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Eine Frage der Elastizität

Im Schlaf drehen und wenden wir uns. Daher ist eine der Grundanforderung an jedes Matratzenmodell: Es muss dem Benutzer die Freiheit bieten, in der von ihm gewählten Stellung zu schlafen.

Dabei ist es wichtig, dass die Matratze den Körper in jeder Schlafhaltung optimal unterstützt. Sie soll nur an den Stellen nachgeben, wo sie belastet wird. Im weiteren Umfeld darf sie nicht nachgiebig sein.

Daher schmiegt sich eine gute Latexmatratze perfekt an den Körper an, das Gewicht wird dadurch optimal verteilt und der Körper gleichmäßig unterstützt.

Schmerzen durch unelastische Matratzen

Ob sich die Wirbelsäule im Bett entscheiden kann oder nicht, hängt davon ab, wie elastisch eine Matratze ist. Nur wenn sich das Rückgrat während des Schlafs bestmöglich entspannen kann, ist es möglich, Beschwerden im Rücken zu vermeiden und jeden Tag gut ausgeschlafen den hohen Anforderungen des Alltags zu begegnen.

Ist die Matratze zu weich und damit zu elastisch, hindert uns die Schlafunterlage daran, sich im Schlaf zu bewegen. Das führt womöglich dazu, dass wir unausgeschlafen in den neuen Tag starten und uns unbeweglich und steif fühlen. Die nächtliche Bewegung fördert nicht nur eine entspannte Schlafhaltung und die Durchblutung.

Flächen- oder doch punktelastisch?

In Sachen Elastizität wird zwischen Modellen unterschieden, die flächen- oder punktelastisch sind. Bei punktelastischen Matratzen geben nur die Teile nach, die wir mit Gewicht belasten. Ist eine Matratze flächenelastisch geben die Bereiche rund um die belastete Fläche ebenfalls nach.

Punktelastische Matratze sind besser, das sie im Vergleich zu ihren flächenelastischen Verwandten ein Abknicken der Wirbelsäule vermeiden. Das kann zu Beschwerden im Rücken oder im Nacken führen. Für die Elastizität gibt es keinen Richtwert.

Legen wir uns auf die Matratze, ist es wichtig, dass vor allem die Wirbelsäule gerade liegt und der Körper von der Matratze stabilisiert wird.

Die Kuhlenbildung

Matratzen sind Gebrauchsgegenstände, die im Normallfall jede Nacht für mehrere Stunden unterschiedlich hohen Belastungen ausgesetzt sind. Mit der Zeit gibt das Gewebe, aus dem der Bezugsstoff gefertigt ist nach.

Eine eventuell vorhandene Vorspannung kann dadurch vermindert werden. Als Folge können geringe Wellenbildungen auftreten. Hierbei handelt es sich nicht um eine richtige Kuhle, der Gebrauchsnutzen der Schlafunterlage wird dadurch nicht eingeschränkt.

Eine schlechte Unterfederung kann eine Ursache sein, die zur Kuhlenbildung führt. Auch wenn eine Matratze mit zu geringem Härtegrad für das jeweilige Körpergewicht verwendet wird, minderwertige oder gar schlechte Matratzen-Qualität können als Auslöser angesehen werden.

Ist eine Kuhle in einer Matratze entstanden, kann die Wirbelsäule nicht mehr optimal gelagert werden. Schmerzen oder Unwohlsein beim Aufwachen und ein kaum erholsamer Schlaf sind unangenehme Begleiterscheinungen der Kuhlenbildung.

Was versteht man unter der Sommer- bzw. der Winterseite?

In unserem großen Produkttest haben wir auch Modelle vorgestellt, die über eine Sommer- und Winterseite verfügen. Für den Verbraucher bedeutet dies, die beiden Liegeflächen der Matratze sind unterschiedlich gepolstert.

Die beiden Seiten werden jeweils mit Schildern gekennzeichnet. Während auf der Winterseite eine Schneeflocke prangt, lacht von der Sommerseite meist eine Sonne. Eine andere Variante ist die schriftliche Kennzeichnung beider Seiten.

Um auf der für die Jahreszeit angemessenen Seite zu schlafen, sollte die Matratze lediglich horizontal und nicht vertikal gedreht werden.

Die unterschiedlichen Polsterungen für Sommer und Winter

  • Die Winterseite: In der kalten und oft ungemütlichen Jahreszeit kommt es auf maximale Wärme an. Daher werden in die Polsterung für die Winterseite auch Materialien verarbeitet, die wärmen und die Wärme zudem speichern können. Muss man nun nachts noch einmal aufstehen, kühlt das Bett somit nicht so schnell aus, wir können wieder schnell einschlafen. Legen wir uns das erste Mal in das noch kühle Bett, wird die körpereigene Wärme schnell von der Unterlage aufgenommen. In der Regel besteht die Winterpolsterung aus Schur- bzw. aus Schafwolle, in einigen Fällen kommt auch Kamelhaar dafür zum Einsatz.
  • Die Sommerseite: Treibt sie Sommersonne draußen die Temperaturen in die Höhe, kann es im heimischen Schlafzimmer ebenfalls recht warm werden. Bettwäsche aus kühlenden Stoffen und leichte Decken sind da nur eine Maßnahme, um das Schlafklima auf einem möglichst angenehmen Niveau zu halten. Bekommt eine Latexmatratze eine Sommer- und eine Winterseite, besteht die Polsterung der Sommerseite ebenfalls aus Materialien, die kühlen und die Wärme optimal ableiten. Übermäßiges Schwitzen soll so bei sommerlicher Hitze vermieden werden und es erzeugt ein angenehmes Gefühl. Für die Herstellung werden Materialien wie kühle Seide, hautsympathische Baumwolle oder Satin verwendet. Da Schurwolle ebenfalls klimatisierende Eigenschaften besitzt, wird ein kleiner Anteil von dem Garn ebenfalls immer mit eingearbeitet.

Liegezonen

Unabhängig von ihrer Bauform werden Matratzen in verschiedenen Liegezonen-Varianten angeboten. Die gängigsten Formen sind Modele mit drei, fünf oder sieben Liegezonen. Es ist aber nicht die möglichst hohe Anzahl an Liegezonen, die darüber entscheidet, welches die beste Matratze ist.

Die Verarbeitung der einzelnen Zonen spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, ebenso wie das gesamte Produkt funktioniert. So kann eine Matratze, die gänzlich ohne Liegezonen gearbeitet ist, durchaus besser sein, als eine Schlafunterlage mit vielen Liegezonen. Das hängt von dem verwendeten Material und der jeweiligen Bauart ab.

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