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Standmixer von AEG im Test 2019

AEG steht für innovative Haushaltsgeräte aus Deutschland. Da AEG schon heute die Elektrogeräte von morgen anbieten will, dürfen auch Standmixer im Sortiment nicht fehlen. Wir stellen Ihnen das Sortiment von AEG genauer vor. So erfahren Sie, welche unterschiedlichen Standmixertypen der Hersteller anbietet und was diese Modelle von den Geräten anderer Hersteller unterscheidet. Außerdem beleuchten wir die Marke AEG.

Das Unternehmen

Im Jahr 1883 erwarb Emil Rathenau die Patentrechte zur Fertigung von Glühbirnen in Deutschland. Dazu gründet er die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandete Elektricität, die nach einer Umfirmierung Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft hieß. Die drei Anfangsbuchstaben dieses Firmennamens ergeben AEG.

Zunächst war AEG nur im Bereich der elektrischen Energietechnik aktiv. Im Jahr 1958 brachte das deutsche Unternehmen mit dem „Lavamat“ erstmals eine Waschmaschine auf den Markt. Andere Haushaltsgeräte folgten. Die Marke AEG stand für zuverlässige Geräte, die aufgrund ihrer innovativen Technik überzeugten. Dank des griffigen Unternehmensslogans „Aus Erfahrung gut“ genoss die Marke große Bekanntheit. Allerdings musste AEG Anfang der 1980er-Jahre die Insolvenz anmelden. Heute besteht AEG nur noch als Marke, die zum schwedischen Haushaltsgerätehersteller Electrolux gehört.

Das schwedische Unternehmen führt AEG als eigenständige Marke fort. Unter dem Motto „Immer eine Idee voraus“ entwickelt AEG Haushaltsgeräte, die schon heute den Ansprüchen von morgen genügen sollen. Daher spielt die Entwicklung von neuen Technologien eine entscheidende Rolle in der Markenphilosophie.

Das Produktdesign soll dem Charakter des Haushaltsgeräts eine Form verleihen und neue Technologien hervorheben. Diese Philosophie geht auf Peter Behrens zurück, der als künstlerischer Berater für das Unternehmen tätig war. Auch das bekannte AEG-Logo stammt aus seiner Feder. Somit hat Electrolux den Charakter der Marke AEG bewahrt.

Welche Standmixer gibt es von AEG

AEG führt eine überschaubare Anzahl Standmixer in unterschiedlichen Leistungsklassen. Im Sortiment befinden sich Modelle mit:

  • 300 Watt,
  • 450 Watt,
  • 700 Watt,
  • 1.000 Watt
  • und 1.200 Watt

Die maximale Drehzahl in der unteren Leistungsklasse liegt bei 23.000 U/min. Bei den übrigen Leistungsklassen macht AEG keine Angaben zur Drehzahl. Das Volumen der Mixbehälter liegt zwischen 0,6 und 2,2 l – bei den kleinsten Modellen handelt es sich um Trinkflaschen. Als Material für die Gehäuse verwendet der Hersteller entweder Edelstahl oder Kunststoff. Die Mixbehälter bestehen aus Glas oder bruchsicherem Tritan. Für die Trinkflaschen nutzt AEG ausschließlich Tritan. Die Deckel bestehen aus Kunststoff und verfügen über eine Nachfüllöffnung. Zu den Flaschen gehört ein Trinkdeckel zum Schrauben.

Die Bedienung erfolgt über Tasten – Drehregler sind die Ausnahme. Allerdings variiert die Anzahl der Tasten. Während die kleinen Standmixer nur eine Taste besitzen, haben größere Modelle bis zu neun Tasten. Diese wählen voreingestellte Programme einer bestimmten Dauer und Geschwindigkeit direkt an.

Die teuersten Modelle verfügen über Tasten mit Hintergrundbeleuchtung (LED). Zudem stattet AEG diese Standmixermodelle mit einem LC-Display aus, das die verbleibende Programmdauer anzeigt.

Die Besonderheiten der Standmixer von AEG

Für Hochleistungsmixer hat AEG die Tilted Technology entwickelt. Dabei sind sowohl die Messer als auch der Behälter leicht geneigt. Die Neigung des Mixbehälters erzeugt einen Tornadosog, der alle Zutaten zu den Messern zieht. Weil dieses Technologie Nährstoffe und Chlorophyll optimal freisetzt, eignen sich diese Modelle besonders gut für grüne Smoothies.

Außerdem zeichnen sich diese Hochleistungsstandmixer durch eine automatische Geschwindigkeitsanpassung aus. Beim Nachfüllen von weiteren Zutaten passen die Geräte die Geschwindigkeit automatisch an, sodass immer sehr cremige und homogene Smoothies entstehen. Um die Geräuschentwicklung dieser Hochleistungsmodelle zu reduzieren, hat AEG die SoundReduction Technology entwickelt.

Voreingestellte Mixprogramme sind praktisch, da Nutzer sich nicht um die Dauer oder die Geschwindigkeit kümmern müssen. Außerdem bieten diese Standmixer eine Puls-Funktion, einen Modus für Crushed Ice und ein Programm für die Zubereitung von Suppen. Modelle ohne diese Programme erfordern etwas Erfahrung. Allerdings haben die Experten in unserem Standmixer Test auch mit diesen Modellen schnell überzeugende Ergebnisse erzielt. Außerdem fällt bei diesen kleinen Standmixern (Smoothie-Maker) auf, dass sie auch Sahne schlagen. Bei diesem Punkt müssen die Smoothie-Maker anderer Hersteller häufig passen – ein Pluspunkt für die Ministandmixer von AEG.

Während andere Hersteller Standmixer teilweise mit einem kleinen Mixbehälter zum Hacken von Kräutern oder Nüssen ausstatten, fehlt diese Option bei AEG. Auch Standmixer mit Stopfer suchen die Experten unseres Standmixer Tests im Sortiment der Marke vergeblich.

Neben Messern mit vier Flügeln verwendet AEG bei besonders leistungsstarken Standmixern Modelle mit sechs Flügeln. Um die Lebensdauer zu erhöhen, beschichtet der Hersteller einige Messermodelle mit Titan. Diese mit Titan beschichteten Messer fallen aufgrund ihrer goldenen Farbe direkt auf. Das Befestigen der Mixbehälter auf dem Gehäuse erleichtern gut erkennbare Pfeilmarkierungen.

Da sich die Tritanbehälter in einem Temperaturbereich von -40 bis +80º C verwenden lassen, sind auch eiskalte Milchshakes kein Problem und die Trinkflasche mit Smoothie darf auch in den Kühlschrank. Da die Behälter auch spülmaschinenfest sind, entfällt die aufwendige Reinigung per Hand. Nur die Messereinheit darf nicht in die Spülmaschine.

Eine Startsperre gewährleistet die Sicherheit: Nur bei richtig befestigtem Mixbehälter startet der Standmixer. Außerdem stattet AEG einige Modelle mit praktischen Saugfüßen aus: Auch bei hohen Drehzahlen bewegen sich diese Modelle nicht von der Stelle.

Zum Sortiment von AEG gehören auch Testsieger. Sowohl die Stiftung Warentest (10/2016) als auch das ETM Testmagazin (12/2015) kürten einen Standmixer von AEG zum Sieger des jeweiligen Tests.

Fazit

AEG bietet Standmixer in unterschiedlichen Preisklassen an. Während die kleinen Standmixer unter 50 Euro kosten, liegen die Hochleistungsmixer bei über 300 Euro. Somit findet sich für jeden Geldbeutel ein passendes Modell. Die unterschiedlichen Smoothie-Maker sind baugleich: Nur in der Größe und Anzahl der Trinkflaschen unterscheiden sich diese Modelle. Also ist es ratsam, beim Kauf genau in die Produktbeschreibung zu schauen – auch die Produktfotos sind teilweise irreführend. Wer ein Modell mit kleinem Mixbehälter für die Zubereitung von beispielsweise Nussbutter sucht, wird bei AEG allerdings nicht fündig.

Auch farbige Standmixer oder Retrostandmixer bietet die deutsche Marke nicht an. Darüber hinaus ist das Sortiment gut strukturiert und geht auf unterschiedliche Nutzertypen ein. Das Design ist funktional und die Verarbeitung überzeugend – typisch AEG.
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