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Taucherbrille Test 2017 • Die 8 besten Taucherbrillen im Vergleich

Der große Test der Taucherbrillen 2017.Der Tauchsport gehört zu den beliebtesten Freizeit- und Hobbybeschäftigungen, ist aber auch im Profibereich eine Herausforderung. Unter Wasser öffnet sich eine schillernde Welt an unbekannten und bekannten Gesteinen, Pflanzen und Tieren, die je nach Land und Gewässer variieren.

Tauchen kann sehr entspannend sein und Körper und Geist aufeinander einstimmen. Die Begegnung mit der Unterwasserwelt ist für viele eine abenteuerliche und bereichernde Konfrontation, die lange in der Erinnerung bleibt oder aber auch häufiger wieder aufgefrischt wird.

Beim Tauchen geht es nicht nur um das richtige Atmen und Schwimmen, sondern auch um Körperbeherrschung, Umgang mit der Ausrüstung und der Begeisterung für die Natur. Grundsätzlich fühlt sich der Mensch im Wasser sehr wohl, da er in seinem Organismus selbst größtenteils aus diesem Element besteht. Dennoch gibt es Regeln und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, um den Tauchsport genießen zu können, da der Mensch nun einmal keine Kiemen, sondern Lungen hat und auch die richtige Fortbewegung unter Wasser geübt werden muss.

Taucherbrille Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Die Innovative Premium Taucherbrille Dive Under von Sportastisch ist der VergleichssiegerExtra breite Gummizone garantiert maximalen Komfort Die Scubapro Maske Solo Tauchmaske hat Platz 3. Die SCUBAPRO Tauchmaske DEVIL Einglastauchmaske Schwarz belegt den 4. Platz. Die SCUBAPRO Tauchmaske DEVIL Einglastauchmaske Schwarz belegt den 4. Platz. Die Subgear VIBE2 Maske ist auf dem 6. Platz.Cressi Unisex Tauchmaske F1, one size Die Aqua Lung Tauchmaske La Costa Dive Deluxe wurde auf den 8. Platz gewählt. Die Aqua Lung Tauchmaske La Costa Dive Deluxe wurde auf den 8. Platz gewählt.Cressi Unisex - Erwachsene Taucherbrille Big Eyes Evolution

Innovative Premium Taucherbrille Dive Under von Sportastisch

Profi Taucherbrille "Redfish" von Sportastisch

Scubapro Maske Solo Tauchmaske

SCUBAPRO Tauchmaske DEVIL Einglastauchmaske schwarz

MARES - X-VISION MID Maske

Subgear VIBE2 Maske

Cressi Unisex Tauchmaske F1, one size

Aqua Lung Tauchmaske La Costa Dive Deluxe

Aquazon Taucherbrille, Tauchmaske, Tauchermaske Nizza, AQMANIBL

Cressi Unisex - Erwachsene Taucherbrille Big Eyes Evolution

Bewertung---
Unsere Empfehlung
---
Unsere Empfehlung
1,1 1,2 1,4 1,6 1,7 1,9 2,1 2,2
MaterialSilikonSilikonSilikonSilikonSilikonLiquid Silikonantiallergisches Silikonmedizinischen antiallergenen und formbeständigen Silikonphthalatfreiem AQUAFLEX PVCSilikon
Maße10,2 x 5,1 x 7,6 cmk.A.k.A.k.A.15,2 x 25,4 x 10,2 cmk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.
Gewicht222 g200 g340 g458 g299 g299 g322 g358 g299 ginkl. Verpackung: 200 g
Farbeschwarz/gelbschwarz/rotschwarz/weiß
clear/gelb
schwarzblau/grau, schwarz, Weiß/Blau, klar-blau, klar-weiss hellblau, nebelblauschwarz, neongelb, transparent-blau, transp. lila, transp. aqua, weiß, ice-blueBlauBlack, Bluegelb transparentTransparent
Scheibedurchgehendes Glas mit antibeschlagGehärtete Anti-Beschlag GläserRahmenlose EinglasmaskeEinglasmaskeGlasUltra Clear GlasDas Sicherheitsglas ist aus einem Tempered Glas.Tempered Glas ( Sicherheitsglas)SAFETY Sicherheitsglas (Tempered Glas)mit getempertem Zweiglas
Verstellbaren RiemenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
inkl. Transportboxnicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht InklusiveGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusive
GlasscheibeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Vorteile

  • 100% Wasserdicht
  • Maximale und klare Sicht
  • Leicht verstellbar
  • Perfekter Halt


  • Auch für Kinder und Jugendliche geeignet
  • Ergonomisches Design
  • 100% wasserdicht
  • Komfort-Gummiband für perfekten Sitz
  • 3 Jahren Produktgarantie


  • Extrem großes Sichtfeld
  • kleines Innenvolumen
  • Rutschfestes Maskenband
  • einfach einstellbares Schnallensystem


  • getempertes Glas EZ-Zentral-Schnellverschluss
  • innovatives Maskenband-Verstellsystem
  • gut erreichbarer Nasenerker
  • minimaler Totraum


  • ergonomische Schnallen
  • Ideal für Damen, schmale Gesichter und jungen Tauchern
  • Leicht
  • perfekten Eigenschaften der X-Vision


  • Extrem große Fenster für uneingeschränkte Sicht
  • EZ-Zentral-Schnellverschluss
  • perfekte Passform
  • Ultra Clear Glas sorgt für klaren Durchblick


  • Ideale Größe für Erwachsene

  • Rahmenlose Einglasmaske

  • Antiallergisches und formbeständiges Silikon

  • Weiche und komfortable Dichtlippen


  • Hochwertige Profitauchmaske
  • Großzügige doppelte Dichtlippen
  • hervorragende Dichteigenschaften
  • maximaler Augenschutz


  • breites und elastisches, Maskenband
  • vertikal schwenkbaren QUICK RELEASE Verschluss
  • Doppelte, weiche Dichtlippen
  • Geringes Innenvolumen


  • Superschmaler Rahmen aus drei Materialien und spezielle verstärkte Struktur des Maskenkörpers, die stets perfekte Dichtigkeit garantiert

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Inhaltsverzeichnis

Es bedarf für diesen Sport immer auch der richtigen Ausrüstung, wozu neben Schwimmflossen und Schnorchel die geeignete Taucherbrille gehört.

Gerade letztere ist Bestandteil der Grundausstattung sowohl von Hobby-Tauchern als auch von professionellen Rettungsschwimmern und Sporttauchern.

Wichtig bleiben die gute Sicht und die richtige Passform einer Taucherbrille. Sie soll optimal an das Gesicht Unsere Experten haben die 10 beliebtesten Taucherbrillen für Sie getestet.angepasst sein und keine Beschwerden beim Tragen verursachen, denn in eine Maske, die nicht richtig passt oder die schlecht auf dem Gesicht sitzt, dringt immer Wasser ein, wodurch die Sicht und das Tauchen selbst schwierig werden.

In unserem Taucherbrillen Test 2017 stellen wir einige der beliebtesten Modelle vor, zeigen, was sie können, worauf es beim Tauchen ankommt, welche Modelle besonders geeignet sind und wo sie überall zum Einsatz kommen. Das Tauchen kann sowohl Freizeitbeschäftigung oder Sport sein. Wir zeigen, wie sich die Welt unter Wasser ganz neu für Sie drehen kann.

Was ist der Tauchsport?

Begeisterte Taucher sprechen von der meditativen Wirkung des Tauchens unter Wassers, das dem Schwebevorgang in der Luft ähnelt, allerdings auch eine Vielzahl an optischen Reizen mit sich bringt. Tauchen findet also immer unter Wasser statt, wobei die Luft angehalten, durch einen Schnorchel gesammelt wird oder über ein Sauerstoffgerät gewährleistet ist.

Der gesamte Körper befindet sich beim Tauchen komplett unter Wasser oder legt unter Wasser eine gewisse Strecke zurück. Da das Wasser selbst kein natürlicher Lebensraum des Menschen ist, der nun einmal über Lungen atmet, bedarf es gewisser Anforderungen und Techniken, um den Tauchsport auszuüben. Dazu ist auch die richtige Ausrüstung notwendig, damit das Tauchen zum Vergnügen wird und nicht zu einem Desaster ausartet.

Sowohl Berufstaucher als auch Freizeit- und Sporttaucher gehen beim Tauchen unter verschiedenen Bedingungen ins Wasser. Diese zeigen sich nicht nur in der Atemtechnik und Bewegung, sondern auch in der richtigen Ausrüstung.

Eine der ältesten Taucharten ist das Apnoetauchen. Der Taucher geht hierbei ohne künstliche Beatmung unter Wasser, häufig auch in größeren Tiefen. Neben dem Taucheranzug ist der Taucher mit der so bezeichneten ABC-Ausrüstung ausgestattet, die aus Schnorchel, Flossen und Tauchermaske besteht.

Handelt es sich um eine Sportdisziplin in dieser Richtung, kann diese sowohl im Tieftauchen, im Zeittauchen oder im Streckentauchen ausgeübt werden.

Ebenfalls ohne Atmungsgeräte kommt das Schnorcheln aus. Der Taucher befindet sich dabei mit dem Schnorchel knapp unterhalb der Wasseroberfläche und taucht für das Atemholen kurzeitig auf. Das Schnorcheln kommt gerade beim Rettungsdienst häufig zum Einsatz, eignet sich aber auch hervorragend für Einsteiger, die die Unterwasserwelt erkunden wollen.

Für diesen Tauchsport sollte der Taucher gut schwimmen können. Der Blick ist dabei immer unter Wasser, weshalb die Taucherbrille besonders bequem und dicht sitzen muss. Das Luftholen findet dann auch statt, während der Taucher unter Wasser ist, wobei auf den Druckausgleich in Ohren und Nebenhöhlen geachtet werden muss.

Während der Taucher ins Wasser eintaucht, läuft Wasser in den Schnorchel ein, so muss dieses durch kräftiges Ausatmen hinausgeblasen werden. Einige Schnorchel und Taucherbrillen weisen dafür ein spezielles Ventil auf, das einseitig das Ausatmen erleichtert.

Eine andere und professionellere Art des Tauchsports ist das Gerätetauchen. Dabei geht der Taucher mit einem Druckluft- oder Kreislauftauchgerät unter Wasser und wird während des Tauchgangs, der auch über mehrere Stunden andauern kann, künstlich beatmet bzw. mit Sauerstoff versorgt.

Selbst hier steht die Meditation, Erholung, der Spaß, die Beobachtung der Unterwasserwelt oder das Abenteuer im Vordergrund. Naturbeobachtungen sind besonders eindrucksvoll, da der Aufenthalt unter Wasser lange möglich ist.

Die Ausrüstung für das Gerätetauchen ist gegenüber den anderen Taucharten vielseitiger. Auch sollte für diese Art des Tauchens ein Tauchkurs oder eine Tauchausbildung absolviert werden, die dann den Umgang mit der Gerätschaft, das Tauchen und die richtige Atmung vertieft.

Was alles gehört zu einer guten Tauchausrüstung?

Die so genannte ABC-Ausrüstung ist die Grundausstattung für das Tauchen. Tauchflossen, Schnorchel und Taucherbrille, die dann das Gesicht bedeckt und einen Druckausgleich ermöglicht, sind dafür notwendig.

Welche Ausrüstung ist zum Tauchen wichtig?Gerade der Druckausgleich muss immer gegeben sein, wenn der Taucher ins Wasser geht und größere Tiefen erreichen will, da ansonsten die Gefahr besteht, dass ein Barotrauma entsteht. Die Ursache ist ein veränderter Druck, der auch das Volumen verändert, kann Über- oder Unterdruck bewirken und so zu Schäden an der Lunge, an den Augen, in den Ohren oder an anderen Organen führen.

Bei Berufstauchern wird daher häufig ein Drucklufttauchgerät verwendet. Dieses hat mindestens eine Druckluftflasche mit komprimierter Luft, ein Atemregler und eine aufblasbare Weste, die den Auftrieb reguliert.

Wer nicht gerade im Schwimmbad plantscht, sondern in Seen oder Meeren tauchen möchte, wird auch auf einen Taucheranzug nicht verzichten wollen, der besonders vor Unterkühlung schützt und die Taucherausrüstung ergänzt.

Berufs- und Sporttaucher beschweren den Tauchanzug häufig auch mit Bleigewichten, um so mehr Tiefe zu erreichen. Diese werden an einen speziellen Gurt befestigt oder, wenn der Taucher eine Weste trägt, in den dort vorhandenen Taschen untergebracht.

Der Taucheranzug wiederum kann sowohl ein Nass- oder Trockenanzug sein. Der Nassanzug besteht aus Neopren, der Trockenanzug aus Gummi oder Polyurethan und ähnlichem Textilgewebe. Taucherhandschuhe wiederum können die Körperwärme unter Wasser noch einmal verstärken.

Was ist eine Taucherbrille und wie funktioniert sie?

Was die Taucherbrille von einer Schwimmbrille unterscheidet, ist der Nasenerker der Maske. Die Schwimmbrille besteht aus zwei Tauchgläsern, die lediglich die Augen verdecken, die Taucherbrille dagegen umschließt das Gesicht, sowohl die Augen als auch die Nase. So verhindert sie, dass während des Tauchens Wasser in die Brille eindringt bzw. in die Nase gelangt.

Als Teil der Grundausrüstung neben Schnorchel und Taucherflossen besteht die Taucherbrille aus Silikon oder weichem Gummi. In diesem Material ist ein Sichtglas eingesetzt, durch das unter Wasser das Sehen möglich wird.

Diese Sichtscheibe besteht meistens aus Temperglas, das durch Wärmebehandlung sehr bruchfest ist. Hochwertige Tauchermasken wiederum haben Verbundglas als Sichtfenster, wobei Kunststoff und Glas in verschiedenen Lagen aufeinander liegen und dadurch besonders kratz- und bruchfest sind. Günstigere Modelle wiederum haben Scheiben aus Plexiglas. Diese sind zwar auch bruchfest, können aber sehr leicht zerkratzen.

Ein Maskenband hält die Brille am Kopf und ist meistens in der Größe verstellbar. Ein doppelter Dichtrand oder Rahmen schließt das Ganze ab. Durch die Taucherbrille ist jedem Taucher eine scharfe Sicht unter Wasser gegeben, gleichzeitig wird durch den Nasenerker ein Druckausgleich bewirkt, der meistens beim Abtauchen gehalten werden kann.

Während das menschliche Auge nur für das Sehen an der Luft geeignet ist, so dass die Berührung mit Wasser eine verschwommene Sicht bewirkt, da die Augenlinse den Brechungsindex nicht ausgleichen kann, wird der Luftraum durch das Glas der Taucherbrille vergrößert, so dass die verschwommene Sicht wieder klar wird. Dennoch werden die Objekte anders wahrgenommen, z. B. stark vergrößert oder näher, als sie sind.

Das veränderte Sehen hat auch mit den einfallenden Lichtwellen in das Wasser zu tun, da Licht unter diesen Bedingungen eine andere Ausbreitung hat als z. B. an der Luft, so dass die Lichtgeschwindigkeit kleiner ist. Auch wird Licht unter Wasser durch Streuung, Brechung, Absorption und Reflexion beeinträchtigt, kann geschluckt oder umgewandelt werden.

Für das Auge bedeutet das wiederum, dass die Brechkraft aufgehoben ist und die Lichtwellen erst wieder hinter der Netzhaut zusammenfallen, wodurch die Sicht verschwommen wird. Daher muss zwischen Wasser und Hornhaut eine gewisse Luftschicht liegen, die durch die Taucherbrille gegeben ist.

Neben der durch die Taucherbrille wieder gewonnenen klaren Sicht schützt die Maske aber auch die Augen und Nasenschleimhäute, z .B. vor Salzwasser oder Chlor. Beide sind empfindlich und sollten nicht zu lange gereizt werden.

Hochwertige Exemplare sind optimal an das Gesicht angepasst, beim Wassergang völlig dicht und bestehen aus bruchfestem Glas.

Der Tauchgang, findet er in tieferen Gewässern statt, macht notwendig, dass in der Tauchermaske ein Druckausgleich geschaffen wird, der den Innendruck an den Wasserdruck anpasst. Das erfolgt über die richtige Atmung durch den Nasenerker der Taucherbrille. Durch die Nase wird Luft ausgeblasen, die die Tauchermaske selbst leerbläst. Daher ist ein geringes Luftvolumen in der Taucherbrille von Vorteil, wenn es sich um größere Wassertiefen handelt.

Auch der Druck auf den Ohren muss von einem Taucher ausgeglichen werden. Das geschieht durch den Zungenrund, der gegen die geschlossene Nasenwand gepresst wird. Sobald das Zusammendrücken des Nasenerkers der Maske auch von außen möglich ist, kann der Druckausgleich unter Wasser immer angepasst werden.

Die richtige Anwendung einer Tauchmaske – darauf sollte geachtet werden:

Wie ist die richtige Anwendung einer Taucherbrille?Für das Tauchen ist die richtige Passform der Taucherbrille unabdingbar. Diese kann natürlich überprüft werden.

Schon beim Aufsetzen der Taucherbrille sollten die Haare aus dem Gesichtsfeld entfernt und nach hinten gestrichen, demnach unter das hintere Maskenband geklemmt werden.

Um nun zu testen, wie und ob die Taucherbrille richtig sitzt, sollte das Anpassen auf das Gesicht zunächst ohne die Befestigung des Maskenbands stattfinden.

Das Band sorgt natürlich in erster Linie dafür, dass die Taucherbrille um das Gesicht herum hält, aber ob die Brille selbst passt, muss auch ohne Band funktionieren, indem sie gegen das Gesicht gedrückt und durch die Nase eingeatmet wird.

Die Luft wird angehalten, so dass sich die Taucherbrille ansaugen lässt. Die Hände sollten dabei nicht zur Hilfe genommen bzw. nach dem Luftanhalten heruntergenommen werden. Die Tauchermaske sollte dennoch auf dem Gesicht liegenbleiben.

Ist das nicht der Fall, ist die Passform nicht stimmig, kann lediglich durch das Taucherbrillenband ausgeglichen werden, wobei nicht immer verhindert wird, dass Wasser in die Brille eindringt, die Maske verrutscht oder beschlägt.

Besser ist, die Form sofort zu finden, so dass beim Anpassen der Maske weder Luft angesaugt werden kann noch die Brille wieder abfällt. Dabei kann der Test durch die Bewegung des Kopfes überprüft werden, der nach vorne geneigt wird, ohne dass die Taucherbrille herunterfällt.

Nun kann auch das Maskenband angepasst und richtig eingestellt werden, damit die Taucherbrille weder zu locker noch zu fest auf dem Gesicht sitzt. Die Länge des Bandes kann meistens in mehreren Stufen variiert werden.

Das Maskenband sollte dabei natürlich nicht verdreht sein oder die Ohren knicken. Jeder Druck durch die Taucherbrille kann unter Wasser nicht nur unangenehme, sondern auch gefährliche Situationen auslösen.

Gut ist also, wenn das Maskenband angenehm am Hinterkopf aufliegt. Spezielle Neoprenüberzüge können zusätzlich das Maskenband verstärken, sollten aber dann auch in der geeigneten Größe gekauft werden, da sie weniger flexibel sind und sehr robust im Material.

Entsprechend wichtig ist auch, dass die Passform der Maske einen Druckausgleich möglich macht. Die Nase sollte daher durch den Erker gut erreichbar sein. Dieser darf weder zu groß noch zu klein sein, die Nase nicht beengen oder auf diese drücken.

Das Gleiche gilt für den Rahmen der Taucherbrille Hier eignen sich rahmenlose Modelle hervorragend, insofern es sich um hochwertige Brillen handelt.

Beschwerlich für die Benutzung einer Taucherbrille ist auch ein Bart oder Schnurbart. Dieser verhindert, dass die Tauchermaske an der Oberlippe angeresst wird und das Gesicht damit luftdicht verschließt. Wer demnach länger tauchen möchte, sollte den Bart daher für den Tauchvorgang abrasieren. Ein Drei-Tage-Bart hingegen ist nicht ganz so problematisch und verschließt die Taucherbrille in der Regel zuverlässig.

Um die Tauchermaske so lange wie möglich bruch- und kratzfest zu machen, empfiehlt sich eine häufige Reinigung und Pflege. Überprüft werden sollte die Maske immer wieder auf ihre Tauglichkeit und Dichte. Ebenso hilfreich ist das Reinigen der Glasinnenseiten, damit die Brille keine Luft zieht, eine Schicht zurücklässt oder jedes Mal neu beschlägt und so die Sicht stark eingrenzt. Etwas Seife oder Spülwasser ist hier ausreichend. Sogar der eigene Speichel dient zu diesem Zweck.

Ob die Taucherbrille dicht oder undicht ist, lässt sich schnell erkennen. Zunächst läuft Wasser in den Innenraum der Maske, sammelt sich dementsprechend als kleine Blasen im unteren Teil und steigt dann in Schichten an. Während des Tauchgangs kann dem abgeholfen werden, indem der Kopf unter Wasser in den Nacken gelegt wird und das Wasser in der Brille durch die Nase durch einfaches Ausatmen wieder ausgeblasen wird.

Dazu wird die Taucherbrille unten leicht angehoben, damit der Innenraum sich leert. Noch einfacher geht dieser Vorgang mit einer Taucherbrille, die über ein Ausblasventil verfügt. Dieses ist einseitig durchlässig und schließt sich nach dem Ausatmen durch die Nase automatisch.

Welche Arten von Taucherbrillen gibt es?

Gegenüber der Schwimmbrille ist die Taucherbrille immer als Gesichtsmaske konzipiert, verfügt also über den notwendigen Nasenerker, durch den das Tauchen länger möglich ist. Dazu werden Taucherbrillen in folgende Typen unterschieden:

  • Klassische Taucherbrille
  • Einglas-Taucherbrille
  • Zweiglas-Taucherbrille
  • Taucherbrille ohne Rahmen
  • Taucherbrille für Apnoetauchen
  • Vollgesichtstauchmasken

Dieses Modell hat ein zentrales Sichtglas, das durchgehend ist. Sie sind also in einer durchgehenden Form konzipiert, wobei Augen und Nase verdeckt werden und dazu ein großes Innenvolumen vorhanden ist, so dass die Sicht unter Wasser niemals eingeschränkt ist.

Die herkömmliche Taucherbrille dieser Art bedingt allerdings auch häufiger, dass die Brille beschlägt oder die Dichtigkeit nicht ausreichend gegeben ist. Das kann besonders dann der Fall sein, wenn verstärkt durch die Nase geatmet wird oder die Temperaturen zwischen Außenumgebung und Wasser stark variieren. Klassische Tauchermasken werden zu sehr günstigen Preisen angeboten. Das Material ist meistens Silikon oder Weichgummi.

Auch bei diesem Exemplar besteht die Taucherbrille aus einer einzigen Sichtscheibe, dementsprechend aus einem durchgehenden Gesamtteil, wobei allerdings Augen und Nase separat umschlossen werden.

Die Sichtscheibe selbst kann eine Panoramamaske sein, also ein rundes Gesichtsfenster aufweisen, oder eine Halbmaske, die dann aus einem durchgehenden Glas besteht. Vorteil der Maske ist die Rundumabgeschlossenheit beim Tauchen. Nachteilig kann sich der Druck auf das Gesicht auswirken, der durch das Dichtgummi verursacht wird.

Gegenüber dem Einglas-Modell weist dieses für jedes Auge eine Sichtscheibe auf, besteht also aus zwei Sichtfenstern und einem Nasenerker. Dadurch ist das Innenvolumen natürlich etwas begrenzter, was für die Übersicht unter Wasser ein Nachteil ist.

Vorteilhaft ist, dass Zweiglas-Tauchermasken wiederum den Austausch der Gläser vereinfachen und sich auch für Brillenträger eignen, da die Gläser an Kurz- oder Weitsichtigkeit individuell angepasst werden können. Einige Tauchermasken dieser Art ergänzen die etwas eingeschränktere Sicht durch zusätzliche Glasscheiben, die an der Seite oder unten angebracht sind und so das Sichtfeld wieder erheblich vergrößern.

Auch der Rahmen der Brille kann die Sicht beim Tauchen einschränken. Einige Modelle sind daher auch als rahmenlose Exemplare im Handel erhältlich. Sie bestehen meistens aus flexiblem Silikon und gehen nahtlos ins Sichtfenster über. Zu der besseren Sicht kommt auch ein besonders leichtes Gewicht dieser Brillen hinzu, so dass das Tauchen durch nichts beschwert wird. Außerdem ist die Aufbewahrung solcher rahmenlosen Tauchermasken besonders platzsparend. Einige sehr hochwertige Modelle haben ein sehr kleines Innenvolumen, so dass die Sicht kaum vergrößert wird und die Objekte unter Wasser fast in gleicher Größe ausgemacht werden können.

Neben der deutlichen Sicht durch ein kleines Innenvolumen solcher Tauchermasken, benötigt der Taucher für diese Art des Tauchens auch einen geringeren Druckausgleich. Das Apnoetauchen ist eine Extremtauchart, bei der sich der Taucher keine Gerätschaften zur Atmung bedient, sondern vor dem Abtauchen einatmet und den Tauchgang in einem einzigen Atemzug bewältigt.

Das Wort „Apnoe“ stammt aus dem Griechischen und steht für „keine Atmung“. Die Brillen für diese Art des Tauchens, die eine der ältesten Formen ist, sind extra an die Bedingungen angepasst, auch sehr leicht im Gewicht. Taucher, die ohne Geräte tauchen, sammeln meistens Muscheln, Perlen oder Schwämme. Daneben gibt es auch den Leistungssport, der ein sehr gezieltes Training mit sich bringt und durch Rekordzahlen in der Wassertiefe ohne Atmung gemessen wird.

Eine Sonderform ist auch die Vollmaske, die besonders bei Berufstauchern oder bei Tauchgängen in schmutzigeren Gewässern notwendig ist. Sie umschließt das komplette Gesicht und enthält einen Atemregler. Eine spezielle Vorrichtung erleichtert den Druckausgleich, außerdem kann in der Tauchmaske ein Sprechfunk integriert werden, um sich miteinander zu verständigen. Spülluft in der Maske verhindert das Beschlagen des Glases. Das Profimodell dieser Art ist der Tauchhelm.

Der große Taucherbrillen Test 2017 – so haben wir die einzelnen Modelle für Sie getestet:

Folgende Kriterien waren für unseren Test ausschlaggebend, um die besten Modelle auszuwählen. Dazu gehörten die Verarbeitung, das Design, der Aufbau und die Passform der Taucherbrillen. Genauer haben wir besonders auf folgende Punkte geachtet:

Verarbeitung und Material:

Verarbeitung und Material:

Die von uns getesteten Taucherbrillen sollten in ihrer Verarbeitung besonders hochwertig sein, keine Risse oder scharfen Kanten aufweisen, bequem auf dem Gesicht, den Augen und der Nase aufliegen und auch keine Druckstellen verursachen. Das Material sollte bestenfalls aus gemischten Materialien bestehen, dabei sowohl weich und flexibel als auch robust sein. Das Glas der Taucherbrille sollte bei unseren Modellen bruch- und kratzfest sein.

Maskenaufbau:

Maskenaufbau:

Drei Teile sind wichtig für eine gute Taucherbrille. Das sind das Glas, der Taucherbrillenkörper und das dazugehörige Maskenband. Wir haben für unseren Tauchermasken Test sowohl durchsichtige als auch farbige Modelle getestet. Bei hochwertigen Modellen ging der Glasrahmen in den Maskenkörper über.

Sichtfenster:

Sichtfenster:

Unsere getesteten Taucherbrillen waren sowohl Einglas- als auch Zweiglasbrillen, wobei die Glasmaterialien Temper- oder Verbundglas waren. Wichtig blieb dabei eine nicht verzerrte Sicht, sowohl außerhalb als auch innerhalb des Wassers, und dass das Glas besonders bruch- und kratzfest war. Einige Modelle im günstigeren Bereich waren aus Plexiglas, wobei dann in Kauf genommen wurde, dass diese leichter zerkratzen. Temperglas wiederum wird durch spezielle Erhitzungsprozesse hergestellt und ermöglicht daher auch eine bessere Festigkeit des Glases. Selbst wenn die Gläser beschädigt wurden, zerfiel die Scheibe dann nicht in gefährliche Splitter, sondern zerbröselte in kleine Glaskrümel.

Maskenband und Anpassung:

Maskenband und Anpassung:

Auch das Maskenband haben wir getestet. Es musste beim Aufsetzen verstellbar sein und das Anliegen der Taucherbrille auf dem Gesicht ermöglichen, ohne Druckstellen zu verursachen. Wir haben die Brillen und die Bänder bei verschiedenen Menschen getestet und waren dann von den Modellen überzeugt, die bei mehreren Personen gut auf dem Gesicht auflagen.

Rand oder Rahmen der Taucherbrille:

Rand oder Rahmen der Taucherbrille:

Der Dichtrand der Brille entspricht dem anliegenden Maskenkörper am Gesicht. Für unseren Test kamen daher nur Taucherbrillen in die engere Auswahl, die einen doppelten Dichtrand aufwiesen, der beim Untertauchen gewährleistete, dass keinerlei Wasser in die Taucherbrille eindringen konnte. Ein doppelter Dichtrand zeigte auch eine geringere Tropfenbildung, so dass die Brillen weniger beschlugen.

Die von uns getesteten Modelle waren sowohl mit als auch ohne Rahmen in ihren Funktionen hervorragend und bequem zu tragen.

Nasenerker und Passform der Taucherbrille:

Nasenerker und Passform der Taucherbrille:

Für den Tauchvorgang muss die Nase vollkommen von der Taucherbrille umschlossen sein, was der Nasenerker gewährleistet. Gleichzeitig musste das Material so flexibel sein, dass die Nase auch von außen zugehalten werden konnte, damit der benötigte Druckausgleich erzielt werden konnte. Das sollte für unseren Tauchermasken Test 2017 sowohl mit den Fingern als auch behandschuht möglich sein. Dazu musste die Passform der Brille stimmen, weder zu klein noch zu groß sein und eine Durchschnittsgröße aufweisen, so dass sich auf der Nase keine Druckstellen zeigten.

Worauf muss ich beim Kauf einer Taucherbrille achten?

Gerade beim Kauf einer guten Taucherbrille sollen die Bedingungen und der Preis stimmen, die Brille aber auch richtig sitzen, damit der Tauchspaß reibungslos funktioniert. Auf folgende Bedingungen sollte daher geachtet werden, wenn es an die Auswahl der eigenen Tauchermaske geht:

  • Farbe, Design und Material
  • Passform
  • Sichtfeld der Taucherbrille
  • Innenvolumen
  • Glas der Taucherbrille
  • Maskenband[/tab_title  

Die Taucherbrille muss nicht nur optimal sitzen, sondern kann durchaus auch gut aussehen. Das Design spielt also auch für den Kauf eine Rolle, wobei die Wahl dann auf die jeweiligen Modelle fällt, die den eigenen Bedingungen angepasst sind.

Besonders das Material ist dabei wichtig, denn es bewirkt mitunter, wie gut die Brille sitzt. Die meisten weicheren Teile der Taucherbrille sind häufig aus Silikon gefertigt, wobei die Anteile unterschiedlich zusammengesetzt sein können und als Mischung die Form, Anpassung und Flexibilität der Brille mit bestimmen. Das Tragegefühl ist ausschlaggebend für einen guten Tauchgang und wird durch eine Mischung der Materialien verbessert. Ebenso ist gutes Material dafür verantwortlich, dass die Maske besonders dicht ist.

Während das Umfeld der Maske gerne etwas weicher sein darf, sollten der Rahmen und das Glas dagegen dicht, bruchfest und besonders stabil sein. Hochwertige Taucherbrillen sind hier meistens mit einer Mischung der Silikon- und Gummischichten ausgestattet.

Auch die Farbe der Maske spielt eine Rolle für den Kauf. Einige möchten auffallende Farben, andere bevorzugen ein klares Silikon, das wiederum nicht so stark auffällt, jedoch bei längerer Nutzung Verfärbungen oder Trübungen aufweisen kann. Die schwarze Farbe bei einer Tauchermaske verhindert dagegen Reflexionen von z. B. Taucherlampen, die sich in der Maske dann nicht spiegeln.

Dass die Brille gut auf dem Gesicht sitzt und optimal Augen und Gesicht umrahmt, ist das A und O einer guten Tauchermaske. Das beinhaltet, dass die Brille beim Aufsetzen keine Druckstellen verursacht, weder leichte noch schmerzhafte.

Auch eine zu große Brille oder eine, die zu locker auf dem Gesicht aufsitzt, ist ungeeignet, da sie, sobald der Gang ins Wasser erfolgt, mit diesem vollläuft und das Sehen eingrenzt bzw. unmöglich macht. Nase und Augen müssen optimal unter der Taucherbrille liegen, was bedeutet, die Brille sollte auch ohne das Taucherbrillen band bei eingeatmeter Luft auf dem Gesicht haften bleiben.

Dass die Taucherbrille passt, lässt sich auch daran erkennen, dass sie einen gewissen Abstand zu Augenbauen und Augenwinkeln aufweist. Auch sollte der Taucherbrillenrahmen nicht gegen oder direkt auf die Nase drücken. Der Nasenrücken sollte immer frei liegen und nicht anstoßen.

Die ausreichende Sicht beim Tauchen ist notwendig, um alles im Überblick behalten und den Tauchvorgang selbst genießen zu können. Je größer also das Sichtfeld der Taucherbrille ist, desto mehr ist zu erkennen. Ist dieses kleiner, sind die linken und rechten Bereiche des Sichtfelds stark eingegrenzt, wohingegen ein großes Fenster nicht nur die Seiten überschaubarer macht, sondern auch für die Sicht nach oben oder unten besser geeignet ist, ohne allzu häufig den Kopf wenden zu müssen. Ist das Sichtfeld nicht begrenzt, hat der Taucher seine Ausrüstung besser im Blick und kann schneller agieren, wenn er unter Wasser bestimmte Situationen bewältigen muss. Der Überblick auf Bleigurt, Verschlüsse oder Uhren ist eine große Erleichterung.

Die Größe des Sichtfeldes hängt mitunter auch vom geeigneten Innenvolumen der Taucherbrille ab, so dass auch dieses für den Kauf der Brille ein wichtiges Kriterium ist. Je kleiner es ist, desto weniger Luft wird für das Ausblasen der Maske benötigt, um z. B. das Beschlagen zu verhindern, und desto näher liegt das Tauchermaskenglas an den Augen, wodurch das Sichtfeld größer wird.

Für das Tauchen ohne Beatmungsgeräte eignet sich eine Maske mit einem geringen Innenvolumen besser, da der Druckausgleich hier einfacher möglich ist und das Gewicht solcher Masken besonders gering ist.

Die Wahl zwischen Ein- oder Zweiglas-Taucherbrillen bleibt jedem Taucher selbst überlassen, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass das Maskenglas nicht aus Silikon oder Kunststoff ist, dagegen sehr kratz- und bruchfest sein sollte. Wer eine Brille trägt, muss die Sehschwäche natürlich unter Wasser wieder ausgleichen und kann auf Taucherbrillen mit spezieller Sehschärfe zurückgreifen.

Zu jeder Taucherbrille und einen guten Sitz gehört das Maskenband, durch das die Brille auf dem Gesicht hält. Die Voraussetzung einer guten Taucherbrille liegt in der Stabilität und im biegsamen Material des Maskenbands, so dass keine Druckstellen entstehen, aber auch kein Wasser eindringen kann. Optimal ist ein sehr breites Band, das in den Rändern nicht übersteht. Einige Masken sind auch mit oval geformten Maskenbändern ausgestattet, die dann am Hinterkopf anliegen, ohne das Gesicht einzuschnüren.

Auch ein Verstellen in der Größe des Bandes ist natürlich notwendig und sollte reibungslos funktionieren. Um es weiter oder enger zu stellen, weisen hochwertige Taucherbrillen ein gröberes System auf, das dann auch mit Handschuhen bedient werden kann, um überall reagieren zu können, wenn es notwendig ist, ohne die Handschuhe dafür ausziehen zu müssen. Bänder, die nur in einigen Stufen verstellbar sind, eignen sich für den professionelleren Tauchgang weniger. Optimal ist auch ein Maskenband aus Neopren. Dieses hat meistens einen Klettverschluss und kann gegen das herkömmliche an der Tauchermaske ausgetauscht werden. Dieses Maskenband kann dann zwar nicht reißen, ist aber auch nicht besonders flexibel, da das Material wenig dehnbar ist und das Band selbst auch nicht individuell eingestellt werden kann.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Tauchzubehör und Tauchermasken:

Schöne Modelle und anderes Tauchzubehör gibt es von Herstellern wie Aqua Lung“, „Subgear“ oder „Scubapro“, „Mares“; „Cressi“, „Hollis Onyx“, „Phantom Aquatics „AGPtek, „Bechhat oder Esska.

Besonders „Aqua Lung International“ ist ein Unternehmen, das sich im Bereich der Tauchausrüstung hervorgetan hat und Sportausrüstung für Freizeit- und Profitaucher bietet. Gegründet wurde die Firma 1946 durch die Ingenieure Emile Gagnan und den berüchtigten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau. Sie entwickelten einen Atemregler, den sie sich patentieren ließen und beschlossen bald durch Ausbau des Unternehmens die Tauchausrüstung zum Massenprodukt zu machen.

Auch „Cressi“ gehört zu den führenden Unternehmen im Bereich des Schwimm- und Tauchsports. Gegründet wurde es 1938 von Egidio und Nanni Cressi, die Harpunen und Tauchmasken herstellten und verkauften. Das Unternehmen gehört zu einem der ältesten in diesem Bereich, wurde offiziell 1946 in Genua angemeldet. Das Sortiment wurde erweitert. „Cressi“ ist beispielsweise für die erste Taucherbrille mit flexiblem Nasenerker bekannt, durch den Taucher den Druckausgleich bewerkstelligen konnten. Das Grundmodell ist bis heute Vorlage der erhältlichen Taucherbrillen dieser Firma.

Taucherbrillen unter dem Markennamen „Subgear“ stammen aus der Produktionspalette von „Johnson Outdoors“. Das Label wurde mittlerweile auch zu „Scubapro“ umbenannt. Die Marke ist eine der führenden auf dem Markt. Die Unternehmensgründung von „Johnson Outdoors“ fand 1970 statt. Neben dem Sortiment an Tauchausrüstung und Zubehör stellt die Firma auch Outdoor- und Anglerausrüstung her.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer guten Tauchbrille am meisten?

Internet oder Sportgeschäft? Wo sich der Ankauf lohntDa die Taucherbrille zur Grundausrüstung des Tauchsports gehört, ist diese in Sportgeschäften, im Fachhandel, in Outdoorläden und im Internet zu bekommen. Spezielle Tauchzubehörgeschäfte sind eher selten, aber dennoch vorhanden. Online ist die Auswahl an Modellen natürlich besonders groß.

Die Händler weisen ihre Modelle zudem sehr ausführlich aus, heben die Vorteile hervor und ermöglichen häufig auch Preisnachlässe, da bei Online-Shops Miet- und Personalaufwand wegfällt. Schön sind auch Kundenmeinungen, die Aufschluss darüber geben, wie sich die gekauften Exemplare im Gebrauch bewährt haben. Der Bestellvorgang ist im Internet dementsprechend besonders leicht. Eine Lieferung ist innerhalb Deutschlands zudem meistens kostenlos.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Tauchsports

Schon immer stand der Mensch, obwohl ein Landlebewesen, in enger und vertrauter Verbindung zum Wasser. Die Geschichte des Tauchsports beginnt also bereits in der Frühzeit und Antike. Gewässer bildeten dabei die Beschaffungsmöglichkeit von Nahrung und dienten zudem als Transportweg.

Die ersten Taucher waren Apnoetaucher, die in Ostasien ohne Hilfsmittel nach Schwämmen, Perlen, Korallen und Perlmutt tauchten. Auch die Griechen versuchten die wertvolle Ladung untergegangener Schiffswracks zu bergen und entwickelten dabei eine uralte Tradition des Tauchens, die schon etwas professioneller wirkte, z. B. einen umgedrehten Kupferkessel nutzte, um etwas Luft zu speichern. Damit wären die Griechen dann die ersten Gerätetaucher der Antike.

Die Nähe zum Meer mag ein Grund dafür sein, dass das Tauchen Bestandteil des Lebens dieser Menschen war, die Kriege und die Verteidigung ein anderer. Jedenfalls beschrieb der Philosoph Aristoteles in seinen Schriften bereits die Funktionalität einer Tauchglocke und erzählt auch von Tauchern, die ein bestimmtes Tauchgerät nutzten, um nach Schwämmen zu tauchen, wobei das Wissen eigenartigerweise wieder in Vergessenheit geriet.

Mit dem zunehmenden Schiffsbau wurde auch der Tauchsport verbessert. Bei Belagerungen wurden Taucher dann unter Wasser losgeschickt, um Erkundigungen über den Feind einzuholen. Solche wurden Kampftaucher genannt und erwiesen den Besatzern große Dienste, um ihre Angriffe besser zu planen.

Erst in der Neuzeit wurden die damaligen Kenntnisse, die sich über das Mittelalter verloren hatten, wieder aufgefrischt. Neue Seewege wurden entdeckt, Leonardo da Vinci entwarf den ersten Tauchanzug aus Schweinsleder, der sogar mit einer Lederkappe mit Glaslinsen auf der Maske ausgestattet war. Das Interesse wuchs dabei beständig, die Unterwasserwelt weiter zu erkunden und die Tauchtechniken, die bereits beherrscht wurden, durch Geräte zu verbessern und die Tauchzeit dementsprechend zu verlängern.

Auch die Tauchglocke wurde wieder populär und zunächst ohne, dann mit Luftversorgung vorgeführt.

Neben zahlreichen Forschungen und Entdeckungen wurden aber auch die Gefahren der Tiefe erkannt. Obwohl Fortschritte in der Tauchtechnik und Ausrüstung gemacht wurden, führte der immer häufigere Einsatz ausgewählter Taucher zu neuen Erkenntnissen über das Wasser, die Tiefe und den Vorgang des Tauchens selbst.

Immer noch unbekannt war beispielsweise das Problem des Drucks, der wiederum unbekannte Krankheiten und Tode der Taucher mit sich brachte. Die fehlenden praktischen Erfahrungen zeigten dann Taucherkrankheiten, Druckluftlähmungen oder die heute bekannte Dekompressionserkrankung. Auch hier musste der Zusammenhang zwischen Tauchzeit, Stickstoff im menschlichem Körper, Gasbildung, Tauchtiefe und die Geschwindigkeit des Tauchaufsteigens erst erkannt werden.

Die ersten beeindruckenden Unterwasseraufnahmen wiederum machte der Fotograf William Thompson und die Weiterentwicklung in vielen Bereichen der Technik und Forschung startete bald die Massenproduktion von Tauchermasken, Schwimmflossen und Tauchanzügen.

Die gesammelten Erkenntnisse im medizinischen Bereich ermöglichten, dass das Tauchen bald zum Vergnügen werden konnte und einer Vielzahl an Menschen möglich wurde. Natürlich zeigte sich dieser Fortschritt auch auf militärischem Gebiet, wo der Einsatz von Tauchern immer professioneller wurde.

Heute forschen Wissenschaftler vor allen Dingen im Bereich der Flüssigkeitsbeatmung, durch die ein Taucher theoretisch nicht nur länger tauchen könnte, sondern auch in viel größere Tiefen. Die Unterwasserwelt ist die am wenigsten erforschte Welt überhaupt und in ihren Abgründen könnten etliche unentdeckte Spezies leben, deren Existenz der Mensch noch nicht einmal ahnt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Taucherbrille

Reinigung und Pflege der Tauchermaske

Die regelmäßige Pflege der Taucherbrille ist sehr wichtig.Die Pflege der Taucherbrille ermöglicht ihre Langlebigkeit ebenso wie die Funktionstüchtigkeit. Je besser die Maske gereinigt wird, desto dichter bleibt sie und desto weniger kann das Glas beschlagen.

Jeder Tauchgang bringt Verschmutzungen mit sich, die mit der Zeit immer stärker werden. Diese werden bei einer durchsichtigen Maske aus z. B Silikon natürlich stärker sichtbar als bei einer schwarzen Maske. Gerade die Ränder und Rahmen der Taucherbrille verschmutzen besonders schnell und sollten nach jedem Tauchgang gesondert bearbeitet werden.

Die Möglichkeiten einer Reinigung können einfach oder intensiver sein. Schon eine Zahnbürste kann beispielsweise Glas, Rahmen und Rand säubern. Das geht mit Zahnpasta, mit Seifen- oder Spülwasser.

Intensiver kann die Pflege dann stattfinden, indem die gesamte Maske in ihre Bestandteile zerlegt und einzeln gereinigt wird. Dazu sollte Werkzeug benutzt werden, das nicht allzu scharfkantig ist, damit das Silikon oder das weiche Material der Brille nicht beschädigt wird.

Der Gegenstand sollte dementsprechend flach und stabil sein und das Eindringen zwischen die einzelnen Teile ohne Schaden möglich machen. Beim Rahmen wird dann der Verbindungszapfhahn gelöst und das Glas entfernt. Damit ist der äußere Rahmen gelöst, nun müssen auch die Zapfen gelöst werden, die den Rahmen fixieren. Ist das geschehen, sind die Gläser locker und können aus der Halterung genommen werden. An deren Rändern sind die Schmutzspuren dann gut erkennbar und können vorsichtig entfernt werden.

Auch der Maskenkörper kann noch einmal einzeln vom Rahmen getrennt und gereinigt werden. Gerade bei durchsichtigen Silikonmasken ist eine Reinigung mit Spülmittel sehr effektiv und kann die Vergilbungen wieder aufheben. Die einzelnen Teile können dann trocknen oder extra poliert werden.

Nach der Reinigung werden die einzelnen Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammengesetzt. Beim nächsten Tauchgang sollte dann immer zuerst die Dichtigkeit der Maske neu getestet werden.

Ratsam für die Pflege ist das Spülen mit klarem Wasser, so dass stärkere Verschmutzungen gar nicht erst auftreten. Auch hier sollte die Maske ausreichend trocknen, bevor sie in die Box gelegt wird.

Taucherbrille beschlägt: so vermeiden Sie das!

Eine Taucherbrille, die beschlägt, macht eine klare Sicht unter Wasser unmöglich. Der Grund für ein Beschlagen liegt im Unterschied der Temperatur zwischen der Außenluft und der Wassertemperatur. Sobald die Taucherbrille auf die Augen und das Gesicht gesetzt wird, schließt sie zwischen Maske und Gesicht Luft ein. Diese wird dann durch die Außentemperatur erhitzt, kann auch von der eigenen Körpertemperatur aufgewärmt werden.

Sobald der Taucher dann ins Wasser geht, kühlt die Luft ab, da das Wasser immer eine niedrigere Temperatur als die Umgebungstemperatur hat. Die Folge sind kleine und feine Tropfen aus Wasser, die sich auf dem Glas bilden, so dass die Taucherbrille beschlägt.

Die Taucherbrille muss daher vor dem Gang ins Wasser kurz angehoben bzw. erst im Wasser aufgesetzt werden, damit das Beschlagen vermieden wird. Ein weiterer Trick ist das Kühlen des Gesichts mit Wasser, so dass die Temperatur angeglichen wird.

Aber die Temperatur ist nicht der einzige Grund, weshalb die Brille beschlägt, sondern ein anderer liegt im Material der Brille, wenn z. B. Rückstände nicht ausreichend entfernt wurden. Ist die Brille beispielsweise aus Silikon gefertigt, hat sich bei der Herstellung auf dem Glas ein feiner Film Silikongase gebildet, so dass auch Rückstände davon dafür sorgen, dass die Maske viel schneller beschlägt als vergleichsweise Taucherbrillen aus Glas oder anderem Material.

So eine Maske muss vor dem ersten Tauchgang vorbereitet, das heißt, die Rückstände des Silikons entfernt werden. Es gibt verschiedene Varianten, um die Taucherbrille zu reinigen und ein zu schnelles Beschlagen dann zu vermeiden.

Bekannt ist das Säubern mit einfacher Zahncreme. Dabei sollte allerdings keine Zahnpasta aus Gel genutzt werden, da dieses eine schleifende Wirkung hat und die Tauchermaske eventuell beschädigt. Beide Gläser werden mit Zahncreme eingerieben und einige Stunden trocknen gelassen. Dafür kann man die Brille z. B. über Nacht liegen lassen.

Ist die Pasta ganz trocken, kann sie mit warmem Wasser abgespült werden, wobei die Zahncreme Reste auch noch einmal extra verrieben werden. Durch Auftragen, Abspülen und Verreiben wird der mögliche Restsilikonfilm entfernt. Eine andere Möglichkeit ist das einmalige Waschen der Taucherbrille in einer Spülmaschine. Durch den Vorgang werden die Rückstände entfernt, wobei die Brille dann aber auch nicht zu häufig in der Maschine mitgewaschen werden sollte.

Ebenfalls kann die Schicht aus Silikon mit einem Feuerzeug verbrannt werden. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, da die heiße Flamme nicht nur die Schicht, sondern auch die Taucherbrille selbst beschädigen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann auch für die Erstbehandlung ein Reinigungsmittel kaufen. Hersteller bieten im Tauchsortiment meistens auch Sprays und ähnliche Mittel an, z. B. von „Sea Bluff“.

Damit die Taucherbrille vor dem Tauchgang nicht beschlägt, sollte sie immer vorbereitet werden. Das einmalige Reinigen und Entfernen des Silikonfilms ist nicht ausreichend, die weiteren Behandlungsmöglichkeiten sind allerdings weniger aufwendig, können einfach mit der eigenen Spucke angegangen werden, die auf der trockenen Taucherbrille verteilt und verrieben wird und dann im Wasser abgespült wird, oder mit einem dafür extra hergestellten Antibeschlagmittel, das im Fachhandel oder online zu bekommen ist. Ein Tropfen des Antibeschlagmittels wird auf beiden Glasseiten verteilt und dann ebenfalls mit Wasser abgespült. Wahlweise kann zum Säubern ein Tuch oder ein kleiner Pinsel genutzt werden.

Brillenträger – verschiedene Möglichkeiten für ein störungsfreies Tauchen:

Gerade für Brillenträger muss der Tauchsport nicht unerreichbar sein oder verschwommen stattfinden. Mehrere Möglichkeiten sind machbar, um die Taucherbrille und Unterwassersicht individuell anzupassen.

Einmal können Kontaktlinsen verwendet werden, die allerdings beim Augenöffnen oder beim Abnehmen der Maske einige Schwierigkeiten mit sich bringen, darunter auch die, dass die Linsen schnell verloren gehen können. Am besten sind daher auch Einwegkontaktlinsen, bei denen der Verlust nicht so tragisch ist.

Eine andere Methode sind optische Gläser, die in die Taucherbrille hineingeklebt werden können. Nachteil dieser bleibt, dass die Gläser nicht lange halten und häufiger ersetzt werden müssen. die Gläser sind maskenspezifisch und in verschiedenen Sehstärken erhältlich.

Etwas preisaufwendiger, aber lohnenswert sind Taucherbrillen mit individueller Sehschärfe, die auch mit einer Hornhautverkrümmung tragbar sind. Diese können bei einem Optiker an die eigene Sehschärfe angepasst oder direkt als Unterwasserbrille mit speziell geschliffenem Glas in der jeweiligen Dioptrienzahl erworben werden. Wichtig ist hier auch der Abstand der Augen, der berechnet werden sollte, um Doppelsichtigkeit oder sogar Schwindelgefühle zu vermeiden.

Umweltschutz und Tauchen

So vermeiden Sie das beschlagen der Taucherbrille?Die Popularisierung des Tauchsports hatte einen nicht gerade unschädlichen Einfluss auf die Wasserwelt gehabt, der mit einigen großen Verschmutzungen und Umweltschäden einherging. Gerade der Umgang mit Tauchgerätschaften und das Erreichen viel tieferer Stellen führten bald zu sehr bedenklichen Veränderungen im Wasser. Ebenso diente das Tauchen häufig zur Unterwasserjagd, die mit Harpunen und modernen Waffen auf die Tier- und Pflanzenwelt losging, und dort eine unwiderrufliche Zerstörung an Nahrungsquellen und Tiervorkommen hervorzurufen, aber auch einen erheblichen Schaden an Fundstätten von archäologischem Wert mit sich brachte.

Aus diesen Gründen wurden schließlich ganz neue Schutzvorschriften erlassen, damit bestimmte Bereiche für Taucher nicht mehr zugänglich waren oder sich Taucher an bestimmte Regeln zu halten hatten, um den Sport weiterhin auszuüben. Auch in Tauchkursen werden solche Werte vermittelt, so dass das Tauchen selbst in der Unterwasserwelt umweltgerecht stattfindet.

Weitere Alternativen sind die Abfallbeseitigung durch Berufstaucher oder das Schaffen künstlicher Korallenriffe, die von der Vielzahl an Tauchbetätigungen weniger beeinflusst werden. Gesetzesverstöße und bewusste Zerstörung werden mit drastischen Strafen belegt. Die Umweltverträglichkeit sollte daher jedem Taucher im Hinterkopf bleiben, damit auch das Meer weiterhin den notwendigen Schutz erhält, den es bedarf.

Häufige Fragen rund um das Thema „Taucherbrille“

Wie gefährlich ist das Tauchen?

Wie gefährlich ist das Tauchen?

Wie jede Sportart weist auch das Tauchen ein gewisses Risiko auf, weshalb ein Training oder sogar ein Tauchkurs sinnvoll sein können, um das Tauchen zu erlernen und die notwendigen Kenntnisse mitzubringen.

Unter Wasser dringt der Taucher in eine andere Welt ein, die dazu auch nicht auf natürlichem Weg für den Menschen geschaffen ist, da er Luft durch Atmung und durch die Lunge benötigt, die unter Wasser nur mit Ausrüstungsgegenstände ersetzt werden. Ohne technische Hilfen kann er unter Wasser also nur kurze Zeit überleben. Daher sind bestimmte Tauchtechniken sehr brauchbar, die auch darüber Aufschluss geben, wo die eigenen Grenzen sind und auf Situationen angemessen zu reagieren.

Tauchen ist laut Statistiken sicherer als das Bootfahren oder Schwimmen. Doch auch beim Tauchen gibt es unterschiedliche Arten, den Sport auszuüben, die wiederum Risiken und Gefahren möglich machen, so dass die Tauchausbildung wichtig ist, um praktische und theoretische Kenntnisse zu erwerben, die neben der Planung auch die Tauchausrüstung selbst betreffen. Neben dem Barotrauma durch einen unzureichenden Druckausgleich, können Dekompressionserkrankungen bei zu hastigem Auftauchen ebenso auftreten wie eine Unterkühlung durch unzureichende Isolierung des Taucheranzugs. Auch sollten hier nie die eigenen Grenzen überschritten werden und das Tauchen immer im Rahmen der körperlichen Fitness stattfinden.

Die Unterwasserwelt selbst ist relativ ungefährlich, solange nicht in Gebiete eingedrungen wird, wo sich Tiere bedroht fühlen. Innerhalb Deutschland gibt es keine Tiere, die den Tauchgang gefährlich machen könnten, in anderen Ländern sollte man sich vorab informieren, welche Gefahren oder Tiere vorhanden sind.

Kann man innerhalb Deutschlands überall tauchen?

Kann man innerhalb Deutschlands überall tauchen?

Zum einfachen Planschen kann man die Taucherbrille natürlich überall aufsetzen, das Tauchen selbst ist nicht an allen Seen gestattet, da viele Privatbesitz sind und eine Erlaubnis notwendig machen. Das kann über eine Anmeldung geschehen, die meistens mit Gebühren einhergeht.

Viele Seen sind aber auch in staatlicher Hand und stehen kostenlos zur Verfügung. Wichtig bleibt, sich bei den ausgesuchten See vorab zu erkundigen, was erlaubt ist und was nicht. Der Tauchgang lohnt nämlich auch in Deutschland, so dass bis zu 10 Meter Tiefe möglich ist und verschiedene Wasserpflanzen oder Tiere zu sehen sind, darunter viele Fischsorten vom Aal, Barsch, Wels bis hin zum Karpfen oder Krebsen. Auch enthalten einige Seen künstlich versenkte Bestandteile wie Boote oder Gesteinsschichten, die durch die Taucherbrille besonders intensiv betrachtet werden können.

Wie gut sollte man schwimmen können, um zu tauchen?

Wie gut sollte man schwimmen können, um zu tauchen?

Um das Tauchen zu betreiben, ist es nicht unbedingt notwendig, ein Profischwimmer zu sein, allerdings sollte es problemlos möglich sein, sich über einen gewissen Zeitraum über Wasser zu halten, richtig zu atmen und eine Entfernung dementsprechend schwimmend und durch eigene Bewegung zurückzulegen. Wer demnach tauchen möchte, sollte auch schwimmen können. In Tauchkursen wird die Schwimmqualität häufig getestet oder auch noch einmal verbessert.

Voraussetzung für jeden Tauchgang ist allerdings eine gute Gesundheit. Es gibt spezielle Tauglichkeitsuntersuchungen, die ein Arzt durchführen kann, um die eigene körperliche Fitness zu testen. Die Tauglichkeitsbescheinigung gilt dann für Personen zwischen 18 und 40 Jahren drei Jahre. Menschen, die an Atemproblemen oder Herzfehlern leiden, sollten von diesem Sport natürlich keinen Gebrauch machen.

Welche Taucherausrüstung braucht man für einen Tauchkurs?

Welche Taucherausrüstung braucht man für einen Tauchkurs?

Für den einfachen Tauchkurs ist eine ABC-Tauchausrüstung ausreichend. Diese besteht aus Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen. Für die Flossen können zusätzliche Füßlinge gekauft werden, die aus Neopren bestehen. Die meisten Tauchschulen bieten die restlichen Bestandteile der benötigten Ausrüstung mit zum Kurs an.

Was ist ein Tauchschein oder Zertifikat?

Was ist ein Tauchschein oder Zertifikat?

Hierbei handelt es sich um den schriftlich belegten Nachweis einer erfolgreichen Ausbildung zum Sporttaucher. Ein Tauchschein wird von Tauchschulen, Vereinen oder Organisationen in diesem Bereich ausgestellt, ist aber kein offizielles Dokument. Der Ausbildungsstand ziviler oder militärischer Art zeigt dann z. B. die Fähigkeit, selbstständig und ohne Tauchlehrer unter Wasser zu agieren. Ein Tauchschein ist vorteilhaft, wenn es um die Teilnahme an Tauchschulen, Ausflügen oder Tauchgängen geht, wofür die Veranstalter die Tauchtauglichkeit bestätigt haben möchten, um sich gesetzlich abzusichern.

Nützliches Zubehör

  • Zubehör für Einsteiger:
  • Professionelles Zubehör:

Neben der Tauchmaske gehören Schnorchel und Schwimmflossen im Grunde immer zu der Grundausrüstung, um unter Wasser die ganze Erlebniswelt genießen zu können.

Weiteres Zubehör können ein Atemregler, ein Anemometer, ein Neoprenanzug, eine Rettungsweste, Tauchuhren oder Tauchlampen sein.

Wer nicht ganz so tief ins Wasser möchte, sondern alleine den Spaß im Schwimmbad haben will, etwas unter Wasser zu schwimmen und zu erkennen, kann auch eine einfach Schwimmbrille kaufen, die für solche Zwecke konzipiert ist, natürlich nicht den professionellen Wert einer Taucherbrille mit bringt.

Zu einer professionelleren Tauchausrüstung gehört auch ein Tiefenmesser, der die jeweilige Tiefe unter Wasser anzeigt. In ihnen ist meistens ein Computer integriert, der neben der Nullzeit die maximale Tiefe oder die aktuelle Tauchzeit berechnet.

Ein Tauchkompass ist wasser- und druckfest. Er hilft bei der Navigation unter Wasser.

Auch ein Tauchmesser ist speziell an die Tauchbedingungen angepasst, besteht dann aus einer rostfreien Klinge. Der Griff weist eine Schlagplatte auf, meistens auch eine zusätzliche Schneide- oder Sägevorrichtung, z. B um ein Seil zu kappen. Ein Tauchmesser ist hilfreich, um sich aus einer Notlage unter Wasser zu befreien, wenn z.. B. durch eine Bedingung das Auftauchen verhindert wird. Das kann passieren, wenn sich der Taucher in Wasserpflanzen verfängt oder in einem Fischernetz hängen bleibt.

Eine spezielle Profitauchlampe ist mit Gelb- und Rotanteilen im Licht ausgestattet, so dass die blaue Sicht unter Wasser im Ausschnitt der Lampe im vollen Licht- und Farbspektrum betrachtet und beleuchtet werden kann. Das ist besonders beim Höhlen- oder Nachttauchen notwendig, auch bei der Erforschung von Wrackteilen gesunkener Schiffe. Ebenfalls profitieren von einer solchen Lampe Forscher und Wissenschaftler, die die Tier- und Pflanzenwelt dann unter Wasser besser kategorisieren können.

Signalgeräte sind für Notfälle konzipiert. Sie werden durch den Taucher bei Gefahr an die Wasseroberfläche geleitet, können dort als Spiegel, Leuchtsignal, Blitzlicht oder Alarm ausgelöst werden. Auch dienen manche Signalgeräte speziell für die Kommunikation unter Wasser, die dann durch Licht oder Geräusch die Verständigung erleichtern.

Weiterführende Links und Quellen zum Thema „Tauchen“:

Eine Dokumentation über das Tauchen:

Tauchermaske ausblasen – so geht’s:

Tipps gegen das Beschlagen einer Taucherbrille:

Tauchen will gelernt sein:

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