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Fünf Tipps für Ihre Sicherheit bei der Holzarbeit

Wer ein prasselndes Feuer schätzt, benötigt stetig Brennmaterial. In den Kaminen und Öfen wird oftmals Holz verbrannt. Mit festen und gut getrocknetem Feuerholz kann ein Feuer über viele Stunden am Leben gehalten werden. Für die kalten Winter werden allerdings viele Raummeter benötigt, die auf verschiedene Weise entstehen.

Woher das Holz kommt?

Viel Kraft benötigen Sie für die Verwendung eines Holzspalter nicht.Das Holz stammt manchmal aus dem heimischen Garten. Im Rahmen von notwendigen Ausdünungsarbeiten werden morsche Bäume gefällt. Bei zu dichtem Bestand wird ebenfalls ausgedünnt. Derartiges Holz verursacht keine Kosten. Dafür fallen einige Vorarbeiten an.

Günstiges Feuerholz wird durch staatliche Forstwirtschaften offeriert, die die großen Wälder ausdünnen. In diesem Fall ist ebenfalls viel Vorarbeit erforderlich. Manchmal muss ein Baum gefällt werden. Die Stämme und Bohlen, die zu Feuer verarbeitet werden sollen, müssen zersägt werden.

Durchmesser und Beschaffenheit

Dabei weisen die dicken Stämme und die voluminösen Äste oftmals einen Durchmesser auf, der das Volumen der Feuerstelle überschreitet. Hier müssen – mit der Axt oder mit einem Spaltgerät – aufwendige Holzarbeiten durchgeführt werden. Durch Spaltung entstehen die kleine Scheite, die nach langer Lagerung verbrannt werden.

Bei allen Holzarbeiten existiert ein gewisses Verletzungsrisiko. Die Gefahr einer Verletzung kann sich immens erhöhen, wenn die Sicherheit missachtet wird. Dann drohen schwere Verletzungen. Dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen sind die traurige Folge unglücklicher Umstände oder unsachgemäßer Handhabung. Durch das Einhalten wichtiger Sicherheitsbestimmungen wird die Gefahr deutlich reduziert. So entsteht Sicherheit bei der Holzarbeit. Wir erklären mit unseren fünf Tipps, wie Ihre Sicherheit bei der Arbeit mit dem Holz gewährleistet wird.

Tipp 1: Bäume sorgsam Fällen

Die Handhabung eines Holzspalter ist denkbar einfach.Wenn Sie einen Baum fällen wollen, benötigen Sie das richtige Arbeitsgerät. Sie sollten aber nicht einfach sägen, sondern mit Ruhe an die Vorbereitungen gehen. Achten Sie vor allem darauf, dass sich keine weitere Person innerhalb des Sicherheitsbereichs befindet, der während des Fällens in keinem Fall betreten werden sollte. Als Faustregel gilt: Sicher ist nur, wer den Abstand von mindestens zwei Längen des Baumes einhält, der Gefällt werden soll.

Achten Sie nicht nur auf den sicheren Abstand, sondern prüfen Sie den Baum gründlich. Bestehen Risse? Existieren faule Komponenten? Besteht die Gefahr, dass alte Äste während des Sägens hinabfallen können? Versuchen Sie, möglichst alle Fragen zu beantworten. Ansonsten müssen Sie weitere Vorarbeiten leisten.

Vor dem Fall des Baumes sollten Sie die richtige Richtung festlegen. Nutzen Sie, wenn es möglich ist, die natürliche Fallrichtung des Baumes, die Sie unter anderem an der Neigung und der Form der Äste erkennen können. Suchen Sie wenn möglich freies Areal, in das der Baum fallen kann. Ansonsten lässt sich die Fallrichtung durch ein Seil beeinflussen, das mit einer Leiter im Wipfel des Baumes gefällt wird. Das lange Seil wird, bei Einhaltung des Sicherheitsabstands, in die korrekte Richtung gezogen. In diesem Fall benötigen Sie Hilfe.

Sie müssen in jedem Fall weitere Faktoren berücksichtigen, die das Fällen beeinflussen. Die Stärke des Windes kann sich deutlich auf Ihre Berechnungen auswirken. Achten Sie zudem auf die Windrichtung.

Wenn diese Vorarbeit erledigt ist, können Sie mit dem Fällen beginnen. Nutzen Sie am besten eine Kettensäge. Greifen Sie niemals in das Sägeblatt. Für eine optimales Fällen sollte der Baum nicht komplett zersägt werden. Das würde die Gefahr erhöhen, dass das Sägeblatt durch den hohen Druck steckenbleibt. Sägen Sie stattdessen ein Dreieck in den Stamm. Setzen Sie dabei kurz über der Wurzel an.

Mit einem waagerechten und einem schrägen Schnitt wird der Baum angesägt. Entfernen Sie die Säge. Versuchen Sie den Baum zu kippen. Zumeist fällt das Holz von selbst. Ansonsten können Sie mit einer Axt die letzte Barriere entfernen. Machen Sie sich, wenn der Baum von der Wurzel getrennt wird und zu Boden geht, auch akustisch bemerkbar. So warnen Sie Ihre Umgebung. Als Ruf hat sich die Parole “Baum fällt” etabliert. Tragen Sie bei dieser Arbeit immer die richtige Kleidung.

Tipp 2: Sicherheit durch Arbeitskleidung

Für sämtliche Holzarbeiten (auch die Arbeit mit einem Holzspalter, beispielsweise von Stahlmann) ist Sicherheitskleidung erforderlich. Durch die Kleidungsstücke wird der Körper vor Gefahren geschützt. So wird die Gefahr von Verletzungen reduziert.

Für alle Arbeiten mit Holz sollten Arbeitshandschuhe getragen werden. Sie reduzieren die Möglichkeit, dass kleine Partikel und Splitter, die bei vielen Arbeiten vom Holz getrennt werden, nicht in die empfindlichen Körperteile eindringen können. Bei der Bedienung von Maschinen, die die Holzarbeit erleichtern, sorgen Arbeitshandschuhe für eine gewisse Sicherheit. So besteht weniger Gefahr, wenn zum Beispiel ein heißer Motor berührt wird.

Viele Geräte machen sich durch lautstarke Geräusche bemerkbar, wenn sie für die Holzarbeit genutzt werden. Die Akustik wirkt sich auf das menschliche Gehör aus. Hier drohen sogar dauerhafte Schäden des empfindlichen Organs. Im schlimmsten Fall ist dann ein Hörgerät erforderlich. Das muss nicht sein. Tragen Sie einen Gehörschutz, der die Geräuschkulisse eindämmt.

Die Augen sind ebenfalls empfindliche Organe. Sie sollten durch eine Schutzbrille vor fliegenden Kleinteilen verdeckt werden. Bei der Nutzung von bestimmten Geräten ist zudem Schutzkleidung vorgeschrieben. So muss bei der Verwendung einer Motorsäge eine Schnittschutzhose angelegt werden. Dabei sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie durch reflektierende Kleidungselemente für andere Personen bemerkbar sind. So schützen Sie nicht nur ihre, sondern auch die Gesundheit von anderen Menschen.

Tipp 3: Sicher Holz sägen

Die Anwendung des Holzspalter ist sicher und unkompliziert.Unser dritter Tipp betrifft das sichere Sägen. Wenn das Schnittgut auf dem Boden zersägt wird, besteht die Gefahr, dass sich das Holz verselbstständigt. So entstehen gefährliche Geschosse, die die Gesundheit des Sägenden schädigen können. Abhilfe schafft ein praktischer Holzbock, den Sie für wenig Geld im Internet erwerben können.

Auf diesen Hilfen können Stämme von bis zu einem Meter Länge sicher platziert werden. Krallen und Verschlüsse sorgen dafür, dass das Holz gehalten wird. Es kann nun bequem auf kleinere Maßen zersägt werden. Die Position des Bocks ermöglicht nicht nur sichereres, sondern auch gesünderes Arbeiten. Schließlich muss fortan nicht mehr in gebückter Haltung gesägt werden. Durch die gerade Haltung entsteht wiederum Kontrolle, die die Sicherheit erhöht.

Beim Sägen sollten Sie außerdem darauf achten, dass Sie niemals in das Sägeblatt greifen. Gerade bei motorisierten Geräten besteht ansonsten eine hohe Verletzungsgefahr. Falls eine Kettensäge verklemmt, sollte die Maschine deaktiviert werden. Danach helfen langsame Bewegungen. So wird das Gerät in aller Ruhe aus dem Schnitt gezogen. Danach wird ein neuer Schnitt angesetzt. So ist sicheres Sägen möglich.

Tipp 4: Ohne Risiken spalten

Meistens muss das Holz nicht nur zersägt, sondern auch gespalten werden. Diese Arbeit kann mit einer Axt durchgeführt werden. Doch auch dabei sollte die Sicherheit beachtet werden. Sie müssen nicht nur auf sicheren Stand, sondern auch auf die richtige Haltung achten. Zum Spalten wird zudem ein Klotz benötigt, der für Gegendruck sorgt.

Sie müssen außerdem darauf achten, dass Sie das Werkzeug stets fest in der Hand halten. Wenn Sie die Kontrolle verlieren wird die Axt zum fliegenden Objekt, das eine Gefahr für Sie und andere darstellt. Zum Spalten sollten Sie die Axt deutlich über ihren eigenen Körper schwingen, wenn es sich um große Klötze handelt. Halten sie dabei immer die Stelle im Auge, die sie treffen wollen. Versuchen Sie das Holz mittig zu spalten. Mit einiger Übung geht diese Arbeit relativ schnell von der Hand.

Übung macht den Meister! Sie sollten daher besonders zu Beginn Ihrer “Karriere” als Holzspalter Vorsicht walten lassen und auf jegliche Sicherheits-Aspekte im Umgang mit einem Holzspalter achten.

Einfacher und zugleich sicherer ist im Übrigen ein Holzspalter, der große Teile der Arbeit automatisiert. Mit diesem mechanischen Hilfsmittel wird das Holz gespalten. Die modernen Geräte, die von renommierten Gartenherstellern gefertigt werden, müssen zumeist mit Hilfe einer Sicherheitsschaltung aktiviert werden, für die beide Hände benötigt werden. So besteht keine Gefahr, dass die Hände in die Nähe des Keils geraten. Wer besonders risikolos Holz zu Scheiten verarbeiten möchte, sollte also zum Spalter greifen.

Tipp 5: Optimaler Holztransport

Holzspalter gibt es in vielen verschiedenen Farben.Nach der Verarbeitung muss das Holz lediglich an seinen Lagerungsort verbracht werden. Hier besteht eine gesundheitliche Gefahr, die oftmals vernachlässigt wird. Durch die aufwendigen Transportarbeiten, die oftmals notwendig sind, wird der Rücken schwer belastet.

Sie sollten daher darauf achten, dass Sie das Holz so heben, dass ihr Körper wenig belastet wird. Heben Sie die Scheite weder mit krummen Oberkörper noch mit verdrehten oder krummen Knien. Neigen Sie stattdessen den Körper nach vorne. Greifen Sie einen oder am besten gleich mehrere Scheite. Erheben Sie sich nun mit der Kraft ihrer Knie und Beine. So wird der Rücken am wenigsten belastet.

Nutzen Sie Transportmöglichkeiten. Verwenden Sie eine Kiste oder noch besser eine Schubkarre. So lässt sich das Holz nicht nur relativ bequem, sondern auch sicher transportieren. Ansonsten können Sie mehrere Holzspalte auf ausgestreckten Händen aufspalten, die sich auch Brusthohe befinden. Für derartigen Transport sollten aber mehrere Helfer zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich sollten Sie zudem darauf achten, dass Sie sich nicht übernehmen. Eine Arbeitspause erholt Körper und Geist. Wenn Sie Ihr Holz mit der Hilfe unseres Tipps transportieren, wird zudem der Rücken geschont. So kann das heimelige Feuer noch ein klein wenig mehr genossen werden.

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