Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
News-Übersicht

Die besten Digitalkameras im Test von Stiftung Warentest

Screenshot des Artikels von Stiftung Warentest, der online abzurufen ist

Screenshot: Stiftung Warentest

Egal ob Profi oder Einsteiger: Die richtige Wahl beim Kauf von Digitalkameras zu treffen, ist oft schwierig. Ob große Bridgekamera, kleine Kompaktkamera oder Systemkamera mit Wechselobjektiven – um die passende Kamera zu finden, sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät den eigenen Anforderungen entspricht. Je nach Ausführung unterscheiden sich die Modelle stark in Sensorgröße, Bauart, Handhabung und Bildqualität. Die passende Kamera nach der Megapixelzahl auszuwählen, ist daher oft nicht die richtige Entscheidung. Stiftung Warentest hat nun einige Geräte unter die Lupe genommen.

Kompaktkameras: Flexibel und handlich

Kompaktkameras eignen sich vor allem für diejenigen, die einfach und unkompliziert fotografieren möchten. Diese haben den Vorteil, dass sie besonders handlich und nutzerfreundlich sind. Die Kamera wird standardmäßig im Automatikmodus betrieben, damit man sich auf die wesentlichen Dinge wie den Inhalt konzentrieren kann. Durch die minimale Größe, das geringe Gewicht und die integrierte Optik sind sie besonders flexibel und kompakt. Sie passen in jede Jackentasche und sind schnell bereit zum Fotografieren, um keine wichtigen Momente zu verpassen. Allerdings sollte vor dem Kauf einer Kompaktkamera beachtet werden, dass das Gerät kein Ersatz für eine hochwertige Systemkamera ist, da manuelle Kontrollfunktionen wie das Einstellen der Belichtungszeit bei vielen Modellen nicht verfügbar sind. Außerdem muss man hier oft Abstriche bei der Bildqualität machen.

Die Bridgekamera, eine Unterkategorie der Kompaktkamera, zeichnet sich vor allem durch ihren starken Zoom aus. Sie fällt deshalb allerdings auch deutlich größer aus, besitzt aber dafür auch ein fest angebautes Objektiv.

Hochwertige Kompaktkameras: Für höhere Ansprüche

Wer auf der Suche nach einer kompakten aber dennoch professionellen Kamera ist, wird bei den etwas hochwertigeren Kompaktkameras fündig. Die Kamera besitzt ebenfalls ein angebautes Objektiv, das Wechseln von Objektiven ist dadurch nicht möglich. Allerdings haben hochwertige Kompaktkameras den Vorteil, dass sie meist einen größeren Bildsensor, ein lichtstarkes Objektiv und weitere manuelle Funktionen bieten. Obwohl sie sich von der Größe her kaum von einfachen Kompaktkameras unterscheiden, liefern sie eine ansehnliche Bildqualität. Für einen noch größeren Zoom eignen sich auch hier Bridgekameras, da sie von Weitwinkel bis Tele eine große Auswahl an Brennweiten bieten.

Systemkameras: Die Oberklasse bei den Digitalkameras

Für sehr anspruchsvolle Fotografen eignen sich vor allem Systemkameras, die entweder als Systemkamera ohne oder als herkömmliche Spiegelreflexkamera mit Spiegel erhältlich sind. Systemkameras bieten die Möglichkeit, die Objektive zu wechseln und sind dadurch zu jeder Zeit nachrüstbar. Durch die große Auswahl an Objektiven auf dem Markt kann man sich deshalb seine eigene Kamera ganz nach seinen Wünschen konfigurieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier fast grenzenlos: Ob Belichtungszeit, Blende, oder Brennweite – die Fotos können ganz nach seinen Vorstellungen kameraintern angepasst werden, was allerdings auch einiges an Erfahrung voraussetzt. Meist ist jedoch ein Automatikmodus integriert, was die Bedienung der Kamera für Einsteiger ungemein einfach macht. Ein großer Vorteil von Systemkameras ist außerdem die hohe Bildqualität, mit der Kompaktkameras und Bridgekameras meist nicht mithalten können.

Systemkameras sind außerdem auch ohne Sucher zu finden, wodurch die Kamera etwas kompakter wird. Wem dieser im Nachhinein dennoch fehlt, kann ihn meistens mit einem Aufstecksucher ergänzen. Oft ist außerdem ein Touchscreen eingebaut, womit sich die Kamera noch komfortabler und schneller bedienen lässt.

Megapixel: Für einen Kamerakauf entscheidend?

Vor einigen Jahren war die Megapixelanzahl noch ein wichtiger Kauffaktor. Heutzutage ist die Technik allerdings schon so weit, dass Megapixel nicht mehr so wichtig sind. Bereits 6 Megapixel reichen für hochqualitative DIN A4 Ausdrucke aus, ein durchschnittlicher HD-Monitor zeigt Inhalte mit etwa 2 Megapixeln an. Mittlerweile übertreffen alle modernen Kameras diese Werte um ein Vielfaches. Außerdem verbraucht eine höhere Megapixelzahl zwangsläufig mehr Speicherplatz, da die einzelnen Bilddateien oft sehr groß ausfallen.

Gute Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen

Während fast alle Digitalkameras bei guten Lichtverhältnissen gute Bilder machen, zeigen sich deutliche Unterschiede bei wenig Licht. Beim Kauf sollte deshalb vor allem darauf geachtet werden, dass die Kamera innerhalb hohen ISO-Werten, also bei hoher Sensibilität des Sensors, noch rauscharme Fotos entstehen. Für Nachtfotografie ist außerdem das Objektiv von großer Bedeutung: Bei hoher Lichtstärke des Objektives können auch bei Nacht sehr gute Bilder entstehen. Darüber hinaus sorgt ein lichtstarkes Objektiv bei Porträt-Fotos für einen besonders professionellen Look, da der Hintergrund etwas unschärfer ist und die Aufmerksamkeit auf die Person gerichtet wird.

Wie die einzelnen Digitalkameras benotet wurden, können sie um 3,00 Euro auf der Seite von Stiftung Warentest nachlesen.

Quellen:
Stiftung Warentest: Digitalkameras im Test
Ein neues Objektiv muss her? Dann schauen Sie sich den aktuellen Objektiv Test 2019 von ExpertenTesten an!

Fragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an: Claudia Felbermayer | Mobil: +43 (0) 676 6489269 | Mail: [email protected]

Zu unserer Redaktion