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Im Namen der Sicherheit – Buggy richtig und sicher nutzen

Fast alle Eltern benutzen KinderwägenDie meisten modernen Buggys sind heute in erster Linie darauf ausgelegt, leicht und schnell verstaut und ebenso schnell hervorgeholt und einsatzbereit zu sein. Das bedeutet, dass heute bei der Herstellung eines Buggys vor allem auf pflegeleichte und leichte Materialien wie beispielsweise Aluminium für das Buggy-Gerüst oder auch das Gestänge des Buggys und Kunststoff für die Sitzfläche und mehr.

Doch nicht immer bestimmen die Materialien darüber, wie hochwertig und letztendlich auch sicher der von Ihnen gewählte Buggy ist. Somit könnte auch ein Buggy aus anderen Metallarten durchaus empfehlenswert sein, wenn die Qualität der verwendeten Materialien hochwertig ist.

Denn in erster Linie ist es die Qualität der verwendeten Materialien und auch die übergreifende Verarbeitung, die beim Buggy für ein großes Stück Sicherheit im Alltag und in der Anwendung sorgt. Im Zweifelsfall kommt es aber nicht nur auf den Buggy, dessen Hochwertigkeit und dessen einwandfreie Verarbeitung an – auch wie Sie den Buggy handhaben, kann die Sicherheit begünstigen, oder diese gegebenenfalls auch senken.

Doch wie nutzt man einen Buggy sicher? Worauf sollte man nach dem Kauf, also während der alltäglichen Nutzung, achten? Und was ist darüber hinaus, auf die Sicherheit des Kindes bezogen, wichtig?

Die Sicherheit beginnt stets vor dem Gebrauch

Eines vorweg: Ein Buggy ist stets nur dann sicher, wenn er in einem einwandfreien Zustand ist. Ist etwas am Buggy defekt oder lose, beeinträchtigt das Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihres Kindes bereits, ohne dass Sie großen Einfluss auf diese haben. Deshalb ist es für viele Eltern heute selbstredend, dass Sie den Buggy direkt nach dem Kauf oder auch nach einer längeren Lagerung auf dessen Beschaffenheit prüfen – und dahingehend, ob alle Verbindungen fest sitzen oder ob etwas lose oder beschädigt ist.

Und diese Vorsicht ist bekanntlich nicht nur besser als Nachsicht, sie wird heute von den meisten Herstellern und auch Händlern ausdrücklich empfohlen. Doch was viele Eltern immer wieder vergessen oder vernachlässigen, ist den Buggy auch bei einer regelmäßigen Nutzung immer wieder näher in Augenschein zu nehmen.

Dabei sind regelmäßige Überprüfungen gerade dann sinnvoll, wenn der Buggy oft verwendet wird. Immerhin ist er hier größeren Belastungen ausgesetzt – auch, weil er immer wieder auf- und zusammengeklappt wird.

Bevor Sie mit dem Buggy also auf eine Spazierfahrt oder zum Einkaufen gehen, nehmen Sie sich stets ein paar Minuten Zeit, um den Buggy auf Beschädigungen, auf lose Verbindungen oder auf andere Makel zu prüfen.

Und: Auch die Beschaffenheit der Räder und der Bremsen sollte immer wieder begutachtet werden. Und: Achten Sie stets darauf, dass die Räder leichtgängig sind und bleiben – etwa, indem Sie sie regelmäßig reinigen und anschließend mit einem silikonhaltigen Schmiermittel wie beispielsweise mit Fahrradöl gängig machen.

Tipps für den Alltag, die die Sicherheit erhöhen

Maxi-Cosi 13093397 Mila Buggy zusammengeklapptIm Alltag und während der alltäglichen Nutzung können Dinge wie feststellbare Räder, Bremsen oder auch schwenkbare Räder nicht nur eine Erleichterung sein. Sie entscheiden oft auch darüber, ob der Buggy sicher und fest steht oder ob Sie mit diesem sicher Berge und Steigungen herauf- oder herabgehen können.

Vor allem da viele Buggys heute sehr leichtgängig und vom Eigengewicht her sehr leicht sind, sollten Sie von Hilfsmitteln wie Bremsen und Co. Gebrauch machen, wenn es sinnvoll ist. Sichern Sie den Buggy also durch die Radbremsen oder durch eine Feststellung der Räderund sorgen Sie so dafür, dass dieser nicht wegrollen kann. Denn das ist bei einem Luftzug oder auf einer Steigung schnell passiert.

Schwenkbare Räder sorgen hingegen dafür, dass Sie das Gefährt stets – selbst mit nur einer Hand und bei schwierigen Untergründen – leicht lenken können. Das kann in den verschiedensten Situationen von Vorteil sein und den Umgang mit dem Buggy oft leichter und auch sicherer machen. Sind hingegen Sicherungsmaßnahmen wie ein Gurt am Buggy vorhanden, sollten Sie diese wenn möglich auch nutzen.

Gerade bei jüngeren Kindern ist dies oftmals sinnvoll, da diese so daran gehindert werden, aus einer Laune heraus und in denkbar ungünstigen Situationen (etwa mitten beim Überqueren einer Straße) aus dem Buggy zu rutschen oder zu steigen. Doch auch ältere Kinder könnte ein Gurt während der Nutzung gezielt davor schützen, aus dem Sitz zu rutschen oder zu fallen – etwa, wenn es bergab geht oder wenn das Kind eher unruhig ist.

Last but not least: Beachten Sie stets die Angaben des Herstellers

Wird das Kind langsam zu groß oder zu schwer für den Buggy? Oder ist es doch noch etwas zu jung für diesen? Egal was in Ihrem individuellen Fall eventuell zutreffen mag, lassen Sie die Herstellerangaben und dessen Empfehlungen niemals außer Acht.

Denn Ihr Kind könnte sich Verletzungen zufügen, wenn es beispielsweise zu groß oder gar zu schwer für den Buggy wird – etwa, weil die Sitzfläche nachgibt, das Gestänge sich löst oder aber das Kind mit den Beinen oder Füßen an Stellen gerät, die es nicht erreichen soll.

Ein häufiges und schmerzhaftes Beispiel könnten die Räder sein, unter die ein zu großes Kind durchaus mit den Füßen geraten kann, wenn es im Buggy sitzt.

Zu junge Kinder sollten hingegen nicht in einem ungeeigneten Kinderwagen oder Buggy transportiert werden, da deren Rückenmuskulatur noch nicht ausreichend ausgebildet ist. Diese muss speziell gestützt werden, was häufig nur durch eine entsprechende Polsterung oder durch eine liegende Position gewährleistet werden kann. Transportieren Sie also einen Säugling in einem Buggy, der ausdrücklich nicht für ein solches gedacht ist, kann es zu schweren Schädigungen der Wirbelsäule des Babys kommen.

Aus diesem Grund empfehlen die meisten Hersteller, dass ihre Buggys erst für Kinder ab dem sechsten Lebensmonat geeignet sind – manchmal sogar noch später. Der Gesundheit und Sicherheit Ihres Kindes sollten Sie aber auch über die Herstellerangaben hinaus stets darauf achten, dass das Kind alt und groß genug für einen Buggy ist. Dagegen könnte zum Beispiel sprechen, dass das Kind noch nicht wirklich alleine aufrecht sitzen kann und dass es aus den Gurten rutscht.

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