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Kaffee richtig lagern

Minges KaffeesackKaffeeliebhaber bezeichnen Kaffee häufig auch als „braunes Gold“. Ganz zu Recht, denn der Geschmack, dieses wundervolle Aroma und der Gute-Laune-Effekt sind in der Tat etwas Wunderbares. Damit man aber möglichst lange etwas von diesem wertvollen „Schatz“ aus dem Schoß von Mutter Natur hat, ist eine richtige Lagerung unabdingbar.

So wohlschmeckend Kaffee in all den unterschiedlichen Variationen in der Regel ist, so sensibel ist er auch. Aus eben diesem Grund ist unbedingt zu berücksichtigen, dass das „braune Gold“ nach dem Anbrechen der Produktverpackung idealerweise möglichst schnell verbraucht werden sollte.

Denn die im Kaffee enthaltenen Aromen, Öle und Wachse oxidieren naturgemäß bei dem Kontakt mit Sauerstoff, sodass es – je nach Produkt bzw. Sorte – durchaus sein kann, dass sich der Geschmack des Kaffees zum Nachteil verändert, dass das Aroma verloren geht oder dass sich beim Kaffeegenuss gar ein ranziger Beigeschmack bemerkbar macht. Das wäre in der Tat zu schade für das mitunter recht teure Kaffeeerzeugnis, denn schließlich will man ja möglichst lange etwas von dem köstlichen Aromaprodukt haben.

Auf die Größe kommt es an

Natürlich bietet es sich unter diesen Voraussetzungen an, Kaffee in möglichst kleinen Produktgrößen zu kaufen. Immerhin geht man auf diese Weise nicht das Risiko ein, dass das Produkt nach einer zu langen Öffnungszeit der Verpackung mit der Zeit hinsichtlich Qualität und Geschmack zu wünschen übrig lässt.

Sicherlich bietet sich der Kauf kleiner Einheiten daher an, jedoch ist Fakt, dass der gut sortierte Fachhandel gerade bei größeren Produkteinheiten attraktivere Preise zu bieten hat. Was liegt da also näher, als entweder das Kaufverhalten zu verändern oder lieber gleich auf eine vernünftige Aufbewahrung des Kaffees zu achten?

Wenn es darum geht, Kaffeebohnen adäquat aufzubewahren, so ist zu beachten, dass diese innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten aufgebraucht werden sollten. Kaffeepulver hingegen sollte am besten schon nach maximal vier Wochen aufgebraucht werden. Diese Richtwerte sind maßgeblich mit Blick auf die Erhaltung des vollen Aromas und des guten, ursprünglichen Geschmacks.

Wird Kaffee allerdings zu lange aufbewahrt, und noch dazu in ungeeigneten Behältnissen, dann wird das Naturprodukt mit der Zeit buchstäblich ungenießbar.

Es wird empfohlen, Kaffee – egal, ob gemahlen oder frische Bohnen – vor Sonneneinstrahlung, Lichteinfall und Feuchtigkeit zu schützen. Entsprechend ratsam ist es daher, das Produkt in der dunklen und trockenen Vorratskammer etwa bei Zimmertemperatur zu lagern.

Welche Behältnisse sind am besten geeignet?

So genannte Experten behaupten, dass sich Kaffee hervorragend in verschließbaren Plastikdosen aufbewahren lässt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus, denn in diesem Zusammenhang kommt es in erster Linie auf die qualitative Beschaffenheit der Dose an. Nicht alle lassen sich adäquat verschließen, sodass kontinuierlich Luft und somit Sauerstoff ins Innere gelangen kann. Die Konsequenz ist die rasche Geschmacksveränderung und ein zum Teil erheblicher Aromaverlust des Kaffees.

Die guten, alten „Tupperware-Dosen“ erweisen sich erfahrungsgemäß als besonders geeignet, da die Beschaffenheit des Kunststoffs zum einen sehr hochwertig ist und zum anderen zeichnen sich die Verschlussmechanismen durch eine hervorragende Luftdichtigkeit aus. Genauso gut eignen sich im Übrigen auch verschließbare Töpfe aus Keramik oder Porzellan. Wer aber zur „guten, alten“ Metalldose greifen möchte, dem sei gesagt, dass sich eine gewisse „metallische Note“ über kurz oder lang auf den Kaffee übertragen und somit die Geschmacksqualität erheblich beeinträchtigt wird.

Eiskalt und dunkel – die ideale Aufbewahrungsmethode

kaffeedoseIn Anbetracht der Tatsache, dass Kaffee Öle, Fette und Wachse enthält und dass sich darüber hinaus die Aromen sehr schnell verflüchtigen können, entscheiden sich viele qualitätsbewusste Verbraucher dazu, die frischen Bohnen zunächst etwa einen Tag lang stehen zu lassen, sofern sie erst gerade aus der Rösterei kommen. Denn Kaffee, der frisch geröstet wurde, „schwitzt“ eine Zeitlang CO2 aus.

Ein Gas, das wahrlich nicht unbedingt in die Kaffeetasse gehört… Wer sein Lieblingsprodukt hingegen in größeren Mengen – aus Gründen der Kostenersparnis – im Kaffee-Fachgeschäft oder im Lebensmittelladen gekauft hat, der kann es sehr gut im Gefrierschrank unterbringen. Einerseits ist es hier dunkel und trocken, andererseits bitterkalt. Die Aromen entweichen nicht, Fett und Öl kühlen herunter und werden somit nicht ranzig.

Damit die Qualität auch langfristig nicht leidet, macht es Sinn, den Kaffee zum Einfrieren in möglichst kleinen Portionen abzupacken und diese dann bei Bedarf einzeln zu entnehmen. Der Auftauprozess erfolgt am besten in einer luftdicht verschlossenen Dose, sodass das Produkt nicht kondensieren kann.

Wie die Erfahrung immer wieder zeigt, ist dies die beste und effizienteste Form der Aufbewahrung von Kaffee.

Nur wahre Experten gehen noch einen Schritt weiter und entscheiden sich für die Anschaffung spezieller Frischhalte-Folien, die zwar einerseits luftdicht verschlossen werden können, andererseits aber durchaus CO2 entweichen lassen können. Diese Folien sind mittlerweile in immer mehr Fachgeschäften zu haben, da auch die Nachfrage stetig steigt.

Grundsätzlich gibt es also viele unterschiedliche Formen der Kaffeelagerung, die allesamt ihre Vorzüge haben. Ganz gleich, ob erfahrener Kaffee-Experte oder anspruchsvoller Genießer: Wer von Anfang an größten Wert auf die optimale Lagerung von Kaffee legt, der wird in jedem Fall davon profitieren, mit dem jeweils erworbenen Produkt über lange Zeit hinweg Freude zu haben und das pure Kaffee-Aroma erleben zu können. Ganz nach Bedarf.