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Schnurlostelefon Test 2019 • Die 18 besten Schnurlostelefone im Vergleich

Mittlerweile gehört das Schnurlostelefon zu den meistverkauften Festnetztelefonen in ganz Deutschland.Um Ihnen eine Bestenliste präsentieren zu können, hat unser Expertenteam vielzählige Tests im Internet eingesehen und Bewertungen für Farbe, Sprechzeit und viele weitere Punkte erstellt.

Schnurlostelefon Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am: 

  Schnurlostelefon von Gigaset C430A Duo im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von AUDIOLINE BigTel 202 im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von AVM FRITZ!Fon C4 im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Panasonic KX-TG6822GB DECT im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Gigaset C430A im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Telekom Sinus CA34 Quatro im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Switel DCT50072 VITA DECT im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Panasonic KX TG6721GB im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Doro Phone EASY 110 DUO im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von AEG Solo 10 im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Telekom Sinus A206 im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Panasonic KX-TG6521GB im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Telekom Sinus CA34 DUO im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Gigaset A415 im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Emporia D40 DECT im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Telekom Speedphone 11 grafit im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Panasonic KX-TG6811 DECT im Test und Vergleich bei Expertentesten Schnurlostelefon von Motorola Startac S1201 im Test und Vergleich bei Expertentesten
  Gigaset C430A Duo Audioline BigTel 202 AVM FRITZ!Fon C4 Panasonic KX-TG6822GB DECT Gigaset C430A Deutsche Telekom CA34 Quatro Switel DCT50072 VITA DECT Panasonic KX-TG6721GB Doro EASY 110 DUO AEG Solo 10 Deutsche Telekom A206 Panasonic KX-TG6521GB Deutsche Telekom CA34 DUO Gigaset A415 Emporia D40 DECT Deutsche Telekom 11 grafit Panasonic KX-TG6811 Motorola Startac S1201
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,06
sehr gut
1,60
gut
1,63
gut
2,06
gut
2,06
gut
2,12
gut
2,16
gut
2,26
gut
2,31
gut
2,52
befriedigend
2,55
befriedigend
2,56
befriedigend
2,59
befriedigend
2,60
befriedigend
2,66
befriedigend
2,66
befriedigend
2,73
befriedigend
2,88
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.3 von 5 Sternen
bei 2425 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 74 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 2172 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 431 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 568 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 298 Rezensionen

2.8 von 5 Sternen
bei 48 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 1335 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 318 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 38 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 527 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 68 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 776 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 15 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 48 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 43 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 391 Rezensionen
Marke Gigaset Audioline AVM Panasonic Gigaset Deutsche Telekom Switel Panasonic Doro AEG Deutsche Telekom Panasonic Deutsche Telekom Gigaset Emporia Deutsche Telekom Panasonic Motorola
Produktabmessungen

25,9 x 17,4 x 7 cm

30,9 x 18,9 x 7 cm

0,48 x 0,18 x 1,45 cm

5 x 5 x 5 cm

25,9 x 17,4 x 7 cm

29,4 x 23,2 x 7 cm

20 x 9,8 x 20 cm

18,3 x 10,2 x 13,3 cm

18 x 5,4 x 3 cm

19,5 x 5,5 x 1,5 cm

21,2 x 15,4 x 7 cm

19,5 x 11,9 x 13,4 cm

2,5 x 1,9 x 0,8 cm

4,9 x 3,4 x 15,5 cm

k.A.

21 x 14,2 x 7,2 cm

18,5 x 13,1 x 10,1 cm

2 x 1,3 x 1,1 cm

Gewicht

200 g

898 g

115 g

499 g

200 g

1300 g

558 g

531 g

109 g

535 g

689 g

558 g

921 g

181 g

458 g

590 g

440 g

399 g

Gesprächszeit

14 Stunden

11 Stunden

10 Stunden

15 Stunden

14 Stunden

14,5 Stunden

11 Stunden

15 Stunden

10 Stunden

13 Stunden

18,5 Stunden

18 Stunden

14,5 Stunden

18 Stunden

6 Stunden

20 Stunden

15 Stunden

10 Stunden

Rufnummerspeicher

200 Einträge

50 Einträge

300 Einträge

120 Einträge

150 Einträge

50 Einträge

50 Einträge

100 Einträge

k.A.

100 Einträge

150 Einträge

100 Einträge

50 Einträge

100 Einträge

20 Einträge

100 Einträge

120 Einträge

50 Einträge

Anrufbeantworter

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

nein

ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

nein

Babyfon-Funktion

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Headset-Anschluss

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Klingelton-Personalisierung

ja

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ja

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Anrufbeantworter Auf­nah­me­zeit

30 min

k.A.

k.A.

30 min

30 min

15 min

15 min

30 min

k.A.

k.A.

k.A.

20 min

15 min

20 min

k.A.

k.A.

30 min

k.A.

Lieferumfang

Telefon, Gigaset C430A Duo, Basisstation, 2 Mobilteile C430H, Ladeschale, 230V Netzteil, Telefonkabel, NiMH Akkus, Anleitung

Basisstation, Ladestation, 2 Mobilteilen, 2 Netzteilen, 4 Akkus, Telefonkabel, Bedienungsanleitung

AVM FRITZ!Fon C4, Ladestation, Netzteil zum Anschluss an das 230-Volt-Stromnetz, 1 Li-ion Akku-Pack, gedrucktes deutschsprachiges Handbuch

Panasonic KX-TG6822GB (Digital) DECT-Schnurlostelefon, Basisstation, Telefonkabel, Anleitung

Telefon, Gigaset C430A, Basisstation, Mobilteil C430H und Ladeschale, 230V Netzteil, Telefonkabel, NiMH Akkus, Anleitung

Basisstation, Ladestation, 4 Mobilteilen, Akkus, Anrufbeantworter, Telefonkabel, Bedienungsanleitung

1 Basisgerät, 1 Netzteil, 1 Hörer, 1 Hörerspiralkabel, 1 Telefonanschlusskabel, 1 Ladestation mit Netzteil, 1 Mobilteil, 2 Akkus (AAA 1.2 V NiMH), 1 Bedienungsanleitung

1 Basisgerät, 1 Telefonanschlusskabel, 1 Ladestation mit Netzteil, 1 Mobilteil, Akku, 1 Bedienungsanleitung

2 Mobilteile, Basisstation inklusive Netzteil 6V DC 300 mA, Ladeschale

Mobilteil, Basisstation

1 Basisgerät, 1 Telefonanschlusskabel, 1 Ladestation mit Netzteil, 1 Mobilteil, Akku, 1 Bedienungsanleitung

1 Basisgerät, 1 Telefonanschlusskabel, Basisstation inklusive Netzteil , Ladeschale

Basisstation, Ladeschale, 2 Mobilteilen, Netzteilen, 4 NiMH-Akkus (Typ AAA), deutscher Anleitung

Festnetztelefon Gigaset A415 Basisstation, Mobilteil A415H mit Ladeschale, 230 V Netzteil, Telefonkabel, Akkus, Anleitung

Mobilteil, Basisstation, Telefonleitungskabel für Basisstation, 2 Akkus, Stromnetzadapter, Bedienanleitung Deutsch

k.A.

Panasonic KX-TG6811GA DECT-Schnurlostelefon

Telefon, Ladeschale, Akku, Netzteil, TAE Kabel und Bedienungsanleitung

Garantie

3 Jahre

1 Jahr

1 Jahr

2 Jahre

3 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

3 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

1 Jahr

Besonderheiten
  • guter Klang und Lautstärke
  • gute Display Lesbarkeit
  • HSP-Klangqualität
  • 200 Kontakte speicherbar
  • Freisprechfunktion
  • gute Klangwiedergabe
  • viele Komfortfunktionen
  • sehr helle LEDs
  • Senioren freundlich
  • hörgerätkompatibel
  • gute Qualität
  • umfangreiches Zubehör
  • modernes Design
  • gut beleuchtete Tastatur
  • übersichtliche Menüs
  • großes Grafikdisplay
  • guter Klang und Lautstärke
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • hervorragende Sprachqualität
  • einfacher Anschluss
  • HD Voice Sprachqualität
  • 150 Einträge
  • hohe Reichweite
  • ausreichende Anpassungsmöglichkeiten
  • Wecker Funktion
  • guter Klang
  • einstellbare Freisprechlautstärke
  • Strahlungsarm
  • Freisprechfunktion
  • gute Display Lesbarkeit
  • große Tasten
  • Hörgerätekompatibel
  • extra laut
  • sehr robust
  • Weck- und Freisprechfunktion
  • hohe Qualität
  • einfacher Anschluss
  • gute Klangwiedergabe
  • gute Bedienerfreundlichkeit
  • sehr guter Tastendruck
  • hohe Qualität
  • gute Lautsprecherlautstärke
  • gut ablesbare Anzeige
  • großes Tastenfeld
  • Freisprechfunktion
  • großes LC-Display
  • ECO Modus
  • gut beleuchtete Tasten
  • GAP-kompatible System
  • Freisprechfunktion
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • sehr robust
  • gut ablesbare Anzeige
  • Wecker Funktion
  • Mithörfunktion
  • einfache Bedienung
  • modernes Design
  • hervorragende Sprachqualität
  • extrem Strom-sparend
  • solide Beleuchtung
  • gute Verarbeitung
  • hochwertiges Display
  • gute Klangwiedergabe
  • Eco Mode
  • guter Tastendruck
  • programmierbare Kurzwahltasten
  • gute Klangqualität
  • energiesparendes Netzteil
  • einstellbare Klangprofile
  • integrierter Anrufbeantworter
  • einfache Bedienung
  • 3 Direktwahltasten
  • Senioren-freundlich
  • super Hörerlautstärke
  • Eco Mode
  • gute Verarbeitung
  • full Eco-Mode
  • 100 Einträge-Speicher
  • sehr guter Tastendruck
  • modernes Design
  • Eco Modus
  • modernes Design
  • Individuelle Klangverstärkung
  • einfacher Anschluss
  • gute Verarbeitung
  • Freisprechfunktion
  • gute Qualität
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • gute Akku-Leistung
  • hell Beleuchtetes Display
Materialbeschaffenheit
Komfort
Verarbeitungsqualität
Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht
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Was ist ein Schnurlostelefon?

Was ist ein Schnurlostelefon Test und Vergleich?Bei dem Schnurlostelefon handelt es sich um ein Festnetztelefon mit Mobilteil. Das Telefongerät selbst ist über Funkwellen mit der Basisstation in der Wohnung verbunden. Beim Telefonieren haben die Benutzer also einen gewissen Bewegungsradius. Die Schnurlostelefone aus dem Test 2018 tauchen vorwiegend im privaten Einsatz auf, während am Büroarbeitsplatz meistens eine Telefonanlage mit Kabel verwendet wird.

Das Schnurlostelefon bezieht sich mit seinem Namen auf die direkte Übersetzung des englischsprachigen Begriffs cordless telephone. Die Abkürzung CT findet sich in den früheren Standards CT1 und CT2 wieder. Bei CT1 handelte es sich um schnurlose Telefone, die 80 analoge Duplex-Kanäle hatten, bei einem 25 kHz Frequenzabstand zwischen den Kanälen. Bei CT2 gab es 40 digitale Duplex-Kanäle. Mittlerweile haben diese veralteten Standards ausgedient, stattdessen entsprechen die Schnurlostelefone von heute dem DECT-Standard.

Bei den Schnurlostelefonen aus dem Test werden die bewährten Funktionen der Festnetztelefonie mit moderner Technik kombiniert. Das heißt für die Telefonteilnehmer, dass die Verbindung sicher steht, solange sie sich innerhalb der Reichweite aufhalten. Die Telefondose selbst ist mit dem Festnetz gekoppelt, wobei die Basisstation häufig gleichzeitig als Ladegerät funktioniert. Teilweise erhält man die Schnurlostelefone aus dem Vergleichstest auch als einzelne Mobilteile, die zur bereits vorhandenen Basisstation gekauft werden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Der Hauptvorteil beim Schnurlostelefon ist die große Flexibilität. Man kann den Raum verlassen, in dem sich die Basisstation befindet, und in der Wohnung umhergehen. Oft geht die Reichweite sogar bis in den Garten oder bis in den Keller. Die Benutzer müssen kein Kabel mitnehmen, das zur Stolperfalle für andere Personen werden könnte, sondern man kann beim Telefonieren ganz verschiedenen Aktivitäten nachgehen und sich frei bewegen.

Schnurlostelefon Test - die zuverlässige TelefonverbindungDie modernen Funktionen der aktuellen Schnurlostelefone aus dem Test 2018 bieten den Anwendern die Möglichkeit, Anrufe aufzuzeichnen, auf ein Anklopfen zu reagieren oder eine Weiterleitung zu aktivieren. Auch wenn man nicht immer zuhause ist, verpasst man auf diese Weise keinen Anruf. Mit der zuverlässigen Telefonverbindung, die kein Kabel benötigt, eignen sich die Schnurlostelefone vor allem für den Hausgebrauch. Die Schnur liegt nicht im Weg und man braucht die anderen Mitbewohner nicht zu stören, wenn ein Anruf hereinkommt. Man nimmt einfach das Mobilteil und begibt sich in einen anderen Bereich des Hauses, um in Ruhe zu telefonieren. So bleibt die Privatsphäre für alle erhalten. Die gute Funkübertragung stellt eine störungsfreie Sprachqualität sicher. Im Laufe der Jahrzehnte konnte die Technologie immer aufs Neue optimiert werden, was an den verfeinerten Standards zu erkennen ist. Ob man gerade auf der Terrasse sitzt und Kaffee trinkt, in der Küche zu tun hat oder die Wäsche aus dem Keller holt: Das Schnurlostelefon ist dabei und stellt im Bedarfsfall eine sichere Telefonverbindung her.

Auch im Büro kann ein Schnurlostelefon aus dem Test verwendet werden, allerdings setzen die meisten Firmen auf eine komplette Telefonanlage mit Kabel oder auf den Einsatz von Smartphones. Für kleinere Betriebe ist das Schnurlostelefon jedoch eine zweckmäßige Wahl, denn es lässt sich gegebenenfalls mit in den nächsten Raum nehmen, um beispielsweise eine Bestellung zu kontrollieren oder den Stand der Arbeit zu prüfen.

Besonders praktisch wird das Schnurlostelefon, wenn man es nicht einmal mehr in der Hand halten muss. Man schaltet es einfach auf laut, und schon hat man die Hände frei und kann während des Telefonierens ein paar Dinge erledigen. Das funktioniert auch ohne den Lautsprecher, wenn man ein Headset hat. Dieses lässt sich über Funk oder Bluetooth mit dem Telefon verbinden. So wird das Telefonieren noch bequemer. Wenn man am PC sitzt, kann man die vom Anrufer empfangenen Informationen gleich eintippen, ohne dabei ständig eine Hand am Telefon zu haben.

Zuhause findet das Schnurlostelefon meistens seinen festen Stammplatz in der Ladestation, die gleichzeitig als Basisstation funktioniert. Das erspart den Benutzern die Suche nach dem Mobilteil. Die verschiedenen Designs der Stationen und Telefone lassen sich an den persönlichen Einrichtungsstil anpassen, sodass das Schnurlostelefon nicht zum Fremdkörper wird. Das ist nicht nur für die Vieltelefonierer ein wichtiger Punkt, sondern auch für die Menschen, die Wert auf eine gewisse Ästhetik legen.

Merkmale, Funktionen und Sonderformen

Der Funktionsumfang eines aktuellen Schnurlostelefons geht weit über das Führen eines einfachen Telefongespräches hinaus. Zahlreiche Zusatzfunktionen sollen den Umgang mit den leistungsstarken Geräten vereinfachen und möglichst komfortabel gestalten.

Analog vs. ISDN

Analog vs. ISDN

Das Integrated Services Digital Network (ISDN) eröffnet als internationaler Standard die umfangreichen Möglichkeiten eines digitalen Kommunikationsnetzes. Neben einer deutlich höheren Übertragungsrate, die weniger für das einfache Telefonieren, als die Übertragung von Computerdaten von Bedeutung ist, bietet ISDN im Gegensatz zum analogen Telefonnetz einige Komfortmerkmalen. So ist es mit ISDN möglich, mehrere Kanäle über einen Anschluss gleichzeitig zu übertragen. An einem Anschluss und sogar an einem Endgerät stehen dem Nutzer damit also mehrere Telefonnummern (in Deutschland bis zu 10) zur Verfügung und es kann gleichzeitig über mehrere Leitungen telefoniert werden oder eine zweite Leitung parallel zur Datenübertragung genutzt werden.

Außerdem bietet ISDN eine Vielzahl an sogenannten Zusatzdiensten:

  • CLIP – Calling Line Identification PrensentationDie Übermittlung der Rufnummer des Anrufers an den Angerufenen.
  • CLIR – Calling Line Identification RestrictionMöglichkeit der Unterdrückung der Übertragung der eigenen Rufnummer auch Rufnummernunterdrückung genannt. Nur eingeschränkt möglich: gegenüber Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr zum Beispiel nicht möglich.
  • CW – Call WaitingAls Anklopfen bekannte Funktion, bei der ein zweiter Anruf, während einer bestehenden Verbindung, durch ein akustisches Signal (**Anklopfton**) signalisiert wird. Ein so gemeldetes zweites Gespräch kann angenommen, ignoriert oder abgewiesen werden. Der Anrufer hört ein Freizeichen, auch wenn unter der angerufenen Nummer bereits gesprochen wird.
  • CFU – Call Forwarding UnconditionalAnrufweiterschaltung, bei der ein ankommendes Gespräch an eine hinterlegte Telefonnummer umgeleitet wird.
  • CFB – Call Forwarding BusyAnrufweiterschaltung unter der Voraussetzung, dass die ursprüngliche Zielnummer besetzt ist.
  • DDI – Direct Dialing In – DurchwahlWeiterleitung eines eingehenden Anrufes an eine Nebenstelle.
  • AOC – Advice Of ChargeÜbermittlung von Gebühreninformationen zum Telefonanschluss.
  • CH – Call HoldHalten des Gesprächspartners in einer aktiven Verbindung. Der Teilnehmer wird in eine Warteschleife umgeleitet, meist mit einer Ansage oder Wartemusik.
  • MSN – Multiple Subscriber NumberAufteilung mehrerer Rufnummern eines ISDN-Basisanschlusses auf mehrere angeschlossene Endgeräte.
  • CUG – Closed User GroupEinschränkung der Rechte innerhalb eines Telefonnetzes für eine Gruppe von Teilnehmern. Einzelne interne und externe Teilnehmer können blockiert werden.
  • OCB – Outgoing Call BarringRufnummernsperre für ausgehende Verbindungen.
  • HL – Hot LineAutomatische Herstellung der Verbindung zu einer definierten Rufnummern bei jedem Abheben.
  • TP – Terminal PortabilityParken einer Verbindung zur Wiederaufnahme des Gespräches an einem zweiten Endgerät.
  • UUS – User to User SignalingÜbertragung von Steuersignalen während des Rufaufbaus, des Gespräches oder des Verbindungsabbaus.
  • CFNR – Call Forwarding No ReplyAnrufweiterleitung wenn ein Anruf nicht angenommen wird.
  • COLP – Connected Line IdentificationAnfordern der Rufnummerninformation des Angerufenen. Dient zum Beispiel zur Anzeige der Weiterleitung durch den Angerufenen.
  • COLR – Connected Line Identification RestrictionUnterdrückung der Rufnummernübertragung durch den Angerufenen nach Anforderung durch den Anrufer (COLP).
  • CCBS – Completion of Call Busy SubscriberAutomatischer erneuter Rufaufbau bei besetzter Leitung des Angerufenen. Ist die Leitung wieder frei, wird der Anruf automatisch aufgebaut und dem Anrufenden signalisiert.
  • SUB – SUBadressingInformationsübertragung (20 Bytes max.) vom Anrufer zum Empfänger beim Verbindungsaufbau.

Als Schnurlostelefon sind ISDN-Telefone weniger verbreitet. Nicht zuletzt lässt sich ein analoges Endgerät in der Regel mit wenig Aufwand an einem ISDN-Anschluss betreiben, hingegen sind ISDN-Endgeräte nicht für den Betrieb an einem analogen Anschluss geeignet. Außerdem sind ISDN-Geräte für gewöhnlich in der Anschaffung deutlich teurer und das Angebot unterschiedlicher Modelle kleiner.

Von insgesamt etwa 37 Mio. Telefonanschlüssen in Deutschland in 2017, waren nur noch etwa 15% ISDN-Anschlüsse. Es zeigt sich ein deutlicher Trend, weg vom ISDN-Anschluss, hin zu modernen Alternativen. Die Telekom hat inzwischen bekannt gegeben, dass der ISDN-Dienst bis Ende 2018 eingestellt werden soll. Laut Drittanbietern wird das Angebot noch bis 2022 weitergeführt. Die Umstellung erfolgt zugunsten der schon heute bei mehr als der Hälfte aller Anschlüsse genutzten Voice over IP Technologie (VoIP). Hierbei erfolgt die Telefonverbindung über Computernetzwerke, nach Internet-Sdandards.

Mit den entsprechenden üblichen Geräten (zum Beispiel handelsübliche Internet-Router) ist es ungeachtet der bevorstehenden Veränderungen auch weiterhin möglich, sowohl analoge als auch ISDN-Endgeräte wie Schnurlostelefone weiter in vollem Umfang zu nutzen. Um den kompletten Leistungsumfang eines VoIP-Anschlusses nutzen zu können, empfiehlt sich jedoch der Einsatz eines ausgewiesenen WLAN-Telefons.

Anrufbeantworter

Anrufbeantworter

Der klassische Anrufbeantworter ist schon aus Zeiten bekannt, als noch ausschließlich mit kabelgebundenen Festnetztelefonen telefoniert wurde. Er ermöglicht es, bei Anrufen eine Nachricht abzuspielen und gibt, wenn gewünscht, dem Anrufenden Gelegenheit, eine zeitlich begrenzte Nachricht zu hinterlassen. Je nach Modell sind die Maximaldauer einer Ansage sowie die Dauer eines einzelnen sowie der gesamten aufgezeichneten Nachrichten begrenzt. Anrufbeantworter können in der Regel sowohl an der Basisstation bedient werden, als auch vom Mobilteil aus.

Zusätzliche Mobilteile

Zusätzliche Mobilteile

An einer Basisstation können in der Regel bis zu sechs Mobilteile betrieben werden. An jedem der verbundenen Geräte können Anrufe angenommen und aufgebaut werden. Außerdem kann intern telefoniert und Gespräche von einem Mobilteil zum anderen weitergereicht werden (**Makeln**) oder auch eine externe Verbindung an mehrere Mobilteile gleichzeitig übertragen werden (**Konferenzschaltung**). Zusätzliche Mobilteile verfügen meist über eine eigene Ladeschale die mit dem Stromnetz verbunden wird und sowohl als Aufbewahrung, als auch zum Aufladen der Akkus des Mobilteils dient, dabei aber über keine eigene Verbindung zum Telefonnetz verfügt.

Schnurlostelefone werden von vielen Herstellern bereits von vornherein in Sets mit mindestens einem zusätzlichen Mobilteil angeboten. Auch Pakete mit insgesamt bis zu vier Mobilteilen sind keine Seltenheit. Andere Hersteller bieten die Möglichkeit zusätzliche Mobilteile nachträglich zu erwerben. Der DECT-GAP Standard ermöglicht es zudem, auch Mobilteile anderer Modellreihen oder sogar anderer Hersteller mit einer vorhandenen Basisstation zu verbinden. Der sogenannte Paging-Ruf ermöglicht es, verlegte Mobilteile ausfindig zu machen: ein Tastendruck an der Basisstation löst ein Funksignal aus, das bei allen verbundenen Mobilteilen ein akustisches Signal auslöst, das so lange ertönt, bis es am einzelnen Mobilteil quittiert wird.

Headsets

Headsets

Hauptargument für den Einsatz eines Schnurlostelefons ist der damit verbundene Zugewinn an Bewegungsfreiheit. Wer zusätzlich darauf angewiesen ist, beim Telefonieren beide Hände frei zu halten, für den bieten einige Hersteller zusätzliche Headsets, also Kopfhörer-Mikrofon-Kombinationen, die mit einem Schnurlostelefon verbunden werden können, sodass dieses beim Telefonieren nicht in der Hand gehalten werden muss.

In der Regel sind Headsets via Bluetooth mit dem Mobilteil verbunden. Eingehende Gespräche können oft direkt am Headset angenommen und beendet werden, ausgehende Gespräche müssen am Mobilteil eingeleitet werden und werden dann an das angeschlossene Headset übertragen. Der Bluetooth-Standard ermöglicht grundsätzlich auch den Einsatz von Headsets anderer Hersteller, als der des verbundenen Telefons. Eine vollständige Kompatibilität ist jedoch im Einzelfall zu prüfen, da es erfahrungsgemäß regelmäßig zu Schwierigkeiten beim Verbindungsaufbau oder Einschränkungen des Funktionsumfangs kommt.

Einige Modelle bieten zusätzlich oder alternativ den Anschluss eines Headsets mit einer Kabelverbindung durch einen Klinkenstecker. Bei dieser Variante ist ebenfalls eine freihändige Gesprächsführung möglich, das Mobilteil muss jedoch, entsprechend der vorhandenen Kabellänge, am Körper getragen werden.

Freisprechfunktion

Freisprechfunktion

Die meisten Schnurlostelefone verfügen über eine Freisprechfunktion, jenseits der beschriebenen optionalen Nutzung eines Headsets. Hierzu dient ein am Mobilteil eingebauter Lautsprecher, der auf Tastendruck aktiviert wird und ankommende Audiosignale überträgt. Als Mikrofon dient das auch außerhalb der Freisprechfunktion genutzte Telefonmikrofon. Bei einigen Modellen ist das Freisprechen alternativ oder zusätzlich an der Basisstation möglich.

Beim Freisprechen kommen grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren zum Einsatz, die maßgeblich die Qualität der Funktion und damit des gesamten Schnurlostelefons bestimmen:

  • HalbduplexBeim auch als Wechselbetrieb bezeichneten Halbduplexverfahren können akustische Signale nur in jeweils eine Richtung übertragen werden. Das heißt, entweder werden Signale an den Lautsprecher oder vom Mikrofon des Schnurlostelefons übertragen. Eine gleichzeitige Übertragung findet nicht statt. Dies schränkt die Qualität des Freisprechens deutlich ein.
  • VollduplexIm Gegensatz zum Halbduplex-Verfahren werden Signale im Vollduplexbetrieb gleichzeitig in beide Richtungen übertragen. Es kann uneingeschränkt gleichzeitig von beiden Gesprächsteilnehmern gesprochen werden, beide Stimmen werden auch gleichzeitig wiedergegeben. Die Qualität des Freisprechens ist beim Vollduplex-Verfahren, das heute von den meisten Schnurlostelefonen mit Freisprechfunktion genutzt wird, deutlich höher und deshalb bei einer Kaufentscheidung klar zu bevorzugen.

Neben der Art des Verfahrens der Signalübertragung beim Freisprechen ist die Auswahl der verbauten Komponenten maßgeblich ausschlaggebend für die Sprachqualität. Bei besonders günstigen Modellen, mit entsprechend minderwertigen Bauteilen, wie zum Beispiel dem notwendigen Lautsprecher, ist die Klangqualität entsprechend eingeschränkt.

Das gleiche gilt für das Mikrofon, bei dem die Qualitätsanforderungen für das Freisprechen deutlich über denen für ein normales Telefonat liegen. Der Einsatz hochwertiger Komponenten bietet dagegen eine Sende- und Empfangsqualität, die das Freisprechen auch auf größere Distanzen komfortabel ermöglicht. Schnurlostelefontests prüfen meist auch die konkrete Qualität der Sprachübertragung im Freisprechbetrieb.

Farbdisplay

Farbdisplay

Um Telefongespräche aufzubauen oder anzunehmen, ist ein Display ein unverzichtbares Hilfsmittel. Gewählte Nummern werden angezeigt, so wie auch die übertragene Nummer eines Anrufers. Einträge können einem Telefonbuch zugefügt oder aus diesem ausgewählt und angerufen oder bearbeitet werden. Alle Einstellungen und Funktionen werden mit Hilfe des Displays bedient. Eine gute Lesbarkeit ist deshalb ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal. Einfache LCD-Displays sind einzeilig und zeigen eine begrenzte Zahl an Zeichen gleichzeitig an.

Meist können zusätzlich an den Rändern des Displays Symbole eingeblendet werden, die zum Beispiel die Empfangsqualität oder entgangene Anrufe und hinterlassene Nachrichten anzeigen. Bei den meisten Schnurlostelefonen kommen bereits mehrzeilige Displays zum Einsatz, die Lesbarkeit und Bedienung entscheidend verbessern. Damit ein Schnurlostelefon auch unter schlechten Lichtverhältnissen problemlos zu bedienen ist und ein eingehender Anruf auch optisch signalisiert werden kann, sollte ein zeitgemäßes Display beleuchtet sein. Dabei kann häufig aus verschiedenen Farben einer Hintergrundbeleuchtung gewählt werden.

Moderne, hochwertige Schnurlostelefone nähern sich optisch immer mehr dem Standard von Mobiltelefonen. Hierzu zählt auch der Einsatz von großen Farbdisplays basierend auf der TFT-Technologie. Diese ermöglichen eine komfortable Bedienung aller optisch dargestellten Funktionen und erweitert diese zusätzlich. So können, wie beim Mobiltelefon, zum Beispiel einzelnen Einträgen im Telefonbuch Bilder zugeordnet werden, die dann bei eingehenden Anrufen angezeigt werden.

Tastatur

Tastatur

Das Annehmen eines eingehenden Anrufs, der Aufbau eines ausgehenden Rufes sowie die Bedienung aller weiteren Funktionen, die ein Schnurlostelefon dem Anwender zur Verfügung stellt, erfolgt über Tasten am Telefon. Je nach Hersteller und Modell unterscheiden diese sich in Anzahl, Anordnung, Größe und Material und ermöglichen dadurch eine mehr oder weniger komfortable Bedienung.

Einige Modelle bedienen sich einfacher Tasten aus Gummi, andere verwenden solche aus Plastik oder auch aus Metall. Das Material und die Verarbeitung bestimmen maßgeblich die langfristige Haltbarkeit und Belastbarkeit der Tastatur. Zudem sind unterschiedliche Materialien unterschiedlich anfällig gegenüber Verschmutzung und können unterschiedlich gut gut gereinigt werden.

So sind gummierte Tasten zwar angenehm zu bedienen, verschmutzen jedoch schneller. Zudem bieten unterschiedliche Untergründe eine verschieden gute Haftung für eine notwendige Beschriftung. Gerade bei langfristiger intensiver Nutzung kann eine Bedruckung abgerieben und so nicht mehr lesbar werden. Die Beleuchtung einer Tastatur ermöglicht die Bedienung eines Schnurlostelefons auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und stellt deshalb ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar.

Ein wichtiges Bedienelement eines Schnurlostelefons ist die Lautstärkeregelung des Mobilteils. Nützlich ist hier eine separate Einstellmöglichkeit nach dem Vorbild eines Mobiltelefons, die eine Veränderung der Hörerlautstärke während des Gesprächs ermöglicht. Einige Hersteller nutzen heute bereits von Mobiltelefonen bekannte Touchscreendisplays, über die eine komfortable Bedienung aller notwendigen Funktionen gewährleistet sein soll.

Polyphonie

Polyphonie

Ein eingehender Anruf wird durch einen Klingelton signalisiert. Bei einfachen Modellen steht eine begrenzte Auswahl an Tonfolgen oder einfachen Melodien zur Verfügung. Moderne Schnurlostelefone der gehobenen Klasse nähern sich auch in diesem Bereich der Technik von Mobiltelefonen an: zur Verfügung stehen hier eine oft umfangreiche Auswahl an sogenannten polyphonen, also mehrstimmigen Klingeltönen.

Einige Modelle bieten zudem die Möglichkeit, eigene Klingeltöne bzw. Melodien im geeigneten Format (zum Beispiel MP3) nachträglich auf das Telefon zu laden. In der Regel kann zudem jedem gespeicherten Kontakt oder Kontaktgruppen ein individueller Klingelton zugeordnet werden, sodass bereits das akustische Anrufsignal vermittelt, wer gerade anruft. Eine Anrufsignalisierung durch alternative oder zusätzliche Vibration des Mobilteils nähert einige Schnurlostelefone weiter an den Standard von Mobiltelefonen an.

SMS-Funktion

SMS-Funktion

Der Short Message Service, also der Kurznachrichtendienst, ist aus dem Mobilfunknetz gut bekannt und als einfache und schnelle Kommunikationsform gerade bei jungen Anwendern sehr beliebt. Schon seit einiger Zeit ist es möglich, SMS-Nachrichten nicht nur innerhalb des Mobilfunknetzes, von Mobiltelefon zu Mobiltelefon zu senden, sondern Nachrichten auch vom Mobilfunknetz in das Telefon-Festnetz zu übertragen.

Seitens des Mobilfunknutzers verläuft dies wie gewohnt. Auf Seite des Festnetzanschlusses ist die Art der Übermittlung abhängig vom eingesetzten Endgerät: Bei Modellen ohne SMS-Funktion wird eine eingehende SMS-Nachricht im SMS-to-Speech Verfahren dem Empfänger von einer Computerstimme vorgelesen. Verfügt ein Schnurlostelefon über eine SMS-Funktion, wird eine Textnachricht, wie beim Mobiltelefon gewohnt, über das Telefondisplay angezeigt.

Um hingegen eine Textnachricht von einem Festnetzanschluss an eine andere Rufnummer, Mobilfunk oder ebenfalls Festnetz, wie auch FAX-Anschlüsse oder E-Mail-Adressen, zu versenden, ist eine SMS-Funktion unverzichtbar. Bei entsprechenden Schnurlostelefonen ist die notwendige Servicenummer des Festnetzbetreibers, über die eine Textnachricht weitergeleitet wird, bereits programmiert und der SMS-Versand erfolgt für den Anwender so einfach, wie vom Mobiltelefon gewohnt.

Der Versand von SMS-Nachrichten ins Festnetz unterliegt dabei jedoch gewissen Einschränkungen. Bei einer Übertragung im genannten SMS-to-Speech Verfahren, ist ein Rufaufbau zum Empfänger notwendig. Ist die Nummer besetzt oder nicht erreichbar, wird der Versuch in bestimmten Abständen wiederholt. Nach einer festgelegten Zeit wiederholter Versuche wird die Nachricht gelöscht. Eine Übertragung findet zudem nur in einem festgelegten Tageszeitraum statt, um durch einen notwendigen Anruf nicht die Nachtruhe des Empfängers zu stören.

Raumüberwachung / Babyfon

Raumüberwachung / Babyfon

Eine beliebte nützliche Funktion einiger Schnurlostelefone ist die Möglichkeit der Raumüberwachung oder ein Einsatzes als Babyfon. Für beide Funktionen sind zwei Mobilteile notwendig. Bei einer Babyfon-Funktion wird ein Mobilteil in direkter Nähe des zu überwachenden Kindes aufgestellt. Bei deutlicher Geräuschentwicklung baut dieses eine interne Verbindung zum zweiten Mobilteil auf und überträgt die Umgebungsgeräusche.

Die Raumüberwachung funktioniert nach dem gleichen Prinzip, unterscheidet sich jedoch darin, dass eine Verbindung zwischen beiden Mobilteilen nicht automatisch hergestellt wird, sondern vom zweiten Mobilteil aktiv auf das Gerät im zu überwachenden Raum zugegriffen werden muss.

Telefonbuch

Telefonbuch

Das Herzstück eines jeden Schnurlostelefons ist für viele Anwender das darin enthaltene Telefonbuch. Hierin werden Namen und Rufnummern aller Kontakte gespeichert. Einzelne Modelle unterschiedlicher Hersteller unterscheiden sich in Gestaltung und Umfang des genutzten Telefonspeichers. Zum einen kann eine unterschiedlich große Menge einzelner Kontakte gespeichert werden, zum anderen unterscheiden sich die einzelnen Modelle in der Anzahl an Telefonnummern, die einem Kontakt zugeordnet werden können.

Bei den meisten Modellen wird bei eingehenden Anrufen eine Verbindung mit dem Telefonbuch hergestellt und bei Anrufen dort gespeicherter Nummern der Kontaktname angezeigt. Modelle mit Farbdisplay ermöglichen gelegentlich die Speicherung von Bildern zu einzelnen Kontakten. Bei Anrufen einer gespeicherten Nummer wird dann auch das entsprechende Bild angezeigt. Zudem können einzelnen Kontakten oft eigene Klingeltöne zugewiesen oder mehrere Kontakte einer Gruppe zugeordnet werden, denen ebenfalls ein Klingelton zugeordnet werden kann. Einige Modelle ermöglichen zudem für einzelne Einträge aus dem Telefonbuch eine Anrufsperre. Dabei werden eingehende Anrufe von ausgewählten Nummern automatisch abgewiesen.

USB-Anschluss

USB-Anschluss

Ein USB-Anschluss am Schnurlostelefon ermöglicht die Herstellung einer Verbindung mit einem Computer. Neben einigen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel der Einleitung eines Wählvorgangs vom PC aus, dient diese Verbindung vor allen Dingen der Synchronisation des Telefonbuches. Dabei arbeiten einige Modelle mit dem von Computern und Mobiltelefonen bekannten vCard-Standard, der eine einfache Übertragung und Integration der Daten ermöglicht.

Seniorentelefone

Seniorentelefone

Ältere Menschen haben besondere Ansprüche an ein geeignetes Schnurlostelefon. Diese betreffen zum einen die Bauform und zum anderen einen wünschenswerten Funktionsumfang: Eine besonders platzsparende Bauweise steht in diesem Segment nicht im Vordergrund. Im Gegenteil sollte bei Mobiltelefonen, die sich für Senioren eignen, auf zusätzliche Funktionstasten, zugunsten der Größe der zentralen Bedienelemente, wie den Nummerntasten und jenen zur Annahme und zum Beenden eines Anrufes, verzichtet werden. Die einfache Bedienbarkeit sollte durch ein gut ablesbares, großes und übersichtlich strukturiertes Display zusätzlich erhöht werden.

Schnellwahltasten eignen sich zusätzlich, älteren Menschen den Umgang mit einem Schnurlostelefon zu erleichtern. Einzelne, im Telefonbuch gespeicherte Nummern können mit Tasten am Telefon verknüpft werden. Dies sind entweder separate Tasten, oder die Nummerntasten, die durch einen längeren Druck einen Rufaufbau einleiten. Eine Direktruf-Funktion ermöglicht es zudem, das Schnurlostelefon so zu programmieren, dass der Druck auf jede beliebige Taste den Anruf einer ausgewählten Nummer einleitet.

Sogenannte Notruftelefone auch unter der Bezeichnung SOS- oder Hilferuf-Funktion angeboten, ähneln in ihrer Funktion dem beschriebenen Direktwahl-Verfahren: über eine separate, deutlich sichtbare und einfach zu bedienende Taste am Telefon wird ein programmierter Notruf an mindestens eine festgelegte Nummer ausgeführt. Diese Nummern werden wiederholt angewählt, bis ein Anruf entgegen genommen wird. Dann wird eine zuvor gespeicherte Nachricht abgespielt und/oder eine Freisprechverbindung hergestellt. Einige Modelle bieten zusätzlich ein Notruf-Armband. Am Handgelenk getragen besteht es aus einem Sender, der auf Knopfdruck den oben beschriebenen Notruf auslöst.

Festnetz „Handy“

Festnetz „Handy“

Für viele, besonders junge Anwender, hat das Mobiltelefon bereits das klassische Festnetztelefon abgelöst. Preisgünstige Flatrates ermöglichen es, ohne zusätzliche Kosten auch ins Festnetz zu telefonieren und Gespräche ohne Blick auf die Uhr führen zu können. Trotzdem kann für die meisten Nutzer das Mobiltelefon aus verschiedenen Gründen den Festnetzanschluss noch nicht vollständig ersetzen. Zudem ist ein heimischer Internetanschluss in der Regel sowieso mit einem Telefonanschluss verbunden.

Neben den Versuchen einzelner Netzbetreiber, bemühen sich auch einige Hersteller von Schnurlostelefonen, die beiden Technologien sinnvoll zu verknüpfen. Solche Modelle gleichen optisch, im Funktionsumfang und im grundlegenden Betriebssystem gebräuchlichen Smartphones. Telefongespräche werden über ein Mobilfunknetz mittels eingelegter und aktivierter SIM-Karte hergestellt. Gelangt das Mobilteil in Reichweite seiner Basisstation, die wiederum mit einem Festnetzanschluss verbunden ist, verbindet es sich mit dieser und funktioniert als gewöhnliches Schnurlostelefon. Das heißt eingehende Festnetzanrufe können angenommen und über das Festnetz ausgehende Anrufe getätigt werden.

Zusätzliche Funktionen

Zusätzliche Funktionen

Einige Modelle bieten weitere nützliche Funktionen, die über die reine Telefonfunktion hinausgehen. Hierzu zählen zum Beispiel ein eingebauter Kalendermit Geburtstagserinnerung oder eine Weckfunktion. Einige Modelle verfügen zudem über einen sogenannten Nachtmodus. Auf Knopfdruck oder auch zeitgesteuert wird dabei das Telefon stummgeschaltet.

Design

Design

So oberflächlich und subjektiv das Kriterium sein mag, für viele Interessenten ist das Design eines Schnurlostelefons ein kaufentscheidendes Kriterium. Verarbeitung und eingesetzte Materialien sind wichtige Qualitätsmerkmale und dienen auch als äußerer Beweis für die Gesamtqualität eines Gerätes. Während einfache Modelle meist ausschließlich aus Kunststoff gefertigt sind, arbeiten Premiummodelle oft zusätzlich mit Metall oder hochwertig lackierten Oberflächen. Farblich sind den Herstellern keine Grenzen gesetzt, üblich sind jedoch Kombinationen aus schwarz, weiß und/oder metallfarbenen Flächen.

 

Während die meisten Hersteller auf eine klassisch gradlinig, rechteckige Form bauen, werden auch Modelle in vergleichsweise exotischen Formen angeboten, die neben der reinen Funktionalität auf einen Wert als dekorativer Einrichtungsgegenstand bauen. Design, Größe und Gewicht sind jedoch nicht allein Faktoren des subjektiven Geschmacks, sie bedingen ebenso die Bedienbarkeit eines Schnurlostelefons, nicht zuletzt für Personen mit körperlichen Einschränkungen.

Bekannte Hersteller

Zahlreiche bekannte und weniger bekannte Hersteller kämpfen um die Gunst der Telefonkäufer. Darunter finden sich sowohl solche, die seit vielen Jahren im Elektroniksegment und hier speziell im Bereich Telefonie tätig sind und sich oft auch in anderen Bereichen der Consumer Electronic einen Namen gemacht haben, als auch solche, die als noname-Hersteller bezeichnet werden müssen und vor allen Dingen über den Preis auf sich aufmerksam machen.

  • Gigaset
  • Panasonic
  • Philips
  • Grundig
  • Medion

Der Name Gigaset stand lange Zeit stellvertretend für die Oberklasse schnurloser Telefone. Das börsennotierte, deutsche Unternehmen war ursprünglich eine Marke der_Siemens Home and Office Communication Devices_ und firmierte bis 2010 unter dem Namen Arques Industries. Gigaset produziert und vermarktet Schnurlostelefone für den analogen sowie für den Betrieb im ISDN-Netz oder das VoIP-Verfahren. Die Geräte legen großen Wert auf Innovation, Design, Funktionsvielfalt und hochwertige Verarbeitung und bewegen sich im oberen Preissegment.

Die japanische Panasonic Corporation produziert eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte, sowohl für die Industrie, als auch aus dem Segment der Unterhaltungselektronik sowie Haushaltsgeräte. Das umfangreiche Angebot an schnurlosen DECT-Telefonen für den analogen Betrieb beinhaltet sowohl Einzelgeräte, als auch Sets mit bis zu vier Mobilteilen. Design und Funktionalität bilden ein zentrales Merkmal der Schnurlostelefone der Firma Panasonic. Das Angebot findet sich im unteren und mittleren Preissegment. Zum Angebot zählen außerdem einzelne Modelle aus der Kategorie der beschriebenen Festnetz-Handys.

Das niederländische Unternehmen zählt, mit mehr als 100.000 Mitarbeitern und mehr als 20 Mrd. Euro Jahresumsatz, zu den größten Elektronikkonzernen der Welt. Gegründet bereits 1891 konzentrierte man sich bei Philips schnell auf Rundfunk- und Fernsehprodukte. Heute umfasst das Angebot Produkte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik sowie Haushaltsgeräte verschiedener Art.

Schnurlostelefone werden von Philips in zwei Oberkategorien angeboten: eine_Klassik Serie_ mit zahlreichen Modellen, als Einzelgeräte oder Sets mit mehreren Mobilteilen, in unterschiedlichen Designs mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Die Modelle der Klassik Serie liegen im mittleren Preissegment. Als zweite Linie bietet Philips eine Design Serie in der ausdrücklich auf optische Aspekte ausgerichtete Modelle im mittleren und oberen Preissegment angeboten werden.

Die 1930 in Fürth gegründete Grundig AG war trotz zwischenzeitlicher Unterstützung durch den Philips-Konzern 2003 gezwungen, Konkurs anzumelden. Der Markenname_Grundig_ wird bis heute von unterschiedlichen Firmen weiter verwendet. Die Produktion von Schnurlostelefonen erfolgt unter dem Namen Grundig Intermedia GmbH, mit Sitz in Nürnberg, die zum türkischen Hersteller Arçelik und damit wiederum zur größten türkischen Unternehmensgruppe Koç Holding gehört.

Unter dem Markennamen Grundig werden zahlreiche Schnurlostelefone, sowohl im klassischen, als auch einige Modelle in besonderen Designs angeboten. Grundig Telefone bedienen das untere und mittlere Preissegment.

Die Vertriebsgesellschaft Medion AG ist vor allen Dingen durch ihre von Discounter angebotene Produktpalette bekannt geworden. Elektrogeräte unter dem Markennamen Medion werden jedoch auch von anderen Händlern, online und offline angeboten. Die einfachen und funktionellen Modelle an Schnurlostelefonen werden im unteren Preissegment angeboten.

Stromverbrauch und Strahlung von Schnurlostelefonen

In deutschen Haushalten wird seit geraumer Zeit immer mehr auf den Stromverbrauch von verschiedenen Haushaltsgeräten geachtet. Ob der neue Flachbildfernseher, die neue Tischlampe oder das Schnurlostelefon, alle diese Geräte benötigen für die Inbetriebnahme Strom und können mehr oder weniger die Stromrechnung in die Höhe treiben. Es lohnt sich somit auf die Stromkosten der einzelnen Geräte zu achten. Schon fast jeder besitzt ein Smartphone und ist somit rund um die Uhr erreichbar. Dennoch möchten sehr viele nicht auf ein Festnetztelefon verzichten. Schnurlostelefone liegen auf diesem Gebiet klar und deutlich im Trend. Wenn Sie sich ein neues Telefon zulegen möchten oder das Altgerät einfach gegen eine moderne Ausführung tauschen möchten, stehen Sie vor der Qual der Wahl.

Das Angebot an Schnurlostelefonen ist sehr vielseitig. Beim Kauf sollten Sie jedoch einige wichtige Dinge beachten. Da ein Schnurlostelefon in der Regel 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche betriebsbereit sein soll, verursacht das Telefon natürlich auch Stromkosten.

Die Stromkosten von einem Schnurlostelefon

Sinus 40318195 CA 37 Quattro Schnurlostelefon (Dot-Matrix-Display, Anrufbeantworter) anthrazitDa den Herstellern bewusst ist, dass immer mehr Kunden auf den Stromverbrauch achten, rüsten sie nach. Die heutigen modernen Schnurlostelefone sind im Stromverbrauch sehr gering und auch im Standby-Modus wird nahezu kein Strom verbraucht. Generell gilt jedoch, sich mit dieser Thematik vor dem Kauf auseinanderzusetzen. Ein kostenloser Vergleich im Internet hilft, ein energieeffizientes Schnurlostelefon ausfindig zu machen. Tests haben gezeigt, dass es besonders im Stromverbrauch erhebliche Unterschiede gibt. Zwar ist der Stromverbrauch von Schnurlostelefonen im Vergleich zu anderen Geräten im Haushalt sehr gering, doch warum sollten Sie unnötig viel dafür bezahlen, wenn es auch anders geht?

Da es jedoch auch enorme Unterschiede zu den einzelnen Modellen gibt, lassen sich kaum sehr genaue Daten zum Stromverbrauch ermitteln. In den Testergebnissen ist jedoch nachzulesen, dass moderne Schnurlostelefone einen Stromverbrauch von etwa 0,6 bis 1,2 Watt erzielen. Nun hängt es jedoch von Ihrem Strompreis ab, wie hoch die Stromrechnung tatsächlich wird.

Sollten Sie weitere Informationen zum Thema Stromverbrauch benötigen, schauen Sie sich einfach die Angaben des Herstellers an oder erkundigen Sie sich im Internet. Sie werden mit Sicherheit sehr viele Informationen zu dieser Thematik finden.

Die Strahlung von einem Schnurlostelefon

Ob im Büro oder zu Hause, Schnurlostelefone sind aus dem Alltag oder dem Büroleben nicht mehr wegzudenken. Wenn es darum geht sich ein Festnetztelefon zuzulegen, fällt die Wahl auf ein drahtloses Modell. Ein Schnurlostelefon bietet Flexibilität und enorme Bewegungsfreiheit. Ob in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz, ein Schnurlostelefon ist schon fast ein Muss. Leider werden die Telefone auch immer wieder mit Kritikpunkten konfrontiert und diese sind in der Regel die gefährlichen Strahlen.

Angst ist nach Expertenmeinungen vollkommen unbegründet

broadcast-297434_1280Bei der Entladung des Akkus entstehen thermische Effekte, welche angeblich für eine gesundheitsschädigende Wirkung sorgen sollen. Experten haben sich diesen Mythos einmal genauer angesehen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Aussage zwar stimmt, jedoch selbst bei einem längeren Gebrauch des Schnurlostelefons für den Menschen keine Gefahr entsteht. Die Strahlung ist also so gering, dass Sie keinerlei Bedenken oder Sorgen haben müssen. Ein Irrglaube ist, dass ein Schnurlostelefon eine ähnliche Strahlung wie Röntgen- oder Gammastrahlen aussetzt.

Sicherheit geht vor – keine schädliche Strahlung

Meldungen über gefährliche Strahlen bei einem Schnurlostelefon halten sich sehr hartnäckig. Genau aus diesem Grund wollen die Hersteller dagegen wirken und bieten neuartige Modelle an. Achten Sie beim Kauf somit auf strahlungsarme Schnurlostelefone. Diese Modelle geben bei einem aufgelegten Telefonhörer überhaupt keine Strahlungen mehr ab und stehen somit bei vielen Kunden hoch im Kurs. Wenn Sie ein solches Schnurlostelefon bevorzugen, sollten Sie ein Modell mit ECO Modus Plus wählen.

Zusammengefasst ist zu sagen, dass Schnurlostelefone in der Verwendung nicht gefährlich für die Gesundheit sind und die neuen Modelle eigentlich kaum Stromkosten verursachen. Haben Sie jedoch noch ein älteres Modell zu Hause, sollten Sie diese gegen eine moderne Ausführung tauschen. Viele Altgeräte können im Stromverbrauch nicht mit den neuen mithalten und zudem verfügen sie auch nicht über ECO Modus Plus. Diese Technik sorgt dafür, dass vom Telefon so gut wie keine Strahlen abgegeben werden.

Schnurlostelefon Test der Stiftung Warentest

schnurlostelefon2018 testete die Stiftung Warentest 22 Schnurlostelefone. Es gibt gleich drei Testsieger unter den Schnurlostelefonen mit Basisstation: Gigaset CL660A, Gigaset SL450A Go und das Speedphone 11 von der Telekom. Sie alle teilen sich das Testurteil „gut“.

In ihrem Schnurlostelefon Test lobt die Stiftung Warentest vor allem Schnurlostelefone mit HD-Ton. Die Gesprächsqualität in HD sei „brillant“.

Einen sehr guten Ton bietet laut der Tester auch das Schnurlostelefon Panasonic KX-TGQ200, welches bereits für 32 Euro auf Amazon zu haben ist.

Grundlagen einer Kaufentscheidung

Am Beginn einer Kaufentscheidung steht üblicherweise die grundlegende Frage, ob ein Schnurlostelefon die Richtige Wahl für die persönlichen Ansprüche ist. Soll ein Schnurlostelefon keine Ergänzung sondern vollständiger Ersatz für ein kabelgebundenes Gerät sein, lohnt sich eine Abwägung der Vorzüge und Einschränkungen der beiden unterschiedlichen Bauarten.

Schnurlostelefon vs. kabelgebundenes Festnetztelefon

Das kabelgebundene Telefon war viele Jahre der unersetzbare Standard. Erste Modelle schnurloser Telefone konnten diese nur schwerlich in vollem Umfang ersetzen. Moderne Geräte bieten heute mindestens den gleichen Funktionsumfang wie Festnetzmodelle, gehen sogar darüber hinaus. Auch in Sachen Sprachqualität stehen zumindest hochwertige Schnurlostelefone ihren kabelgebundenen Konkurrenten in nichts nach. Trotzdem gibt es Faktoren, die bei einer Kaufentscheidung Beachtung finden sollten.

Kabelgebundene Telefone

Vorteile

  • große Produktvielfalt
  • höchste Sprachqualität
  • störungsunempfindlich
  • konstante Stromversorgung
  • hoher Bedienkomfort

Nachteile

  • begrenzter Bewegungsradius

Schnurlostelefone

Vorteile

  • deutlich vergrößerter Aktionsradius
  • zahlreiche Komfort- und Zusatzfunktionen
  • erweiterungsfähig

Nachteile

  • funkverbindungsabhängig
  • abhängig von Batterien / Akkus

Grundsätzlich gibt es kaum Funktionen, die ein kabelgebundenes Telefon anbietet, die nicht auch von einem vergleichbaren Schnurlostelefon angeboten werden. Im Gegenteil ermöglicht die Mobilität eines Schnurlostelefons verschiedene Funktionen, die ein kabelgebundenes Gerät nicht sinnvoll bieten kann: Raumüberwachung, Babyfon, Wecker und Notruffunktionen sind mit einem Mobilteil deutlich komfortabler und umfangreicher einzusetzen.

Im Gegensatz zu Geräten der ersten Generationen sind moderne Schnurlostelefone deutlich weniger Störungsanfällig. Trotzdem handelt es sich bei der Verbindung zwischen Mobilteil und Basisstation um eine Funkverbindung, die allen bekannten Einschränkungen gegenüber einer Kabelverbindung unterliegt.

Stromversorgung

Eine maßgebliche Schwachstelle von Schnurlostelefonen liegt in der notwendigen Stromversorgung. Im Gegensatz zu frühen Modellen benötigen Telefone heute in der Regel eine Stromversorgung zusätzlich zum reinen Leitungsstrom der Telefonleitung. Bei kabelgebundenen Telefonen erfolgt diese durch einen Netzstromanschluss. Schnurlostelefone sind dagegen, zusätzlich zum Netzstromanschluss der Basisstation oder einer optionalen Ladestation, auf eine Stromversorgung des Mobilteils durch Akkus angewiesen.

Grundsätzlich können hierbei zwei Systeme unterschieden werden: eine Stromversorgung durch einen modellspezifischen Akku oder eine solche durch handelsübliche Universalakkus.

Bei Universalakkus handelt es sich meist um solche vom Typ AAA (Micro), selten vom Typ AA (Mignon), die von zahllosen Anbieter im Fach- und Einzelhandel sowie im Internet und Versandhandel angeboten werden. Es handelt sich bei aktuellen Modellen um Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) Relevant ist dabei vor allen Dingen die Akku-Kapazität, angegeben in Milliamperestunden (mAh).

Von diesem Wert ist abhängig, wie lange ein Akku, ohne zwischenzeitliche Ladung, ein Schnurlostelefon mit Strom versorgen kann. So lange ein Mobilteil mit der Basisstation oder einer Ladeschale verbunden ist, werden die eingesetzten Akkus geladen. Die maximale Kapazität eines Akkus ist deshalb auch davon abhängig, mit welchem Ladestrom diese Station arbeitet.

Alternativ setzen einige Hersteller auf spezielle Akkus, wie sie auch von Mobiltelefonen bekannt sind. Deren Vorteil liegt zum einen darin, dass sie in Leistung und Kapazität genau auf das jeweilige Gerät abgestimmt sind und zum anderen aufgrund ihrer Formgebung eine individuellere Gestaltung des Mobilteils ermöglichen. Gerade ausgewiesene Design-Telefone wären in ihrer Bauform durch die Verwendung von Standard-Batterien stark beschränkt.

Moderne NiMH-Akkus sind zuverlässig und belastbar. Ein Memoryeffekt kann laut Herstellerangaben ausgeschlossen werden. Das naturgemäß unregelmäßige Be- und Entladen eines Schnurlostelefons sollte den Akkus keinen Schaden zufügen und keinen Leistungsverlust verursachen. Trotzdem haben Akkus Einschränkungen. Vor allen Dingen kommt es zu einer zumindest geringen Selbstentladung. Außerdem haben Akkus, je nach Qualität, eine begrenzte Lebensdauer, gemessen in**Ladezyklen**.

Bei beiden Bauformen, Universalakku oder Herstellerakku, gehört mindestens ein Akku oder Akkusatz zur Grundausstattung. Während Universalakkus leicht durch unkompliziert erhältliche kompatible Modelle ersetzt werden können, sind modellspezifische Akkus oft nur über den Telefonhersteller oder geeignete Anbieter erhältlich. Der unvorbereitete Ausfall eines Akkus kann somit im Zweifelsfall ein maßgebliches Problem darstellen. Insofern sind Schnurlostelefone mit Universalakkus im Vorteil.

Reichweite

Das grundlegende Entscheidungskriterium für ein Schnurlostelefon im Direktvergleich mit einem klassischen, kabelgebundenen Gerät, ist die Bewegungsfreiheit, die ein Schnurlostelefon seinem Benutzer verspricht. Kein Hörerkabel, das sich verheddert und verknotet und den Telefonierenden an den Aufstellort des Telefons fesselt.

Beim Telefonieren mit einem Schnurlostelefon kann man sich frei bewegen und hat mit geeigneten Hilfsmitteln, wie einem Headset oder einer Freisprechfunktion, sogar beide Hände frei. Die Vorstellung sich in der gesamten Wohnung, im Haus und sogar im Garten frei bewegen und dabei telefonieren zu können, ist für viele Kunden einer der Hauptgründe, sich für ein Schnurlostelefon zu interessieren.

Diese Vorstellung wird jedoch von technischen Gegebenheiten in Schranken gewiesen: auch Schnurlostelefone haben eine begrenzte Reichweite. Wird diese Überschritten, lässt sich kein Telefonat führen, die Verbindung zwischen Basis und Mobilteil bricht ab und ein aktives Gespräch wird unterbrochen. Wie groß die Reichweite eines Schnurlostelefons im praktischen Einsatz ist, ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Die Angaben, die in Schnurlostelefon-Tests oder von Herstellern gemacht werden, sind in diesem Sinne eher theoretischer Natur und nur bedingt aussagekräftig.

Hersteller werben mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern. Diese Angaben beziehen sich in der Regel jedoch auf die Sendeleistung im freien Feld, das heißt, bei einer ungehinderten, direkten Verbindung zwischen Basis und Mobilteil. Eine solche Konstellation wird jedoch in den seltensten Fällen vorzufinden sein.

Die Basisstation eines Schnurlostelefons steht in der Regel in einem Raum einer Wohnung oder eines Hauses, ist also durch Wände vom Rest des Nutzungsumfeldes getrennt. Ein Funksignal durchdringt normale Türen und Wände, wird dadurch jedoch abgeschwächt und seine Reichweite damit eingeschränkt. Um die technisch bedingte Maximalreichweite eines Schnurlostelefons optimal nutzen zu können oder diese sogar zu erweitern, bieten sich verschiedene Maßnahmen und Hilfsmittel.

Auswahl des Aufstellortes

Von zentraler Bedeutung für eine optimale Nutzung der Reichweite ist ein sorgsam gewählter Aufstellort für die Basisstation. Wände schränken das Funksignal ebenso ein, wie beispielsweise in direktem Umfeld aufgestellte Möbel. So weit möglich, sollte auf alle offensichtlich störenden Umbauungen verzichtet werden. Allgemein kann bereits ein geringfügig veränderter Aufstellplatz die Sendeleistung verbessern. Hier sollte durch den praktischen Versuch die beste Variante ermittelt werden.

Die Basis sollte, soweit möglich, im Zentrum des gewünschten Aktionsradius aufgestellt werden, um in alle Richtungen maximale Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Reichweitenerhöhung durch Repeater

Repeater sind vielen Anwendern von WLAN-Netzwerken bekannt. Auch bei DECT-Funknetzwerken ermöglichen diese Zusatzgeräte eine maßgebliche Vergrößerung der Reichweite und damit des Aktionsradius. Der Repeater arbeitet als Komponente zwischen Basisstation und Mobilteil: ein Funksignal wird von der Basis an den Repeater gesendet, von diesem verstärkt und an ein Mobilteil weitergeleitet.

Umgekehrt erfolgt der Signalaustausch in Richtung der Basis. Hierdurch lässt sich die Reichweite eines DECT-Signals theoretisch verdoppeln. Das Signal eines Repeaters unterliegt allerdings den gleichen Einschränkungen, wie jenes zwischen Basis und Mobilteil, es wird also durch Wände und andere Hindernisse eingeschränkt.

Durch den optionalen Einsatz mehrerer Repeater, kann ein DECT-Signal in mehrere Richtungen erweitert werden und so ein deutlich vergrößerter Aktionsradius erzielt werden.

Ein Kopplung mehrere Repeater hintereinander ist jedoch nur bei einigen wenigen Modellen möglich. Wo dies der Fall ist, lässt sich jedoch ein beachtlicher Reichweitenzuwachs erzielen. So ergeben drei miteinander gekoppelte Repeater eine theoretische Reichweite von bis zu 1200 Metern.

Die von unterschiedlichen Herstellern angebotenen Repeater sind in der Regel DECT-GAP-fähig, das heißt, sie sind mit anderen Herstellern kompatibel. Insbesondere wenn eine Verschlüsselung zum Einsatz kommt, sollten jedoch die genauen Herstellerangaben beachtet werden. So ist zum Beispiel die Zahl der maximal gleichzeitig nutzbaren Repeater begrenzt, wenn eine Verschlüsselung auch bei Erhöhung der Reichweite gewährleistet sein soll.

Bezugsquellen – Fachhandel vs. Internet

Schnurlostelefone werden in großem Umfang im Fach- und Einzelhandel angeboten. Kaufhäuser und Elektronikmärkte verfügen über ein dauerhaftes Angebot, Discounter bieten regelmäßig einzelne Modelle an. Die Auswahl ist jedoch insgesamt im Fach- und Einzelhandel bei jedem einzelnen Anbieter mehr oder minder stark begrenzt.

Das Internet bietet im direkten Vergleich die größte, unbegrenzt verfügbare Auswahl unterschiedlicher Hersteller mit deren vollständigem Modellangebot. Der Vergleich unterschiedlicher Anbieter ermöglicht zudem deutliche Preisvorteile. Technische Details und der Funktionsumfang einzelner Modelle kann komfortabel verglichen und nach den persönlichen Bedürfnissen abgewogen werden. Schnurlostelefon Tests bieten zusätzlich regelmäßige fachkundige Bewertungen vergleichbarer Modelle.

Statistiken, Zahlen, Daten und Fakten rund um das Schnurlostelefon

Das Schnurlostelefon ist eine sehr gute Erfindung und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob zu Hause oder in einem Büro, viele genießen bereits die Vorzüge von diesem Telefon. Endlich müssen wir uns mit dem lästigen Kabelsalat beim Telefon nicht mehr ärgern und wir können uns beim Telefon noch frei bewegen. Die Reichweite von den Telefonen wurde in den letzten Jahren ebenfalls verbessert und mit einem Repeater, kann diese sogar noch zusätzlich bei Bedarf erhöht werden.

Das Schnurlostelefon hat rasch das kabelgebundene Festnetztelefon abgelöst und somit gehören Schnurlostelefone in deutschen Haushalten bereits zur Grundausstattung. Als das Smartphone seinen Siegeszug um die Welt angetragen hat, dachten viele, dass das Festnetztelefon schon bald gänzlich von der Bildfläche verschwinden wird. Ganz im Gegenteil, dass ein Festnetztelefon wird, ist wahrscheinlich immer geben. Besonders in einem Büro ist ein solches Telefon unverzichtbar. Mitarbeiter mit einem Smartphone und vielen verschiedenen Rufnummern auszustatten ergibt ganz einfach keinen Sinn und kostet zudem auch noch jede Menge Geld.

Was sollten Sie noch über das Schnurlostelefon wissen?

Panasonic KX-TGJ310GB Die heutigen modernen Telefone verfügen über einen leistungsstarken und langlebigen Akku. Viele Hersteller bedienen sich hierbei an einem Lithium-Ionen-Akku. Der Vorteil ist, dass dieser Akku sehr leicht ist und somit für eine sehr einfache Handhabung und Bedienung sorgt. Laut Statistiken, befinden sich noch immer sehr viele Festnetzanschlüsse in der Bundesrepublik Deutschland. Täglich gibt es in Deutschland über 700 Millionen abgehende Verbindungsminuten und in etwa 85 Prozent aller Haushalte gibt es einen Festnetzanschluss. Es ist davon auszugehen, dass es ebenso viele Schnurlostelefone in Deutschland gibt. Die Deutsche Telekom verwaltet ca. 23 Millionen Anschlüsse und angesichts dieser Zahlen ist zu sagen, dass das Smartphone eigentlich keinen negativen Einfluss auf das Festnetz hat.

Wann wurde das Telefon erfunden?

Die Geschichte des Telefons geht in das Jahr 1861 zurück. Am 26. Oktober hat Johann Philipp Reis der Öffentlichkeit das erste Telefon präsentiert. Damit eine Überprüfung der Übertragung durchgeführt werden konnte, wählte er den Satz „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Seit diesem Moment wurde das Telefon regelmäßig weiterentwickelt und es dauerte somit über 100 Jahre, bis das erste nicht kabelgebundene Telefon vorgestellt wurde. Die Zahl der Verkäufe von Schnurlostelefonen ist in den letzten Jahren ebenfalls deutlich angestiegen. Dieser Umstand hat jedoch nichts mit einer schlechten Qualität oder kurzen Haltbarkeit zu tun.

Wenn Sie nähere Informationen, Daten oder Fakten zum Thema Schnurlostelefon benötigen, können Sie sich gerne und jederzeit Testberichte im Internet durchlesen. Hier finden Sie wirklich alles, was sich mit dem Thema Telefon und Schnurlostelefon beschäftigt.

Seit nunmehr über 30 Jahren gibt es das Schnurlostelefon. Die damaligen Modelle waren noch sehr schwer und unhandlich. Dieser Umstand hat sich glücklicherweise gebessert. Ausgestattet mit einem leichten Lithium-Ionen-Akku, sind die heutigen Schnurlostelefone sehr leicht und liegen gut in der Hand. Die Reichweite wurde in den letzten Jahren ebenfalls verbessert und es gibt zudem auch sehr viel Zubehör für ein Schnurlostelefon. In Deutschland gibt es etwa 23 Millionen Festnetzanschlüsse und die Anzahl der ausgehenden Gesprächsminuten pro Tag sind beeindruckend. Die Deutsche Telekom leistet angesichts dieser Zahlen eine sehr gute Arbeit. Das Smartphone hat unser Telefonverhalten deutlich verändert und obwohl fast alle ein Mobiltelefon besitzen, ist kein Verzicht auf einen Festnetzanschluss festzustellen. In fast 90 Prozent der Haushalte in Deutschland gibt es einen Festnetzanschluss.

Die Geschichte des Schnurlostelefons

Die Geschichte des Schnurlostelefons basiert auf jener des Telefons an sich. Die Telefontechnologie gründet sich auf eine Vielzahl von Einzelerfindungen beginnend in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese Teilerfindungen münden schließlich in die heute Alexander Graham Bell zugeschriebenen Erfindung des Telefons. 1876 wird dieses erstmals in Boston vorgestellt.

Die Reichweite der für damalige Verhältnisse bahnbrechenden Erfindung lag bei bis zu sensationellen 61 Kilometern. Die ersten funktionsfähigen Telefone wurden in 1877 eingerichtet. Das_Selbstwählverfahren_, Grundlage moderner Telefongespräche, das es ermöglicht, ohne bis dahin übliche Vermittlungsstellen, Gespräche zwischen zwei Teilnehmern herzustellen, wurde ebenfalls in den USA im Jahre 1891 patentiert.

Weitere maßgebliche Entwicklungen, auf dem Weg zum modernen Telefon heute gebräuchlicher Bauart, sind das Impulswahlverfahren (Deutschland, 1913) und das_Mehrfrequenzwahlverfahren_ (USA, 1955). Die moderne Computertechnologie hat die Weiterentwicklung des Telefons in den letzten Jahrzehnten rasant vorangetrieben. Die Halbleitertechnologie hat Telefone immer kleiner werden lassen und immer neue Zusatzfunktionen ermöglicht.

Das Schnurlostelefon wird als Erfindung dem amerikanischen Erfinder George Harry Sweigert zugeschrieben, der hierfür im Jahre 1969 das Patent erhielt. Neben der technischen Weiterentwicklung des Schnurlostelefons an sich, wurde auch die Art der Funkübertragung zwischen dem Mobilteil und der mit dem Telefonnetz verbundenen Basisstation stetig weiterentwickelt. Zwischen 1984 und 2008 wurden hier unterschiedliche Übertragungsverfahren genutzt.

Im Einzelnen waren dies die Verfahren CT1, CT1+, CT2 und das nicht praktisch umgesetzte Verfahren**CT3**. Letzteres wurde 1992 durch das bis heute gebräuchliche DECT-Verfahren ersetzt. Moderne Schnurlostelefone nutzen zusätzlich die Übertragungsstandards von**Bluetooth** und WLAN.

W10 Fragen zum Schnurlostelefon

Frage 1: Welche Funkreichweite sollte das Schnurlostelefon haben?

Die meisten Schnurlostelefone aus dem Testvergleich bieten eine Reichweite von 300 m, bezogen auf den freien Raum. In der Wohnung sind das abhängig von den Decken und Wänden bis zu 50 m. Die Testsieger der Schnurlostelefone arbeiten mit einem starken Funksignal und dringen problemlos durch sieben Wände und drei Decken, während etwas schwächere Modelle nur fünf Wände und zwei Decken schaffen.

Frage 2: Warum lohnt sich ein Schnurlostelefon mit Anrufbeantworter?

Die meisten aktuellen Telefone haben einen Anrufbeantworter, doch es gibt auch noch Modelle ohne AB. Da der Preisunterschied nur gering ist, sollte man sich gleich für die Variante mit AB entscheiden, denn so braucht man kein zusätzliches Gerät. Das spart Platz und Strom. Außerdem hat man ein sicheres Gefühl, denn wenn ein dringender Anruf kommt, lässt sich das mit dem Anrufbeantworter sofort nachvollziehen.

Frage 3: Welche Zusatzfunktionen sind beim Schnurlostelefon sinnvoll?

Die Unterscheidung zwischen Standardfunktionen und Extras fällt bei den Schnurlostelefonen nicht leicht. Die Kurzwahltasten und das integrierte Telefonbuch erhöhen den Komfort, ebenso wie die Freisprechfunktion. Auch der Anrufbeantworter sollte nicht fehlen. Ob man einen Eco-Mode und eine Call-through-Funktion benötigt, hängt von den eigenen Prioritäten ab.

Frage 4: Wo legt man den Telefonhörer bzw. das Mobilteil am besten hin?

Viele Benutzer haben es sich angewöhnt, das Telefon in der Basisstation zu platzieren. So finden sie es schnell wieder und der Akku entlädt sich nicht. Allerdings befürchten einige Verbraucher, dass der Akku leidet, wenn er ständig nachgeladen wird. Dieses Risiko ist jedoch sehr gering, wenn es sich um einen modernen Li-Ion-Akku handelt. Bei diesem Akkutyp ist das Tiefentladen im Allgemeinen gefährlicher als das Parken im Ladegerät.

Scnurlostelefon Test - die Akkutypen für das SchnurlostelefonFrage 5: Welche Akkutypen sind heutzutage Standard?

Früher waren NiCd Akkus sehr gefragt, dann kamen NiMH Akkus auf. Inzwischen sind vor allem die Li-Ion-Akkus beliebt, ebenso wie die LiPo-Akkus. Hier ist die Kapazität sehr hoch, gleichzeitig sind diese Akkus sehr leicht und sie haben nur einen minimalen bis gar keinen Memory-Effekt. Die Elektronik der Ladeschaltung hat sich auf diese neue Akkutechnologie angepasst, sodass eine optimale Aufladung sichergestellt ist. In der Folge sind die neuen Akkus sehr leistungsfähig und sie haben eine lange Lebensdauer.

Frage 6: Was muss man bei der Umstellung von klassischen Telefonen auf IP Telefonie beachten?

Schon seit 2010 werden die herkömmlichen Telefone verstärkt durch die IP-Telefone ersetzt. Das führt dazu, dass in immer mehr Haushalten eine hybride Telefonleitung vorhanden ist. In der Folge telefonieren viele Verbraucher noch mit analogen Geräten, surfen jedoch digital. Bald soll die gesamte Kommunikation nur noch über die digitale Leitung ablaufen, doch für die Benutzer hat das nur Vorteile. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern, da die Telefonanbieter die erforderlichen Umstellungen durchführen.

Frage 7: Was hat es mit der DECT Technik der Schnurlostelefone auf sich?

Die Schnurlostelefone funktionieren größtenteils auf der Basis der DECT-Technologie. Dieser Standard ermöglicht es, maximal acht Mobilteile mit einer Basisstation zu verbinden. Dabei ist die Herstellermarke unerheblich, man muss lediglich aufpassen, dass die Telefone mit dem DECT-Standard der Basis kompatibel sind.

Frage 8: Wie lässt sich die DECT-Funkstrahlung beim kabellosen Telefonieren reduzieren?

Bei den klassischen Schnurlostelefonen aus dem Test 2018 werden die Funkstrahlen permanent gesendet, auch wenn man gerade nicht telefoniert und wenn sich das Mobilteil in der Basis befindet. Wer sich Sorgen wegen der ständigen Funkstrahlung macht, der kann sich für ein Schnurlostelefon mit Eco-Mode oder Eco-Mode Plus entscheiden. Hier werden die Funkstrahlen reduziert und teilweise sogar komplett ausgeschaltet, wenn das Telefon inaktiv ist.

Frage 9: Welchen Anschluss braucht man für das Schnurlostelefon: analog oder ISDN?

Im Test der Schnurlostelefone gibt es Modelle, die sich sowohl für einen analogen als auch für einen ISDN-Anschluss eignen. Grundsätzlich kann man bei einem analogen Anschluss lediglich analoge Telefongeräte benutzen. Bei dem ISDN-Anschluss lassen sich hingegen auch die analogen Geräte anschließen.

Frage 10: Was sind Eco Mode und Eco Plus Mode?

Bei einem Schnurlostelefon mit Eco Mode wird die Strahlung reduziert, wenn man gerade kein Telefonat führt. Eine Reduzierung von bis zu 80 % ist möglich, sodass man eine strahlungsarme Umgebung erhält. Bei dem Eco Plus Mode, der auch unter der Bezeichnung Full Eco Mode bekannt ist, schalten sich die Funksignale des Mobilteils ebenfalls ab, und zwar auch dann, wenn sich diese Geräte nicht in der Basis befinden. Dieser Eco Plus Mode schaltet sich selbst nach einem gewissen Zeitraum ein, wenn das Telefon nicht benutzt wird.

Umweltbelastung

Die Verwendung von Schnurlostelefonen sorgt immer wieder für hitzige Diskussionen. Bekanntlich werden von einem solchen Telefon Strahlen abgegeben und können gefährlich für die Gesundheit werden, so zumindest, wenn es um die Meinung von einigen Kritikern geht. Fakt ist jedoch, dass die abgegebene Strahlung so gering ist, dass Sie selbst bei einem längeren Gebrauch für den Menschen keinesfalls gefährlich ist, oder jemals werden kann. Somit können Sie ein Schnurlostelefon ruhigen Gewissens verwenden. Da es sich bei einem Schnurlostelefon auch um ein Gerät handelt, welches an den Strom angeschlossen werden muss, wird auch immer wieder über die Umweltbelastung gesprochen.

Panasonic KX-PRW120GW Design-Schnurlostelefon (5,6 cm (2,2 Zoll) TFT-Farbdisplay, Smartphone Connect, Anrufbeantworter) schwarz

Genauer gesagt um Elektrosmog. Aufgrund der fortschrittlichen Technik begegnet uns Elektrosmog jedoch nicht nur bei einem Schnurlostelefon. Ob beim Smartphone oder Tablet-PC, die angeblich gefährliche Strahlung von WLAN und anderen Funk-Anwendungen sorgt bei vielen immer wieder für Besorgnis. Die elektromagnetischen Felder sind zwar vorhanden, jedoch wiederum keinesfalls gefährlich für die menschliche Gesundheit. Selbstverständlich sollte jeder mit Technikgeräten sorgsam und mit Maß und Ziel umgehen. Es muss an dieser Stelle jedoch auch noch zugegeben werden, dass in Bezug auf dieses Thema noch Forschungsbedarf besteht. Tests von Experten haben ergeben, dass die Verwendung von einem Schnurlostelefon in Bezug auf Umweltbelastung keine Bedenken hervorrufen sollte.

Umweltbelastung nimmt zu

Betrachtet man den Umstand, dass immer mehr Elektroprodukte im Umlauf sind, kann das auf die Umweltbelastung auf längere Sicht gesehen natürlich Auswirkungen haben. Beschränkt man diese jedoch rein auf ein Schnurlostelefon, gibt es hier keinen Grund für Diskussionsstoff. Zudem statten die Hersteller ihre Geräte immer wieder mit neuen Errungenschaften aus, welche sich positiv in Bezug auf die Umweltbelastung auswirken. Achten Sie beim Kauf deshalb genau auf solche Funktionen und Eigenschaften und steuern Sie einen kleinen aber wichtigen Beitrag zur Umweltbelastung bei.

Zusammengefasst ist zu sagen, dass das Thema Umweltbelastung immer populärer wird. Elektrosmog ist ein wichtiges Thema, welches keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Deshalb sollten Sie stets auf einen sorgsamen und gezielten Umgang achten. Wenn das Telefon läutet, können Sie jedoch beruhigt abheben, denn bei einer normalen Nutzung von einem Schnurlostelefon müssen Sie sich über Umweltbelastung in der Regel keine Gedanken oder Sorgen machen.

Neuheiten in Bezug auf Schnurlostelefone

Schnurlostelefone werden immer beliebter. Dieser Umstand lässt sich auch anhand der 23 Millionen Festnetzanschlüsse in Deutschland belegen. Da die Verkaufszahlen stetig ansteigen, lassen sich die Hersteller auch immer wieder neue Technologien einfallen und integrieren diese in den Telefonen. So ist es heute keine Seltenheit, dass die Reichweite von einem Schnurlostelefon über 300 Meter erreicht oder das Festnetztelefon über ein Farbdisplay verfügt. Fakt ist, dass es in regelmäßigen Abständen zu technischen Erneuerungen bei Schnurlostelefonen kommt.AEG Eclipse10

Über elektromagnetische Wellen wird die Basisstation mit der Mobileinheit verbunden. Da es sich hier um eine Strahlung handelt, gibt es immer wieder hartnäckige Gerüchte über eine Gefährdung der Gesundheit. Wissenschaftlich konnte dies nicht belegt werden und dennoch haben die Hersteller darauf reagiert. Die neuen Telefone geben mittlerweile somit so gut wie keine Strahlen mehr ab. Somit können viele Sorgen und Bedenken genommen werden. Die Hersteller sind also bemüht, diesen Mythos endgültig aussterben zu lassen.

Mit einem digitalen Telefonanschluss können bis zu 10 Nummern integriert werden. In einigen Bereichen und Gebieten ein immenser Vorteil. Hinzu kommt, dass die Schnurlostelefone einem Smartphone in der Optik und auch im Bereich der Funktionen immer ähnlicher werden. Diese Neuheiten gibt es mittlerweile bei Schnurlostelefonen:

  • Farbdisplay: Sie haben es gerne bunt und übersichtlich, dann sollten Sie zu einem Schnurlostelefon mit einem Farbdisplay greifen.
  • Touchscreen: Die Bedienung von einem Smartphone erfolgt über den Touchscreen. Mittlerweile verfügen auch einige Schnurlostelefone über diese Funktion und Eigenschaft.
  • Hörgerätkompatibel: Wenn Sie ein Hörgerät benötigen oder verwenden, ist das Telefonieren nicht immer sehr einfach. Eine korrekte und zumeist sehr aufwendige Einstellung am Hörgerät ist für eine gute und verständliche Kommunikation über ein Telefon notwendig. Somit achten viele Hersteller darauf, dass das Schnurlostelefon Hörgerätkompatibel ist. Diese Ausführungen haben in der Regel eine 30 Dezibel Hörverstärkung sowie einen sehr lauten Klingelton. Ein störungsfreier Empfang ist ebenfalls sichergestellt.

Wenn Sie Wert auf technische Neuerungen bei einem Schnurlostelefon legen, sollten Sie sich für eine bekannte Marke entscheiden. Da das Geschäft für die Hersteller lukrativ ist und sich das Geschäft finanziell lohnt, sind in den letzten Jahren immer mehr Hersteller in diesen Markt eingestiegen. Ob nun Siemens, Grundig oder Philips, von all diesen Herstellern gibt es ein gutes und langlebiges Schnurlostelefon.

In Bezug auf Speicherplatz und Ausstattung hat sich in den letzten Jahren ebenfalls sehr viel getan. Mit einem Schnurlostelefon können Sie bis zu 200 Telefoneinträge tätigen oder Sie entscheiden sich für ein Gerät mit einem integrierten Anrufbeantworter. Sie sehen also, dass sich auf diesem Gebiet sehr viel getan hat und mit Sicherheit lassen sich die Hersteller auch künftig noch einige technische Raffinessen einfallen.

Zusammengefasst ist zu sagen, dass Schnurlostelefone heute bereits eine Vielzahl an Funktionen und Features bieten. Sie kommen der Bedienung und auch der Optik eines Smartphones immer näher. Ob nun ein Farbdisplay mit Touchscreen, ein großer Telefonspeicher, ein integrierter Anrufbeantworter oder eine Reichweite von bis zu 300 Metern, die technischen Eckdaten sind beeindruckend. Sollten Sie sich für ein Schnurlostelefon interessieren, lesen Sie sich im Vorfeld die einzelnen Testberichte durch. Somit ist sichergestellt, dass Sie ein modernes Schnurlostelefon mit vielen Funktonen erhalten. Wir sind sicher, dass Sie von den neusten Techniken in einem Schnurlostelefon begeistert sein werden.

Überzeugen Sie sich jedoch einfach selbst und erkundigen Sie sich im Fachhandel und lassen Sie sich beraten oder holen Sie sich die benötigten Informationen ganz einfach über das Internet ein. Mit einem Schnurlostelefon sind Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt und Sie genießen noch vieleweitere Vorzüge.

Nützliches Zubehör

Beim Einsatz eines Schnurlostelefons benötigt man oft nicht nur die Standardausstattung, sondern auch weitere Zubehörteile. Möglicherweise muss noch ein Anschlusskabel angeschafft werden, falls das bisherige Kabel nicht passt. Hinzu kommen die entsprechenden Kabelkanäle und Durchführungen. Damit kann man seine Telefonverbindung unsichtbar machen, sei es im Arbeitszimmer oder in anderen Bereichen der Wohnung. Bei der Nutzung von VoIP Telefonen wird jedoch auf die Telefonleitung verzichtet, wodurch sich die Installation vereinfacht.

Das beste Zubehör für Schnurlostelefon im TestWenn es manchmal Schwächen bei der Übertragung des Funksignals gibt, hilft ein Repeater. Dieser verbessert die Signalqualität und eignet sich vor allem für etwas größere Wohnungen und Häuser. Auch beim gewerblichen Einsatz der schnurlosen Telefone kann ein Signalverstärker sinnvoll sein. Der Repeater erhöht den Radius der Basisstation, sodass man sich etwa doppelt so weit davon entfernen kann. Durch den Repeater für das Schnurlostelefon entsteht sozusagen eine zweite Basis, sodass sich die Reichweite vergrößert. Bei dieser Weiterleitung ist eine Verschlüsselung der Signale integriert, was für die Abhörsicherheit wichtig ist. Die weniger hochwertigen Repeater verstärken nicht nur die Eingangs- und Ausgangssignale, sondern auch das Rauschen im Hintergrund. Bei den besseren Repeatern wird das Signal so zusammengesetzt, dass die Störgeräusche verschwinden. Zum Teil verbreiten die Repeater mehrere Signale, sodass man einerseits besser telefonieren kann und andererseits einen stärkeren Web-Radio-Empfang hat.

Für das bequeme Telefonieren wünschen sich viele Anwender ein Headset. Hier trägt man das Telefon sozusagen auf dem Kopf beziehungsweise direkt am Ohr, sodass die Hände frei bleiben. Man kann also beispielsweise die Bügelwäsche erledigen und gleichzeitig mit den Freunden telefonieren. Ebenso wie das Schnurlostelefon sollte auch das Headset kabellos funktionieren, um eine gute Flexibilität zu haben. Im Allgemeinen funktionieren die aktuellen Headsets via Bluetooth. Mit dem durchdachten Zubehör für die Schnurlostelefone aus dem Test 2018 kann man komfortabel telefonieren und profitiert außerdem von einer erstklassigen Signalqualität. Unter anderem gibt es ergänzende Anrufsignalgeber, die den Klingelton mit einem visuellen Signal begleiten. Ein separater Anrufbeantworter kann ebenfalls hinzugekauft werden, wenn das Schnurlostelefon keinen integrierte AB hat.

Die Zusammenstellung einer eigenen Telefonanlage beschränkt sich nicht immer auf die Basisstation und ein Mobilgerät. Man kann auch andere Mobilteile benutzen, wobei auf die Kompatibilität mit dem schon vorhandenen System geachtet werden muss. Die Modellvielfalt der Hersteller bietet für jeden das richtige Gerät.

Es gibt pfiffige Kindertelefone in knalligen Farben, große und intuitiv bedienbare Seniorentelefone sowie diverse Standard-Telefone für den normalen Bedarf. Bei der Einrichtung des Schnurlostelefons stellt sich schnell heraus, ob man gegebenenfalls einen anderen Telefonstecker oder eine TAE-Dose braucht. Zudem findet man bei den Telefon-Experten alle erforderlichen Ersatzteile und ergänzende Komponenten.

Für den professionellen Einsatz am Schreibtisch gibt es noch weiteres Telefonzubehör. Das reicht von der praktischen Halterung bis zum zweiten Ladegerät. In der eigenen Wohnung zählen auch die typischen Kleinmöbel und Accessoires zum erweiterten Zubehör des Telefons. Eine Telefonkonsole ist der richtige Platz für die Basisstation und auch für das Mobilteil. Hier findet man es mit Sicherheit, wenn es nicht gerade in der Wohnung unterwegs ist. Auch ein kleiner Notizblock mit Stift liegt oft in der Nähe des Telefons.

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Alternativen zum Schnurlostelefon

Alternativ zu den modernen Schnurlostelefonen aus dem Test 2018 stehen natürlich die klassischen Telefongeräte mit Kabel zur Verfügung. Allerdings hat man dann einen kleineren Bewegungsspielraum und ist nicht so flexibel. Bezüglich eventueller Störsignale sind die kabelgebundenen Telefone zwar weniger anfällig, trotzdem haben sich die meisten Verbraucher inzwischen an die Flexibilität der Schnurlostelefone gewöhnt. Auch wenn das Telefon ein sehr langes Kabel hat, bietet es nicht die gleiche Freiheit.

Im beruflichen Umfeld haben sich die kabelgebundenen Telefonanlagen trotzdem weiter bewährt. Das hängt damit zusammen, dass gerade die Büroarbeitsplätze als dauerhafter Standort benutzt werden. Hier ist es kaum nötig, einmal den Platz zu wechseln oder mit dem Telefon in der Hand herumzugehen.

Die besten Alternativen zu einem Schnurlostelefon im Test und VergleichIn einigen Unternehmen kommen inzwischen immer weniger Festnetztelefone zum Einsatz, stattdessen besitzen die Mitarbeiter ein eigenes betriebliches Smartphone oder sie verwenden ihr privates Handy. Diese Mobiltelefone punkten mit ähnlichen Vorzügen wie die Schnurlostelefone aus dem Test 2018. Gerade bei den Smartphones ist die Funktionalität deutlich erweitert, denn diese eignen sich auch zum Surfen und zum Versenden von Nachrichten. Allerdings kann es gewisse Schwierigkeiten bei der Abrechnung geben. Das gilt auch für die privat genutzten Mobiltelefone, die man anstelle eines Festnetztelefons verwendet. Oft sind die Kosten beim Telefonieren deutlich höher als mit einem Festnetzvertrag. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich, um den geeigneten Tarif zu finden und um die Übersicht zu behalten.

Die jüngeren Leute verzichten inzwischen immer häufiger auf einen eigenen Festnetzanschluss. Solange sie noch keine dauerhafte Wohnung haben, mag das noch sinnvoll sein. Sie sind über ihr Handy erreichbar und schließen oft einen günstigen Tarifvertrag ab. Doch spätestens wenn man sich häuslich niederlässt, taucht die Frage nach einem geeigneten Hausanschluss auf. Dieser beinhaltet nicht nur die Telefonie, sondern auch das Internet. Mit den modernen Schnurlostelefonen aus dem Test 2018 lassen sich die Kapazitäten perfekt ausnutzen. Da können weder die Telefone mit Schnur mithalten noch die Mobiltelefone.

Fazit

Schnurlostelefone erweitern die Möglichkeiten und den Komfort des Telefonierens maßgeblich. Besonders im privaten Bereich genießen sie große Beliebtheit und haben das kabelgebundene Telefon in weiten Teilen verdrängt. Die Einschränkungen die mit der Nutzung eines modernen Schnurlostelefons verbunden sind, sind so geringfügig, dass sie für die meisten Anwender kaum ins Gewicht fallen.

Ein einfaches kabelgebundenes Telefon als kurzfristiger Ersatz oder Ergänzung kann zusätzliche Sicherheit schaffen. Die absehbare Weiterentwicklung und Verbreitung moderner Verbindungsverfahren, wie der VoIP-Telefonie, bestimmen maßgeblich eine zukunftssichere Entscheidung für ein Schnurlostelefon.

Langfristig werden sich Modelle durchsetzen, die von den deutlichen Vorteilen dieser Technologie profitieren. Aktuelle DECT-Modelle sind jedoch weiterhin in vollem Umfang und mit allen möglichen Zusatzfunktionen nutzbar. Aus einem breiten Angebot verschiedener Modelle, verschiedener Hersteller findet sich für jeden Bedarf und nicht zuletzt für jedes Budget das passende Angebot.

Ein Vergleich von Modellen einer Klassen, wie Schnurlostelefon Tests ihn in regelmäßigen Abständen bieten, liefert eine nützliche Grundlage für eine langfristig zufriedenstellende Kaufentscheidung.

Ratgeber

  1. Was ist ein Schnurlostelefon?
  2. Worauf beim Kauf eines Schnurlostelefons achten?
  3. Wie funktioniert ein Schnurlostelefon?
  4. Die Vor- und Nachteile eines Schnurlostelefons
  5. Zahlen, Daten und Fakten rund um die Schnurlostelefone
  6. Welche Anschlüsse hat ein Schnurlostelefon und wozu dienen sie?
  7. So richtet man den Anrufbeantworter eines Schnurlostelefons am besten ein
  8. Tipps zur Steigerung der Sprachqualität
  9. So wird ein Schnurlostelefon sicher und umweltschonend entsorgt
  10. So läuft die Datenübertragung bei einem Schnurlostelefon ab
  11. Installation eines Schnurlostelefons
  12. Zahlen, Daten und Fakten zum Schnurlostelefon
  13. Darauf sollten Sie beim Kauf eines Schnurlostelefons achten
  14. Grundig Schnurlostelefone
  15. Philips Schnurlostelefone
  16. Doro Phone Schnurlostelefone
  17. Gigaset Schnurlostelefone
  18. Panasonic Schnurlostelefone
  19. Schnurlostelefon – diese Typen gibt es!
  20. AB am Schnurlostelefon richtig einrichten
  21. Geschichte der Schnurlostelefone – seit wann telefonieren wir ohne Kabel?
  22. Die 5 häufigsten Probleme mit einem Schnurlostelefon – und wie Sie diese lösen
  23. Schnurlostelefon umweltgerecht entsorgen – Richtlinien und Tipps

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Schnurlostelefon
http://www.areamobile.de/specials/20060-150-jahre-telefon-wichtiges-interessantes-und-kurioses
http://www.schnurlostelefon.de/
https://www.computeruniverse.net/kaufberatung/211-30000792/schnurlostelefone.asp
https://schnurloses-telefon.info/
https://www.giga.de/extra/ratgeber/specials/was-bedeutet-dect-telefon-einfach-erklaert/
http://www.telefon24.de/blog/gigaset-schnurlostelefon-so-melden-sie-ihr-mobilteil-an-der-basis-an/
https://www.topagrar.com/news/Familie-Haus-Garten-Tipps-fuer-Haushalt-und-Garten-Tastatur-und-Telefon-reinigen-315527.html

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