Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Zurück zur Haarkur-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Worauf ist bei selbstgemachten Haarkuren zu achten?

Eine selbstgemachte Haarkur bietet viele Vorteile, dennoch sollten Sie bei der Anwendung einige Kleinigkeiten beachten. Wichtig ist, dass Sie es mit der Haarkur nicht übertreiben. Genauso wie bei den Produkten aus dem Handel, sollten Sie eine selbstgemachte Haarkur am besten nur ein- bis zweimal pro Woche anwenden. So bekommt Ihr Haar die Pflege, die es braucht. Immerhin ist es die Aufgabe der Haarkur, die tiefgehende Struktur der Haare zu reparieren und gleichzeitig Schäden vorzubeugen. Würden Sie die Kur mehr als zweimal pro Woche einsetzen, könnten Sie genau das Gegenteil erreichen. Zwar schaden Sie Ihren Haaren damit nicht, aber Sie könnten jene beschweren. Am Ende erhalten Sie stumpfe, fettige und glanzlose Haare.

Außerdem ist es am besten, wenn Sie die selbstgemachte Haarkur in zuvor gereinigtes und feuchtes Haar einarbeiten. Spülen Sie Ihr Haar vorher gründlich aus und waschen Sie sie mit einem milden Shampoo. Dadurch werden alte Haarschuppen entfernt und das Haar ist perfekt auf die kommende Pflege vorbereitet. Hierbei gilt immer, tragen Sie die Kur vom Ansatz bis zu den Haarspitzen auf. Massieren Sie diese auch sanft ein, damit alle Haare ummantelt werden. Gut ist, wenn Sie Ihre Kopfhaut auslassen. Zwar ist die Haarkur nicht schädlich, doch die Poren der Kopfhaut könnten verstopft werden. Deshalb knapp einen Zentimeter über der Kopfhaut mit der Pflege beginnen.

Je nach Produkt sollten Sie die Kur nun für drei bis fünf Minuten im Haar belassen. Wünschen Sie sich eine noch tiefere Wirkung, zum Beispiel bei stark strapazierten Haaren, können Sie die selbstgemachte Kur auch für 15 bis 30 Minuten im Haar belassen. Einige Haarkuren können sogar über Nacht im Haar verbleiben. Dafür den Kopf ordentlich mit der Kur bearbeiten, Frischhaltefolie darum wickeln und die Haare in einen Handtuchturban geben. Alles feststecken und Schlafengehen. Am nächsten Morgen waschen Sie sich die Kur aus. Ihre Haare werden nun wundervoll weich und gepflegt sein.

Darum sollte eine Haarkur frei von Silikonen sein!

In vielen unterschiedlichen Shampoos sind sogenannte Silikone enthalten. Silikon besitzt eine relativ große Molekül-Struktur. Dadurch legt sich das Silikon auf die Haaroberfläche, kann aber nicht ins Innere der Zellen eindringen. Da das Silikon das Haar förmlich ummantelt, sieht es später glatter, glänzender und weicher aus. Außerdem gilt Silikon als hitzebeständig. Behandeln Sie also Ihr Haar beim Styling mit einem Föhn, Lockenstab oder Glätteisen, trocknet es dank dem Silikon weniger aus. Das klingt alles wunderbar, doch was ist wirklich dran? Es gibt viele Silikongegner, welche die gute Wirkung des Inhaltsstoffes anzweifeln und ihre Haarkuren lieber mit Kokos und Olive machen.

Immerhin macht Silikon das Haar nicht nur glatt, sondern versiegelt es komplett. Der Nachteil ist nun, dass keine anderen Pflegestoffe mehr ins Innere der Haare eindringen können. Es wird vom sogenannten „Build-up-Effekt“ gesprochen. Das bedeutet, es legt sich bei der Haarwäsche Silikonschicht auf Silikonschicht, wodurch das Haar beschwert wird.

Dennoch kann bei einer Haarkur nicht pauschal gesagt werden, dass Silikon gut oder schlecht ist. Es gibt heute sehr viele unterschiedliche Arten von Silikonen, sodass es darauf ankommt, welches Silikon verwendet wird. Manche unterstützen die Haare und dessen Pflege, wiederum andere beschweren die Haare.

Für wen lohnt sich ein Silikonverzicht?

Silikone werden aus Kunststoffen (Polymere) chemisch hergestellt. Durch diese Herstellungsmethode gibt es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Manche Silikone sind eher schwer und lassen sich deshalb nur mit viel Mühe wieder aus dem Haar waschen, wohingegen andere ganz leicht sind. Experten sprechen hier von wasserunlöslichen (schwer auswaschbaren) und wasserlöslichen (auswaschbar) Silikonen. Außerdem kommen die Kosmetikhersteller den Kunden immer mehr entgegen und verzichten entweder auf Silikone oder verwenden nur sehr hochwertige und leichte Produkte.

Wichtig ist, dass Sie den Preis der Haarkur nicht als sicherer Wegweiser sehen. Das bedeutet, eine teure Haarkur bietet Ihnen nicht gleich hochwertige Silikone. Grundsätzlich gilt aber, wenn Sie sprödes oder krauses Haar haben, können Ihnen leichte Silikone weiterhelfen. Bei feinen und kraftlosen Haar sollten Sie hingegen auf Silikon verzichten. Der Grund ist, dass das Haar dadurch eher an Volumen verliert.

Woran erkennen Sie, ob Silikon enthalten ist?

Tube mit SilikonLeider steht es nur bei wenigen Haarkuren drauf, ob Silikon enthalten ist oder nicht. Also müssen Sie sich dem Kleingedruckten zuwenden, denn hier lesen Sie genau nach, was in der Haarkur enthalten ist. Natürlich steht auf der Verpackung nicht „Silikon“, sondern diese haben bestimmte Fachbegriffe. Am einfachsten erkennen Sie Silikone an dessen Endungen „-cone“ und „-xane“. Zu den wasserlöslichen und somit auswaschbaren Silikonen zählen Cyclopentasiloxane, Lauryl Methicone Copolyol, Cyclomethicone, Dimethicone copolyol/HWP, Hydroxypropyl, Polysiloxane und Dimethicone Copolyo.

Wasserunlösliche Silikone haben hingegen Namen wie Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethicone, Cetearyl Methicone, Cetyl Dimethicone, , Stearyl Dimethicone, Dimethiconol oder Trimethylsilylamodimethicone. Wünschen Sie sich eine Bio-Haarkur, sollten Sie auf das BDIH-Logo achten. Solche Produkte sind grundsätzlich silikonfrei. Außerdem ist es praktisch, wenn Sie von Zeit zu Zeit zu silikonfreien Haarkuren greifen. Dadurch gönnen Sie Ihren Haaren eine Pause. Außerdem haben Silikone sowieso keine Wirkung auf die Haargesundheit.

Produkte ohne Silikon

Möchten Sie komplett auf Silikone verzichten, müssen Sie sich ein wenig intensiver mit den Produkten beschäftigen. Bei zertifizierter Naturkosmetik sind Sie am richtigen Ort. In diesen dürfen grundsätzlich keine Silikonöle enthalten sein. Nur zugelassene natürliche Stoffe sind erlaubt.

Unzulässige Zutaten sind auch synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, erdölbasierte Bestandteile sowie künstliche Tenside. Ein weiterer Pluspunkt der Naturkosmetik ist, dass diese keine weiteren schädlichen Chemikalien beinhalten dürfen. Nur so erhalten diese das Logo des Bundesverbands Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH).

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1.040 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...