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7 Tipps gegen Parodontitis

ratgeber-04-parodontitisParodontose und Parodontitis sind Begrifflichkeiten aus der Zahngesundheit, die gerne und häufig verwechselt werden. Während es sich bei der Parodontose um eine Rückbildung des Zahnfleisches ohne entzündlichen Hintergrund handelt, ist das bei der Parodontitis anders. Medizinische Worte mit der Endung -ose deuten stets auf eine Geweberückbildung hin, wohingegen die Endung -itis immer aufzeigt, dass entzündliche Krankheiten – in welcher Form auch immer – vorhanden sind. So handelt es sich bei der Parodontitis um eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches, die allerdings sehr wohl auch mit der Rückbildung des Zahnfleisches einhergehen kann, sofern sie nicht in ausreichendem Maße behandelt wird.

Nahezu jede zweite Person im mittleren Alter ist von Parodontitis betroffen. In der Tat alarmierende Zahlen, denn wenn man bedenkt, wie schmerzhaft eine Parodontitis ist und wie schwerwiegend die entsprechenden Behandlungen sind, dann gibt das in der Tat zu denken. Das Schlimme an einer Parodontitis ist nicht nur das gerötete und mitunter stark entzündete Zahnfleisch, sondern selbst die Kieferknochen können von den Entzündungen betroffen sein.

Immer wieder werden selbst Fälle beobachtet, bei denen sogar die Wurzelhaut im Rahmen der Parodontitis in Mitleidenschaft gezogen ist. Sind die Kieferknochen erst einmal von der starken, äußerst schmerzhaften Entzündung befallen, ist die Gefahr groß, dass sie sich über kurz oder lang sukzessive abbauen. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Zähne immer lockerer werden und am Ende sogar ausfallen.

Generell handelt es sich bei einer Parodontitis folglich um eine weit verbreitete, chronische Entzündung des Zahnfleisches, deren Ursache eine bakterielle Infektion ist. Wir haben die 7 besten Tipps für Sie, um das Risiko einer Parodontitis nachhaltig zu reduzieren:

01-listeUm eine Parodontitis bereits in ihren Anfängen zu bekämpfen, macht es schon Sinn, die Ernährung umzustellen. Denn haben Sie gewusst, dass ein geschwächtes Immunsystem als wesentlicher Faktor mit Blick auf die Entstehung von Parodontitis eine zentrale Rolle spielt?

grillWer sich über einen langen Zeitraum hinweg mit viel tierischem Eiweiss ernährt und wer darüber hinaus auf Süßigkeiten, Alkohol und ungesunde Fette nicht verzichten möchte, der erhöht das individuelle Parodontitis-Risiko um ein Vielfaches.

Nicht nur, dass eine derartig ungesunde Ernährung das Immunsystem erheblich schwächen und den Körper damit besonders anfällig für Entzündungen jeglicher Art machen kann, sondern auch die Entstehung von Plaque wird unter diesen Voraussetzungen nachhaltig begünstigt.

02-listeHaben Sie noch Amalgam-Füllungen im Mund? Wenn ja, ist es unbedingt empfehlenswert, diese vom Zahnarzt Ihres Vertrauens umgehend entfernen und gegen neue Füllungen – Keramik oder dergleichen – ersetzen zu lassen.

Sicherlich sind die nachteiligen Wirkungen von Amalgam mittlerweile bekannt. Dass jedoch auch die Immunabwehr in besonderem Maße beeinträchtigt werden kann, ist erst seit wenigen Jahren bekannt. In der Tat kann ein Immunsystem, das nur bedingt funktionsfähig ist, über kurz oder lang zu einer entzündlichen Erkrankung führen – und zwar durchaus auch in Form einer Parodontitis.

03-listeWer gerade eine Abnehm- oder Fastenkur macht, der ist gut beraten, auf eine ausreichende Zufuhr der lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe zu achten. Zu beachten ist, dass eine Abnehmkur – in welcher Form auch immer – beträchtliche Auswirkungen auf die Darmaktivität bzw. auf die Darmflora generell hat.

Wissenswert ist in dieser Hinsicht, dass der Immunhaushalt des menschlichen Körpers in direkter Verbindung mit dem Dick- und Dünndarm steht.

Umso wichtiger ist es aus diesem Grund, eine Fastenkur möglichst in direkter Absprache mit dem Hausarzt des Vertrauens in Angriff zu nehmen und ein solches Unterfangen möglichst nicht auf der Basis von angelesenem Halbwissen durchzuführen.

04-listeEs zeigt sich, dass insbesondere Menschen, die anfällig für eine Parodontitis sind, gut daran tun, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen und professionelle Zahnreinigung und bei Bedarf eine Parodontose-Behandlung durchführen zu lassen. In Ergänzung zu einer möglichst gesunden Ernährung, welche sich positiv auf die Stärkung des Immunsystems auswirkt, ist eine solche zahnärztliche Behandlung unabdingbar.

zahnbuerste-dentalbesteckLeider ist eine derartige Prozedur auch relativ langwierig und geht mit einem nicht unerheblichen Schmerzpotenzial einher. Denn Fakt ist, dass nicht nur die Beseitigung von Keimen und Bakterien auf der Zahnoberfläche und den Zahnzwischenräumen im Vordergrund steht, sondern vielmehr ist auch die Reinigung der Zahnhalstaschen unerlässlich. Zahnstein, Karies, Bakterien und Co. werden buchstäblich abgeschabt und durch die Anwendung einer Desinfektionslösung entfernt.

Darüber hinaus greift der Zahnarzt mit einem Haken hinter die Zahnhalstaschen, löst sie vom Zahnhals, um die darin befindlichen Keime und die möglichen Verschmutzungen ebenfalls zu entfernen. So unangenehm ein solches Dentaltreatment auch ist, so erfolgreich ist es mit Blick auf die nachhaltige Vorsorge gegen Parodontitis.

05-listeDie regelmäßige Einnahme von Vitamin A und Vitamin C hat sich als sehr vorteilhaft im Kampf gegen Parodontitis erwiesen. Auf diese Weise kann die körpereigene Abwehr gestärkt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

Insofern sind natürliche Vitamine von grundlegender Relevanz, um das Risiko einer Parodontitis-Erkrankung möglichst weitgehend zu reduzieren.

06-listeBei einer vorliegenden Folsäure-Armut ist die Gefahr von Parodontitis besonders hoch. Sicherlichsalatempfiehlt sich hier der möglichst regelmäßige Verzehr von frischen Blattsalaten. Aber neueste Studien belegen zugleich, dass der Folsäure-Anteil durch lange Transportwege sukzessive schrumpft, sodass es schon großer Mengen an Salaten und grünem Gemüse bedarf, um das erforderliche Folsäure-Pensum adäquat zu erfüllen.

Daher bietet sich zusätzlich die Einnahme spezieller Folsäure-Präparate an, die Sie auf Rezept beim Hausarzt Ihres Vertrauens erhalten.

07-listeDie Entfernung von Plaque ist eine der wohl wichtigsten Aspekte in Bezug auf die Vermeidung einer Parodontitis. Dies kann durch eine gesunde Ernährung begünstigt werden, aber vor allem auch durch eine gezielte Pflege und Reinigung der Zähne und des Mundraumes.

Allerdings kommt es hierbei vornehmlich auf die Anwendung moderner Hilfsmittel an. Mit einer klassischen Handzahnbürste kann nicht unbedingt eine umfassende Mundhygiene gewährleistet werden, die den mittlerweile hohen Anforderungen der Dentalmedizin gerecht wird.

Getreu dem Motto: “Viele Wege führen nach Rom”, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um das Risiko einer Parodontitis-Erkrankung so gering wie möglich zu halten. Dass eine grundlegende und zielorientierte Reinigung der Zähne und des Mundraumes fundamental sein sollte, ist selbstverständlich. Generell kommt es in diesem Zusammenhang jedoch auf die Gesamtheit der zu treffenden vorbeugenden Maßnahmen an.

Daher ist es wesentlich, schon frühzeitig auf eine gesunde Ernährung sowie auf eine disziplinierte Einhaltung geltender Reinigungs- und Pflegeanleitungen zu achten. Dies sind die besten Voraussetzungen dafür, dass es erst gar nicht zu der gefürchteten Entzündung des Zahnfleisches kommt.

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