Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
Experten_Testen_Header_Unterwasserkameras_im_Vergleich.jpg
Fujifilm FinePix XP70 Kompaktkamera

Unterwasserkamera ausleihen oder selber kaufen?

Da die Technik immer weiter fortschreitet, kommt natürlich irgendwann die Frage auf, ob man sich nicht lieber eine Unterwasserkamera für den Urlaub ausleihen sollte. Das ist eine gute und berechtigte Frage. Letztendlich ist es so, dass Sie sich eine Kamera kaufen und diese dann in einigen Wochen, als ein Gerät mit veralteter Technik abgetan wird. Diese Aussage stimmt natürlich nur bedingt. Sicherlich gibt es immer wieder Neuerungen im Bereich der Technik. Aber letztendlich ist das bei allen Geräten so. Nehmen wir den Fernseher als Beispiel. Sie kaufen sich heute einen Fernseher, der morgen schon zur alten Generation gehört. Deswegen gehen Sie doch auch nicht in ein Fachgeschäft und leihen sich einen aus. Die Anschaffung einer Unterwasserkamera lohnt sich aber auch nur bedingt und auch nur, wenn Sie den Nutzen dabei bedanken.

Wann sich ein Kauf lohnt und wann nicht

Panasonic DCM-FT5EG-S LumixWenn Sie mit dem Tauchsport erst beginnen, ist es wohl nicht empfehlenswert sich schon eine Kamera anzuschaffen, die einige Hundert Euro kostet. In dem Fall reicht ein einfaches Gerät aus. Denn wenn Sie erst den Tauchsport wieder an den Nagel hängen, war die Unterwasserkamera eine unnötige Investition. Der Kauf von einem hochwertigen Gerät lohnt nur dann, wenn Sie öfter Tauchen oder Schnorcheln gehen.

Ebenfalls empfehlenswert ist der Kauf, wenn Sie mit den Kindern oder der Familie oft ein Schwimmbad oder im Sommer einen Badesee aufsuchen. Bewegen Sie sich also viel im Wasser und möchten Sie dabei auf das Fotografieren nicht verzichten, ist eine Unterwasserkamera eine empfehlenswerte Anschaffung. Wenn Sie hingegen einen Tauchurlaub planen und das wahrscheinlich das einzige und letzte Mal sein wird, dass Sie sich unter die Wasseroberfläche begeben haben, ist es ratsam, wenn Sie ein kostengünstigeres Gerät erwerben. Hierbei ist allerdings anzumerken, dass die Qualität nicht immer ganz zufriedenstellend ist.

Oft kam es vor, dass Verbraucher eine Einwegkamera mit unter Wasser dabei hatten. Kaum zu Hause wurde der Film dann entwickelt. Beim Abholen kam dann die böse Überraschung, dass gar keine Bilder belichtet wurden. Oder aber die Bilder wurde unzureichend belichtet, sodass nur wenig zu erkennen ist.

Wenn Sie daher auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie sich für die Urlaubszeit auch eine Unterwasserkamera ausleihen. Bedenken Sie jedoch, dass die Kosten dafür je nach Gerät unterschiedlich hoch sein können. Leihen Sie das Gerät nur für einen Tag aus, kann dies einen Vorteil darstellen.

Langzeitmiete oder doch eine eigene Kamera?

Wenn Sie in den Urlaub fahren und sagen wir mal eine Dauer von 14 Tagen in Betracht ziehen, kann es vorkommen, dass die Leihkosten viel höher sind als eine Neuanschaffung.

Hierbei heißt es dann also Rechnen und Preise vergleichen. Bedenken Sie auch, dass bei einer Leihgabe eine Versicherung abgeschlossen werden sollte, die für den Verlust aufkommt. Sollten Sie die Unterwasserkamera verlieren, deckt die Versicherung die Kosten ab und Sie erleiden keinen zusätzlichen Schaden. Ist der Verlust nicht mit abgedeckt, kann es sein, dass der Verleiher die Kaution für das Gerät einbehält. Alles in allem, haben Sie dann mit dem Leihen der Unterwasserkamera draufgezahlt.

Es lohnt sich also nur eine Kamera zu leihen, wenn Sie diese nur an einem oder zwei Tagen benötigen und sich eine Eigenanschaffung aus kostentechnischer Sicht einfach nicht lohnt. Wenn Sie mit einer hochwertigen Unterwasserkamera besondere Fotos machen möchten, spricht ebenfalls nichts gegen das Leihen solcher Geräte. Hierbei ist anzumerken, dass man für das Fotografieren unter Wasser einiges Beachten sollte. Hierbei wäre vielleicht ein Fotoseminar für Unterwasseraufnahmen noch ratsam. Wenn Sie die Unterwasserkamera oft verwenden und diese dann auch für andere Zwecke nutzen, ist ein Eigenkauf daher immer ratsamer. Um eine Kamera zu testen, können Sie ebenfalls über das Leihen des Gerätes nachdenken. Damit können Sie sich dann selbst einen Eindruck von dem Gerät und seinem Können machen.

Wie tief kann man mit einer Unterwasserkamera tauchen?

Wenn Sie zukünftig mit einer Unterwasserkamera Tauchen oder Schnorcheln möchten, ist es besonders wichtig, dass Sie eine Kamera mit geeigneter Wassertiefe verwenden. Eine Einweg Unterwasserkamera wird in der Regel einem Druck und einer Wassertiefe von bis zu 5 Metern standhalten. Tiefer sollten Sie mit dieser Kamera nicht gehen, da der Druck der unter Wasser herrscht, das Gehäuse so verändern würde, dass Wasser eintritt. Das Resultat wäre dann, dass alle Aufnahmen nur noch für den Mülleimer taugen. Damit dies nicht passiert, geben Hersteller die mögliche Wassertiefe an. Der Grund, warum die Wassertiefe nicht überschritten werden sollte, liegt dabei am Druck, der unter Wasser entsteht. Jeder, der schon einmal im Schwimmbad getaucht ist, kennt dieses Phänomen wenn plötzlich Druck auf den Ohren herrscht. Dieser Druck entsteht durch die Gewaltigen Wassermassen. Der Druck verändert Gegenstände und lässt diese kleiner werden. Das bemerken wir auch, weil sich unser Körper im Wasser nahezu schwerelos anfühlt. Je tiefer also getaucht wird, umso mehr Druck herrscht. Gleiches gilt, wenn ein Mensch in die Tiefen des Wassers abtaucht. Die Lunge des Menschen wird durch den Druck komprimiert, was dazu führt, dass der Taucher ganz langsam wieder nach oben steigen muss. Taucht der Taucher zu schnell auf, kann die Lunge nicht so schnell reagieren, was letztendlich zum Tod führen kann.

Canon PowerShot D30 DigitalkameraBetrachten wir aber unsere Unterwasserkamera noch etwas genauer. Der Druck, der unter Wasser entsteht, wirkt sich also auf alle Gegenstände aus. Eine Kamera, die in 5 Metern noch dicht ist, kann in 6 Meter, Tiefe bereits Wasser durchlassen. Hierbei kommt es auf das Material an, welches beim Gehäuse verwendet wurde. Eine günstige Lösung wurde bereits angesprochen und ist die Einwegkamera. Diese ist, um die 10 Euro zu haben, und kann bis zu einer Tiefe von 5 Metern verwendet werden. Eine weitere Alternative würde ein PVC-Täschchen darstellen in, welches man die Kamera packt. Auch hier sollte die Tiefe von bis zu 5 Metern nicht überschritten werden. Ein Aluminiumgehäuse hält schon mehr Druck aus und kann bis zu einer Tiefe von 120 Metern verwendet werden. Hier kommt es aber zu einem sehr hohen Preisaufkommen, welches sich nur lohnt, wenn man viel fotografiert oder aber mit den Unterwasseraufnahmen seinen Lebensunterhalt verdient. Eine Alternative stellen die Unterwasserkameras dar, die für die jeweiligen Wassertiefen konstruiert wurden. Hiermit können Sie je nach Modell zwischen 10 und 40 Meter tief abtauchen. Die Modelle, mit denen Sie weiter abtauchen können, sind preislich etwas teurer, also die Unterwasserkameras mit denen Sie sich bei 10 Metern bewegen.

Fazit:

Es kommt also ganz auf Ihre individuellen Wünsche an, bis zu welcher Tiefe Sie mit der Unterwasserkamera abtauchen wollen. Die einfachen und günstigen Modelle erlauben eine Wassertiefe von bis zu 5 oder auch 25 Metern. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, bis, zu welcher Tiefe Ihre zukünftiger Unterwasserkamera reichen soll, sollten Sie sich informieren bis, zu welcher Tiefe Ihr Tauchschein geht. Das ist dann auch das Maximale, was Sie beim Tauchen erreichen dürfen.