehr Platz benötigen. Wer Wert darauf legt, nicht nur seine Beine, sondern auch den Oberkörper zu beanspruchen, der kauft ein Gerät mit Gummi-Zugseil. Die Geräte aus dem gehobenen Preissegment erlauben eine Überwachung der Herz- und Pulsfrequenz. Wer jedoch erhöhte Anforderungen an seine Herz-Kreislaufüberwachung stellt, sollte sich nicht alleine auf diese kleinen „Bordcomputer“ verlassen, sondern sich ein professionelles Überwachungsgerät zulegen, das mittels Gurten am Arm oder um die Brust zu befestigen ist.
Zwischen den verschiedenen Stepper-Typen gibt es physiotherapeutischer und sportmedizinischer Sicht kaum Unterschiede. Wer gezielt seine Wadenmuskulatur stärken möchte, sollte sich einen Side-Stepper, oft auch als Balance-Stepper bezeichnet, zulegen. Er eignet sich am besten für eine effiziente Gesamtaktivierung der Beinmuskulatur. Zwischen den Trittflächen befindet sich mittig angeordnet ein Bordcomputer. Die Trittflächen sind im Gegensatz zum Mini- oder Twist-Stepper seitlich angebracht. Wer dagegen mehr auf ein effektives Herz-Kreislauftraining aus ist, sollte sich einen Crosstrainer zulegen, was jedoch nicht heißen soll, dass Stepper nur ein für anspruchsloses Training geeignet sind, da die Rumpfmuskulatur alleine durch das Halten des Gleichgewichts positiv beansprucht wird.
Während der klassische Mini-Stepper das Treppensteigen simuliert, läuft die Bewegung mit dem Twist-Stepper, auch als Swing-Stepper bezeichnet, anders ab. Man bewegt seine Füße nicht nur ab- und aufwärts, sondern auch nach rechts und links, was nicht nur die Beinmuskulatur, sondern auch die Hüftgelenke in Schwung bringt. Die seitwärts ausgeführten Bewegungen sind dem Swing- und Twist-Tanz ähnlich. Sie wirken sich zusätzlich positiv auf den Rücken aus und verbessern das Balance- und Koordinationsvermögen. Der Stepper bewegt sich also nicht nur nach oben und unten, sondern schwingt zusätzlich zur Seite aus. Diese Stepper sind besonders beliebt bei Frauen, die einer ihrer größten Problemzonen den Kampf ansagen möchten: dem Po. Denn die Gesäßmuskulatur wird bei den seitwärts ausgeführten Schritten effektiv beansprucht und viele zufriedene Kundinnen berichten über einen strafferen „Rückbereich“ schon nach wenigen Wochen.
Die preisgünstigste und einfachste Ausführung ist der Gummi-Stepper für nur etwa 20 Euro. Dieses kleine, zweiteilige Luftkissen hat einiges zu bieten. Durch den instabilen Stand auf den Luftkissen trainieren Sie Ihre Bein- und Gesäßmuskulatur, sowie Ihren Rücken. Auch verschiedene Gymnastikübungen im Sitzen oder Knien lassen sich mit diesem Airstepper durchführen. Zum Lieferumfang gehört eine Luftpumpe, um das Kissen regelmäßig aufzupumpen. Nach dem Training können Sie die Luft ablassen und das Gerät platzsparend unterbringen. Die Luft hält jedoch auch einige Tage, so dass Sie nicht jeden Tag erneut Luft einfüllen müssen, wenn Sie den Airstepper entsprechend unterbringen können.

Side-Stepper sind die anspruchsvollsten Hometrainer, da zusätzliche Muskelgruppen mit in das Training einbezogen werden und der Kalorienverbrauch im Gegensatz zum Ministepper wesentlich höher ausfällt. Swing- und Twist-Stepper sind den Side-Steppern sehr ähnlich, der Bewegungsablauf trainiert jedoch zusätzlich die Rückenmuskulatur und die Außenseite der Oberschenkel. Es gibt jedoch keine kombinierten Geräte, das heißt, Side-Stepper verfügen nicht über eine Swing-Einrichtung und Twist- und Swing-Stepper führen keine Seitwärtsbewegungen ohne die Swing-Variante aus.
Bevor Sie Ihren Stepper betreten, achten Sie auf feste Sportschuhe, da mit dem falschen Schuhwerk schmerzhafte Abstürze garantiert sind. Nur ein geeignetes Sportschuhwerk garantiert darüber hinaus ein effektives Training ohne Überbeanspruchung einzelner Muskelgruppen und Körperpartien durch falsche Haltung.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Unser Produkttest beweist: Nicht nur verschiedene Trainingsprogramme garantieren die Qualität eines Steppers, sondern vor allem eine gute Verarbeitung, die Auswahl hochwertiger Materialien und sicher verarbeitete Kanten. Ein Stepper sollte stabil, standfest, geräuscharm und leichtgängig sein. Hinzu kommen eine ausgewogene Grund-Balance und höhenverstellbare Trittflächen. Zusätzliche Stütz- und Griffeinrichtungen machen ein einfaches Stepper-Modell zu einem kleinen Crosstrainer mit zusätzlichen Trainingsmöglichkeiten für den Oberkörper zu einem immer noch günstigen Preis. Stepper mit beweglichen Griffen zur Kreuzkoordination benötigen weniger Platz und arbeiten leiser als Crosstrainer, weil die Schwungmasse nicht benötigt wird.

Vor dem Kauf sollten sich Nutzer bei den Verbraucherschutzschutz- oder Preisvergleichsportalen über ihren Favoriten kundig machen, um zu sehen, ob sie sich für das richtige Modell entschieden haben, oder ob sie vielleicht doch auf einen anderen Typ umsteigen sollten. Die Produkttests zeigen ihnen, auf welche Kriterien es neben dem Preis-Leistungsverhältnis noch ankommt.

  • An erster Stelle steht die Schadstoffverarbeitung. Die Halterungen und Griffe sind aus Kautschuk oder anderen Gummiarten, in denen
    häufig verschiedene Weichmacher und andere Schadstoffe zu finden sind. Einige von uns getestete Geräte wiesen polyzyklische und aromatische Kohlenwasserstoffe, auch unter der Kurzbezeichnung PAK bekannt, auf. Sie werden als krebserregend klassifiziert. Durch den Kontakt mit den Händen können diese Schadstoffe über die Haut in den Organismus gelangen, wobei Schweißentwicklung die Wirkung verstärkt. Phthalate (Weichmacher) können sich negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit auswirken und
    Schäden an Nieren und Leber hervorrufen.
Nonyphenol ist ein Gift, das nachhaltig hormonell wirkt, in der Nahrungskette andockt und daher vom Organismus nur schwer abbaubar ist. Auch Chlorparaffine brachte unser Test zum Vorschein. Sie werden als Weichmacher und als Flammschutz eingesetzt und haben in der Verarbeitung von Heimtrainingsgeräten nichts zu suchen. Das Ergebnis unseres Produkttests 2017 lautet eindeutig: Die Hersteller müssen nicht nur auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten, sondern auch auf eine Verarbeitung ohne Schadstoffe.
  • Stepper mit FuessenEin weiteres Kaufkriterium ist die Trittsicherheit, denn fehlt diese oder sind die Stepper nur unzureichend verarbeitet, können diese für die Trainierenden richtig gefährlich werden. Entscheiden Sie sich für ein Gerät mit Zugseil für ein zusätzliches Armtraining, achten Sie darauf, dass die Haken, mit denen die Seile auf der Unterseite des Steppers befestigt sind so verarbeitet sind, dass sie sich nicht lösen können. Unser Test zeigte, dass sich die während des Trainings stark unter Spannung stehenden Seile aus den Haken lösen, nach oben schnellen und damit eine Verletzungsgefahr für die trainierende Person darstellen. Legen Sie sich nur die Geräte zu, die einen Produkttest in dieser Hinsicht bestanden haben.
  • Das gleiche gilt für die Hydraulikzylinder. Bei manchen Geräten werden die Widerstandszylinder überbeansprucht, so dass die zulässige Höchsttemperatur von 65 Grad Celsius stark überschritten wird. Die Trittflächen müssen großzügig ausfallen, damit auch Sportler mit einer größeren Schuhgröße sicher darauf Platz finden.
    Der Bewegungsablauf muss sich weich und rund, also ohne Widerstände, anfühlen. In dieser Hinsicht ist auf die involvierte Schwungmasse zu achten, die bei einem guten Gesamtsystem zehn Kilogramm beträgt. Die Messart der erbrachten Leistung und das Display müssen gut lesbar und so angebracht sein, dass sie während des Trainings ohne zusätzliche Bewegungen zu erkennen sind.
  • Zudem sollte der Bordcomputer ohne externe Kabel auskommen.
  • Die Bauweise eines hochwertig verarbeiteten Gerätes ist robust, mit einem stabilen Metallrahmen.
  • Die Hydraulik darf sich auch nach längeren Trainingseinheiten nicht erhitzen und der Tretwiderstand nicht nachlassen. Der Widerstand ist verstellbar, die Belastbarkeit beträgt maximal 100 Kilogramm. Einige Modelle verzeichnen eine maximale Belastungsgrenze von 80 Kilogramm und sind daher für viele Sportler ungeeignet.
  • Ein wichtiges Kriterium ist die Geräuschentwicklung, die bei so manchen Modellen zu wünschen übrig lässt. Entweder muss man seinen Fernseher lauter stellen oder diplomatisches Geschick bei den Nachbarn walten lassen, stellt sich heraus, dass das ausgewählte Gerät die Anforderungen an die Geräuschemissionen nicht erfüllt.
  • Die beiliegende Bedienungsanweisung sowie die Sicherheitshinweise müssen gut verständlich formuliert sein.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Mann trainiert auf Stepper in WohnungAuch wenn der Stepper angesichts der hochmodernen Trainings-Geräte für den häuslichen Gebrauch auf dem Rückzug ist, hat er dennoch seine Daseinsberechtigung. Der Vorteil liegt auf der Hand. Er ist wunderbar geeignet für das kleine Training zwischendurch, das fast jeder Sportler in seinen Alltag integrieren kann. Nicht jedem ist ein großes Haus mit Extrafitnessraum gegeben, in den er große Trainingsstationen einbauen kann. Die Hersteller der Mini-Stepper haben auch an die Gesundheit all derjenigen gedacht, die nur wenig Platz zur Verfügung haben und sich dennoch fit halten möchten. Nach Gebrauch kann man den Stepper hochkant in der Abstellkammer verstauen oder unter dem Bett verschwinden lassen. Selbst während Ihrer Geschäftsreise müssen Sie nicht auf Ihre Trainingseinheiten verzichten, da Sie Ihren kleinen Fitnessassistenten bequem im Kofferraum verstauen können. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Stepper, der das Treppensteigen simuliert, hervorragend geeignet ist für Einsteiger, die ihre Muskulatur und ihre Kondition Schritt für Schritt ohne Überbeanspruchung verbessern möchten. So klein diese Geräte auch sein mögen, so groß sind die Unterschiede. Das Trainingsprinzip ist zwar immer gleich, die simulierten Bewegungsabläufe unterscheiden sich jedoch signifikant. In unserem Produkttest 2017 haben wir verschiedene Stepper-Typen getestet. Unser Fazit lautet: Stepper ist nicht gleich Stepper.

So haben wir die Stepper getestet

Frau trainiert auf Stepper mit FitnessbaendernUnser Produkttest hat gezeigt, dass der Side-Stepper die goldene Mitte aller Stepper ist. Er ist anspruchsvoller als der Ministepper, aber einfacher im Bewegungsablauf als der Twist- und Swing-Stepper. Der Ministepper bedient alle gängigen Ansprüche, ist als Klassiker weit verbreitet, praktisch in der Handhabung und platzsparend. Während der Side-Stepper den höchsten Kalorienverbrauch verzeichnet, spricht der Twist- und Swing-Stepper die meisten Muskelgruppen an. Der Side-Stepper geht als Vergleichs-Testsieger hervor, dicht gefolgt von dem Ministepper. Eine weniger bekannte Variante ist der Airstepper in Form zwei gefüllter Luftkissen, der die Balance-Fähigkeit hervorragend koordiniert. Vergleichssieger sind die gängigen Modelle mit Hydraulikantrieb, da diese Geräte langlebig und geräuscharm sind.

Geräte mit Wirbelstrombremse ermöglichen zwar weichere Bewegungen, jedoch sind sie im Preis so hoch, dass Sie in diesem Fall überlegen sollten, auf ein effektiveres Kardiogerät wie einen Crosstrainer mit einem ähnlichen Preis zurückzugreifen. Wichtige Kriterien im Test sind eine stabile Verarbeitung, eine hohe Qualität, eine leichte Handhabung, sichere und große Trittflächen und geringe bis nicht vorhandene Geräuschemissionen. Geräte ohne Selbstmontage sind ideal, zu montierende Stepper dürfen nicht umständlich in der Aufbauweise sein. Der Hydraulikantrieb darf auch nach längeren Trainingseinheiten nicht heiß laufen, da Sie lange Freude an Ihrem Gerät haben möchten. Wichtig sind verschiedene Trainingsstufen für unterschiedliche Fitness-Level, die Trittwiderstände müssen optimal für ein gelenkschonendes Training eingestellt sein. Das Eigengewicht der von uns getesteten Geräte liegt zwischen 8 und 15 kg, das maximale, durchschnittliche Traggewicht zwischen 80 und 100 kg.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Stepper

Stepper-ComputerStepper trainieren primär die Muskulatur von Oberschenkel und Po. Ein angenehmer Nebeneffekt ist das Ausdauertraining. Die Ministepper erfreuen sich jedoch nicht mehr so großer Beliebtheit wie noch vor einigen Jahren, da sie durch Crosstrainer und andere kombinierte Trainingsgeräte abgelöst wurden. Crosstrainer simulieren im Gegensatz zum Stepper eher die natürlichen Gehabläufe. Sportmediziner und renommierte Hersteller empfehlen, Stepper nicht bei bestehenden Knieproblemen oder Bandscheibenvorfällen zu verwenden. Achten Sie nicht unbedingt in erster Linie auf den Preis, sondern darauf, dass der Stepper eine gute Verarbeitungsqualität und nützliches Zubehör wie Stützstangen und Dehnungsbänder für die Arme aufweist. Trainingscomputer sollten eine Distanzanzeige, einen Schrittzähler, einen Geschwindigkeitsmesser, eine Herzfrequenzanzeige, eine Trainingszeitanzeige, einen Pulsmesser und einen Kalorienzähler beinhalten.

  • Die Distanzanzeige suggeriert Ihnen, Sie würden tatsächlich Treppen steigen und zeigt Ihnen die zurückgelegte Meterzahl an.
  • Der Schrittzähler zählt Ihre Schritte und mit dem Geschwindigkeitsmesser können Sie nach und nach Ihre Leistung verbessern und zu einer schnelleren Schrittabfolge gelangen. Aus gesundheitlichen Gründen ist eine Vorrichtung zur Messung der Herz- und Pulsfrequenz sinnvoll.
  • Der angebrachte Kalorienzähler kann jedoch nur Schätzungen hinsichtlich Ihres Verbrauchs abgeben, da er einige Parameter für eine korrekte Berechnung außer Acht lässt.
  • Die Anzeige zur Messung der Trainingsfrequenz ist sinnvoll bei Intervall-Training, da sie die Zeit der Trainingseinheit misst. Die günstigeren Geräte arbeiten mit Hydraulikantrieb.
  • Den Schwierigkeitsgrad stellen Sie an einem Rädchen direkt am Zylinderantrieb ein. Die meisten Stepper verfügen über zehn Schwierigkeitsstufen. Investieren Sie ein bisschen mehr Geld, und Sie haben ein Gerät mit Wirbelstrombremse, das runder und weicher läuft und zudem eine pulsgesteuerte Trainingseinheit ermöglicht. Wir weisen jedoch darauf hin, dass diese Geräte sich in der oberen Preisklasse ab 1.000 Euro befinden und damit sehr teuer sind. Sie müssen Ihren individuellen Kosten-Nutzeneffekt berücksichtigen.

Hydraulik eines SteppersDa Stepper weniger Muskelgruppen gleichzeitig trainieren, wie zum Beispiel Laufbänder, Rudergeräte oder Crosstrainer, aber vergleichbar teuer sind, ist eine Anschaffung vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Ihren Stepper als Ergänzung zu Ihrem bestehenden Fitnessprogramm sehen oder als Einsteiger anfangen. Die günstigste Preisklasse liegt bei unter 70 Euro. Diese einfachen Geräte sind insbesondere in den Sonderposten von Discountern wie Lidl und Aldi zu finden. Die goldene Mitte sind Stepper mit Hydraulikantrieb. Diese Geräte liegen in einer Preisklasse zwischen 270 und 400 Euro.

Haben Sie erhöhte Ansprüche an Ihr Trainingsgerät, empfehlen wir Ihnen, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und sich ein Gerät mit Magnetbremse, die ab 500 Euro zu haben sind, anzuschaffen. Mit diesen beiden Gerätearten investieren Sie zwar auf den ersten Blick eine große Geldsumme, jedoch sollten Sie bedenken, dass Sie viele Jahre Freude an Ihrem Trainingsgerät haben und sicherstellen möchten, dass Sie Ihrem
Körper nutzen und nicht schädlich auf ihn einwirken. Die einfachen Geräte aus dem unteren Preissegment gehen schneller kaputt als die höherwertigen, da der Hydraulikantrieb, der Trittwiderstand und die Fußtritte häufig ausleiern. Das Preis-Leistungsverhältnis der qualitativ hochwertigen Geräte stimmt einfach. Stellen Sie Ihr Gerät nur auf gerade Stellflächen, um einen Unfall durch Umkippen während des Trainings zu vermeiden.

 

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Klarfit hat sich der Fitness seiner Kunden Zuhause verschrieben und möchte regelmäßig gesunde Bewegung in ihren Alltag bringen. Von Sportgeräten für den Hausgebrauch über Sportbekleidung und Outdoor-Equipment ist für jeden Anspruch und Fitnesslevel das richtige dabei. Spaß und Bewegung ist mit dieser Marke Programm. Sie wird über das Unternehmen Chal-Tec mit Stammsitz in Berlin und weiteren Unternehmenszweigen in Hamburg, Bratislava und Hong-Kong vertrieben.
Das amerikanische Unternehmen Reebok mit Sitz in den USA hat seinen Ursprung in Großbritannien und expandierte in den 1980er-Jahren über einen Lizenznehmer in das Land seines heutigen Firmensitzes. Seit 2006 gehört es in Deutschland als Tochterunternehmen zur Adidas-Gruppe. Zur Produktpalette gehören neben Fitnessgeräten hauptsächlich Sport-Accessoires, Markenartikel, Sportbekleidung und Sportschuhe.
Das deutsche Unternehmen Kettler hat sich dem Freizeitvergnügen seiner Kunden verschrieben. Seine Produktpalette ist breit aufgestellt. Neben Fitnessgeräten produziert der Hersteller Fahrräder, Kinderartikel und Freizeitmöbel.
Togu produziert alle Arten von Sport-Zubehör und Sport-Equipment. Zum Sortiment gehören Hüpfbälle, Hüpftiere, Gymnastik- und Sitzbälle, Redondo-Bälle, alles rund um Massage und Faszien-Fitness, Hometrainer, Balance-Trainer, Brasil-Produkte, Handgeräte, Bänder und Tubes und alles rund um das gesunde und ergonomische Arbeiten. Auch Schule und Kindergarten kommen nicht zu kurz. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bayern, in Prien-Bachham.
Der Name Ultrasport charakterisiert die Produktpalette des Unternehmens. Neben Sportgeräten und Sportkleidung gehören alle Arten von Sportzubehör zum Programm. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte ausschließlich über Amazon.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Stepper am besten?

Vor jedem Kauf stellt sich die Frage: „Kaufe ich meine Produkte lieber im Internet oder beim Fachhändler um die Ecke?“ Beide Varianten haben etwas für sich. Beim Fachhändler vor Ort haben Sie die Möglichkeit, mehrere Stepper-Geräte im Verkaufsraum auszuprobieren und sich dann für Ihren Favoriten zu entscheiden. Sie kennen das Geschäft und den Inhaber wahrscheinlich schon viele Jahre. In dieser Hinsicht ist jedoch zu berücksichtigen, dass es in vielen Kleinstädten und ländlichen Gemeinden kaum noch Fachhändler vor Ort gibt. Sie haben ihre Verkaufsläden schon vor längerer Zeit aufgegeben, weil große Discounter und der Onlinehandel ihnen das Geschäft streitig gemacht haben. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht mehr. Sie können jetzt natürlich in ein Sportgeschäft in der nächst größeren Stadt fahren und sich dort nach dem Stepper „Ihres Herzens“ umsehen. Sportgeschäfte bieten in der Regel Ware von hoher Qualität und eine gute Fachberatung an. Müssen Sie jedoch etwas auf Ihren Geldbeutel achten, ist das Internet eine echte Alternative.

Stepper mit BaendernDie meisten namhaften Hersteller von Sportgeräten und Sportartikel-Zubehör vertreiben ihre Produkte über eigene Onlineshops oder über Vertriebspartner wie Amazon. Auf diese Weise erreichen sie eine viel größere Zielgruppe, denn der Online-Handel ist aus dem täglichen Leben der Verbraucher nicht mehr wegzudenken. Hier bekommen Sie häufig dieselben hochwertigen Markengeräte wie beim Sport-Fachhändler vor Ort, und zwar zu wesentlich günstigeren Preisen. Der Grund liegt nicht darin, dass die Ware von schlechterer Qualität ist, sondern die Menge bestimmt den Preis. Hier greift das „Ali-Prinzip“: Je mehr Ware die Produzenten einkaufen und anschließend wieder verkaufen, desto günstiger wird der Preis für die Verbraucher.

Fachhändler vor Ort können in dieser Hinsicht nicht mithalten, weil sie begrenzte Verkaufs- und Lagerflächen haben. Ihre Verkaufsräume sind hinsichtlich Miete oder Eigentumserwerb entsprechend teuer, weil sie sich an einem Standort befinden müssen, der von ihrer Kundschaft gut zu Fuß oder mit dem Auto und den dazugehörigen Parkmöglichkeiten zu erreichen ist. Online-Shops wie Amazon dagegen unterhalten große Lagerflächen außerhalb der Orte, die entsprechend günstiger hinsichtlich Miete, Kauf oder Eigenerrichtung sind. Diese Einsparungen geben die Anbieter an ihre Kunden in Form günstiger Preise weiter. Vor dem Kauf haben Sie die Gelegenheit, sich ausführlich über Ihr Wunschgerät auf den Homepages der Hersteller und Vertreiber zu informieren.

Vergleichsportale, die ausführliche Produkttests durchgeführt haben und darüber hinaus Preisvergleiche anstellen, sind eine wertvolle Entscheidungshilfe. Zudem können Sie auf Erfahrungsberichte von Kunden zurückgreifen, die das von Ihnen gewünschte Gerät bereits erworben haben. Auf diese Weise können Sie sich vor einer Fehlinvestition schützen, sollte die von Ihnen gewünschte Marke doch nicht so ausfallen, wie Sie sich das vorgestellt haben.

Da der Online-Markt hart umkämpft ist, sind auch die Versandbedingungen bei den meisten Online-Händlern sehr preiswert. Oft sind die vermeintlich teuren Versandkosten bereits in den Endpreis einkalkuliert, so dass sie nicht merklich ins Gewicht fallen. Zudem haben viele Anbieter die Bedürfnisse ihrer Kunden nach fachkundiger Beratung längst erkannt, und bieten Kontaktmöglichkeiten über E-Mail, Customer-Support-Einrichtungen und Live-Chats an. Sie müssen demzufolge auch in diesem Bereich auf nichts verzichten.

Fazit: Der Erwerb eines Steppers über Online-Händler lohnt sich allemal. Sie müssen nicht auf eine fachkundige Beratung verzichten, da die Anbieter in dieser Hinsicht längst aufgeholt haben. Ein großer Vorteil gegenüber den Fachhändlern vor Ort ist, dass Sie sich über Produkttests und Preisvergleiche über Ihr Wunschgerät kundig machen können. Der Fachhändler vor Ort wird Ihnen dagegen nur die Geräte empfehlen, die er selbst gerne verkaufen möchte. Abgerundet wird das Informationsportal noch durch Erfahrungsberichte anderer Kunden. Auf diese Weise kommen Sie garantiert zu ihrem Wunschgerät zu einem annehmbaren Preis.

Wissenswertes & Ratgeber

Die wirksamsten 5 Übungen

Treppensteigen ist eine der intensivsten Bewegungseinheiten für den menschlichen Körper und verbraucht darüber hinaus auch noch viele Kalorien und ebenso viel Energie. Aber mal ehrlich: Haben Sie Lust und die Gelegenheit, eine Stunde lang am Stück Treppen zu steigen? Gibt es genügend Gebäude oder Freitreppen in Ihrem Ort, die diese Anforderungen erfüllen? Nicht jeder hat das Empire-State-Building, den Eiffelturm oder eine Burg mit Turm und dreihundert Stufen vor der eigenen Haustür. Der Stepper ist daher die ideale Lösung für dieses Problem.

Die effektivsten Geräte sind Stepper mit einer hohen Trittfrequenz bis 700 Kilokalorien und einem entsprechenden Schrittwiderstand. Eine Stunde Training auf dem Stepper erreicht mit einem guten Gerät vergleichbare Ergebnisse wie eine Stunde Ausdauersportart wie Walking oder Laufen. Ein ausreichend großer Trainingswiderstand spricht je nach Art des Steppers gezielt mehrere Muskelgruppen an. Da der Stepper das Treppensteigen kopiert, sorgt er für einen festen Po, definierte Beine und ein straffes Gewebe. Wer das Stepper-Training mit anderen Trainingsgeräten kombiniert, kann bereits mit einem Zeitaufwand von 15 bis 20 Minuten täglichen einen effizienten Eigengewichtszirkel aufbauen.

Die optimale Herzfrequenz:

Die optimale Herzfrequenz erreichen Sie mit 50 bis 70 Prozent Ihrer maximalen Herzfrequenz. Um einen Anpassungseffekt zu erzielen, reichen kurze Intervalle von 10 Minuten oder weniger nicht aus. Um Ihr Training so effektiv wie möglich zu gestalten, sollten Sie eine Pulsmessuhr mit Messgurt verwenden. Investieren Sie ruhig etwas mehr Geld, denn Pulsuhren aus dem oberen Preisbereich sind in der Lage, Ihre Leistungsstärke und Trainingsfrequenz anhand verschiedener Parameter wie Variabilität der Herzfrequenz festzulegen. Die Kniebelastung hält sich bei sinnvoller Dosierung, also einem Intervalltraining, in Grenzen. Unser Produkttest hat ergeben, verglichen mit Ausdauersportarten wie dem Laufen, sind die in der Fachsprache als Impact (Aufprallkräfte) bezeichneten Aufprallkräfte des Steppers durch die hydraulische Abfederung und die geringere Landekraft auf den Trittflächen vergleichsweise gering.

Verschiedene Trainingsstufen

Wollen Sie so effizient wie möglich trainieren, empfehlen wir Ihnen Geräte mit unterschiedlichen Reizpunkten. Sie können verschiedene Trainingsstufen von leicht bis schwer einstellen und so Kraftausdauer, Ausdauer, Fettverbrennung, Kalorienverbrauch und aerob-anaerobe Fitness individuell einstellen. Möchten Sie parallel Ihren Oberkörper trainieren, sind Stepper mit zusätzlichem Zubehör wie Zuggurten geeignet, die durch den Dehnungswiderstand Ihre Armmuskulatur trainieren. Ihre Übungen gewinnen an Effektivität, je höher die Schritt-Amplitude Ihres Steppers ist. Auch an dieser Stelle ist ein Vergleich mit dem Treppensteigen angebracht. Je höher die Treppen sind, desto schneller geraten Sie außer Atem und desto anstrengender wird der Aufstieg. Mit einer erhöhten Schrittfolge müssen Sie mehr Muskelkraft aufbringen. Eine erhöhte Schritt-Amplitude lässt Ihnen mehr Raum für Ihr individuelles Wachstum, denn mit zunehmender Leistungsform wird auch Ihr Trainingsanspruch steigen. Größere Schritte sind aus sportmedizinischer Sicht zudem gelenkschonender als kleine Trippelschritte.

Die Geschichte des Steppers und der Step-Aerobic – die Trendsportart

StepperAnfang der 1980er-Jahre überrollte eine neue Art des Fitnesstrainings die Menschheit, dessen Gallionsfigur keine geringere als die weltbekannte Schauspielerin Jane Fonda war: Rhythmische Sport- und Step-Gymnastik in den Fitnessstudios zu aktueller Popmusik. Dieses als Aerobic bezeichnete Sportprogramm wurde von dem US-amerikanischen Militärarzt Dr. Kenneth H. Cooper erfunden. Er hatte bereits ein Jahrzehnt zuvor herausgefunden, dass sich regelmäßiges Ausdauertraining positiv auf den gesamten Gesundheitszustand auswirkt. Cooper veröffentliche seine Forschungsergebnisse im Jahr 1976 und amerikanische Fitnesstrainer übernahmen seine Konzepte in ihre eigenen Trainingsprogramme. Zu diesem Zeitpunkt entstand die Symbiose zwischen Aerobic und Musik und löste einen weltweiten Fitness-Boom aus. Das ZDF sprang 1983 auf den Zug auf und brachte die Sendung „Enorm in Form“ heraus, eine interaktive Sendung, mit der man seine Trainingseinheiten bequem vor dem Fernseher absolvieren konnte. Eine Trainingseinheit besteht aus der Aufwärmphase, der Hauptphase mit dem Kardiotraining mit einer hohen Fettverbrennung und der Schlussphase mit Dehnübungen und Abkühlen.

Von der Holzkiste zum professionellen Stepper

Aus der Aerobic hat sich die Step-Aerobic entwickelt, zu der eine zusätzliche Trainingseinheit mit dem Stepper hinzukommt. Der Vorläufer des Steppers war das Steppbrett, im Jahr 1989 zuerst in der simplen Ausführung einer Holzkiste. Die Erfinderin ist die Aerobic-Trainerin Gin Miller. Nach einer Knieverletzung suchte sie nach einer Möglichkeit, ihre Muskeln wieder aufzubauen und nutzte dazu eine einfache Holzkiste zum Auf- und Abstieg, umrahmt von Musik, um das ganze etwas aufzupeppen. Die Step-Aerobic war geboren. Bereits ein Jahr später folgte der renommierte Sportgerätehersteller Reebok diesem neuen Fitness-Trend und brachte die ersten höhenverstellbaren Steppbretter auf den Markt, woraus sich im folgenden Jahrzehnt schließlich der Stepper entwickelte, der bis zum heutigen Tag zur Perfektion ausgearbeitet wurde.

Stepper vs. Laufband

Das Laufband ist anstrengender und verbrennt mehr Kalorien und Fett. Der Stepper ist eher für Einsteiger mit einem geringen Fitness-Level geeignet. Gerade Anfänger benötigen eine gute Kondition, um auf dem Laufband zu trainieren, die sie meistens jedoch nicht haben. Durch das Ausdauer- und Konditionstraining verbraucht man auf dem Laufband mehr Kalorien, weil aufgrund des Sauerstoffmangels der Stoffwechselhaushalt angekurbelt und Kohlenhydrate abgebaut werden. Der Stepper trainiert dagegen sehr gezielt einzelne Muskelgruppen, während beim Laufband mehr die Ausdauer angesprochenen wird. Beide

Geräte haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung und es kommt auf Ihre individuelle Trainingssituation und Ansprüche an. Stepper sind allerdings nicht alleine für Einsteiger geeignet, da viele Sportler diese Geräte für die Aufwärmphase benutzen, um anschließend ein weiterführendes Training an anderen Geräten durchzuführen, oder um im nächsten Schritt zu laufen oder zu walken. Ideal ist eine Kombination aus beiden Geräten.

Kalorienverbrauch und Abnehmen mit einem Stepper

FitnesscomputerSportler müssen sich bewusst sein, dass der Kalorienverbrauch mit diesen Trainingseinheiten im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten wie Walking, Jogging oder an verschiedenen Geräten im Fitnessstudio eher gering ist. Bei Frauen ist der kleine „Fitness-Coach“ jedoch sehr beliebt, da er sich auf die Problemzonen „Beine und Po“ konzentriert, platzsparend und zudem vergleichsweise preisgünstig ist. Für den Muskelaufbau dieser Problemzonen ist der Stepper trotz des niedrigen Kalorienverbrauchs bestens geeignet.

Der Energieverbrauch lässt sich jedoch je nach der Schnelligkeit der ausgeführten Bewegungen merklich erhöhen. Es handelt sich um ein gezieltes und intensives Workout, da der Stepper spezielle Muskelbereiche anspricht. Wer nicht unbedingt auf eine sichtbare Gewichtsreduzierung aus ist, sondern darauf, seine Kondition zu verbessern und eine Straffung einzelner Körperzonen wie Po und Oberschenkel erreichen möchte, ist mit einem Stepper gut beraten. Für sichtbarer Ergebnisse sind die Side- und Swing-Stepper besser geeignet wie der klassische Ministepper, da die Seitwärts- und Swing-Bewegungen den Kalorien- und Fettverbrauch deutlich steigern. Mit unserem Vergleich-Testsieger, dem Side-Stepper erreichen Sie die goldene Mitte.

Für wen sind Stepper nicht geeignet?

Unser Test hat gezeigt, für Nutzer, die sich dazu entschieden haben, ihren „inneren Schweinehund“ zu überwinden und endlich abnehmen möchten, weil sie an Übergewicht leiden, ist ein Stepper nicht geeignet, weil die meisten Geräte eine maximale Belastungsgrenze von 100 Kilogramm aufweisen, und für einen derartig hohen Anspruch nicht effektiv genug sind. Menschen mit Übergewicht brauchen mehr Bewegung, die sie durch Laufen oder Walking bekommen. Ein effektiveres Ergebnis bietet ein Krafttraining im Fitnessstudio. Wer jedoch nachhaltig seine Herz-Kreislauf-Leistungsfrequenz steigern möchte, der sollte auf Kardiogeräte wie Crosstrainer zurückgreifen. Bauchtrainer trainieren effektiv die Bauchmuskulatur, die mit den Steppern nur sekundär angesprochen wird. Drei Trainingseinheiten von je einer halben Stunde pro Woche sollten für einen langfristig sichtbaren Effekt jedoch möglich sein.

Der optimale Kalorienverbrauch und Fettverbrauch pro Trainingseinheit liegt bei 250 Kilokalorien und die Pulsfrequenz bei 65 Prozent der maximalen Frequenz, die bei 220 abzüglich des Alters der trainierenden Person liegt. Welche Stepper tatsächlich das wirkungsvollste Training ermöglichen, lässt sich mit unserm Produkttest 2017 nur im Rahmen einer Empfehlung bestimmen, weil die Trainingsansprüche so individuell wie die Trainierenden selbst sind. Hersteller und Sportexperten behaupten, der Side-Stepper sei das effektivste Gerät. Viele Nutzer schwören dagegen auf den Swing-Stepper, andere wiederum geben sich mit der klassischen Variante des Mini-Steppers zufrieden. Ein angenehmer Nebeneffekt ist jedoch die unbestrittene Gewebestraffung, die Cellulite vorbeugt.

Zusätzliche Trainingseinheiten

Manche Sportler benutzen den Stepper, um sich für anschließende Trainingseinheiten wie Jogging, Crosstrainer oder Rudergeräte aufzuwärmen. Wem die Anschaffung mehrerer Trainingsgeräte zu teuer ist, der sollte darüber nachdenken, sich in einem Fitnessstudio anzumelden. Auch Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walking oder Jogging sind zu empfehlen.

Unser Hinweis zum Schluss unseres Produkttests 2017: Um dauerhaft abzunehmen, reicht es nicht, ein paar Mal wöchentlich auf den Stepper zu steigen. Eine gesunde Ernährungsweise, regelmäßiges Ausdauertraining und Bewegung sind unverzichtbar, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
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