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Topfset Induktions Test 2018 • Die 0 besten Topfsets Induktion im Vergleich

Für jedes Gericht gibt es den passenden Topf - diesen jedoch zu recherchieren, macht viel Arbeit, wenn Sie auch einfach direkt zu einem 5-teiligen Set greifen können. Unser Team hat eine Liste der besten Topfset Induktion erstellt.

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Ein Topfset Induktion ist ein Kochtopfset, dass für den Gebrauch auf einem modernen Induktionsherd geeignet ist. Im Gegensatz zu Töpfen, die auf einem holz- oder gasbefeuerten Herd sowie auf herkömmlichen Kochplatten oder Kochfeldern aus Glaskeramik genutzt werden können, kommt es hier auf produktspezifische Details an. Aufgrund der speziellen Funktionsweise eines Induktionskochfeldes, bei dem die Kochstelle durch ein magnetisches Wechselfeld erzeugt wird, muss das genutzte Kochgeschirr an seiner Unterseite über eine Schicht aus ferromagnetischem Material verfügen. Erkennbar ist diese Eigenschaft dadurch, dass ein gewöhnlicher Magnet an der Topfunterseite haften bleibt. Anhand dieser Eignungsprüfung lässt sich also auch erkennen, ob ein bereits vorhandener Topf für die Nutzung auf einem Induktionsherd geeignet ist, auch wenn dieser nicht explizit dafür deklariert wurde. Allerdings sind alle für das Induktionskochfeld geeigneten Töpfe „rückwärtskompatibel“, können also auch auf jeder anderen Herdart benutzt werden.

Wie funktioniert ein Induktionstopf?

Um die Wirkungsweise eines Induktionstopfes zu erklären, muss zunächst auf die Wirkungsweise des Herdes eingegangen werden. Optisch gleicht dieser beinahe einem herkömmlichen Glaskeramik-Kochfeld, technisch handelt es sich allerdings um ein weitgehend anderes Gerät. Bei einem Induktionskochfeld wird ein magnetisches Wechselfeld durch eine kalte, isolierende Platte wie Glaskeramik hindurch erzeugt. Verantwortlich dafür ist eine von einem hochfrequenten Strom durchflossene Spule unterhalb des Kochfeldes. Für die Erzeugung und Aufrechterhaltung des Magnetfeldes ist es aus technischen Gründen entscheidend, dass der Boden des Topfes beziehungsweise der Pfanne aus magnetischem Material besteht.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Vorteile aus einem Induktionstopf Test bei ExpertenTestenEin entscheidender Vorteil bei der Nutzung von Induktionsherden ist die Tatsache, dass keine Kochfläche erhitzt werden muss, die ihre Hitze wiederum auf das Kochgeschirr überträgt. So besticht ein Induktionsherd im Vergleich zu anderen Herdarten mit einer extrem kurzen Reaktionszeit und kann daher auch im Hinblick auf den Energieverbrauch als beste Herdvariante betrachtet werden. Etwa 80 – 90% der aufgewendeten Energie werden beim Induktionskochfeld zum Aufheizen des Kochgeschirrs genutzt. Nur Halgenkochfelder erreichen einen Wirkungsgrad, der annähernd so hoch ist wie bei Induktionskochfeldern. Allerdings sind sowohl Halogen- als auch Induktionskochfelder im Vergleich zu anderen Herdsystemen deutlich teurer in der Anschaffung. Im Praxistest zeigt sich daher, dass sich der Preisunterschied nur bei besonders häufigem und intensiven Gebrauch des Induktionsherdes amortisiert.

Welche Arten von Induktionstöpfen gibt es?

Welche Arten von Induktionstöpfen gibt es in einem Test?Wie bereits beschrieben, verfügen alle für den Induktionsherd geeigneten Topfsets über einen Boden aus ferromagnetischem Material. Von diesem Aspekt einmal abgesehen können sie aber aus ganz unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt sein. Das Angebot ist fast so vielfältig wie beim Kochgeschirr für andere Herdarten.

  • Topfset aus Edelstahl:
    Edelstahl ist bei Töpfen seit Jahren das meistgenutzte Material. Auch bei Topfsets Induktion setzen die meisten Hersteller auf diesen Werkstoff. Dieser ist besonders einfach in der Handhabung und Reinigung, sieht edel aus und hat auch mit starken Temperaturschwankungen keine Schwierigkeiten. Ein kleines Defizit ist die schlechtere Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu anderen Materialien. Dies wird meist durch besonders dicke Topfböden ausgeglichen.
  • Topfset aus Kupfer:
    Unter vielen Profiköchen gilt Kupfer als das absolute Lieblingsmaterial. denn die Leitfähigkeit des rötlichen Metalls ist um ein Vielfaches besser als jene von Eisen oder Edelstahl. So wird die Wärme gleichmäßiger im Topf verteilt, außerdem können die Speisen länger warmgehalten werden. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung bedeutet zudem, dass Speisen weniger schnell anbrennen. Ein negatives Kriterium ist natürlich der höhere Anschaffungspreis. Profis und begeisterte Hobbyköche sind sich aber einig, dass sich diese Investition lohnt.
  • Topfset aus Keramik:
    Seit einigen Jahren wird Keramik nicht nur auf dem Esstisch, sondern auch in der Küche als das neue Wundermaterial postuliert. Viele Köche etwa loben die Keramikmesser, deren Klingen sprichwörtlich am besten abschneiden. Mittlerweile findet man im Handel auch immer mehr Kochtöpfe aus Keramik. die Vorteile dieses Materials sind unbestritten. Neben einer besonders guten Wärmeverteilung innerhalb des Topfes sind Keramiktöpfe auch äußerst kratzfest. Zudem handelt es sich um ein Material, das wie eine Anti-Haft-Beschichtung wirkt, daher kann man im Keramiktopf auch äußerst fettreduziert kochen. Im längeren Testlauf zeigte sich aber bei häufigem Kochen, trotz produktgerechter Pflege und Reinigung, eine Art Verschleiß. Keramiktöpfe können also in aller Regel nicht so lange genutzt werden wie Töpfe aus anderen Materialien.
  • Topfset emailliert:
    Stahlemaille war vor einigen Jahrzehnten noch das meistgenutzte Material für Kochtöpfe. Die Emaille hat dabei eine schützende Funktion, da der Stahl selbst andernfalls rosten würde. Auch heute gibt es im Handel noch Töpfe aus Stahlemaille, die sich sogar wieder wachsender Beliebtheit erfreuen. Köche freuen sich vor allem über die hohe Kratzfestigkeit der Emaille und halten die glatte Oberfläche, verglichen mit jener von vielen Metalltöpfen, für hygienischer. Außerdem können emaillierte Töpfe optisch am vielseitigsten und anspruchsvollsten gestaltet werden. Ob man darauf großen Wert legt, ist freilich jedem Nutzer selbst überlassen.
  • Topfset aus Gusseisen:
    Zu den ältesten Materialien, aus denen Kochtöpfe hergestellt werden, gehört Gusseisen. Dank der gleichmäßigen und intensiven Wärmeverteilung können gusseiserne Töpfe auch auf Induktionsherden besonders vielfältig genutzt werden. Sie eignen sich sowohl zum Kochen als auch zum Braten, Schmoren oder Gratinieren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Gusseisen die Wärme besonders gut halten kann. So lässt sich beispielsweise Fleisch scharf anbraten, um dann bei geringer Wärmezufuhr zu schmoren. Aufgrund der besonders hohen Materialstärke von Wand und Boden sind gusseiserne Töpfe allerdings die schwersten Brocken in der Küche. Im Test zeigte sich außerdem, dass Töpfe aus Gusseisen im Vergleich zu Kochgeschirr aus den meisten anderen Werkstoffen besonders schnell zu Bruch gehen.
  • Topfset aus Aluminium:
    Aluminium ist bei Kochtöpfen quasi der Gegenpol zum Gusseisen. Denn Kochtöpfe, die aus dem grauen Leichtmetall hergestellt werden, wiegen natürlich deutlich weniger. In Sachen Wärmeleitfähigkeit können Töpfe aus Aluminium mit ihren eisernen Kollegen weitgehend mithalten. Ansonsten gilt Aluminium natürlich auch deshalb als ein besonders tolles Material, weil es nahezu unverwüstlich ist. Es gibt kaum eine Möglichkeit, einen Topf aus Aluminium zu zerbrechen. Zwar lässt er sich verbiegen und zerkratzen, was übrigens im Laufe der Zeit fast unvermeidlich ist. Wirklich zu Bruch ging ein solcher aber auch in harten, lang andauernden Testverfahren nicht.
  • Topfset mit Teflonbeschichtung:
    Die Beschichtung „Teflon“ ist eine Entwicklung der französischen Firma Tefal. Seit den 1950er Jahren stellt man bei Tefal vor allem Pfannen her, die mit der bekannten Antihaftbeschichtung ausgerüstet sind. Diese ist besonders kratzfest, hygienisch, leicht zu reinigen und erlaubt daher ein besonders fettarmes Kochen und Braten. Kochtöpfe rüstet Tefal erst in jüngerer Vergangenheit mit dieser Beschichtung aus. Allerdings sind mittlerweile auch Teflon-Töpfe für Induktionskochfelder auf dem Markt erhältlich. Als negatives Kriterium wird häufiger genannt, dass sich die Teflon-Beschichtung bei längerem Gebrauch ablösen kann. Dies konnte im Produkttest bestätigt werden. Fachleute gehen aber davon aus, dass durch die Aufnahme der Beschichtung über die gekochten Speisen keine gesundheitliche Gefahr ausgeht, weil die mitgegessenen Teile einfach wieder ausgeschieden werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in Töpfen mit Teflon-Beschichtung allerdings nur Löffel und Kochbesteck aus vergleichsweise weichen Materialien wie Holz oder Kunststoff verwenden. Im Test zeigte sich, dass die Beschichtung davon nicht angegriffen werden kann.

So werden Topfsets für Induktion getestet

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Induktion Topfsets Test bei ExpertenTestenGenerell sei an dieser Stelle gesagt, dass es hinsichtlich der Induktionstauglichkeit keine Unterschiede gibt: Entweder ist ein Topf für Induktionskochfelder geeignet oder er ist es nicht. Daher konnte im Test in diesem Punkt auch nicht ermittelt werden, welches Topfset das beste ist. Generell legten die Tester im Warentest also eine ganz ähnliche Messlatte an, wie sie auch bei der Bewertung herkömmlicher Topfsets Anwendung findet. Daher geht es vor allem um die folgenden Attribute.

  • Marke:
    Nomen est omen. Da die Produkttester viele Marken bereits kennen, eilt selbigen natürlich ein entsprechender Ruf voraus. Wenn die Tester also bereits erwarten, dass die Töpfe einer Marke zu den Besten gehören, bewerten sie freilich keineswegs großzügiger. Lieber schaut man sogar etwas genauer hin, denn auch die Verbraucher, die sich für den Erwerb eines Topfsets für Induktion interessieren, schenken den Marken besonderes Vorschussvertrauen.
  • Gewicht:
    Generell sollten Töpfe für Induktion so schwer sein, dass sie auf der glatten Oberfläche des Induktionsherdes stabilen Stand finden. Trotzdem ist es wichtig, dass sie kein zu großes Eigengewicht haben, denn das macht ihre Handhabung deutlich schwieriger. Daher werden schwere Eisenguss-Töpfe in diesem Punkt auch nie mit Kochtöpfen aus anderen Werkstoffen mithalten können.
  • Anzahl der Töpfe:
    Natürlich ist es auch für den im Produkttest durchgeführten Vergleich von entscheidender Bedeutung, wie viele Kochtöpfe in einem Set enthalten sind. Die meisten Hersteller bieten Topfsets für Induktion mit 4 bis 6 Töpfen an. Bei einigen dieser Sets ist außerdem noch eine Pfanne oder weiteres Zubehör dabei. Wenn sich dadurch der Kaufpreis nicht dramatisch erhöht und auch qualitativ keine Abstriche gemacht wurden, war den Testern dies klare Pluspunkte wert.
  • Durchmesser der Töpfe:
    Die meisten, aber leider nicht alle Herstellern von Topfsets Induktion orientieren sich bei den Abmessungen der Töpfe an der üblichen Größe der Kochstellen. Wenn beides überhaupt nicht zusammenpasste, wurde dies im Vergleich entsprechend negativ vermerkt. Aber auch bei größenmäßig passenden Töpfen schaute man im Produkttest etwas genauer hin. Denn ein gutes Topfset für Induktionsfelder sollte aus Töpfen in unterschiedlicher Größe und Bauform bestehen, um für alle Eventualitäten ausgestattet zu sein.
  • Material der Töpfe:
    Natürlich war vor dem Test bekannt, welche individuellen Eigenschaften die einzelnen Werkstoffe haben, aus denen Töpfe für Induktion hergestellt werden. Trotzdem liegt der Teufel manchmal im Detail, daher wurden die Töpfe auch mit anderen aus demselben Material verglichen. Im Vergleich zu Topfsets aus anderen Materialien wurde natürlich zugrunde gelegt, welcher Werkstoff als der beste gilt. Eine entscheidende Rolle spielte hier natürlich auch die Verarbeitung der Töpfe.
  • Material der Deckel:
    Fast immer bestehen Deckel von Kochtöpfen aus Metall oder hitzebeständigem Glas. Gläserne Deckel wurden im Vergleich tendenziell als besser bewertet, da sie eine gute Sicht auf das Innere des Topfes ermöglichen. Wichtig war im Test auch, dass die Deckel über ein Luftloch verfügen, über das heißer Dampf entweichen kann.
  • Backofen-Festigkeit:
    Fast jeder Kochtopf für Induktion wäre backofenfest, wenn er keine Griffe hätte. Diese jedoch sind häufig der Knackpunkt, da sie nicht immer so hitzebeständig sind wie der Kochtopf selbst. Im Test wurden natürlich die diesbezüglichen Angaben des Herstellers mit einbezogen. Wenn dort explizit von einer Backofenfestigkeit die Rede war, wollten die Tester dies natürlich genauer wissen und schoben den jeweiligen Topf in die Backröhre. Im Vorher-Nachher-Vergleich wurde dann kontrolliert, inwieweit die Angaben des Topfherstellers zutreffend waren. Natürlich lag der Fokus dabei besonders auf den Griffen der Töpfe, aber selbstverständlich erfolgte eine Beurteilung des gesamten Topfes.
  • Stapelbarkeit:
    Da moderne Küchen meistens über ein Topfrondell oder andere, gute Aufbewahrungssysteme für Kochtöpfe verfügen, ist die Stapelbarkeit von Kochtöpfen für Induktion vielleicht nicht unbedingt notwendig. Trotzdem war es im Test einen Pluspunkt wert, wenn die Stapelbarkeit gegeben war. Immerhin kann dies auch relevant sein, wenn die benutzten Töpfe zum späteren Spülen aufgetürmt werden sollen.
  • Skala auf der Innenseite der Töpfe:
    Eine Skala auf der Topfinnenseite zeigt in genauen Litern an, wie weit ein Topf befüllt wurde. Eine pfiffige Idee von Kochtopfherstellern also, die aber leider noch nicht von allen Produzenten aufgegriffen wurde. Daher wurden die Töpfe mit Skala im Vergleich besser bewertet.
  • Sonstige Features:
    Unter diesen Aspekt fallen alle besonderen Produkteigenschaften. Wenn also ein Kochtopf für Induktion über besonders rutschfeste, hitzebeständige Griffe verfügt, konnte er im Vergleich besonders gut abschneiden. Auch ein besonders außergewöhnliches Design wurde, wenn es denn vorhanden war, im Produkttest berücksichtigt. Hier achtete man vor allem darauf, dass die Eigenschaften des Kochtopfes nicht schlechter wurden, weil ein Designer unbedingt eine besondere Gestaltung bei einem Kochtopf für Induktion umsetzen wollte. Wichtig war an dieser Stelle natürlich auch, ob durch ein außergewöhnliches Design besondere Aspekte bei Reinigung und Pflege beachtet werden müssen.

Weitere Bewertungskriterien waren außerdem

Haltbarkeit und Langlebigkeit:
Fast jeder, der sich einen Induktionsherd zulegt, muss sich im Anschluss auch ein spezielles Topfset für Induktion zulegen. Entsprechend wichtig ist es, dass die Töpfe im Vergleich zu den bisher genutzten mindestens ebenso langlebig sind. Im Warentest wurden die Töpfe für Induktion also entsprechend belastet und lange mit Kochwerkzeug traktiert, um die Haltbarkeit zu testen. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass die Materialeigenschaften nicht im Laufe der Zeit schlechter werden oder ein Topf durch Nutzung und Reinigung übermäßig verkratzt.

  • Preis-/Leistung:
    Hochwertige Töpfe für Induktion dürfen natürlich ihr Geld kosten. Allerdings wurde im Test auch der Vergleich zu den Produkten von Wettbewerbern angestellt: Wie umfangreich ist das Angebot der Konkurrenz? Und ist dieses schlechter, ebenso gut oder gar besser? So konnten im Produkttest auch recht gut ausgelotet werden, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen ist.
  • Handhabung:
    Zur Handhabung von Töpfen für Induktion gehören einige der bereits genannten Produkteigenschaften, etwa das Gewicht oder die Beschaffenheit der Deckel. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang aber auch die Griffe, die möglichst keine Hitze übertragen dürfen. Außerdem sollten die Griffe möglichst gut in der Hand liegen und ein Abrutschen möglichst verhindern. Positiv bewertet wurden Griffe, die sich auch im Backofen als hitzebeständig erwiesen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Topfsets Induktion achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Topfsets Induktion estsiegers achten? Es wäre zwar naheliegend, an dieser Stelle einfach auf die Ergebnisse aus dem Produkttest zu verweisen. Allerdings ist der persönliche Bedarf stets subjektiv zu beurteilen, während der Test durch die Experten so objektiv wie nur möglich durchgeführt wurde. Daher bietet es sich an, vor dem Kauf eines Topfsets für Induktionsherde eine eigene Checkliste zu erstellen, die sich an eigenen Kriterien orientiert.

  • Wird ein Topfset Induktion überhaupt benötigt?
    Zwar sind alle Topfsets Induktion „rückwärtskompatibel“, können also auch auf einem Holz-, Gas- oder einem klassischen Elektroherd sowie auf einem gewöhnlichen Glaskeramik-Kochfeld genutzt werden. Allerdings sind induktionsgeeignete Töpfe vergleichsweise teuer und aufgrund der besonderen Beschaffenheit des Topfbodens auch schwerer als andere Töpfe. Daher sollte man ein Topfset Induktion nur dann kaufen, wenn man es auch tatsächlich für einen Induktionsherd benötigt. Für alle anderen Herdarten schneiden diese Töpfe im Vergleich nicht besser ab als herkömmliches Kochgeschirr.
  • Wer nutzt das Topfset?
    Diese Frage wird zu selten gestellt, kann aber von entscheidender Bedeutung sein. Während die Großmutter wahrscheinlich tendenziell eher Hausmannskost kochen wird und dafür eher klassische, robuste Töpfe benötigt, sind junge Leute im Vergleich dazu oft innovationsfreudiger. Oft kommen exotische Gerichte auf den Speiseplan, die teilweise auch besondere Anforderungen an die Töpfe stellen.
  • Wie und wie oft wird das Topfset genutzt?
    Topfsets Induktion werden in unterschiedlichen Qualitäten, also auch für unterschiedlich häufigen und intensiven Gebrauch hergestellt. In einer Großküche werden Töpfe von bester Qualität benötigt, die dabei auch besonders robust und leicht zu reinigen sein müssen. Wird aber nur ein Topfset Induktion für die seltener genutzte Ferienwohnung benötigt, kann man im Vergleich dazu durchaus ein paar Abstriche machen.
  • Auf welche Materialien und Beschaffenheit des Topfes kommt es an?
  • Gibt es besondere Wünsche hinsichtlich des Designs?
  • Wie groß ist das Budget?
    Mit der Budgetfrage steht und fällt natürlich alles. Beste Topfsets für Induktionsherde kosten im Vergleich zu anderen Töpfen mehr (sind aber in aller Regel trotzdem bezahlbar). wer dennoch nur recht wenig Geld investieren kann oder will, wird an mancher Stelle Zugeständnisse machen müssen. Wo genau dies möglich ist, ist natürlich individuell unterschiedlich.
  • Was sagt der Warentest?
    Im Test durch Experten können Produkte immer deutlich besser auf Herz und Nieren geprüft werden, als dies für einen Laien machbar wäre. Bei diesen Testverfahren handelt es sich natürlich nicht nur um eine reine Gegenüberstellung von Töpfen unterschiedlicher Fabrikate, sondern um eine genaue Analyse der produktspezifischen Eigenschaften. Bei dieser Analyse werden Material und Verarbeitung, Kongruenz im Verhältnis zur Induktionskochstelle sowie die Übereinstimmung der Herstellerangaben mit den tatsächlichen Gegebenheiten überprüft. Ein Teil solcher Testverfahren ist eine langfristige Studie, bei der die Töpfe im Dauerbetrieb sowie unter Extrembedingungen getestet werden. Nach deren Auswertung erfolgt dann eine weitere Gegenüberstellung der verschiedenen Töpfe.All dies sind Untersuchungen, die nur durch Profis erfolgen können. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, die Ergebnisse des Produkttests in die eigene Kaufentscheidung mit einzubeziehen.

Informationen zu 7 führenden Herstellern

Allgemein gibt es eine große Anzahl an Herstellern, die mittlerweile auch Töpfe für Induktion im Angebot haben. Die hier genannten sind insgesamt am bekanntesten und in vielen Fachgeschäften sowie Online-Shops erhältlich.

  • WMF
  • Daikin Industries
  • Mitsubishi
  • MundoClima
  • Sichler
  • Comfee
  • Eurom
Die Württembergische Metallwarenfabrik, kurz WMF, wurde bereits im Jahre 1853 gegründet. Schon in den ersten Jahren konnte sich das Unternehmen über die Grenzen der Region hinaus einen Namen machen als Hersteller hochwertiger Kochgeschirre und Haushaltswaren. Aufgrund mehrerer Zusammenschlüsse und Unternehmensübernahmen war auch dem jungen Unternehmen bereits ein so starkes Wachstum möglich, dass man bereits im Jahre 1887 an die Stuttgarter Börse gehen konnte. Jahre zuvor hatte WMF schon eine eigene Betriebskrankenkasse gegründet und gehört damit zu den Pionieren auch in diesem Bereich. Zwar handelte es sich um eine Zwangsmitgliedschaft, dafür bot die Betriebskrankenkasse den Mitarbeitern aber überdurchschnittliche Leistungen.

Im Jahre 1900 hatte WMF schon mehr als 3.000 Mitarbeiter, die mit der Herstellung hochwertiger Metall- und Haushaltswaren beschäftigt waren. Als Jahre später die Fleischpreise dramatisch anstiegen, gründete WMF eine eigene Fischhalle, in der sich Mitarbeiter besonders günstig mit Fisch versorgen konnten.

Das Produktangebot von WMF galt von Beginn an als besonders hochwertig. Hergestellt wurden Koch- und Essbesteck, aber auch Töpfe und andere Küchenhelfer. Auch die Messer von WMF erfreuten sich schon früh großer Beliebtheit und erhalten auch heute in fast jedem Test gute Bewertungen. Zur Herstellung von Kochtöpfen gründete WMF im Jahr 1920 die Tochtermarke Silit, die heute vor allem für ihre Schnellkochtöpfe bekannt und beliebt ist.

Die Hauptmarke WMF ist heute in mehreren Geschäftsbereichen aktiv. Neben der Ausrüstung von Hotels und Gaststätten stellt WMF auch Tisch- und Essgeschirr sowie Besteck her. ein weiteres Standbein sind Elektrokleingeräte wie Mixer, Kaffeemaschinen und Wasserkocher. Außerdem konnte sich WMF schon vor Jahrzehnten als einer der größten Hersteller von Kaffeemaschinen etablieren, die auch im gastronomischen Bereich eingesetzt werden.

Die Fissler GmbH wurde bereits im Jahre 1845 von Carl Philipp Fissler gegründet und blickt damit auf eine besonders lange Geschichte zurück. Erstmalig machte das junge, in Idar-Oberstein angesiedelte Unternehmen im Jahr 1892 auf sich aufmerksam, als man eine fahrbare Feldküche, die im Volksmund „Gulaschkanone“ genannt wurde, vorstellen konnte. Später war Fissler ein Vorreiter, als das Unternehmen schon im Jahr 1900 Aluminium als Werkstoff für Kochtöpfe nutzte. Auch die deutsche Hochseeschifffahrt setzte frühzeitig auf Produkte von Fissler, im Jahr 1936 wurden zudem sämtliche Küchen des Olympischen Dorfes von Berlin mit Küchengeschirr des Herstellers ausgestattet.

Der erste Schnellkochtopf mit patentiertem, mehrstufigem Ventil wurde von Fissler im Jahr 1953 unter dem Namen „Vitavit“ auf den Markt gebracht. Seit 1956 gehören außerdem Pfannen mit PTFE-Beschichtung („Teflon-Pfannen“) zum Sortiment.

Bis heute steht die Marke Fissler für hochwertige Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Und das nicht nur bundesweit, sondern global: Im Jahre 2014 gingen mehr als 70% der hergestellten Produkte ins Ausland. Insgesamt sind Produkte von Fissler in über 80 Ländern zu bekommen und gelten vor allem in Asien als wahre Prestigeobjekte. Dies gilt selbstverständlich auch für die Kochtopfsets für Induktion, die im direkten Vergleich mit den Produkten von Wettbewerbern meist besonders gute Bewertungen bekommen.

Bei Tefal ist der Name Programm, denn er steht für die Kombination aus Teflon und Aluminium. Und mit genau diesen Werkstoffen befasste sich der französische Ingenieur Marc Grégoire bereits in den frühen 1950er Jahren. Ab 1954 gelang es ihm, die ersten der heute noch überall beliebten Teflon-Pfannen mit Anti-Haft-Beschichtung zu produzieren, anfangs in Kleinserie mit der Hilfe seiner Frau. erste Kunden waren die Küchenchefs von Hotels und Restaurants. Die besonderen Produkteigenschaften der Teflon-Pfannen, bei denen das Bratgut nicht anbrennen kann und die sich zudem deutlich einfacher reinigen lassen als zuvor genutzte Pfannen, überzeugten die Nutzer aber sofort und ließen die Nachfrage sprunghaft ansteigen. Im Jahre 1956 gründete Grégoire die Marke Tefal und stellte seine Pfannen fortan industriell her. Schon in der Anfangszeit durfte sich das Unternehmen über sagenhafte Wachstumsraten freuen und machte sich über die Grenzen Frankreichs hinaus einen Namen. Als es dann im Jahre 1968 von der französischen Groupe SEB übernommen wurde, wurde der längst populäre Markenname beibehalten und wird dort bis heute geführt.
Mittlerweile stellt Tefal natürlich nicht mehr ausschließlich Pfannen her, sondern produziert auch Kochtöpfe. Tefal-Töpfe für Induktion vereinen die besonderen Produkteigenschaften durch die Teflon-Beschichtung optimal mit den Vorzügen des Induktions-Kochfeldes. Ein klarer Grund, weshalb Tefal-Töpfe auch für Induktionskochfelder besonders beliebt und begehrt sind.
Silit ist eine Tochterfirma der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF), die bereits im Jahre 1920 gegründet wurde. Seither steht der Name Silit für Produkte, die, nach eigener Aussage des Unternehmens, „das Kochen einfacher, schöner, schneller und nachhaltiger machen“. Dabei steht die Marke ganz in der Tradition des Mutterhauses und stellt nur Produkte her, die qualitativ wie optisch höchsten Ansprüchen genügen. Bereits unmittelbar nach Gründung, aber insgesamt während der gesamten Geschichte des Unternehmens erforschte man auch neue Materialien und Produkte. Der „Silitstahl“ konnte schon 1920 überzeugen, 1927 kam der erste Schnellkochtopf des Unternehmens auf den Markt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sollten dann eine Silit-Pfanne mit Anti-Haft-Beschichtung aus Emaille sowie diverse Funktionskeramiken folgen. Im Jahr 2010 gelang Silit mit dem Pastatopf „Vitaliano“, der über einen integrierten Überkochschutz verfügte, zuletzt ein vielbeachteter Paukenschlag. Die Töpfe für Induktionskochfelder von Silit mögen im Vergleich dazu weniger spannend sein. Im Test können sie sich dennoch immer wieder aufs Neue bewähren.
Die seit 1907 bestehende RÖSLE GmbH & Co. KG ist seit ihrer Gründung im Jahr 1907 ein Grundpfeiler der Metallwarenfabrik Marktoberdorf. Neben den unter dem Namen Rösle produzierten Kochtöpfen und -Geschirren existiert außerdem die GRÖMO GmbH & Co. KG, die Zubehör für die Dachentwässerung herstellt.

Bei beiden Standbeinen setzt das Mutterunternehmen seit Gründung auf Qualität zu fairen Preisen. Bei nichtelektrischen Küchengeräten zählte Rösle bereits früh zu den Marktführern und konnte auch immer wieder mit Innovationen auf sich aufmerksam machen. Beispiele dafür sind der Weißwurstheber und der faltbare Seiher, der mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in Silber ausgezeichnet wurde.

Gegenwärtig produziert Rösle etwa 500 verschiedene Produkte, die in Deutschland und rund 50 weiteren Ländern vertrieben werden. Mit seinen rund 70 Mitarbeitern am Stammwerk in Marktoberdorf gehört Rösle dennoch zu den mittelständischen Betrieben, die Qualität deutlich vor Quantität setzen. Der Anspruch ist dabei klar: Man muss nicht zu den Größten gehören, wohl aber zu den Besten. Die bei Rösle hergestellten Topfsets für Induktion stehen genau in dieser Tradition, wie sich auch im Test immer wieder bestätigt.

Siemens gehört zu den größten und traditionsreichsten Technologiekonzernen Deutschlands. gegründet wurde er im Jahr 1847 unter dem Namen Siemens & Halske in Berlin. In der Anfangszeit war man vor allem mit der damals aufkommenden Telegrafentechnik beschäftigt. Schon im Jahre 1848 wurde die erste europäische Telegrafen-Fernleitung eingeweiht, die unter Federführung von Siemens & Halske von Berlin nach Frankfurt am Main gebaut wurde. Der Telekommunikation blieb das Unternehmen auch treu, als zur Jahrhundertwende die ersten Telefonapparate gebaut und installiert wurden. Parallel dazu stellte man inzwischen aber auch Stromgeneratoren her und produzierte außerdem Glühlampen, die gerade erst von Thomas Alva Edison erfunden worden waren.

Insbesondere die guten Kontakte zur Reichspost und der Reichsregierung ermöglichten es dem Unternehmen, sein Portfolio stetig zu vergrößern. Mit dem Bau von Elektromotoren mischte Siemens bald auch im Bereich der Mobilität mit. Ein elektrischer Kutschenwagen mit Siemens-Motor wurde noch vor der Erfindung des Benzinmotors durch Carl Benz und Gottlieb Daimler in Berlin getestet, aufgrund schlechter Straßenverhältnisse wurde dieses Experiment aber nach sechs Wochen abgebrochen. Mehr Erfolg hatte die elektrische Grubenlok, die ab 1882 im sächsischen Zauckerode eingesetzt wurde und den Bergleuten das Atmen deutlich erleichterte. Auf diesen Erfolg konnte Siemens mit seinen elektrischen Straßenbahnen, die noch vor der Jahrhundertwende an mehreren Orten eingesetzt wurden, nahtlos aufbauen.

In den 1920er Jahren zählte Siemens bereits zu den weltgrößten Technologiekonzernen und war in beinahe allen Bereichen der Elektrotechnik aktiv. Zwar hatte man auch bei Siemens unter der Weltwirtschaftskrise 1929 zu leiden, wirklich in Schieflage geriet das Unternehmen dadurch aber nicht. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnte Siemens rasch wieder an Größe gewinnen und bis 1939 zum größten Elektronikkonzern der Welt aufsteigen. Ursächlich dafür war, dass Siemens neben seinen zivilen Aktivitäten auch zahlreiche Aufträge der Regierung und der Wehrmacht bekam. Das hatte allerdings auch zur Folge, dass Siemens während des Zweiten Weltkrieges fast ausschließlich kriegswichtige Produkte herstellen konnte.

Da Siemens schon gegen Ende des Krieges auf eine deutsche Niederlage vorbereitet war, konnte das Unternehmen sehr schnell wieder an alte Erfolge anknüpfen. Schon 1950 war das Unternehmen fast wieder auf dem Stand von 1936. In den folgenden Jahren konnte sich Siemens immer breiter aufstellen und stieg unter anderem auch in die Datenverarbeitung ein. Ein wesentliches Standbein in den Jahren des Wirtschaftswunders wurde die Haustechnik. Seither ist Siemens einer der bekanntesten Namen, wenn es um elektrische Geräte für Haushalt und Küche geht. Eine zwischenzeitliche Kooperation mit dem Konkurrenten Bosch wurde mittlerweile wieder gelöst.
Selbstverständlich ist Siemens auch Hersteller von Induktionsherden. Da in der Anfangszeit noch nicht sehr viele Topfhersteller die passenden Töpfe dafür liefern konnten, trat Siemens hier selbst in den Markt ein. Die Töpfe für Induktion von Siemens gelten als durchaus hochwertig, sind aber als ein Nischenprodukt zu betrachten. Im Handel findet man sie jedenfalls nur selten.

Ostwestfalen ist bereits seit vielen Jahren die Heimat zahlreicher Küchenhersteller. Außerdem sind hier einige Hersteller zu Hause, die dafür notwendige Geräte produzieren. Da klingt es fast schon logisch, dass auch ein Hersteller von Töpfen und Küchenhelfern sich in dieser Gegend wohlfühlt. Ein Beispiel dafür ist die Firma Berndes, die schon 1921 in Arnsberg gegründet wurde.

Seit jeher setzt der Mittelständler auf beste Materialien und eine Produktion „made in Germany“, um möglichst hochwertige und gern auch innovative Produkte auf den Markt bringen zu können. Bereits in den 1960er Jahren stellte Berndes seine erste Pfanne mit Antihaftbeschichtung vor, im Jahr 1975 kam erstes Kochgeschirr aus beschichtetem Aluminiumguss hinzu. Und bis heute bleibt Berndes ein Vorreiter, wenn es um Innovationen geht. Im Jahr 2005 überraschte Berndes mit Kochgeschirr, das über abnehmbare Griffe verfügte. Dieses System ist auch heute noch sehr beliebt. In der Herstellung von Topfsets und anderem induktionstauglichen Kochgeschirr ist Berndes seit 2009 aktiv. Hierbei setzt das Arnsberger Unternehmen vor allem auf seine Erfahrungen in der Produktion von Töpfen aus Aluminiumguss, da sich diese bereits in den Jahren zuvor bestens bewährt hatten. Auch im Test zählten Töpfe von Berndes meist zu den Guten und oft zu den besten.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich ein Topfset Induktion am besten ein?

Wo kaufe ich einen Topfset Induktion Testsieger am besten von ExpertenTesten am besten? Da Induktionsherde zwar auf einer nicht ganz neuen Technik beruhen, sich aber erst in den letzten Jahren als Alternative zu herkömmlichen Kochplatten beziehungsweise Herden mit Glaskeramik- oder Halogenkochfeld durchgesetzt haben, war das Angebot an dem notwendigen Kochgeschirr anfangs nicht besonders umfangreich. Mittlerweile jedoch haben fast alle großen Hersteller von Töpfen und Kochgeschirr Topfsets für Induktionskochfelder im Angebot. Kaufen kann man derlei Sets in Möbelhäusern, den großen Warenhäusern in der Fußgängerzone oder großen Supermärkten. Das Problem ist dort allerdings, dass keiner dieser Händler Topfsets für Induktion in großer Auswahl vorrätig haben kann – zumal er ja nach wie vor Kochgeschirr für andere Herdarten zu seinem Angebot zählt. Daher beschränkt sich die Auswahl auf wenige Produkte von einem oder wenigen Herstellern. Ein wirklicher Vergleich der unterschiedlichen Produkte ist dadurch nur sehr eingeschränkt möglich – und es ist fraglich, ob das gerade günstig offerierte Topfset tatsächlich auch das beste ist.

Die sinnvolle Alternative zum Kauf beim Fachhandel vor Ort ist das Internet. Denn dort wetteifern zahlreiche Onlineshops mit den verschiedensten Angeboten rund um Topfsets Induktion um neue Kunden. Schon allein dieser Wettbewerb gewährleistet, dass man hier beste Produkte zu fairen Preisen bekommen kann. Dabei kann man selbst einen Vergleich anhand der individuell wichtigsten Kriterien anstellen oder die objektiv relevanten Kriterien anhand der Vergleichstabelle miteinander vergleichen.

Ein großer Pluspunkt des Onlinehandels ist auch, dass man hier auch an Produkte weniger bekannter oder in anderen Regionen aktiver Hersteller finden kann, die man im niedergelassenen Einzelhandel vergeblich sucht.

Dass man bei online gekauften Topfsets Induktion gewisse Versandkosten einkalkulieren muss, liegt auf der Hand. Allerdings halten die sich meist in Grenzen (oder fallen ab einem bestimmten Mindestbestellwert sogar komplett weg), außerdem kann man dafür die üblichen Vorteile des Versandhandels genießen: Man kann sich in aller Ruhe über die Vor- und Nachteile der Töpfe informieren und das für einen selbst beste Angebot auswählen. Dabei lässt sich auch vergleichen, welche Töpfe im Praxistest am besten beurteilt wurden, ohne dass man dabei von einem Verkäufer zu einem Kauf gedrängt werden würde. Außerdem ist man natürlich unabhängig von den Öffnungszeiten, muss für Vorab-Information und Kauf das Haus nicht verlassen und bekommt die Ware bequem nach Hause geliefert. Sollte die Ware nicht in Ordnung sein oder nicht gefallen, kann man sie einfach wieder zurückschicken, in aller Regel auf Kosten des Verkäufers. Mittlerweile holen viele Paketdienste die Rücksendepakete auf Wunsch sogar wieder zu Hause ab.

Unterm Strich kann man also sagen: Der einzige Nachteil beim Onlinekauf liegt darin, dass man die Ware nicht sofort mitnehmen kann. In aller Regel wird sie aber bereits am nächsten Tag geliefert. Und früher packt man seine Einkäufe nach einer anstrengenden Shoppingtour meistens auch nicht aus. Ansonsten kann der Onlinehandel im Vergleich zum niedergelassenen Fachhandel in allen Punkten mehr überzeugen.

Die Geschichte des Topfsets Induktion

Die Geschichte des Topfsets Induktion TestSeit die Menschen in der Steinzeit gelernt haben, das Feuer zu beherrschen, nutzen sie dieses auch für die Zubereitung von Speisen. Es war also schon damals wichtig, frühe Formen von Grill, Pfanne oder Topf zu entwickeln. Bei ersten Töpfen handelte es sich vermutlich um Tierhäute, mit denen Erdlöcher ausgelegt wurden. Diese wurden anschließend mit Wasser und den gewünschten Zutaten befüllt und durch Zugabe von zuvor erhitzten Steinen zum Kochen gebracht.

Im Laufe der Zeit wandelte sich diese Form des Kochtopfes aber stark ab. Zuerst stellte man allerlei Tongefäße her, die für die Zubereitung und den Genuss von Speisen genutzt wurden. Als die Menschen die Metallverarbeitung erlernten, gehörte Kochgeschirr nachweislich zu den ersten Produkten, die nach dem neuen Verfahren hergestellt wurden. Zu dieser Zeit war es noch üblich, dass die Töpfe eher Kessel waren, die über eine Feuerstelle gehängt wurden.

Der Herd als Kochstelle entwickelte sich erst im Mittelalter aus Gestellen, die einen Topf tragen konnten und in der Feuerstelle platziert wurden. Die Art der Befeuerung änderte sich freilich vorerst nicht: Noch bis weit ins 20. Jahrhundert war der holz- und kohlebefeuerte Herd das Herzstück der meisten Küchen. Die dafür genutzten Töpfe bestanden aus verschiedenen Metallen, von der Eisenlegierung über Zinn und Nickel bis hin zu Kupfer. Stahlemaille und Aluminium lösten die durch Bleibeimischungen und Grünspan oft giftigen anderen Metalle zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach und nach ab. Für die Art der Befeuerung war das Material dabei von unterschwelliger Bedeutung. Zwar wusste man bereits vor Jahrhunderten, dass verschiedene Materialien eine unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit bieten, die sich auch beim Kochen bemerkbar macht. Allerdings wurde dieser Faktor im Vergleich zu Kosten, Handhabung und einer robusten Verarbeitung als sekundär angesehen.

Erst als sich Herd und Heizung im Laufe des 20. Jahrhunderts durch das Aufkommen der modernen Elektroherde langsam voneinander trennten, konnten Hersteller wie Verbraucher dem Material und der Beschaffenheit von Kochtöpfen zunehmende Beachtung schenken. Im frühen 20. Jahrhundert kamen erstmalig Töpfe auf, wie man sie, in nur geringfügiger Veränderung, auch heute noch nutzt. Große Hersteller nutzten erstmals auch moderne Materialien wie Edelstahl und andere Stahllegierungen oder auch Aluminium, außerdem wurde in den 1920er Jahren ein erster Schnellkochtopf moderner Bauart hergestellt.
Jahre später kamen dann noch modernere Materialien wie die heute noch genutzte Teflon-Beschichtung sowie der Aluminiumguss hinzu.

Eine Gemeinsamkeit all dieser Topfvarianten war und ist, dass sie sich für sämtliche Herdarten eignen. Einzige Ausnahme ist der Induktionsherd, da dieser Töpfe oder Kochgeschirr mit einer magnetisierbaren Bodenplatte benötigt. Da dies aber nur bei einem Teil der zuvor genutzten Töpfe der Fall war, mussten die Hersteller an dieser Stelle das Rad quasi noch einmal erfinden. Die ersten induktionstauglichen Töpfe wurden daher aus Edelstahl gefertigt, da dessen magnetische Wirkung von Natur aus gegeben ist und Edelstahltöpfe ohnehin zwar nicht zu den besten, aber doch meistgenutzten Töpfen zählten. Mittlerweile haben die Hersteller auch für Induktionskochfelder aber fast eine ebenso breite Produktpalette im Angebot wie für die zuvor üblichen Herdvarianten. Induktionstaugliche Kochtöpfe werden also aus Edelstahl, Stahlemaille, Aluminiumguss, Kupfer oder Keramiken hergestellt, besitzen aber stets in der Bodenplatte einen Kern aus ferromagnetischem Material.

Zahlen, Daten und Fakten

Sind Induktionsherde eine neue Erfindung?

Obwohl sich Induktionsherde für den Hausgebrauch erst in den letzten Jahren als nennenswerte Alternative zum zuvor meistgenutzten Kochfeld aus Glaskeramik durchsetzen konnten, können sie bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurde vor allem in England mit dem Induktionsprinzip experimentiert. Bereits damals wurden erste Patente angemeldet, allerdings erfolgte keine praktische Verwendung des Prinzips.

Noch bis in die 1980er Jahre wurden Induktionsherde ausschließlich für Großküchen konstruiert. Erst ab diesem Zeitpunkt war man in der Lage, Induktionskochfelder in privat genutzte Küchenherde zu integrieren. In Frankreich und Spanien erfreute sich die neue Technik besonders großer Beliebtheit, daher eroberten die Hersteller von Induktionskochfeldern zum Ende des 20. Jahrhunderts zuerst die dortigen Märkte. Dies setzte sich auch in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts fort: Während 2004 in Deutschland nur rund 30.000 Induktionsherde verkauft wurden, waren es im gleichen Zeitraum in Spanien 150.000 und in Frankreich sogar 170.000. In Frankreich sind Induktionskochfelder bis heute am beliebtesten und erreichten dort im Jahre 2017 einen Marktanteil von 55,8% bei neu verkauften Küchenherden. In Deutschland indes beschwören zwar viele Köche und Experten, dass Induktionskochfelder im Vergleich zu Halogen- und Glaskeramikkochfeldern am besten zu beurteilen sind. Trotzdem hat es diese Technik bei all ihren Vorzügen nicht ganz leicht, sich gegen die genannten Konkurrenzsysteme durchzusetzen.

Ist die Strahlung von Induktionskochfeldern gesundheitsschädlich?

Alle Zahlen und Daten aus einem Topfsets Induktion Test Vielleicht zählt die Strahlung von Induktionskochfeldern neben dem höheren Anschaffungspreis zu den wichtigsten Faktoren, die Menschen vom Kauf eines Induktionsherdes abhalten. Die auf Präzision bedachten Schweizer wollten es 2006/07 genauer wissen und ließen ihr Bundesamt für Gesundheit die damals auf dem Markt erhältlichen Induktionsherde auf Einhaltung der ICNIRP-Referenzwerte für die Magnetfeldexposition testen. Bei der Ermittlung der Referenzwerte wurden Basisgrenzwerte für Feldstärken im Körperinneren festgelegt, bei deren Überschreitung es nach Meinung führender Wissenschaftler zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen kann. Bei einer Überschreitung der Grenzwerte durch die Nutzung eines Induktionsherdes erwarteten die Wissenschaftler, dass bei ihrer Untersuchung eine erhöhte neuronale Erregung, etwa ein Kribbeln in den Fingern oder Muskelzucken auftreten würden. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Induktionskochfeldes und des zugehörigen Kochgeschirrs wurden in 30 Zentimeter horizontaler Entfernung zur Magnetspule die Referenzwerte eingehalten. In vertikaler Richtung waren deutlich höhere Strahlenwerte messbar, die Richtwerte konnten aber bei einer realistischen Anwendung des Gerätes eingehalten werden. Lediglich bei Personen, die einen Herzschrittmacher tragen, rät das Schweizer Bundesamt für Gesundheit zu einer erhöhten Vorsicht (wie es für diesen Personenkreis stets gilt, wenn man sich in der Nähe stärkerer Magnetfelder aufhält). Allerdings wird hier ein Abstand von 40 Zentimetern zur Magnetspule als ausreichend genannt. eine generelle Warnung in Bezug auf die Nutzung von Induktionsherden wird ausdrücklich nicht gegeben.

Auch folgende Untersuchungen und Versuche namhafter Experten untermauerten die Auswertung der Schweizer Bundesbehörde. Nach aktuellem Stand der Forschung muss demnach von keiner Gesundheitsgefahr durch Induktionsherde ausgegangen werden.

Neun Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
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  • Tipp 4
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  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
Welches Kochzubehör eignet sich für die Arbeit mit Induktionstöpfen am besten?
Idealerweise nutzt man nur Kochutensilien ohne scharfe Kanten, die den Boden nicht zerkratzen.
Wann ist der ideale Zeitpunkt für die Topfreinigung?
Am besten lassen sich die Töpfe vergleichsweise kurz nach dem Kochvorgang reinigen.
Gibt es dabei etwas Spezielles zu beachten?
Das Topfset Induktion sollte erst dann gespült werden, wenn es wirklich abgekühlt ist.
Was tun, wenn die Reinigung durch starken Schmutz erschwert wird?
Bei schwerwiegenden Verschmutzungen wie Verkrustungen bietet es sich an, die Induktionstöpfe zunächst einzuweichen. Zu starkes Schrubben oder der Einsatz von zu scharfen Putzmitteln ist dagegen kontraproduktiv.
Warum ist das so?
Aggressive Reinigungsmittel greifen den Topf und vor allem den Boden zu sehr an und sind daher nicht empfehlenswert.
Woran erkennt man, auf welche Art das Topfset Induktion am besten gereinigt wird?
Ob die Töpfe spülmaschinenfest sind oder doch besser von Hand gespült werden, lässt sich den Herstellerangaben entnehmen.
Was muss man im Umgang mit den Töpfen und dem zugehörigen Induktionsfeld unbedingt vermeiden?
Die Töpfe dürfen nicht leer auf einer laufenden Herdplatte stehen, da ansonsten der Kochvorgang in Gang gesetzt wird und die Hitze den Topf und insbesondere seinen Boden beschädigt.
Welche Besonderheiten gelten in puncto Griffe bei Induktionstöpfen?
In Bezug auf die Griffe ist unbedingt auf das Material zu achten: Edelstahlgriffe sind in aller Regel back- und spülmaschinenfest. Kunststoffgriffe dagegen sind nur bedingt spülmaschinen- und backofentauglich; so verformen sich manche Varianten schon bei 80 °C im Backofen. Im Zweifelsfall helfen aber auch hier die Herstellerangaben weiter.
Können auch Lebensmittel in den Töpfen aufbewahrt werden?
Um eine lange Lebenszeit der Induktionstöpfe zu gewährleisten, sollte in der Regel kein Essen in ihnen aufbewahrt werden.

 

Nützliches Zubehör

Das beste Zubehör für Induktion Topfsets im TestGenerell muss für ein Topfset Induktion kein spezielles Zubehör angeschafft werden, das nicht auch für andere Töpfe geeignet wäre. Daher können an dieser Stelle alle Dinge aufgezählt werden, die für Töpfe aller Art benötigt werden.

  • Kochlöffel:
    Grundsätzlich sollte man es vermeiden, mit allzu harten und scharfkantigen Gegenständen in einem Topf zu arbeiten. Aus diesem Grunde eignen sich auch bei Töpfen für den Induktionsherd am besten Kochlöffel, die aus vergleichsweise weichem Material wie Kunststoff oder Holz hergestellt wurden. Bei Löffeln oder Suppenkellen aus Edelstahl indes ist Vorsicht geboten, weil das Innere des Topfes leicht verkratzen und eine möglicherweise vorhandene Anti-Haft-Beschichtung in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
  • Topflappen:
    Zwar sind auch induktionsgeeignete Töpfe zumeist mit Griffen ausgestattet, die durch besondere Isolierung beim Kochen nicht miterhitzt werden. Dennoch kann es unter bestimmten Voraussetzungen sein, dass die Topfgriffe heiß sind. Daher ist es ratsam, diese immer nur mithilfe eines Topflappens anzufassen.
  • Reinigungsschwamm / Bürste:
    Bei Reinigungsschwämmen und -Bürsten sollte man sehr genau darauf achten, für welches Material diese geeignet sind. Zwar spielt es hierbei keine Rolle, ob es sich um einen herkömmlichen oder einen induktionstauglichen Topf handelt. Der ansonsten genutzte Werkstoff des Topfes kann aber durchaus eine besondere Art der Reinigung voraussetzen. Hier sollten also unbedingt die herstellerangaben beachtet werden.
  • Spülmittel:
    Spülmittel für das Spülen von Hand ist generell für alle Arten von Töpfen und Kochgeschirr geeignet. Ob diese auch in der Spülmaschine gereinigt werden dürfen, ist abhängig vom Material. Jeder Topfhersteller gibt genaue Auskunft darüber, ob bei seinen Produkten irgendetwas zu beachten ist.
  • Reinigungsmittel für Glaskeramik:
    Bei Induktionskochfeldern handelt es sich fast immer um eine Oberfläche aus Glaskeramik. Diese kann also mit einem gewöhnlichen Glaskeramik-Reiniger behandelt werden. Sollten Speisen übergekocht und ggf. angebrannt sein, können die Reste auch vorsichtig mit einem Glaskeramik-Schaber entfernt werden. Dessen Klinge ist weniger hart als die Glaskeramik, daher kommt es bei ordnungsgemäßem Gebrauch des Schabers zu keinen Kratzern oder Beschädigungen.

W-Fragen

  • Worin unterscheiden sich „normale“ Töpfe und ein Topfset Induktion?„Normale“ Töpfe sind im Gegensatz zu Induktionstöpfen nicht per se ferromagnetisch, solange sie nicht aus einem entsprechenden Material bestehen. Dennoch lassen sich auch nicht ferromagnetische Varianten zu Induktionsmodellen umrüsten.
  • Was ist das richtige Material für ein Topfset Induktion?Je nach Wahl des Materials sind die Töpfe bereits von vorneherein für einen Induktionsherd geeignet – Beispiele dafür sind Stahlemaille und Gusseisen. Aluminium, Edelstahl oder Kupfer (im Profikochbereich) hingegen benötigen eine Eisenbeimischung oder eine eisenhaltige Bodenschicht.
  • Woran erkennt man ein qualitativ hochwertiges Topfset Induktion?Ein hochwertiges Induktionstopfset zeichnet sich durch eine sorgfältige Materialverarbeitung aus. Dazu zählen unter anderem ein absolut ebener Boden und hitzebeständige Griffe.
  • Wie lassen sich normale Kochtöpfe in ein Topfset Induktion umrüsten?Töpfe, die nicht per se für einen Induktionsherd geeignet sind, können dank stark magnetischen Adapterplatten genutzt werden. Infolgedessen entsteht die Wärme in der Adapterplatte statt im Topfboden, sie wird aber genauso in den Kochtopf weitergeleitet. Allerdings handelt es sich dabei eher um eine Übergangs- denn um eine Dauerlösung.
  • Was für weiteres Zubehör ist für das Kochen mit einem Topfset Induktion nötig?Im Prinzip unterscheidet sich das für Induktionstöpfe benötigte Zubehör nicht von dem für andere Töpfe genutzten. Dennoch sollte man darauf achten, keine scharfkantigen Teile zu nutzen. Vielmehr bietet es sich an, auf Holz oder abgerundetes Plastik zurückzugreifen, um Kratzer am Boden zu vermeiden.
  • Was tun, wenn ein Topfset Induktion beim Kochen brummt?Grundsätzlich stellt es kein konkretes Problem dar, wenn Induktionstöpfe brummen. Die Ursache dafür liegt meist in der magnetischen Kochfeldspule, falls sich diese leicht bewegt oder im Boden der Töpfe, wenn es sich um Sandwichboden-Töpfe handelt. Beides hat keine ernstzunehmenden Folgen für den Kochvorgang.
  • Was passiert, wenn ein Topfset Induktion auf einem nicht dafür vorgesehenen Herd betrieben wird?Sobald ein Induktionstopfset auf einem Nicht-Induktionsherd verwendet wird, funktioniert es wie ein „normales“ Set auch, da die Töpfe rückwärtskompatibel sind. Nicht-ferromagnetische Modelle hingegen funktionieren auf einem Induktionsherd nicht, weil die Wärme nicht weitergeleitet werden kann.
  • Wie reinigt man ein Topfset Induktion?Induktionstöpfe lassen sich ähnlich unkompliziert wie andere Töpfe auch reinigen, sie sollten vor der Reinigung nur ausreichend lange abkühlen. Darüber hinaus dürfen sie nicht mit scharfen Reinigungsmitteln und hartem Reinigungszubehör wie Stahlschwämmen behandelt werden; die Gefahr, dass der Boden zerkratzt und zu schwer beschädigt wird, ist einfach zu groß.
  • Womit muss man rechnen, wenn man ein Topfset Induktion auf dem eingeschalteten Herd vergisst?Besteht ein Kontakt zwischen Topf und Platte und heizt diese ungebremst weiter, können Speisen auch in Induktionstöpfen anbrennen.
    Schaltet man die Platte wieder aus, ist diese allerdings fast direkt wieder kalt, es wird also kaum Restwärme an den Topf übertragen.
    Abgesehen davon schaltet sich die Platte aus, wenn ein Topf von ihr gezogen wird, weil kein Kontakt mehr besteht.
  • Wie hoch ist die Lebensdauer eines Topfsets Induktion?Bei guter Pflege macht es kaum einen Unterschied, ob es sich um einen Induktions- oder einen nicht-ferromagnetischen Topf handelt. Viel wesentlicher sind das Grundmaterial und dessen Verarbeitung.

Alternativen zum Topfset Induktion

Da das Induktionskochfeld einen Topfboden aus ferromagnetischem Material voraussetzt, sind die speziell dafür hergestellten Töpfe quasi alternativlos. Im Einzelfall kann es natürlich trotzdem sein, dass ein herkömmlicher Topf für das Induktionsfeld geeignet ist. Diese Eignung lässt sich mit einem herkömmlichen Magneten überprüfen, der am Topfboden anhaften muss. Ansonsten besteht die einzige Alternative darin, sich für ein Kochfeld zu entscheiden, dass nicht über Induktion funktioniert.

Weiterführende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Induktionskochfeld
http://www.bfs.de/DE/home/home_node.html
https://www.alltagstipp.de/vor-und-nachteile-eines-induktionskochfeldes/
https://www.hausjournal.net/induktionskochfeld-vorteile-nachteile
https://www.chefkoch.de/forum/2,8,412981/Gibt-es-eigentlich-auch-Nachteile-beim-Induktionskochfeld.html

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