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Hauswasserwerk Test

Welche Hauswasserwerke benötigen einen Frostschutz?

WinterHauswasserwerke stellen eine gute Option dar, um die Brauchwasserversorgung für Haus (Toiletten, Dusche, Waschmaschine) und Gartenbewässerung auf das kostenlose Regen- oder Brunnenwasser umzustellen.

Im besten Fall wird das Gerät an einem bestimmten Platz fest stationiert. Dieser sollte so gewählt sein, dass Haus und Garten mit möglichst kurzen Leitungswegen gleichzeitig versorgt werden können.

Ein Haus bietet viele Möglichkeiten, den richtigen Platz für das Hauswasserwerk zu finden. Oftmals werden die Geräte im Keller, in der Garage, im Hauswirtschaftsraum oder sogar im Gartenhaus aufgestellt.

Im Winter keine Regenwassereinspeisung?

Die meisten im Handel erhältlichen Hauswasserwerke sind mit einer Ablassschraube zur Entleerung ausgestattet. Diese dient aber nicht nur dazu, das Wasser für Reparaturen oder Umbauten abzulassen. Sollten Sie Ihr Hauswasserwerk nur für die Gartenbewässerung einsetzen, wird es über die kalte Jahreszeit nicht benötigt, da der Garten nicht bewässert wird. So können Sie für diese Zeit das Ihr Hauswasserwerk entleeren und für den Winter einlagern.

Was aber tun, wenn die Brauchwasserversorgung für das Haus auch an das Hauswasserwerk angeschlossen ist und das Gerät steht in der unbeheizten Garage oder im Gartenhaus?

Frostschutz für das Hauswasserwerk

Nicht nur das Hauswasserwerk ist frostgefährdet, sondern auch die im Freien verlegten Leitungen. Im Normalfall werden Wasserleitungen im Außenbereich mindestens 1,2 m tief im Erdboden versenkt, um frostsicher zu liegen. Im Gartenbereich wird das selten gemacht, da der Aufwand zu groß ist. Kunststoff- oder Schlauchleitungen werden knapp unter der Erdoberfläche vergraben, um bei Reparaturen schneller heranzukommen.

Diese Leitungen stellen nicht unbedingt das Problem dar, denn wenn sie clever verlegt sind, können sie während der Frostphase abgeklemmt und entwässert werden. Wichtig dabei ist, zu beachten, dass die Wasserhähne nach dem Entleeren offenbleiben, um dem Restwasser Platz zum Ausdehnen zu geben. Leitungen, welche zur Brauchwasserversorgung des Hauses genutzt werden, müssen entweder frostsicher verlegt sein, oder mit entsprechenden Isoliermaßnahmen vor Frost geschützt werden.

Steht das Hauswasserwerk in der unbeheizten Garage oder im Gartenhaus muss es explizit vor Frost geschützt werden. Im Normalfall reicht eine Styropor-Verkleidung für das Gerät aus, um es bis -5 Grad vor dem Einfrieren zu schützen. Droht höherer Frost, kann in Baumärkten, lassen Sie sich beraten, eine dafür geeignete Dämmung besorgt werden. Denselben Zweck erfüllt aber auch ein großer Strohsack.

Um das Hauswasserwerk vor Frost zu schützen, müssen alle erdenklichen Maßnahmen getroffen werden, denn eine Wiederbeschaffung nach einem Frostschaden würde die Einsparungen durch das kostenlose Regenwasser zunichtemachen.
Nur wer in der Lage ist, sein im Frostbereich aufgestelltes Hauswasserwerk richtig zu isolieren, spart sich das lästige Ab- und Aufbauen sowie das Umstellen des Brauchwassers für das Haus auf das teure Trinkwasser.