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5 Tipps zum Kauf einer Spiegelreflexkamera für Anfänger

Viele Hobbyfotografen haben Ihre ersten Erfahrungen mit einer Kompakt-Digitalkamera, einer Bridge- bzw. Super-Zoom-Kamera oder gar nur mit einem Smartphone gemacht und möchten auf eine Spiegelreflexkamera wechseln. Aufgrund der Vielzahl an angebotenen Modellen fällt die Auswahl hier nicht einfach. Mit diesem Spiegelreflexkamera Ratgeber erhalten Sie die wichtigsten Tipps, um auch als Anfänger eine passende Kamera zu finden.

Tipp 1 – Welcher Hersteller soll es sein?

Digitale Spiegelreflexkameras, kurz DSLRs, werden von renommierten Markenherstellern in vielen verschiedenen Ausführungen angeboten. Zu den bekanntesten Marken gehören beispielsweise

  • Canon,
  • Nikon,
  • Sony,
  • Pentax,
  • FujiFilm oder
  • Olympus.

Sämtliche Hersteller bieten für Anfänger entsprechende günstige Einstiegsgeräte auf dem Markt an. Hintergrund ist, dass die Markenfirmen versuchen, damit ihre Kunden langfristig zu binden. Im Test hat sich gezeigt, dass viele sich für eine bestimmte Marke entscheiden und später auch dieser über viele Jahre treu bleiben.

Anfänger setzen in diesem Fall auf günstige Kit-Angebote, die aus einer einfachen DSLR und einem Standardobjektiv bestehen. Vorteilhaft ist, dass es von einer Herstellermarke auch gleich das nötige Zubehör gibt.

So rüsten Einsteiger in den meisten Fällen Ihre Kamera mit einem Blitzlichtgerät, Filtern und weiteren Objektiven auf. Etliche fortgeschrittene Fotografen und auch Profis bleiben ihrem einmal gewählten Kamerasystem treu.

Aus diesem Grund sollten Sie genau überlegen, mit welchem Hersteller Sie starten. Am besten ist es, wenn Sie sich jeden einzelnen Kamerahersteller auf dessen Webseite genau ansehen und sich über das Produktportfolio informieren. Stellen Sie sich die Frage, wie viele verschiedenen DSLRs dieser im Angebot hat, welches Zubehör es gibt und natürlich, wie teuer diese Ausrüstung sein wird.

Anhand von Kundenbewertungen können Sie sich einen guten Überblick verschaffen, wie die einzelnen Käufer mit ihren Kameras zufrieden sind. Hilfreich sind in diesem Fall auch die zahlreichen Blogbeiträge in den Internet-Foren.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, für welchen Kamerahersteller Sie sich entscheiden sollen, dann kann ein Weg in einen größeren Elektro-Fachmarkt hilfreich sein. Hier sollten Sie sich aber nicht von den Verkäufern voreilig zu einem Kauf überreden lassen, da Sie viele Kameras im Internet deutlich preisgünstiger bestellen können.

Wichtig ist nur, dass Sie im Fachgeschäft einmal das eine oder andere Modell der verschiedenen Hersteller selbst in Händen halten.

Eine DSLR müssen Sie fühlen. Sie sollte auf jeden Fall angenehm in der Hand liegen. Schon hier gibt es zahlreiche Unterschiede, da einige Nutzer große oder kleine Hände besitzen. Insbesondere Frauen wünschen sich ein leichtes Modell, welches gut zu handhaben ist.

Wenn Sie das erste Mal eine DLSR in Händen halten, sollten Sie unbedingt prüfen, ob der Auslöser mit dem Zeigefinger gut erreichbar ist. Aber auch die übrigen Bedienelemente sollten übersichtlich angeordnet sein. Hier unterschieden sich natürlich die meisten Hersteller. Lediglich bei einem Wechsel von einem Einstiegsgerät auf eine höherwertige Klasse werden Sie feststellen, dass die grundlegenden Bedienelemente weitgehend gleich bleiben.

Bevor Sie sich für einen bestimmten Hersteller festlegen, sollten Sie auch auf das angebotene Zubehör achten. Schauen Sie nach, wie viele verschiedene Objektive angeboten werden. Bei den großen Marken, wie Canon oder Nikon, können Sie vielfach auch auf Drittanbieter ausweichen, die ein passendes Objektivprogramm anbieten können.

Beachten Sie bitte, dass hier keine Kamera selbst einem Test unterzogen worden ist. Ebenso kann daher auch keine bestimmte Marke als Empfehlung festgelegt werden. Hier kommt es auf Ihre persönlichen Empfindungen und Erfahrungen an. Vielleicht besitzen Sie ja schon eine Kompakt-Digitalkamera von einem der vorgenannten Hersteller. Grundsätzlich machen Sie jedoch keinen Fehler, wenn Sie sich an einen der großen Markenhersteller halten.

Tipp 2 – Die Ausstattung einer Spiegelreflexkamera

Als Einsteiger sollten Sie nicht unbedingt gleich zu einem Top-Modell greifen. Diese professionellen DSLRs bieten einen sehr großen Funktionsumfang, der weit über die normalen Fotografierkenntnisse hinausgeht.

Zwar ist jede Profi-DSLR in heutiger Zeit mit einer Automatik-Funktion ausgestattet, die Ihnen viele Einstellungen abnimmt, jedoch sorgen die zahlreichen Sonderfunktionen bei Einsteigern schnell zur Verwirrung. Wie viele Kunden in einem Test festgestellt haben, sind hochwertige Modelle mit ihren Anzeigen sehr überfrachtet und führen daher sehr häufig zu Unsicherheiten bei der Benutzung.

Natürlich möchten viele nur einmal richtig Geld für eine Kamera ausgeben. Dann müssen diese aber mit der DSLR auch zurechtkommen. Wenn Sie jedoch bedenken, dass sich im Laufe der Zeit die Technik rasch ändert, machen Sie mit einem günstigeren Einsteiger- bzw. semiprofessionellen Modell nichts falsch.

Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen einer DSLR für Einsteiger gehört ein Programmwählrad mit den Funktionen:

  • Automatikprogramm,Panasonic LUMIX DMC-FZ200EG9 Premium Bridgekamera
  • Zeitautomatik,
  • Blendenautomatik,
  • manueller Betrieb,
  • Blitzfunktion,
  • Kreativprogramme und
  • Szenenprogramme.

Für die meisten Schnappschüsse reicht das Automatikprogramm vollkommen aus. Dieses ist auf dem Programmwählrad meist in grün dargestellt. Wenn Sie mit Blende und Verschlusszeit etwas experimentieren möchten, dann finden Sie hier neben dem manuellen Betrieb noch die Blenden- und Zeitautomatik. Die übrigen Programme sind nahezu selbsterklärend und helfen Ihnen, in bestimmten Aufnahmesituationen ein passendes Programm auszuwählen.

Ihre neue DSLR sollte über einen möglichst schnellen und präzisen Autofokus verfügen. Dieser übernimmt das automatische Scharfstellen beim Fokussieren und ist insbesondere beim Automatikprogramm aktiv.

Ein weiteres Feature stellt die Serienbildfunktion dar. Beachten Sie, dass in einem Test die meisten Einstiegskameras hier lediglich bis vier in der Sekunde schaffen. Die Top-Modelle sind hier natürlich schneller.

Nicht unwichtig ist ein Bildstabilisator. Dieser kann direkt in der Kamera integriert sein und unterstützt daher auch Objektive ohne Bildstabilisierung, ebenso kann der Bildstabilisator aber auch im Objektiv verbaut sein.

Ein weiteres wichtiges Feature stellt das rückwärtige Display dar. Zum aktuellen Standard gehören 3 Zoll-Displays. Hierüber können Sie im sogenannten Live-View-Modus gleichzeitig auch die Aufnahme-Szene betrachten.

Tipp 3 – Die Bildauflösung und -qualität

Sowohl bei Einstiegs-DSLRs als auch bei semiprofessionellen Kameras wird am häufigsten der APS-C-Sensorverwendet. Dieser Bildsensor besitzt die Abmessungen von 22,2 x 14,8 mm (B x H). Bei Profi-Kameras werden echte Vollformat-Sensoren eingesetzt, die nicht nur größer sind, sondern auch mehr Bildinformationen speichern können.

Canon EOS 200D Digitale Spiegelreflexkamera (24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Display, APS-C CMOS-Sensor, WLAN mit NFC, Full-HD, DIGIC 7)Die Bildauflösung wird bei Digitalkameras in Megapixel gemessen. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Pixelinformationen lassen sich abspeichern. In heutiger Zeit verfügen gängige Spiegelreflexkameras in der Einstiegsklasse um die 18 Megapixel.

Beachten Sie aber, dass eine hohe Pixelanzahl alleine nichts über die Bildqualität aussagt. Ebenfalls wichtig ist ein gutes Objektiv. Erst mit diesem Zusammenspiel erhalten Sie hochwertige Digitalaufnahmen.

Vielfach werden aus Kostenersparnis im Einstiegsbereich nicht allzu gute Objektive eingesetzt. In vielen Kit-Angeboten finden Sie meist nur ein 18 – 55 mm Standardobjektiv mit einer eher unterdurchschnittlichen Lichtstärke.

Vorteilhaft bei einer DSLR ist, dass Sie diese jederzeit mit höherwertigen Objektiven ausstatten können, auch wenn es sich im Grunde um eine Einstiegs-Kamera handelt. Insoweit lässt sich auch die Bildqualität entsprechend verbessern.

Tipp 4 – Auf Kit-Angebote achten

Der Wechsel zu einer digitalen Spiegelreflexkamera kann mitunter sehr kostspielig sein. Viele Hersteller bieten zu diesem Zweck verhältnismäßig günstige Kit-Angebote an. Im Gegensatz zu einem Einzelkauf von Kamera-Body und Objektiv, können Sie hier einiges an Geld sparen.

Nikon Coolpix B500 Kamera schwarzJedoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass die im Lieferumfang befindlichen Objektive nicht die beste Qualität aufweisen. Vielfach werden preisgünstige Linsensysteme und keine hochwertigen Glaslinsen verbaut. Wenn Sie jedoch als Einsteiger erste, brauchbare Ergebnisse benötigen, können diese Objektive ausreichend sein.

Ein solches Kit-Angebot gibt es in mehreren Ausführungen, die sich auch preislich voneinander etwas unterscheiden.

In allen Sets ist durchweg das Kameragehäuse nebst Akku und Ladestation enthalten. Im günstigsten Fall finden Sie im Set ein Standardobjektiv mit einer Brennweite zwischen 18 – 55 mm.

Etwas flexibler sind die Sets mit Zoomobjektiv. Hier finden Sie häufig solide Objektive mit einer Brennweite zwischen 18 – 105 mm. Diese Sets sind ein wenig teurer.

Noch interessanter sind Set-Angebote, in denen neben einem Zoom-Objektiv noch ein Weitwinkel-Objektiv enthalten ist. Damit sind Sie für die meisten Fotografie-Aufgaben gut gerüstet.

Tipp 5 – Weiterverwendung vorhandener Objektive

Einige Fotografen haben vielleicht noch eine alte analoge Spiegelreflexkamera in ihrem Fundus. Leider lassen sich diese Objektive nur begrenzt bei einer Einstiegs-DSLR verwenden.

Problematisch ist hier immer der Objektivanschluss. Nicht immer kann der neue Bajonett-Verschluss verwendet wird, auch wenn es sich vielleicht um denselben Hersteller handelt.

Nikon Coolpix B500 KameraBeachten Sie, dass ältere Objektive für das Kleinbildformat mit 24 x 36 mm ausgelegt ist. Auch wenn Sie dieses Objektiv auf einer DSLR montieren können, erhalten Sie Verzeichnungsfehler, da die neueren Kameras mit einem kleineren Bildsensor ausgestattet sind.

Darüber hinaus müssen Sie sämtliche Einstellungen manuell am Objektiv einstellen, da die älteren Objektive keine Automatik besitzen, die vom Kamera-Body verarbeitet werden können.

Wenn Sie als Einsteiger jedoch von einer Einstiegs-DSLR auf eine semiprofessionelle Kamera umsteigen, die denselben Sensortyp besitzt, können Sie problemlos die vorhandenen Objektive weiterverwenden.

Wie bereits weiter oben angeführt, sind die Einstiegs-Objektive jedoch nicht voll allzu hoher Qualität, sodass Sie beim Umstieg mit Qualitätsverlusten rechnen müssen.

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