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Backend Designer Plugin – Farbumgebung des WordPress-Backends ändern

Das Interview mit Daniele De Rosa, dem Entwickler des Backend Designer Plugins

Bitte stellen Sie sich und Ihr Plugin ‘Backend Designer’ kurz vor. Wie kam es zur Idee, das Plugin zu erstellen?

Gerne. Mein Name ist Daniele De Rosa und ich arbeite im Bereich Webdesign & Webentwicklung seit etwa 12 Jahren auf selbständiger Basis. Da ich WordPress als das Content Management System betrachte, das bei den meisten Kundenprojekten unabdingbar ist, verwende ich dieses System sehr häufig und gerne. Ein Nachteil war für mich jedoch das Backend, welches, obwohl WordPress mittlerweile ein paar Color-Themes zur Verfügung stellt, schwierig an die CI des Kunden anzupassen war. Um hier selbst flexibel zu sein, habe ich das Plugin „Backend Designer“ in erster Linie für mich selbst entwickelt. Nach ein paar Wochen habe ich mich dazu entschieden, das Plugin offiziell zum Download in der WordPress-Datenbank anzubieten. Die Funktionsweise des Plugins liegt schlichtweg darin, übersichtlich, intuitiv und mit wenigen Klicks die komplette Farbumgebung des WordPress-Backends zu verändern und auf die eigenen Bedürfnisse oder die des Kunden anzupassen.

Wie viel Zeit hat die Erstellung des Plugins initial gekostet? Und wie viel Zeit investieren Sie monatlich in Wartung und Weiterentwicklung?

Die Entwicklungszeit inklusive Testing und abschließender Bug-Fixes betrug etwa zwei Wochen. Da „Backend-Designer“ grundsätzlich ein recht überschaubares Plugin ist, halten sich die monatlichen Wartungsarbeiten in Grenzen. Problembehebungen werden in erster Linie bei neuen WordPress Core-Updates notwendig, sind aber in den meisten Fällen recht schnell durchführbar. Für die Weiterentwicklung investiere ich neben meiner beruflichen Tätigkeit ca. 8-12 Stunden im Monat.

Vergleichstests zum Thema:
4k Monitor Test
Touchscreenonitor Test
Notebook Test
Convertible Notebooks Test
Mechanische Tastatur Test

Sind in näherer Zukunft weitere Plugins Ihrerseits geplant? Werden Sie Backend Designer auch in 2020 weiter optimieren?

Im neuen Jahr wird Backend Designer die Version 2.0 erhalten. Dieses Update mach die Administrationsoberfläche effizienter und enthält viele neue Features, wie zum Beispiel eine individuellere Anpassung des LoginBildschirms, Design-Manipulationen am Gutenberg-Editor, das Erstellen von Farbverläufen, das Deaktivieren von Menüpunkten und komplett fertige Themes in verschiedenen Kategorien, die mit einem Klick aktiviert werden können. Konkret sind erstmal keine weiteren WordPress-Plugins geplant, da ich aktuell an einem größeren WordPress-Projekt arbeite. Das wird eine Plattform für WordPress-Programmierer sein, die ihnen dabei hilft, mit ein paar wenigen Angaben individuell erstellten Code zu generieren, der für die Entwicklung von WordPress Themes und Plugins genutzt werden kann. So spart sich der Entwickler viel Zeit, die er investieren müsste, um jede Codezeile selbst zu schreiben. Der Release für dieses Tool ist im Sommer 2020 geplant.

Unter unseren Lesern sind viele WordPress-Einsteiger die sich zum ersten mal in einem WordPress-Backend befinden. Wie einfach oder komplex würden Sie den Umgang mit Ihrem Plugin auf einer Skala von 1 (kinderleicht) bis 10 (rocket science) einstufen? Gibt es Dokumentationen/Anleitungen auf Ihrer Webseite oder auf wordpress.org?

Auf einer Skala von 1 – 10 würde ich die Schwierigkeit für die Verwendung meines Plugins auf 2 einstufen. Wer es schafft, das Plugin über das WordPress-Backend zu installieren, der wird es auch ohne Probleme schaffen, das Plugin einzurichten. Für absolute Anfänger verlinke ich in der Beschreibung des Plugins auf ein kurzes Tutorial-Video, in dem ich das Plugin selbst konfiguriere und das Design des Backends mit ein paar wenigen Klicks verändere.

Wie kann man Sie bei Fragen zum Plugin am Besten erreichen – sind Sie im WP Support Forum aktiv?

Als WordPress Entwickler bin ich natürlich im WP Support Forum aktiv, ja. Das Support Forum ist die beste Möglichkeit, nach konkreter Hilfe zu fragen. Dafür muss man auf der Plugin-Übersicht einfach nur auf den Button „Support“ klicken und kann einen neuen Support-Thread erstellen. Natürlich biete ich auch über das Kontaktformular meiner Website  oder per E-Mail ([email protected]) Unterstützung und gebe mein Bestes, das Problem zu lösen.

Wenn Sie als Developer heute einen eigenen Blog neu aufsetzen würden: Welche Plugins (abseits der von Ihnen entwickelten 😉 ) wären Bestandteil in Ihrem Basis-WP-Setup unmittelbar nachdem das Theme steht?

Als Entwickler muss ich natürlich zunächst den Ratschlag geben: Verwendet so viele Plugins wie nötig, aber so wenig wie möglich! Man muss sich darüber im Klaren sein, dass eine Vielzahl von Plugins Performance-Nachteile mit sich bringt. Daher versuche ich selbst, so viel wie möglich selbst zu programmieren. Dennoch verwende ich nach der Theme-Aktivierung ein paar Plugins, die meiner Ansicht nach absolut Sinn machen und Arbeitszeit drastisch reduzieren.

Das wäre meine Auflistung der persönlichen Favoriten:

Better Search Replace: Nachdem eine Website von einer Test- in eine Liveumgebung umgezogen wird, müssen einige Textstellen an der Datenbank angepasst werden. Mit diesem Tool ist das eine Leichtigkeit. Nach der Anpassung entferne ich das Plugin im Normalfall wieder.

Yoast SEO: Zwecks Suchmaschinenoptimierung

BackWPup: Plugin für automatische Backups. Würde ich jedem empfehlen!

iThemes Security: Zwecks Sicherheit. Dieses Plugin ist das beste, das ich bisher getestet habe. Damit ist es beispielsweise möglich, die Login-URL zu verändern, so dass man es den Bots etwas schwieriger macht, in die Website einzudringen. Natürlich enthält das Plugin eine Vielzahl an Funktionen, mit denen man die eigene Website sicherer machen kann.

Autoptimize und WP Super Cache: Website-Performance. Ich verwende die Kombination dieser beiden Plugins, um die Ladezeit der Website deutlich zu verbessern.

Contact Form 7: Wer Kontaktformulare auf seiner Website verweden möchte, sollte Contact Form 7 nutzen. Super Plugin mit vielen Möglichkeiten.

Beautiful and responsive cookie consent: Ein kleines, simples Plugin für den berühmten Cookie-Hinweis. Viele andere Plugins dieser Art sind für meinen Geschmack etwas zu aufgeblasen.

Haben Sie neben Backend Designer im WordPress-Kontext noch weitere Plugins oder ggf. Themes gecodet die Sie kurz vorstellen möchten?

Ein weiteres Plugin von mir, welches man in der WordPress-Datenbank findet, nennt sich „WP Disable Automatic Updates“. Dieses Plugin ermöglicht es mit einem Klick die automatischen WordPress- oder Plugin-Updates zu stoppen. Das Plugin ist für jeden, der selbst Kontrolle über die Updates haben möchte. Seit ca. 2 Jahren arbeite ich außerdem an einem größeren Tool, welches es WordPress-Entwicklern einfacher macht, Code für WordPress-Themes oder Plugins zu schreiben. Dieses Tool werde ich dann natürlich auch selbst gerne verwenden, um beim Programmieren Zeit zu sparen 🙂 Der voraussichtliche Release ist im Sommer 2020.

Herzlichen Dank, Daniele De Rosa. Wir von ExpertenTesten wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit dem Backend Designer Plugin.

Über die Redakteurin

Laura Hoffmann

Laura Hoffmann arbeitet als freie Redakteurin seit 2016 für expertentesten.de. Ihr Kernbereich liegt dabei in der Recherche spannender Interviewpartner aus den Ressorts Kultur, Sport und Wirtschaft.

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