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Cloud-Speicher für zu Hause finden - 5 Auswahlkriterien

Privatanwender lernen die Vorteile der Cloud-Technik ebenso kennen und schätzen wie die Unternehmen. Privatanwender haben aber häufig ganz andere Vorstellungen davon, was sie mit der Cloud anfangen möchten. Wir haben fünf Kriterien zusammengestellt zur Orientierung bei der Auswahl einer passenden Cloud für Privatnutzer.

1. Die Speichergröße

Mit einem persönlichen Cloud-Speicher für zu Hause ist es besonders einfach, zusätzliche Speichermöglichkeiten abseits der lokalen Festplatte zu schaffen. Doch wie groß sollte der Speicher im Idealfall sein? Das hängt davon ab, für welche Zwecke der Speicher verwendet werden soll.

Soll die Cloud nur dem Ablegen von kleineren Textdokumenten oder der Auslagerung von Fotos vom Smartphone dienen, können wenige hundert Gigabyte bereits ausreichend sein. Doch selbst für den Heimbereich besitzen private Cloud-Speicher heute in der Regel mehrere Terabyte Platz.

Die üblichen Größen liegen hier bei einem bis vier Terabyte, einige Produkte bieten auch sechs oder acht Terabyte an. Ein solcher Cloud-Speicher kann mit mehreren Personen im Haushalt verwendet werden und bietet selbst für große Filmarchive genügend Platz.

2. Die Bedienung

One Drive Test Dokumente Speichern

Die Bedienung der persönlichen Cloud kann zum Beispiel über ein Webinterface erfolgen. Für den Zugriff auf das Interface muss entweder die IP-Adresse des Cloud-Speichers bekannt sein, oder wir verwenden für den Zugang einfach eine Software, die der Hersteller bereitstellt. Die Software richtet sich zumeist dauerhaft in der Task-Leiste ein, sodass wir jederzeit Zugriff auf unsere Cloud haben. Hier gilt es zu beachten, dass bei der erstmaligen Verbindung mit der Cloud nach dem Hochfahren des Rechners eine gewisse Zeit vergehen kann, bis die Verbindung hergestellt ist.

Praktisch jede moderne Cloud-Lösung bietet auch eine Bedienung per Smartphone an. Hierzu muss lediglich aus dem Store von Android oder iOS die entsprechende App des Herstellers geladen werden. Das ist gerade dann vorteilhaft, wenn die persönliche Cloud von mehreren Familienmitgliedern gelichzeitig genutzt werden soll.

Wer Zugriff auf die Cloud erhalten möchte, muss sich lediglich die App runterladen. Häufig kann über das Smartphone und die entsprechende App auch eine Personalisierung des Cloud-Speichers vorgenommen werden. Die Personalisierung kann zum Beispiel darin bestehen, dass wir Dienste wie Dropbox oder Google Drive in die Verwendung der Cloud einbinden.

One Drive Test LogoZu einer einfachen Bedienung gehört auch, dass die Daten ohne große Umstände in der Cloud gesichert werden können. Hier bieten sich automatische Synchronisationsfunktionen an.

Verbindet sich zum Beispiel der PC, der Mac oder ein Mobilgerät mit dem Heimnetzwerk, in dem sich auch die Cloud befindet, könnte automatisch eine Synchronisation der Daten vorgenommen werden.

Tatsächlich bieten die meisten Clouds eine solche Synchronisation über das WLAN an. Manchmal werden entsprechende Funktionen auch als automatisches Backup bezeichnet. Ist die Funktion einmal eingerichtet, müssen wir uns nicht mehr darum kümmern, die Daten in der Cloud oder auf unseren Geräten aktuell zu halten.

3. Die Einrichtung

One Drive Test PINDie Einrichtung moderner persönlicher Cloud-Speicher erfolgt heute bequem über das Smartphone.

Es ist in der Regel nicht mehr erforderlich, dass wir zum Beispiel per Ethernet-Kabel eine Verbindung zum Speicher herstellen, um eine Ersteinrichtung etwa über ein Webinterface vornehmen zu können.

Alle Einrichtungsschritte können stattdessen auf dem Smartphone durchgeführt werden.

Voraussetzung hierfür ist, dass das Smartphone ebenso wie der Cloud-Speicher mit dem Heimnetzwerk verbunden ist. Wer also noch nie einen persönlichen Cloud-Speicher für sich eingerichtet hat, sollte unbedingt auf eine Smartphone-Installation achten.

4. Die Verschlüsselung

Speichern, synchronisieren und teilen Sie Ihre Inhalte in Ihrer eigenen CloudDie Sicherheitsanforderungen fallen bei Heim-Clouds in der Regel geringer aus, als bei professionell genutzten Online-Speichern. Dennoch sollte auch eine Home-Cloud wenigstens grundlegende Verschlüsselungstechniken beherrschen, damit die eigenen persönlichen Dokumente einen gewissen Schutz erhalten.

Praktisch alle Heim-Cloud-Lösungen auf dem Markt bringen von Haus aus bereits eine geeignete Verschlüsselung der Daten mit. Es ist daher nicht notwendig, dass wir eine zusätzliche Software installieren.

Damit die Verschlüsselung genutzt werden kann, müssen lediglich in der Benutzeroberfläche ein Benutzername und ein Passwort festgelegt werden.

Von nun an können Dritte nicht mehr auf die Dateien zugreifen. Die Entschlüsselung ist nur möglich, wenn die entsprechenden Kontodaten bekannt sind. Aus Gründen der Geschwindigkeit entscheiden sich die Hersteller hier zwar nicht für die höchste Stufe der Verschlüsselung, für den persönlichen Gebrauch sollte die Datensicherheit jedoch hoch genug sein.

5. Die Ausstattung

Jeder Hersteller setzt bei seinen Home-Cloud-Lösungen andere Akzente in Hinblick auf die Ausstattung. Praktisch sind zum Beispiel Speichergeräte, die über einen Anschluss für USB verfügen. Nicht in jedem Fall ist es nämlich der einfachste Weg, die Daten über das kabellose Netzwerk zu übertragen. Möchten wir zum Beispiel Fotos, Videos oder persönliche Dokumente von einem USB-Flashspeicher einspielen, ist es einfacher, diesen direkt über einen USB-Port zu verbinden.

Der Anschluss einer externen Festplatte ist hier ebenfalls möglich. Der USB-Anschluss ist also sehr nützlich, wenn wir zum Beispiel Daten von einer lokalen externen Festplatte in unseren Cloud-Speicher übertragen möchten.

WD My Cloud EX2 Ultra 4 TB - Network Attached Storage -2 Bay NAS - Streamen auf PC, Mobilgeräte, Spielkonsolen, Mediaplayer - WDBVBZ0040JCH-EESN FestplatteEin weiterer Vorteil persönlicher Cloud-Lösungen ist die Bereitstellung von Videos überall im Netzwerk. Haben wir Videos in der Cloud gespeichert, können wir diese auf jedes beliebige Gerät wie etwa ein Smartphone oder ein Tablet streamen.

Das funktioniert bei guten Clouds auch mit mehreren Benutzern gleichzeitig. Es gilt daher auf dieses Ausstattungsmerkmal zu achten, wenn häufig Videos im Netzwerk genutzt werden sollen. Die Cloud ist in diesem Fall so eingerichtet, dass Videos reibungslos ohne Ruckeln wiedergegeben werden können.

Soll die Cloud mit mehreren Personen wie etwa mehreren Familienmitgliedern gleichzeitig genutzt werden, ist die Einrichtung von persönlichen Speicherbereichen vorteilhaft. Einige Home-Clouds erlauben es über eine Kontoverwaltung, jedem Benutzer einen bestimmten Speicherplatz zu reservieren. Wir können jederzeit weitere Personen einladen, für diese ein Konto einrichten und Speicher zuweisen. Der Benutzer kann diesen Speicher dann nach Belieben nutzen und auch mit anderen Anwendern teilen.

Auf diese Weise gerät die Nutzung der Heim-Cloud auch in der Gruppe noch produktiver. Solche Ausstattungsmerkmale sind übrigens auch dann interessant, wenn die Cloud in einem professionellen Umfeld genutzt werden soll.

Fazit

Eine Heim-Cloud bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei der Speicherung und Nutzung von Daten. Die Einrichtung erfolgt heute bequem über das Smartphone, tiefergehende Kenntnisse über die Netzwerktechnik sind nicht erforderlich.

Wer die Cloud mit mehreren Personen nutzen möchten, sollte auf eine gute Kontenverwaltung achten. Interessant sind auch alle Funktionen, die sich auf eine Verbesserung von Videostreams im Netzwerk beziehen. Schließlich werden Home-Clouds häufig genutzt, um Videos im Heimnetzwerken zu teilen.

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