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Bosch Home and Garden POF 1200 AE im Test 2022

Aktualisiert am:

Wer Tische, Schränke oder andere Möbelstücke fertigen möchte, benötigt das richtige Werkzeug. Hier bietet sich die Nutzung einer Oberfräse an. Mit diesen vielseitigen Geräten können nicht nur feine Nuten gefräst werden. Die besseren Maschinen können auch Aussparungen erzeugen. Mit der Hilfe von Schablonen können sogar Griffmuscheln in das Holz gefräst werden.

Bosch POF 1200 AE Oberfräse Test
ExpertenTesten.de 12. Platz 2,08 (gut) Oberfräse

Funktionsübersicht

  • Produktabmessungen : 29 x 29 x 17
  • Gewicht : 3,1
  • Leistung : 650
  • max. Fräskorbhub : 55
  • max. Umdrehungen : 28000
  • Gehäusefarbe : Schwarz / Grün / Silber
  • Garantie : 3
  • Sanftanlauf : [nein]
  • Staubabsaugung : [Ja]
  • Transportkoffer : [Ja]
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Vorteile

  • geringes Gewicht
  • ergonomische Handgriffe
  • mit Schablonen nutzbar
  • gute Qualität
  • robust

Nachteile

  • großes Gehäuse
  • kleiner & leistungsschwacher Motor
  • komplizierter Fräskorb-Wechsel

Oberfräsen werden durch viele Hersteller produziert, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Holzwerkzeugs spezialisiert haben. Derartige Maschinen werden zum Beispiel durch das renommierte japanische Unternehmen Makita gefertigt. Der deutsche Traditionskonzern Bosch führt die Fräsen Bosch Fräse Griffebenfalls im Sortiment.

Mit seiner handlichen POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse offeriert Bosch ein ganz besonders günstiges Gerät. Zukünftige Nutzer müssen noch nicht einmal einhundert Euro investieren, wenn sie das elektrische Holzwerkzeugs erwerben wollen. Lohnt sich der Ankauf der kleinen Maschine? Erbringt die Fräse trotz des günstigen Preises genügend Leistung? Wie lassen sich besonders harte Stoffe bearbeiten? Wir können alle Fragen zum Gerät beantworten, weil wir die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse zuvor ausführlich getestet haben.

Wir offenbaren nun alle Stärken und Schwächen, die wir durch die ausgiebigen Prüfungen entdecken konnten. In diesem Bericht erfahren Sie nun, ob sich der Ankauf der kleinen Oberfräse lohnt.

Lieferung und Verpackung

Die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse wird unter anderem über die regionalen Fachmärkte verkauft. In den langen, oftmals unübersichtlichen Regalreihen der großen Baumärkte findet sich oftmals die Fräse, die dort zumeist um die 120 Euro kostet. Zum Glück wird die Maschine auch über andere Händler verkauft. Hier entfallen teure Personal- und Lagerkosten. So können diese Anbieter, die das Gerät in ihren Online-Shops offerieren, die Fräse von Bosch zu deutlich attraktiveren Preisen offerieren.


Der zukünftige Nutzer spart so nicht nur im Preis. Schließlich entfallen die Fahrtwege zum Baumarkt. Stattdessen wird die Fräse nach der Bestellung direkt an die Haustür geliefert.

Wir orderten unsere Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse daher ebenfalls über einen bekannten Online-Shop. Danach vergingen nur wenige Tage, bis die Maschine überbracht wurde.

Bosch Oberfräse im DetailDie Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse befindet sich bei der Lieferung in einem robusten Karton, der gut vor Erschütterungen und Stößen schützt. So besteht nur wenig Gefahr, dass die Maschine vor der Übergabe beschädigt wird. Der stabile Karton wiegt genau sieben Kilogramm.

Das große Gewicht entsteht nur zum Teil durch die eigentliche Fräse. Schließlich stattet Bosch seine Maschine mit unterschiedlichem Zubehör aus. In der robusten Verpackung finden sich unter anderem ein Zentrierstift, eine praktische Kopierhülse und ein Nutfräser. Verschiedene Zange zum Spannen, ein Gabelschlüssel und ein Adapter zum Absaugen finden sich ebenfalls in dem Papppaket. Hier findet sich auch der Kurvenanschlag, durch den das Gerät auf der Oberfläche bewegt werden kann.

Die Funktionen der einzelnen Teile werden in der Anleitung erläutert, die sich ebenfalls im Paket verbirgt. Hier wird zudem die alltägliche Nutzung der Maschine erläutert. Große Grafiken tragen zum Verständnis bei. Hier finden sich außerdem wichtige Sicherheitshinweise, die die zukünftigen Nutzer unbedingt beherzigen sollte.

Schließlich wird durch die Warnungen die Gefahr einer Verletzung deutlich reduziert. Die gut formulierten Texte erklären jeden Handgriff, der zur Inbetriebnahme notwendig ist. Nach der Lektüre der relativ kurzen Anleitung dürfte die Maschine sogar von Einsteigern in Betrieb genommen werden, die bislang noch nicht mit einer Oberfräse gearbeitet haben.

Daten des Werkzeugs

Optisch erinnert die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse an viele andere Geräte, die durch den Hersteller produziert werden. Die Fräse besteht zu großen Teilen aus dem typischen grünen Kunststoff, der an zahlreichen Geräten des Herstellers verbaut wird. Andere Komponenten wurden aus massiven Metall gefertigt. Alle Teile zeichnen sich durch eine wertige Verarbeitung aus. Hier existieren keine überflüssigen Spalte, durch die Staub und anderer Unrat in das empfindliche Innere der Oberfräse gelangen können.

Das handliche Gerät wiegt erstaunlich wenig. Wir maßen die Maschine auf unserer Testwaage. Dabei stellte sich heraus, dass die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse lediglich 3,1 Kilogramm schwer ist. Tatsächlich ist die Fräse eines der leichtesten Modelle, die der Handwerker zurzeit erwerben kann. Zum Vergleich: Die ebenfalls von uns geprüfte Casals-Freud CT2200VCE Oberfräse, die bei unserer Testreihe den zehnten Platz erreichte, ist stolze 5,6 Kilogramm schwer.


Trotz des geringen Gewichts wirkt die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse relativ klobig. Das große Gehäuse erschwert den Blick auf den Untergrund. Schließlich ist die Fräse 29,5 Zentimeter lang, 29,5 Zentimeter breit und 16,2 Zentimeter hoch.

Trotz der großen Maße befindet sich nur ein kleiner Motor in der Maschine. Das Aggregat erzeugt eine Leistung von 650 Watt. So entsteht die Energie, durch den die Fräse beschleunigt wird. Im leeren Lauf erreicht die Fräse pro Minute bis zu 28.000 Umdrehungen.

Der kleine Motor kann allerdings nicht mit den Antrieben anderer Oberfräsen mithalten, die wir ebenfalls geprüft haben. So verfügt die Festool OF 2200 EB Oberfräse, die bei unserer Testreihe den ersten Platz erreichte, über einen deutlich kräftigeren Motoren, der eine Leistung von 2.200 Watt erzeugt. Nicht nur in diesem Punkt muss sich die kleinere Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse dem Modell der Oberklasse geschlagen geben.

Wir vermissten zum Beispiel eine Feineinstellung für die Frästiefe. Bei anderen Geräten lässt sich die Tiefe während der Arbeit stufenlos variieren. Die Nutzer der Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse müssen auf diesen Luxus verzichten. So geht viel Zeit verloren, weil die Holzarbeiten immer dann unterbrochen werden müssen, wenn die Frästiefe justiert werden muss. Dafür verfügt die relativ leise Fräse von Bosch über andere Qualitäten, von denen wir uns durch einen Test in der Praxis überzeugen konnten.

Die Oberfräse im Praxistest

Wir erprobten die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse. Dabei bearbeiteten wir hartes und weiches Holz. So produzierten wir Nuten und Aussparungen. Dabei ließ sich die Maschine stets gut bedienen. Durch die beiden ergonomisch geformten Handgriffe lässt sich die Fräse sehr genau steuern. Hier besteht kaum Gefahr, dass der Nutzer die Kontrolle verliert.

Die Bosch POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse lässt sich mit einer Schablone nutzen. So lassen sich zum Beispiel die immer gleichen Griffmuscheln von Schranktüren gut ins Holz arbeiten. Praktisch ist auch die Spanabsaugung, die relativ zuverlässig funktioniert. Hier bleibt nur wenig Staub und Span zurück, weil die Maschine die Überreste anstandslos in sich aufnimmt. Bei der Verarbeitung von harten Hölzern gerät die Fräse von Bosch allerdings an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

Die gewünschte Tiefe, in der die Fräse arbeiten soll, lässt sich über eine Flügelschraube einstellen. Durch das Drehen des Elements werden die beiden Säulen der Maschine in der Tiefe verschoben. Das klingt leichter als es ist.


Die schwergängigen Säulen lassen sich nur unter großen Mühen bewegen. Hier ist die andauernde Nutzung von Fett empfehlenswert. Durch die Schmierung lassen sich die Elemente deutlich leichter verstellen.

Der Wechsel des Fräskorbs ist ebenfalls relativ kompliziert. Bei der Öffnung der Maschine besteht die Gefahr, dass der Nutzer gegen den Revolveranschlag stößt. Die empfindlichen Finger können durch das ungünstig positionierte Element sogar aufschlagen. Der Nutzer muss also mit aller Vorsicht vorgehen, wenn der den Korb der Fräse ersetzen will. Wer sich der Gefahr bewusst ist, wird den Korb allerdings ersetzen können, ohne dass die Finger gefährdet werden.

Fazit: Leichte Fräse für Hobby-Handwerker

Wer einfache Möbel herstellen möchte, kann durchaus die POF 1200 AE HomeSeries Oberfräse von Bosch benutzen. Auf hölzernen Materialien lässt sich das Fräsenkopf mit NutGerät stetig gut steuern. Es fährt sanft über den Untergrund, während die Fräse die gewünschten Nuten und Aussparungen fräst. Dank der beiden Griffe besteht kaum Gefahr, dass der Nutzer die Kontrolle verliert.

Die Bedienungsanleitung erklärt nicht nur die erste Nutzung, sondern auch den alltäglichen Gebrauch. Positiv auch das viele Zubehör, mit dem der Hersteller seine Oberfräse ausgestattet hat. Leider gerät der kleine Motor schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Zudem lässt sich die Tiefe des Schnittes während der Nutzung nicht stufenlos anpassen.

Der Wechsel der Fräskörbe ist unnötig kompliziert. Das Absenken der Säulen erfordert Kraft. Daher reicht es bei unserer Testreihe, in deren Rahmen wir insgesamt fünfzehn Maschinen prüften, nur für einen gerade noch guten zwölften Platz. Für einfache Arbeiten ist die günstige Maschine aber durchaus geeignet. Hobby-Heimwerker können also ihr Geld ohne Bedenken in die Fräse investieren.

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Vergleichs­ergebnis

Fazit: Diese Maschine weist für Bosch-Verhältnisse unnatürlich viele Schwachstellen auf, und ist daher nur für den Hobby-Handwerker bedingt zu empfehlen.

ExpertenTesten.de

12. Platz

2,08 (gut) Oberfräse
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4.535 Bewertungen. Durchschnitt: 4,69 von 5)
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