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5 Tipps zur Reinigung und Pflege eines Laserdruckers

1. Ist Reinigung und Pflege überhaupt notwendig?

Im Vergleich zu anderen Typen von Druckern benötigt ein Laserdrucker relativ wenig Reinigung und Wartung. Trotzdem geht es nicht ganz ohne Aufwand ab. Beim Gebrauch sammeln sich Tonerreste und Papierstaub im Inneren des Druckers und können Probleme verursachen. Durch regelmäßige Reinigung und Pflege werden viele Störungen, beispielsweise Papierstau, vermieden, die Druckqualität verbessert sich und der Laserdrucker versieht länger seinen Dienst. Außerdem verringert regelmäßiges Reinigen den Ausstoß von Feinstaub und die gesundheitliche Belastung, die von einem Laserdrucker ausgehen kann. Außer bei Großgeräten für das schnelle Drucken großer Aufträge wird für die Reinigung und Pflege normalerweise kein Techniker benötigt. Die notwendigen Arbeiten können vom Nutzer selbst durchgeführt werden. Das spart Zeit und Geld.

2. Wann bzw. in welchen Abständen muss ein Laserdrucker gereinigt werden?

Dazu gibt es keine festen Richtlinien. Die Angaben des Herstellers dienen nur zur allgemeinen Orientierung. Wann eine Reinigung fällig wird, hängt unter anderem davon ab, wo der Laserdrucker steht und wie oft er benutzt wird.

Auch die Qualität des verwendeten Papiers spielt eine große Rolle. Billige Sorten sind oft ungestrichen. Das bedeutet, die Oberfläche ist nicht versiegelt. Dadurch entsteht während des Druckens mehr Abrieb und damit auch mehr Papierstaub.

Eine Reinigung ist jedoch spätestens dann erforderlich, wenn es auf den Ausdrucken regelmäßig wiederkehrende Flecken oder Streifen gibt oder es öfter ohne ersichtlichen Grund zu Papierstaus kommt. Es ist jedoch besser, nicht zu warten, bis es zu Problemen oder gar Beschwerden von Kunden kommt. Spätestens wenn die Tonerkartusche gewechselt werden muss, ist es ratsam, die Gelegenheit zu nutzen, um den Laserdrucker zu reinigen.

3. Was muss gereinigt werden und welche Materialien werden verwendet?

Brother HL-L2340DW Monochrome Laserdrucker (2400 x 600 dpi, WLAN, USB 2.0) schwarzGrundsätzlich können alle Teile gereinigt werden, die sich ohne Hilfsmittel entfernen lassen. Das sind zum Beispiel die Einzugskassetten und Ausgabefächer für das Papier und die Behälter, in dem sich die Tonerkassetten befinden.

Eventuell kann auch die Aufnahemrolle gereinigt werden. Das ist bei jedem Druckermodell ein wenig anders.

Am sichersten ist, das Benutzerhandbuch zu Rate zu ziehen. Dort stehen ausführliche Informationen zum Thema Wartung und Reinigung.

Sollte das Handbuch nicht mehr existieren, lohnt sich ein Besuch auf der Webseite des Herstellers. Dort sind häufig Handbücher auch älterer Modelle zu finden, die als PDF Datei heruntergeladen werden können.

Wenn das Innere des Druckers gereinigt werden soll, muss auf jeden Fall ein spezieller Tonerstaubsauger verwendet werden, um verschütteten Toner aufzusaugen. Das Tonerpulver ist so feinkörnig, dass es von einen normalen Staubsaugerfilter nicht zurückgehalten wird und als Feinstaub im Raum verteilt wird. Zum Reinigen eignen sich am besten Tücher aus Mikrofaser-Gewebe oder aus Leder

Normale Stofftücher dagegen neigen zum Fuseln. Damit wird der Drucker nicht richtig sauber. Aus demselben Grund sind auch Papiertücher (Küchenrolle, Papiertaschentücher) ungeeignet. Stellen, die nur schwer zu erreichen sind, können am besten mit Wattestäbchen gesäubert werden.

Wasser darf nur sehr sparsam eingesetzt werden, um die empfindlichen elektronischen Bauteile des Laserdruckers nicht zu beschädigen. Hartnäckige Flecken oder Verschmutzungen können eventuell mit Reinigungsalkohol entfernt werden. Im Handel gibt es spezielle Reinigungssets für Laserdrucker zu kaufen. Deren Anschaffung lohnt aber nur, wenn beispielsweise mehrere Drucker regelmäßig gereinigt werden müssen.

4. Wie werden Laserdrucker gereinigt?

Wie bei allen elektrischen Geräten auch, sollten Laserdrucker zunächst vom Stromnetz getrennt werden. Es genügt nicht, den Drucker auszuschalten, weil er dann immer noch in Bereitschaft ist und unter Spannung steht. Wenn gerade ein größerer Druckauftrag beendet wurde, ist es sicherer zu warten, bis sich die Teile (Fixiereinheit) abgekühlt haben, bevor die Arbeit beginnen kann.

  • Im ersten Schritt wird das Papier aus dem Eingabefach und der Ausgabe entfernt. Dabei darf nicht vergessen werden, auf der Glasplatte nachzusehen, ob dort nicht Dokumente vergessen wurden, die kopiert oder gescannt wurden.
  • Zunächst werden alle Teile entfernt, die mit der Hand (ohne Hilfe von Werkzeug) abgebaut werden können.
  • Danach wird der lose Staub im Gehäuse mit einem Tonerstaubsauger aufgesaugt. Bei verkrusteten Schmutz oder Flecken hilft Reinigungsspray oder Reinigungsalkohol. Wenn überhaupt, darf Wasser nur sehr sparsam eingesetzt werden. Damit kann das zum Reinigen benutzte Tuch höchstens ein wenig angefeuchtet werden.
Auf keinen Fall darf Flüssigkeit ins Innere des Gehäuses gelangen. Beim Reinigen darf weder zu großer Druck noch hoher Kraftaufwand zum Einsatz kommen. Wenn das Innere des Laserdruckers gesäubert ist, muss es trocknen.

Die Zeit bis zum Verdunsten der Reinigungsflüssigkeiten wird genutzt, indem inzwischen die ausgebauten Teile gesäubert werden. Dabei ist ebenso große Sorgfalt geboten wie beim Druckergehäuse. Wenn alles trocken ist, werden die Teile wieder in das Gehäuse eingebaut und das Eingabefach mit Papier bestückt. Danach wird der Laserdrucker wieder ans Stromnetz angeschlossen. Er sollte jedoch nicht sofort gestartet werden, da er einige Zeit benötigt, um seine Betriebstemperatur zu erreichen. Um zu überprüfen, ob alles einwandfrei funktioniert und die Reinigung erfolgreich war, ist es ratsam, eine Testseite zu drucken, bevor das Gerät wieder in den normalen Arbeitsprozess integriert wird.

5. Was muss beim Reinigen eines Laserdruckers beachtet werden?

Das Gerät darf nur gereinigt werden, wenn es vom Stromnetz getrennt wurde. Einige Teile führen Hochspannung, selbst wenn der Laserdrucker ausgeschaltet ist. Aus Sicherheitsgründen muss daher der Stecker gezogen werden. Vom Toner geht eine potentielle Gesundheitsgefahr in Bezug auf Feinstaub aus, weil das Tonerpulver sehr feinkörnig ist. Beim Reinigen sollte daher auch für ausreichende Zufuhr von Frischluft gesorgt werden. Zugluft ist jedoch zu vermeiden, weil dadurch der Staub aufgewirbelt und überall im Raum verteilt wird.

Tonerkartusche Rem. NON OEM TN1050Als Schutzvorkehrung sollten beim Reinigen des Laserdruckers stets eine Staubmaske und Handschuhe getragen werden. Die benutzten Reinigungsmaterialien werden nach dem Gebrauch in einen luftdichten Plastikbeutel gepackt und entsorgt. Lappen oder Leder, die erneut verwendet werden, dürfen zu keinem anderen Zweck benutzt werden und müssen nach dem Gebrauch separat gewaschen werden. Wenn der Staubbeutel des Tonerstaubsaugers voll ist, kann er im Müll entsorgt werden.

Leere Tonerkartuschen dagegen gehören unter keinen Umständen in den Müll, da sie eine Gefahr für die Umwelt darstellen.

Es ist umweltfreundlicher und günstiger, wenn sie recycelt werden. Viele Markenhersteller von Laserdruckern oder Toner bieten diesen Service an. Sie kommen sogar ins Haus und holen die leeren Kartuschen ab.
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