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Der Bausatz - 3D Drucker ganz einfach selber bauen

Fertiger Drucker, Bausatz oder kompletter Eigenbau? Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten für den 3D Drucker. Anleitungen findet man im Internet ohnehin für alles, so dass die Bastelanleitung für 3D Drucker, die aus einem alten CD-Laser hergestellt werden, auch nicht weiter verwundern …

Verschiedene Arten, an einen 3D Drucker zu kommen

Natürlich ist das nicht für jeden das Wahre: Selbst wer sich mit Ikea-Regalen auskennt und so manchen Schrank vom Dänischen Bettenlager gemeistert hat, muss deshalb noch lange nicht in der Lage sein, komplexe technische Geräte einfach mal selbst zu bauen. 3D Drucker sind kein Zauberwerk, aber sie sind eben doch etwas komplexer als ein Legohaus. Daher sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen, ob der 3D Drucker wirklich selbst zusammengebaut sein muss.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Drucker selbst zu bauen. Die Möglichkeiten unterscheiden sich im Test in der Machbarkeit, im Preis, in der Verständlichkeit und in der Verfügbarkeit der Materialien.

Bausatz oder Fertigdrucker?

Unterscheiden wird zwischen 3D Druckern, die mehr oder weniger fertig zusammengesetzt geliefert werden, so eventuell noch ein Kabel eingesteckt und eine Abdeckung angebracht werden muss. Die sind ansonsten mehr oder weniger betriebsbereit. Dann gibt es Fertigbausätze. Da werden die Drucker als Kit oder Set verkauft, die Teile sind mehr oder weniger alle vorhanden, eine Bauanleitung ist ebenfalls dabei.

Geeignet ist so ein Bausatz für alle Menschen, die ein wenig technisch versiert sind und mit Anleitungen umgehen können. Metallstangen zur Stabilisierung, hitzebeständiges Klebeband und ähnliche Teile müssen bei diesen Bausätzen oft nach Bedarf ergänzt werden. Die Drucker können in einem gewissen Rahmen also auch individualisiert und an die Bedürfnisse angepasst werden, nicht alles ist fest vorgegeben.

Die Software muss natürlich separat erworben werden, und oft genug ist auch ein externes Display sinnvoll. Die benötigten Teile sind entweder im Kit enthalten oder im Baumarkt oder Elektronikfachhandel erhältlich. Es sollte also keine Probleme hinsichtlich der Materialbeschaffung geben.

Für Individualisten und Nerds

Die dritte Möglichkeit besteht darin, den 3D Drucker einfach komplett selbst zu bauen. Anleitungen gibt es im Netz, von der passenden Düse über den CD-Laser (für photosensible Kunstharze) bis hin zur passenden Bodenplatte wird alles erklärt. Wer nicht schrauben, löten und mit feinerem Werkzeug umgehen kann, könnte hier Probleme bekommen.

Aber was genau ist denn nun ein kompletter Eigenbau? Hier wird in der Community noch gestritten: Die einen bezeichnen alles, was ohne Kit und Bausatz auskommt, als Eigenbau. Die anderen sagen, dass das komplette Gerät samt Anwendung aus einer Arduino-Umgebung heraus entwickelt werden muss, um als Eigenbau durchzugehen. Und zwischen diesen beiden Extremen gibt es natürlich jede Position. Die meisten eher unbedarften User/-innen sind der Meinung, dass alles, was nicht fertig zusammengestöpselt geliefert wird, ein Eigenbau ist. 3D Drucker Bausätze also auch.

Verschiedene Bausätze von unterschiedlichen Herstellern

Auch wenn der 3D Druck immer noch als ein bisschen exotisch gilt und man es nicht vermuten würde: Es gibt tatsächlich viele verschiedene Bausätze von unterschiedlichen Herstellern. Die sind mehr oder weniger beliebt, mehr oder weniger verbreitet und mehr oder weniger einfach umzusetzen. Jeder Bausatz hat so seine Vor- und Nachteile. Ein paar werden hier besprochen.

Der RepRap Prusa i3

Der RepRap Prusa i3 ist recht beliebt. Es gibt in in einigen unterschiedlichen Ausführungen, denn viele Unternehmen haben inzwischen die Idee dieses Bausatzes adaptiert. Welches Set nun wirklich Sinn macht, hängt von den Ansprüchen ab. Die im Set enthaltenen Teile müssen hinsichtlich der Kosten gegenüber Einzelteilen abgewägt werden.

Gehäuse und elektronische Teile für das Innenleben sind bei diesem 3D Drucker meist im Set günstiger, aber die Baumarkt Komponenten sind einzeln kostengünstiger. Schrauben, Gewindestifte und Metallstangen müssen nicht im Set enthalten sein, in der Eisenwarenhandlung bekommt man viel preiswerter alles in exakt den richtigen Maßen (und der passenden Anzahl) günstiger. Im Test haben sich für die elektronischen Komponenten die offiziellen Kits bewährt.

Kits mit einfachem Bau

Ein paar Kits lassen sich recht einfach zusammenbauen und können ohne den Kauf separater Teile zusammengesetzt werden:

  • Geeetech Prusa I3 Bausatz
  • Kimono Prusa I3 Bausatz
  • Anycubic Kossel Bausatz
  • Velleman K8400 Bausatz

Andere Kits wie beispielsweise das Quinta 3D Controller Kit benötigen zusätzliche Komponenten.

Komplexe Bausätze: Mit allem oder zum Ergänzen

Komplexer im Bau und daher für technisch versierte Menschen mit Vorerfahrung und einem tieferen Interesse gedacht sind die folgenden Kits:

  • SainSmart 3D Drucker Kit (keine weiteren Teile benötigt)
  • Sintron 3D Drucker Set (keine weiteren Teile benötigt)
  • 3D Drucker Arduino CNC Kit (benötigt zusätzliche Teile)

Vorteile der Eigenbauten

Manche Menschen wollen gleich loslegen, andere wollen die Materie verstehen: Es gibt einiges, was für den Bausatz spricht, und es gibt auch Argumente für den fertigen Drucker.

Wer gerne genau verstehen will, wie der Drucker funktioniert, warum das Ergebnis so ist wie es ist und wie man es gegebenenfalls modifizieren kann, sollte auf jeden Fall einen Bausatz wählen oder den Drucker komplett selbst konstruieren. Denn im Bauprozess versteht man einiges, was man sich anders nur schwer aneignen kann.

Von unsauberem Druck über Anpassungsmöglichkeiten des Druckers bis hin zu den Vorzügen der verschiedenen Filmamente reicht das Wissen, das man sich im Rahmen des Bauprozesses so ganz nebenbei aneignet. Das Upgraden des Druckers ist bei einem Eigenbau (egal welchen Ausmaßes) immer einfacher, und natürlich sind die Kosten niedriger.

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