TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Cloud Speicher im Test auf ExpertenTesten.de
Beratene Verbraucher
35890941
4 Getestete Produkte
28 Investierte Stunden
8 Ausgewertete Studien
238 Analysierte Rezensionen

Cloud Speicher Test 2020 • Die 4 besten Cloud Speicher im Vergleich

Cloud Speicher haben sich im Laufe der letzten Jahre sowohl für Privatkundinnen und Privatkunden als auch Unternehmen zu einem wichtigen Thema entwickelt. Doch welche Cloud Speicher Anbieter halten, was sie versprechen und worauf müssen Sie beim Vergleich eigentlich achten? Im Vergleich der ExpertenTesten Redaktion erfahren Sie, welche Angebote sich lohnen.

Cloud Speicher Bestenliste  2020 - Die besten Cloud Speicher im Test & Vergleich

Cloud Speicher Test

Letzte Aktualisierung am:

Liebe Besucher,
aufgrund der aktuellen Lage rund um COVID-19 haben einige Shops und Hersteller Lieferprobleme. Sollte die Produktverfügbarkeit eines Produkts nicht gewährleistet sein, bauen wir es vorübergehend aus unserer Vergleichstabelle aus.

Damit verschwenden Sie keine Zeit für den Vergleich von Produkten, die momentan ohnehin nicht verfügbar sind.

Dies hat zur Folge, dass bestimmte Vergleichstabellen aktuell nur wenige Produkte aufweisen. Sobald die Lieferprobleme überwunden sind, werden auch diese Tabellen Ihnen wieder zahlreiche Produkte vergleichend präsentieren.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund!

Was ist ein Cloud Speicher?

Was ist ein Cloud Speicher Test und Vergleich?Der Cloud Speicher dient dazu, Daten vom lokalen Desktop-PC ins Internet auszulagern. Das ist zum Beispiel für Back-up-Lösungen ideal. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Daten sind physikalisch an einem anderen Ort gespeichert und können, einen schnellen Internetzugang vorausgesetzt, von überall auf der Welt wiederhergestellt werden.

Doch Cloud Speicher Anbieter bieten mehr als nur Back-up-Systeme an. Die Services lassen sich zum Beispiel nutzen, um Daten zwischen mehreren Rechnern, Smartphones und Tablets zu synchronisieren. Zudem wird sogar Software in der Cloud angeboten, mit der Sie Ihre Office-Dokumente von jedem Webbrowser aus bearbeiten können. Für Unternehmen hat die Nutzung von Cloud Speicher und auch Cloud Computing Services darüber hinaus häufig Kostenvorteile. Zusätzlicher Speicher kann dynamisch dazu gebucht werden. Beim großen Cloud Storage Vergleich des ExpertenTesten Teams erfahren Sie, welche Services am besten sind.

Wie funktioniert ein Cloud Speicher?

Wie funktioniert ein Cloud Speicher im Test und Vergleich bei Expertentesten?Im Grunde ist ein Cloud Speicher ein ganz normaler Festplattenspeicher, der auf einem Server im Netz bereitgestellt wird. Zusätzlich sorgen die Anbieter von Cloud Speicher Services dafür, dass die einmal ins Netz übertragenen Daten im Hintergrund auf weitere Server kopiert werden, sodass ein Ausfall des Rechenzentrums die Erreichbarkeit der Daten nicht einschränkt. Dabei stellen einige Anbieter sicher, dass Ihre Daten zu keinem Zeitpunkt Deutschland oder die EU verlassen. Bei den größeren amerikanischen Providern ist das nicht immer klar geregelt. Insbesondere für die geschäftliche Nutzung von Cloud Speicher ist genau das aber mitunter wichtig.

Obgleich sich die Cloud Speicher Angebote in ihrem technischen Aufbau sehr ähnlich sind, gibt es darüber hinaus auch Unterschiede in der Umsetzung für die Endkundinnen und Endkunden. So bieten die meisten Cloud Speicher Provider zum Beispiel eigene Client-Anwendungen an. Ob diese für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen, kann ein wichtiges Kriterium beim Testen und Vergleichen verschiedener Cloud Speicher Anbieter sein.

Zusätzlich erlauben manche der Anbieter auch den Zugang über offene Protokolle, wie WebDav oder SFTP.

Das ermöglicht die Nutzung des Speichers mit alternativer Software und häufig auch eine engere Verzahnung mit dem lokalen Dateisystem. Im Vergleich der Redaktion von ExpertenTesten wird genau unter die Lupe genommen, welche Anbieter welche Systeme unterstützen. Das macht für Sie den Vergleich von Anfang an wesentlich einfacher.

Wann und für wen sind Cloud Speicher Angebote wichtig?

Angebote beim Cloud Speicher im Test und VergleichCloud Speicher ist einerseits für die individuelle, private Nutzung interessant. Vor allem die Möglichkeit, persönliche Daten als Back-up in der Cloud zu speichern, ist für viele Anwenderinnen und Anwender wichtig. Fotos, Dokumente und viele andere Dateien, die lokal auf dem eigenen Rechner vorgehalten werden, gehen bei Beschädigung des Geräts leicht verloren.

In Katastrophensituationen, wie bei einem Wohnungsbrand oder einem Wasserrohrbruch, werden häufig nicht nur der PC, sondern auch in derselben Wohnung gelagerte Kopien auf externen USB-Festplatten in Mitleidenschaft gezogen. Cloud-Angebote versprechen in dieser Hinsicht einen wesentlich besseren Schutz. Aber auch die Möglichkeit, jederzeit von unterwegs auf die eigenen Daten zuzugreifen, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Insbesondere die Anzeige aller Dateien auf dem Smartphone ist vielen Nutzerinnen und Nutzern wichtig. Beim Vergleich der verschiedenen Anbieter wird daher auch berücksichtigt, wie gut der mobile Zugriff funktioniert.

Andererseits spielen Cloud-Dienstleistungen auch im geschäftlichen Bereich eine immer größere Rolle. Einerseits kommen hier dieselben Cloud Speicher Angebote zum Einsatz, wie bei der Privatkundschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten damit die Möglichkeit, Firmendaten über all ihre Geräte synchron zu halten. Darüber hinaus gibt es spezielle Cloud Speicher für Firmen, die es erlauben die gesamten im Unternehmen genutzten Daten in die Cloud auszulagern. Vor allem in Verbindung mit Cloud Computing Services helfen solche Cloud Speicher Angebote oft dabei, die Kosten der unternehmenseigenen IT zu senken. Bei diesem Test geht es vornehmlich um den Vergleich von Services für private Anwenderinnen und Anwender.

Welche Arten von Cloud Speicher Dienstleistern gibt es?

Welche Arten von Cloud Speicher gibt es in einem Test?Am weitesten verbreitet sind Cloud-Speicher-Angebote wie Dropbox, Microsoft Onedrive oder Google One. Diese Angebote ermöglichen es, mit eigener Cloud Speicher Software für PCs oder mobile Geräte, auf einfachste Art und Weise auf den gebuchten Cloud Speicher zuzugreifen. Ohne Expertenwissen können so auch Laien die Vorteile der Technologie nutzen. Bei vielen dieser Angebote gibt es ein kostenloses Basisangebot, über das die Anbieter eine kleine Menge Speicher zur Verfügung stellen. Gegen Gebühr können dann wesentlich größere Cloud Speicher Kontingente gebucht werden. Die Angebote unterscheiden sich dabei darin, ob sie einfach nur den bloßen Speicher zur Verfügung stellen oder bereits verschiedene organisierte Datenstrukturen anbieten: etwa für Kalender, Adressbücher oder Fotoalben.

Häufig wird Cloud Speicher auch als Teil eines umfangreicheren Cloud-Angebots vermarktet. Gerade die großen Konzerne, wie Google, Microsoft oder Apple bieten den Speicher oftmals im Paket mit anderen Dienstleistungen an. Zum Beispiel Microsofts Office 365, das neben dem Cloud Speicher auch Zugriff auf die Programme der Microsoft-Office-Familie gewährt. Darüber hinaus existieren Angebote wie Amazon S3, Microsoft Azure oder Google Cloud Computing. Diese Services richten sich in erster Linie an Unternehmen. Sie stellen erweiterte Programmierschnittstellen zur Verfügung, die die tiefe Integration des entsprechenden Cloud Speichers in andere Anwendungen ermöglichen. Dadurch wird die Nutzung der Cloud-Infrastruktur als Teil der Unternehmens-IT möglich. Beim Vergleich der verschiedenen Angebote im Test werden ausschließlich diejenigen Services berücksichtigt, die sich mit ihrer Software direkt an die Endanwenderinnen und Endanwender richten.

Welche Leistungen können Cloud Speicher Angebote beinhalten und welche sind besonders wichtig?

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Cloud Speicher Angebote im Test ist selbstverständlich das Volumen des Speichers selbst. Ein paar Gigabyte gibt es bei den meisten Anbietern kostenlos, doch wer in großem Umfang Daten in die Cloud auslagern will, braucht mitunter wesentlich mehr als das.

Speicherangebote im Terabytebereich sind heute keine Seltenheit mehr. Darüber hinaus bieten manche Anbieter kostenlos die unendliche Versionierung von Dateien an.

Das bedeutet, wenn Sie Dateien in Ihrem Cloud-Speicher verändern, haben Sie auch nach Jahren noch die Möglichkeit, auf alte Versionen davon zuzugreifen und ungewollte Veränderungen rückgängig zu machen. Außerdem spielt es beim Vergleich der verschiedenen Cloud Speicher Angebote im Test eine große Rolle, für welche Plattformen und Betriebssysteme die Client-Software verfügbar ist.

Welche Leistungen enthalten diverse Cloud Speicher Angebote in der Regel nicht?

Leistungen bei Cloud Speichern im Test und VergleichCloud Speicher Services enthalten typischerweise keine klassischen Cloud Computing Dienstleistungen. Das heißt, Sie buchen bei den meisten Anbietern wirklich nur den reinen Speicher. Rechenleistung und echte Remote-Arbeitsumgebungen stehen in den im Test verglichenen Angeboten nicht zur Verfügung. Auch Angebote mit unbegrenztem Speicherplatz sind eine Seltenheit, zudem sollten die Geschäftsbedingungen bei derartigen Providern auf mögliche Einschränkungen hin überprüft werden.

Außerdem bieten die Cloud-Anbieter keine Möglichkeit, größere Datenmengen ohne Internetverbindung aus dem Rechenzentrum abzurufen. Die Option, große Datenmengen auf Festplatten per Express zustellen zu lassen, steht ausschließlich in Geschäftskundenangeboten zur Verfügung. Zudem lassen Anbieter wie Amazon sich solche Zusatzleistungen meist königlich entlohnen. Im Test werden ausschließlich Angebote mit begrenztem Speicher zum Vergleich herangezogen.

Cloud Speicher: Die Kosten

Wie viel kostet ein Cloud Speicher im Test und VergleichDie meisten Cloud Speicher Anbieter geben den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, das Angebot mit einer geringen Speichermenge kostenlos auszuprobieren. Sobald die ersten paar Gigabyte gefüllt sind, geht es allerdings ans Bezahlen. Die Bezahlung erfolgt typischerweise per Kreditkarte, teilweise ist aber auch die Zahlung über im Handel verfügbare Guthabenkarten möglich. Deutsche Anbieter ermöglichen oft auch die Zahlung per Lastschrift.

Die Tarife unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter: Meist gibt es die Möglichkeit, ein größeres Speicherkontingent wie zum Beispiel ein Terabyte, zu einem monatlichen Abopreis von etwa 10 € zu mieten und zudem durch jährliche Zahlungen einen kleinen Rabatt zu erhalten. Einige Anbieter, wie etwa Google, bieten auch mittlere Volumina von 100 oder 200 Gigabyte an, die 2-3 € im Monat kosten. Angebote, die die Zusammenarbeit im Team in den Mittelpunkt stellen und sich damit vor allem an Firmenkunden richten, sind oftmals etwas teurer. Sie werden vor allem in Abhängigkeit von der Anzahl der mit einem Account verbunden Nutzerkonten abgerechnet. Hier werden meist Preise von 10-30 € pro Nutzer und Monat fällig. Dafür werden hier oft zusätzliche Optionen geboten, die insbesondere die DSGVO-konforme Arbeit mit sensiblen Daten in der Cloud überhaupt erst ermöglichen. Ähnlich wie bei den Privatkundenangeboten, gibt es auch dabei meist Rabatte, wenn Sie sich für eine längere Vertragslaufzeit entscheiden.

So werden Cloud Speicher Anbieter verglichen

Anbieter beim Cloud Speicher im Test und VergleichBeim Test der verschiedenen Cloud Speicher Anbieter durch die ExpertenTesten Redaktion werden zahlreiche Kriterien für den Vergleich der Angebote herangezogen. Besonders wichtig ist im Test natürlich das Verhältnis von Preis und angebotener Speichermenge. Denn gerade bei Aboangeboten können sich schließlich auch scheinbar kleine Preisunterschiede langfristig zu erheblichen Unterschieden aufsummieren. Doch auch, welche Optionen der Anbieter für den Datenzugriff anbietet, ist für den Test wesentlich.

Denn während zum Beispiel Dropbox lediglich den Zugriff über den eigenen Software-Client und per Weboberfläche erlaubt, bietet zum Beispiel das Strato HiDrive Zugang zu den Daten über eine ganze Reihe von Protokollen und Schnittstellen. Weiterhin ist für die Expertinnen und Experten beim Vergleich wichtig, ob die Daten in Deutschland oder der EU gespeichert werden. Denn insbesondere für den geschäftlichen Einsatz ist das, sofern Kundendaten verarbeitet werden, von zentraler Bedeutung, um der Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union gerecht zu werden.

Wann zahlt sich der Abschluss eines Abos aus?

Ein Cloud Speicher Abo abzuschließen, lohnt vor allem dann, wenn Sie nennenswerte Datenmengen ins Netz auslagern möchten. Insbesondere Fotos und Videodateien nehmen bei vielen Nutzerinnen und Nutzern eine Menge Speicher auf dem PC ein.

Um einfach nur ein paar Office-Dokumente zu synchronisieren, ist bei vielen Anbietern kein kostenpflichtiges Abo notwendig. Die kostenlos bereitgestellten Cloud Speicher Kontingente reichen dafür bereits aus.

Kostentechnisch lohnt, vor allem wenn für Sie Synchronisation und permanente Verfügbarkeit der Daten keine große Rolle spielen, oft auch der Vergleich des Cloudspeichers mit lokaler Hardware. Denn für 1-2 Terabyte Cloudspeicher zahlen Sie im Jahr meist bereits so viel, wie für eine USB-Festplatte derselben Größe. Tests und Vergleiche der besten Festplatten finden Sie selbstverständlich bei ExpertenTesten.de.

Worauf muss ich beim Abschluss des Abos achten?

Abos vom Cloud Speicher im Test und VergleichEinerseits sollten Sie beim Abschluss eines Cloud Speicher Abos natürlich Ihren individuellen Bedarf bereits im Vorfeld klären. Wenn Sie nur wenig Speicherplatz benötigen, ist es wenig sinnvoll, das teuerste Abo abzuschließen. Insbesondere, weil Sie bei allen Anbietern auch später noch die Möglichkeit haben, in einen teureren Tarif mit größerem Speichervolumen zu wechseln. Die besten Vergleiche und Tests nützen Ihnen nichts, wenn Sie Cloud Speicher in einem Tarif buchen, der nicht zu Ihnen und Ihrem individuellen Bedarf passt. Darüber hinaus sollten Sie prüfen, ob Sie auch von all Ihren Geräten aus auf das Angebot zugreifen können.

Besonders Nutzerinnen und Nutzer von Linux-PCs müssen an dieser Stelle aufpassen. Ein individueller Test der Software und des Angebots ist dank der kostenlosen Angebote zum Test dankenswerterweise bei allen Anbietern des Vergleichs problemlos möglich. Darüber hinaus ist es, wenn Sie den Cloud-Speicher geschäftlich nutzen und Daten Ihrer Kundinnen und Kunden darüber verwalten möchten, wichtig, die Serverstandorte ins Auge zu fassen, um den Anforderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung gerecht zu werden. Einige Anbieter werben ausdrücklich damit, voll DSGVO-konform zu arbeiten.

Auch als Privatkundin oder Privatkunde profitieren Sie von den dann geltenden, höheren Datenschutzstandards. Außerdem sollten Sie vor der Buchung eines Cloud Speicher Abonnements prüfen, ob Ihr Internetanschluss ausreicht, um Daten in der gewünschten Menge ins Netz hochzuladen.

Insbesondere wenn Sie auf dem Land leben, kann es sein, dass Ihre Upload-Bandbreite noch nicht genügt, um größere Datenmengen sinnvoll ins Netz zu senden. In Deutschland haben die meisten Internetanschlüsse leider wesentlich weniger Upload- als Download-Bandbreite. Auch die Zeit für größere Uploads lässt sich am besten mit einem unverbindlichen Test der kostenlosen Probeversionen vergleichen.

Vorstellung der führenden sieben Anbieter

  • Google One
  • Strato Hidrive
  • Microsoft Onedrive
  • Dropbox
  • Apple iCloud
  • Tresorit
  • MagentaCLOUD
Google One ist Googles an Privatkunden gerichtetes Cloud Speicher Angebot. Großzügige 15 Gigabyte gibt es hier umsonst: mehr als bei jedem der anderen Anbieter im Test. Dieser Speicher wird allerdings nicht nur für hochgeladene Daten genutzt, sondern auch für in GMail gespeicherte E-Mails, per Google Drive bearbeitete Dokumente und in Google Photos hochgeladene Aufnahmen. Zusätzliche 85 Gigabyte (also insgesamt 100 Gigabyte) kosten 1,99 im Monat, das 200-Gigabyte-Paket kostet 2,99 € und 2 Terabyte gibt es für 9,99 € im Monat. Bei jährlicher Vorauszahlung werden 16 % Rabatt gewährt. Zusätzlich erhalten Kundinnen und Kunden, die eines der beiden größeren Pakte buchen, Rabatte beim Kauf von Hardware im Google Store.
Strato ist einer der größten deutschen Webhosting-Provider. Seit mehr als 20 Jahren im Geschäft, hat sich die Firma mittlerweile einen guten Ruf als mehr als zuverlässige Rechenzentrumsbetreiberin erarbeitet. Das HiDrive ist eine einfache Möglichkeit, große Datenmengen privat in einem der Stratorechenzentren abzulegen. Zwischen 250 Gigabyte und 3 Terabyte können als Cloud Speicher Kontingent erworben werden. Das kostet zwischen 5,50€ und 22 € im Monat, bei 12 Monaten Mindestvertragslaufzeit verringern sich diese Kosten auf 3-18 € im Monat. Zusätzlich bietet Strato mit HiDrive Business Tarife für Geschäftskundinnen und Geschäftskunden an. Diese kosten zwischen 15 € und 100 € im Monat und bieten zwischen ein und zehn Terabyte Cloud Speicher.
Microsofts Onedrive ist eng mit dem Cloud-Angebot Office 365 verzahnt. Zwar ist es möglich, OneDrive auch unabhängig von der MS Office Software zu nutzen, doch seine Stärke spielt das Angebot vor allem in Kombination damit aus. Fünf Gigabyte Speicher gibt es kostenlos, das 100-Gigabyte-Paket kostet 2 € im Monat. Für 69 € im Jahr bietet Microsoft ein Terabyte Speicher und gewährt den Kundinnen und Kunden Zugang zu den Office-Anwendungen Word, Excel, Powerpoint, One Note und Outlook. Diese funktionieren sowohl im Webbrowser als auch als fest installierte Anwendungen für Windows und macOS. Ein Familienabo, das bis zu sechs Nutzerinnen und Nutzern Zugriff auf OneDrive und Office 365 gewährt, kostet 99 € im Jahr.
Dropbox ist einer der bekanntesten Cloud Speicher Anbieter und darf daher in keinem Test fehlen. 2 Gigabyte Speicher gibt es bei Dropbox zum kostenlosen Testen, das kostenpflichtige Abo für Einzelnutzerinnen und Einzelnutzer kostet 9,99 € im Monat und bietet 2 Terabyte Speicher. Tarife mit Volumina zwischen diesen beiden Größen gibt es nicht. Zusätzlich bietet Dropbox Business- und Enterprise-Tarife an, die individuelle Cloud Speicher Kontingente ermöglichen und eine Reihe von Funktionen für die Teamzusammenarbeit enthalten. Zugriff auf Dropbox ist ausschließlich über die für alle Systeme verfügbaren Dropbox-Software-Clients möglich. Dropbox speichert Daten primär in den USA. Zudem ist die Firma in der Vergangenheit immer wieder wegen Sicherheitsproblemen in die Schlagzeilen geraten.
Auch Apple bietet den Kundinnen und Kunden des Unternehmens die Möglichkeit, Daten in die Cloud auszulagern. Anders als die anderen Cloud Speicher Angebote im Test, richtet sich iCloud vor allem an Kundinnen und Kunden, die auch Hardware des kalifornischen Konzerns nutzen. Die Funktionen des Services sind tief in die Betriebssysteme macOS und iOS eingebunden. Fünf Gigabyte erhalten die Kundinnen und Kunden kostenfrei. Wer mehr nutzen will, wird zur Kasse gebeten. 50 Gigabyte kosten 0,99 € im Monat, 200 Gigabyte 2,99 € und 2 Terabyte 9,99 €. Damit bewegt sich Apple preislich im konkurrenzfähigen Bereich, allerdings ist die Nutzung lediglich auf Macs, iPhones und iPads sinnvoll möglich. Windows-, Android- und Linux-Nutzerinnen und -Nutzer können lediglich auf einen kleinen Teil der gespeicherten Daten mittels eines Webinterfaces zugreifen. Wer also Daten zwischen Mac und anderen Systemen synchronisieren will, sollte auf einen der anderen Services aus dem Test zurückgreifen.
Tresorit ist ein Schweizer Cloud Speicher Anbieter. Der besondere Schwerpunkt des Angebots liegt auf der, nach Angaben der Betreiberfirma, besonders hohen Datensicherheit. In die Cloud hochgeladene Daten, werden von Tresorit per AES-256 verschlüsselt. Dadurch ist es auch der Firma selbst nicht möglich, den Inhalt der bei Ihnen hinterlegten Daten auszulesen. Der Nachteil des Verfahrens gegenüber den anderen Services im Test ist, dass der Zugriff auf die Daten im Regelbetrieb nur über die eigene App des Unternehmens möglich ist. Diese steht für Windows, Mac, Linux und die Mobilsysteme iOS und Android zur Verfügung. Kostenloses Speichervolumen für einen Test gibt es bei Tresorit nicht, allerdings können die kostenpflichtigen Tarife einen Monat lang kostenlos ausprobiert werden. Diese kosten für Privatanwenderinnen und -anwender im Normalfall 10 € für 500 Gigabytespeicher oder 20 € für 2,5 Terabyte. Bei jährlicher Abrechnung verringert der Preis sich ein wenig. Dennoch ist Tresorit damit der teuerste Anbieter im Test.
Die MagentaCLOUD ist das Cloud Speicher Angebot der Deutschen Telekom. Preislich bewegt das Angebot sich in etwa auf dem Niveau der übrigen Angebote im Test. 3 Gigabyte gibt es für einen unverbindlichen Test umsonst, wer mehr Speicher benötigt, muss zahlen. Pakete von 100 Gigabyte bis 5 Terabyte bietet das Bonner Telekommunikationsunternehmen an. Dafür werden Preise zwischen 1,99 € und 39,99 € im Monat fällig. Zusätzlich zum Zugriff über die MagentaCloud-Anwendung, lässt der Speicher des Angebots sich über das Protokoll WebDAV auf fast beliebigen Geräten direkt ins Dateisystem einbinden. Auch ist der Zugriff auf Daten wie Fotos oder Videos über eine spezielle TV-App auf unterstützten Fernsehern und Set-Top-Boxen möglich. Im Vergleich mit den anderen Angeboten im Test fühlt die MagentaCLOUD sich oft etwas schwerfällig an.

Online oder Offline: Wo schließe ich mein Cloud Speicher Abo am besten ab?

Als rein digitale Dienstleistung schließen Sie Ihr Cloud Speicher Abo selbstverständlich online ab. Je nach Ihrer individuellen Situation kann es aber sinnvoll sein, im Vorfeld der Buchung die Zahlungsoptionen der verschiedenen Angebote aus dem Test zu vergleichen.

Denn während bei den meisten Anbietern Cloud Speicher nur per Kreditkarte, PayPal oder Bankeinzug bezahlt werden kann, bieten einige auch Alternativen dazu. Insbesondere die in vielen Geschäften mit Bargeld zu erwerbenden Guthabenkarten stellen für viele Kundinnen und Kunden eine attraktive Alternative im Vergleich zur reinen Onlinezahlung dar.

Guthabenkarten werden zum Beispiel von Google, Apple und Amazon angeboten. Auch Jahresabos für Microsofts Office 365 inklusive OneDrive-Zugang können in vielen Geschäften mit Bargeld erworben werden.

Zahlen, Daten, Fakten

Geschichte

Geschichte beim Cloud Speicher im Test und VergleichCloud Storage für Privatanwender wurde bereits 1983 zum ersten Mal angeboten. Der Internetprovider CompuServe bot den eigenen Kundinnen und Kunden in jenem Jahr erstmals die Option an, kleine Dateien auf die Compuserve-Server hochzuladen. Wirklich populär wurden solche Services aber erst Jahre später in der Mitte der 2000er-Jahre, als Breitbandinternetanschlüsse, die nicht nach Nutzungszeit abgerechnet wurden, weitreichende Verbreitung fanden. Insbesondere amazons Cloud Computing Plattform S3, die bis heute als Grundlage für viele moderne Web- und Cloud-Storage-Angebote dient, sorgte ab 2006 für die immer einfachere Verfügbarkeit großer Speichermengen im Netz. Das Aufkommen von Smartphones schließlich machte es ab dem Ende der 2000er-Jahre für immer mehr Menschen interessant, die eigenen Daten immer und überall verfügbar zu haben.

Cloud Speicher – in sechs Schritten anmelden

Schritt 1

Schritt 1

Vergegenwärtigen Sie sich, welche Leistungen Sie von Ihrem Cloud Speicher erwarten

Schritt 2

Schritt 2

Informieren Sie sich über die im ExpertenTesten Test angesprochenen Anbieter und vergleichen Sie deren Leistungsspektrum mit Ihren Wünschen

Schritt 3

Schritt 3

Registrieren Sie sich für den kostenlosen Test Ihres Wunschanbieters

Schritt 4

Schritt 4

Installieren Sie die Software des Anbieters und prüfen, wie schnell Ihre Daten zwischen den Geräten synchronisiert werden.

Schritt 5

Schritt 5

Wenn Upload und Synchronisation tadellos funktionieren, buchen Sie Ihr gewünschtes Speicherkontingent.

Schritt 6

Schritt 6

Notieren Sie sich, wenn Sie sich für ein jährliches Abo entscheiden, den spätestmöglichen Kündigungstermin. Wer weiß, ob Sie das Angebot in einem Jahr noch nutzen möchten. Vermeiden Sie die unnötige Verlängerung des Abos, indem Sie gegebenenfalls rechtzeitig kündigen.

Cloud Speicher im Test – die Ergebnisse

Die Ergebnisse aus einem Cloud Speicher TestIn puncto Funktionsumfang und vor allem Komfort überzeugten im Test vor allem Microsofts OneDrive und der Klassiker Dropbox. Für Microsofts Lösung sprach vor allem, dass die Preise für OneDrive ähnlich ausfallen, wie bei den übrigen Anbietern im Test, mit den MS-Office-Anwendungen allerdings echter Mehrwert geboten wird. Hinzu kommt die tiefe Integration des Angebots in Microsoft Windows, die es nicht nur von den Office-Anwendungen aus ermöglicht, die in der Cloud gespeicherten Daten direkt, wie lokale Dateien zu nutzen.

Dropbox dagegen ist die einfachste und eleganteste Cloud-Storage-Lösung im Test. Nach der Installation der Client-Anwendung werden Dateien, die in das Dropbox-Verzeichnis geschoben werden ganz einfach im Hintergrund synchronisiert. Damit einher geht allerdings, dass Dropbox nur wenige alternative Schnittstellen für den Zugriff auf den Cloudspeicher anbietet. Doch da das für viele Nutzerinnen und Nutzer nicht besonders relevant ist, teilt der Service sich im Test den ersten Rang mit Microsofts OneDrive.

In Sachen Datenschutz überzeugte im Rahmen des Vergleichs vor allem Tresorit. Die Anwendung fühlte sich im Test fast so selbsterklärend an, wie Dropbox. Zusätzlich sorgt die Client-Anwendung für die sichere Verschlüsselung aller auf die Server hochgeladenen Daten. Damit einher geht aber auch ein großer Nachteil: Für die Sicherheit des Passworts sind bei Tresorit die Nutzerinnen und Nutzer verantwortlich. Wer seinen Zugangsschlüssel für die verschlüsselten Dateien verliert, hat keine Chance mehr, darauf zuzugreifen. Negativ fiel im Test von Tresorit zudem der vergleichsweise hohe Preis des Angebots auf. Die beiden deutschen Cloud-Speicher-Angebote im Test, MagentaCLOUD und Strato HiDrive, überzeugten im Test ebenfalls durch vergleichsweise gute Datenschutzkonditionen. Strato garantiert die sichere Speicherung der Daten in Deutschland und beim Angebot der Telekom gibt es, zumindest in den höherpreisigen Tarifen, ebenfalls die Option zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der hochgeladenen Daten.

Allerdings fühlten sich während des Tests die Handhabung der Client-Anwendung und der jeweiligen Webinterfaces bei Strato und der Telekom wesentlich weniger eingängig an, als im Vergleich dazu Tresorit.

Google One und die iCloud schließlich machten im Test zwar jeweils eine gute Figur, fielen aber auch negativ auf. Zum einen, weil beide Anbieter die Daten der Kundinnen und Kunden außerhalb der EU speichern. Für viele Anwendungsszenarien ist das leider ein absolutes No-Go. Dazu kommt, dass die Angebote vor allem im Zusammenspiel mit den jeweiligen Services der Konzerne hervorragend funktionieren, aber im Test außerhalb dieses Ökosystems versagen. Vor allem bei Apples iCloud, die sich fast exklusiv an Nutzerinnen und Nutzer von Apples Hardwareprodukten richtet, fiel das im Vergleich negativ auf. Aber auch Google One, das mit den übrigen Angeboten der Suchmaschinengiganten aus Mountain View hervorragend zusammenarbeitet, macht abseits dessen im Test keine übermäßig gute Figur. Der Zugriff über unabhängige Clients ist oft langsam und die Nutzung von Betriebssystemen wie Linux aus damit nicht attraktiv. Hinzu kommt, dass die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Konzerns viele Fragen zur Auswertung der hochgeladenen Daten aufkommen lassen. Dafür bietet Google One von allen Angeboten im Test mit 15 Gigabyte den meisten kostenlosen Speicher.

Bitte beachten Sie: Die Reihung der Ergebnisse dieses Tests sagt nur bedingt etwas über das für Sie optimale Cloud-Storage-Angebot aus. Häufig ist ein einzelnes Feature wichtiger als das Gesamtbild des Tests. Als Apple-Nutzerin profitieren Sie womöglich stärker von der Integration in macOS. In anderen Situationen ist im Vergleich zu anderen Funktionen vielleicht die Datenverschlüsselung von Tresorit wichtiger als die tiefe Integration ins Betriebssystem.

Alternativen zu Cloud Speicher Anbietern

Die besten Alternativen zu einem Cloud Speicher im Test und VergleichStatt Ihre Daten zu Google und den anderen Angeboten des Tests hochzuladen, haben Sie auch alternative Möglichkeiten, Ihre Dateien über das Netz zu sichern. Besonders einfach zu handhaben sind sogenannte NAS-Festplatten. NAS steht für Network Attached Storage und beschreibt einen Speicher, der direkt mit dem Netz verbunden wird. Ein solches NAS ähnelt einer USB-Festplatte und wird direkt an Ihrem Internet-Router angeschlossen. Danach haben Sie ähnliche Möglichkeiten, Ihre Daten zu nutzen, wie bei der Verwendung des Speichers bei einem der Cloud Dienste. Das heißt, Sie können von überall darauf zugreifen. Die Speicherung erfolgt über das Netz. Vorteilhaft daran: Die Daten bleiben durchgehend auf Ihren eigenen Geräten.

Allerdings fallen zugleich auch viele der Vorteile der Cloud-Angebote weg. So sind Ihre Daten bei Ihnen zu Hause wesentlich weniger sicher gespeichert und Sie sind von unterwegs aus auf die Verfügbarkeit Ihres Internetanschlusses zu Hause angewiesen. Eine andere Option, die insbesondere für die Synchronisation von zwei oder mehr Geräten interessant ist, sind Peer-to-Peer-Synchronisationslösungen wie Resilio Sync oder Syncthing. Hier erfolgt die Synchronisierung zweier Verzeichnisse direkt von Gerät zu Gerät. Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihre eigene Cloud Speicher Infrastruktur zu realisieren. Im Vergleich mit den Angeboten der Cloud-Anbieter aus dem Test sind die hier beschriebenen Lösungen aber weniger umfangreich und erfordern erweiterte technische Kenntnisse.

Links

Ähnliche Themen