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Yamaha PSR-S670 im Test 2021

Aktualisiert am:

Yamaha , der 1983 auf dem Markt erschien. Der DX7 war der erste erschwingliche Digitalsynthesizer und prägte den Klang der Popmusik über viele Jahre hinweg. Tatsächlich sind die markanten Klänge des DX7 nie wirklich aus der Szene verschwunden. Aber auch die Nachfolgemodelle waren äußerst erfolgreich. Aktuell dominiert der Yamaha Tyros den Markt für professionelle Keyboards. _Die Erfolge im professionellen Bereich haben auch die Nachfrage nach Yamaha Homekeyboards beflügelt. Tatsächlich fließen hier regelmäßig Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Profilager mit ein. Das weckt natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, der das PRS-S670 sich stellen muss. Wird es den Erwartungen gerecht?

Yamaha PSR-S670
ExpertenTesten.de 1. Platz 1,03 (sehr gut) Keyboard

Funktionsübersicht

  • Abmessungen : 100,4 x 41 x 13,4
  • Gewicht : 8
  • Anzahl der Tasten : 61
  • Features : AWM Stereo Sampling, 416 Voices,  34 Drum/SFX Kits,  480 XG Voices,  230 Styles,  128 Stimmen
  • USB Anschluss : [Ja]
  • Hersteller : Yamaha
  • Farbe : schwarz
  • Modernes Design : [Ja]
  • Garantie : 5
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Vorteile

  • AWM Stereo Sampling
  • 416 Voices
  • 34 Drum/SFX Kits
  • 480 XG Voices
  • 230 Styles

Nachteile

  • Verarbeitung könnte besser sein
  • nicht für Anfänger geeignet

Lieferung und Verpackung

Das Keyboard wird in einer vertrauenserweckenden Verpackung geliefert, die auch unsanfteren Umgang während des Transports verzeihen dürfte. Ein großer Pluspunkt, wenn Sie es nicht beim Händler um die Ecke kaufen. Yamaha hat beim Gehäuse vorrangig auf Kunststoff gesetzt. Das freut den Rücken. Besonders, wenn es darum geht, das Keyboard einmal umzustellen oder mitzunehmen, ist dies ein großer Vorteil.

Sicherlich wirkt dies nicht so robust wie die Metallgehäuse mancher Profikeyboards. Andererseits ist das PSR für Leute gedacht, die zu Hause Musik machen möchten. Der regelmäßige Kontakt mit Laderampen und Frachträumen in Flugzeugen ist einer anderen Gattung von Keyboards vorbehalten. Insofern stellt das Kunststoffgehäuse keinen Nachteil dar. Yamaha hat sich von den scharfen Kanten des Vorgängermodells verabschiedet. Alles wirkt runder und moderner. Vielleicht sogar ein wenig futuristisch. Wer moderne Designs liebt, wird an diesem Keyboard Gefallen finden.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme gestaltet sich denkbar unkompliziert: Netzteil einstecken und fertig. Zum Ein- und Ausschalten dient ein Power-Taster. Dazu eine Anmerkung: Das PSR-S670 lässt sich nicht wirklich ausschalten. Wenn Sie es deaktivieren, wechselt es in den Stand-by-Modus. Das ist einerseits praktisch, weil sich das Keyboard schneller aktiviert, wenn es gebraucht wird. Allerdings verbraucht es auch im Stand-by-Betrieb Strom. Solche Dinge sind bei elektrischen Geräten mittlerweile an der Tagesordnung (Fernseher, Computer etc.), summieren aber den Stromverbrauch im Haushalt. Wer dies nicht möchte, sollte das PSR bei Nichtbenutzung vom Stromnetz nehmen.

Daten & Fakten

Ein Blick auf die technischen Daten bestätigt den Eindruck beim Auspacken: Das PSR-S670 bringt schlanke 8 Kilogramm auf die Waage. Die beiden Lautsprecher erzeugen maximal 15 Watt. Für den Heimgebrauch reicht dies allemal. Wer es lauter haben möchte, findet zwei Stereoausgänge am Keyboard, die Zugang zu Mischpulten und externen Verstärkern ermöglichen. Zum leisen Üben ist eine Kopfhörerbuchse vorhanden.

Die Tastatur umfasst 61 anschlagsdynamische Tasten, bzw. 5 Oktaven. Der Tonumfang entspricht somit dem Standard bei Keyboards. Solange Sie keine Klavierkonzerte spielen möchten, reicht dies auf jeden Fall. Yamaha hat dem PSR-S670 896 Klänge spendiert. Hier dürfte jeder auf seinen Geschmack kommen. Die Klänge basieren auf dem sogenannten AWM-Stereo Sampling. Dabei werden real existierende Instrumente aufgenommen.

Drückt man am Keyboard eine Taste, wird die entsprechende Aufnahme abgespielt. Je nach Anschlagsstärke ist eine deutliche Klangveränderung zu hören. Dies sorgt gerade bei Instrumenten wie Klavieren oder Blasinstrumenten für erhöhten Realismus. Für die musikalische Untermalung wurden 230 Begleitmuster implentiert. Die Auswahl deckt alle gängigen Musikstile ab. Wer seine eigene Musik aufnehmen möchte, kann dies auf 16 Spuren tun. Das PSR-S670 besitzt als Extra einen Equalizer sowie einen Kompressor. Ersterer sorgt dafür, dass der Gesamtklang sich an die eigenen Vorstellungen anpassen lässt. Der Kompressor wiederum verdichtet den Klang, was zu einem druckvollen Sound führt. Für besonders ausdrucksstarkes Spiel lassen sich 2 Pedale anschließen.


Ein Pluspunkt für Musiker, die vom Klavier kommen. Als zentrale Steuereinheit fungiert ein 4,3 Zoll großes LCD-Display. Zwei USB-Anschlüsse runden die Austattung ab. Auf Midi-Buchsen wurde hingegen verzichtet.

Bedienung & Funktionen

Yamaha PSR-S670

Die Bedienung erfolgt über eine Reihe von Tastern und Reglern sowie das beleuchtete Display. Dabei wurden alle Taster so platziert, wie es Sinn ergibt: So ist die Begleitautomatik für die linke Hand auf der linken Gehäusehälfte zu finden. Eine kleine Überraschung stellen die beiden Live-Control-Regler dar. Sie ermöglichen eine Reihe von Eingriffen in den Klang, ohne dabei groß Knöpfe konfigurieren zu müssen. Links von der Tastatur befinden sich zwei Drehräder.

Das Linke (Pitch-Rad) ermöglicht es, die Tonhöhe gespielter Noten zu beeinflussen. So kann man bei Gitarrenklängen “an den Saiten ziehen” oder Trompetentöne schwanken lassen. Eine Ergänzung, die schnell Spaß macht. Das zweite Rad (Modulationsrad) kann genutzt werden, um einzelnen Tönen ein leichtes oder starkes Vibrato zu verleihen. Man kennt dies von Synthesizern. Im Heimkeyboardbereich zählen solche Erweiterungen (noch) nicht zum Alltag. Dies gilt auch für die Möglichkeit, externe Klangquellen wie Gesang oder Gitarre aufzunehmen. Sie verwandeln das PSR-S670 in ein kleines Tonstudio, dessen Kapazität durch USB-Sticks beliebig erweitert werden kann.

Im Praxistest

Yamaha PSR-S670Der Umgang mit dem Yamaha-Keyboard ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr einfach. Neben der sinnvollen Anordnung der Taster erleichtert vor allem das Display den täglichen Umgang.

Yamaha hat im PSR-S670 zudem eine Reihe sinnvoller Kleinigkeiten umgesetzt. So sind die schwarzen Tasten leicht angeraut. Versehentliche Abrutscher beim Spielen werden so verhindert. Auch die Taster und Schalter wirken sehr hochwertig. Gerade Leute, die das “Plastikgefühl” bei Keyboards bemängeln, dürften daran ihre Freude haben. Das PSR-S670 lässt sich über sogenannte Expansion Packs erweitern. Auch wenn es nicht zum Herstellerzubehör zählt, sollte die Möglichkeit erwähnt werden, das PSR mit einem iPad zu koppeln.

Fazit

Das Yamaha PSR-S670 ist ein erstaunlich „erwachsenes” Keyboard. Sowohl Verarbeitung als auch Ausstattung sind beeindruckend. Ein weiterer Pluspunkt ist der druckvolle Klang, den man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwartet. Die USB-Anschlüsse sind zeitgemäß und eröffnen zahlreiche Möglichkeiten. Unterm Strich bietet das Yamaha PSR-S670 einen hohen Gegenwert für den aufgerufenen Kaufpreis!

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Vergleichs­ergebnis

Für Anfänger
Preis-Leistungsverhältnis
zum Verschenken

Fazit: Das Yamaha PSR-S670 ist ein erstaunlich „erwachsenes" Keyboard.

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1. Platz

1,03 (sehr gut) Keyboard
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