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Hauswasserwerk Test

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Hauswasserwerk

Hauswasserwerk schematische DarstellungEin Hauswasserwerk ist eine gute Alternative, um aufgefangenes Regenwasser oder Wasser aus einem eigenen Brunnen in das Brauchwassernetz einzuspeisen. Da aber das Angebot an Hauswasserwerken schier unübersehbar ist, muss auf viele verschiedene Dinge geachtet werden.

Um kostenloses Wasser zu Einsparungen bei der Wasserrechnung zu nutzen, sollten die Investitionen ebenfalls so günstig wie möglich gehalten werden. Wichtig beim Kauf eines Hauswasserwerkes ist das passende Preis-Leistungs-Verhältnis.

Funktion eines Hauswasserwerkes

Ein Hauswasserwerk kann in drei Baugruppen unterteilt werden. Diese bestehen aus einer Pumpe, meistens Kreiselpumpe oder Jet-Pumpe, einem Druckausgleichsbehälter und einer Drucksteuerung.

Fördert die Pumpe Wasser aus einer Regenwasserzisterne oder einem eigenen Brunnen, wird dieses In den Druckausgleichsbehälter transportiert. Dieser ist werksseitig mit einem Gas, meistens Stickstoff oder Luft gefüllt. Dieses Gas- oder Luftpolster wird beim Einpumpen des Wassers komprimiert und erzeugt den Druck auf den Wasservorrat. Die Druckkessel unterscheiden sich je nach Modell in der Größe. Das durchschnittliche Volumen beträgt etwa 20 Liter. Auf diese Weise übernimmt der Druckkessel die Funktion eines Vorratsbehälters.

Die Drucksteuerung ist werksseitig mit einem bestimmten Ein- und Abschaltdruck voreingestellt. Ist im Druckkessel der Abschaltdruck erreicht, sorgt die Drucksteuerung für das automatische Abschalten der Pumpe. Im laufenden Betrieb sorgt diese Drucksteuerung bei kleineren Wasserentnahmen für eine geringe Schalthäufigkeit, da die Pumpe erst wieder eingeschaltet wird, wenn der voreingestellte Mindestdruck im Druckkessel erreicht ist.

Leistung eines Hauswasserwerkes

Hauswasserwerk GartenbewässerungDie Leistung eines Hauswasserwerkes ist immer abhängig von den individuellen Ansprüchen an das Gerät. In der heutigen Zeit der Energieersparnis möchten die Verbraucher oftmals auch mit solch einem Gerät möglichst wenig Strom verbrauchen.

Der Markt gibt dazu einige Geräte mit Nennleistungen unter 1.000 Watt her, welche in den Praxistests trotzdem sehr gut abgeschnitten haben. Allerdings sind entsprechend der niedrigen Leistung auch die Fördermengen nicht so hoch. Diese Geräte sind in der Lage zwischen 2.000 und 3.000 Liter Wasser in der Stunde zu fördern.

Im Gegensatz dazu stehen Geräte mit einer Nennleistung bis zu 1.500 Watt. Diese kommen überwiegend dort zum Einsatz, wo große Wassermengen gefördert werden müssen. Ein Hauswasserwerk dieser Größenordnung kann Wassermengen von bis zu 5.500 Litern in der Stunde fördern. Somit können auch lange Leitungswege mit ausreichendem und konstantem Wasserdruck versorgt werden.

So ist ein Hauswasserwerk mit hoher Nennleistung und Fördermenge geeignet, ein weitläufiges Gartengrundstück mit z. B. 4 Sprenkleranlagen mit Wasser zu versorgen.

Sicherheitsvorkehrungen bei einem Hauswasserwerk

Hauswasserwerk BrauchwasserEin Hauswasserwerk mit einer Preisspanne zwischen rund 100 Euro bis 600 Euro und mehr ist eine Investition, die sich irgendwann amortisieren soll. Also muss das Gerät lange halten. Neben einer guten Verarbeitung aus hochwertigen Materialien muss ein qualitativ gutes Hauswasserwerk zudem über gewisse Sicherheitsvorkehrungen verfügen.

Da die meisten Hauswasserwerke an einen Vorratsbehälter wie eine Regenwasserzisterne angeschlossen sind, kann es immer passieren, dass man den Wasserstand nicht kontrolliert und die Pumpe Luft zieht. Das würde über einen längeren Zeitraum zur Folge haben, dass die Pumpe heiß läuft und Schaden davon trägt. Da die meisten Hauswasserwerke sehr leise arbeiten, bekommt der Betreiber das Durchlaufen selten bis nie mit.

Qualitativ hochwertige Pumpen verfügen zu diesem Zweck über eine integrierte Trockenlaufsicherung, welche bei zu geringem Durchfluss die Pumpe automatisch abschaltet. Nach dem Wiederherstellen eines ausreichenden Wasserpegels kann die Pumpe über einen Resetschalter wieder gestartet werden.

Zusätzlich verfügen die etwas höherpreisigen Hauswasserwerke über einen Thermoschutzschalter für den Pumpenmotor, der ein Heißlaufen des Motors verhindert.

Der Druckkessel sollte nach Möglichkeit über ein Überdruckventil verfügen. Im Falle eines zu hohen Druckes im Kessel kann dann Luft oder Gas in die Atmosphäre ausströmen und so einen Unfall oder zumindest Schäden an der Anlage verhindern.

Auch bei einem Hauswasserwerk ist teuer nicht immer gleichbedeutend mit gut. Hier lohnt es sich immer, Vergleiche zu machen, Produktberichte zu lesen und sich selbst nach seinen Ansprüchen an ein funktionales Hauswasserwerk zu fragen.