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Die Erfindung des Nahrungsmittels Brot

Hopekings Brotbackautomat, Edelstahl Brotbackmaschine, Vollautomatische Brotbackmaschine 19 Backprogramme Warmhalte-&Knetfunktion Timer, 15-stündiger VerzögerungstimerDie ersten Getreidearten, die der Mensch vor circa 6000 Jahren als Kulturpflanze anzubauen begann, waren Gerste, Hirse, Emmer und Weizen. Menschheitsgeschichtlich fielen diese ersten Bemühungen, durch Ackerbau Vorräte für den Winter zu schaffen, in das Zeitalter der mittleren Steinzeit.

Vorher wurde sprichwörtlich von der Hand in den Mund gelebt. Die Männer gingen auf die Jagd (Jäger) und die Frauen sammelten Grassamen, Beeren und andere essbaren Pflanzen. Erst als unsere Vorfahren verstanden, dass aus den gesammelten Grassamen im kommenden Frühjahr neue Pflanzen wuchsen, die wiederum eine Vielzahl der begehrten Samen enthielten, begannen die ersten zaghaften Bemühungen um den vorausschauenden Ackerbau.

Insbesondere im Orient und in Ägypten sowie in Indien und China breitete sich der Anbau von Getreide aufgrund der günstigen klimatischen zwischen 6000 und 3000 v. Chr. Schnell aus. Erst tausend Jahre später tauchten dann die ersten Roggenfelder in Mitteleuropa auf.

Die Verarbeitung der Getreidekörner zu Schrot beschränkte sich zunächst auf den Einsatz von einfachen Reibsteinen und Mörsern. Vermischt mit Milch, Fett oder auch nur mit Wasser entstand eine Art Brei, der auch heute noch weiten Teilen der Weltbevölkerung als Grundnahrung dient.

Aus diesem Brei wurden dann flache Fladen gebacken. Da man in dieser Zeit noch keinen Backofen kannte, legte man die Breifladen auf Steine, die durch ein Feuer auf Temperatur gebracht wurden. In manchen Gegenden, wie zum Beispiel in der Wüste, schob man die runden Fladen einfach in die heiße Asche eines Feuers und ließ sie darin ausbacken.

Aicok Brotbackautomat mit 19 ProgrammenAusgrabungen in Bulgarien haben Backöfen zum Vorschein gebracht, die auf die Zeit um 300 v. Chr. datiert wurden. Wahrscheinlich stammten sie aus dem Vorderen Orient. Diese Röhrenöfen wurden von Innen beheizt, die nach Außen dringende Wärme nutzte man dann, um die geformten Teigfladen von außen an die Röhre zu kleben und sie auf diese Art ausbacken zu lassen.

Noch heute wird ein ähnliches Verfahren in Indien praktiziert. Hier nutzt man zum Beispiel die Außenhaut der Lehmhütten, die sich im Laufe des heißen Tages aufheizt, als Hitzespender und Backfläche.

Durch diese Form des Backens, wurde dem Brei fast restlos die Flüssigkeit entzogen, sodass man die Fladen am besten noch warm aß. Waren die Fladen erst erkaltet, konnten sie steinhart sein, eigneten sich dafür aber hervorragend als Reiseproviant, der nicht verderben konnte.

Wieder einmal waren es die für damalige Verhältnisse hoch entwickelten Ägypter, die als Erste Brot mit Hilfe von Sauerteig herstellten. Funde aus dieser Region, also dem östlichen Mittelmeerraum, lassen den Rückschluss zu, dass diese Entwicklung auf den Zeitraum um 1800 v. Chr. zu datieren ist.

Getreidebrei, der über längere Zeit aufbewahrt wurde, wurde durch den entstehenden Gärungsprozess und der damit verbundenen Gasentwicklung viel lockerer als der bislang gebackene Brei. Dadurch erhielt der gebackene Fladen ebenfalls eine weitaus lockere Konsistenz. Damit war der Vorgänger unseres heutigen Brotes geschaffen.

Diese Entwicklung wurde von den griechischen Nachbarn relativ schnell übernommen und auch die Germanen im fernen Norden kamen um 800 v. Chr. in den Genuss dieser Spezialität.

Heute ist Deutschland bekannt für seine vielen Brotsorten und Brotspezialitäten. Man glaubt es kaum, aber auf rund 500 verschiedene Brote können wir heute hierzulande zurückgreifen.

Die Bedeutung des Brotes in der Religion

UNOLD Brotbackautomat Backmeister Onyx, 600 W, 1kg Brotgewicht, Keramik-Beschichtung, 8695 testAuch wenn wir heute in der Lage sind, innerhalb von weniger Stunden und mit Hilfe unseres neuen Brotbackautomaten kurzer Hand ein köstliches Brot auf den Tisch zu zaubern, sollte man nicht vergessen, wie mühevoll die Herstellung in grauer Vorzeit war. Hierin ist sicher auch ein Grund zu sehen, warum das Brot in vielen Religionen als heilig betrachtet wurde. In manchen Regionen glaubte man zum Beispiel, dass die Götter persönlich dem Menschen die Kunst des Brotbackens beigebracht hätten. So verehrten die alten Griechen die Göttin Demeter als Göttin des Getreides und der Fruchtbarkeit.

Welchen Stellenwert das Brot auch in der christlichen Religion eingenommen hat, erkennt man, wenn man sich einmal die ersten Zeilen des „Vater unser“ genauer anschaut. Hier heißt es: „……. unser täglich Brot gibt uns heute …..“. Brot war auch im Mittelalter für den Großteil der Bevölkerung ein Grundnahrungsmittel, ohne dessen Vorhandensein man kaum überleben konnte. Und so konnten Missernten von Getreide die Bevölkerungszahl einer ganzen Nation drastisch dezimieren.

Zum Beispiel leitet sich der mancherorts noch übliche Kreuzschnitt auf der Oberfläche eines Brotleibs ebenfalls vom Christentum ab. Mit ihm sollte der himmlische Segen erbeten werden. Auch die heilige Institution der Ehe wurde im Zeichen des Brotes geschlossen und Brot und Salz dürfen auch heute noch in keinem Haushalt fehlen.

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