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ExpertenTesten

WLAN richtig einrichten

WLAN richtig einrichten HauptbildDie Telekommunikationsanbieter versprechen gerne, dass das Internet in kurzer Zeit ins Haus kommt, weil einfachste Zugangsmöglichkeiten bestehen. Die Werbung verspricht, dass der Router nur verbunden werden muss, damit ein WLAN-Netz entsteht, das im ganzen Haus erreichbar ist. Was dort leicht wirkt, kann sich in der Realität zu einem zeitaufwendigen Vorhaben entwickeln. Damit Sie das WLAN-Netz in kurzer Zeit nutzen können, finden Sie in diesem Ratgeber die wichtigsten Informationen, durch die Sie Ihr Netzwerk einrichten können.

Perfekte Standorte für WLAN Router

Damit in allen Bereichen der Wohnung ein optimaler Empfang des WLAN-Signals möglich ist, sollte der sendende Router in einem zentralen Raum des Hauses platziert werden. Achten Sie dabei darauf, dass das Netzwerkgerät leicht erhöht steht, damit das Funksignal gut versendet werden kann. Berücksichtigen Sie außerdem, dass die Qualität des Signals durch bestimmte Störquellen gemindert wird.

Das ist der Grund, warum Experten darauf hinweisen, den Router nicht in einem Raum aufzustellen, in dem Metallkonstruktionen stehen.

In einem Raum wie der Küche können Router ihr Potential nicht entfalten. Dort stören bestimmte Gegenstände, wie zum Beispiel Kühl- oder Gefrierschrank, oftmals das Signal. Mikrowellen und andere elektrische Geräte, die in der Küche stehen, können die Signalqualität ebenfalls reduzieren. Der Router kann im Betrieb nicht mehr die Geschwindigkeiten entfalten, die durch die Wahl eines anderen Aufstellungsort möglich sind. Nutzen Sie zum Beispiel Flure, so dass das Signal sämtliche Zimmer erreicht, die sich am Durchgang befinden.

AVM FRITZ!WLAN 1750E Repeater im Test HausbetriebFalls der Router dennoch nicht sämtliche Ecken des Hauses erreicht, sollten Sie die Antennen des Routers ausrichten. Oftmals befinden sich diese Elemente am Gehäuse des Gerätes. In diesem Fall können Sie die Antennen in die Richtung bewegen, in die das Signal gesandt werden soll. Andere Router, die zum Beispiel durch den bekannten Hersteller AVM produziert werden, besitzen nur integrierte Antennen, die keine Ausrichtung zulassen. Sämtliche Geräte können aber mit einem Repeater kombiniert werden, durch den sich das WLAN-Signal oftmals signifikant verstärkt.

Der richtige Ort für Signalverstärker

Der WLAN Repeater verstärkt das Funksignal, das durch den Router generiert wird. Daher müssen Sie den Verstärker zunächst einrichten. Oftmals können Sie die WPS-Funktion nutzen, durch die eine sichere Verbindung zum Router hergestellt wird, ohne dass die Eingabe des WLAN-Passworts erforderlich ist. Wenn die Verbindung steht, sollten Sie erkunden, wo das Signal ganz besonders schlecht ist. Letztendlich platzieren Sie den Verstärker auf mittlerem Wege.

So kann der Repeater das Signal gut einfangen – und in Richtung Störungsstelle verstärken.

Falls Ihr Router Antennen besitzt, die sich ausrichten lassen, sollten Sie diese Elemente in Richtung des Repeaters drehen. Auf diese Weise gewährleisten Sie einen optimalen Empfang, durch den sich das Funknetzwerk erweitern wird. Falls es mehrere Punkte gibt, an denen das WLAN nur noch schwach empfangen wird, können Sie auch mit mehreren Repeatern arbeiten. So können Sie den Router zum Beispiel im Erdgeschoss installieren, während in den oberen Geschossen das Signal durch die Verstärker verbessert wird.

Optimale Funkkanäle verwenden

Viele Geräte funken lediglich auf dem 2,4 Gigahertzfrequenzband. Daher kommt es vor allem in größeren Mieshäusern zu Überschneidungen zwischen verschiedenen WLAN-Netzwerken, die sich in direkter Nähe befinden. Dadurch kann das eigene Signal empfindlich gestört werden. Das Resultat ist eine niedrigere Geschwindigkeit, die sich deutlich bemerkbar macht. Daher sollten Sie nach Möglichkeit auch das 5 Gigaherhertzband verwendenTP-Link RE450 AC1750 Dual Band WLAN Repeater im Test Hausbetrieb.

Sie können im Router außerdem bestimmte Funkkanäle anwählen, die die Signalqualität verbessern. Nutzerinnen und Nutzer einer Fritz!Box lassen den Router zum Beispiel auf dreizehn Kanälen des 2,4 Gigahertzfrequenzbandes funken. In der Praxis empfiehlt es sich, die Kanäle 1, 6 und 11 zur Verteilung des WLAN-Signals zu verwenden. Diese weisen nur wenige Störquellen auf. Allerdings kann es manchmal hilfreich sein, einen anderen Kanal zu nutzen. Grundsätzlich nehmen Sie die Einstellung über das Webmenü vor, über das gängige Router verfügen.

Grundsätzlich sollte dieser immer um vier Kanäle von der nächsten Störquelle entfernt sein, damit optimale Ergebnisse möglich sind. In Häusern mit lediglich einem Internetzugang können Sie zumeist auf derartige Einstellungen verzichten. An anderen Orten ist die Modulation der Kanäle empfehlenswert. Zahlreiche Router bieten eine Prüfung an, durch die die optimalen Kanäle ermittelt werden. Ansonsten können Sie auch das Programm in SSIDER verwenden, das nach geeigneten Kanälen scannt.

Verschlüsselung einrichten und Daten sichern

Hacker und Datendiebe haben in den vergangenen Jahren immer wieder Programme entwickelt, um einfache WLAN-Verschlüsselungen zu knacken. Daher gelten Verfahren, die bis vor einige Jahre verwendet wurden, mittlerweile als nicht mehr sicher genug. Aus diesem Grund sollten Sie auf bestimmte Verschlüsselungstechniken verzichten. Grundsätzlich ist es aber geboten, dass WLAN zu sichern. Ansonsten lasen Sie Datendieben, Hackern und Fremdsurfern geradezu ein.

Sicherheit_im_NetzBis vor einigen Jahren wurden WLAN-Signale vor allem im WEP-Verfahren verschlüsselt. Allerdings enthält der zugrundeliegende Algorithmus grundlegende Schwachstellen. So bleiben Schlüssel, die die Passwörter verschleiern, über lange Zeit im gleichen Zustand. Teilweise werden bei der Initialisierung unverschlüsselte Daten übertragen, was das Risiko eines virtuellen Einbruchs erhöhen kann. Sicherheitsexperten empfehlen daher, die WEP-Verschlüsselung nicht mehr zu verwenden.

Eine Zeitlang wurden Router mit dem WPA-Algorithmus gesichert. Allerdings wurde auch diese Verschlüsselung im Jahr 2009 geknackt. Router und Repeater, die nur diesen Sicherheitsalgorithmus besitzen, sollten ausgetauscht werden. Weil auch die WEP-Verschlüsselung sehr einfach durchbrochen werden kann, sind beide Algorithmen keine Alternative. Stattdessen empfehlen sich aktuelle Router, die das Signal im WPA2-Verfahren verschlüsseln.

Bislang konnte der WPA2-Standard noch nicht geknackt werden. Der Verschlüsselungsalgorithmus, der auf dem derzeitigen Advanced Encryption Standard (AES) besteht, nutzt unterschiedliche Protokolle, die zur Sicherheit beitragen.

Der WLAN-Schlüssel, mit dem sich verschiedene Endgeräte mit dem Router verbinden, gilt als sehr sicher, solange nicht bestimmte Passphrasen wie Zahlenfolgen oder Teile des Alphabets verwenden.

Was tun, wenn das Passwort vergessen wurde?

Wenn das Passwort nicht mehr bekannt ist, durch den sich Endgeräte mit dem Router verbinden, um einen Zugang zum Internet zu erhalten, gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten. Schauen Sie zunächst unter dem Router. Oftmals wird das Passwort neben andere Angaben des Herstellers gedruckt. Falls Sie dort kein Passwort verwenden, hilft ein Computer. So können Sie das vergessene WLAN-Passwort mit Hilfe von Windows auslesen.

Kennwort ComputerSie müssen sich in der Systemsteuerung nur die Eigenschaften des Netzwerks anzeigen lassen. Im Reiter Sicherheit befindet sich die Möglichkeit, das Passwort auszulesen. Wenn Sie per Klick einen Haken setzen, sehen Sie ihr WLAN-Passwort. Sie können die Passphrase sogar kopieren und in ein Dokument einfügen, das Sie nicht speichern, aber ausdrucken. So besitzen Sie den Schlüssel, um Endgeräte mit dem WLAN zu verbinden.

Natürlich können Sie den Schlüssel auch ändern. Ein neues Passwort wird über das Webinterface des Routers eingegeben. Es ist immer möglich, das Netzwerkgerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Bedenken Sie aber, dass in diesem Fall sämtliche Einstellungen erneut vorgenommen werden müssen. Setzen sie den Router also nur dann zurück, wenn Sie die Zugangsdaten Ihres DSL-Anbieters kennen.