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Auswirkungen von Kaffee auf die Gesundheit

Kaffee und Gesundheit - Slogan: Du kannst schlafen, wenn Du tot bistWas gut schmeckt, ist im Allgemeinen auch nichts für die Gesundheit – und umgekehrt. Diese bekannte “Weisheit” trifft mit Blick auf neueste Statistiken auch auf das Genussmittel Kaffee zu. Es spielt keine Rolle, in welcher Form der Kaffee-Fan sein Lieblingsgetränk genießt: Ob als Espresso, als Cappucchino, als Mokka, als Latte Macchiato etc. sagt man der “gerösteten Bohne” nach, sie sei schädlich für die Gesundheit.

Aber was aus dem Schoß von Mutter Natur kommt, kann doch nicht schlecht sein. Oder etwa doch? Fakt ist – und entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen belegen das auch – dass beim Kaffeegenuss Adrenalin freigesetzt wird und somit in bestimmter Form eine Art Stresssituation für den Menschlichen Körper auslöst.

Das Herz schlägt schneller, der Atem geht schneller und die Durchblutung läuft auf Hochtouren. Wer häufig müde ist oder sich erschöpft fühlt, greift – wenn auch nur unbewusst – gerade deshalb gerne und häufig zu einer heißen Tasse Kaffee.

Schließlich wird dem Getränk schon seit vielen Jahren nachgesagt, es würde Erschöpfungszustände, Müdigkeit und schlechte Laune quasi im Nu verschwinden lassen. Wie aber im Rahmen zahlreicher Untersuchungen immer wieder belegt werden konnte, bewirkt Kaffee, sofern er in größeren Mengen getrunken wird, genau das Gegenteil. So fühlen sich viele Menschen mit jeder Tasse Kaffee müder, missgestimmter und matter. Andere Kaffee-Fans hingegen schwören auf die positive Rolle des “Fitmacher-Wirkstoffs”, das im Kaffee offensichtlich enthalten ist. Daher denken sie gar nicht daran, auf ihren alltäglichen “Koffein-Wecker” zu verzichten.

Adrenalin, Serotonin und Koffein…

Zubereiteter Espresso crema e aromaKaffee beinhaltet jede Menge Koffein, das in erster Linie für einen beträchtlichen Ausstoß von Adrenalin in den Nebennieren verantwortlich ist. Es macht sich ein Gefühl von Stress breit, obwohl sich der Mensch an sich in einer sehr entspannten Situation befindet: nämlich in aller Ruhe beim Kaffee trinken.

Wie schon in der Steinzeit bereitet sich der gestresste Mensch trotzdem auf eine Gefahrensituation vor, denn der Körper erhält vom Gehirn leider nicht die Botschaft, dass die Situation, in der er sich gerade befindet, mehr als entspannt ist. Daraus folgt, dass auch die Produktion von Serotonin herunter gefahren wird. Nur so war der menschliche Körper schon in der Steinzeit in der Lage, sich wachen Blickes und mit voller Aufmerksamkeit der sich bietenden Situation zu stellen.

Serotonin ist allerdings ein Glückshormon, das für gute Laune sorgt. Wird die Produktion gedrosselt, verwundert es nicht, dass sich schon unmittelbar nach dem Genuss von Kaffee eine gewisse Reizbarkeit einstellt. Ein vielversprechendes “Gegenmittel” ist es daher, mit jeder Tasse Kaffee auch ein Stück Schokolade zu genießen. Denn darin stecken bekanntlich jede Menge Stoffe, die den Serotoninspiegel im Gehirn wieder in Fahrt bringen.

Während der Serotoninspiegel nach zwei bis drei Tassen Kaffee herunter gefahren wird, steigt hingegen die Herzfrequenz rapide an. Denn das im Kaffee enthaltene Norepinephrin ist als echtes Stresshormon bekannt, welches seine volle Wirkung direkt und unmittelbar auf das zentrale Nervensystem sowie auf das Hirn entfaltet.

Daraus folgt, dass das Herz jetzt besonders schnell schlägt und dass der Blutdruck erheblich steigt. Insofern darf man mit Fug und Recht behaupten, dass Kaffee nicht besonders empfehlenswert ist für Personen mit Herz-Kreislaufproblemen oder mit einem schwachen “Nervenkostüm”.

Die andere Seite des Kaffees

Wie so oft im Leben hat jede Medaille ihre zwei Seiten. Genauso sieht es auch beim Lieblingsgetränk der Deutschen aus. Sicherlich gibt es einerseits ein paar negative Aspekte, die mit Kaffee verbunden sind. Auf der anderen Seite jedoch sollten unbedingt auch einige positive Faktoren Erwähnung finden. Denn Kaffee hat in der Tat auch seine guten Seiten.

Mal ganz abgesehen vom wunderbaren Aroma, das schon perse für gute Laune sorgt, spricht nämlich auch die Cholesterin senkende Eigenschaft von Kaffee für sich. So sind im Kaffee nicht nur “gefährliches” Koffein und weitere spezielle Stoffe enthalten, sondern durchaus auch echte “Fitmacher”. Wie zum Beispiel Polyphenole, die das “positive Cholesterin” erhöhen. Im Gegenzug wird das “negative Cholesterin”, das LDL in die Schranken gewiesen und auf ein Mindestmaß reduziert.

Der bemerkenswerte Nebeneffekt ist, dass das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, stark gesenkt wird. Sogar die Gefahr, an Arteriosklerose zu erkranken, verringert sich im Zuge dessen ganz wesentlich. Natürlich kommt es dabei vor allem darauf an, wie viele Tassen Kaffee man Tag für Tag zu sich nimmt.

Positive Werte durch Kaffee

Eine weitere nennenswerte Eigenschaft von Kaffee, die für “gute Laune” sorgen dürfte ist, dass sich der Genuss dieses Getränks sehr vorteilhaft auf den Insulinstoffwechsel auswirkt. Durch die Chlorogensäure, ein weiterer Bestandteil von Kaffee, wird der Blutdruck in einem günstigen Bereich gehalten und Schwankungen des Blutzuckers werden buchstäblich mit jedem Schluck Kaffee reguliert.

Ganz offensichtlich ist es also keineswegs angebracht, bei jeder Tasse Kaffee diesen Hauch von schlechtem Gewissen aufkeimen zu lassen. Vielmehr lohnt es sich, einfach mal zu entspannen, sich zurück zu lehnen und ohne negative Gedanken an mögliche gesundheitliche Folgen einen Schluck Kaffee nach dem anderen zu genießen. Zwar sollte die tägliche Kaffeemenge möglichst drei bis vier Tassen nicht überschreiten, ansonsten steht einem relaxenden Besuch im Straßencafé sicher nichts im Wege.

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