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Die 5 besten Schuhe für eine Herbstwanderung

Bei jeder Wanderung ist der richtige Schuh eines der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Unabhängig davon, ob es sich um eine gemütliche Herbstwanderung rund um einen See oder eine Hüttenwanderung auf engen, felsigen Pfaden handelt – der richtige Wanderschuh ist maßgeblich dafür, ob wir die Wanderung in guter oder schlechter Erinnerung behalten. Denn der Schuh entscheidet darüber, ob die schönen Erlebnisse der Wanderung im Gedächtnis bleiben oder am Ende nur noch die Erinnerungen an schmerzende Blasen an den Füssen bleiben.

Wanderschuhe für den HerbstNeben der richtigen Passung des Wanderschuhs ist es auch notwendig, dass der Wanderschuh den speziellen Anforderungen, die die Tour mit sich bringt, gerecht wird. Gerade im Herbst spielt dies eine übergeordnete Rolle. Zwar ist der Herbst mit seiner klaren Luft und den in wunderschönen Gold- und Rottönen leuchtenden Wäldern eine der schönsten Jahreszeiten zum Wandern, doch es ist gerade auch der Herbst die Jahreszeit, in der das Wetter meist unberechenbar ist. Plötzlich einsetzender Regen, Nebel und nasses Laub, das oft für einen rutschigen Untergrund sorgt, stellen ganz andere Anforderungen an den Wanderschuh, als dies im Frühling und Sommer der Fall ist. Umso wichtiger ist es, bei der Wahl eines Schuhs für Herbstwanderungen ganz genau hinzuschauen, bevor man sich für ein Modell entscheidet.

Wir haben verschiedene Wanderschuhe für unterschiedliche Ansprüche verglichen und zeigen Ihnen in diesem Artikel, welche die 5 besten Wanderschuhe für Ihre Herbstwanderung sind. Zunächst geben wir Ihnen jedoch einen Überblick darüber, was einen guten herbstlichen Wanderschuh ausmacht, und nach welchen Kriterien getestet wurde.


Die 6 wichtigsten Kriterien in unserem Vergleich

Kriterium 1: Feste, dicke Sohle und ausgeprägtes Profil

Ein wesentliches Merkmal für einen guten Wanderschuh, der den Anforderungen der nasskalten Jahreszeit gerecht wird, ist eine feste, dicke Sohle mit einem guten Profil. Ein guter Schuhbelag dämpft jeden Schritt, was wiederum die Gelenke schont.

Das Dämpfungsverhalten spielt bei Untergründen wie Asphalt eine untergeordnete Rolle. Doch Wanderschuhe sind normalerweise auf Untergründen wie Wiesen, Waldböden, Kies und Fels im Einsatz. Dementsprechend müssen Wanderschuhe im Test ihre Dämpfungseigenschaften in unterschiedlichen Terrains unter Beweis stellen. Die Sohle des Wanderschuhes sollte kleine Unebenheiten auf dem Weg ausgleichen, sodass Steine und Zweige nicht durch den Schuh hindurch spürbar sind. Zudem sollte das ausgeprägte Profil des Schuhs dafür sorgen, dass Sie auf allen Untergründen einen guten Halt haben und nicht wegrutschen. Der Grip bzw. die Bodenhaftung ist vor allem in abschüssigem Gelände wesentlich. Doch die Bodenhaftung ist nicht nur abhängig vom Profil des Schuhs, mindestens genauso wichtig ist das Material der Sohle. Hier kommt es darauf an, dass das Material langlebig ist und sich nicht schnell abnutzt.


Kriterium 2: Bequemes, ergonomisches Fußbett

Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Test von Wanderschuhen ist ein ergonomisch geformtes und bequemes Fußbett. Das ist natürlich bei jedem Schuh wichtig, aber bei Wanderschuhen in besonderem Maße, denn diese werden über Stunden hinweg getragen und legen viele Kilometer im Jahr zurück. Dabei ist es besonders wichtig, Blasen zu umgehen, die das Wandererlebnis trüben würden. Achten Sie beim Kauf eines neuen Wanderschuhes daher auf ein gutes Fußbett und eine optimale Passform.

Auch das Abrollverhalten des Fußbettes wird in die Bewertung miteinbezogen. Denn ein minderwertiges, nicht ergonomisches Fußbett sorgt bei längeren Wanderungen schnell für schmerzende Füße. Wer hier spart, spart am falschen Platz. Wir raten Ihnen generell, jeden Wanderschuh zunächst einzugehen und zumindest bei einem Spaziergang zu testen, bevor Sie zu längeren Touren aufbrechen.


Kriterium 3: Atmungsaktives, wasserabweisendes Obermaterial

Gerade im Herbst ist zudem darauf zu achten, dass das Obermaterial des Schuhes einerseits atmungsaktiv und andererseits auch wasserdicht ist. Denn es gibt nichts Unangenehmeres als feuchte Füße bei Regenwetter. Genau so unangenehm sind schwitzende Füße, denn diese können nicht zur zu Schweiß-Füssen, sondern auch zu Blasen führen.

Im schlimmsten Fall entsteht durch die Feuchtigkeit Reibung, die wiederum die Entstehung von Blasen an den Füssen begünstigt. Deshalb ist es wesentlich, bei der Wahl des richtigen Schuhs für die Herbstwanderung darauf zu achten, dass das Obermaterial des Schuhes, die Füße warmhält und dabei atmungsaktiv und für jede Witterung geeignet ist. Der Schuh sollte so beschaffen sein, dass kein Regen und keine Feuchtigkeit von außen eindringen kann und der Schuh sich auch bei langen Wanderungen innen trocken anfühlt. Wurden Wanderschuhe ursprünglich noch aus Leder produziert, so werden heutzutage diverse Hightech-Materialien verwendet, um dies zu gewährleisten.


Kriterium 4: Stabiler, festsitzender Oberschuh

Der Oberschuh des Wanderschuhs sollte nicht nur atmungsaktiv und wasserfest, sondern auch sehr stabil sein, um dem Träger einen sicheren Halt im Gelände zu geben. Aus diesem Grund muss das Material des Schuhs besonders fest beschaffen sein, um so weit wie möglich zu verhindern, dass Wanderer beim Gehen umknicken. Dabei ist auch zu beachten, dass die Schuhe möglichst festsitzen sollten, sodass keine kleinen Steinchen in den Wanderschuh gelangen können, andererseits auch keine Druckstellen entstehen. Dies gilt für halbhohe Wanderschuhe genauso wie für hohe Wanderschuhe.


Kriterium 5: Individuell einstellbare Schnürung

Nicht zuletzt gilt auch die Schnürung des Schuhs als wichtiges Kaufkriterium. Gute Wanderschuhe sollten über eine individuell einstellbare, feste Schnürung verfügen. Dazu haben die meisten Wanderschuhe nicht nur die sonst üblichen Ösen, sondern sind mit speziellen Haken ausgestattet, die sich zumindest im oberen Bereich des Schuhs befinden. Diese machen das Anziehen des Wanderschuhes zwar etwas langwieriger, jedoch kann damit sichergestellt werden, dass die Schnürung auf den jeweiligen Fuß des Trägers abgestimmt wird und der Schuh eng anliegt, sodass keine kleinen Steine in den Schuh gelangen können.

Untersucht wird auch, ob die Schnürfähigkeit der Schuhe den Kriterien entsprechen. Das bedeutet, dass die Schnürsenkel die richtige Länge haben und sich bequem und straff binden lassen. Im Idealfall hält die Schnürung gut und lässt sich bei Bedarf wieder leicht öffnen.


Kriterium 6: Gewicht und Strapazierfähigkeit

Je nachdem, wie viele Kilometer zurückgelegt werden, sind Wanderschuhe meist über viele Stunden hinweg im Einsatz. Es ist daher wesentlich, dass das Gewicht der Schuhe möglichst gering gehalten wird. Bei der Testung wird daher das Gewicht der Schuhe mit einbezogen, denn mit leichten Schuhen ist das Wandererlebnis einfach besser. Gut bewertet werden Schuhe, die ausgezeichnete Materialeigenschaften bei gleichzeitig niedrigem Gewicht besitzen.

Für die Qualität des Schuhes ist natürlich auch die Strapazierfähigkeit in die Wertung miteinzubeziehen. Sind Wanderschuhe bereits nach recht kurzer Zeit abgetragen und verschlissen, zeugt das von einer schlechten Qualität des Produktes. Im Rahmen des Vergleichs wird daher festgestellt, wie strapazierfähig der Schuh nach langer Tragedauer ist. In diesem Test wird schnell der Unterschied zwischen Qualitäts- und Billigprodukt deutlich.


Die 5 besten Wanderschuhe für den Herbst im Test

Verglichene Outdoorschuhe wurden genauestens nach oben angeführten Kriterien unter die Lupe genommen. Dabei haben sich vor allem fünf Schuhe herausgestellt, die im Test im Hinblick auf herbstliche Bedingungen besonders gut abschnitten und daher hier eine klare Empfehlung bekommen.


Salomon XA Pro 3D

Bei den niedrigen Wanderschuhen, den sogenannten Low Cut Schuhen hat der Salomon XA Pro 3D am besten abgeschnitten. Als multifunktionaler Allrounder ist dieser Schuh ein Klassiker, der sowohl als Trailrunner als auch als Allround-Outdoorschuh geeignet ist. Damit ist er vor allem für leichte Wanderungen und Spaziergänge geeignet.

Die Außensohle des Schuhs garantiert (dank des ausgeprägten Profils und Gummiarten in unterschiedlichen Härten) volle Bodenhaftung. Im Vergleich erwies sich der Salomon XA Pro 3D auch in anspruchsvollem Gelände sehr angenehm im Laufverhalten, da er eine sehr hohe Stabilität und Trittfestigkeit aufweist.

Im Inneren des Schuhs befindet sich ein ergonomisches Fußbett, das mit seinem dreilagigen Aufbau eine gute Durchlüftung des Fußes bei gleichzeitiger weicher Polsterung garantiert.

Das bewährte Schnellschnürsystem ist für manchen vielleicht gewöhnungsbedürftig, erweist sich jedoch als sehr praktisch, da der Schuh mit nur einem Handgriff zugezogen werden kann. Das Verschlusssystem wird im Anschluss in der dafür vorgesehenen Lasche verstaut.

Insgesamt ist der Salomon XA Pro 3D als Multifunktionsschuh zu sehen, der sowohl für den kurzen Spaziergang zwischendurch als auch auf anspruchsvollerem Gelände eine gute Figur macht.


Lowa Lavena II GTX

Der Lowa Lavena II GTX ist etwas für anspruchsvolle Wanderer, die Trekkingtouren und klassische Alpintouren inklusive Klettersteige nicht scheuen. Eines vorweg: Der hohe Wanderschuh ist sehr gut verarbeitet. Das strapazierfähige Nubukleder des Oberschuhs sorgt dafür, dass der Schuh sehr langlebig ist. Das Futtermaterial ist aus wasserdichtem und atmungsaktivem Gore-Tex, wodurch die Füße bei jeder Witterung trocken bleiben und Fußschweiß verhindert wird.

Auch wenn der Lowa Lavena II GTX nicht zu den leichtesten Schuhen seiner Klasse gehört, trägt er sich verhältnismäßig angenehm und leicht. Die Vibram Sohle des Lowa Lavena II GTX sorgt auf unterschiedlichen Untergründen wie Pfaden, Trails und Geröll für beste Bodenhaftung und funktioniert auch auf den Trittbügeln eines Klettersteiges perfekt. Wie die meisten anderen Modelle des Herstellers hat auch der Lavena eine Zwei-Zonen Schnürung.

Durch das Blockieren der mittleren Ösen, nachdem die Schuhe bereits angezogen sind, wird das Schnüren sehr viel leichter und der Schuh sitzt dazu perfekt. Wer einen guten Wanderschuh sucht, der sich für Bergtouren, abwechslungsreiches Gelände und Klettersteige eignet, der liegt mit dem Lowa Lavena II GTX genau richtig.


Adidas Terrex Free Hiker

Wer nach einem Schuh für Mehrtagestouren sucht, dem auch die Optik des Schuhes wichtig ist, wird beim Adidas Terrex Free Hiker fündig. Mit seinem extravaganten Stil erinnert er weniger an einen Wanderschuh als an einen Sneaker. Doch der Adidas Terrex Free Hiker überzeugt auch qualitativ.

Die Continental-Gummi-Außensohle ist mit groben Stollen ausgestattet, sodass auch bei rutschigen Bedingungen der Grip gegeben ist. In Kombination mit der sogenannten Boost-Funktion, hat man jedoch nicht nur Bodenhaftung, sondern auch mehr Sprungkraft. Dies ist gerade bei längeren oder mehrtägigen Touren von Vorteil, da Beine und Füße weniger schnell ermüden. Im Bereich der Ferse ist der Free Hiker mit einer Polsterung ausgestattet, die zusätzlichen Komfort bietet.

Das atmungsaktive und dennoch wasserabweisende Primeknit-Obermaterial ist weich und umschließt den Fuß passgenau, sodass sich keine Druckstellen bilden können. Dies kann jedoch zulasten der Seitenstabilität gehen. Insgesamt überzeugt der Adidas Terrex Free Hiker vor allem mit seiner Ästhetik und enttäuscht auch nicht im Praxistest. Allerdings muss bedacht werden, dass es sich um einen wasserabweisenden, jedoch nicht um einen wasserdichten Schuh handelt. Von längeren Touren im Regen sollte daher Abstand genommen werden.


Mammut Ducan Knit High GTX

Der Mammut Ducan Knit High GTX ist mit einigen technischen Details ausgestattet, die er seinen Konkurrenten voraus hat. Durch die Mammut 3D Knit Technologie ist der Schuh zwar mühsamer anzuziehen, doch hat man ihn erst an den Füßen, dann sitzt er perfekt.

Das formanpassende Textilgewebe schmiegt sich angenehm um die Füße und sorgt zugleich für einen festen und weichen Sitz. Die Schnürung des Schuhs verläuft asymmetrisch über den Fußrücken bis zur Kappe, die verstärkt ist. Auch die Sohle des Mammut Ducan Knit High GTX ist etwas Besonderes. Durch die Mammut Flextron Technology rollt der Fuß gut ab und ist auch für Untergründe wie Steine, Geröll, und Wurzelwerk geeignet. Die Gore-Tex-Ausstattung sorgt zudem für angenehm trockene Füße.

Auch wenn der Schuh mit vielen technischen Details ausgestattet ist, hat er relativ wenig Gewicht. Der Mammut Ducan Knit High GTX empfiehlt sich daher auch für längere und schwierigere Touren, da er sich bequem trägt und trotzdem ein sicheres Gefühl vermittelt.


Hanwag Tatra Light Lady GTX

Der Hanwag Tatra Light Lady GTX ist mit 1.000 Gramm (Größe 38) ein Fliegengewicht unter den Damenwanderschuhen und vereint damit Komfort und Stabilität.

Das Obermaterial besteht aus strapazierfähigem Veloursleder und Poliamid. Zudem sorgt eine Gore-Tex Membran für 100% Wasserfestigkeit. Bei der Schnürung handelt es sich um eine Zweizonen Technologie, die das individuelle Anpassen an die Fussform leichtmacht.

Der Hanwag Tatra Light Lady GTX ist ein moderner Wanderschuh für die Frau, der sowohl für Tages- als auch Mehrtagestouren ausgelegt ist. Trotz des geringen Gewichtes verleiht er dem Träger Stabilität und ist zudem atmungsaktiv und wasserdicht.


Was Sie beim Kauf eines Schuhes für Herbstwanderungen beachten sollten
Neben den allgemein gültigen Kaufkriterien gibt es auch noch einige ganz individuelle, die es beim Kauf von neuen Wanderschuhen für den Herbst zu beachten gilt. Denn wer die Schuhe nur fallweise für Spaziergänge auf flachem Gelände trägt, hat ganz andere Bedürfnisse als ein erfahrener Alpinist. Im ersten Fall darf es auch ein günstigerer, leichter Halbschuh sein. Im zweiten Fall sollte ein qualitativ hochwertiger hoher Wanderschuh gewählt werden. Auch der Tragekomfort des Schuhs und die persönliche Passung sind oft etwas sehr Individuelles. Nicht zuletzt spielt natürlich auch das Budget des Käufers eine Rolle und sollte in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden.


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“Bergschuhe” © Hans @ pixabay
Autor: Redaktion

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