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Fakten zum Kochtopf

Trotz wirtschaftlicher Probleme blicken die Hersteller von Küchenutensilien positiv in die Zukunft. Schließlich existiert auf der ganzen Welt eine ausgeprägte Esskultur. Studien, die sich mit dem deutschen Essverhalten befassen, belegen eindeutig, dass auch in Zukunft gekocht werden wird. So zeigt unter anderem die Studie “Deutschland deckt den Tisch”, die durch die Messe Frankfurt beauftragt wurde, dass die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland regelmäßig zu Hause am Esstisch sitzt, um gut zu speisen.

Grundsätzlich wird in vielen Haushalten der Tisch gedeckt. Die Speisen, die im Anschluss konsumiert werden, entstehen oftmals am heimischen Herd. Dabei kommen Kochtöpfe zum Einsatz.

Für Geschirr und Kochutensilien geben Verbraucherinnen und Verbraucher gerne Geld aus. Im Durchschnitt sind es immerhin 141,60 Euro im Jahr, die in derartige Gegenstände investiert wird. Manchmal ist es mehr Geld, weil Verbraucher eine teurere Investition tätigen.

Bekannte Hersteller von Töpfen

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Verbraucher gerne in der Küche investieren. Vor allem die Topfset mit 5 Töpfen von Le CreusetProdukte von Traditionsunternehmen sind gefragt. So kaufen Verbraucher nicht nur Besteck von renommierten Produzenten wie Villeroy & Boch oder Rosenthal, sondern Töpfe von WMF oder Fissler. Oftmals werden diese Kochgefäße im Set gekauft. Weil zahlreiche Verbraucher sich eine Grundausstattung anschaffen wollen, produzieren die Unternehmen die zum Set gehörigen Töpfe in hohen Stückzahlen.

Die beeindruckenden Verkaufszahlen der weltberühmten Hersteller gehören zu den Fakten, über die in diesem Artikel berichtet wird. Zu den Fakten gehören aber auch erstaunliche Kuriositäten die im Guinness Buch der Rekorde verewigt wurden. Schließlich findet sich dort ein deutsches Unternehmen, das Töpfe herstellt.

Durch Design zu Weltruhm

Vor allem der deutsche Hersteller WMF ist für seine hochwertigen Kochtöpfe bekannt, die von bekannten Designern erschaffen werden, welche es auch immer wieder unter die besten bei den Topfset Tests schaffen. Schon in den frühen fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schuf der Hersteller einzigartige Produkte, die sich durch besondere Formen auszeichneten. Zahlreiche Artikel wurden durch den Bauhaus-Schüler Wilhelm Wagenfeld erdacht, der für WMF als Produktdesigner tätig war.

In den sechziger Jahren produzierten die 6.000 Mitarbeiter des Unternehmens, das bereits damals in der baden-württembergischen Stadt Geislingen an der Steige beheimatet war, die Konstruktionen, die der Bauhaus-Schüler zuvor erdacht hatte. Wagenfeld prägte den Stil, an dem sich WMF bis heute orientiert. Mit seinen Produkten, die sich durch eine zeitlose Gestaltung und moderne Funktionalität auszeichneten, konnte sich WMF einen guten Namen machten.

Bis heute gilt WMF, dessen aktuelle Töpfe oftmals durch bekannte Produktdesigner erschaffen werden, als Produzent von langlebigen und formschönen Töpfen, die sich in jeder Küche verwenden lassen. Diese Töpfe tragen zum erstaunlichen Erfolg des Unternehmens bei.

WMF erzielte bereits im Jahr 2012 einen Rekordumsatz von mehr als einer Milliarde Euro. Umsatz und Gewinn konnte im Folgejahr noch einmal übertroffen werden. Damals erzielte das Unternehmen, zu dem die Tochterfirma Silit gehört, Rekordeinnahmen von 246,1 Milliarden Euro.

Die Models und die Töpfe

Topfset von FisslerEin direkter Konkurrent in der Produktion von Kochtöpfen erzielt ebenfalls erstaunliche Umsätze, die auch aus dem Verkauf ins Ausland zurückzuführen sind. In der beschaulichen Stadt Idar-Oberstein befindet sich die Firmenzentrale des Traditionsunternehmens Fissler. Die Kochutensilien des Herstellers sind nicht nur in Deutschland bekannt. Der bereits 1845 begründete Produzent von Kochtöpfen bietet sein Sortiment auch in Asien an.

In Asien setzt das Unternehmen auf ausgefallene Produktpräsentationen. Dort werden die Töpfe durch Models präsentiert, doch die Aufmerksamkeit gilt den Kochgefäßen. Die ungewöhnliche Vorstellung der Töpfe kommt in Japan gut an. Dort begleitet Fissler-Chef Markus Kepka, wie er der Welt am Sonntag berichtete, die Show am Piano, um Händler und Geschäftspartnern seine Produkte in einem besonderen Ambiente zu offerieren.

Weil die Töpfe von Fissler in Asien besonders gefragt sind, kosten sie dort etwas mehr Geld. Das Handelsblatt berichtet, dass Fissler in Japan etwa 50 Prozent mehr einnimmt, wenn ein Topf verkauft wird.

Der Weltrekord des Topfherstellers

Das deutsche Unternehmen Rösle residiert in der bayrischen Kreisstadt Marktoberdorf. Dort fertigten die Mitarbeiter des Unternehmens über viele Jahre Kochutensilien. Zum Sortiment des schon 1888 entstandenen Herstellers gehören bis heute auch Kochtöpfe. Diese Gefäße werden von Hobby- und Profiköchen verwendet, um delikate Speisen zu erstellen.

Rösle produziert mehr als 500 Produkte, die in mehr als 50 Länder verkauft werden. Zum Sortiment gehören auch Kochtöpfe, die oftmals im Set gekauft werden. Auf dem Firmengelände stand lange ein Gegenstand, durch den Rösle sich einen Eintrag im berühmten Guinness Buch der Rekorde sicherte. Dort befand sich ein durch die Mitarbeiter des Unternehmens gefertigter Kochlöffel.

Mittlerweile befindet sich das 10,01 Meter hohe Objekt, das zwei Tonnen schwer ist, am Ortsrand von Marktoberdorf. Dort kann die gewaltige Stahlkonstruktion seit dem 4. Juni 2008 begutachtet werden. Mit diesem Kunstwerk verewigte sich Rösle im Guinness Buch.

Das Traditionsunternehmen Rösle ist der einzige deutsche Hersteller von Küchenartikeln, der es in die Rekordsammlung geschafft hat.

Neuartige Technik im Topf

Kochtopf mit LauchFrüher bestanden Töpfe zumeist aus gebrannter Emaile. Heute wird vielfach polierter Edelstahl verarbeitet, der nicht rosten kann. Auch der Boden von Töpfen hat sich mit den Jahren verändert. Schließlich wurde früher auf Holzöfen gekocht. Heute sind es vor allem Strom- und Gasgeräte. Hinzu kommen die Induktionsherde, die eine Alternative sind.

Diese Herde benötigen besondere Töpfe, die über einen magnetisierten Boden verfügen. Daher stellen die Hersteller von Töpfen neue Gefäße her, die auf den Induktionsherden funktionieren. Dabei wird oftmals auch Aluminium verarbeitet. Das Material zeichnet sich durch exzellente Wärmeleitfähigkeiten aus. Der Kern aus Aluminium wird, zum Beispiel bei den Töpfen von WMF, von einer Kapsel aus Stahl umschlossen, der das Aluminium schützt.

Durch die beiden Materialien können besonders moderne Töpfe entstehen, wie wir im Topfset Vergleich zeigen. Diese Gefäße verfügen oftmals über Maßangaben, die sich im Innern der Töpfe befinden. So wird ein Eingießen von Flüssigkeit vereinfacht. Hinzu kommt ein Schüttrand, durch den Flüssigkeiten schnell entfernt werden kann.

Derartige Kochgefäße funktionieren aber nicht nur auf Induktionsgeräten, sondern auch auf Gas- oder Elektroherden. Allerdings existieren deutliche Unterschiede zwischen den Töpfen, die zurzeit durch die Hersteller angeboten werden.

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