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Marderschrecks im Garten - 5 Tipps zur richtigen Platzierung

japanischer Garten mit GewässerDie richtige Platzierung des passenden Marderschrecks im Garten ist eine wesentliche Voraussetzung für den letztendlichen Erfolg, den Marder aus dem Nutz- und Ziergarten herauszuhalten. Doch das ist nicht einfach. Zum einen ist der Marder als freilebendes Raubtier ein Nagetier. Er nagt nicht nur gerne an Gummi und Kunststoff, sondern auch an Wurzeln und Gewächsen im Nutzgarten. Zum anderen ist er ein ganz vorzugsweise nachtaktives Tier. Den Marder vis-à-vis zu erleben ist nahezu ausgeschlossen.

Ob sich tatsächlich ein Marder im Garten aufhält und ihn als sein Revier markiert hat, lässt sich vielfach nur an den typischen Spuren der Tierpfoten erkennen. Doch wer ist schon ein erfahrener Spurenleser? Darum muss der Gartenfreund ganz genau hinschauen, um Spuren und Hinterlassenschaften des Marders nebst seiner Familie zu entdecken.

Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, dann geht es ans Eingemachte; der Marder muss dauerhaft erschreckt werden mit dem Ziel, dass er sein markiertes „Revier Garten“ aufgibt und endgültig verlässt. Dazu bieten sich dem Gartenfreund anhand der unterschiedlichen Marderschrecks auch mehrere Möglichkeiten.

Marderschreck Hochspannung

Eine Platzierung dieser durch einen internen Stromkreis miteinander verbundenen Kontaktplatten muss punktgenau dort erfolgen, wo der Marder sich nachweislich aufhält. Diese Fläche ist deutlich größer als zum Beispiel der begrenzte Motorraum. Wenn häufige Marderspuren an einem Beet im Nutzgarten festgestellt werden, dann empfiehlt es sich, hier begrenzt flächendeckend einige bis mehrere elektrisch geladene Kontaktplatten auszulegen. Durch die Berührung mit ihnen wird das Tier erschreckt und kann sich zu jeder beliebigen Richtung hin entfernen. Damit lässt sich ein räumlich begrenzter Erfolg erzielen; dauerhaft garantiert ist er jedoch nicht.

Sofern der Marder dieses spezielle Beet als sein Revier ansieht, wird er wiederkommen und aufs Neue versuchen, dort zu nagen, zu beißen, zu wüten bis hin zu koten.

Da die Fläche des Beetes von mehreren Seiten aus begehbar ist, wird es der Marder nach einigen negativen Erfahrungen aus anderen Richtungen versuchen, zu seinem Ziel auf dem Beet zu gelangen. Einen durchschlagenden Erfolg bietet der Elektroschock als Marderschreck im Garten insofern nicht.

Marderschreck Maschendraht

Wenn denn mit dem mechanischen Marderschreck Maschendraht gearbeitet wird, dann sollte der großflächig dort ausgelegt werden, wo die Spuren der Marderpfoten verlaufen und entdeckt worden sind. Was sich für den Marder einmal bewährt hat, das wird von ihm gerne wiederholt; also auch der Weg durch den Garten. Das Verlegen eines Maschendrahtes nebst dessen Überwachen und Kontrollieren ist auf die Dauer ein mühsames Unterfangen. Der Gartenfreund muss davon ausgehen, dass der Marder nicht deswegen von seinem Gartenbesuch ablässt, nur weil er mit dem Maschendraht eine unerfreuliche Bekanntschaft gemacht hat. Zu groß ist die Zugkraft des einmal markierten und bislang erfolgreich verteidigten Reviers.

Mit dem Maschendraht kann sicherlich der „Marderpfad“ wirksam bekämpft werden. Wenn der Marder den Garten nicht dauerhaft verlässt, dann kommt der Gartenfreund mit dem Auslegen des Maschendrahtes immer einen Schritt zu spät. Er kann erst dann reagieren, wenn er die Marderspur entdeckt hat. Eine präventive Abschreckung mit Maschendraht ist im Garten wenig aussichtsreich.

Marderschreck Nadelsperre

Noch weniger geeignet ist die Nadelsperre. Selbst ein kleiner Garten wirkt groß, wenn es um den Kampf gegen einen Marder oder eine Marderfamilie geht. Nadelsperren im Garten können mit Tretminen im Kriegsgebiet verglichen werden. Wer die Nadelsperre legt, der muss selbst peinlich genau darauf achten, dass er nicht selbst aus Unachtsamkeit hineintritt. Dritte müssen wissen, dass und wo die Nadelsperren ausgelegt sind. Deren Effekt als Marderschreck ist überschaubar bis hin zu fraglich. Wenn, dann sollte die Nadelsperre dort gelegt werden, wo der Marder mit hoher Wahrscheinlichkeit hinkommt oder wieder hinkommt.

Diese Platzierung erfordert eine genaue Kenntnis der Wege und Aufenthaltsorte des Tieres. Das kann der Rand eines Beetes sein oder der Gang zwischen mehreren Beeten, bis hin zum Weg entlang des Gartenzauns.

Besonders im Garten ist die Verletzungsgefahr des Marders durch das Betreten der Nadelsperre ausgesprochen groß. Die punktgenaue Nadelsperre sollte da eher ein No-Go als Marderschreck im Garten sein.

Marderschreck Ultraschall

Ebenso wie im Gebäude gilt auch im Garten der Ultraschall als der am besten geeignete Marderschreck. Die Bewegungssensoren aktivieren einen deutlich über 120 Dezibel liegenden Ultraschallton. Der ist für den Marder äußerst unangenehm und veranlasst ihn dazu, wie man sagt stehenden Fußes den Garten zu verlassen.

Ein moderner US-Marderschreck verfügt über mindestens zwei Hochleistungslautsprecher. Sie decken mit ihrem Ultraschall eine Gartenfläche zur Größe von bis zu 200 m² ab. Die Lautsprecher sind an Erdspießen fixiert. Die können an jedem beliebigen Ort im Garten platziert, also in den Erdboden gesteckt werden. Alternativ ist die Montage an Wänden möglich, so zum Beispiel an der Hauswand, an der Wand von Garage, Carport, Geräteschuppen, Müllcontainer und dergleichen. Der große Vorteil des US-Marderschrecks gegenüber allen anderen Varianten ist die akustische Unbegrenztheit des Ultraschalls.

Wenn der Ultraschall an zwei oder drei Positionen im Garten gleichzeitig einsetzt, dann ist der Marder völlig irritiert und überfordert. Er reagiert panisch und sucht entsetzt das Weite. Je nach Ausrichtung der Bewegungssensoren setzt der Ultraschall bereits ein, bevor das Tier die Gartenfläche betritt. In dieser Situation ist das US-Gerät ein echter Marderschreck. Der ungebetene Besucher wird schon abgeschreckt, noch bevor er den Garten betritt.

Marderschreck Lebendfalle

Eine Marder-Lebendfalle im Garten aufzustellen ist deutlich anspruchsvoller als auf dem eingegrenzten Dachboden. Um den Marder erfolgreich zu fangen und anschließend außerhalb des Gartens auszusetzen, muss die Marderfalle genau dort platziert sein, wo sich das Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhalten wird. Darüber hinaus gehören auch Zufall und Glück dazu, dass der Marder letztendlich tatsächlich in die Falle hineintappt.

Insofern kann die Lebendfalle allenfalls eine ergänzende Möglichkeit sein, um den Marder aus seinem angestammten Revier im Garten zu entfernen. Das anschließende Aussetzen sollte räumlich recht weit entfernt geschehen, bestenfalls im Abstand von einigen Kilometern. Ansonsten führt der stark ausgeprägte Geruchssinn den Marder kurz über lang zu seinem ursprünglichen Revier im Garten zurück.

Als Resümee lässt sich feststellen

dass sich der Marder als ungebetener Gartenbesucher am besten und wirksamsten mit dem Ultraschall-Marderschreck abschrecken und dauerhaft abhalten lässt, das gilt gleichermaßen für den Dachboden. Der US-Marderschreck ist sehr einfach handzuhaben, flexibel in seiner Positionierung und wirksam abschreckend, ohne dass dem Marder in irgendeiner Weise ein körperlicher oder gesundheitlicher Schaden zugefügt wird.

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