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BC Strikebusters Berlin – Bowling in Berlin

Das Interview mit Fred Kienemann von den BC Strikebusters Berlin

Bitte stellen Sie sich und Ihren Verein BC Strikebusters Berlin kurz vor:

Das Interview mit Fred Kienemann von den BC Strikebusters BerlinDer Verein BC Strikebusters Berlin ist ein Bowlingclub, der im Betriebssportverband Berlin – Brandenburg beheimatet ist und seinen Sitz in Berlin hat. Er ging aus einer kleinen BSG hervor, die Ihren Spielbetrieb nach der Schließung der Firma, wo sie ansässig war, einstellen musste. Heute sind wir mit 22 Mitgliedern und 3 Mannschaften (5 Spieler gehören zu einer Mannschaft) aufgestellt.

Gegründet wurde Ihr Verein im Jahr 1982. Seitdem hat sich bestimmt auch viel im Verein bei Ihnen getan. Bitte erzählen Sie uns kurz die Geschichte Ihres Vereins. Welche Höhen und Tiefen gab es eventuell im Verein?

1982 ist daher der aktuelle Gründungstermin des Vereins. Zu Anfang gingen wir mit einer Mannschaft in den Spielbetrieb in der untersten Liga. In der höchsten Mitgliederstärke hatten wir einst einmal bis zu 5 Mannschaften im Spielbetrieb. Nach mehreren Aufstiegen und auch Fusionen mit anderen BSGen sind wir im Laufe der Jahre bis in die zweithöchste Liga der Fachvereinigung Bowling Berlin Brandenburg (FVB) gekommen und haben uns viele Jahre dort halten können. Nach einigen Spielerabgängen war das dann nicht mehr möglich, so daß wir jetzt seit einigen Jahren auf unserer Heimatbahn, der Neuen City Bowling Hasenheide in Berlin in den 1. Klassen (die oberen Ligen innerhalb des FVB – Spielbetriebs der Halle) mit durchschnittlich 3 Teams rechts erfolgreich aktiv sind.

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Nicht nur Ihr Verein auch das Bowling hat eine sehr interessante Geschichte zu erzählen. Bitte verraten Sie uns kurz einige wichtige Details zur Geschichte des Bowlings.

Zur Geschichte des Bowlings:

Das “Ten-Pin-Bowling”, wie wir es jetzt kennen, ist eigentlich noch kein sehr alter Sport. Es kam um 1875 in den USA auf. Über die Entstehungsgeschichte, aber auch über die Vorgeschichte ist nur wenig bekannt. Zweifellos waren es aber die deutschen Einwanderer, die das Kegeln in Amerika populär machten. Selbst dann noch, als das Kegeln wegen der oft recht zweifelhaften Umgebung, in der man kegelte, und wegen der damit häufig verbundenen Wetten um hohe Geldbeträge verboten wurde, blieben die Deutschen ihrem Sport treu. Man kegelte nach recht unterschiedlichen Regeln hin sichtlich der Punktwertung, der Zahl der Würfe und der Abmessungen der Bahnen und der Kegel.

Im Jahre 1875 machte man den ersten Versuch zur Gründung einer Dachorganisation. 27 Clubs aus Manhattan schlossen sich zur »National Bowling Association« zusammen. Zugleich stellte man die ersten allgemein gültigen Spielregeln auf, wie: Umfang des Balles, Entfernen der umgefallenen Kegel und den Abstand von 60 Fuß (18,29 m) zwischen der Foullinie und dem Headpin.

Entwicklung des Bowlingsports in Deutschland:

Am 17. Februar 1929 wurde auf einer Sitzung des Gesamtvorstandes des Deutschen Keglerbundes (DKB) beschlossen, die sogenannte “Amerikabahn” als Bundesbahn aufzunehmen und sie als vierte Bahnart den Bahnspieltypen Asphalt, Schere und Bohle anzugliedern.Im Jahre 1931 gab es dann die ersten deutschen Einzelmeisterschaften der Herren; die Damen und Senioren folgten erstmals im Jahre 1939.Die ersten Clubmeisterschaften für 3er Teams wurden 1933 ins Leben gerufen. Bereits ein Jahr zuvor gab es die ersten Meisterschaften für Vereinsmannschaften der Herren. Am 14. Oktober 1950 ruft die im Jahre 1949 gegründete “Arbeitsgemeinschaft für Sportkegler” in Bielefeld wieder den “Deutschen Keglerbund e.V.” ins Leben. 15 Monate später, am 27.01.1952 schließt sich die Bundesrepublik Deutschland dem Weltdachverband FIQ an.

In Europa entstanden die ersten kommerziellen Bowlingzentren erst 1961. Die amerikanischen Soldaten hatten das Spiel bekannt gemacht, und die Europäer begeisterten sich schon bald dafür. Heutzutage haben alle größeren deutschen Städte ihre Bowlingzentren. In den ersten Jahren bedurfte es noch einer aufwendigen Werbung, um das Publikum anzulocken, aber viele blieben schon nach der ersten Bowlingrunde treue Anhänger dieses Sports. Am 27. September 1970 erfolgt der erste Start der neugegründeten Bowling-Bundesliga der Herren mit zwölf Clubmannschaften und drei Jahre später die der Damen.

Wieviele Mitglieder haben Sie derzeit im Verein? Und wie kann man selber bei Ihnen Mitglied werden?

Mit unseren z.Zt. 22 Mitgliedern ist ein Spielbetrieb mit 3 Mannschaften durchführbar. Die Ligasaison ist immer in Monaten September – Mai und hat im Normalfall jede Woche einen Spieltag, unsere Spieltage sind der Montag und der Dienstag. Selbstverständlich sind wir immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Über den Kontakt Button auf unserer Homepage www.bcstrikebusters.de kann man jederzeit ein entsprechendes Interesse bekunden. Auch Anfänger sind bei uns gern gesehen. Einen Trainingsbetrieb haben wir nicht, da wir ja jede Woche in der Liga aktiv sind.

Wie bringen Sie sich persönlich in den Verein ein und können Sie uns kurz etwas zu Ihrer Bowling Leidenschaft erzählen?

Als Gründungsmitglied des Vereins war ich natürlich bei der Entstehung maßgeblich beteiligt. Nach einigen Bowlingbahnbesuchen mit verschiedenen Arbeitskollegen und Freunden war der Gedanke eines BSG – Gründung schnell gefasst und damit begann dann die Leidenschaft für den Bowlingsport. Auch wenn es mal nicht richtig läuft, lässt man sich den Spaß daran nicht nehmen.

Seit 1986 nehmen Sie mit Ihrem Verein am Wanderpokal teil. Wie bereiten Sie sich auf den Wettbewerb vor?

Anfang der Achtziger Jahres veranstaltete seinerzeit eine befreundete Mannschaft auf einer anderen Bahn in Berlin ein Bowlingturnier, woran wir Jahrelang mit wenig Erfolg aber großem Spaß teilgenommen haben. Nachdem diese Mannschaft sich auflöste und das Turnier 1985 eingestellt wurde, war auch bei mir und meinen Mitspielern der Entschluss schnell gefasst: Wir werden ein solches Turnier ins Leben rufen. Nach kurzen Gesprächen mit der Hallenleitung unserer Heimatbahn war der Weg dann frei und die Ausschreibung erstellt.

Im ersten Jahr spielten 16 Teams im Turnier. Es wurden dann regelmäßig mehr und nach der Maueröffnung hatten wir 1990 den Rekord mit 48 Teilnehmern. Das konnten wir dann nie wieder erreichen, heute pendelt es sich immer so bei 24 Teams ein. Im „Turnier um den Wanderpokal des BC Strikebusters Berlin“ spielen am Pfingstwochenende 4er Teams und Doppel um Pokale und Medaillen. Nach der jahrelangen Entwicklung sind uns mehrere Mannschaften freundschaftlich verbunden, unter anderem aus Bielefeld und Pfaffenhofen. Neben dem Bowling steht auch hier der Spaß im Vordergrund. Eine kleine Sachpreisverlosung rundet dann nach der Siegerehrung ein schönes Wochenende ab. Eine ausführliche Chronik ist auf unserer Homepage hinterlegt. Vielleicht findet sich ja noch die Eine oder Andere BSG, die an einem Turnier Interesse hat ?!

Herzlichen Dank, Fred Kienemann. Wir von ExpertenTesten wünschen Ihnen und dem Verein BC Strikebusters Berlin weiterhin viel Erfolg!

Über die Redakteurin

Laura Hoffmann

Laura Hoffmann arbeitet als freie Redakteurin seit 2016 für expertentesten.de. Ihr Kernbereich liegt dabei in der Recherche spannender Interviewpartner aus den Ressorts Kultur, Sport und Wirtschaft.

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