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ExpertenTesten

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Dekupiersäge

Dekupiersäge DetailFakt ist, dass eine Dekupiersäge in jeden gut sortierten Werkzeugkeller gehört. Auf eine Laubsäge hingegen, sofern noch vorhanden, könnte man mitunter verzichten. Jedoch stellt eine Dekupiersäge auf unterschiedlichste Weise ein „kostbares Helferlein“ dar, mit dem Sie unzählige Arbeiten buchstäblich „fein“ durchführen können.

Woher rührt der Begriff „Dekupiersäge“? Der Stamm des Wortes kommt aus dem französischen Sprachgebrauch („decouper“) und bedeutet soviel wie ausschneiden oder beschneiden. Diese Bezeichnung wurde in Anbetracht der Tatsache übernommen, dass es mit diesem Gerät geradezu ein Leichtes ist, selbst filigrane Präzisionsarbeiten mit Holz, Metall, Kunststoff und Co. zu erstellen. Überhaupt werden Dekupiersägen vornehmlich für den Feinschnitt generell eingesetzt.

Im Vergleich zum Klassiker, der Laubsäge, handelt es sich bei der Dekupiersäge um die elektrische Variante. Das bedeutet also, dass Sie bei der Arbeit nicht mehr das jeweils zu bearbeitende Teil, sondern nurmehr die Säge betätigen müssen. Die daraus resultierende Kraftersparnis ist erheblich, wenngleich allerdings ein Höchstmaß an Präzision erzielt werden kann.

Ein wesentliches Detail ist entscheidend

Scheppach Dekupiersäge 405vNormalerweise werden spezielle Dekupiersägeblätter verwendet, um von Anfang optimale Ergebnisse erzielen zu können. Allerdings ist es ohne Weiteres auch möglich, mit den althergebrachten Laubsägeblättern, wie man sie für die Arbeiten mit der Laubsäge benötigt, zum Einsatz kommen zu lassen. Im Gegensatz zu besagten Dekupiersägeblättern sind diese aber relativ grob und breiter.

Dekupiersägeblätter zeichnen sich, und das ist das Besondere, durch ihre speziell geformte, extra schmale Beschaffenheit aus. Gesetzt den Fall, dass Sie Laubsägeblätter für Ihre neue Dekupiersäge benutzen möchten, ist es erforderlich, dieses zusätzlich mit einem speziellen Arretierstift zu bestücken. Ist dieser im Umfang der Lieferung nicht enthalten, so ist es erforderlich, diesen nachzubestellen. Alternativ hält das klassische Zubehörportfolio renommierter Werkzeughersteller ganz sicher auch entsprechend passende und pauschal einsetzbare Adapter.

Tipp: Erfahrene Hobbyhandwerker wissen sich jedoch selbst dann zu helfen, wenn weder das eine noch das andere Teil zur Verfügung steht. So genügt es durchaus, mit einer einfachen Lüsterklemme zu Werke zu gehen. Denn wie die Erfahrung immer wieder zeigt, leistet diese einen ebenso zuverlässigen Dienst.

Allerdings sollten Sie prüfen, wie es um den langfristigen Effekt bestellt ist. Im Unterschied zu einem „professionell“ konzeptionierten Adapter bzw. Arretierstift sind Lüsterklemmen mit Blick auf Sägearbeiten beileibe nicht so stabil.

Die grundlegende Ausstattung einer Dekupiersäge

Einhell TH-SS 405-EInnovative Dekupiersägen sind unter anderem wie folgt ausgestattet: Sinnvollerweise ist eine Schnellspannung enthalten, welche vor allem dann erforderlich ist, wenn Sie häufig mit wechselnden Materialien arbeiten. Wäre unter diesen Umständen eine Schnellspannvorrichtung nicht am Gerät vorhanden, so würde sich das Austauschen der Sägeblätter in der Regel erheblich zeitaufwändiger gestalten.

Ist hingegen besagte Vorrichtung integriert, so ist das Einsetzen eines neuen Sägeblattes mit nur wenigen Handgriffen bzw. fast per Knopfdruck erledigt. Ein weiteres, typisches Ausstattungsmerkmal einer Dekupiersäge ist die so genannte Spanblaseinrichtung. Mit diesem kleinen Zusatzteil können Sie bei Bedarf ununterbrochen der Sägearbeit „frönen“ und haben stets freien Blick auf das zu bearbeitende Werkstück. Denn die beim Sägen entstehenden Späne werden durch diese spezielle Technologie kontinuierlich weggeblasen.

Wer stellt Dekupiersägen her und wie viel kosten sie?

Renommierte Herstellerfirmen von Dekupiersägen sind unter anderem Einhell, Scheppach, Proxxon, Varo oder auch Hegner, wobei sie alle jeweils durch unterschiedliche Vorzüge mit Blick auf die Produktion von Dekupiersägen zu überzeugen vermögen. Die preislichen Gegebenheiten liegen für Einsteiger bei etwa 15 bis 30 Euro, während mittelpreisige Geräte im Durchschnitt mit 100 bis 200 Euro zu Buche schlagen. Allerdings sind in dieser Hinsicht der „Kreativität“ der Anbieter erfahrungsgemäß so gut wie keine Grenzen gesetzt. Denn Fakt ist, dass Sie durchaus auch Geräte erstehen können, die mit rund 300 bis 700 Euro zu Buche schlagen. Im professionellen Bereich liegen die Preis auch schon mal jenseits der Grenze von 1000 Euro.