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Geschichtliche Entwicklung

Geschichtliche Entwicklung der Gemüsehobel

Woman 1979272Der Gemüse gehört zu den Helfern in einer Küche, die es schon seit vielen Jahrzehnten gibt und zur Erleichterung der Küchenarbeit beitragen.

Zu Begin wurden dabei Holzbretter verwendet, welche mit einem Messer oder auch eine Messereinsatz versehen waren. Diese Hobel sollten zunächst lediglich die Arbeit beim Schneiden und Hobeln von Gemüse für die Hausfrau erleichtern.

Vom im Jahr 1956 gegründeten Unternehmen Börner GmbH wurde später das Prinzip des V-Hobels entwickelt, welches dann im Jahr 1966 patentiert wurde. Damit wurde es möglich, das Gemüse, welches zerkleinert werden sollte, von beiden Seiten gleichzeitig anzuschneiden. Entwickler war der Unternehmensgründer Alfred Börner. Genutzt wurden Gemüsehobel aber schon wesentlich früher, Aufzeichnungen gehen etwa 100 Jahre zurück.

In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zur Entwicklung neuer Gemüsehobel, bereits vorhandene Modelle wurden stetig erweitert. Die Zeiten, dass es sich bei einem Gemüsehobel nur um ein Holzbrett mit einer Schneide handelt, sind inzwischen lange vorbei.

Etwa in den 1990er Jahren wurde der klassische Gemüsehobel durch den von Börner entwickelten V-Hobel abgelöst, denn er verfügte über auswechselbare Klingen und besaß dadurch auch mehr Funktionen.

GemüsehobelHeutzutage finden sich am Markt Gemüsehobel, bei denen es sich um regelrechte Hightech-Geräte handelt. Der V-Hobel selbst ist ein wenig aus der Mode gekommen, moderne Geräte sind wesentlich attraktiver. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten, Gemüse und Obst optimal zu zerkleinern. Verschiedenste Hersteller aus Deutschland und auch anderen Ländern der Welt haben im Laufe der Jahrzehnte die Möglichkeiten der Verwendung eines Gemüsehobels immer weiter verbessert und auch verfeinert.

Doch auch heute sind sie im Handel noch erhältlich: Die einfachen Gemüsehobel aus Plastik oder Holz, die nur einen oder wenige Messereinsätze besitzen. Und auch Gemüsehobel aus rostfreiem Edelstahl, mit denen sich auf einfache Art und Weise Gemüse hobeln, schneiden und raspeln lässt, sind immer noch sehr beliebt, ohne dass sie über viel Schnickschnack verfügen.

Aufgrund der Vielfalt an Modellen ist es für jeden Verbraucher möglich, den für sich passenden Gemüsehobel zu finden. Ganz gleich ob einfacher Hobel oder ein Gerät mit den verschiedensten Funktionen und viel Zubehör: Auf dem Markt ist die Bandbreite an Produkte sehr groß und in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer weiter gewachsen. Der Gemüsehobel-Test zeigt außerdem, dass die einzelnen Hersteller immer wieder die unterschiedlichsten Produktvarianten auf den Markt bringen.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Gemüsehobel

Gemüsehobel gibt es mittlerweile seit mehr als 100 Jahren, die Küchenhelfer haben also eine lange Tradition. Seitdem dem Patent für den V-Hobel der Börner GmbH aus dem Jahr 1966 haben sich die Geräte immer stärker weiterentwickelt. Es gibt verschiedenste Materialien und auch unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten.

Verbraucher können zwischen unterschiedlichen Typen von Gemüsehobeln wählen:

  • Einfacher Gemüsehobel
  • Mandoline
  • Elektrischer Gemüsehobel
Die einzelnen Typen sind auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Anwenders zugeschnitten und erfüllen unterschiedliche Zwecke.

Der einfache Gemüsehobel

GemüsehobelEin einfacher Gemüsehobel besteht meist nur aus einem Grundrahmen, der über eine Klinge zum Schneiden von Scheiben verfügt. Bei einigen Hobeln lässt sich die Schnittstärke entweder in Stufen oder aber auch stufenlos einstellen, die Verwendung zusätzlicher Einschübe verwandelt ihn in einen so genannten Julienne- oder Würfelschneider. In einigen Fällen wird hier auch von eine so genannten Vorschneider gesprochen. Einige herkömmliche Gemüsehobel besitzen auch ein Wellenschliffmesser, die Scheiben in Waffelschnittmuster und unterschiedlicher Schnittstärke schneiden können.

Die typischen Gemüsehobel von früher, die nur über eine gerade Klinge verfügten, funktionierten durchaus gut. Je nach Druck, der auf den Hobel ausgeübt wurde, waren die geschnittenen Scheiben allerdings unterschiedlich dick. Aus diesem Grund wurde auch der V-Hobel entwickelt, der gleichmäßige Scheiben mit sauberen Schnittbild erzeugt.

Die Mandoline

Bei einer Mandoline handelt es sich um ein Profi-Schneidgerät, das aus robustem Edelstahl besteht. An dem vielseitigen Küchengerät können verschiedene Schnittgrößen eingestellt werden und auch hartes Gemüse lässt sich problemlos schnell und vor allem auch Kräfte schonende schneiden.

Die Mandoline ist in der klassischen französischen Küche ein Muss. Ein Schutzschlittengriff sorgt für die Sicherheit der Finger. Durch einen Standbügel ist dieser Gemüsehobel schräg erhöht, ein Schneidguthalter ist nicht vorhanden. Die Mandoline ist aufgrund des verwendeten Materials strapazierfähig und langlebig und lässt sich vielseitig einstellen. Lediglich der recht hohe Anschaffungspreis könnte für den ein oder anderen Verbraucher ein Manko sein.

Der elektrische Gemüsehobel

Gearmax Edelstahl Zwiebelschneider Knoblauchschneider Gemuesehobel BetriebElektrische Gemüsehobel erinnern rein äußerlich eher an kleine Mixer oder einen Fleischwolf. Sie bestehen in der Regel aus einem Behälter, einem Motorblock sowie einem Deckel mit einer Öffnung zum Einschieben des Schneidguts. Das Gemüse wird dabei in den Einfüllschacht geschoben, mit dem Einschalten bewegt sich das verbaute Messer, über welche das Gemüse oder Obst gleitet und dann – je nach Messereinsatz – in eine bestimmte Form geschnitten wird.

Je nach Modell und Hersteller verfügen elektrische Gemüsehobel über bis zu sieben Einsätze, mit denen Stifte in unterschiedlicher Breite (z. B. für Pommes) oder auch andere Lebensmittel wie Käse gerieben werden können. Viele elektrische Gemüsehobel können zudem Eis crushen.

All-in-One-Hobel und Multifunktionsreiben

Gearmax Edelstahl Zwiebelschneider Knoblauchschneider Gemuesehobel Betrieb1Noch immer gibt es Hersteller, die das All-in-One-Prinzip nicht in ihren Produkten verbauen, sondern für jede einzelne Aufgabe auch einen separaten Rohkostschneider in ihrem Sortiment führen. Vor allem Hobbyköchen ist eine hervorragende Schneidqualität und ein einfaches schlichtes Gerät wichtiger als ein All-in-One-Gerät mit verschiedensten Funktionen. Jedoch gehen die Meinungen der Verbraucher hier deutlich auseinander.

So genannte Multifunktionsreiben galten lange Zeit als Vorführmodelle im TV-Shopping oder auf Messen. Inzwischen sind sie jedoch sehr hochwertig verarbeitet, einzelne Einschübe lassen sich problemlos und schnell austauschen. Dennoch gibt es hier vor allem bei der Qualität immer noch einige Unterschiede.

So spielen die Materialien durchaus eine entscheidende Rolle. Bei einem Multifunktionsgerät, welches aus einem Kunststoff besteht, ist die Art des Kunststoffs von Bedeutung. Dieser sollte möglichst lebensmittelecht und auch schlagfest sein. Vorschnell entscheiden sich viele Verbraucher für günstige Hobel mit vielen Einsätzen, meist ist der verwendete Kunststoff allerdings minderwertig und wird nach einiger Zeit brüchig oder lässt sich so durchdrücken, dass das Hobeln erschwert wird.

Von Bedeutung ist auch die Messerqualität, die bei günstigen Gemüsehobeln meist zu wünschen übrig lässt. Einige Messer sind mitunter auch von Beginn an stumpf, während andere nach wenigen Anwendungen nicht mehr scharf sind. Minderwertige Klingen in günstigen Gemüsehobeln eignen sich auch meist nicht für härteres Gemüse.

Multifunktionshobel können ja nach Modell unterschiedliche Stärken und Formen hobeln. Welche Möglichkeiten des Hobelns ein Modell bietet, lässt sich der jeweiligen Produktbeschreibung entnehmen.

Was kostet ein Gemüsehobel?

Gemüsehobel gibt es in den unterschiedlichsten Preissegmenten – von günstigem Küchenhelfer bis teurer Profimaschine gibt es die verschiedensten Modelle am Markt. Der Preis ist dabei vor allem von der Art des Hobels abhängig. Die typischen Preise sehen wie folgt aus:

  • Vierkantreibe: etwa 8 – 80 Euro
  • Julienne-Hobel: etwa 8 – 25 Euro
  • Multifunktionshobel: etwa 8 – 30 Euro
  • V-Hobel: etwa 15 – 70 Euro
  • Trommelreibe: etwa 15 – 250 Euro
  • Elektrische Gemüsereibe: etwa 20 – 100 Euro
  • Mandoline-Hobel: etwa 25 – 250 Euro

V-Hobel und Trommelreibe liegen damit im mittleren Preisbereich. In Bezug auf die Langlebigkeit des Hobels kann es sich aber durchaus lohnen, zu einem etwas teureren Produkt zu greifen.

Die größten Preisspannen zeigen sich beim Mandoline-Hobel sowie bei elektrischen Gemüsehobeln – auch hier wird oft geraten, ein etwas teureres Produkt zu wählen.

Welcher Gemüsehobel eignet sich für welches Gemüse?

719i6AhlZhL. SL1500 Mit Hilfe verschiedener Aufsätze wird es in der Regel möglich, unterschiedliche Gemüsearten zu schneiden. Die meisten Hersteller bieten verschiedene Aufsatzklingen für die Verarbeitung von Gemüse an. Da immer noch nicht überall und von jedem Hersteller All-in-One-Geräte angeboten werden, müssen von den Verbraucher oft unterschiedliche Gemüsehobel gekauft werden.

Die meisten Gemüsehobel sind aber dennoch für fast jedes Gemüse geeignet. Für härtere Gemüsesorten sollten aber auch stabilere Hobel verwendet werden. Für die Verarbeitung größerer Mengen an Gemüse ist es sinnvoll, ein elektrisches Gerät oder eine Trommelreibe zu verwenden.

Wo sind Gemüsehobel erhältlich?

Gemüsehobel können fast überall gekauft werden. Ganz gleich ob im gut sortierten Supermarkt, im Kaufhaus, im Fachgeschäft oder auch im Internet – die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

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