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In drei Schritten zum perfekten Rasen

perfekter RasenUm neue Rasenflächen anzulegen, ist der Frühling die beste Jahreszeit. Mit den notwendigen Vorbereitungen kann bereits im April begonnen werden, falls kein Schnee mehr liegt. Bereits beim Anlegen des Rasens entscheidet es sich meist, wie das Gras in weiterer Folge wachsen wird.

Vor allem Ende April/Anfang Mai sind die Bedingungen für die erste Aussaat ideal. In diesen Monaten sind nicht nur die Temperaturen sehr milde, sondern auch der Boden beginnt sich bereits zu erwärmen, wodurch das Auskeimen der Grassamen begünstigt wird. Doch schon Anfang April kann mit den Vorbereitungen für den perfekten Rasen durch gestartet werden.

Die Vorbereitung des Bodens

Idealerweise sollte der Mutterboden, der zumeist vom Aushub stammt, bereits in der Herbstzeit gleichmäßig verteilt werden. Dadurch hatte der Mutterboden den gesamten Winter über Zeit, dass er sich setzen kann, damit die lockeren Brocken Erde wieder ein Ganzes ergeben können. Bereits im Frühjahr – idealerweise März oder Anfang April – sollte die geplante Fläche für den Rasen mit einem Spaten umgestochen werden.

Empfehlenswert ist an dieser Stelle, dass der gesamte Boden mit einem sogenannten Kultivator flach aufgerissen wird. So kann der Boden auf schonende Art und Weise gelockert werden und die natürliche Schichtung wird nicht durcheinander gebracht. Wenn der Boden zu schwer, zu lehmig oder zu tonig ist, kann er mit Hilfe von Sand oder Torf, die unter das Erdreich gemischt werden, wieder durchlässig für Wasser werden.

Dieser Vorgang nimmt für den perfekten Rasen einen wichtigen Stellenwert ein, denn Regenwasser sollte auf jeden Fall anlaufen können, da sonst Staunässe entsteht. Sind die Böden sehr sandig, so dass diese schnell wieder austrocknen, dann empfiehlt es sich Torf oder Kompost unterzumischen, da damit die Bodenstruktur verbessert werden kann. Einige Böden sind zudem sauer. Ist dies der Fall sollte vor der Aussaat auf jeden Fall Kalk untergemischt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob der Boden sauer ist oder nicht, kann eine Probe entnehmen und diese testen lassen.

Wenn der pH-Wert unter 5,5 liegt, dann sollte Gartendüngekalk untergemischt werden. Nun wird der Boden mit Hilfe eines Rechens gleichmäßig geebnet. Dem Boden sollten zudem einige Wochen Zeit gegeben werden, damit er sich regenerieren kann. Vor dem geplanten Termin der Aussaat, welcher idealerweise von April bis Juni in Betracht gezogen werden sollte, wird der Boden mit einer mechanischen Gartenfräse bearbeitet, damit beim Saatbeet eine optimale und feinkrümelige Struktur entstehen kann. Anschließend wird die Fläche wieder mit einem Rechen geebnet. Die Ungleichheiten können mit Hilfe einer Holzlatte relativ einfach ausgeglichen werden.

Die Aussaat

Für die Aussaat eignen sich die Zeiträume von April bis Mitte Juni im Frühjahr, und Mitte August bis Mitte Oktober im Herbst. Vermieden werden sollte die heiße und trockene Zeit im Hochsommer. Die optimale Rasenmischung sollte je nach Anforderungen und Verwendungszweck gewählt werden. Vor der Aussaat empfiehlt es sich den Boden ein wenig zu düngen. Je nach Art des Rasens gibt es auch hier wieder unterschiedliche Möglichkeiten der Düngung, oftmals werden spezielle Dünger im Verkauf angeboten.

Damit die Saat gleichmäßig verteil wird, eignet sich der Streuwagen. Dieser kann gegen eine geringe Miete auch im Baumarkt geliehen werden. Es sollte bedacht werden, dass die Saat gleichmäßig verteilt wird, da nur so der Rasen gleichmäßig wachsen kann. Die Aussaat sollte an einem windstillen Tag durchgeführt werden, damit der Wind nicht sofort wieder alle Samen von der Fläche bläst.

Nachdem die Saat verteilt wurde, kommt einer der wichtigsten Schritte. Die Samen sollten im Erdreich bleiben, damit sie keimen können. Hierfür kann entweder ein Rechen oder eine sogenannte Sternradwalze eingesetzt werden.

Auch diese kann im Baumarkt gegen geringen Aufpreis geliehen werden. Im Anschluss wird die Fläche noch mit Hilfe einer Walze oder mit Trittbrettern geglättet. Dieser Schritt sollte behutsam durchgeführt werden, damit das Erdreich nicht zu sehr verdichtet. Verdichtet das Erdreich zu sehr, kann die Bewässerung nicht ausreichend in das Erdreich absickern und die gestreuten Samen werden weggeschwemmt.

Die erste Rasenpflege

RasenmäherGleichmäßige Feuchtigkeit ist vor allem in den ersten drei Wochen nach der Aussaat enorm wichtig. Sobald die Keimung begonnen hat, ist darauf zu achten, dass der Boden nicht mehr austrocknet. Damit die jungen Pflanzen nicht fortgespült werden, sollte bei der Beregnung darauf geachtet werden, dass nur feine Tropfen auf das Erdreich aufkommen. Der erste Schnitt kann durchgeführt werden, wenn die Halme etwa 7 bis 10 Zentimeter hoch sind und der Himmel bedeckt ist.

Beim Mähen sollte darauf geachtet werden, dass gleichmäßig hoch geschnitten wird. Regelmäßiger Grasschnitt ist für den perfekten Rasen unerlässlich. Beim Mähen sollte nie tiefer geschnitten werden, als die Hälfte der momentanen Grashalmhöhe, selbst wenn zwischenzeitlich ein Mähtermin nicht wahrgenommen werden konnte. Vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen sollt weniger als sonst gemäht werden. Das Schnittgut sollte zudem immer vom Rasen entfernt werden, damit das Gras ausreichend belüftet wird. Die Schnitthöhe sollte idealerweise bei 3,5 bis 5 Zentimetern liegen.

Damit der Rasen gesund und kräftig gehalten werden kann, lässt sich das Düngen nicht vermeiden. Es ist ratsam etwa zwei- bis dreimal pro Jahr mit einem Langzeitdünger vorzugehen. Diese haben den großen Vorteil, dass der Stickstoff nur nach und nach an die Grashalme abgegeben werden, wodurch das sogenannte Stoßwachstum verhindert wird. Wird in einer Trockenperiode gedüngt, sollte der Rasen im Vorfeld bewässert werden. Zudem sollte sich an die Gebrauchsanleitung gehalten werden, um Über- oder Unterdüngen zu vermeiden.

Gezielte Bewässerung ist für den perfekten Rasen unumgänglich. Der Rasen sollte gegossen werden, bevor er vollständig ausgetrocknet ist. Das Wasser sollte langsam und in feinen Tropfen auf den Rasen fallen. Damit die Feuchtigkeit ausreichend in das Erdreich eindringen kann, sollte gründlich bewässert werden. Nie zu Mittag, sondern nur morgens oder abends gießen.
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