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Marderschrecks im Haus - darauf müssen Sie unbedingt achten!

Vorderansicht eines HausesZu den beliebten Revieren des Marders gehört der Dachboden eines meistens älteren, mehrgeschossigen Gebäudes. Das gilt sowohl für männliche als auch für weibliche Tiere inklusive den Klein- und Jungtieren. Während sich die Reviere der männlichen Marder voneinander abgrenzen, sind diejenigen von weiblichen und männlichen Tieren teilweise überlappend. Auf dem Dachboden des Hauses findet der Marder alles was er sucht. Die Umgebung ist trocken, gut temperiert und wie ein Eldorado zum nagen und beißen.

Gelegenheiten dazu bieten die Dachdämmung sowie das Dachgestühl. Der Dachboden ist von seinen Ausmaßen her weitläufig und bestens zur Aufzucht geeignet. Auf den Dachboden zu gelangen ist für einen Marder als Kletterer kein Problem, sondern eher eine sportliche Herausforderung. Dachrinne, angeraute Hauswand oder auch die begrünte Fassade ebnen ihm den Weg vom Erdboden bis hinaus auf das Dach. Das Tier ist auch recht sprunggewaltig. Abstände von ein bis zwei Metern zwischen Baum und Haus werden locker übersprungen.

Letztendlich gibt es vielfältige Schlupflöcher bis hin zu Fluchtwege, die auf den Dachboden hinauf führen können. Ein defektes Dachfenster, der Mauerschlitz oder auch die hochgedrückte Dachziegel sind für den Marder ausreichend, um in den Dachboden hineinzugelangen.

Ein Lochdurchmesser von etwa sechs bis acht Zentimetern oder ein Spalt in ähnlicher Breite ist auch für das ausgewachsene Tier groß genug. Mit einem Satz gesagt: Wenn der Steinmarder erst einmal den Dachboden als sein Revier erkannt und markiert hat, dann hält er über Jahre hinweg daran fest.

Aufgrund seiner Nachtaktivität ist das Tier für den Bewohner kaum sichtbar. Akustisch wahrgenommen wird der Marder nebst Familie durch unüberhörbare Geräusche im Haus, in diesem Fall auf dem Dachboden. Je länger er im Haus lebt und buchstäblich haust, desto unangenehmer ist der Marderbefall. Zum einen durch die nagenden und beißenden Sachbeschädigungen, zum anderen durch die Hinterlassenschaften jeglicher Art.

Im Gegensatz zum Erdboden in der freien Natur, der das ganze Jahr hindurch jeglicher Witterung ausgesetzt ist, bleibt im Haus alles so liegen, wie es von den ungebetenen Gästen hinterlassen wird. Dazu gehören vorwiegend Aas und Kot. Daraus entwickeln sich zu den warmen Jahreszeiten, und zwar besonders in heißen Sommerwochen automatisch Maden und Fliegen. Sie sind ekelig und spätestens dann gesundheitsschädlich, wenn sie den Dachboden in Richtung Wohn- und Nutzräume der Bewohner verlassen. Insofern ist der Marder im Haus weit von einem possierlichen, harmlosen Tier entfernt.

Marder entdecken – Marder verschrecken

BaummarderUm den Dachboden beziehungsweise die Räumlichkeit, in der sich der Marder eingenistet hat wieder marderfrei zu bekommen, muss eine Atmosphäre nebst Umgebung geschaffen werden, in der sich das Tier ausgesprochen unwohl fühlt. In der Regel kann der Hausbewohner nicht feststellen, ob sich ein oder mehrere Marder in dem Gebäude aufhalten. Insofern muss die Abschreckung dauerhaft und raumgreifend wirksam sein. Die mechanischen Marderschrecks wie Maschendraht oder wie Nadelsperre sind flächenmäßig nicht ausreichend; es wäre kaum möglich und auch unzweckmäßig, die gesamte Bodenfläche damit auszulegen.

Auch der elektrische Marderschreck Hochspannung/Elektroschock ist aufgrund seiner punktuell platzierbaren Kontaktplatten wenig geeignet. Als beste Marderschrecks im Haus verbleiben

Die Marderfalle, auch Lebendfalle genannt ist dazu geeignet, das Tier lebend zu fangen und anschließend in der Natur auszusetzen. Einmal abgesehen davon, dass dieses Verfahren mühsam und zeitlich aufwändig ist, muss damit gerechnet werden, dass der Marder kurz über lang wieder in sein angestammtes, markiertes Revier zurückkehrt. Er ist insofern nicht erschreckt, sondern ausgesetzt worden. Damit ist das eigentliche Problem zwar momentan, jedoch nicht dauerhaft gelöst. Darüber hinaus sind bei der Lebendfalle folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • In den Monaten März und April sollte kein Marder lebend gefangen werden, weil sehr häufig der Wurf in dem nahegelegenen Versteck wartet und beim Aussetzen zwangsläufig verhungert. Der ausgesetzte Marder muss sich zunächst orientieren. Dabei ist es eher unwahrscheinlich, dass er schon kurze Zeit später wieder auf den Dachboden zurückkehrt.
  • Nach dem Bundesjagdgesetz muss die Lebendfalle zweimal täglich kontrolliert werden.
  • Wenn der angestammte Marder nicht wiederkommt, ist es durchaus möglich, dass sich ein anderer, neuer Marder das Revier zueigen macht und sich dort einnistet. Bis der Bewohner das bemerkt, kann viel Zeit vergehen; dann beginnt dasselbe Spiel aufs Neue.
  • Die Lebendfalle sollte etwa einen Meter lang sein.
  • Die Falltür wird vorzugsweise durch ein Trittbrett ausgelöst, nicht durch ein Rütteln der gesamten Lebendfalle.
  • Als Köder eignen sich erfahrungsgemäß am besten gekochte Eier.
Mit dem Ultraschallgerät, dem US-Marderschreck wird die nachhaltigste Wirkung erzielt. Die Ultraschallwellen sind räumlich nicht begrenzt. Entscheidend ist die Platzierung von einem oder auch einigen US-Marderschrecks. Dazu lohnt sich ein genauer Blick in die jeweilige Produktbeschreibung von Marke und Modell.

Wenn der Dachboden verwinkelt oder durch mehrere Pfeiler und Pfosten unterteilt ist, dann können die Schallwellen eines einzigen US-Gerätes nicht flächendeckend wirken. Der Bewohner muss den Dachboden so beschallen, dass sich der Marder nirgends, in keiner Ecke und in keinem Winkel aufhalten möchte. Mehrere Geräte bieten mit einem Winkel von bis zu 360° eine Reichweite von 100 und mehr m² an, was in der Regel für die gesamte Dachbodenfläche ausreicht.

Kemo 3in1-Marderabwehr M176 für Kfz 12V, wasserdicht (IP 65)US-Marderschrecks ab dem mittleren zweistelligen Eurobereich arbeiten zuverlässig und wirksam. Ihre Marderabwehr funktioniert sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Auf dem dauerhaft dunklen Dachboden haben die LED-Lichtblitze eine außergewöhnliche Wirkung. Obwohl der Marder nachtaktiv ist und dementsprechend gut bei Dunkelheit sieht, verliert er bei Ultraschall und Lichtblitzen sowohl die Orientierung als auch die Nerven. Er flüchtet, und mit ihm zusammen auch die gesamte Marderfamilie.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass es für den Hausbewohner ganz wesentlich darauf ankommt, seinen Marderbesuch frühestmöglich zu entdecken. Das ist eher akustisch als visuell möglich. Auf dem unbelebten Dachboden gibt es von Haus aus keine Geräusche. Schon die leiseste Wahrnehmung muss verfolgt und ernst genommen werden.

Eine „Ortsbesichtigung“ zeigt sehr schnell, ob die akustische Wahrnehmung eine Täuschung war oder ob sich hier anhand der verschiedenartigen Hinterlassenschaften doch ein Marder mit Familie aufhält. Wenn ja, dann muss schnell und konsequent gehandelt werden. Das Weibchen trägt jährlich einen Wurf mit drei bis vier Jungtieren aus. In der freien Natur liegt die Lebenserwartung des Marders zwischen fünf bis zwanzig Jahren. Diese Zahlen machen deutlich, dass mit einem wirksamen Marderschreck im Haus nicht lange gewartet werden darf!

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