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Aquabar Wassersprudler im Test 2019

Aktualisiert am:

Etwas eigenwillig, beinahe schon frech kommt die kleine AquaBar daher, die sich in einigen Punkten deutlich von der Konkurrenz unterscheidet.

Ob das fĂŒr den Nutzer unter dem Strich gut oder schlecht ist, klĂ€ren wir in unserem Wassersprudler Test 2019.

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10. Platz
Wassersprudler
2,61 (befriedigend)
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Kundenbewertung
3.6 von 5 Sternen
bei 7
Bewertungen
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FunktionsĂŒbersicht
  • Abmessungen:

    kA
  • Gewicht:

    kA
  • Volumen:

    kA
  • Material:

    Glasflasche
  • Einfache Reinigung:

    [Ja]
  • Sirup einfĂŒllbar:

    [Ja]
  • CO2-Anteil dosierbar:

    [Nein]
  • Inkl. zusĂ€tzlichem GefĂ€ĂŸ:

    [Nein]
  • Inkl. Zylinder:

    [Nein]
Vorteile
  • kein Wassermaxx - kein Sodastream
  • keine COÂČ Patrone
  • Made in Germany
  • hohe QualitĂ€t
  • einfache Handhabung

Nachteile

  • Inkl. Zylinder
  • Inkl. zusĂ€tzlichem GefĂ€ĂŸ
ZurĂŒck zur Vergleichstabelle: Wassersprudler Test 2019

Lieferung und Verpackung

Bei der AquaBar entschied sich der Hersteller leider, keine CO2-Kartusche zum Lieferumfang beizulegen. Dadurch ist der Kauf einer solchen zwingend notwendig, um das GerÀt verwenden zu können. Auch sonst ist in der Verpackung nicht viel zu finden. Neben dem GerÀt selbst gibt es nur eine einzelne Flasche, die aber immerhin aus Glas mit Schutzmantel besteht. Die Flasche fasst ein Volumen von einem Liter und zumindest in dieser Hinsicht geht die AquaBar damit mit etablierten Standards konform.

Inbetriebnahme

Sofern ein CO2-Zylinder vorhanden ist, gestaltet sich die Einrichtung der AquaBar erfreulich einfach. Da keine Stromversorgung erforderlich ist, lĂ€sst der Sprudler sich an einem beliebigen Ort aufstellen, selbst im Garten oder auf einem Balkon. Im Vorfeld mĂŒssen wir lediglich die CO2-Kartusche einsetzen, was aber mit wenigen Handgriffen erledigt ist und auch Laien vor keine Herausforderung stellt. Danach können wir unsere Flasche auch schon einsetzen und mit dem Aufsprudeln von Wasser beginnen.

Daten und Fakten

Die AquaBar ist in einem sehr kompakten Design gehalten und findet damit selbst in kleinen und engen Wohnungen ohne Weiteres ihren Platz. Das Design lĂ€sst sich am besten als sportlich beschreiben. Das GerĂ€t besteht fast vollstĂ€ndig aus Plastik und ist in dunklen Tönen gehalten, die Formen erinnern vage an TrainingsgerĂ€te und Trinkflaschen von Sportlern. Eine Besonderheit ist die mitgelieferte Flasche, die auf den ersten Blick nach Plastik aussieht. TatsĂ€chlich handelt es sich aber um eine Glasflasche in einem Schutzmantel. Diese Kombination soll fĂŒr eine hohe StabilitĂ€t sorgen und gleichzeitig den Geschmack von GetrĂ€nken unverfĂ€lscht lassen.


Wenn es um die Leistung geht, kann die AquaBar nicht ganz mit dem Wassersprudler Testsieger mithalten. Zwar kann Wasser in verschiedenen Stufen gesprudelt werden, auf der höchsten Stufe wird es dabei aber nicht ganz so spritzig wie bei manchen anderen Wassersprudlern. Ob das ein negativer Punkt ist oder nicht, ist aber natĂŒrlich Geschmackssache.

Bedienung & Funktionen

Die AquaBar verzichtet ganz bewusst auf besondere Funktionen und konzentriert sich stattdessen voll und ganz auf ihren hauptsĂ€chlichen Einsatzzweck, nĂ€mlich das Aufsprudeln von Trinkwasser. Eben das ist mithilfe einer einzigen Taste möglich, wobei die IntensitĂ€t frei bestimmt werden kann. Der simple Aufbau sorgt fĂŒr eine enorm einfache Bedienung, bei der kaum etwas schiefgehen kann. Hier muss also wirklich niemand Angst davor haben, ĂŒberfordert zu werden. Verwenden lĂ€sst sich die AquaBar allerdings nicht mit beliebigen Flaschen, sondern ausschließlich mit drucksicheren Flaschen, die ĂŒber einen passenden Anschluss verfĂŒgen.

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In unserem Praxistest

Die ersten BerĂŒhrungsĂ€ngste unserer Tester mit der AquaBar sind schnell verflogen. Das GerĂ€t hinterlĂ€sst sofort einen guten Eindruck, da die hochwertige mitgelieferte Flasche sich leicht und sicher einsetzen lĂ€sst. Überhaupt ist die Flasche eines der Highlights des GerĂ€ts. Das Glas sorgt fĂŒr einen unverfĂ€lschten Geschmack von GetrĂ€nken, was gerade fĂŒr empfindliche Personen ein wichtiges Thema ist. Gleichzeitig sorgt aber eine SchutzhĂŒlle dafĂŒr, dass die Flasche dennoch stabil ist und sich auch fĂŒr den Außeneinsatz eignet. Sie ist natĂŒrlich etwas schwerer als eine PET-Flasche, das ist aber auch der einzige Nachteile. Unterwegs hĂ€lt der Verschluss stets dicht und wir hatten zu keinem Zeitpunkt Tropfen von FlĂŒssigkeit an unserer Kleidung oder in unseren Taschen. Doch damit hören die guten Eigenschaften der Flasche noch nicht auf. Das GefĂ€ĂŸ ist zudem spĂŒlmaschinengeeignet und lĂ€sst sich dadurch sehr einfach und hygienisch reinigen. FĂŒr die Flasche gibt es von uns also die volle Punktzahl.
Es ist lediglich schade, dass dem Paket nur eine davon beiliegt.

Die AquaBar selbst erledigt ihren Job stets gut und liefert ĂŒberzeugende Ergebnisse. Wir konnten mit dem GerĂ€t Trinkwasser ganz nach dem eigenen Gusto mit KohlensĂ€ure verfeinern, von leichtperlig bis spritzig. Bei der Langlebigkeit sind wir aber nicht ganz zufrieden. Unsere Tester haben beobachtet, dass nach einigen Hundert SprudelvorgĂ€ngen die allgemeine Leistung leicht nachlĂ€sst. Zusammen mit der Herstellergarantie von nur einem Jahr hinterlĂ€sst das kein gutes GefĂŒhl. Es ist weit entfernt von einem Totalausfall, bleibt aber letztlich doch leicht hinter der QualitĂ€t des Wassersprudler Testsiegers zurĂŒck.

Die AquaBar ist auch ein Beispiel dafĂŒr, das Besonderheiten nicht immer etwas Gutes sein mĂŒssen. Das GerĂ€t setzt auf etwas kleinere CO2-Zylinder, die ĂŒber einen eigenen Anschluss verfĂŒgen. Damit lassen sich nicht ohne Weiteres Modelle von anderen Herstellern verwenden. Noch dazu können die Kartuschen laut Hersteller nur etwa 40 Liter Wasser aufsprudeln und diesen Wert erreichten wir im Test noch nicht einmal. Unser GerĂ€t machte meist schon nach 38 Litern schlapp. Mit einigen Konkurrenzmodellen konnten wir beinahe die doppelte Menge erreichen. DafĂŒr ist die AquaBar aber auch sehr kompakt gehalten. Was von diesen beiden Faktoren schwerer wiegt, muss wohl jeder fĂŒr sich selbst entscheiden.


Positive Meldungen gibt es beim Material und der Verarbeitung. Die AquaBar setzt zwar auf Kunststoff, dieser ist aber ausgesprochen hochwertig und hĂ€lt auch einigen Belastungen stand. Noch dazu entsteht ein wertiges Aussehen mit einem sportlichen Charakter. Gerade in Sachen Design muss die AquaBar sich nicht verstecken und beweist, dass Wassersprudler beileibe nicht hĂ€sslich sein mĂŒssen.

Zubehör

Vollkommen unabdingbar fĂŒr die AquaBar ist der Kauf einer zusĂ€tzlichen CO2-Kartusche, ohne die der Betrieb nicht möglich ist. Diese muss außerdem ĂŒber den richtigen Anschluss und das passende Volumen verfĂŒgen. GĂ€ngige Zylinder von SodaStream lassen sich also nicht verwenden. Ist eine Kartusche einmal geleert, lĂ€sst sie sich aber bei ausgesuchten HĂ€ndlern gegen eine gefĂŒllte austauschen. Die Kosten von rund 20 Euro fĂŒr eine Kartusche sind damit eine einmalige Investition. Wichtigstes Zubehör neben den CO2-BehĂ€ltern sind die hochwertigen Flaschen. Diese sind aber leider einzeln nicht erhĂ€ltlich.


Wer also mehr als eine Flasche benötigt, muss in den sauren Apfel beißen und eine zusĂ€tzliche AquaBar anschaffen. Das ist etwas schade und auch alles andere als umweltfreundlich. Bleibt zu hoffen, dass die Flaschen auch einzeln irgendwann kĂ€uflich sein werden.

Fazit

Die AquaBar ist ein Wassersprudler mit einigen Besonderheiten und einer phĂ€nomenalen Flasche. Diese weist bestmögliche Eigenschaften in Sachen StabilitĂ€t und Geschmack auf. Der Wassersprudler selbst erlaubt sich einige kleinere Patzer im Test, ist im Alltag aber dennoch hervorragend zu gebrauchen. Eine besondere Empfehlung ist die AquaBar deshalb fĂŒr alle, die ihre GetrĂ€nke gerne auch unterwegs mitnehmen. Wirklich Ă€rgerlich ist lediglich, dass keine CO2-Kartusche mitgeliefert wird und dass Ersatzflaschen zumindest derzeit nicht einzeln erhĂ€ltlich sind.

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Vergleichsergebnis

Materialbeschaffenheit
Preis-LeistungsverhÀltnis
VerarbeitungsqualitÀt
ExpertenTesten

10. Platz

2,61 (befriedigend) Wassersprudler

Fazit: Die AquaBar ist ein Wassersprudler mit einigen Besonderheiten und einer phÀnomenalen Flasche. Diese weist bestmögliche Eigenschaften in Sachen StabilitÀt und Geschmack auf.

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