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Canon PowerShot D30 Digitalkamera

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Unterwasserkamera

Beginnen wir bei der Geschichte der Unterwasserkamera. Um die Geschichte der Unterwasserkamera näher zu ergründen, gibt es nur eine Chance – die Anfänge der Kamera zu ergründen. Mit dem Zeitalter, das man mit einer Kamera Fotografien erstellen kann, haben sich neue Tore geöffnet. Heute gehört das Fotografieren einfach dazu. Ganz gleich, ob man mit den Kindern einen Ausflug macht, eine Party ansteht oder ob man Erinnerungsfotos, aus dem Urlaub mit nach Hause bringt. Fotografieren ist so normale wie Essen oder Schlafen geworden. Dabei steckt dahinter eine ausgeklügelte Technik. Mit dem Fortschreiten der Technik war es auch möglich, unter der Wasseroberfläche Aufnahmen zu machen. So konnte man jedem zeigen, wie es unter der Wasseroberfläche aussieht. Denn nicht jeder kann selbst in die Tiefen des Wassers abtauchen.

Im Jahre 1856 war es einem Taucher mit dem Namen William Thopson gelungen, die ersten Unterwasseraufnahmen zu erstellen. Er war britischer Herkunft und wollte nicht glauben, dass man die Kamera nur über der Wasseroberfläche verwenden konnte. Also machte er sich auf und zauberte tatsächlich einige Unterwasseraufnahmen hervor. Im Jahre 1893 schloss sich der Franzose Louis Boutan mit Joseph David zusammen und erstellten in der Bucht Banyuls sur Mer einige Aufnahmen unter der Wasseroberfläche. Louis Boutan gilt als der Erfinder der Unterwasserkamera, nachdem auch ein Unterwasser Fotowettbewerb benannt wurde. In den folgenden Jahrzehnten gelang es der Technik jedoch noch nicht Geräte für den Alltag zu entwickeln, sodass auch der Verbraucher von der Unterwasserfotografie profitieren konnte.

Canon PowerShot D30Es kamen zwar stetig Bücher und Filme auf dem Markt, die über die das Leben unter der Wasseroberfläche berichteten, aber die Technik brauchte noch einige Jahre. 1963 war es dann soweit, das Nikon die erste Unterwasserkamera auf den Markt brachte. Es handelte sich damals um eine Spiegelreflexkamera mit einem Unterwassergehäuse. Erst als der Boom der Digitalkameras auf den Markt einbrach, wurden diese Modelle einfach in ein wasserdichtes Gehäuse verpackt. Heute gibt es viele Modelle und auch viele Qualitätsstufen der Unterwasserkamera. Denn Gehäuse ist nicht gleich Gehäuse. Die moderne Technik muss dem Druck unter Wasser standhalten können, damit ein Taucher auch fernab der 10 Meter gestochen scharfe Bilder schießen kann. Die Unterwasserfotografie ist eine der schwierigsten Verfahren überhaupt. Für jeden Fotografen ist es eine besondere Herausforderung, Bilder unter der Wasseroberfläche so realitätsnah wie möglich zu knipsen.

Die Besonderheit der Unterwasserfotografie

Wasser verfügt im Gegensatz zur Luft ober einen höheren Berechnungsindex.

Das Glas bzw. der Kunststoff, hinter dem sich die Linse der Kamera befindet, sorgt für eine andere Wahrnehmung im Bezug auf die Größe und die Entfernung des Objekts. Mit einem Objektiv kann die Brennweite so verlängert werden, dass die Unterwasserkamera mit normalen Werten fotografiert. Hinzu kommt aber auch noch, dass die Wellenlänge des Lichts unter der Wasseroberfläche verändert wird. Je tiefer man kommt umso grüner oder blauer werden die Farben wahrgenommen. Verwendet man nun eine normale Kamera ohne einen Farbausgleich, wirken die Bilder entweder mehr blau oder mehr grünlich. Mit einer geeigneten Unterwasserkamera, die den Farbausgleich korrigieren kann, entsteht ein optimales Farbbild.

Ein weiterer Punkt, der beim Fotografieren unter Wasser beachten werde, muss, sind die Schwebstoffe, die sich im Wasser befinden. Die Luft ist transparent, sodass man über der Wasseroberfläche sehr einfach gestochen scharfe Bilder erstellen kann. Unter der Wasseroberfläche erkennt man bereits mit einer Tauchmaske die Schwebeteile, die sich im Wasser befinden. Knipst man nun ein Bild, sind diese Schwebeteile ebenfalls mit auf dem Bild abgelichtet. Eine gute Kamera sollte auch hier einen Ausgleich schaffen können. Die Schwebeteile erschweren natürlich dann auch die Sicht, sodass es vorkommen kann, dass Objekte die sich in weiter Entfernung befinden, gar nicht ausgenommen werden können. Die Strömung besonders in fließenden Gewässern kann dafür sorgen, dass die Kamera nicht ganz ruhig gehalten werden kann. Eine Unterwasserkamera muss auch hier einen besseren Ausgleich schaffen können im Gegensatz zu einer normalen Kamera.

Unterwasserkameras heute

Heute finden Sie für jeden Anspruch eine passende Unterwasserkamera. Es gibt die Einweg Unterwasserkameras, die sich als kostengünstige Alternative eignen, wenn man die Kamera nur einmal verwenden möchte. Die Digitalkameras, bei denen bereits ein wasserdichtes Gehäuse vorhanden ist, eigenen sich für den stetigen Gebrauch. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Wassertiefe eingehalten wird. Ebenso ist es, wenn Sie sich für ein Gehäuse entschieden, in das Sie die bereits vorhandene Digitalkamera integrieren. Hierbei müssen Sie bei Kauf des Gehäuses darauf achten, wie viele Meter bzw. wie viel Druck das Gehäuse standhält. Ganz gleich, für welches Modell Sie sich entscheiden, Sie werden von der Unterwasserwelt faszinierende Bilder knipsen können.