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ExpertenTesten

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Autobatterie

Autobatterie laden Eine Autobatterie ist in dem Sinne gar keine Batterie, sondern ein Akkumulator. Sie wird auf- und wieder entladen, was nur bei einem Akkumulator erkennbar ist. Eine einfache Batterie wird nur entladen und muss, wenn sie leer ist, entsorgt werden. Starterbatterien kommen in Fahrzeugen vor, die mittels eines Anlassers gestartet werden. Somit finden sich Starterbatterien in allen Kraftfahrzeugen, in Booten, Wohnwagen und Stromerzeugungsaggregaten. Auch im Flugzeug oder Elektroautos werden Akkumulatoren eingesetzt. In Elektroautos lautet die genau Bezeichnung Traktionsbatterie, die getrennt oftmals einen Akkumulator beinhalten.

Batterien im Winter richtig Pflegen und Warten

Anlasser benötigt zwischen 100 bis hin zu 1000 Ampere, um den Motor zu starten. Eine Autobatterie muss folglich in der Lage sein, kurzeitig diese Energie zu liefern. Besonders im Winter ist es wichtig, dass die Batterie ausreichend gut funktioniert. Die Technik in den Batterien ist dafür ausgelegt, dass diese bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad eine optimale Leistung erbringt. Batterien funktionieren auch bei niedrigen Temperaturen noch gut – bringen aber schon bei Minus 18 Grad nur die Hälfte der angegebenen Leistung auf. Dies führt dazu, dass Batterien, deren Leistung im Laufe des Lebenszyklus schon abgenommen haben keine entsprechende Leistung mehr aufbringen, um den Motor des Fahrzeugs zu starten. Wenn Ihre Autobatterie bereits einige Jahre zuverlässige Dienste leistet, sollten Sie diese vor dem Wintereinbruch überprüfen lassen. Eine Auto im WinterVorankündigung, wann die Batterie die Dienste versagt, gibt es leider nicht. Sie bemerken es letztendlich, wenn Sie früh morgens zur Arbeit fahren möchten und Ihr Fahrzeug keine Anstalten macht anzuspringen.

Im Winter sollten Sie daher eine Autobatterie in regelmäßigen Abständen überprüfen. Eine Kontrolle des Flüssigkeitsstandes ist unausweichlich. Durch das Aufschrauben der Schutzkappen, die sich oben an der Batterie befinden, lässt sich der Flüssigkeitsstand gut einsehen. Sobald Sie die Lamellen im Inneren sehen können, muss Flüssigkeit nachgefüllt werden. Destilliertes Wasser eignet sich dazu am Besten. Von normalem Wasser sollten Sie absehen, da die Leitfähigkeit geringer ist – was zur Zerstörung der Batterie führen würde. Bei einer wartungsfreien Batterie sollten Elektrolyte regelmäßig kontrolliert werden. Dies geschieht durch Messinstrumente, die es im Handel zu erwerben gibt. Wenn Sie das Messen nicht selbst übernehmen möchten, können Sie dies auch einer Werkstatt überlassen.

Bei einer Messung, die Sie selbst vornehmen, sollten Sie darauf achten, dass die Batteriespannung mindestens 13,8 Volt aufbringt. Maximal darf der Wert 14,4 Volt betragen und sollte diesen Wert nicht übersteigen.

Möchten Sie die Batterie hin und wieder an ein Batterieladegerät anschließen, sind die Werte immer auf 14,4 Volt einzustellen. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit die Dichte der Säure mit speziellen Instrumenten zu überprüfen. Hierfür müssen Sie die Batterie nicht einmal aus dem Fahrzeug entnehmen. Viele Messgeräte werden einfach nur an die Batterie geklemmt und bringen nach kurzer Zeit das Ergebnis ans Licht. Eine Messung der Dichte kann nur im Ruhestand erfolgen.

Vorteilhaft ist es, wenn Sie mit dem Fahrzeug fahren, so dass die Batterie voll aufgeladen ist. Lassen Sie das Fahrzeug anschließend zwei Stunden ruhen und führen Sie erst dann die Messung durch.

Es gibt mittlerweile auch Messgeräte, die über den Zigarettenanzünder angeschlossen werden. Bei diesen Geräten können die Daten entsprechend abgelesen werden. Als Zubehör ist es empfehlenswert, wenn Sie diese bei der Anschaffung einer neuen Batterie gleich dazukaufen.

VW WinterWie kann die Batterie im Winter geschont werden?

Sobald der Winter einbricht und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich auftreten, ist oberste Vorsicht geboten. Eventuell könnte das Fahrzeug am nächsten Morgen nicht mehr anspringen. Durch die Kälte verliert die Autobatterie Energie. Die Bestandteile einer Batterie werden durch die Kälte stark komprimiert, so dass ein Leistungsabfall die Folge ist. Kontrovers dazu benötigt das Fahrzeug bei Kälte mehr Energie, um zu starten. Das bedeutet, die wenige Leistung sowie der erhöhte Energieverbrauch, müssen irgendwie ausgeglichen werden. Gerade im Winter werden bei Fahrten Heizung, Heckscheibenheizung, Gebläse und eventuell eine Sitzheizung hinzugeschaltet. Diese Quellen sind wahre Energiefresser, was sich besonders auf Kurzstrecken bemerkbar macht – denn es bleibt kaum Zeit, dass die Lichtmaschine die benötigte Energie erzeugen und die Batterie nachladen kann. Deshalb gilt als erster Tipp, im Winter hin und wieder längere Strecken zu fahren. Laden Sie die Batterie am Wochenende, indem Sie einen Familienausflug planen, der eine bis zwei Stunden Autofahrt erfordert.

Wenn Sie keine Ausflüge im Winter tätigen möchten, können Sie die Batterie in regelmäßigen Abständen auch mit einem Batterieladegerät nachladen.

Sie können auch während der Fahrt im Winter die Batterie schonen. Beim Anlassen erweist es sich als vorteilhaft, wenn Sie nicht alle Verbraucher auf einmal schalten. Sobald Sie in das Fahrzeug einsteigen, sollte die oberste Priorität dem Anlassen gewidmet werden. Schalten Sie Heizung, Sitzheizung, Licht und eventuell auch das Radio aus. Somit kann die Batterie das Fahrzeug mit dem benötigten Strom beliefern. Sobald der Motor läuft, schalten Sie nach und nach die Winter AutoVerbraucher hinzu. Licht wird in vielen Fällen als Erstes benötigt. Warten Sie einige Minuten und schalten das Gebläse hinzu. Wenn es erforderlich ist, können Sie auch erst das Gebläse anschalten, damit die Fenster frei werden. Komfortausstattung sollten Sie ganz zum Schluss zuschalten. Dazu zählt die Sitzheizung, das Radio und eventuell Navigationsgeräte. Überlegen Sie, ob Sie im Winter, auf das Navigationsgerät verzichten können – besonders Kurzstrecken erfordern nicht immer die Nutzung eines Navis.

Ein weiterer Faktor ist die Sauberkeit der Batterie. Feuchtigkeit, die in den Motorraum tritt, kann dazu führen, dass Kriechströme fließen. Kriechstrom saugt im Laufe der Zeit an der Batterie und kann zu einer kürzeren Lebensdauer führen. Sobald Sie eine weiße Schicht an den Polkappen finden, ist die Oxidation in vollem Gange. Die Oxidation sollte so schnell wie möglich entfernt werden, damit diese der Batterie keinen Schaden zuführen kann. Ein empfohlenes Mittel ist das Polfett, welches vor Oxidation schützt. Zudem kann Polfett eine Korrosion dauerhaft aufhalten.

Wir die Batterie längere Zeit nicht verwendet, ist es nötig, diese jede Woche einmal vollständig zu laden.

Im Handel gibt es sogenannte Batterie Trainer, die eine Erhaltungsladung durchführen.