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Epilierer Test

Wie lange keine Haare nach dem Epilieren?

Epilierer Philips HP6400Beim Epilieren ergibt sich der große Vorteil, dass die Haare nicht nur einfach bis zur Haut gekürzt werden, wie das beispielsweise beim Rasieren der Fall ist. Denn bei einer Epilation werden selbst feine Härchen dank zahlreicher Pinzetten – in der Regel sind es 20 und mehr – samt der Wurzel aus der Haut gezogen. Dadurch braucht es eine Zeit lang, bis die Haare wieder beginnen nachzuwachsen. Daumen mal Pi wird angeführt, dass Haare etwa erst 4 Wochen nach der Epilation wieder die Länge erreicht haben, dass ein erneuter Durchgang erfolgen kann. Allerdings kann diese Angabe nur als Richtwert gesehen werden, denn es gibt Haare, die schneller nachwachsen. Dies kommt immer auf die Region an, in der die Haare entfernt wurden. Haare am Körper wachsen nämlich nicht gleichmäßig, sondern je nach Körperpartie gibt es hierbei recht unterschiedliches Wachstum zu verzeichnen. Ebenso beeinträchtigen der Hormonhaushalt, die Ernährung und die genetische Veranlagung das Körperhaarwachstum.

Es gibt zahlreiche Tabellen, die aufzeigen, wie schnell unser Haar etwa wächst. So wird angeführt, dass Achselhaare etwa 2,1 Millimeter, Oberschenkelhaare 1,4 Millimeter und Haare an den Armen etwa 1,5 Millimeter pro Woche wachsen. Deswegen gibt es Körperpartien, wie beispielsweise die Achselhöhle, die häufiger epiliert werden müssen als andere. In Anbetracht dessen, dass der Epiliervorgang vor allem in der Bikinizone – in welcher das Wachstum der Haare übrigens auch relativ zügig voran schreitet – und in der Achselhöhle als besonders unangenehm empfunden wird, greifen zahlreiche Frauen in diesen Körperregionen lieber zum Rasierer, um sich den schmerzvollen Vorgang des Epilierens ersparen zu können. Anders gestaltet sich dieser Umstand hingegen bei den Armen und den Beinen. Vor allem die Beine sind im Vergleich zu anderen Körperpartien relativ unempfindlich gegen den Schmerz und hier wachsen die Haare weitaus langsamer als unter den Achseln und in der Bikinizone. Wird davon ausgegangen, dass Haare erst ab einer Länge von 2 bis 5 Millimetern ideal zum Epilieren sind, geht die Rechnung mit den 4 Wochen durchaus auf.

Die Wachstumsphasen

Wie beim Kopfhaar gibt es auch bei der restlichen Körperbehaarung unterschiedliche Phasen zu verzeichnen. Wie schnell diese Phasen einander abwechseln und wie lange die Haare in den jeweiligen Phasen verweilen ist sowohl genetisch als auch hormonell bedingt. Zudem gibt es auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu verzeichnen. In der Wachstumsphase kann man davon ausgehen, dass Körperhaare etwa 1 Millimeter binnen 3 Tagen wachsen. Nachdem die Wurzeln der Haare beim Epilieren entfernt wurden, dauert es aber einige Tage bis der Körper neue Haarwurzeln ausbildet, aus denen der Haarbalg nach draußen dringen kann. Selbst wenn beim Epilieren alle Haare entfernt wurden, liegt es in der körperlichen Veranlagung, dass neue Körperhaare nachwachsen, da diese den Körper vor Kälte und anderen Umwelteinflüssen schützen sollen. Wenn die Haarwurzel wieder gebildet wurde, dauert es immer noch einige Tage bis der Haarbalg schließlich durch die Hautschicht durchdringen kann. Generell wird hierbei von etwa 2 Wochen ausgegangen. Nach der Wachstumsphase tritt das Haar in die sogenannte Übergangsphase über, welche etwa 2 bis 4 Wochen andauert. Wer regelmäßig epiliert, erfasst die Haare meist in dieser Phase. Wird die Epilation hingegen für einige Zeit hinweg nicht durchgeführt, beginnt die sogenannte Ruhephase. Diese ist regional sehr unterschiedlich. Danach fällt das Haar aus, um für neue Haare Platz machen zu können.

Wie schnell wachsen Haare in den unterschiedlichen Regionen nach und was beeinflusst das Wachstum?

Trockenanwendung Epilierer Braun Silk-épil 7 7951 Skin SpaVor allem hormonellen Einflüssen unterliegt das Wachstum der Haare. Hierbei spielen vor allem Androgene, bei denen es sich um männliche Geschlechtshormone handelt, eine tragende Rolle. Prinzipiell werden Haare in drei Gruppen unterteilt:
Das Sexualhaar, welches sich vor allem im oberen Intimbereich des Mannes befindet, wächst je nach Androgeneinfluss relativ rasch.
Das Ambisexualhaar zeigt sich bei der Frau und wird auch als sekundäre Geschlechtsbehaarung bezeichnet. Dabei sind vor allem Haare im Intimbereich und den Achseln betroffen. Das Wachstum dieser Haare ist ebenfalls vom Androgengehalt im Blutplasma abhängig. Selbst wenn es sich beim Androgen eigentlich um ein männliches Hormon handelt, weisen auch Frauen dieses im Blutplasma auf. Frauen, die ein stark ausgeprägtes Haarwachstum haben (außer das Kopfhaar) haben in der Regel einen hohen Androgenspiegel.
Das Nichtsexualhaar, wie beispielsweise die Körperbehaarung an den Beinen und den Armen, wird nicht vom Androgen beeinflusst.

Das Haarwachstum kann zudem durch Lebensstile beeinflusst werden. Vor allem die Nahrung und Wärme können das Wachstum der Haare ebenfalls beschleunigen.