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Die Geschichte der Stichsäge

Betrachtet man einmal die Form eines so genannten Fuchsschwanzes, also einer Säge, die sich vor allem durch ihr breites, zackenartiges Sägeblatt auszeichnet, welches besonders steif und breit konzeptioniert ist, so fällt eines auf: Eine Gemeinsamkeit mit einer Stichsäge lässt sich fast nicht verleugnen. Sicherlich gestaltet sich das Sägen mit einem Fuchsschwanz vergleichsweise schwierig, denn je nach Beschaffenheit des Sägeblattes ist es nur möglich, durch mühsames hin und her schieben ein bestimmtes Material – meist Holz – zu bearbeiten und am Ende auch zu trennen.

Wirft man einmal einen Blick auf die optische Gestaltung des Sägeblattes einer Stichsäge, so ist seine Form ähnlich der eines Sägeblattes vom Fuchsschwanz.

Schon seit vielen Jahren ist die „gute, alte“ Fuchschwanz-Säge in den unterschiedlichsten Bereichen im Einsatz. Und schon lange haben sich so manche Anwender gefragt, wie es denn möglich sein könnte, die Effizienz und vor allem die Schnelligkeit und Präzision, zumindest ansatzweise, zu steigern.

In diesem Zusammenhang kommt der Sachbearbeiter Albert Kaufmann auf eine sehr vielversprechende Idee:

Auch er gehörte schon lange zu denjenigen, die sich wünschten, die Effizienz der Säge an sich zu steigern, um das Arbeiten mit diesem Handwerkszeug endlich ein wenig angenehmer zu gestalten. Abend für Abend saß er mit einer Zeitung „bewaffnet“ im Wohnzimmer und schaute seiner Frau dabei zu, wie sie mit ihrer Nähmaschine hantierte.

Dieses stete Auf und Ab der kleinen, leicht gezackten Nähnadel faszinierte ihn lange, und er überlegte, ob bzw. in wie weit sich dieses „Faszinosum“ mit seinem Vorhaben vereinbare ließe, eine effizientere Säge zu entwerfen.
Über viele Monate hinweg war er damit beschäftigt, entsprechende Entwürfe zu konzeptionieren, Skizzen anzufertigen und sonstige Dinge anzustellen, um endlich seinen Traum von einer „großen Idee“ wahr werden zu lassen.

Eines Tages war es dann soweit:

Es gelang Kaufmann, ein Gerät zu konzeptionieren, mit dem man zum einen sägen konnte und mit dem es andererseits auch möglich war, das nähmaschinenähnliche Bewegungsprinzip zu übernehmen, um auf diese Weise eine höhere Effizienz beim Sägen zu gewährleisten.

Es folgten viele weitere Untersuchungen und Qualitätstests.

Und im Jahre 1947 war sein „großer Tag“ endlich gekommen. Als Mitarbeiter eines Schweizer Unternehmens, der Scintilla AG war es natürlich Ehrensache, dass er die „Generalprobe“ in Eigenregie durchführte, und seine Vorgesetzten waren begeistert. In der Konsequenz dauerte es auch nicht lange, bis man sich endlich entschied, diese Kaufmann'sche Stichsäge in Serie zu produzieren.

Historisches 1947
Der Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, vor allem unter Mahatma Gandhi und Jawaharlal Nehru, führte 1947 zur Unabhängigkeit Indiens.

 

In Anbetracht der Tatsache, dass die Scintilla AG heute – seit 1954 – ein Teil der Bosch-Gruppe ist, darf man mit Fug und Recht behaupten, dass Bosch das weltweit erste Unternehmen war, das mit einer Stichsäge, einer echten Innovation, aufwartete.

Mit Sachverstand und Akribie zum Ziel: Albert Kaufmann´s Innovation wird 1947 zum Vorläufer für das moderne betriebliche Vorschlagswesen und die Schweiz um eine Erfindung reicher. 

Wer das Unternehmen Bosch kennt, weiß, dass es fortan nur noch eine Frage der Zeit war, bis sich die Qualität der Kaufmann'schen Stichsäge im Laufe der Zeit stetig verbesserte. So kamen immer neue Funktionen und Features hinzu, die nach Ansicht der moderne Verbraucher von heute nahezu unverzichtbar sind.

Funktionalität allein genügt nicht mehr

War während dieser Zeit die so genannte Hubstichsäge bei den Verbrauchern heiß begehrt, so kam jüngst auch die so genannte Pendelstichsäge hinzu. Außerdem hat sich bei den modernen Stichsägen von heute auch in puncto Schnelligkeit, Leistungsstärke, Schlagkraft und Lautstärkeregulierung getan.

So kommt es bei dieser technischen „Entdeckung“ also keineswegs mehr allein auf die Funktionalität an, sondern auch der Komfort beim Sägen rückt immer weiter in den Fokus des Interesses.

Wenn man bedenkt, dass es mittlerweile sogar Stichsägen gibt, die mit einer SDL-Einhand-Sägeblattwechsel-Funktion ausgestattet sind oder die über eine besonders hohe Laufruhe verfügen, sodass ein weitestgehend ermüdungsfreies Arbeiten möglich ist, so darf man wahrlich behaupten: Es hat sich eine Menge getan von 1954 bis heute.
Ein echtes Highlight im Zuge der Neuentwicklung von Stichsägen ist zum Beispiel die neue Bosch CutControl. Es handelt sich hierbei um ein Modell, welches mit einer transparenten und zugleich ausklappbaren Fußplattenverlängerung bestückt ist, mit der die Eigenschaft des so genannten Schnittlinien-Laserstrahls übernommen werden soll. Diese Funktion trägt ihr Teil dazu bei, dass sowohl klassische Schnittarten, als auch Gehrungsschnitte kinderleicht und noch dazu äußerst präzise von der Hand gehen.

Pressemitteilung zur Bosch CutControl

Die Entwicklung im Laufe der Zeit

Wie dem auch sei: Ob für den gewerblichen Gebrauch oder für den Einsatz im heimischen Werkzeugkeller – die Zahl der Anbieter von Stichsägen ist in den vergangenen Jahren nahezu explodiert. So vielzählig die Hersteller mittlerweile am Markt vertreten sind, so umfassend ist heute auch das Angebotsportfolio.

Insofern hat der anspruchsvolle Verbraucher die Qual der Wahl, wenn es darum geht, die passende Stichsäge zu finden.

Umso wichtiger ist es angesichts dieser Entwicklung, sich auf die Profi-Tests unseres Institutes verlassen zu können. Denn diese überaus nutzerfreundlich gestalteten Analysen und Auswertungen stellen nach wie vor eine fundierte und somit unverzichtbare Unterstützung für den Verbraucher dar.

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