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Classic Cantabile DP-50 WM im Test 2021

Aktualisiert am:

Musikstücke, die auf einem Klavier präsentiert werden, insofern der Musiker sein Instrument beherrscht, gehen ans Herz und erfreuen die Seele. Das Klavier ist gleichzeitig ein Soloinstrument und ein begleitendes Instrument. Es kann zweihändig oder vierhändig gespielt werden, besitzt 88 Tasten, davon 52 weiße Vordertasten und 36 schwarze Hintertasten, die die Ganz- und Halbtöne markieren.

Es gibt eine renommierte Tastenbreite, die sich durchgesetzt hat und die nicht nur die teuren Originalinstrumente bieten, sondern auch die günstigeren Alternativen, z. B. ein Digitalpiano oder ein Keyboard. Das ist wichtig, um auch bei einem E-Piano das authentische Spielgefühl zu erzielen.

Classic Cantabile
ExpertenTesten.de 4. Platz 1,71 (gut) E-Piano

Funktionsübersicht

  • Produktabmessungen : 148 x 57 x 52
  • Gewicht : 50,4
  • Keyboard-Typ : Hammermechanik
  • Tastenanzahl : 88
  • Polyphonie max. : 32-fache
  • Anschlüsse : USB Ausgang, Kopfhörerausgang
  • Farbe : weiß
  • Zubehör inkl. : [nein]
  • Garantie : 3
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Vorteile

  • sehr gute Qualität
  • mit Split-Funktion
  • modernes Design
  • mit 13 Effekte
  • mit LED-Display

Nachteile

  • nur 32-Stimmen Polyphonie
  • hohes Eigengewich

Ein gutes Einsteigermodell ist das „Classic Cantabile DP-50 WM E-Piano“, das es im Test in weißer und eleganter Ausführung gibt. Das Modell kommt mit drei Pedalen, einem stabilen Gehäuse und weist die beliebte Hammermechanik auf. Klavieranfänger profitieren von der einfachen Bedienung und der Auswahl aus vielen Effekten und hochwertigen Sounds.

Daten und Fakten

Lieferzeit und Verpackung

Der Versand des „Classic Cantabile DP-50 WM E-Pianos“ erfolgte schnell und zuverlässig. Mehrere Kartons enthielten die Bestandteile für das Piano und konnten dann einfach montiert werden, wofür im Lieferumfang auch eine Bedienanleitung enthalten war. Das Modell wies keine Beschädigungen, Kratzer oder sonstige Mängel auf.

Es war im Originalkarton enthalten und gepolstert. Zum E-Piano gab es eine 3-er-Pedal-Einheit, wie sie auch ein echter Flügel aufwies, das hochwertige Gehäuse mit Notenständer. Im Test konnte die Tastatur über einen Deckel zugeklappt werden.

Maße und Gewicht

Das E-Piano selbst wog etwa 30 Kilogramm, die gesamte Verpackung dann 51 Kilogramm. Es handelte sich um ein Piano mit Klavierausstattung, Gehäuse, Deckel und Pedale. Es hatte eine Länge von 137 Zentimeter, war in der Breite 85 Zentimeter und in der Tiefe 44 Zentimeter groß. Dadurch war es kompakt, benötigte aber den entsprechenden Platz im Raum. Es fügte sich durch das schicke Design sehr schön in das Wohnambiente ein und wirkte so auch dekorativ ansprechend.

Design, Farbe, Material und Aufbau


Das E-Piano war weißfarbig und glänzte matt. Die Holzverarbeitung war sauber und hochwertig, die drei Pedale saßen im Gehäuse und waren silberfarbig.

Die gewichtete Tastatur hatte eine echte Hammermechanik und simulierte ein authentisches Spielgefühl. Sie bestand aus synthetischen Elfenbein und hatte die Möglichkeit, die Anschlagsempfindlichkeit über „Touch Response“ zu verändern und anzupassen. Darüber saß eine Leiste mit vielen Drehreglern, Knöpfen und einem Display. Das Design war gelungen, das Gehäuse dabei offen und stabil verschraubt.

Anschlüsse, Verstärker und Funktionen

Nicht alle E-Pianos im Test und Vergleich boten das gewünschte MIDI-Interface, um das Klavier mit dem PC zu verbinden oder einen MIDI-Sampler zu nutzen. Dadurch konnte das E-Piano auch als Master-Keyboard verwendet werden oder gängige Sequenzer-Programme nutzen. Es hatte einen USB-Port und zwei Eingänge für den Anschluss von Kopfhörern.

Verbaut waren hochwertige Lautsprecher mit guter Leistung. Dazu gab es einen integrierten Verstärker und optimierte Funktionen, die das Spiel verfeinerten, z. B. eine Aufnahmefunktion, ein eingebautes Metronom, die Möglichkeit, die Tastatur in zwei Hälften aufzuteilen, und eine Split- und Twin-Funktion zu nutzen.

Beim Splitten wurde die Tastatur lediglich in zwei Bereiche aufgeteilt und konnte mit unterschiedlichen Stimmen belegt werden. Durch die Twin-Funktion waren zwei eigenständige und separate Klaviaturen derselben Tonleiter vorhanden.

Musik, Komposition und Klang – das E-Piano in der Nutzung

Aufbau, Anschluss und Verwendung

Für den Aufbau und die Montage waren etwas Geduld und Zeit notwendig. Die Anleitung informierte über alle einzelnen Schritte, die das Verschrauben der Bauteile vereinfachte. Benötigt wurden etwa 20 Minuten, bis das E-Piano aufgestellt war und angeschlossen werden konnte. Dafür gab es den Original-Netzstecker.


Die Qualität und Verarbeitung gestatteten Einsteigern und erfahrenen Musikern das Nutzen des Klaviers, um die eigenen Fertigkeiten ausreichend zu vertiefen. Die optische Wirkung war im Test ein weiterer Pluspunkt für das Modell.

Anzahl der Tasten, Polyphonie und Effekte

Wie bei einem akustischen Originalklavier besaß auch das E-Piano 88 genormt große Tasten und eine leicht geriffelte Oberfläche für die Rutschfestigkeit, die aus Elfenbeinimitat bestand. Mit einer Polyphonie aus 32 Stimmen war das E-Piano gut ausgestattet, wobei diese deutlich unter der von anderen Modellen im Test lag.

Dafür gab es viele Effekte, 13 Klangfarben, 8 Reverb-Typen, eine Aufnahmefunktion und die drei Pedale, mit denen der Ton verlängert oder gedämmt werden konnte. Zum Üben konnte auf eine Bibliothek von 50 Demo-Songs zurückgegriffen werden.

Spielgefühl, Anschlagsdynamik und Tastenstärke

Die Tastatur besaß eine gute Anschlagsdynamik und konnte auch transponiert werden. Die Tasten waren gewichtet und machten ein realistisches Spielgefühl möglich, wobei auch der natürliche Wiederstand beim Anschlag im Test deutlich wahrnehmbar war. Laute und leise Töne konnten erreicht werden, wobei auch die Pedale sinnvoll genutzt werden konnten.

Es gab ein typisch linkes Soft-Pedal zum Reduzieren der Laustärke jedes einzelnen angeschlagenen Tons, ein Sostenuto-Pedal in der Mitte, das ebenfalls mit dem linken Fuß gespielt wurde und die bereits gespielten Töne verlängerte, und ein Dämpfer-Pedal auf der rechten Seite, um die Töne ausklingen zu lassen. Dadurch wurde ein weicheres Klangbild erzeugt.

Leistung, Klangerlebnis und Sound

Die Auswahl an Funktionen, Effekten und Sounds war gelungen und gestattete dem Spieler, alle Musikstücke individuell und unterschiedlich zu betonen, dabei auch verschiedene Stimmungen zu bewirken oder einfach etwas zu experimentieren. Genutzt werden konnten auch Streichinstrument-Klänge, Orgel oder First-Class-Instrumente. Das Klangbild war hervorragend, der Sound einwandfrei. Leider zeigte die reduzierte Polyphonie den begrenzten Raum der gleichzeitig nutzbaren Töne auf.

Fazit

Trotz kleiner ausfallender Polyphonie ist das „Classic Cantabile DP-50 WM E-Piano“ mit vielen Funktionen ausgestattet und kann auch als Master-Keyboard genutzt werden, da ein MIDI-Interface zur Verfügung steht. Der Klang ist hervorragend, das Spielgefühl einigermaßen authentisch.

Die Tasten aus Elfenbeinimitat gestatten eine gute Gewichtung und Anschlagsdynamik. Ein akustisches Klavier kann zwar nicht zu hundert Prozent simuliert werden. Trotzdem reicht die Alternative dieses Modells in etwa an die Qualität heran. Die weiße und sehr schicke Ausführung ist auch in dekorativem Sinne einladend und weckt den Wunsch, sich an das Piano zu setzen und zu spielen.

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Vergleichs­ergebnis

Für Anfänger
Preis-Leistungsverhältnis
Qualität/Haltbarkeit

Fazit: Trotz kleiner ausfallender Polyphonie ist das „Classic Cantabile DP-50 WM E-Piano“ mit vielen Funktionen ausgestattet und kann auch als Master-Keyboard genutzt werden.

ExpertenTesten.de

4. Platz

1,71 (gut) E-Piano
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3.608 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
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