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Yogamatte Test 2017 • Die 8 besten Yogamatten im Vergleich

Yoga steht für Einklang mit dem Körper - mit einer Yogamatte gelingen einzelne Übungen vorteilhafter.Unser Expertenteam hat im Internet diverse Tests gesichtet und eine Bestenliste für Yogamatten erstellt, die sich auf Punkte wie Abmessungen, Gewicht, Material und vieles mehr beziehen.

Yogamatte Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Exzellent geeignet für Yoga, Pilates und Gymnastik.Premium Sportastisch 100% Recyclable Material: Happy Yoga Yoga MatDiese Yogamatte besteht aus einem erst kürzlich entwickelten und patentierten TPE (Thermoplastische Elastomere)-Schaum, einem in jeder Hinsicht vorteilhaften Material.Die Yogamatte »Shitala« ist ein hochwertiges Markenprodukt von #DoYourYoga. Hergestellt aus umweltfreundlichem, hyper-allergenem und gelenkschonendem TPE, erstklassig verarbeitet. Ideal für Yoga, Pilates und Fitness.Die Fitnessmatte »Yogini« ist ein hochwertiges Markenprodukt von #DoYourFitness. Hergestellt aus extra dickem und daher sehr weichem und gelenkschonendem Schaumstoff, erstklassig verarbeitet. Ideal für Yoga, Pilates, Gymnastik und Fitness.Fitnessmatte ideal geeignet für das Training Zuhause und im Studio; Yogamatte mit strapazierfähiger Beschaffenheit durch angenehmes, rutschfestes Schaumstoffmaterial.Die Ganges Yoga Mat ist unser Allrounder mit hübschem Farbverlauf. Die Ganges Mat ist griffig und rutschfest und aufgrund des geringen Abriebs hast Du an dieser Matte lange Deine Freude. Sie verzieht sich nicht und rutscht auch auf Parket nicht weg und ist spätestens nach einer Maschinenwäsche praktisch geruchsneutral.Yogamatte inkl. 2 Bänder für die Lagerung; zusammenrollbar, aus hochwertigem, rutsch-, abriebfestem hautfreundlichem Schaumstoffmaterial.Diese Yoga/Fitnessmatte mit der goßzügigen Grundfläche von 180x60cm eignet sich aufgrund der gelenkschonenden Materialeigenschaften vor allem für anstrengende Pilatesübungen.Gymnastikmatte in Studioqualität; 190 cm lang x 60 cm breit und 15 mm dick; Keine Knieschmerzen mehr.

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Premium Sportastisch Yogamatte Happy Yoga

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Yogamatte »Shitala« / Umweltfreundliche und hypo-allergene TPE-Matte

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Yogamatte Ganges 183 x 60 cm lila/weiß

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diMio Yogamatte / Pilatesmatte 185 x 60 cm, 5 Farben / 2 Stärken, rutschfest

Yogamatte Pilates Gymnastikmatte 190 x 60 x 1,5 cm schwarz

Bewertung---
Unsere Empfehlung
---
Unsere Empfehlung
1,11,31,61,71,81,92,22,3
Gewicht inkl. Verpackung1 Kg1,5 Kg1,1 Kg939 g998 g2,7 Kg1,6 Kg2,6 Kgk.A.2 Kg
Artikelgewichtk.A.k.A.998 g860 g900 g2,3 Kg1,6 Kg2 Kgk.A.1,9 Kg
Besonders geeignet fürYoga, Pilates und GymnastikYoga, Pilates und GymnastikYoga, Pilates, GymnastikYoga, Aerobic, Pilates, Gymnastik, Schwangerschafts-GymnastikYoga, Gymnastik, Fitness, Pilates, Schwangerschafts-GymnastikYoga, Pilates, Gymnastik, Turnen und AerobicYoga, Gymnastik und PilatesYoga, Pilates, GymnastikYoga, Pilates, GymnastikYoga, Gymnastik, Pilates, Schwangerschafts-Gymnastik
Länge181 cm183 cm183 cm183 cm183 cm190 cm183 cm190 cm185 cm190 cm
Breite61 cm61 cm61 cm61 cm61 cm100 cm60 cm100 cm60 cm60 cm
Mattendicke0,6 cm0,7 mm0,5 cm0,5 cm1 cm1,5 cm6 mm15 mm10 oder 15 mm1,5 cm
MaterialTPE-SchaumAus stabilen PVCTPE-SchaumTPE-SchaumNBR-SchaumstoffSchaumstoffPVCNBR und PVCNBR (Nitrilkautschuk)k.A.
Abwaschbarnicht Inklusivenicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
Hautfreundliches MaterialGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusive
RutschfestGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Für Allergiker geeignetnicht Inklusivenicht InklusiveGrüner HakenGrüner Hakennicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusivenicht Inklusive
FarbeRose / SchwarzGrauSchwarzGrünTürkisViolettLila/weißLimegreenGrauGrau
Farben zur AuswahlBlau / Schwarz; Rose / Schwarz; Blau / SchwarzGrau14 FarbenSchwarz, blau, grün, orange, pinkOrange, blau, türkis, violett, pink, schwarz, grau, grünSchwarz, Rot, Violett, Blau, GrünBlau/aqua, weiß/lila, grün/gelb, pink/lila, rot/orangeschwarz, blau, rot, grün, lila, pink, gelb, ruby, fuchsia, orange5 FarbenSchwarz
Besonderheiten
  • 100% ökologisch abbaubares TPE Material
  • Absolut rutschfest
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  • Exklusives Design
  • 3 Jahren Produktgarantie

  • Rutschfeste Oberfläche
  • Langlebiges & stabiles Material
  • Optimal für die Übungen zu Hause
  • Memory Effect Material
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  • Umweltfreundlich und rutschfest
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  • Hygienisch und hypo-allergen
  • Exzellent Geruchsneutralität
  • Schadstofffrei
  • Umweltfreundliches TPE
  • Hypo-allerge
  • Weich und rutschfest
  • Gelenkschonend und strapazierfähig
  • Frei von Schadstoffen
  • Weich, gelenk- und rückenschonend
  • Hautfreundlich und rutschfest
  • Abriebfest und frei von Schadstoffen
  • Pflege: Wasser und Tuch
  • Einfacher Transport
  • Fitnesstraining Zuhause
  • Strapazierfähige Beschaffenheit
  • Rutschfestes Schaumstoffmaterial
  • Extra gelenkschonend
  • Leicht zu Verstauen
  • Sehr gute Dämpfung
  • Maschinenwaschbar bis 30 °C
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  • SGS geprüft und verifiziert
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  • Aus hochwertigem, rutsch-, abriebfestem hautfreundlichem Schaumstoffmaterial
  • Zusammenrollbar
  • Besonders dickes Material
  • Extra weiches NBR
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  • Abgerundete Ecken
  • Anschmiegsam und robust
  • Gymnastikmatte in Studioqualität
  • Keine Knieschmerzen mehr
  • Aus hochwertigem, rutsch-, abriebfestem material
  • Besonders dickes Material
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Komfortnicht verfügbarnicht verfügbar
Funktionennicht verfügbarnicht verfügbar
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Zusätzlich zur Art der Yogaübungen sollten Sie auch eventuelle Transporte berücksichtigen. Dies gilt natürlich vor allem, wenn Sie beispielsweise direkt von Arbeit zum Yoga fahren möchten. Hier sollten Sie auf eine geringes Gewicht und gute Transporteigenschaften achten.

Einige Hersteller liefern die Yogamatten mit Fixierbändern, alternativ können Sie auch eine extra Yogatasche verwenden. In beiden Fällen werden die Matten zusammengerollt und erhalten so ein handliches Format. Zusätzlich gibt es auch faltbare Yogamatten.

Wir haben in unserem Yogamatten Test 2017 verschiedene Matten mit Blick auf die genannten Kriterien untersucht und dabei zusätzlich noch die Verwendung von Schadstoffen berücksichtigt. Dies ist vor allem für empfindliche Menschen wichtig. Zertifizierungen, wie sie beispielsweise von Oeko-Tex vergeben werden, geben hier Entwarnung.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über die zehn Vergleich-Testsieger. Darunter finden Sie unseren ausführlichen Produktbericht, in dem wir Ihnen unser Vorgehen und unsere Bewertung näher erläutern und zusätzliche Fakten ergänzen.

Das Wichtigste in Kürze

Yogamatten werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Dazu gehören verschiedene Kunststoffe und Kautschuk, Baum- und Schurwolle sowie Kork. Einige Stoffe können Schadstoffe enthalten, die Allergien auslösen können. Hier empfiehlt es sich, auf ein Gütesiegel zu achten.

Yogamatten sollten für eine optimale Ausführung der Übungen eine Dicke zwischen 2 und 15 Millimetern mitbringen. Bei anspruchsvollen Yogaformen wie Ashtanga-Yoga und Power-Yoga sollte die Dicke gering und die Härte hoch sein. Andere Yogaformen lassen sich auch mit weicheren Matten gut ausführen.

Was ist eine Yogamatte?

Als Yogamatten werden Unterlagen bezeichnet, die speziell mit Blick auf die Anforderungen der Yogarichtungen hergestellt worden sind. Ihre Aufgabe ist es, den Yogaschüler durch ihre Beschaffenheit beim Ausführen seiner Übungen optimal zu unterstützen und gleichzeitig seine Gesundheit zu schonen.

Wesentlich zum Erreichen dieser Ziele sind die Maße der Yogamatten sowie insbesondere die Materialeigenschaften. Die Matten müssen geeignet sein, den Yogaschülern einen festen und sicheren Stand zu bieten. Damit dies dauerhaft gewährleistet ist, verfügen gute Yogamatten über eine hohe Formstabilität. Darunter wird die Fähigkeit des Materials verstanden, nach einer auch länger andauernden Verformung der Oberfläche wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren.

Zusätzlich sorgen die optimale Dicke und die hohe Rutschfestigkeit für Stabilität. Aus hygienischen Gründen zeichnet auch die Möglichkeit zur einfachen Reinigung eine gute Yogamatte aus.

Für die körperbetonten und zum Teil anstrengenden Yogaformen wie Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga und Power-Yoga werden Matten mit einer geringen Dicke, einer verhältnismäßig hohen Dichte und einer rutschfesten Unterlage benötigt. Mit diesen Voraussetzungen erlauben sie einerseits einen festen und gleichzeitig bequemen Stand und anderseits einen sicheren Wechsel zwischen verschiedenen Figuren. Da diese Yogaformen sehr schweißtreibend sein können, müssen die Matten leicht zu reinigen sein.

Bei ruhigeren Formen wie dem Kundalini-Yoga können Sie auch etwas dickere Yogamatten nutzen. Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass der Körper von der Yogamatte in seiner natürlichen Haltung unterstützt wird und nicht in ihr einsinkt. Sinn und Zweck der Yogamatte ist es, bei längerem Verharren in einer bestimmten Position den Druck auf die dabei aufliegenden Körperteile zu vermindern und so den Komfort zu erhöhen. Diese Yogamatten können Sie übrigens auch bei Pilatesübungen nutzen.

In unserem Yogamatte Test haben wir verschiedene Matten gründlich mit Blick auf die wichtigsten Eigenschaften geprüft und dabei die zehn Yogamatten Vergleichs-Testsieger ermittelt. Diese haben bei den angesetzten Kriterien Höchstpunkte erzielt und eignen sich perfekt für das Durchführen der jeweiligen Yogaform.

Wie funktioniert eine Yogamatte?

Die Funktion einer Yogamatte besteht darin, den Yogaschüler bei der Durchführung seiner Übungen vor Druckschmerzen und Verletzungen zu schützen und das Ausführen der jeweiligen Übungen zu erleichtern. Sie ähneln dabei in vielen Punkten den sehr ähnlichen Gymnastikmatten. Beide verfügen über ähnliche Maße und schützen den Sportler vor den Einflüssen des Untergrunds – also Kälte und Schmutz. Der entscheidende Unterschied besteht bei gleichem Material in der Dicke der Matten. Warum das so ist, haben wir in unserem Yogamatte Test in Erfahrung gebracht.

Da Yogaübungen im Stehen, Sitzen, Hocken und Liegen ausgeführt werden, muss eine Yogamatte dem Ausführenden ausreichend Platz bieten. Dabei muss auch bedacht werden, dass der Yogaschüler eine Übung eventuell nicht halten kann und umkippt.

Die Yogamatte fängt die meisten solcher Stürze ab und dient damit auch zum Schutz vor Verletzungen. Als Richtwert wird deshalb empfohlen, dass die Länge der Yogamatte 10 bis 20 Zentimeter über der Körperlänge liegen sollte. Dies lässt sich in den meisten Fällen mit den Standardmaßen von 60 Zentimeter Breite und 180 Zentimetern Länge gut umsetzen. Für größere Menschen gibt es noch Yogamatten mit einer Länge von bis zu 200 Zentimetern.

Zusätzlich zum Platz bringen die Yogamatten eine bestimmte Dicke mit. Diese liegt zwischen 2 und 15 Millimetern und stellt ein deutliches Abgrenzungsmerkmal gegenüber den Gymnastikmatten dar. Deren Dicke liegt zwischen 15 und 25 Millimetern. Die Folge der geringeren Dicken der Yogamatten ist bei identischem Material eine größere Härte. Diese verhindert vor allem bei den körperlichen Übungen ein zu tiefes Einsinken des Körpers, da damit ein instabiler Stand verbunden wäre.

Gleichzeitig wirkt die Matte dem Druck des Körpers auf den Boden entgegen und unterbindet den Gegendruck und die damit verbundenen Schmerzen. Bei den ruhigeren Yogaformen, bei denen eine Ruheposition über einen längeren Zeitraum beibehalten wird, kann dies auch durch weichere Matten erreicht werden.

Allerdings verhindert hier eine zu hohe Dicke, dass die Yogapositionen ihre optimale Wirkung entfalten können.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Der große Vorteil an Yogaübungen ist, dass sie sich beinahe jederzeit und überall spontan durchführen lassen: zu Hause vor dem Fernseher, beim Kurs im Sportklub oder auf dem Rasen im Park. Aber auch in der Mittagspause im Büro, auf Geschäftsreisen im Hotel oder im Urlaub am Strand können die Übungen problemlos ausgeführt werden. Sie benötigen nur etwas Platz und Ihre Yogamatte. Bei der Entwicklung von Yogamatten wird diese Flexibilität selbstverständlich eingeplant. Die Matten werden mit Blick auf ein möglichst geringes Gewicht, eine leichte Handhabung und einen geringen Platzbedarf hergestellt. In den überwiegenden Fällen werden die Yogamatten als Rolle transportiert, es gibt aber auch faltbare Ausführungen.

Beim Durchführen der Übungen bietet eine Yogamatte zum einen Schutz vor den Einflüssen der Umgebung. Dazu gehören vor allem in öffentlichen Räumlichkeiten oder im Freien Verschmutzungen, Feuchtigkeit oder Kälte. Außerdem wird durch eine entsprechende Beschichtung der Unterseite ein Verrutschen der Yogamatte verhindert. Des Weiteren gleicht die Matte eventuelle Unebenheiten aus und dämmt den Einfluss zu harter Untergründe.

Die Yogamatten erhöhen also zum anderen den Komfort, indem Sie Ihnen einerseits einen festen Stand und andererseits ein druckfreies Liegen ermöglichen. Dadurch können Sie sich komplett auf die einzelnen Bewegungsabläufe oder das Erreichen eines meditativen Zustands konzentrieren.

Die Anwendung einer Yogamatte ist bei jeder Yogaform sinnvoll. Unterschiede bestehen lediglich in dem Anspruch an die Dicke der Yogamatte. Je fester die Matte ist, desto besser unterstützt sie anspruchsvolle körperliche Yogaübungen, während weichere Matten den Entspannungsübungen zuträglich sind. Festere Yogamatten werden auch Einsteigern in die Yogalehre empfohlen. Für erfahrenere Yogaschüler, die mehrere Yogaformen ausüben, bieten Matten mit einer Dicke von 60 Zentimetern einen guten Kompromiss.

Welche Arten von Yogamatten sind erhältlich? Vorteile und Nachteile

Yogamatten sind auf den ersten Blick kaum von Gymnastikmatten zu unterscheiden. In der Regel handelt es sich um farbenfrohe Kunststoffmatten, die mit Maßen von 180 Zentimeter Länge und mindestens 60 Zentimeter Breite optimal auf die durchschnittlichen Körpermaße des Menschen angepasst sind und in der Regel über eine rutschfeste Unterseite verfügen. Unterschiede finden
sich bei den einzelnen Matten vor allem in der Härte und Dicke der Matten. Ausschlaggebend ist der jeweilige Verwendungszweck. Warum das so ist, möchten wir Ihnen in unserem Yogamatte Test gern näher erläutern.

Typische Gymnastikmatten sind zwischen 15 bis 25 Millimeter dick und aus einem verhältnismäßig weichen Kunststoff gefertigt. Damit sind sie gut geeignet, um bei dynamischen Übungen, die in mehrfacher Wiederholung durchgeführt werden, den Druck auf die belasteten Körperteile und Gelenke zu reduzieren. Zu den Übungen, bei denen sich dieser Effekt bemerkbar macht, zählen beispielsweise Sit-ups, Hüftheber oder das „Radfahren“. Die größere Weichheit der Gymnastikmatten animiert auch zum größeren Ausreizen der eigenen Grenzen, denn es ist jederzeit möglich, sich auf die Matte fallen zu lassen, ohne einen schmerzhaften Aufprall zu riskieren. Zum Auffangen von höheren Sprüngen oder Ähnlichem sind Gymnastikmatten aber ungeeignet.

Eine Pilatesmatte ist zwischen 8 bis 15 Millimetern dick und etwas härter als eine Gymnastikmatte. Sie bietet dadurch die optimale Grundlage für die saubere Ausführung der Pilatesübungen. Durch die im Vergleich zur Gymnastikmatte verminderte Weichheit wird verhindert, dass der Körper bei den Halte- und Stützübungen zu tief in die Matte einsinkt und dadurch seine Haltung verfälscht wird. Dies ist wichtig, da die Verbesserung der Körperhaltung das erklärte Ziel beim Pilates ist. Gleichzeitig sind die Matten noch ausreichend weich, dass das Halten der jeweiligen Positionen nicht unangenehm wird.

Die Dicke der Yogamatten reicht von 2 bis 15 Millimetern und überschneidet sich somit mit derjenigen der Pilatesmatten. Tatsächlich können diese auch beim Yoga genutzt werden, wobei sich wegen der passenden Rahmenbedingungen vor allem das Hatha-Yoga und das Kundalini-Yoga anbieten.

Die Dicke und Härte reicht aus, um den Wechsel der einzelnen Asanas problemlos durchzuführen und sich auch auf die Entspannungsübungen einlassen zu können. Bei den körperlich anspruchsvolleren Yogaarten wie dem Ashtanga-Yoga oder Power-Yoga sollte die Dicke der Matte allerdings geringer und die Härte höher ausfallen. Die Yogamatte erhöht hier nur den Komfort des Standes, ein zu hohes Einsinken muss aber zugunsten der Stabilität verhindert werden.

Die Vorteile einer Yogamatte:

  • bietet einen sicheren Stand: abhängig von Dicke und Härte der Matte
  • bleibt am Platz: rutschfeste Beschichtung der Unterseite
  • schont die Gelenke: abhängig von Dicke und Härte der Matte
  • lässt sich leicht transportieren: Haltegurte, Fixierbänder oder Yogataschen
  • lässt sich gut reinigen: mit einem feuchten Lappen, zum Teil auch in der Maschine
  • für Allergiker geeignet: auf entsprechenden Hinweis achten
  • isoliert vor Kälte
  • hält Schmutz und Feuchtigkeit zurück

Die Nachteile einer Yogamatte:

  • regelmäßige Reinigung nötig

So haben wir die Yogamatten getestet

Bei unserem Yogamatte Test 2017 haben wir eine Menge unterschiedlicher Eigenschaften der Matten getestet und verglichen. Die Liste unserer Prüfkriterien ist recht lang geworden. Das begründet sich unter anderem damit, dass allein für die verschiedenen Yogaformen unterschiedliche Eigenschaften der Matten empfohlen werden. Dabei ist selbstverständlich zu beachten, dass die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sein müssen. Es wäre zum Beispiel wenig sinnvoll, wenn eine Matte geringer Dicke aus einem extrem weichen Material gefertigt wäre. Zusätzlich haben wir geprüft, ob die Yogamatten sich gut transportieren und reinigen lassen, über eine ausreichende Formstabilität verfügen und bei ihrer Herstellung gesundheitlich unbedenkliche Inhaltsstoffe verwendet worden sind.

1. Das Material

Bei unserem Yogamatte Test haben wir die folgenden sechs Materialien für Sie untersucht: Kunststoff, Naturkautschuk, Jute, Baumwolle, Schurwolle und Kork. Die resultierenden Yogamatten haben zum Teil sehr unterschiedliche Eigenschaften. In Bezug auf die jeweilige Yogaform spielen vor allem die Dicke, Festigkeit und Griffigkeit des Materials eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Je dynamischer und anspruchsvoller die Übungen, desto dünner, härter und griffiger sollte das Material sein. Für ruhigere Formen eignen sich dagegen dicke, weiche Yogamatten mit einer glatten Oberfläche. Zusätzliche Faktoren sind die persönlichen Ansprüche in Bezug auf den Preis, die Umweltverträglichkeit und die Allergieverträglichkeit.

2. Die Isolation

Yogaübungen dienen der Stärkung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens. Damit dieses Ziel erreicht wird, müssen auch die Umgebungsbedingungen stimmen. Kalte Untergründe – und gegebenenfalls auch Unebenheiten – sorgen für Unbehagen und verhindern, dass Sie sich auf die Übungen einlassen können. Aus diesem Grund sind die isolierenden Wirkungen der verschiedenen Yogamatten ein wichtiges Kriterium. Sie steigen im Allgemeinen mit der zunehmenden Festigkeit und Dicke des jeweiligen Materials.

3. Die Dicke

Beim Ausführen von Yogaübungen spielt die Dicke der Yogamatte eine wichtige Rolle. Sie bestimmt gemeinsam mit der Materialdichte, wie tief der Yogaschüler in die Matte einsinkt, und beeinflusst damit die Standsicherheit beziehungsweise den Komfort. Yogamatten werden mit einer Dicke zwischen 2 bis 15 Millimetern angeboten. Zum Ausführen der Asanas eignen sich eher die Matten mit geringer Dicke, während sich Entspannungsübungen am besten auf den weicheren Matten anfühlen. Einen guten Kompromiss stellen Yogamatten mit einer Dicke von 6 bis 8 Millimetern dar.

4. Das Gewicht

Wer seine Yogamatte häufig von der Arbeit zum Sportstudio transportieren oder mit auf Reisen nehmen möchte, sollte neben dem Umfang auch auf das Gewicht der jeweiligen Yogamatte achten. Besonders leichte Matten sind ab wenigen 100 Gramm zu haben und bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Naturkautschuk.

5. Die Besonderheiten

Die meisten Yogamatten weisen bestimmte Besonderheiten auf, die bei der Wahl und beim Kauf berücksichtigt werden sollten. Häufig handelt es sich dabei um materialbedingte Eigenschaften. So gibt es unter anderem Unterschiede beim Verhalten gegenüber Feuchtigkeit, also insbesondere Schweiß. Feuchtigkeitsabweisende Matten sollten bei schweißtreibenden Übungen mit einem Handtuch benutzt werden, während dies bei feuchtigkeitsaufnehmenden Matten nicht zwingend nötig ist. Es sollte dann jedoch die Möglichkeit zur Reinigung bestehen.

Ein weiterer Punkt ist die Griffigkeit des Materials:

Je anspruchsvoller die Übungen sind, desto grober sollte die Oberflächenstruktur sein. Wichtig sind auch Hinweise zur Formstabilität und zur Allergieverträglichkeit. In einigen Fällen weisen Gütesiegel auf eine besondere Umweltverträglichkeit hin.

Zusätzlich gibt es zum Teil Besonderheiten in der Ausführung, wenn beispielsweise ungewöhnliche Formate angeboten werden. Beim Zubehör ist interessant, ob die Matten zum Transport zusammengerollt oder gefaltet werden und ob die Yogamatten mit einem passenden Tragegurt oder sogar einer eigenen Tasche geliefert werden.

6. Die Rutschfestigkeit

Die Rutschfestigkeit ist das A und O bei jeder Yogamatte. Hier sollten wirklich bei keiner Matte Abstriche gemacht werden. Zwar könnte man argumentieren, dass die Rutschfestigkeit beim Power-Yoga aufgrund der aufwendigen Übungen wichtiger ist, aber auch bei einfachen Übungen ist ein fester und sicherer Stand unerlässlich. Außerdem können Sie bei glatten Untergründen schon beim Betreten oder Verlassen der Matte ins Trudeln kommen. Kunststoff- und Naturkautschukmatten sind in der Regel von sich aus hinreichend rutschfest. Bei Schafschur- und Baumwollmattensollten Sie auf eine entsprechende Beschichtung achten. Häufig kommen hier Beschichtungen aus Naturkautschuk zum Einsatz.

7. Der Platzbedarf: Yogamatten zum Zusammenrollen und zum Falten

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Yogamatten für die Lagerung oder den Transport vorzubereiten: zusammenrollen oder falten. Das Zusammenrollen der Matten ist die beliebtere Variante. Die entstehenden Rollen sind weniger sperrig als die gefalteten Exemplare und lassen sich leichter auch in kleineren Sport- oder Reisetaschen unterbringen. Die gefalteten Matten haben häufig eine Größe von 30 x 60 Zentimeter und benötigen diesen Platz auch, da sie durch das mehrfache Falten insgesamt starrer geworden sind. Sie passen damit nicht mehr so gut in alle Taschen und müssen extra transportiert werden.

8. Die Formstabilität

Die Entlastung der Gelenke und der Wirbelsäule gehört zu den „Hauptaufgaben“ einer Yogamatte. Damit sie diese Aufgabe dauerhaft erfüllen kann, muss das verwendete Material über eine ausreichende Formstabilität beziehungsweise ein gutes Rückstellvermögen verfügen.

Es gilt: Je stärker die Formstabilität ausgeprägt ist, desto größer ist die Neigung des Kunststoffs nach dem Ende einer Belastung wieder seine ursprüngliche Form einzunehmen, ohne dabei an Festigkeit einzubüßen.

Ohne diese Fähigkeit würde die Matte nach und nach an Stellen hoher Belastung nachgeben und es würden störende Druckstellen auftreten. Die Matte wäre dann nicht mehr in der Lage, stärkere Druckwechsel zu dämpfen und auch im Liegen würde die optimale Lage durch die Druckstellen beeinträchtigt werden.

In diesem Zusammenhang soll noch erwähnt werden, dass die meisten Matten mit einer guten Formstabilität auch eine ausgezeichnete Punktelastizität mitbringen.

Das bedeutet, dass sie sich an die Anatomie des Menschen punktuell anpassen können, wodurch die Wirbelsäule und die Gelenke geschont werden.

9. Die Größe

Bei den Größen der Yogamatten gibt es nicht allzu viel Auswahl. Die meisten im Handel angebotenen Matten haben eine Länge von 180 Zentimetern und eine Breite von gut 60 Zentimetern. Damit eignen sie sich für die meisten Menschen. Es gibt aber auch Übergrößen mit einer Länge von bis zu 200 Zentimetern. Diese eignen sich für alle, die zwischen 180 und 190 Zentimeter groß sind. Als Richtwert sollte die Matte ungefähr 10 Zentimeter länger als der eigene Körper sein. Dies dient zum Schutz, wenn Sie beispielsweise bei Übungen wie dem Kranich nach vorne kippen.

10. Die Beschaffenheit der Zellstruktur beim Schaumstoff

Bei Schaumstoffen handelt es sich um geschäumte Kunststoffe, die gern zum Herstellen von Yogamatten verwendet werden, da sie leicht und formstabil sind. Beim Schäumen entstehen zwischen den ursprünglichen Kunststoffmolekülen Zellen, in denen Luft eingelagert ist, sodass sich auch die Dichte der Kunststoffe verringert. Beim Schäumen können unter anderem offenzellige und geschlossenzellige Schaumstoffe produziert werden.

Zu den offenzelligen Schaumstoffen zählen beispielsweise Haushaltsschwämme. Sie sind in der Lage, Flüssigkeiten wie Wasser aufzunehmen und wieder abzugeben.

Dagegen sind bei den geschlossenzelligen Schaumstoffen alle Zellen dicht und verhindern somit ein Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz. Damit sind sie gut zu reinigen und gegenüber äußeren Einflüssen stabil.

Worauf muss ich beim Kauf einer Yogamatte achten?

Wie die umfangreiche Liste unserer Testkriterien zeigt, gibt es beim Kauf einer Yogamatte eine Menge zu beachten. Wichtig ist vor allem, dass die Matte sowohl zur gewünschten Yogaform als auch zu den persönlichen Vorlieben passt. Im Weiteren sollten die örtlichen Gegebenheiten – beispielsweise der harte PVC-Boden im Fitnesscenter, der weiche Teppichboden zu Hause oder die feuchte Wiese im Park – bei der Wahl des Materials berücksichtigt werden. Zu guter Letzt sollten Sie natürlich auf eine gute Qualität der Matte achten. Das schließt neben der Haltbarkeit vor allem auch die Schadstofffreiheitein, da Sie bei den Übungen in engem Kontakt mit der Matte stehen.

Mit Blick auf die Yogaform empfehlen wir folgende Faustregel: Je fester die Matte ist, desto besser unterstützt sie anspruchsvolle körperliche Yogaübungen, während weichere Matten den Entspannungsübungen zuträglich sind. Dabei sollten Sie auch die Art des Untergrunds bedenken, auf dem Sie die Yogamatte bevorzugt nutzen möchten. Auf einem festen Boden kann eine Kunststoffmatte von 4 Millimeter Dicke durchaus als zu dünn empfunden werden, während sie auf weichen Untergründen wie Teppichen oder Gras die optimale Wahl ist. Falls Sie auf verschiedenen Böden trainieren, ist eine Matte mit einer Dicke zwischen 6 und 8 Millimetern häufig ein guter Kompromiss.

Wichtig ist natürlich auch, dass Ihre Matte rutschfest ist. Bei den aus Kunststoff gefertigten Matten ist dies üblicherweise materialbedingt kein Problem. Anders verhält es sich bei Matten aus natürlichen Materialien. Vor allem bei Yogamatten aus Schurwolle und Baumwolle ist es wichtig, auf eine entsprechende Beschichtung der Unterseite zu achten. Sollten Sie ein reines Naturprodukt bevorzugen, können Sie auch eine Anti-Rutsch-Auflage verwenden.

Falls Sie die Yogamatte an verschiedenen Orten nutzen möchten und sie häufig transportieren müssen, sollten Sie auf die Transporteigenschaften achten. Wichtig sind in diesem Zusammenhang das Gewicht, der Platzbedarf und die Handlichkeit der Matte.

Die leichtesten Matten wiegen weniger als ein Kilogramm und bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Kork. Der Platzbedarf hängt vor allem von der Dicke ab und davon, ob die Matte gerollt oder gefaltet wird. Gerollt sind die Matten etwas kompakter und lassen sich so leichter in der Sporttasche verstauen. Häufig gibt es auch Tragegurte oder Yogataschen für den Transport. Hier lohnt ein Blick ins Zubehör. Im gefalteten Zustand ist es einfacher, die Matte mithilfe eines Tragegurts einzeln zu tragen. Sie lässt sich dann auch als Sitzunterlage nutzen.

Einige Anbieter weisen die Schadstofffreiheit ihrer Yogamatten mithilfe des Oeko-Tex-Zertifikats nach. Das Label Textiles Vertrauen wird an Textilien vergeben, deren Gehalt an gesundheitsschädlichen Gefahrstoffen unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegt. Sollte kein Label vorhanden sein, können Sie sich – in Grenzen – auf Ihre Nase verlassen. Ein starker Geruch nach Chemikalien, der sich nicht innerhalb des ersten Tages verflüchtigt, ist ein guter Grund, die Yogamatte zurückzugeben.

Kurzinformationen zu Materialeigenschaften von Yogamatten

Während unseres Yogamatten Tests haben wir uns auch mit den Materialien beschäftigt und geben Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick.

Kunststoff

Kunststoffe sind ein beliebtes Material bei der Herstellung von Yogamatten. Ihr großer Vorteil besteht darin, dass sie künstlich hergestellt werden und bei ihrer Herstellung relativ große Spielräume in Bezug auf Eigenschaften wie Elastizität, Formbeständigkeit, Härte und Waschbarkeit erlauben. Als Folge lassen sich die Yogamatten flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Yogaform abstimmen. Außerdem ermöglichen die großtechnischen Verfahren die Produktion zu sehr**günstigen Preisen**. Da Kunststoffmatten in der Regel feuchtigkeitsabweisend sind, sollten sie bei schweißtreibenden Übungen mit einem Handtuch bedeckt und später mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Folgende Kunststoffe kommen bei der Herstellung von Yogamatten überwiegend zum Einsatz:

  • TPE (_T_hermo_p_lastische _E_lastomere)

TPE vereinen zwei praktische Eigenschaften in sich. Bei Zufuhr von Wärme lassen sie sich dauerhaft in eine neue Form bringen. Sie sind thermoplastisch. Bei „normalen“ Temperaturen lässt sich ihre Form dagegen durch eine Krafteinwirkung vorübergehend verändern. Sie sind elastisch. Dank dieser Eigenschaften können Yogamatten aus TPE ohne Zugabe von gesundheitsschädlichen Weichmachern hergestellt werden, sodass sie gesundheitlich unbedenklich sind. Außerdem lassen sie sich durch Einschmelzen recyceln, wodurch sie umweltschonend sind. Aufgrund der Elastizität sind sie außerdem**formstabil**.

  • Schaumstoff

Schaumstoffe werden durch das Aufschäumen von diversen Kunststoffen erhalten. Für Yogamatten wird gern Nitrilkautschuk genutzt. Dabei handelt sich um einen synthetisch hergestellten Kautschuk, der mit der Bezeichnung NBR(Nitrile Butadiene Rubber) abgekürzt wird. Durch das Aufschäumen verringert sich die Dichte des Kunststoffs, sodass Yogamatten aus Schaumstoff besonders leicht sind. Zusätzlich sind Schaumstoffe formstabil, da sie einer Druckeinwirkung nur solange nachgeben, wie sie wirkt.

Yogamatten aus Schaumstoff sind in der Regel gesundheitlich unbedenklich.
  • PVC (_P_oly_v_inyl_c_hlorid)

PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff. Er lässt sich bei Wärmezufuhr in nahezu jede Form bringen, behält diese aber auch dauerhaft bei. Damit sich Gegenstände aus PVC auch bei Raumtemperatur verformen lassen, ist die Zugabe von Weichmachern notwendig. Als Folge werden die Gegenstände formstabil. Allerdings werden die Weichmacher leicht vom Körper aufgenommen und können unter anderem Krebserkrankungen auslösen. Deshalb ist die Verwendung von PVC-Matten gesundheitlich bedenklich. Die Entsorgung von PVC ist nicht einheitlich geregelt, grundsätzlich ist aber ein umweltschonendes Recyceln durch Einschmelzen möglich.

Schurwolle

Yogamatten aus der Schurwolle von Schafen sind besonders hochwertig und verfügen über eine Reihe interessanter Eigenschaften. Die augenfälligsten Merkmale sind die besondere Weichheit bei gleichzeitiger Griffigkeit und die große Formstabilität der Matten. Außerdem wirken sie thermoregulierend: Im Winter speichert die Schurwolle die Körperwärme, im Sommer hat sie einen kühlenden Effekt. Zusätzlich nimmt die Wolle Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzufühlen, und leitet diese schnell ab. Schweiß wird chemisch gebunden und neutralisiert. Zu guter Letzt wirkt Wolle Schmutz abweisend, sodass sich auch der Reinigungsaufwand in Grenzen hält. Sollte eine Matte nicht mehr genutzt werden können, lässt sie sich umweltschonend entsorgen.

Kurzflorige Matten mit Florhöhen von gut 5 Millimetern lassen sich für so gut wie alle Yogaformen nutzen, während die hochflorigen Exemplare (15 bis 25 Millimeter) nur bei den ruhigeren Yogaformen eingesetzt werden sollten.

Insgesamt sind die Yogamatten aus Schurwolle etwas schwerer und vor allem voluminöser als Kunststoffmatten, weshalb sie sich vor allem für den Einsatz zuhause eignen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Matte eine rutschfeste Unterseite hat.

Baumwolle

Die Oberflächen von Yogamatten aus Baumwolle sind angenehm weich, dabei aber gleichzeitig auch ausreichend griffig. Sie eignen sich vor allem für Yogaformen, bei denen die Übungen überwiegend im Sitzen oder Liegen ausgeführt werden. Mit Baumwolle gefüllte Matten leisten insbesondere Menschen mit Gelenkproblemen gute Dienste. Baumwolle ist äußerst saugfähig und nimmt den Körperschweiß auf. Zur Reinigung lassen sie sich Baumwollstoffe bei 40 °C in der Maschine waschen. Baumwollmatten sind sehr hautfreundlich und in der Regel auch für Allergiker geeignet. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Yogamatten über eine rutschfeste Schicht an der Unterseite verfügen. Dickere Baumwollmatten sind etwas schwerer als Kunststoffmatten, lassen sich aber gut rollen oder falten.

Naturkautschuk

Naturkautschuk ist aus mehreren Gründen hervorragend zur Herstellung von Yogamatten geeignet. Mit dem Material lassen sich Yogamatten jeglicher Dicke und Länge herstellen, sodass sie sich bei allen Yogaformen einsetzen lassen. Dabei bieten sie dank ihrer Griffigkeit und Rutschfestigkeit auch bei körperlich anspruchsvolleren Übungen einen stabilen Untergrund. Kautschukmatten sind sehr elastisch und äußerst formstabil. Auf diese Weise fangen sie auch kräftigere Drücke ab und schonen dadurch die Gelenke. Zusätzlich wirkt Kautschuk isolierend und kann so auf kalten Untergründen verwendet werden. Da Matten aus Kautschuk Schweiß aufnehmen können, sollten sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch einer Reinigung unterzogen werden. Problematisch ist, dass Kautschuk eine Latex-Allergie auslösen kann.

Kork

Kork ist ein Newcomer unter den Materialien für Yogamatten und wird bisher noch als Geheimtipp gehandelt. Yogamatten aus Kork sind elastisch und formstabil, sodass sie stärkere Druckeinwirkungen abfedern und zur Schonung der Gelenke beitragen. Zugleich ist damit eine lange Lebensdauer verbunden. Die besondere Oberflächenstruktur des Korks erzeugt eine gute Griffigkeit, die auch bei körperlich anspruchsvollen Übungen einen sicheren Halt garantiert. Zusätzlich wirkt Kork**isolierend** und hält die Bodenkälte fern. Dank der großen Flexibilität und der geringen Dichte des Materials lassen sich die Matten leicht transportieren.

Als reines Naturprodukt ist Kork sehr hautfreundlich und auch für Allergiker geeignet. Als Wasser abweisendes Material ist die Reinigung der Matten recht einfach. Im Grunde reicht das Abbrausen mit kaltem Wasser. Zudem sind die Yogamatten aus Kork in der Regel umweltfreundlich in der Herstellung und der Entsorgung. Die einzige Ausnahme bilden Matten, deren Unterseite zur Erhöhung der Rutschfestigkeit mit einem synthetischen Material versehen worden ist.

Jute

Jute gehört zu den klassischen Yogaunterlagen. Das Material ist sehr grifffest und widerstandsfähig. Es bietet bei der Durchführung anspruchsvoller Yogaübungen einen guten Halt und ist auch ausreichend rutschfest. Zusätzlich verfügt es über eine sehr hohe Lebensdauer. Yogamatten aus Jute sind leicht und lassen sich gut falten oder rollen. Sie sind also sehr gut zu transportieren. Auch die Reinigung gestaltet sich unproblematisch: Die Matte wird entweder mit Wasser abgespült oder maschinell im Schonwaschgang gereinigt. Da Jute ein natürlicher Rohstoff ist, sind die Matten in der Regel umweltfreundlich. Allerdings enthalten die meisten Jutematten Zusatzstoffe wie PVC oder Naturkautschuk, um die Yogamatten etwas weicher zu machen.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern von Yogamatten

Bei unseren Yogamatte Test 2017 haben wir auch die Hersteller genauer unter die Lupe genommen. Yogamatten werden mittlerweile von einer Vielzahl an Unternehmen angeboten. Bei einigen Anbietern, darunter alteingesessene Sportartikelhersteller wie Adidas, Nike und Reebok, aber auch jüngere Unternehmen wie die 2005 gegründete Gorilla Sports GmbH, sind die Yogamatten Teil eines umfangreichen Sortiments. Der Anbieter Airex hat sich dagegen auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Gymnastik- und Yogamatten spezialisiert. Zusätzlich gibt es unter anderem mit Bausinger, Manduka und Yogistar Anbieter, die ausschließlich Artikel rund um das Thema Yoga anbieten.

  • Adidas 
  • AIREX
  • Bausinger 
  • Gorilla Sports 
  • Manduka 
  • Nike 
  • Reebok 
  • Yogistar 
Die deutsche Adidas AG ist der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Ihren Anfang hat sie in der 1924 von den Brüdern Adolf „Adi“ und Rudolf Dassler gegründeten Gebrüder Dassler Schuhfabrik. Die Schuhe wurden von Goldmedaillengewinnern der Olympischen Spiele 1928 und 1936 getragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich die Brüder und gründeten jeweils eine eigene Firma. Adi Dassler gründete Adidas und Rudolf Dassler Puma. Heute produziert Adidas ein breites Sortiment an Sportartikeln, in dem Yogamatten nur eine kleine Nische bilden. Es finden sich farbenfrohe Matten aus modernen thermoplastischen Kunststoffen, die mit Trageriemen geliefert werden. Zusätzlich finden sich passende Yogakleidung und -taschen.
Die AIREX AG ist auf die Produktion von Gymnastikmatten auf Basis eines selbst entwickelten geschlossenzelligen Schaumstoffs spezialisiert. Gegründet wurde die AIREX AG 1956 im schweizerischen Sins, wo sie 1960 die ersten Turnmatten aus Schaumstoff produzierte und bis heute ihren Standort hat. Seitdem hat sich AIREX der Entwicklung und Produktion geschlossenzelliger Schaumstoffe gewidmet. Dabei ist schließlich die Rezeptur für den hauseigenen Spezialschaumstoff entstanden, der heute die Basis aller AIREX Produkte bildet. Im Angebot finden sich Matten für Schul- und Vereinssport, Fitness, Rehabilitation sowie Yoga und Pilates. Speziell an Yogafreunde richtet sich AIREX mit der Marke CALYANA.
Die Bausinger GmbH ist ein baden-württembergisches Traditionsunternehmen, das Yogamatten und Zubehör wie Meditationskissen nachhaltig und fair produziert. Seinen Ursprung hat das 1985 gegründete Unternehmen im Jahr 1977, als Margarethe und Frieder Bausinger in Reutlingen eine Übungsmatte aus Wolle entwickelten, die eine weiche Oberseite und rutschfeste Unterseite haben sollte. Bis heute fertigt Bausinger solche Yogamatten aus Naturfasern: Biobaumwolle, Biowolle und Schurwolle. Hinzu kommt Oeko-Tex-zertifizierter beidseitig-rutschfester Vinylschaum. Seit dem 01. Januar 1996 sitzt das Unternehmen in Straßberg und fertigt seine Produkte dort fast ausschließlich mit lokalen und regionalen Betrieben und Zulieferern an.
Die Gorilla Sports GmbH bietet Sportgeräte und ausgewählte Sportbekleidung für die Bereiche Bodybuilding und Fitness an. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und hat seinen Sitz im hessischen Darmstadt. Als Zielgruppe hat sich Gorilla Sports Privatpersonen gesetzt, die sich zu Hause einen eigenen Fitnessbereich einrichten wollen. Dieser Zielgruppe bietet das Unternehmen Produkte von guter Qualität zu günstigen Preisen an. Für Yogaliebhaber bietet Gorilla Sports leichte phthalatfreie Matten aus einem Nitrilkautschuk-PVC-Gemisch, die Oeko-Tex-zertifiziert sind.
Manduka ist ein führender Hersteller von Yogamatten und passendem Zubehör. Der Name geht auf die Frosch-Stellung, das Mandukasana, zurück, was sich im Firmenlogo widerspiegelt. Gegründet wurde das Unternehmen im Oktober 1997 im kalifornischen El Segundo von dem Architekten und Yoga-Liebhaber Peter Sterios. In dieser Zeit waren Yogamatten noch keine Selbstverständlichkeit und so war Sterios begeistert, als er eine einfache, schwarze Matte entdeckte, die ihm den perfekten Untergrund für seine Yogaübungen bot. Diese Entdeckung und der Zuspruch seiner Lehrmeister, denen er die Matte schickte, inspirierten ihn zur Entwicklung von Yogamatten. Heute produziert Manduka neben Matten aus Kunststoff auch Handtücher, Taschen, Kleidung und Zubehör.
Die nach der griechischen Siegesgöttin benannte Nike Inc. ist der weltweit führende Anbieter von Sportartikeln. Der Ursprung liegt in dem 1964 gegründeten Unternehmen Blue Ribbon. Gründer waren Bill Bowerman und Philip Knight, die im Jahr 1971 begannen, selbst Schuhe herzustellen. Der erste Erfolg stellte sich durch die Ausstattung erfolgreicher Sportler wie den Leichtathleten Steve Prefontaine ein, der beim 5000-Meter-Lauf in Nike-Schuhen während der Olympischen Spiele 1972 den vierten Platz erreichte. Als Sportartikelhersteller verfügt Nike über ein breites Angebot, von dem Yogamatten nur ein kleines Segment einnehmen. Das Angebot umfasst Yogamatten aus Kunststoff sowie eine Auswahl an Accessoires.
Die Reebok International Limited ist ein ursprünglich englisches Unternehmen. Die Gründung erfolge 1895 mit der Gründung der J. W. Foster and Sons, die Rennschuhe für die Olympischen Spiele 1924 produzierte. Reebok selbst wurde 1958 von den Enkeln des Gründers gestartet. Der Name leitet sich von der Bezeichnung für die Rehantilope (Afrikaans: Rhebok) ab und soll Geschwindigkeit und Eleganz transportieren. Seit 1979 hat die Firma ihren Sitz in den USA und ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft der Adidas AG. Heute bietet Reebok im Bereich Yoga leichte, griffige Yogamatten sowie Taschen, Accessoires und moderne Kleidung an.
Die Yogistar Vertriebs GmbH ist ein deutsches Unternehmen. Ihren Sitz hat die Vertriebsgesellschaft in Wiggensbach im schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Yogistar versteht sich als moderne, stilbewusste und qualitätsvolle Yogamarke und bietet Artikel rund um das Thema Yoga an. Bei den farbenfrohen, von Oeko-Tex zertifizierten Yogamatten ist das Materialangebot umfassend. Es finden sich Matten aus verschiedenen Kunststoffen, Nitrilkautschuk, einem Jute-PVC-Gemisch, Kork und Schurwolle. Bei den Yogamatten aus Naturfasern ist die Unterseite mit einer rutschfesten Unterlage versehen. Zusätzlich hat Yogistar Yogabekleidung und Yogazubehör im Sortiment.

Internet versus Fachhandel: Wo kaufe ich meine Yogamatte am besten?

Yogamatten werden heutzutage nahezu überall angeboten: im Fachhandel für Sportartikel, in gut ausgestatteten Supermärkten mit einer eigenen Sportabteilung und natürlich im Internet. Wie bei den meisten Artikeln stellt sich auch im Fall der Yogamatten die Frage, ob der Kauf im örtlichen Fachhandel dem Kauf im Internet vorzuziehen ist. Natürlich gibt es sowohl für den Fachhandel als auch für das Internet jeweils gute Gründe. Deshalb haben wir in unserem Yogamatten Test beide Varianten geprüft und möchten Ihnen unsere Erfahrungen nun gern weitergeben.

Für den Fachhandel spricht, dass Sie die Yogamatten unter dem Einsatz von vier Ihrer Sinne prüfen können. Sie können sehen, ob die Farbe Ihren Vorstellungen entspricht und alle Nähte ordentlich vernäht worden sind. Sie können riechen, ob die Matte einen Geruch nach Chemikalien verströmt oder gegebenenfalls einen unangenehmen Eigengeruch hat. Sie können fühlen, ob die Matte die passende Dicke und Festigkeit hat und ob Ihnen die Textur angenehm ist. Sie können unter Umständen sogar hören, ob das Material unangenehme Geräusche von sich gibt. Ebenfalls ein großer Vorteil ist, dass Sie sich von einer Fachkraft in Bezug auf die Matte beraten lassen können.

Im Internet müssen Sie auf den direkten Einsatz Ihrer Sinne und die persönliche Beratung durch den Fachhändler natürlich verzichten. Dieses Manko können Sie aber einfach ausgleichen. Online steht Ihnen eine große Vielzahl an Angeboten von verschiedenen Anbietern zur Verfügung, die Sie alle problemlos und schnell miteinander vergleichen können. Viele Händler bieten Ihnen als Entscheidungshilfe die Möglichkeit, die Artikel verschiedener Anbieter nach gemeinsamen Kriterien zu sortieren, um sie auf diese Weise miteinander zu vergleichen. Eine weitere Option besteht in der direkten Gegenüberstellung verschiedener Artikel. Sehr hilfreich sind außerdem die Kundenbewertungen, insbesondere wenn der Händler das Hinterlassen von Kommentaren ermöglicht.

Im Internet finden sich außerdem zahlreiche Webseiten mit Tipps zum Umgang mit Yogamatten. In vielen Fällen stehen hinter den Seiten Menschen, die selbst jahrelang Yoga betreiben und ihre Erfahrungen mit anderen teilen wollen.

Häufig finden sich dort nicht nur Hinweise zur Wahl und Pflege der richtigen Yogamatte, sondern auch darüber hinausgehende Informationen in Bezug auf die verschiedenen Yogaformen. Oft werden Übungen durch einen Text genau erklärt und durch Bildmaterial – entweder eine Fotoserie oder eine Videoaufnahme – ergänzt.

Bei unserem Yogamatte Test fanden wir beide Möglichkeiten sehr angenehm. Die persönliche Beratung vor Ort im Fachhandel ist eine sehr angenehme Variante und bei einem wirklich kompetenten Fachhändler im Grunde nicht zu ersetzen. Hier besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und die Matte gegebenenfalls sogar testen zu können. Dagegen bietet das Internet eine große Fülle an verschiedenen Anbietern, die sich sehr leicht miteinander vergleichen lassen und so zu manchen Schnäppchen führen. Bewertungen anderer Kunden geben persönliche Eindrücke wieder, die der Händler nicht haben wird. Bei konkreteren Fragen besteht zudem in der Regel die Option, sich an den Online-Kundenservice zu wenden. Diese sind oft sogar über das Wochenende besetzt.

Die große Flexibilität bei Einkäufen im Internet und die Möglichkeit ein Schnäppchen zu machen, haben für uns den Ausschlag zugunsten des Internets gegeben.

Wissenswertes und Ratgeber zur Yogamatte

Eine Yogamatte soll Sie mit ihren Eigenschaften bei Ihren Übungen auf optimale Weise unterstützen. Sie soll Ihnen also bei Ihren Asanas den perfekten Stand bieten und bei anstrengenderen Übungen Ihre Gelenke schonen. Hierfür eignen sich dünne, griffige Matten mit einer ausreichenden Festigkeit.

Bei den Ruhe- oder Meditationsübungen soll Ihnen die Matte vor allem eine komfortable Ruhefläche sein. Hier empfehlen sich also weiche Yogamatten von größerer Dicke. Eine gute Formstabilität ist in jedem Fall ein Muss, da Sie ansonsten schnell dauerhafte Druckstellen in der Matte haben. Diese können bei anspruchsvolleren Übungen zu Unfällen führen und verringern bei Meditationen den Komfort. Zur Verhinderung von Unfällen ist darüber hinaus eine rutschfeste Unterlage unerlässlich.

Damit Sie an Ihrer perfekten Yogamatte lange Freude haben, sollten Sie einige Tipps zur Reinigung und Lagerung beachten. Sehr wichtig ist es, die Yogamatte regelmäßig zu säubern. Vor allem vor dem ersten Training empfiehlt es sich, die Matte einmal feucht abzuwischen.

Es können sich noch feine Reste vom Prozess der Herstellung oder der Verpackung auf der Matte befinden, wodurch sie rutschig sein könnte. Sollten Sie regelmäßig ins Schwitzen kommen, sollten Sie die Matte nach jedem Training mit einem feuchten Tuch abwischen. Einige Anbieter bieten auch Sprays zur Reinigung an und manche Matten lassen sich in der Maschine waschen. Zur Aufbewahrung ist ein trockener Ort nötig, an dem die Yogamatte weder zu großer Kälte noch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird.

Die Geschichte der Yogamatte

Heute gibt es eine große Vielzahl an Yogamatten, die sich unter anderem durch das verwendete Material, ihre Dicke und natürlich ihre Gestaltung voneinander unterscheiden und damit dem Geschmack unterschiedlicher Menschen entsprechen. Diese große Auswahl hat ihren Ursprung in den Anfängen der 1990er-Jahre. Damals führte das Aufkommen amerikanisierter Yogaformen wie beispielsweise dem vom Ashtanga-Yoga inspirierten Power-Yoga zu einer veränderten Wahrnehmung des bis dahin eher spirituell besetzten Yogas. Dieses wurde nun in seiner körperlich fordernden Ausprägung wahrgenommen und zunehmend von Fitnessstudios ins Programm aufgenommen. Als Reaktion darauf entwickelte sich ab Mitte der 1990er-Jahre ein Markt für Yogamatten, der zunehmend kommerzieller wurde und vor allem die bis dahin üblichen Naturfasern durch Kunststoffe ersetzte. Gründe hierfür waren die hervorragende Eignung für die Anforderungen des Sports und die günstigen Herstellungsbedingungen.

Ursprünglich waren, wie man es sich angesichts der langen Tradition der Yogalehre denken kann, natürliche Materialien üblich. Ihr Sinn bestand darin, den Yoga oder die Yogini bei der Ausführung der Übungen zu unterstützen. Komfort spielte dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Verwendet wurden unter anderem Matten aus Kokosfasern, Jute oder Sisal. All diese Naturfasern liefern langlebige und robuste Matten, die allerdings auch sehr fest und unbequem sind.

Eine Alternative stellten Tierfelle dar. Da das Ahimsa-Prinzip Gewalt auch gegen Tiere verbietet, wurden nur Felle natürlich verendeter Tiere verwendet.

In jüngerer Zeit wurden gern Yogateppiche aus Baumwolle genutzt, die allerdings bei starker Beanspruchung nicht besonders langlebig waren und heute kaum noch zu finden sind. Bis zum Aufkommen der modernen Yogamatten wurde häufig auch mit Decken improvisiert, denen eine Gummimatte zum Schutz vorm Verrutschen untergelegt wurde.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Yogamatte

Nicht jede Yogamatte ist für jede Yogaform geeignet und auch ansonsten sind einige Fakten bei der Wahl einer Yogamatte zu beachten. Bei unserem Yogamatte Test geben wir Ihnen im Folgenden noch einmal eine kurze Übersicht, bei der wir von den verschiedenen Materialien ausgehen.

Baumwollmatten

Yogaform: Ashtanga-Yoga.

Pure Baumwollmatten sind recht dünn und haben oft eine schlechte dämpfende Wirkung. Sie werden häufig als Auflage auf Kunststoffmatten genutzt. Mit Baumwolle gefüllte Matten dämpfen gut, sind allerdings vergleichsweise schwer und voluminös. Sie lassen sich vor allem zu Hause nutzen.

Jutematten

Yogaformen: Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga, Vinyasa-Yoga

Die rutschfesten Matten sind äußerst robust, leicht und dünn. Da reine Jutematten sehr rau sind, werden sie häufig mit Kunststoff vermischt.

Korkmatten

Yogaformen: Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga und Vinyasa-Yoga

Diese rutschfesten Matten wirken antiallergisch und antibakteriell. Sie sind leicht, flexibel, aber auch recht hart und werden nur selten angeboten.

Kunststoffmatten

Yogaformen: Ashtanga- und Power-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga) und Vinyasa-Yoga

Diese widerstandsfähigen Matten haben bei einer Dicke zwischen 4 bis 8 Millimeter eine gute dämpfende und isolierende Wirkung. Praktisch ist, dass die Oberseite ebenso wie die Unterseite rutschfest ist. Da einige Kunststoffmatten Weichmacher abgeben oder Allergien auslösen können, sollte auf entsprechende Zertifikate geachtet werden.

Schurwollematten

Yogaformen: Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, Yin-Yoga und Meditation

Die hautfreundlichen Matten haben eine gute isolierende Wirkung. Sie sind pflegeleicht und wirken klimatisierend. Sie sind etwas schwerer und benötigen mehr Platz als Kunststoffmatten, weshalb sie sich gut zu Hause nutzen lassen. Bei den Matten muss auf eine rutschfeste Beschichtung geachtet werden.

Materialwahl bei Yogamatten

Bei der Wahl einer Yogamatte spielt das Material eine wichtige Rolle. Die Wahl besteht grundsätzlich zwischen Matten aus Kunststoff und aus Naturfasern. Bei Matten aus Naturfasern ist es ratsam, sich gründlich zu informieren.

Die Eigenschaften sind oft nicht so direkt wie bei den Kunststoffmatten ersichtlich, sodass vor allem Anfänger hier schnell eine falsche Wahl treffen können. Yogamatten aus Baumwolle sind beispielsweise häufig weniger fest als Kunststoffmatten gleicher Dicke – es sei denn, es handelt sich um eine Matte mit Baumwoll_füllung_ –, pure Jute ist sehr hart – wird aber häufig in Kombination mit einem Kunststoff wie Naturkautschuk versetzt angeboten – und bei Schurwolle spielt unter anderem die Florhöhe eine entscheidende Rolle. Dies soll keine Empfehlung gegen Naturfasern sein, denn diese haben hervorragende Eigenschaften. Wir empfehlen aber, bei der Wahl einer solchen Matte einen Experten wie beispielsweise einen Yogalehrer hinzuzuziehen.

Kunststoffmatten bringen einige praktische Vorteile mit sich: günstige Preise, beidseitige Rutschfestigkeit und ein geringes Gewicht. Außerdem lassen sie sich leicht transportieren und gut reinigen. Allerdings sind nicht alle Kunststoffe unumstritten. Vor allem PVC ist aufgrund des Einsatzes von Weichmachern, die schnell an den menschlichen Körper abgegeben werden, als bedenklich einzustufen. Alternativen bieten Schaumstoffe wie beispielsweise der auf Nitrilkautschuk basierende NBR-Schaumstoff. Die Schaumstoffmatten sind flexibel, leicht und bringen in der Regel eine gute Formstabilität mit. Eine Neuheit sind die TPE-Kunststoffe. Die thermoplastischen Elastomere verfügen über eine hervorragende Formstabilität, sind gesundheitlich unbedenklich und außerdem recycelbar. Aus diesen Gründen sind Matten aus TPE nicht ohne Grund vermehrt unter den Siegern unseres Yogamatten Tests anzutreffen.

Yogamatte versus Gymnastikmatte

Zwischen Yogamatten aus Kunststoff und Gymnastikmatten gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wichtig ist in beiden Fällen eine isolierende und dämpfende Wirkung sowie die Möglichkeit, die Matte reinigen zu können. Da beide Mattentypen aus den gleichen Kunststoffen gefertigt werden, werden diese Anforderungen in der Regel erfüllt. Wichtig ist es außerdem, auf die Schadstofffreiheit zu achten. Hinweise bieten ein strenger Geruch nach Chemikalien und vor allem Zertifikate, die die Unbedenklichkeit anzeigen.

Yogamatten sind dünner und fester als Gymnastikmatten. Das liegt daran, dass bei Yogaübungen vor allem**Standsicherheit** geboten werden muss, da viele Stellungen über einen längeren Zeitraum gehalten werden. Dagegen laufen Gymnastikübungen häufig dynamischer ab, was zu einer anderen Druckbelastung der Gelenke führt. Ein weiterer Unterschied liegt in den verwendeten Materialien. Während Gymnastikmatten fast ausschließlich aus Kunststoff gefertigt werden, gibt es bei den Yogamatten schon allein traditionell viele Naturfasern.

Die Top-10-Yogaübungen

Natürlich möchten wir Ihnen in unserem Yogamatten Test auch unsere zehn Lieblingsübungen nicht vorenthalten. Ausführlichere Beschreibungen der Übungen finden Sie im Internet.

Nr. 1 Die Berghaltung (Tadasana)

Die Stellung des Bergs sorgt für eine bessere Körperhaltung und verbessert die Konzentration. Sie ist Ausgangsposition für viele weitere Übungen. Bei dieser (scheinbar) einfachen Übung wird der Körper, ohne ihn anzuspannen, maximal gestreckt.

Nr. 2 Der Baum (Vrksasana)

Die Stellung des Baums verbessert das Gleichgewicht und fördert die Konzentration. Im aufrechten Stand wird ein Bein um 90 ° seitlich weggedreht und an den (Ober-)Schenkel des anderen Beins angelegt. Die Arme werden vor der Brust oder über dem Kopf zusammengeführt.

Nr. 3: Die Katze (Marjaryasana)

Die Stellung der Katze dehnt den Rücken und Nacken und kräftigt die Bauchmuskeln. Sie ist gut für Anfänger geeignet. Zum Einnehmen der Stellung wird der Oberkörper aus dem Fersensitz nach vorn gebeugt, sodass die Hände direkt unter den Schultern aufkommen. Anschließend wird ein Buckel gemacht.

Nr. 4: Der Bogen (Dhanurasana)

Die Stellung des Bogens kräftigt den Bauch, die Beine und den Hintern und erleichtert das Atmen. Die Fersen werden aus der Bauchlage langsam zum Hintern geführt und dort mit den Händen gegriffen. Anschließend werden Arme und Beine vom Hintern weggeführt. Bis auf die Bauchmuskeln bleiben die Muskeln entspannt.

Nr. 5: Der Stuhl (Utkatasana)

Die Stellung des Stuhls stärkt die Oberschenkelmuskulatur und die Knie. Bei dieser Übung ist es wichtig, nicht zu verkrampfen. Eingenommen wird die Position aus dem Stand, indem der Hintern in Richtung einer imaginären Sitzfläche bewegt wird.

Nr. 6: Die Kobra (Bhujangasana)

Die Stellung der Kobra stärkt die Wirbelsäule und erhöht das Konzentrationsvermögen. Sie lässt sich gut mit dem herabschauenden Hund kombinieren. Beim Start liegt der Körper flach auf dem Boden. Die Arme werden angewinkelt, um die Hände neben der Brust aufzusetzen. Anschließend wird der Oberkörper nach und nach aufgerichtet.

Nr. 7: Der herabschauende Hund (Adho Mukha Svanasana)

Die Stellung des herabschauenden Hundes dehnt die Wirbelsäule und den Nacken und beugt so Kopfschmerzen vor. Sie gehört zu den am häufigsten durchgeführten Asanas und wird eingenommen, indem der Körper aus dem Vierfüßlerstand in eine Position manövriert wird, die an ein auf dem Kopf stehendes V erinnert.

Nr. 8: Der Stellung des Kindes (Balasana)

Die Stellung des Kindes entspannt den Nackenbereich und unterstützt die Atmung. Sie kann gut im Anschluss an den herabschauenden Hund durchgeführt werden. Der Oberkörper wird aus dem Fersensitz nach vorn gebeugt, bis die Stirn den Boden berührt. Die Arme werden entweder über dem Kopf oder neben den Fersen platziert.

Nr. 9: Die Totenstellung (Savasana)

Die Stellung des Toten dient zum Abbau von Stress und Verspannungen. Sie wird häufig am Ende einer Yogastunde ausgeführt. Bei dieser Stellung wird eine Rückenlage eingenommen, in der die Arme und Beine leicht abgewinkelt werden und die Wirbelsäule durch das Absenken des Kinns zur Brust gestreckt wird.

Nr. 10: Der Kranich (Bakasana)

Die Stellung des Kranichs oder der Krähe ist keine Übung für Anfänger, dafür aber sicher eine der schönsten. Sie erfordert viel Kraft, Gleichgewichtssinn und stärkt das Selbstvertrauen. Die Übung startet aus der Hocke, von der aus die Knie in die Achselhöhlen gedrückt werden, um anschließend die Füße vom Boden zu entfernen.

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Was kostet eine Yogamatte?

Sehr günstige Yogamatten sind schon unter 10 Euro zu haben. Hier sollten Sie unbedingt auf entsprechende Hinweise zu den Inhaltsstoffen achten. Gute Kunststoffmatten sind zwischen 20 bis 50 Euro erhältlich. Für die Naturfasermatten müssen Sie tiefer in die Tasche greifen, was in der Regel an den hochwertigen Materialien und der aufwendigen Verarbeitung liegt.

Wie groß sollte eine Yogamatte sein?

Als Richtwert sollte eine Yogamatte mindestens 10 Zentimeter länger als der Körper sein. Das Standardmaß liegt deshalb bei gut 180 Zentimetern. Dazu bringen die meisten Matten eine Breite von 60 Zentimetern mit.

Welche Yogamatten können Allergiker nutzen?

Das kommt natürlich auf die entsprechende Allergie an. Aber in der Regel eignen sich vor allem Matten aus Naturfasern für Allergiker, wobei speziell Korkmatten eine antiallergische Wirkung attestiert wird. Vorsicht ist bei Naturkautschuk geboten, da es eine Latex-Allergie auslösen kann.

Wie dick sollte eine Yogamatte sein?

Da die Dicke auch von der Festigkeit des Materials abhängig ist, gibt es keinen absoluten Wert. Gut beraten ist man bei Kunststoffmatten in der Regel mit einer Mattendicke zwischen 4 bis 8 Millimeter.

Wie reinige ich eine Yogamatte?

Zur Reinigung reicht in der Regel ein feuchtes Tuch. Bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen kann auch sehr stark verdünnte Seifenlösung verwendet werden; hier lohnt eine Probe an versteckter Stelle. Außerdem gibt es Reinigungssprays oder gegebenenfalls die Option, die Matte maschinell zu reinigen.

Wie sollte eine Yogamatte gelagert werden?

Zu Hause werden die Matten häufig aufgerollt oder gegebenenfalls gefaltet gelagert. Bei sehr langer Lagerung lohnt es sich, die Matte falls möglich entrollt aufzubewahren. So wird verhindert, dass die Matte die Enden dauerhaft aufrollt. Außerdem sollte der Lagerort warm und trocken und nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Nützliches Zubehör für Yogamatten

Yoga ist eine Sportart, die traditionell mit wenig Zubehör auskommt. Dennoch gibt es mittlerweile natürlich ein umfangreiches Angebot an praktischen Utensilien wie Fixiergurte oder Yogataschen, die den Transport der Matte und gegebenenfalls auch der Kleidung erleichtern.

Viele Menschen bevorzugen auch ein Yogatuch, das entweder zum Auffangen des Schweißes auf die Matte gelegt oder selbst als eigenständige Unterlage genutzt wird. Hilfe bei den Übungen geben Yoga-DVDs.

Alternativen zur Yogamatte

Im Bereich der anspruchsvollen Yogaformen ist die Verwendung einer Yoga- oder Pilatesmatte die beste Empfehlung. Der pure Boden ist häufig zu hart, kalt oder glatt, Decken bieten keine ausreichende Dämpfung und Gymnastikmatten sind zu dick. Falls es überwiegend um stehende Asanas oder auch Meditationsübungen geht, kann dagegen sehr gut improvisiert werden. Hier reicht häufig ein weicher Teppich oder ein gemütlicher Rasen.

Ratgeber

Weiterführende Links und Quellen

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