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Enormes Einsparungspotenzial durch Kreditvergleich

Screenshot des Artikels von Stiftung Warentest.

Screenshot: test.de

Anfang Mai 2019 veröffentlichte Stiftung Warentest auf seinem Onlineportal die besten Kredite für Verbraucher. Dieser Artikel informiert nicht nur über das Thema Darlehen, sondern ermöglicht auch die individuelle Suche nach günstigen Angeboten.

Es gibt viele Gründe für die Beantragung eines Kredites. Ob es sich um einen Konsumentenkredit, ein Anschaffungsdarlehen oder um ein Verbraucherdarlehen handelt: Günstige Konditionen sind wichtig. Bevor die Bank sich jedoch zu einer Zusage hinreissen lässt, müssen sich Kreditnehmer einem Check ihrer Kreditwürdigkeit unterziehen. Informationen hierzu sind bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) gespeichert. Je kreditwürdiger der Kreditnehmer sind, desto günstigere Angebote kann er in Anspruch nehmen.

Kreditnehmer werden in zwei Kategorien eingeteilt

Je kreditwürdiger der Kunde ist, desto günstiger können die Zinsen sein. Diese Angebotsform bezeichnet man als bonitätsabhängig. Laut Stiftung Warentest teilen die Banken die Kreditvergabe in zwei Kategorien ein. Zum einen gibt es einen Ratenkredit mit bonitätsunabhängigen und einen mit bonitätsabhängigen Konditionen. Der Unterschied ist klar definiert. Wenn der Kreditzins für alle kreditwürdigen Kunden gleich ist, wird das als bonitätsunabhängig bezeichnet. Die andere Möglichkeit ist, dass das Kreditinstitut die Zinsen individuell für den Kunden festlegt. Diese Angebote sind mit der Bonität gekoppelt. Hierbei dient ein sogenannter „Zwei-Drittel-Zins“ als Orientierungshilfe: Zwei Drittel der Verbraucher erhalten für ein Darlehen in gleicher Höhe und für den gleichen Rückzahlungszeitraum einen identischen Zinssatz. Ein Vergleich in dieser Kategorie ist schwieriger. Die Datenbank von Stiftung Warentest bringt mit ihrer veröffentlichten Datenbank jedoch auch hier Licht ins Dunkel. Ebenso sehr hilfreich: Die Angabe einer Zinsspanne (niedrigster und höchster Zins) des Instituts.

Autokauf ist Hauptgrund für Aufnahme eines Kredits

Wer hätte das gedacht: Der Hauptgrund für einen Kredit ist die Mobilität. Für ein neues oder gebrauchtes Auto oder Motorrad sind 47 % der Deutschen bereit. in einen Kredit zu investieren. Etwas abgeschlagen in der Rangfolge sind Wohnungseinrichtung, Renovierung und Haushaltsgeräte. Mit 24, 21 beziehungsweise 18 Prozent liegen diese Motivationen auf den Plätzen 2 bis 4. Im Mittelfeld liegt der Finanzierungsbedarf für medizinische Leistungen, berufliche Bildung und Umschuldung teurer Ratenkredite. Für die Bereitschaft zur Finanzierung ist das derzeitige Nullzinsniveau ein wichtiger Entscheidungsfaktor. Da es aufgrund der schlechten Verzinsung unrentabel ist, sein Geld für Wünsche anzusparen, nimmt sich Otto Normalverbraucher lieber gleich einen Kredit, der um einen noch nie dagewesene günstigen Zinssatz erworben werden kann.

Bonitätsabfrage mit Köpfchen durchführen!

Merken Sie sich diesen Satz: Durch Information sollen keine Nachteile entstehen. Die Bonitätsabfrage bei der Schufa sollte die Bank daher als eine „Konditionsabfrage“ stellen. Durch diese nur leicht veränderte Fragestellung entstehen dem Kunden weniger Nachteile als bei der klassischen Kreditanfrage. Wird diese nämlich als solche bei der Schufa deklariert, führt das automatisch zu einer schlechteren Bonitätseinschätzung.

Tipp von Stiftung Warentest: Prüfen Sie einmal im Jahr die gespeicherten Daten bei der Schufa. Fordern Sie hierzu eine „Datenübersicht nach § 34 BDSG“ an. Diese Auskunft ist kostenlos.

Ermitteln, was finanziell machbar ist

Welchen Spielraum habe ich in meinem monatlichen Budget? Welche monatliche Kreditrate kann ich mir leisten? Nutzen Sie die Rückzahlungstabelle bei test.de. Diese hilft dabei, alle offenen Fragen zu beantworten. Die Tabelle ist in Effektivzins (%) und Laufzeit (Monate) eingeteilt. Bei einer Kreditsumme von € 20.000 kann die durchschnittliche Ratenhöhe ermittelt werden. Dieses Beispiel kann auch für andere Kreditsummen verwendet werden.

Umschuldung kann sich lohnen

Bevor Sie an die Umschuldung eines alten Ratenkredits denken, sollten Sie die aktuellen Angebote vergleichen. Der Produktfinder Ratenkredite, der ebenfalls bei Stiftung Warentest kostenpflichtig downgeloadet werden kann, hilft dabei, die aktuellsten Bankangebote zu ermitteln. Mit dem Umschuldungsrechner wiederum kann die Höhe der Ersparnis errechnet werden. Dazu benötigen Sie den Tilgungsplan des abzulösenden Kredites. Mit der zusätzlichen Eingabe des Effektivzinses des Angebots kann die Berechnung gestartet werden. Wichtig ist, dass in dem Effektivzins alle Nebenkosten eingerechnet sind.

Übrigens: Es gibt unterschiedliche Kündigungsfristen. Abgeschlossene Verträge nach dem 11. Juni 2010 können nach sechs Monaten fristlos gekündigt werden. Im Gegensatz dazu, müssen Verträge, die vor dem 11. Juni 2010 abgeschlossen wurden, eine Kündigungsfrist einhalten. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.

Um das komplette Angebot von Stiftung Warentest nutzen zu können und Zugang zur Datenbank und den weiteren Berechnungshilfsmitteln zu erhalten müssen Sie den Artikel um eine Gebühr von € 2,00 freischalten lassen. Folgen Sie dazu diesem Link.

Fragen zu diesem Artikel richten Sie bitte an: Claudia Felbermayer | Mobil: +43 (0) 676 6489269 | Mail: [email protected]

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