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5 Software Tipps für den 3D Druckers

Die 3D Drucker auf dem Markt unterscheiden sich erheblich, und das trifft natürlich nicht nur für die industriell nutzbaren Modelle zu. Auch im Bereich der kleineren Drucker für zu Hause gibt es enorme Unterschiede:

  • Von Kunstharz über thermoplastische Kunststoffe bis hin zu Metall können unterschiedliche Materialien verarbeitet werden.
  • Die Größe der Geräte unterscheidet sich, und damit auch die Größe der Modelle, die gedruckt werden können.
  • Von Drucker und Software hängt ab, ob kleine Modelle mit sehr feinen Details besser gedruckt werden können oder große Modelle, die eine extrem saubere Oberfläche erfordern.
  • Die Preise unterscheiden sich enorm, und damit verbunden die Qualität.

Den größten Unterschied macht aber wohl die Software aus: Der Slicer ist dafür verantwortlich, dass die einzelnen Modelle in dünne Schichten zerlegt wird. Jeder 3D Druck besteht sozusagen aus einzelnen Lagen, die aufeinander aufgebaut werden.

Vergleichbar mit einem Stapel Teller, wächst das Modell von der Druckplatte (auch Druckbett genannt) aus in die Höhe. Der Test zeigte, dass dünne Schichten einen saubern, feinen Druck garantieren, während dickere Schichten zwar einen schnelleren Druck erlauben, aber eben auch ein gröberes Druckbild ergeben.

Bekanntester Slicer: Simplify 3D

Der Slicer Simplify 3D ist die vermutlich bekannteste Software für 3D Drucker. Als Slicer bezeichnet man die Software, die ein Modell überhaupt erst in drei Dimensionen druckbar macht. Prinzipiell funktioniert der 3D Drucker nämlich wie ein normaler (zweidimensionaler) Drucker auch: Ein Abbild wird flächig gedruckt, aufgebaut aus einzelnen Farbfeldern.

Beim 3D Drucker sind die Farbfelder etwas komplizierter, weil meist nur ein oder zwei verschiedene Farben in einem Druckgang verwendet werden können. Aber der 3D Drucker macht noch mehr: Er legt eine zweite Schicht auf die erste, darauf eine dritte, eine vierte und so weiter. Dadurch wächst das Modell in die Höhe. Gedruckt werden jeweils horizontale Schnitte des gewünschten Modells. Und die erstellt eben der Slicer.

Das am Computer konstruierte Modell wird schrittweise und Schicht für Schicht in Bewegungsbefehle umgewandelt. Normalerweise verwendet man für die Modelle Dateien im Format STL, die Bewegungsbefehle werden in G-Code ausgegeben. Bei der Umwandlung müssen ziemlich viele Parameter beachtet werden, so dass der Prozess eine Weile dauert. Jeder Slicer verwendet etwas andere Algorithmen, weswegen sich das Ergebnis auch immer unterschiedet. Aus diesem Grund ist die Wahl des passenden Slicers so wichtig.

Noch mehr Software: Modelle erstellen in CAD oder 3D Modellierung

Natürlich kann sich jeder fertige Vorlagen für den 3D Drucker aus dem Internet lagen Es gibt unzählige Modelle und Vorlagen, und viele davon sind professionell aufbereitet. Soweit also gar kein Problem. So richtig Spaß macht der 3D Drucker aber doch erst, wenn man sich eigene, selbst konstruierte Modelle ausdruckt, nicht? Und dafür braucht es noch einmal eine eigene Software, denn einfach hinsetzen und perspektivisch zeichnen reicht für ein Modell für den 3D Drucker natürlich nicht aus.

Kostenlose Tools

Vom absoluten Anfänger (und der Anfängerin) bis hin zu professionellen Anwendern und Anwenderinnen gibt es für jeden die passende Software, und zwar oft als kostenloser Download aus dem Netz. Ein paar gute Programme sollen hier kurz vorgestellt werden.

MeshLab

  • ausgezeichnet mit dem Eurographics Software Award
  • für Profis
  • Systeme: Mac, Linux, Windows
  • super geeignet, um 3D Druckvorlagen zu modifizieren und zu reparieren

ViewSTL

  • STL Dateien können direkt im Browser angezeigt werden, ohne Installation der Software
  • funktioniert über Drag and Drop
  • kann auch über einen Upload bedient werden
  • STL-Dateien können als schnelle Übersicht, als hochauflösendes Modell oder als Drahtgittervariante angezeigt werden
  • für Anfänger
  • systemunabhängig im Webbrowser

Netfabb

  • für Fortgeschrittene
  • Systeme: Linux, Mac, Window
  • Slicer-Software
  • 30 Tage kostenlose Demo-Version, für Studierende drei Jahre gratis
  • Programm läuft Deutsch
  • kann STL Dateien erstellen, reparieren und bearbeiten
  • unterstützt außerdem X3D, CLI, WRL, SLI, GTS, SLC, CLS, SSL und G-Code

Tinker CAD

  • für Anfänger
  • läuft systemunabhängig im Webbrowser
  • Online-App für 3D-Entwürfe und 3D-Drucke
  • dank einfacher Bedienweise insbesondere für Anfänger/-innen und die ersten Modelle gut geeignet
  • wird auch von Profis, Designern, Lehrkräften und sogar Kindern verwendet
  • eignet sich für die Erstellung von Spielzeug, Wohndekoration, Schmuck, Minecraft-Modelle und mehr

Meshmixer

  • für Profis
  • Systeme: Mac, Windows
  • zeigt STL Dateien an, ermöglicht das durchchecken, die Modifizierung und die Reparatur
  • gehört wie TinkerCAD zu Autodesk, lässt sich daher gut mit TinkerCAD kombinieren

CraftWare

  • für Anfänger
  • Systeme: Windows, Linus, Mac
  • Slicer-Software zum 3D Druck
  • sehr präziser G-Code Visualizer, ermöglicht Betrachtung des Modells aus jeder Perspektive und Schicht für Schicht
  • Zwei-Kanal-Kommunikation gewährleistet REal-Time Interaktion zwischen Software und 3D Drucker
  • zwei Modi: easy und expert
  • bislang nur Beta-Version (Bugs, manchmal)

Repetier

  • für Fortgeschrittene
  • Systeme: Linux, Mac, Windows
  • insbesondere für Nutzer/-innen, die schon alle Basics im 3D Druck kennen
  • Slicer, Open Source
  • für fast alle FDM 3D Drucker geeignet
  • Multi-Extruder-Support für bis zu 16 Extruder
  • Multi-Slicer Support
  • über Remote-Access kann der 3D Drucker von PC, Tablet oder Smartphone gesteuert werden

The 3D Slash App

  • für Anfänger
  • Systeme: Windows, Linux, Mac
  • kinderleicht zu handhaben
  • funktioniert über Bausteine: Bock wird ausgewählt, kann it einem Hammer in die gewünschte Form gemeiselt werden, wird an die passende Stelle gesetzt
  • mit Design-Vorlagen und verschiedenen Farben

Software für alle Bedürfnisse

Ganz egal, ob es um eine Software für Fortgeschrittene geht, die alle Regeln der Kunst beherrscht und viele Funktionen mitbringt, die die meisten 3D Drucker noch nicht beherrschen, oder ob es nur um die absoluten Basics für Einsteiger/-innen geht: es gibt einfach für jeden und jede die passende Software, und zwar in den meisten Fällen kostenlos oder kostengünstig.

Wer sich an professionelle und oft kostenpflichtige Programme wagen will, sollte die kostenlosen Demoversionen nutzen. Die ermöglichen eine zumindest zeitweise Nutzung aller Funktionen, so dass man im Test schnell feststellt, ob das wirklich die Software ist, die man sucht. Unbedingt darauf achten, dass die ausgespuckten Daten vom Drucker auch gelesen werden können!

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