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Gebäudeenergiegesetz (GEG): Aktualisierung bringt wichtige Änderungen

Autor Stefan Albrecht
Stefan Albrecht

Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.

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Das aktualisierte Gebäudeenergiegesetz bringt Neuerungen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden.

Gebäudeenergiegesetz (GEG): Aktualisierung bringt wichtige Änderungen

Zusammenführung von Gesetzen und Verordnungen

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) vereint bisherige Regelungen aus dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG), der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Ziel des GEG ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteversorgung zu erhöhen. Das Gesetz soll zudem die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht erleichtern.

Anforderungen an Neubauten

Das aktualisierte GEG bringt einige Neuerungen für Neubauten mit sich. Ab 2021 müssen alle neu errichteten Gebäude den Anforderungen der sogenannten „Niedrigstenergiegebäude“ entsprechen. Diese haben einen sehr geringen Energiebedarf und beziehen ihren verbleibenden Energiebedarf weitgehend aus erneuerbaren Energiequellen. Zudem müssen Neubauten ab 2023 verpflichtend mit einer Fotovoltaikanlage oder einer alternativen Technologie zur Nutzung erneuerbarer Energien ausgestattet sein.

Anforderungen an Bestandsgebäude

Auch für Bestandsgebäude sieht das GEG Änderungen vor. Die Austauschpflicht für Öl- und Gasheizungen nach 30 Jahren Betriebszeit bleibt bestehen. Allerdings müssen bei einem Austausch ab 2026 mindestens 25 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Zudem gibt es Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz, um den Bedarf an Kühlung zu minimieren und den Energieverbrauch für Klimatisierung zu reduzieren.

Förderung und Finanzierung

Das GEG sieht verschiedene Fördermaßnahmen für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden vor. Dazu gehören Zuschüsse für energetische Sanierungen, die Installation von Fotovoltaikanlagen und die Nutzung von erneuerbaren Energien für Heizung und Warmwasser. Zudem können Bauherren und Immobilienbesitzer von zinsgünstigen Krediten und Steuererleichterungen profitieren.

Das aktualisierte Gebäudeenergiegesetz bringt wichtige Neuerungen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Gebäuden. Die Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude werden verschärft, um den Energieverbrauch zu reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteversorgung zu erhöhen. Die verschiedenen Fördermaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützen Bauherren und Immobilienbesitzer bei der Umsetzung der neuen Vorgaben. Durch die Einführung des GEG wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und klimafreundlicheren Gebäudeinfrastruktur gemacht. Die langfristigen Vorteile des GEG liegen in der Reduzierung des Energieverbrauchs, der Senkung von CO₂-Emissionen und der Schaffung eines umweltfreundlicheren Immobilienmarkts.

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