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Landmann 12375 Lavastein-Gasgrill

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Grill und das Grillen

Das Grillen ist eigentlich die ursprüngliche Methode um Lebensmittel zu garen.

Heute verstehen wir von selbst, dass beim Grillen mehr oder weniger nur Fleisch auf den Grill kommt. Doch die Zeiten haben sich geändert, sodass auch vermehrt Gemüse und sogar Obst mit auf den Grill kommen.

Das Grillen selbst hat sich von der Zubereitung der Lebensmittel zu einem echten Lebensgefühl entwickelt. Im Sommer sieht man immer wieder aufsteigenden Rauch und er duftet überall lecker nach Gegrilltem. In Deutschland gibt es verschiedene Orte, wo man grillen kann.
Meist werden Grillplätze im Freien bevorzugt. Das können Parkanlagen oder der eigene Garten sein.

Auch auf dem Balkon wird hin und wieder gegrillt, wobei hier meist auf einen Gasgrill oder Tischgrill ausgewichen wird.

Beim Grillen an sich verfügt man über einen Grill, in dem sich im unteren Bereich Kohle befindet. Diese Kohle bzw. die Glut gibt die Wärme an das Grillgut ab und gart es. An der Oberfläche wird das Grillgut sogar meist geröstet.

United States of AmericaIn den USA hat sich eine andere Form des Grillens durchgesetzt. Hier bevorzugt man das indirekte Grillen. Sehen wir uns nun die verschiedenen Varianten des Grillens einmal genauer an:

Direktes Grillen

Spricht man vom direkten Grillen, wird ein Grill beschrieben, der in Deutschland viel verwendet wird. Das Grillgut wird dabei direkt über die Hitzequelle gelegt und dort durch die Wärmestrahlung gegart. Beim direkten Grillen können Temperaturen bis zu 270 Grad entstehen. Das führt auch dazu, dass sich an der Oberfläche des Grillgutes eine Kruste bildet. Wenn man das Grillgut richtig grillt, dann bleibt das Fleisch innen zart und saftig, während es außen schön kross und knusperig ist. In vielen Haushalten wird das Grillgut, bevor es auf den Grill gelegt wird, mit Gewürzen und Ölen mariniert.

 

Eine besondere Art des direkten Grillens ist das Sizzeling. Hierbei wird das Grillgut erst angegrillt, und zwar bei einer extremen Hitze. Man belässt das Grillgut nur einige Sekunden auf der Hitzequelle und grillt das Gut von beiden Seiten scharf an. Dann wird das Grillgut von der extremen Hitzequelle genommen und bei einer moderaten Wärme gar gegrillt.

Scharfanbrater kombinieren die Vorzüge des direkten Grillens unter Nutzung unterschiedlicher Temperaturen.

Einige Grills haben für diese Art des Grillens spezielle Vorrichtungen. Der Vorteil liegt darin, dass durch das schnelle Rösten leckere Aromen entstehen, die das Grillgut noch schmackhafter werden lassen.

Indirektes Grillen

Spricht man beim Grillen davon, dass das Grillgut indirekt gegrillt wird, trifft das Grillgut nur indirekt auf die Hitze. Bei einer Temperatur von 130 bis 220 Grad befindet sich das Grillgut neben der Hitzequelle. Dafür wird oft ein Kugelgrill verwendet. Beim indirekten Grillen wird das Grillgut nicht von der Hitze der Hitzequelle gegart, sondern nur von der warmen Luft. Die Hitze wird an der Innenseite vom Grill reflektiert, sodass die Wärme also indirekt auf das Grillgut trifft.

Vergleichbar ist dieses Garverfahren mit einem Heißluft- oder Umluftofen. Durch das schonende Garen kann der Saft des Grillgutes mittels einer Schale aufgefangen werden, wobei eine leckere Soße entsteht. Der Vorteil von dieser Grillvariante ist, dass auch dickeres Grillgut gleichmäßig gegart werden kann. Der Nachteil ist allerdings die viel längere Zubereitungsart, als beim direkten Grillen.

Plankengrillen

Das Plankengrillen ist eine eher unbekannte Art und eignet sich besonders zum Grillen von Fisch. Beim Plankengrillen handelt es sich um eine Variante des indirekten Grillens.

Ein Holzbrett wird dabei für mehrere Stunden in Wasser eingelegt, damit es sich gut mit Wasser voll saugen kann. Danach wird das Brett nur kurz an der Oberfläche abgetrocknet. An einer Seite wird das Brett nun gut eingeölt.

Mit der geölten Seite nach oben wird das Brett nun in einen Kugelgrill direkt über die Glut gegeben. Nach einem Zeitraum von etwa 10 bis 15 Minuten beginnt das Brett, auf der unteren Seite zu glühen und zu rauchen. Das Grillgut wird nun auf dem Brett also der geölten Seite platziert und auf die Seite, also weg von der Glut geschoben. Das Grillgut wird nun indirekt und mit einem leichten Raucharoma gegart.

Barbecue

Barbecue ist eine Grillart, die oft in den USA ausgeführt wird. In letzter Zeit hat sich jedoch auch diese Grillart bei uns durchgesetzt und wird in Deutschland vermehrt genutzt.

GrillenBeim Barbecue wird das Grillgut ganz langsam bei einer Temperatur bis maximal 130 Grad gegart. In der Regel verwendet man für diese Art des Grillens einen Smoker. Das Grillgut wird nur durch den heißen Rauch so lange gegart, bis das Grillgut den gewünschten Gargrad erreicht hat. Die Smoker Grills verfügen über eine sogenannte Brennkammer, in die Holz, Pellets oder anderes Brennmaterial gefüllt wird. Der aufsteigende Rauch des Brennmaterials gart nun das Grillgut und verleiht ihm ein herrliches Aroma. Der Nachteil dieser Methode ist ebenfalls eine sehr lange Zubereitungsdauer. Vorteil ist, dass sich auch große Fleischstücke und Braten im Smoker gut zubereiten lassen.

Fazit:

Ganz gleich, für welche Art des Grillens man sich entscheidet, im Sommer ist das Grillen für jeden ein entspannendes Ereignis und ein Lebensgefühl. Das Zusammensitzen mit Freunden und der Familie macht Freude, und wenn dann die Temperaturen noch jenseits der 20 Grad herrschen, könnte ein Grillabend wohl kaum perfekter sein.

Das Grillen und die magische Anziehungskraft des Feuers gehören im Sommer einfach zu einem guten Lebensgefühl dazu.