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Apps zur Überwachung - darauf müssen Sie achten

Apps zur ÜberwachungWenn das gebrauchte Handy durch ein neues Smartphone ersetzt wird, weil Prozessor und Kamera veraltet sind, lässt sich das genutzte Modell zumeist gewinnbringend verkaufen. Schließlich erwerben unterschiedliche Fachhändler viele Telefone, die erneuert und daraufhin erneut auf den Markt gebracht werden. Manchmal werden die Geräte aber auch an Menschen verschenkt, die sich kein eigenes Smartphone kaufen würden. Andere Personen entscheiden sich für eine Weiternutzung.

Einige Smartphones werden weiter verwendet. Kein Wunder. Es handelt sich bei vielen Modellen schließlich um leistungsfähige Computer, denen nun eine neue Aufgabet zugewiesen wird. Manchmal werden diese Mobiltelefone als Zweithandys gebraucht. Auf Reisen, bei Ausflügen oder bei sportlichen Aktivitäten lassen derartige Telefone gut nutzen, damit das neue Smartphone geschont wird. Falls eine App wie Sportstracker oder Runtastic installiert ist, lässt sich ein älteres Telefon auch gut zum Jogging verwenden.

Durch andere Apps wird das ausgediente Telefon zudem in kurzer Zeit in ein Babyphone oder eine Überwachungskamera umgewandelt. Derartige Anwendungen stehen für Android- und Apple-Geräte zur Verfügung. Wir verraten nicht nur, welche Apps erhältlich sind, sondern offenbaren auch, ob durch die Nutzung eine klassische Überwachungskamera ersetzt werden kann.

Apps zur Überwachung mit Apple-Geräten

Dass das alte Smartphone als einfache Überwachungskamera verwendet werden kann, wird unter anderem durch die Experten der Fachzeitschrift c't beschrieben, die sich in der Ausgabe 18/2013 ausführlich mit der Thematik befassten. Damals verwiesen die Autoren unter anderem auf die allgemeinen Vorrausetzungen, die das Smartphone erfüllen muss, damit es zur Überwachung eingesetzt werden kann. Neben einer Kamera wird ein WLAN-Zugang ins Internet benötigt. Auf dem Telefon muss vorab die entsprechende App installiert sein, die zur Überwachung verwendet wird.

Apps zur Überwachung mit Apple-GerätenApplikationen, die das Smartphone in ein Überwachungsgerät verwandeln, werden für die gängigen Betriebssysteme erschaffen. Ältere Apple-Smartphones können zum Beispiel mit der App Airbeam ausgestattet werden. Die Software überträgt die durch Kamera und Mikrofon gesicherten Daten an ein weiteres Endgerät. Zum Empfang kann ein anderes iPhone oder ein Tablet von Apple verwendet werden. Das Überwachungsvideo lässt sich zudem über die Fernseher des Herstellers verfolgen. Außerdem ist ein Abrufen des Videostreams über den Browser möglich.

Zur Einrichtung der Applikation ist allerdings etwas Geduld erforderlich. Schließlich benötigen gerade Laien einige Zeit, um die richtige Konfiguration vorzunehmen. Selbst erfahrene Nutzer werden die Informationen benötigen, die zum Programm veröffentlicht wurden. Dort wird unter anderem erklärt, das zwei Ports im Router freigeschaltet sein müssen, damit der Versand von Daten funktioniert. Viele Überwachungskameras lassen sich nicht nur wesentlich einfacher montieren, sondern auch leichter einrichten. In diesem Punkt muss sich nicht nur diese App den klassischen Überwachungskameras geschlagen geben, die sich besser nutzen lassen.

Apps zur Überwachung mit Android-Geräten

Für Android-Mobiltelefone wurden andere Apps entwickelt, die sich ebenfalls zur Überwachung nutzen lassen. So gibt es im Google Plays Store die kostenlose Anwendung MobileWebCam, die allerdings kein Videobild aufzeichnet. Trotzdem greift die Software auf die Kamera des Smartphones zu. Schließlich schießt das Programm regelmäßige Fotos. Der Rhythmus kann durch den Nutzer definiert werden.

Weil allerdings keine bewegten Bilder entstehen, ist diese App zahlreichen Überwachungskameras unterlegen, die Videos aufnehmen. Immerhin lassen sich die Fotos an unterschiedlichen Orten sichern. Diese werden zum Beispiel auf dem internen Speicher des Gerätes abgelegt. Sie können aber auch in die eigene Dropbox oder auf einen Server geladen werden.

Derartige Funktionen bieten aber auch gute WLAN-Überwachungskameras, von denen wir einige Varianten geprüft haben. Diese echten Kameras haben den Vorteil, dass bewegte Bilder entstehen, die oftmals in HD-Qualität zur Verfügung gestellt werden, wozu bei weitem nicht alle Smartphones in der Lage sind. Die Aufzeichnung von Videos ist aber auch mit Applikationen für Android-Mobiltelefone und Tablets möglich, sodass auch diese Funktion von Überwachungskameras simulierbar ist.

Die Videoüberwachung wird durch eine weitere App möglich, die ebenfalls über den Google Play Store offeriert wird. Mit dem Programm IP Webcam existiert ein beliebtes Tool, das Android-Geräte in eine rudimentäre Überwachungskamera verwandeln kann. Schon die kostenlose Basis-Anwendung bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die über sich über ein Web-Interface vornehmen lassen. So kann zum Beispiel die Qualität der Videos angepasst werden. Auf Wunsch wird ein Bewegungsmelder aktiviert, sodass nur Videomaterial entsteht, wenn sich Menschen oder Tiere im Raum aufhalten.

Über ein Web-Interface können Nutzer mit unterschiedlichen Endgeräten, die sich allerdings im gleichen Netzwerk befinden müssen, auf den Videostream der Überwachungsapplikation zugreifen. Auf Wunsch wird das Mikrophon aktiviert, sodass auch Ton zu hören ist. Der Nutzer kann zudem einzelne Bilder aufnehmen. Die Videos lassen sich ebenfalls speichern. Allerdings werden diese in der kostenlosen Basisversion mit einem störenden Wasserzeichen versehen. Im Einstellungsmenü, das über den Browser aufgerufen wird, findet sich zudem aufdringliche Werbung.

Das große Manko der App besteht in der Tatsache, dass ein Zugriff auf die Überwachungskamera nur möglich ist, wenn sich der Nutzer im gleichen Netzwerk befindet. Schließlich lässt sich das Web-Interface nur über ein lokales Netzwerk aufrufen, ein Zugriff über das Internet ist nicht möglich.

Die Software IP Webcam besitzt zudem keine Funktion, durch die die Videos in die Cloud oder auf einen Server geladen werden. Daher lässt sie sich nur für wenige Zwecke gut nutzen. Im Funktionsumfang und im Komfort ist die App vielen Überwachungskameras unterlegen, von denen wir einige Modelle getestet haben.

Über einen Umweg lassen sich allerdings auch mit der App die Videos empfangen, wenn sich der Nutzer in der Ferne aufhält. Dafür benötigt das alte Telefon aber eine feste IP-Adresse, die im Menü des Routers eingegeben und gespeichert werden muss. Nutzer müssen zudem einen DNS-Dienst verwenden, durch den ein Zugriff auf das heimische Netzwerk ermöglicht wird. Allerdings entstehen durch diese DNS-Server laufende Kosten.

Die meisten Überwachungsapps werden in einer Basisversion angeboten, durch die zunächst keine Kosten entstehen. Allerdings lassen sich diese rudimentären Programme nicht immer sinnvoll nutzen. So werden Videos mit einem aufdringlichen Wasserzeichen gezeichnet. Störende Werbung erschwert die Nutzung immens. Wer sämtliche Funktionen nutzen möchte, muss etwas Geld in das Programm investieren, das auf dem alten Smartphone installiert wird.

Falls der Zugriff über das Internet erfolgen soll, entstehen häufig weitere Kosten. Dafür funktionieren die Überwachungsapps auf vielen Betriebssystemen. Im Falle der Android-Programme besteht sogar die Möglichkeit, sehr alte Telefone zu verwenden, die mit Betriebsversionen wie Froyo (2.2) oder Donut (1.6) ausgestattet sind.

Tipps zur Positionierung

Durch das Ein- und Ausschalten der Kamera wird der oftmals schwache Akku der alten Telefone ganz besonders belastet. Daher sollte das Telefon permanent Strom über das Ladekabel beziehen. Das Telefon kann mit einem Stativ ausgestattet werden, bevor die Aufstellung am Überwachungsort erfolgt.

Manche Smartphones lassen sich aber auch gut in einer Tasse oder einem Becher positionieren. Vorab sollten die Apps installiert sein, die zur Überwachung gebraucht werden. Es empfiehlt sich zudem, die wichtigen Einstellungen im Menü des Routers vorzunehmen. Nach einem Test sollte das alte Telefon zur Videoüberwachung nutzbar sein.

Zur Außenüberwachung sind die Telefone allerdings nicht geeignet. In Innenräumen sind die alten Geräte manchmal eine Alternative. Allerdings sollten Nutzer nicht die Ergebnisse erwarten, die mit einer guten Überwachungskamera möglich sind. Diese bieten zudem größeren Einstellungskomfort als die einfachen Apps, die den Benutzer häufig mit Werbung konfrontieren.

Manchmal kann es sich daher eher lohnen, ein altes Smartphone zu verkaufen. Der oftmals überraschend hohe Gewinn kann dann in ein echtes Überwachungssystem investiert werden, durch das größere Sicherheit entsteht. Falls Sie eine Überwachungskamera suchen, finden Sie auf dieser Internetseite viele Informationen, die den Ankauf erleichtern. So publizieren wir Rezensionen, die nach ausführlicher Prüfung von unterschiedlichen Überwachungskameras entstanden sind.

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